Posts by Ricordis

    Beim Schild kommt es tatsächlich darauf an von wo der bereit gemacht wird.

    Hängt der am Rucksack oder Sattel und muss erst losgebunden werden ist es sinnvoller auf den Schild zu verzichten, wenn du noch am Kampf teilnehmen willst.

    Liegt der Schild fertig eingestellt (Riemen etc.) rum würde ich das bei 2-3 Aktionen ansetzen.

    Arm rein, Griff greifen, Riemen festziehen.

    Bei einem Faustschild fehlt natürlich der Riemen und das verkürzt die Zeit ungemein. Da würde ich sogar fast auf eine Aktion runtergehen.

    Die Götter mögen die Natürlichkeit der Dinge und den Kreislauf. Daher gilt es auch den Zweck abzuschätzen.

    Wenn die Gans den Hunger stillt dann ist das nicht ein widerwilliges sondern ein willkommenes Opfer. Was kann göttlicher sein als das Martyrium des heiligen Tieres um dem göttlichen Zweck zu dienen?

    Die Tiere sind nicht die verbotenen Äpfel Edens sondern ein Geschenk der Götter an die Menschen als, dass diese zu ihrem Zwecke genutzt werden. Der Löwe im Streitkampf, die Pferde zur Arbeit/Schlacht usw.


    Man möge die Geschenke der Zwölfe nutzen.

    Rein von der Syntax her ist das ein Werfen von 2W6 wobei der schlechtere wiederholt wird.


    Man wirft erst 2W6, legt den schlechteren Würfel ab und dann kommt noch 1W6 dazu. Oder man würfelt erst 1W6 , dann 2W6 und legt von den 2W6 den schlechteren Würfel ab.

    Wichtig ist, dass man nicht den schlechtesten Würfel von 3W6 ablegt, weil das die Wahrscheinlichkeit nach oben korrigiert.


    Somit ist die schnellste und sicherste regelkonforme Anwendung die, dass man 2W6 wirft und den schlechteren wiederholt.

    Irdisch durften Studenten Waffen tragen um sich auf langen Reisen (Heimat - Universitätsstadt) verteidigen zu dürfen.

    Zugrunde lag der Schutzgedanke und teleologisch war das Waffenverbot darin begründet, dass sich zwecks Aufstandszerschlagung die Bauern nicht bewaffnen.


    Ich sehe nicht, warum sich auch "Geldadel" nicht in Städten bewaffnen dürfen sollten.

    Initiative ist ein Vergleichswert von Kampfteilnehmern. Wer quasi die schnellere Auffassungsgabe und besseren Reflexe hat.

    Wenn also jemand in der laufenden Kampfrunde hinzukommt würde ich ihn sofort dort einsortieren, wo er mit seiner Initiative hingehört. Im Zweifel dann an die erste Stelle des verbleibenden Zuges als hätte er verzögert. Manöver, die am Anfang einer Kampfrunde angesagt werden müssen, sind aber nicht mehr möglich.

    Es existieren vier Methoden zur Auslegung:

    - analog

    (Ich suche nach gleichen Wortlauten)

    - wortwörtlich

    (Ich nehme es so, wie es dort steht)

    - historisch

    (Ich setze es in den Kontext, als die Regel entstand)

    - teleologisch

    (Ich hinterfrage die Absicht, den Zweck)


    RAW/RAI ist mir nicht feingliedrig genug und RAI wird zu oft falsch verwendet.

    Vielleicht hat mich Warhammer 40k mit seinen Sichtlinien (und T'au mit Zielmarkierern) zu sehr geprägt aber ich verstehe Sichtlinie wie einen Lasermarkierer.

    Will ich den Ignisphaero in die Luft schießen teäfe ich den Berg im Hintergrund, wenn ich die Reichweite hätte.

    Ich definiere vielleicht eine x und z Koordinate aber y ist entweder unbestimmt und der Zauber verpufft oder y ist der Fixpunkt im Hintergrund.


    Wo auch immer gerade seid, schaut euch um und versucht einen Punkt in der Luft fixieren. Es wird nicht klappen. Entweder fixiert ihr was dahinter und sagt euch selber, dass ihr einen Buck entlang der Sichtlinie wählt oder ihr habt einfach keinen Fokus.

    Ich kann also vielleicht mein Ziel sehen (Punkt in der Luft) aber ich kann es nicht ansehen und nicht darauf zielen.


