Posts by Ricordis

    Das wahrscheinlichste ist der örtliche Ritter mit Waffenknechten. Eigene Vasallen, solange sie nichts wichtigeres zu tun haben, oder Tagelöhner aus nahen Dörfern/Städten.


    Ritter ohne Lehen, von denen es auch viele gibt, sind auch vorstellbar, die dann ebenfalls unter dem Kommando vom örtlichen Ritter stehen aber nur auf Geheiß der Königin oder eines Bombasten.

    Kleidung und Schmuck. Was ein Adeliger am Körper trägt übersteigt meist das Monatsgehalt eines Handwerkers.

    Selbst arme Ritter sind gesellschaftlich in der Pflicht ihren Stand zu repräsentieren.


    Wissen und Selbstdarstellung. Ein Ritter hat ein anderes Sprachniveau, kennt viele Wörter, weiß sie selbstbewusst zu verwenden, kann lesen, rechnen, philosophieren, musizieren.

    Ein Ehrenritter wird nicht zwangsläufig ebenso eine Ausbildung genossen haben andererseits wird der Vergeber des Titels diesen auch nur vergeben, wenn der Empfänger es würdig ist.


    Adel verpflichtet. Ein Ritter wird Dinge tun, die von ihm wegen seiner Stellung verlangt werden, die Bauer Alrik egal sind. Angefangen von der Pflege des Körpers, Geistes und der Ausrüstung bis hin zu Things, Sitzungen oder andere Terminen. Als Ritter in einer anderen Burg zu Besuch? Ab zum Burgherren zum Stiefellecken.


    Genießer von Dienstleistungen. Der Ritter tut andere Dinge. Er geht nicht selber zum Markt, er füttert nicht sein Pferd selber, rasiert wird er im Badehaus, die Rüstung flickt der Schmied.

    Sieht man wen in feiner Tracht ein Kettenhemd auswaschen ist es kein Ritter, sondern ein Page oder so. Der Ritter würde, wenn er es selber machen würde, darauf achten, dass ihn keiner dabei sieht.

    Hier sitzen wir, mit dem geballten Wissen Aventuriens, direkt an der Quelle.
    Ich behaupte mal wir sind entsprechend von Hesinde gesegnet.

    Und doch vergessen wir das wichtigste Detail.

    Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir mehr wissen als Alrik-Normalbürger und dieser macht keinen Unterschied oder lässt sich auf Diskussionen ein.
    Manchmal kann man viele Diskussionen abkürzen indem wir uns nicht fragen, wie es theoretisch ist sondern wie es praktisch sein wird.


    Knecht Kalrik verquatscht sich bei Büttel Balrik, dass er einen Magier in Lederrüstung gesehen hat.
    Balrik meldet es bei Hauptmann Halrik und benennt einen nicht regelkonformen Magier. Halrik schreibt dem nächsten Praoistempel und meldet einen abtrünnigen Magier. Praiodan Palrik bereitet alles vor für eine Verfolgung des Magiers.
    Und schon hat man den Nachteil Gesucht und muss irgendwie den Praioten überzeugen, dass alle anderen lügen und du nur ein unschuldiger Magier bist, der sich lediglich nicht an den Codex hält.

    Worauf ich hinaus will: Wenn man im Forum nach aventurischen Rechtsdingen fragt dann haben eigentlich nur die ersten drei Antworten Gewicht, weil alles andere danach spielerisch keine Anwendung finden wird. Wenn wir etwas über Tage hinweg diskutieren müssen, mit Zugriff auf allerlei Quellen, dann wird ein normaler Aventurier das nicht im Ansatz wissen.

    Ein Faktor, der vielen vermutlich ein Greuel ist:

    Pro Runde braucht es ein Buch auch nur in einfacher Ausführung.


    Nicht jeder Spieler braucht jedes Buch und schwuppdiwupp hat eine Spielgruppe mit 4-5 Mann ein Sammelwerk aus 10 Büchern zusammen und kann sehr viel damit bedienen.

    Ich glaube du wärst damit, so weit im Forum bekannt, der vierte oder sogar fünfte, der fragt.

    Wer weiß, wie die Dunkelziffer aussieht.


    Mich würde das äußerst glücklich machen, da es ein Charakterkonzept von mir wiederbeleben würde.

    Ich bin selektiver DSA5 Käufer und die Preispolitik ist das beste, was mir hätte passieren können.


    Ich hätte die Finger von dem ganzen gelassen, wenn es anders gewesen wäre. So konnte ich ohne finanzielles Risiko in das Hobby einsteigen und auch jetzt kaufe ich nur die Bücher, die mich tangieren. Und die Bücher sind inhaltlich so aufbereitet, dass ich alles habe, was ich dafür brauche.


    Erst gestern noch habe ich wem, der zwar PnP spielt aber noch nie DSA ohne Sorge empfehlen können. Bei reinen Hardcoverregeln mit exorbitanten Inhalten für teuer Geld könnte ich das nicht.


    Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Bedenkt, dass es auch andere Spieler gibt, die von der Modularität sehr stark profitieren und das sind gerade die, die neu dazu kommen.

    (Und die, die nicht in den Foren aktiv sind.)

    Zu komplex.

    Du musst dem Elementar sagen, welchen Gegner er angreifen soll.

    Wenn du das in den Raum wirfst und jeder Elementar erst überlegen muss ob er gemeint ist und sich dann mit einem anderen Elementar koordinieren muss nicht den selben Gegner anzugreifen ist das mehr als ein Dienst.


    Und das dann doch präzise genug auszusprechen dauert länger als eine freie Aktion.


    (Stellt euch einfach diesen einen Kollegen vor, der eigentlich nur noch da ist, weil HR seinen Vertrag verbockt hat und er nicht kündbar ist. Dem gebt ihr bei einem Team-Meeting an einem Samstag Nachmittag einen Arbeitsauftrag, was bis Dienstag erledigt sein soll.

    So muss der Befehl für einen Elementar aussehen 😂)

    Nein, die Waffenklasse bleibt gleich.

    Das wurde von der Redaktion im Rahmen einer anderen Frage festgelegt.


    (Braucht man beritten Zweihändiger Reiterkampf um Zweihandwaffen einhändig zu führen? - Ja)


    Durch die Änderung der Führung ändert sich nicht die Kampftechnik. Das ist auch für Kampfsonderfertigkeiten relevant obgleich es logisch wäre.

    (Schildbrecher z.B.)


    Als Fechter kann ich auch nicht nachvollziehen, warum das Binden mit dem Anderthalbhänder nicht möglich sein soll; von mir aus auch nur als Bonus für die Schwertgesellen.

    Den irdischen Meistern von Danzig und Liechtenauer nach ist das Binden eine Kerndisziplin in der deutschen Fechtschule zum Langen Schwert.

    Irgendwo muss die Redaktion recherchiert haben, dass das Binden relevant war aber irgendwo hat wohl wer vergessen, die Sonderregel dazu zu schreiben. Und entweder gibt es den Kollegen nicht mehr, der das recherchiert hat, oder es gibt eine Massenamnesie.


    Bei all den Rückfragen bleibt die Redaktion immer den Bestandsregeln treu und sagt, dass das nicht geht.

    Vergleichsproben sind das Zauberwort.
    Wird gerne häufig vergessen und der Witz ist, dass die mit dem Spiel skalieren.
    Deine Sinnesschärfe wird gegen Verbergen vom Gegner geprobt.
    Willenskraft oder Menschenkenntnis vs. Überreden.
    Handel vs. Handel.


    Durch ein normales Heldenleben nehmen die Herausforderungen zu. Während man im frühen Heldenleben noch mit dem Krämer gefeilscht hat hat man es später vielleicht mit dem tulamidischen Schatzmeister zu tun.

    Am Anfang stellten Strauchdiebe einen Hinterhalt, später sind es ausgebildete Attentäter.


    So werden zwar die Helden besser aber das ist auch eine gewisse Notwendigkeit um mit den wachsenden Gefahren mithalten zu können.

    Als Meister ist das praktisch weil du so auch schummeln kannst, wenn es dem Plot dient. So oder so ist es spannender.
    Der Spieler würfelt auf sein Talent, teilt dir die QS mit, du würfelst hinter dem Schirm, vergleichst und gibst dem Spieler eine Info und er weiß eigentlich noch immer nicht ob es die Wahrheit ist oder eine Lüge. Es ist halt das, was der Held erfahren hat.

    "Ich möchte nach Feinden in der Nähe spähen. QS3."
    Du hast hinter deinem Schirm eine QS4 für den Hinterhalt geworfen.
    "Keine Bedrohung in Sicht."

    Wenn es aber nicht um direkte Konfrontationen zwischen Lebewesen geht kannst du noch immer Proben modifizieren.
    Ich modifiziere fast immer.
    Eine Erleichterung um 3 macht etwas schon einfacher.
    Eine Erschwernis von 6 vermittelt den Spielern schon, dass du eigentlich nicht willst, dass es jemand schafft außer er ist wirklich sehr sehr sehr sehr sehr gut darin. (In meinen Augen aber noch immer eleganter als eine Probe automatisch scheitern zu lassen oder erst überhaupt nicht zuzulassen.)
    Ich modifiziere Proben aber auch mal unterschiedlich für die Helden wobei aber meist nur wegen kultureller Sachen.
    Sagen & Legenden oder Rechtswissen ist für Helden aus der Region einfacher als für Helden von weit weg.

    Also fleißig modifizieren, Proben vergleichen und schon kannst du auch hohe Werte der Spieler herausfordernd gestalten.

    Quote from DSA-Redaktion (Unbekannt, wer genau)

    grundsätzlich bekommst du immer du immer alle AP wieder, wenn du eine Fähigkeit verloren hast.

