Beiträge von Isurandil

    Jetzt bin ich unschlüssig: Eigentlich sollte ich jetzt endlich mal genauer beschreiben was die Mergation war bzw. die grobe Geschichte derselben. Dafür müsste man aber erst mal in groben Zügen den Zustand davor verstehen, eben auch weil in der Megration einige der Welten und Rassen eine Rolle spielten und ein paar davon heute noch existieren. Wenn ich das aber tue wirkt es so als ob diese wichtiger seien als Fos, aber letzlich geht es hier in erster Linie um Fos ud nicht um die Welten. Auf der anderen Seite wiederum, wenn zuerst die Welten beschreibe mache ich sie durch neue Ideen und so interessanter und komplexer, sodass darüber Fos besser wird.

    Falls du des Englischen ausreichend mächtig bist, kann ich dir für solche Fragen die beiden bei Stack Exchange liegenden Unterseiten „Worldbuilding“ und „Writing“ ans Herz legen. Ich denke, dass du dir über die Reihenfolge, in der du die Welt beschreibst, keine Gedanken machen brauchst. Du schreibst nicht an dem einen Buch zu deiner Welt, sondern Einträge in einem Blog. Als Leser gehe ich davon aus, dass ich das auf nichtlineare Art und Weise durchlesen kann. Hier kannst du dir den grundlegendsten Mechanismus des Internets zunutzemachen: Hyperlinks. Verweise den Leser auf Artikel, die er vor dem aktuellen gelesen haben sollte.


    Wenn du dann irgendwann doch ein Buch dazu herausbringen willst, hast du sehr viel Hintergrund zur Welt schon einmal durchdacht und kannst dann viel besser entscheiden, was gut ist und was nicht – gerade auch für den Spannungsbogen.


    Mir persönlich fehlt aktuell noch die Logik hinter den Ereignissen (Achtung, Naturwissenschaftler hier :P): Wenn die sechs Urwelten voneinander getrennt waren, gibt es viele Fragen:

    • Welche Kraft hat die Welten voneinander getrennt gehalten? Wirken diese nach der Mergation weiter?
    • Wieso wollten die Sphinx und die Elfen diese Vereinigung? Wollten sie das überhaupt?
    • Hasst jetzt wenigstens jeder die Elfen dafür? ;)
    • Wieso hat niemand etwas dagegen unternommen?
    • Wieso trennt sich Fos nicht mehr in die Urwelten auf?
    • Gibt es Kräfte, die die Urwelten wiederauferstehen lassen wollen?
    • Was genau passiert, wenn Welten miteinander verschmelzen?
    • Was ist überhaupt eine Welt?
    • Universitätenband: Bei meinem Gelehrten aus Lowangen (DSA4.1) fiel mir auf, dass zwar jede Magier- und Kriegerakademie beschrieben ist, aber wo die ganzen Gelehrten herkommen sollen, wird höchstens ansatzweise beschrieben.
    • DSA-Anime: Einzelstories über verschiedene Helden, die am Ende von Staffel 1 zusammentreffen und dann in jeder weiteren Staffel gemeinsam Abenteuer erleben.

    Siehe Wege der Zauberei, S. 121 ff., insbesondere S. 125 ff.:

    • Dinge aufspüren
    • Erster unter Gleichen
    • Hexe finden
    • Krötengift
    • Krätenschlag
    • Schlaf rauben
    • Stimmungssinn
    • Tarnung
    • Tiersinne
    • Ungesehener Beobachter
    • Wachsamer Beobachter
    • Zwiegespräch

    genau andersrum würde ich sagen, da der Armatrutz auf deiner Haut liegt und die Rüstung meistens über der Haut.

    Beschrieben wird die Wirkung als:

    Zitat von Liber Cantiones (HC), S. 28

    Die Zaubernde erhält eine (zusätzliche) ‘stählerne Haut’, die ihren natürlichen Rüstungsschutz erhöht.

    Es gibt zwei Möglichkeiten das auszulegen:

    • Rüstschutz wirkt ausschließlich auf den Körper, sodass bei Treffern die profane Rüstung abgenutzt wird.
    • Rüstschutz wirkt auf die erweiterte Aura (s. „Unsichtbarer Jäger“), sodass bei Treffern erst der Armatrutz durchdrungen werden muss.

    IMHO ist es elfischer, wenn der Armatrutz die äußerste Rüstungsschicht darstellt, aber die Beschreibung legt eher nahe, dass der Armatrutz die innerste Rüstungsschicht darstellt.