    Ich werfe noch ein Spiegelkabinett-Beispiel rein:

    Ich sehe im Spiegel die Reflexion meines Zieles und will einen Zauber wirken (Zielkategorie: Lebewesen). Der Zauber würde verpuffen, da ich nicht das Lebewesen anvisiere sondern die Reflexion. Es ist ein klarer Widerspruch zwischen zwei Koordinaten: Die sichtbare Zielpunkt und die Raumkoordinate wohin die Astralenergie kanalisiert werden soll. Ohne Übereinstimmung kann der Zauber nicht fokussiert werden.


    Ich gebe aber zu, dass ich mit der Auffassung an einer Stelle anecke: Ist mein Ziel (Lebewesen) komplett verhüllt. De facto ist es nicht als Ziel wählbar. Weder das Assassine mit Schleier noch ein vollgerüsteter Ritter von hinten.

    Das könnte ich maximal bei meiner obigen Theorie hinbiegen indem ich sage, dass es eine Toleranz gibt bezüglich der beiden Zielkoordinaten. Wenn ich also das Lebewesen erkennen kann, die Position genau bestimmen kann, Umrisse erkenne etc. aber mein eigentliches Ziel 1cm dahinter, hinter der Rüstung ist.

    Es nennt sich "Schutz der Schwachen" und nicht "Zwang zur Ehre".

    Ich sehe darin primär die Schutzfunktion mit dem Rondrageweihten als Märtyrer.

    Ob der Canaille nun flieht oder gegen den Geweihten kämpft ist für die Liturgie irrelevant, da der Zweck erfüllt wurde.

    Hatte mich mit beidhändigen Fernkampf mal auseinandergesetzt, da ich ausprobieren wollte einen Schützen mit 6 Balestrinas zu spielen. Durch eine bestimmte Folge von Schießen, Ziehen und Wegstecken hätte man 6 KR hintereinander jede Runde feuern können bevor es zu einer Leerrunde kommt.


    Aber dann scheiterte es daran, dass Fernkampfwaffen nicht beidhändig nutzbar sind. So geht auch nicht ein Konzept z.B. mit Haumesser und Handarmbrust.


    Ob es am Balancing liegt, eine Fehlformulierung an der man nun festhält oder es Tür und Tor für Missbrauch einer Mechanik sorgt, den ich noch nicht gefunden habe, weiß ich nicht.

    Will nur kurz paar Gedanken reinwerfen:

    - KSF Verkürzte Waffenführung

    - Zweihändige Schwerter einhändig führen.

    - Redax hat auf meine Frage geantwortet, dass man auch bewaffnet raufen kann. Das sind dann z.B. Tritte oder beim Andergaster mal mit einer Hand zum Faustschlag ausgeholt. Schulterstöße, Kopfstöße, Knietritte etc. ist alles Raufen.


    Da Raufen und andere Kampfstile parallel zueinander aktiv sind, sehe ich durchaus, dass mit dem Mercenario-Stil so eine gezogene Waffe mit Anwendung findet. Raufenparade mit dem Knauf der gezogenen Waffe z.B.


    Anmerkung: Ich sage nicht, dass die Waffe regeltechnisch beim Raufen Anwendung findet. Man kann aber mit vollen Händen raufen.

    Man darf sich das nicht wie einen Hammerschlag mit dem Stab vorstellen, der magisch verstärkt wird, sondern eine Berührung mit dem Stab, die die strukturelle Integrität eines Objektes zerstört.

    Für mich ist daher die Grenze der Sturkturpunkte wie eine Art Rüstungsschutz zu verstehen:

    Ist die strukturelle Integrität des Objektes höher als der Zauber überwinden kann, passiert nichts.


    Das Stapeln ist für mich in zweierlei Hinsicht suboptimal: Massive Entwertung der höheren Stufen und keinerlei Schutz mehr vor dem Zauber. Mit genug ASP könnte man Stadtmauern niederreißen und Gebäude zerstören. Es gäbe keine Hindernisse mehr.

    Ja, Charisma ist abstrakt aber es existiert als wahrnehmbare und beeinflussbare sowie trainierbare Größe.

    Mein Handy hat da keinen Sensor dafür.

    Die Frontkamera, wenn du dein Handy nicht entsperrt bekommst 😂




    Ungeliebte Personen können trotzdem sehr charismatisch sein. Diktatoren oder der Freund, der objektiv ein schlechter Einfluss ist aber man trotzdem immer wieder in dessen Bann gezogen wird.


