Arkady ich habe mal im passenden Faden geantwortet, da das hier der zu Magie ist : -)
Posts by Tengwean
-
-
Ist es in DSA5 überhaupt sinnvoll möglich, einen verarmten Weidenschen Ritter Ohneland zu erstellen? Der bräuchte immerhin Pferd, Rüstung und mindestens 3 Waffen (Lanze, Schwert, Schild), was aber idealerweise nicht über "Reich X" (das diametrale Gegenteil von verarmt) gelöst werden sollte. In DSA 4.x gabs für solche Fälle wohl "Besonderer Besitz", aber in DSA5 finde ich nichts entsprechendes.
Ich wechsel mal in den passenden Faden. Kurzfassung: halte Dich nicht an der Benennung des Vorteils auf, es gibt in DSA5 nur diese Möglichkeit mehr/bessere Startausrüstung zu haben.
Der Vorteil "Reich" in DSA5 erhöht nur das Startkapital - man hätte ihn auch Ausrüstungsvorteil nennen können. Er sorgt nicht dafür, dass man dauerhaft einen höheren Lebensstil halten kann oder ähnliches. Und ein Ritter mit Pferd, Rüstung und 3 Waffen ist nunmal reicher als ein flüchtiger Leibeigner mit seinem letzten Hemd.
Der Ritter hätte dann vermutlich Holzschild, Kriegslanze, Langschwert, Kleidungsset Frei, Kettenrüstung, Unterkleidung für Metallrüstungen, Schwertscheide, das Reisepaket und ein Pferd mit Sattel & Zaumzeug. Also:
50+100+200+25+250+12+12+120+750+60+15=1594 Silbertaler - dafür reicht Reich IV aus und da ist dann sogar noch ein Budget von 206 S für ein paar persönliche oder sonstwie nützliche Gegenstände (z.B. einen Dolch mit Scheide). Mit einer Lederrüstung anstelle der Kette oder (beim Spiel mit Trefferzonen) vielleicht auch nur dem Kettenhemd (Torso) würde auch Reich III reichen.
Der resultierende Charakter kann also problemlos nur eine Handvoll Münzen haben und damit für adlige Verhältnisse arm sein - gegenüber einem einfachen Landbewohner ist er aber immer noch reich, nur ist dieses Vermögen in den Werkzeugen seines Standes gebunden.
-
*meldet sich auch für die Mini-SH*

-
-
Und ja, man kann Traditiinsartefaktzauber mit Antimagie bannen, obwohl sie Sonderfertigkeiten sind, da:
QuoteFür Belange wie beispielsweise Antimagie gelten sie als Zauber mit einer QS von 2. Das angegebene Merkmal ist ebenfalls für antimagische Gegenmaßnahmen relevant.
Solange man es jetzt also nicht regelmäßig mit Antimagiern oder Dämonen entsprechender Kompetenz zu tun hat, ist das sicherlich eine der sinnlosesten Möglichkeiten, Volumenpunkte zu belegen.
-
Der Ausbildungsaufsatz für Reittiere (https://dsa.ulisses-regelwiki.de/Aus_Reittier.html) ändert die Werte des Elches erstmal nicht. Er kann natürlich noch einen zweiten Aufsatz bekommen, wobei das nicht notwendig ist.
Man könnte aber, in Hinblick auf Niederreiten, einen entsprechenden Angriff mit z.B. AT 13 und 2W+5 TP hinzufügen, da das Tier nun gerichteter überrennt. Aber das wäre halt eine Anpassung ohne Regelgrundlage.
-
beispielsweise hat die Elfe Valariel den Vorteil "Zweistimmiges Singen", hat aber laut Fertigkeitstabelle in diesem Talent den Wert "0". Da passt doch was nicht?!
Nur zur Klarstellung: Zweistimmiger Gesang ist ein automatischer Vorteil aller Elfen, da die Zweistimmigkeit eine Fähigkeit/Eigenschaft ist, mit der alle Elfen geboren werden. Ob sie dann tatsächlich Übung im Singen (also einen Wert>0 im Talent) haben, ist eine andere Geschichte. Es wäre vor dem kulturellen Hintergrund der Elfen zwar sinnvoll, da ein paar Punkte zu haben, aber der Vorteil stellt hier eine anatomische Gegebenheit anstelle einer besonderen, erworbenen Kompetenz dar.
