AP bei neuen/neu hinzugestoßenen Charakteren

Orkenspalter Infokanal via Telegram
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  • Da es in diesem Faden Anlass zu einigen Diskussionen gab: Wir haltet ihr es in euren Gruppen, wenn ein Charakteren sterben sollte oder ein Spieler aus anderem Grund wechselt, oder unterwegs ein neuer Spieler mit neuem Charakter hinzustößt: Bekommt er die gleichen AP wie die anderen SC, oder weniger, deutlich weniger, oder muss er gar bei 0 anfangen?



    Ich kenne es aus den Gruppen (System übergreifend), in denen ich gespielt habe, dass ein solcher Charakter den bislang gespielten gleich gestellt wird: Er bekommt also entweder genauso viele AP wie die anderen SC, bzw. wenn aus irgendwelchen Gründen die AP unterschiedlich sind (was aus verschiedenen Gründen mitunter vorkam, die aber nichts mit unterschiedlicher AP-Verteilung zu tun hatten), ein neuer Charakter an dem mit den wenigsten AP sich orientieren darf/soll.

    In DSA 3 früher hat er dann die gleiche Stufe bekommen (nicht unbedingt die gleiche AP-Zahl), oder wenn die Stufe schon hoch war, zumindest noch die AP für ein gutes Teilstück durch die Stufe.


    Ich habe auch mal von einem SL gehört (Freunde hatten unter dem gespielt), bei dem neue Charakter immer neu anfingen (damals noch DSA 3). In die Phileasson, sogar in die 7G, immer frisch erstellt Stufe 1, und wenn sie dann gestorben sind (was recht häufig vorkam), kam der nächste wieder mit Stufe 1.


    Persönlich finde ich so etwas nicht so schön. Schon um einen Spieler nicht zu bestrafen, der mit dem einen Charakter nicht klar kommt und deshalb auf einen wechselt, der besser gefällt, oder der nicht von Anfang an mitgespielt hat, finde ich es fairer, auf ein Niveau zu setzen. Dann muss man auch als SL nicht immer ein Nesthäkchen berücksichtigen, und man selber als Spieler hat dann vermutlich auch weniger das Gefühl, denen einen überflüssigen Charakter zu spielen, der überflüssig ist, weil er nichts kann, was nicht die anderen vermutlich besser können.

  • Bei uns haben alle immer die gleichen AP. Egal wann und wodurch. AP sind eine Spielmechanik und die sollte für alle gleich gültig sein.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

    Einen Doppelkhunchomer mit alles und scharf, bitte

  • (DSA 4.1) Bei uns haben neue Chars immer weniger AP als die Charaktere die von Anfang an dabei sind. Das hat den einfachen Grund das gespielte Charaktere ja ganz anders "wachsen" als neu erstellte. Gerade in DSA mit Merkmalskenntnissen und anderen Steigerungsvergünstigungen ist ja gleiches AP-Level was ganz anderes, als gleiches Power-level.


    Mit 0 Anfangen mach ich aber generell nicht gern bei DSA. Das ist dann schon sehr kartoffelig ;)


    Gab da aber bisher auch keine Probleme eigentlich.

  • Ich mache das immer vom System abhängig.


    Systeme, in denen die Machtverhältnisse nicht zu extrem sind, lassen es gut zu, dass neue Charakter auch einfach neue Charakter sind.

    In diesen Systemen mag ich es, wenn die AP Anzahl am Anfang 0 beträgt - und dann bei jedem Spielabend, an dem man mit dabei war, steigt.


    Systeme, in denen erfahrene Charakter einfach alle Neulinge in einfach Allem überlegen sind, lassen dies nicht zu.

    In diesen Systemen gibt es "gleiche AP für Alle".

  • Bei uns haben auch alle den gleichen AP stand. Gutes Rollenspiel oder andere herausragende Taten am Spieltisch werden eher mit Gegenständen oder mit einer freien Steigerung usw. belohnt.


    So kann man sich als Meister meiner Meinung nach auch besser einstellen.


    Wir hatten mal einen Unterschied bei DSA 4.1 als wir eine Kampagne gespielt hatten und 2 Personen ihre alten Chars behalten haben und 3 je einen neuen gemacht haben da hatten die beiden alten Chars ca.1000 AP mehr aber da das level extrem hoch war viel das kaum ins Gewicht und wurde einfach gemacht da ein mit mehreren 1000 AP erstellter Held einfach freier gestaltet werden kann als ein Held der mit seinen Abenteuern gewachsen ist und darum hier und da mal Punkte verteilt hat die er ohne das entsprechende Abenteuer nicht gesteigert hätte. Aber das war eine Ausnahme.