    Wenn man seinem Kunden am Telefon sagt, dass man seine Gelder für 90 Tage einfriert und am Ende des Gespräches noch ein Danke und einen netten Abschied bekommt, dann ist definitiv Charisma am Werk gewesen.

    Als jemand der mit und in der Kommunikation arbeitet ist Charisma tatsächlich etwas, das man aktiv beeinflussen und lernen kann.

    Es ist aber sehr stark nuanciert und breit gefächert.

    Charisma ist das Bild von uns selber, das wir im Kopf eines anderen erzeugen und das kann auch mit unserem Äußeren passieren aber auch ohne.


    Im visuellen Bereich ist das natürlich auch eine Grundattraktivität aber auch Bewegungsart, Blickkontakt, emotionale Reaktionen wie ein Lächeln, gepflegtes und vor allem angepasstes Auftreten*.


    In der Telefonie brechen die visuellen Eigenschaften weg aber dennoch kann Charisma ausgestrahlt werden. Der Fokus verschiebt sich auf aktives Zuhören, spiegeln des gesagten, Wortwahl**

    Die Timbre ist auch sehr wertvoll; die Tonlage, die Geschwindigkeit, Pausen, saubere Aussprache.


    Gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter, zu reiner Schriftkommunikation. Und auch da kann man Charisma ausstrahlen. Wortwahl, Formatierung, an den Kommunikationspartner angepasste Satzstrukturen und Formulierungen. Bandbreite an Synonymen.

    Andere Eigenschaften spielen da natürlich rein aber Charisma ist das Ergebnis der Umsetzung.


    Es gibt noch eine weitere und noch abstraktere Form von Charisma und das ist die corporate identity. Ein lebloses abstraktes Konstrukt für das wir dennoch Pathien empfinden können.

    Das wird erreicht durch Präsentation und Aktionismus. Den Bereich will ich jetzt aber nur knapp angeschnitten lassen, da ich nur vor Augen führen möchte wie auch ohne Körperlichkeit Charisma erzeugt werden kann.


    Für alle Formen der Austrahlung ist ein sehr wichtiges Element unabdingbar und das ist Empathie; die Befähigung mich in mein Gegenüber zu versetzen und die Welt aus dessen Blickwinkel zu betrachten.


    Ich habe beruflich genug telefonieren müssen, HomeOffice-Erfahrung und habe auch nun zwei Jahre DSA über Discord hinter mir und viel Charisma geht darüber verloren, dass man sich unbeobachtet fühlt.

    Man hört es raus ob jemand konzentriert ist, man hört es raus ob jemand gerade sitzt, man hört es raus ob jemand richtig angezogen ist oder im Pyjama rumhockt.

    Ich telefoniere mit Mitarbeitern im HomeOffice und diese büßen gleich Charisma ein, wenn ich raushöre, dass diese bis gerade im Bürostuhl lagen. Meine Mitspieler büßen Charisma ein, wenn ich bei Discord sehe, dass die gerade parallel ein Videospiel gestartet haben.


    Ja, Charisma ist abstrakt aber es existiert als wahrnehmbare und beeinflussbare sowie trainierbare Größe.


    *Turnschuhe zum Anzug sind in einem jungen Startup angebracht, bei einem Vorstellungstermin bei Krupp eher nicht. Und bei einem Abend in der Kneipe lässt man besser auch den Anzug weg.


    **Unser normaler Sprachgebrauch macht zu über 60% negative Wörter aus. Nein, nicht, kein, gegen etc. Das Verwenden von positive wording hingegen lässt einen optimistischer und charismatischer darstehen obwohl der Inhalt unverändert ist.

    Ich tendiere dazu, zu sagen, dass nur die Eigenschaften angehoben werden.

    Einfach aus dem Grund, dass wir hier keinen steigerbaren Helden haben sindern eine Entität, die mit fixen Werten angegeben ist.

    So hat der Schatten auch keine Kampftalente sodass irgendwelche Leiteigenschaften eine Wirkung haben könnte.


    Für mich ist das ganze das Anwenden von Regeln zur Heldenerschaffung auf nicht Heldencharaktere und das fühlt sich merkwürdig an.


    Wortwörtlich ist es nirgendwo verboten umgekehrt ist es auch nicht explizit erwähnt, dass es so zu handhaben ist.

    Teleologisch kommt es mir jedoch falsch vor den Regelkomplex auf NSCs anzuwenden.

    Analog fehlen mir gerade andere Regelstellen um das für oder gegen zu untermauern.