    Wenn ich gehärtete Kriegspfeile einsetze, wird laut dem AA der Rüstungsschutz des Opfers halbiert. Gilt diese Regelung nur für profane Rüstungen oder auch für magischen Schutz wie bspw. einen Armatrutz?

    Nur für rein profane Rüstung natürlich.

    Gibt es dazu auch einen Regelbeleg? Bei Kettenbrecherpfeilen steht es deutlich dabei, bei den gehärteten Kriegspfeilen leider nicht (zumindest im AA).

    Ja, dazu gibt es eine Regelstelle:

    Zitat von Wege des Schwerts, S. 128

    Pfeil- und Bolzenspitzen

    [...]

    🦄 [...] Kriegspfeile [...]: bleibt ein solcher Pfeil im Opfer stecken ([...]), verursacht er pro KR, in der sich das Opfer heftig bewegt 1W3 SP(A) und einen Punkt Erschöpfung. Bewegt sich das Opfer nur langsam, gilt der Schaden pro Spielrunde. Können entweder gewaltsam entfernt werden (KK-Probe, 1W6+2 SP) oder mit Heilkunde Wunden: 1W6–2. Sie sind nicht wiederverwendbar.

    🦄 Gegen gehärtete Kriegspfeile [...] wird zusätzlich zum obigen Schadensmodus der RS des Opfers halbiert; nicht wiederverwendbar. Gehärtete Pfeile (Preis x4) ohne Widerhaken, die speziell als Rüstungsknacker ausgelegt sind, halbieren einfach nur den RS des Opfers.

    [...]

    Da von „Rüstungsknackern“ gesprochen wird, die nur den Rüstschutz halbieren, gehe ich davon aus, dass ausschließlich profane Rüstungen betroffen sind. Wenn profane Rüstung zusammen mit einem Armatrutz eingesetzt wird, würde ich zuerst den Rüstschutz aus dem Armatrutz anrechnen und nur etwaigen Überschussschaden auf die profane Rüstung durchkommen lassen, deren Rüstschutz dann aber halbiert wäre.

    Ich glaube ich habe mal gelesen, dass man bei mehr als KO SP(A) Schaden Kampfunfähig wird. Kann mir jemand die Seite sagen auf der das steht ?

    Beim Schmetterschlag, der hier bereits erwähnt wurde, gilt:

    Zitat von Wege des Schwerts, S. 92

    [...] Richtet der Schlag mehr SP(A) an, als die Wundschwelle des Opfers beträgt, so muss dem Opfer eine einfache KO-Probe gelingen, um nicht für 1W6 SR das Bewusstsein zu verlieren. Übersteigen die erlittenen TP(A) sogar die KO des Angegriffenen, so ist es automatisch bewusstlos, ohne dass ihm die KO-Probe zusteht. Bei einem Schmetterschlag wird die reguläre Wundschwelle des Opfers berücksichtigt, nicht die Erhöhung derselben um 2 Punkte.

    Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, nämlich den Betäubungsschlag:

    Zitat von Wege des Schwerts, S. 61

    [...] Der entstehende Schaden wird wie beim Stumpfen Schlag in TP(A) nachgehalten. Ein Betäubungsschlag kann mit einem Wuchtschlag oder einer Finte kombiniert werden und auch Bonuspunkte aus einer Meisterparade oder dem Manöver Binden verwenden. [...]

    [...]

    Erzeugt der Angriff (in einem Schlag) einen AU-Verlust, der die Wundschwelle des Opfers (also meist KO/2) übersteigt, muss dem Opfer eine einfache KO-Probe gelingen, ansonsten ist es für 1W6 SR bewusstlos; bei einem AU-Verlust von mehr als der KO des Opfers steht dem Opfer gar keine Probe mehr zu, sondern es verliert unweigerlich das Bewusstsein. Es ist möglich, dass ein solcher Schlag eine Wunde erzeugt, wenn die realen Schadenspunkte die Wundschwelle des Opfers übersteigen.

    Hier gibt es eine inoffizielle Zauberpatzertabelle (Unter "Zauberpatzer"), aber ich glaube, das ist noch DSA 3 (aber es mag vielleicht Anregungen geben): https://hgutenbe.home.ktk.de/listen.html.