    Ich finde bei sowas nur ganz wichtig das diese nachträglich erstellen Chars auch rund sind und sich dann vielleicht auch eine etwas längere Hintergrundgeschichte ausgedacht wird. Das also zum Beispiel der Magier nicht direkt aus der Akademie kommt und 1800 AP hat. Da will ich dann schon wissen was hat der bisher gemacht und was hat er erlebt und die Talente sollten entsprechend gesteigert werden.

    Überspitzt gesagt: den Zwerg der ein herausragenden Pflanzenkundler und Schwimmer ist und Isdira spricht will ich begründet haben und nicht ein naja der war an der Akademie von Xorlosch und hat das danach halt gelernt. ;)

    Im übrigen bin ich der Meinung das wir ein Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • ich finde es ja immer schön, wenn man seinen Charakter aufwachsen sieht, finde es aber auch blöd, wenn der "Power-Level" innerhalb einer Gruppe zu unterschiedlich ist. Deshalb mein Kompromiss: Kommt ein neuer Charakter dazu, bekommt er einen AP-Bonus von etwa der hälfte vom Rest der Gruppe und bekommt dann im Abenteuerverlauf je nach AP-Unterschied doppelte oder dreifache AP je Abenteuer.

  • Da es in diesem Faden Anlass zu einigen Diskussionen gab: Wir haltet ihr es in euren Gruppen, wenn ein Charakteren sterben sollte oder ein Spieler aus anderem Grund wechselt, oder unterwegs ein neuer Spieler mit neuem Charakter hinzustößt: Bekommt er die gleichen AP wie die anderen SC, oder weniger, deutlich weniger, oder muss er gar bei 0 anfangen?

    So wirklich festgeschrieben haben wir das nicht, aber so handhaben wir das:

    • Neuer Charakter
      • Jeder neue Charakter erhält zu Beginn so viele AP zu seinen Start-AP hinzu wie er benötigt, um genau so viele AP zu haben wie der der Charakter mit der geringsten AP.
      • Gesondert verrechnet werden Ungebildet/Gebildet.
      • Die AP können werden nach Grundspalte versteigert.
      • Da wir die Regeln zum Lehren und Lernen relativ strikt anwenden und SEs nicht berücksichtigt werden (d. h. der neue Charakter hat noch keine SEs gekriegt), liegt dieser Charakter dann rechnerisch trotzdem ein wenig hinten.
    • Rückkehr eines alten Charakters
      • Kehrt ein alter Charakter zurück, erhält er nötigenfalls die Differenz zum schwächsten Spieler.
      • Der Charakter darf den Umständen entsprechend Lernvergünstigungen nutzen.
      • Beispiel: Charakter verweilt an Heimatakademie.
    • Spielercharaktere bei Meisterwechsel
      • Charaktere des Meisters sind nicht Teil der Gruppe und erhalten in der inaktiven Zeit genauso viel AP wie die Gruppe (keine SEs).
      • Der Charakter darf den Umständen entsprechend Lernvergünstigungen nutzen.

    Passt ganz gut und erlaubt es jedem aus der Gruppe auch mal einen neuen Charakter in die Runde zu bringen, um was Neues auszuprobieren :)

    • Neuer Charakter

    Starten bei 1200 und zahlen 100 AP zurück, wenn die Gruppe über 1500 ist. Magier starten generell mit 1200 und zahlen 100 zurück.

    • Rückkeh eines alten Charakters

    Keine extra AP. Er bleibt zurück.

    • Spielercharaktere bei Meisterwechsel

    Volle AP, zusätzlich gibt es immer eine Aufgabe, die der Char erledigt hat (ein Charakter).


    //

    Wir fahren damit sehr gut.

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • (DSA 4.1) Ähnlich wie bei Isurandil:

    Bei uns werden APs nach Spielstunden vergeben die für alle Mitspieler gleich sind. Zusätzlich gibt es ein paar extra APs fürs Anwesendsein (ca. ein Viertel). Damit hat jeder Spieler sein eigenes AP Konto. Stirbt ein SC startet der neue Charakter mit dem AP Konto des Spielers, hat aber den Nachteil, dass dem neuen Held spezielle Erfahrungen, Gold und Ausrüstung fehlen. Dadurch tut sterben weh aber grenzt dich durch dein niedriges Level nicht aus der Gruppe aus.