-
E.C.D. Ist unterdrücken für dich denn das Gleiche wie ignorieren? Oder anders gefragt: ich unterdrücke 2 Stufen und habe nun weniger als 1/4 der LeP übrig. Leide ich deiner Auffassung nach unter den Auswirkungen von 1 oder 3 Stufen Schmerz?
Abgesehen davon stimme ich zu, dass man die Unterdrücken-Probe nur einmal je Kampf ablegen können sollte. Aber! Die Probe, um bei Schmerz 4 handlungsunfähig zu bleiben, ist ja davon losgelöst, also ist es schon eine valide Frage, wie der Modifikator je nach Schmerz-Vermeidung lautet.
-
-
Wie macht ihr das in euren Gruppen?
Das Thema hatte ich schonmal angestoßen: Hausregel zur Magischen Analyse
Bei Interesse kann ich meine mittlerweile etwas ausführlicheren Hausregeln per PN teilen. Im Gegensatz zur Flexibiltät, die E.C.D.s Ansatz bietet, ist bei mir der Informationsgehalt immer in der gleichen Reihenfolge - das kann ich mir schlicht besser merken.
-
Letztlich ist es nicht eindeutig, aber ich habe – im Kontrast zu Zäher Hund – das unterdrücken als etwas anderes interpretiert als ignorieren. Wenn man das gleichsetzt, ist die Probe im Beispiel natürlich nur um -1 erschwert.
Unterdrücken ist nach meiner derzeitigen Interpretation: Bis zu dieser Stufe wirkt der Schmerz gar nicht, darüber komplett.
Ignorieren (mit Zusatz, dass die nächstniedrigere Stufe gilt) ist hingegen: Stufe_neu = Stufe -1. -
Koennen sich beide Raufende gleichzeitig im Haltegriff halten?
Weder im Text der SF noch in den verursachten Status sehe ich etwas, das dagegen spricht. Also: ja, das geht. Und mit Schwitzkasten und Wurf kann man damit richtige Ringkämpfe haben. Ob man sich gegen eine der beiden SF verteidigen kann, wenn man den Angreifer selbst im Schwitzkasten hat, ist wieder eine Diskussion für sich. Ich würde es vermutlich zulassen.
Eine Kaempferin hat erfolgreich 3 Stufen Schmerz ignoriert, nun erleidet sie eine vierte, weil die Le unter 5 faellt. Sie will ihre Handlungsfähigkeit bewahren. Ist ihre Selbstbeherrschungsprobe nun lediglich um die letzte (4.) Stufe Schmerz erschwert od um alle 4?
So wie ich die SF verstehe, wäre die Probe, um trotz Schmerz 4 handlungsfähig zu bleiben, um -4 erschwert. Warum? Die SF schließt zwar im Gegensatz zu Zäher Hund und ähnlichen Effekten nicht aus, dass man 4 Stufen unterdrückt, aber sie sagt auch nicht, dass man die Auswirkungen der nächstniedrigeren Stufe erleidet (s. Zäher Hund). Demenstprechend würde, wenn man QS 3 in der Probe hatte, die 4. Stufe wohl vollständig wirken. Hätte man QS4 erreicht, könnte man aber dafür bis zum Umfallen kämpfen.
-
Bei der Skrechu gibt es doch über die PDFs sogar eine Art Mini-RSH für Maraskan, oder? Und bei den Zwergen in gleicher Weise eine Art Mini-Kultur-SH.
Das ist mMn eine ganz gute Lösung.
-
In Ruf des Berges hat jemand (mMn) fälschlicherweise den Stil, aber ohne Infos dazu und nur ein paar Kleinigkeiten zu Eroscham (dessen Stil da wohl passender wäre). Da auch die Wiki Aventurica keine weiteren Quellen kennt, sieht es schlecht aus.
-
Wer führt denn dann den einen Passierschlag aus?
Der Gegner mit der höchsten AT oder INI , oder derjenige, bei dem es dramaturgisch am Interessantesten ist. Letztlich ist das also Willkür.
Die Frage ist gilt dies für NPC Gegner gleichermaßen?
Ja. Wenn es in der Konstellation nur einen designierten Krieger unter den SC gibt, hat der i.d.R. die Ehre, sind es mehrere, entscheidet meist die Anzahl der Zustandsstufen. Aber manchmal will auch ein Spieler sich rächen und macht es dann, obwohl jemand anderes wertetechnisch gesehen besser dafür geeignet wäre.