    Ohje, die RTF sieht in LibreOffice (und dem WINE-eigenen Wordpad) total zerschossen aus. Kann mir daraus jemand eine PDF machen? :trauer:

    Du hast Post, sieht nicht Perfekt aus, aber sollte hinhauen

    Ja, ist ausreichend. Vielen Dank <3

    Die Methode aus HAM ist gut um einen Preis schnell grob zu schätzen. Für eine detailiertere Preisfindung ist es jedoch nötig Preise für

    • AsP
    • pAsP
    • "magische Arbeitsstunden" (Ausführung der Zauber, Entwicklung der Artefaktthesis und evtl. zusätzliche Zeit für die Findung der geeigneten magischen und nicht magischen Komponenten)
    • Material
    • nichtmagische Arbeitsstunden (Für das Beispiel aus WdA wird ein Schmied benötigt, der aus dem Artefaktsilber den Stirnreif herstellt)

    zu finden. Dafür lassen sich entsprechende Tabellen in HAM, WdA, WdS und im Begleitheft zum Meisterschirm finden.

    Ich denke, dass man den Erfahrungsgrad des Thaumaturgen über die benötigten Sonderfertigkeiten in Form eines Faktors einfließen lassen kann. Wenn man dann noch einen Faktor für den Ruf nimmt, sollte das eine runde Sache sein. :)

    Maximal können ja 100 AsP in den Stab gelegt werden.

    Das Maximum liegt höher:

    Zitat von Wege der Alchimie, S. 192

    Baum der Reisenden: Fassungsvermögen –1, Berechnung des Volumens des Zauberspeichers 1 Punkt pro 25 AsP. Speicherung von Zaubern mit dem Merkmal Limbus besitzen kein Ablaufdatum. Aktivierungsproben aller anderen Stabzauber je +2.

    5 Volumenpunkte ergeben dann 125 AsP. Wie man den letzten Satz zu interpretieren hat, bin ich mir nicht sicher. Sind alle Stabzauber außer dem Zauberspeicher um 2 erschwert oder alle außer dem Zauberspeicher beim Hineinspeichern von Limbuszaubern (das Hineinspeichern zähle ich als Aktivierung des Stabzaubers Zauberspeicher)?

    Ich tendiere aktuell zu 10 / 15 / 15 / 20 / 20 / 20


    Wir habt ihr das so gemacht?

    Mein Charakter ist noch weit vom Zauberspeicher entfernt, aber aktuell sieht die Planung wie folgt aus:

    • 4 AsP für Odem oder Gardianum
    • 5 AsP für einen Wundheilbalsam
    • 12 AsP für Attributo oder Fortifex
    • 12 AsP für Duplicatus
    • 32 AsP für einen Bonus-LE-Balsam
    • 35 AsP für einen Megabalsam („Wolverine Mode“)

    Ich bin dabei von dem teuersten Zauber ausgegangen, der auf jeden Fall reinpassen soll. Dass ich so einen Slot auch für kleinere Zauber nutzen kann, ist ja nicht schlimm. :)

    Es bleibt die Frage nach dem Bedarf. Wer muss Nachrichten so schnell versenden, dass sie nicht auch erst nach einer Woche per Botenreiter ankommen dürfen?

    Händler, insbesondere Fernhändler profitieren davon. Da das Animatioobjekt beweglich ist, macht es auch durchaus Sinn sowas auf Expeditionen mitzuführen. Die Kommunikation mit dem Gerät sollte ohne magisches Band nicht ortbar sein, kann daher heimlich erfolgen und ist noch dazu nicht abhörbar. Mir fallen da auf Anhieb viele mögliche interessierte Gruppen ein ^.^

    Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, was du meinst. Das eine ist ein Artefakt, dass aus einem Sender und einem Empfänger besteht, wobei eine betätigung des Senders einen impuls beim empfänger auslöst.

    Wie man das genau umsetzt, habe ich mir noch nicht gedacht. Aber: Ein Magier kann ein Animatio-Objekt (will das nicht „Artefakt“ nennen) erstellen, das auf eine einfache Geste hin etwas tut. Mit einer Erschwernis von 3 lässt sich der Nutzerkreis erweitern, mit weiteren 3 die Wirkungsdauer auf ZfP* Jahre ausdehnen, sodass man relativ leicht Nutzungsdauern von 10+ Jahren erhält. Das kann der Magier mit beliebig vielen Geräten tun. Bleibt deren Masse unter 1 kg, kostet das läppische 15 AsP. Es sollten also pro Woche etwa 2 bis 3 dieser Geräte erschaffbar sein.