  • Bei uns haben auch alle Helden (ob neu oder alt) genau gleich viel AP. Wenn also jemand seinen Char wechseln will, bekommt der neue genauso viel AP wie alle anderen auch - ebenso bekommen am Ende eines ABs alle gleich viel AP. Einzige Ausnahme bisher ist unsere einzige dreifach eins, die zu charaktergebundenen AP zum Steigern eines Talents geführt haben - diese waren dann aber auch nicht "vererbbar".

  • In meinen beiden jetzigen Runden haben alle Helden immer dieselbe Anzahl AP. Selbst als ein Spieler mal für ein Jahr ausgesetzt hat und dann wieder kam, haben wir uns überlegt, was der Held in der Zeit gemacht hat, und ihn dann vom AP-Stand her auf das Niveau der Gruppe angehoben. Wenn ein Held sterben würde, würden wir dem Spieler wahrscheinlich erlauben, einen neuen auf aktuellem AP-Stand zu erschaffen (ist aber noch nicht passiert).


    Ich habe aber einen Freund, für den es sehr wichtig ist, dass der Tod im Spiel eine reale Gefahr mit Konsequenzen ist. Der sagt, dass eine Regelung wie oben für ihn jegliches Bewusstsein für Gefahr ausschalten würde, denn beim Tod seines Chars hätte er ja rein spieltechnisch keine Einbußen. Rein von den Werten her könnte derselbe Charakter ja nach dem Tod sofort wiederkommen. Der *verlangt* eine signifikante AP-Einbuße. Haben wir vor ein paar Jahren in den G7 auch gemacht: sein Char ist im ersten Abenteuer gestorben, und er hat danach einen neuen Char 3 Stufen unter dem Rest weiter gespielt. Beim alten "Stufensystem" von DSA (das war noch DSA3) geht das einigermaßen, denn wenn der neue Char dann im Folgenden dieselbe Anzahl AP wie die anderen sammelt, nähert man sich dem Rest der Gruppe langsam aber sicher an. Beim heutigen Kaufsystem wird man immer schlechter sein als der Rest, deswegen weiß ich nicht, ob das heutzutage so ne gute Idee ist -- wie gesagt, es sei denn, der Spieler will das so.


    Nachtrag: Wenn man bei DSA5 das nicht so handhaben will, dass alle immer dieselben AP bekommen, dann könnte man sich auch vielleicht folgendes überlegen (wäre aber mit viel Aufwand verbunden): Wenn ein Char stirbt, dann darf der Spieler einen neuen Char erschaffen, aber mit weniger AP. Solange dieser neue Char dann aber weniger als das "Soll" der ganzen Gruppe hat, kriegt er bei jeder AP-Vergabe einen kleinen Bonus. (könnte man erklären mit: er ist ja nicht so erfahren, deswegen sind die Erlebnisse die er macht, für ihn einschneidender und prägender als für die "alten Hasen"). Das geht solange, bis er zu den anderen aufgeholt hat. Damit wäre der Tod einer Figur schon deutlich unangenehm, weil man eine Weile mit einem schwächeren Char in die Abenteuer geht, aber eben nicht für immer, sondern nur für einen gewissen Zeitraum.

  • Quote

    dass der Tod im Spiel eine reale Gefahr mit Konsequenzen ist.

    Wir enthaupten die Spieler, deren Helden sterben, damit erledigt sich die Problematik mit den AP des potenziell neuen Helden automatisch ;)
    ,damit ist es auch viel dramatischer wenn Kämpfe oder gefährliche Situationen auftreten und die Würfel einem nicht gewogen sind ... oder man sich für das Wohl der Gruppe aufopfert (selber schuld wer einen Rondrageweihten spielt) xD ... bisher ist aber noch kein Held gestorben und die Guillotine steht noch eingestaubt im Keller herum :/

  • Das Problem bei DSA 4.1. ist leider, dass ein X-AP-Held kein X-AP-Held ist. Dank der irrsinnigen Spaltenvergünstigungen durch Merkmale, Bücher, Lehrmeister und Gutes Gedächtnis usw. Und selbst wenn man einen neuen Helden auf dem selben AP-Stand generiert hat man noch das Problem, dass es in jedem Abenteuer spezielle Erfahrungen gibt, welche den AP-Stand als Merkmal für den Erfahrungsgrad eigentlich obsolet machen.