-
-
Als Zauberer kann man versuchen, die Kontrolle über sie zu übernehmen und als Geweihter kann man sie ggf. mit Liturgien abhalten (Schutzsegen). Sonst fällt mir da nicht so viel ein.
Aber dass nach 4 KR der Kampf entschieden ist, hängt mMn doch sehr stark von den Umständen und den Bedingungen für einen Sieg ab. Aber das ist hier wahrscheinlich nicht so wirklich Thema.
-
Falls ihr mit Liturgieerweiterungen spielt, kann mit dem Machtvollen Exorzismus in 8 KR ein Wesen gebannt werden, sofern die 4. Erweiterung genutzt wird.
Ob man die 8 Aktionen auf 4 verkürzen kann ist dabei eigentlich eine spannende Frage. Die Zeremoniedauer ist modifizierbar, aber die 8 Aktionen sind keine übliche Zeitkategorie für Zeremonien, womit streng genommen keine Stufe für Zeremoniemodifikationen darunter (oder darüber) existiert. MMn schadet es aber nicht, das zuzulassen.
-
Hallo, ich könnte mal wieder eure Hilfe gebrauchen.
Wenn ich aus dem Kampf gegen drei Gegner fliehe und meine Probe auf Körperbeherrschung -3 nicht bestehe, bekomme ich dann wohlmöglich drei Passierschläge ab?Nicht der richtige Fragenkanal, aber ja, du würdest drei Passierschläge erhalten.
Bin mal ins richtige Thema abgebogen.
Ich sehe das anders: die Regeln sagen wortwörtlich, dass man bei Misslingen der Probe "einen Passierschlag" erleidet. Da die Anzahl der Gegner schon in der Probe berücksichtigt wurde, scheint es mir, als hätte man das bewusst so formuliert, denn sonst hätte man ja auch "erleidet Passierschläge" schreiben können. Ich würde daher hier von RAW = RAI ausgehen.
Unabhängig davon, ob man dieser Lesart zustimmt, ist es für die Dynamik eines Kampfes in meiner Erfahrung besser, wenn das Risiko bei der Flucht eher niedrig ist. Wenn alle drei Gegner bei misslungener Probe knüppeln dürfem, wird kaum jemand das Risiko eingehen. Die meisten werden einfach stehen bleiben und hoffen, dass der SC lange genug überlebt, bis Verstärkung kommt.
-
Ich sehe es durchaus wie viele andere hier, dass DSA5 für mehr Schaden in der Regel Sonderfertigkeiten fordert und der Falkenauge durch seine Erleichterungen eine Daseinsberechtigung bei besonders schweren Schüssen hat, aber der Vergleich mit Ilaris hat mir eine Idee gebracht:
Man könnte als Hausregel einführen, dass ungenutzte Erleichterungen 2:1 (oder in einem beliebigen anderen Verhältnis) in TP umgewandelt werden können. Das muss nichtmal nur für diesen Zauber oder Fernkampf gelten, sondern kann allgemeingültig sein. Die Nahkämpfer in Formation oder Vorteilhafte Position werden sich freuen. Irgendwer hier im Forum hatte sowas mWn auch schonmal ausprobiert, komme nur gerade nicht mehr drauf, wer.
Man könnte auch einfach sagen, dass die Erleichterungen innerhalb der Wirkungsdauer als Pool zur Verfügung stehen. Soll heißen: man hat die QS ×2 KR Zeit, davon zu profitieren, wann immer man über seinen effektiven FK würfelt. Hat man QS3, stehen einem drei Punkte Erleichterung für 6 KR zur Verfügung. FK nach Modifikatoren ist 12. Wann immer man unter 12 würfelt, muss man keinen der drei Punkte verwenden (darf aber, falls der Ilaris-artige, vorige Vorschlag Anwendung findet). Wenn man nun eine 13 würfelt, kann man einen Punkt verbrauchen, beim nächsten Mal ist es eine 14 und die verbliebenen Punkte sind weg. Ggf ist es dann sinnvoll, zusätzliche Erweiterungen zu definieren, die z.B. QS /2 zusätzliche Punkte bieten oder dafür sorgen, dass einem bei jedem Schuss der volle Pool zur Verfügung steht, ggf auf Kosten der Wirkungsdauer.
Oder ihr lasst ihn, wie er ist, aber halbiert die Kosten und die Zauberdauer.