    Weil die 2. Frage noch nicht beantwortet wurde:

    Ja, du erhältst die AP zurück. Immer dann, wenn du einen Vorteil oder SF verlierst bzw. nicht mehr anwendbar ist.

    Z.B. Beidhändiger Kampf, wenn man einen Arm verliert, oder Lykanthropische Gaben bei einer Heilung. Vorteil Zauberer, wenn man ausgebrannt wird oder den Adel, wenn man enteignet wird.


    Die Redaktion hat das bestätigt.

    Wichtig ist immer der Grund weshalb der Nachteil überhaupt gewählt wurde.

    Kommt man aus einem verarmten Ritterhaus und brauchte das Geld für ein Pferd?

    Sind es Ausbildungskosten? Spielschulden?

    Und wenn die Herkunft geklärt ist dann das Warum.


    Warum musste man dafür Schulden aufnehmen?

    Warum ist das Gut verarmt? Warum konnten die Ausbildungskosten nicht gestemmt werden? Warum hat der Charakter weitergespielt obwohl er eigentlich blank war?


    Wenn man sich diese Fragen vor Augen führt dann wird einem eigentlich recht schnell klar mit welchen Vor- oder Nachteilen das gekoppelt und wie das langfristig auszuspielen ist.

    Gute aventurische Heilluft. Brüche, die irdisch tödlich sind, verheilen in Aventurien binnen ein bis zwei Wochen.

    Dazu noch Heilmagie.


    Eine gesteigerte Tödlichkeit haben eigentlich nur die Exoten wie Abenteurer, Magier oder bestimmte Berufsfelder.

    Todesstrafen sind selten, Respekt vor dem Leben (auch tierisches) bei ziemlich allen Zwölfgöttergläubigen.


    Der Durchschnittseinwohner dürfte eigentlich gut alt werden.

    Tatsache!
    Bei der Nymphe das gleiche. Dort steht klar, dass es gilt solange sie sich in der dritten Sphäre befindet.
    Ich hätte evtl. nicht in dem AB gucken sollen, das in einer Globule spielt. Nachvollziehbar, dass solche Infos dort nicht hinterlegt sind.

    Jetzt, wo du es sagst: Ich habe gerade nochmal in diversen DSA5 Abenteuern und Regionalbänden "Zum Wesen der Feen" gelesen und dort ist tatsächlich nur noch beschrieben, dass die Feen in der Globule mächtiger sind, jedoch keine Abzüge auf Dere haben:


    • Feen können an Zuständen leiden.

    • Schmerz durch LeP Verlust.

    • Physisch verletzbar und hinterlassen Leichen. Jedoch mag die Seele zurück in die Globule wandern um dort wieder aufzuerstehen.

    • Feen sind immun gegen Zauber mit dem Merkmal Illusion.

    • Feen sind immun gegen Gifte und Krankheiten.

    • Feen regenerieren normal. In ihren Globulen deutlich schneller (5W6 LeP statt 1W6).


    Um ehrlich zu sein finde ich das aber auch besser so. So nimmt man sich des Logikloches an warum Feen überhaupt durch Dere streifen sollten. Und gerade die Feenlande (Farindelwald etc.) leben ja gewissermaßen durch den Feen-Einfluss.
    (Außerdem habe ich zuletzt einem Spieler die Möglichkeit gegeben...ehem...einen zukünftigen Charakter zu generieren. So mit 16 Jahren und 9 Monaten Vorlauf. Und weil Satinav nicht absoluten Einfluss auf die Globulen hat, wer weiß, was da noch kommt :D)

    Der Reiterkampf ist der Wilde Westen: Kaum ein anderer Bereich ist in den Basics schon so unreglementiert oder verschachtelt.


    Ob eine KSF gegen den Reiter gezielt möglich ist würde ich situativ behandeln.

    Den Reiter statt des Pferdes umzurennen?

    Eher nicht.

    Sprungangriff gegen den Reiter?

    Eher schon.


    Pauschalisieren kann man das schwer.

    Beim Raufen ist ein Kopfstoß eher unwarscheinlich. Ein Haltegriff kann aber schon passieren, denke ich, wenn man das so auslegt, dass durch einen Griff an Stiefelschaft und Gürtel der Reiter vom Pferd gezogen wird.

    Ob dann der normale Sturzschaden gewertet wird? Schwierig. Man könnte das als weicher Boden auslegen.


    Es gibt halt regelseitig kein "Unvorteilhafte Position". So gesehen hat der Reiter nur Boni, der Fußkämpfer keine Mali.


    Leg dir gute Argumente zurecht.


    P.s. die Größenkategorie des Reiters ändert sich nicht. Versucht das nicht darüber abzuhandeln, weil das zu viele sekundäre Eingriffe mit sich bringt (Trefferchance Fernkampf, Parierbarkeit, Trefferzonen, Ausschluss bestimmter KSFs).