    Ein zweiter Aspekt ist dann tatsächlich auch, WIE man seinen Charakter stuft. Mein Magier hat deutlich unter 30 Zauber gehabt mit einem mittleren Erfahrungsgrad, die Magier meiner Mitspieler wurden mit 45+ Zaubern generiert (bei vielen Start-AP). Mein Spähtgeweihter Dieb/Phexi konnte von allem ein bisschen was, nur in Schleichen und Menschenkenntnis war er richtig gut. Hatte auch immer wieder Rechnen, schriftlichen Ausdruck, Sprachen usw gelernt, und viel Raufen und Ringen.


    Dem gegenübergestellt hat ein Mitspieler seinen Praioten mit Schmieden 21 gehabt, aber weder Gesteinskunde noch Hüttenkunde aktiviert, hat bis auf Streitkolben kein weiteres Kampftalent gehabt... Das Effektive Powerlevel der beiden Figuren war dementsprechend schwer greifbar.


    Bei den Hausregeln von Harteschale & Sumaro etc. gibt es die T-Stufen, mit denen man ein bisschen besser abschätzen kann, wie "Stark" eine Figur ist, weil die da auch die ganzen Vergünstigungen abgeschafft und das System vereinheitlicht haben. Da funktioniert die Vergleichbarkeit besser, weil dort die AP-Kosten mit den Nutzen der Talente und SFs verknüpft sind.


    Für mich ist es ein Fairness-Problem - wenn die Figuren nicht gleich AP-Stände haben und sich nicht nur um kleine Werte unterscheiden, dann ist das nicht gerecht. Wenn ein Spieler das nicht explizit so will - z.B. wenn jemand den Knappen eines Ritters spielen will und einfach "schlechter" sein will als der Ritter - dann sehe ich nicht, wie man starke AP-Unterscheide im Spiel verkaufen kann, ohne das sich jemand benachteiligt fühlt.

    Schatten - wie du möcht' ich tanzen zwischen Licht und Dunkelheit
    Täuscher - lehr' mich zu verbinden Wahrheit und Lüge
    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

  • Um ehrlich zu sein kam ein neuer Charakter durch Tod des alten in meiner SL Zeit seit 94 nur exakt einmal vor. Aber ich habe Spielerschwund (nicht weil wir sind enthaupten) durch Wegzug, Familengründung, Job, andere Freizeitbeschäftigungen, etc und sonstiges. Die neuen Spieler starten mit einem neuen Charakter, meist. Weil: die meisten das so wollen. Wie erfahren diese SCs dann sein sollen entscheidet der Spieler. Sprich ich frage einfach nach, wie machen wir es? Ganz neu? Auf X erstellen? Auf X/2 erstellen? Schnellerer Aufstieg? Die meisten Spieler wollen nicht mehr auf 0 anfangen, aber auch nicht gleich auf X, sondern wollen mit etwas weniger als der Rest, aber mehr als Start anfangen und dann schnell nachholen. Damit der SC natürlich wachsen kann, damit der Spieler auch im Spiel sieht, was wird noch gebraucht, was macht keiner, wo ist noch eine Lücke, was hat er beim Erstellen vergessen (kommt ja auch vor). Grundsätzlich habe ich auch keine Probleme am SC noch etwas zu ändern, wenn der Spieler damit unglücklich ist. Dann schieben wir halt nochmal ein paar Punkte durch die Gegend.


    Grundsätzlich soll es halt fair sein. Jede soll Spaß mit ihrem Charakter haben und keiner soll sich dumm vorkommen. Als SL versuche ich jeden SC ihre Glanzlichter zu reichen, die jetzt nicht zwingend von den Werten abhängig sind. Da ist auch viel Handwedeln dabei, auch weil kaum ein System wirklich fair ist. ;)


    Bei mir als SL ist es eigentlich nicht so wichtig kämpfen zu können, weil man Kämpfe eigentlich meist umgehen kann. Trotzdem soll die Spielerin eines Kämpfercharakters ihre Freude haben. Meist findet sich aber etwas.

    I ♡ Yakuban.

  • Damit der SC natürlich wachsen kann, damit der Spieler auch im Spiel sieht, was wird noch gebraucht, was macht keiner, wo ist noch eine Lücke, was hat er beim Erstellen vergessen (kommt ja auch vor).

    Unterschreibe ich so. Vorallem, wenn ich etwas anderes als einen Kämpfer spiele, ist mir am Anfang in einer neuen Runde nicht klar, welche Niesche ich einnehmen soll.

  • Wir haben es immer so gehandhabt, dass neue Charaktere einen Hintergrund bekommen haben und wir diesem entsprechend eine Stufe festgelegt haben. Da ist der frische Absolvent einer Magierakademie natürlich weiter unten anzusiedeln, als der Golgarit mittleren Alters, der schon als Knappe beim Aufbau des Ordens geholfen hat. Allerdings muss ich, wie so oft bei unserer damaligen Gruppe und Spielweise, relativieren: Wir haben es nie auf Werte und totale Regelumsetzung angelegt. Daher erübrigte sich für uns die Eingangsfrage fast schon. Es war schlicht egal, ob der Neue Frischling oder alter Hase war - sein Rollenspiel stand im Mittelpunkt. Dementsprechend wird es auch hier als Antwort nur individuelle Ansatzpunkte geben, aus denen sich jeder das für sich taugliche Schema zurechtbasteln kann.


    Und ich brauche jetzt wohl ein Abenteuer für Leomar von Falkenhorst, nachdem ich von ihm geschrieben habe :gruntcool_1:

    "Wenn nicht zusammenstehen all jene, die noch verehren die Zwölf, werden Frevel und Unheiligkeit verhüllen das Licht für die Augen der Sterblichen."
    [Zweite Offenbarung von Baltrea, 1019 BF]


    Lust auf ein Forenabenteuer? Dann schau mal rein:
    Namenloses Vergessen

  • Bei uns haben alle gleich viel AP.

    Wer das nicht möchte könnte auch mit weniger anfangen und bekommt dann einen Bonus bis er gleich ist. Hatten wir so aber noch nie.


    Das Risiko wenn man stirbt muss ja nicht unbedingt AP sein. Es gibt ja auch andere Vergünstigungen die man verliert. An erster Stelle steht da schon mal Geld, gute Ausrüstung, Spezielle Erfahrungen (4.1), Artefakte, Ruf bzw SO, Titel, Auszeichnungen, ...

    Wobei wir bei Geld/Aufrüstung meist auch einen kleinen Bonus gewähren. Das ist dann aber immer indivuell und immer deutlich schlechter.

    Legendäre Gegenstände muss man sich verdienen und nicht generieren ;)

  • Alle haben immer gleiche AP, egal ob neu hinzugekommen oder zurückgekehrt. Macht die Buchhaltung einfacher, wenn man sich nur einen Wert je Gruppe merken muss.

    „Knie nieder! - Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde, sei tapfer und aufrecht, auf das Gott dich lieben möge, sprich stets die Wahrheit, auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet, beschütze die Wehrlosen, tue kein Unrecht, dies sei dein Eid (ohrfeigt Balian) Und das ist dafür, dass du ihn nicht vergisst.“ - Königreich der Himmel


  • Wir haben individuelle AP für die Helden, da diverse Entscheidungen zu anderen Belohnungen führen können.


    Neue Helden starten mit den AP des alten Helden aber nach den üblichen Regeln zur Generierung. Die zusätzlichen AP bekommt man erst nach der Generierung um aufzuschließen.


    Wenn alle Helden mit gleichviel AP starten sind, meiner Meinung nach, AP-Belohnungen für Spieler und somit losgelöst vom Helden.


    Hat man hingegen individuelle Startwerte z.B. weil jemand einen alten Seefahrer spielen oder ein anderer einen jungen Pagen, dann würde ich die an den Helden binden.


    Man sollte meinen wir sind erwachsen und wenn jemand erst Spaß hat und den Spaß der anderen Mitspieler nicht trübt indem er mit 200AP mehr startet, dann soll dem so sein.

    Das ist für mich kein Wettbewerb, wer seine AP am effizientesten nutzt.


    Ich hätte auch gerne 50 bis 100AP mehr zu Beginn gehabt aber nicht um meinen Ritter im Sinne des Powergamings zu tunen sondern um die ritterliche Ausbildung deutlicher rauszukristallisieren: Rechnen, Rechtskunde, eine Minne, Tanz, Etikette, Geographie, Geschichtswissen, vielseitigere Waffenausbildung.

    Ein "gleichalter" profaner Handwerker wäre mit der selben Zahl an AP aber ganz flott ausgemaxt.


    Aber generell würde ich die Freiheit geben solange der Spaß der Gruppe nicht gestört wird.