    Die Kommunikation findet dann so statt, dass der Empfänger der Nachricht die Box des Senders bei sich stehen hat und umgekehrt der Sender eine Box des Empfängers. So können beide miteinander kommunizieren. Dass man Menschen trainieren kann auf diese Art schnell Informationen zu übertragen und das auch genutzt wurde, zeigt die Geschichte des Telegraphen.


    Worauf ich aber hinaus möchte: Wenn findige (Spieler)Magier dieses Kommunikationssystem („Hesindeblitz“) erfinden, wird sich der Wert dessen schnell zeigen. 50 D pro Stück sind für den Anfang ausreichend und der Spielerheld hat auch gleich einen guten Grund, um herumzureisen und seine Schulden abzubauen ;D Marketing war schon immer viel wert. Wenn der Garether Hochadel erst hört, dass der Horaskaiser sowas hat, dauert es sicher nicht lange, bis die sowas auch wollen.


    Übrigens: Botenreiter sind vergleichsweise teuer und haben den Nachteil, dass die Nachricht verlorengehen kann (vgl. Begleitheft zum Meisterschirm, S. 33):

    Methode zur Nachrichtenübermittlung Kosten pro 100 Meilen in H
    Brief per Beilunker Reiter
    200
    Brief mit anderem Kurierdienst
    80
    Brief mit Postkutsche
    20
    Brief mit Handelszug
    8


    Ab 25 Briefen in 10 Jahren hat man also die Kosten für die Beilunker Reiter wieder raus, ab 625 Briefen ist man sogar mit dem Handelszug nicht günstiger (und nimmt sämtliche Nachteile mit!). Jede Nutzung bietet darüberhinaus sämtliche Vorteile (Echtzeitübermittlung, Unabhörbarkeit, mobil einsetzbar).

    Aber: Welcher Magier stellt sich hin und übermittelt einen einfachen Brief für leute, in dem er eine halbe stunde lang immer die selbe Geste ausführt? wer bezahlt den Empfänger, der IMMER besetzt sein muss? Wie stellt der Magier sicher, dass seine Botschaft gehört wird?

    Siehe oben: Das kann ein entsprechend ausgebildeter Schreiber, Ausrufer o. ä. machen. Die Empfangsstelle kann vereinbarungsgemäß zu bestimmten Zeiten besetzt sein. Alternativ kann eine daran befestigte Glocke über eine andere Geste (Sonderaustattung nur gegen Aufpreis :X) genutzt werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Über den Rückkanal (das andere Gerät) kann der Empfänger signalisieren, dass er die Botschaft entgegennehmen kann. All diese Dinge sind aber „nur“ Protokollfragen und würden sich in der täglichen Routine mit der Zeit sowieso einspielen.

    Zwei Magier, die einen E-Zauber steigern haben effizientere Methoden zur Nachrichtenübermittlung, ür die man keine Kryptographischen herleitungen braucht:
    Unitatio+Transversalis. wenn beide den Transversalis auf 14 haben, kommt man damit auf eine maximalreichweite von (2^7)*21 Meilen. das reicht für ganz aventurien und ist um einiges Standesbewusster. wahrscheinlich hat schon jemand den Animatio-Telegrafen entwickelt, er ist nur in der Versenkung verschwunden.

    Ich kann deine Berechnung leider nicht nachvollziehen. Zudem benötigt die Transversalismethode die ständige Anwesenheit zweier Magier, die dann auch noch beide etliche AsP raushauen müssen. Das ist sehr teuer für eine einmalige Übermittlung. 50 D reichen da sicher nicht. Zum Thema „Standesbewusstsein“: Stoerrebrandt bildet nicht umsonst von praktisch orientierte Magier in seiner eigenen Akademie aus ;D

    Dass spieler solche DInge entwickeln können, gehört für mich auch zum Reiz der Zauber in DSA4 dazu.

    Für mich auch :)

    Meistens will man ja aber eh eher etwas von Menschen, die nah dran sind und da ist der Bote einfach viel billiger als der Magier.

    Klar, es wird nicht sofort jeder mit jedem kommunizieren wollen, aber genauso wie es vor dieser Erfindung selbstverständlich war zum Schreiber zu gehen, geht man dann eben zum ... „Blitzer“. Für mich steht es außer Zweifel, dass diese Erfindung, wenn der Animatio so funktioniert wie du argumentierst, wie eine Bombe einschlagen würde. Das wiederum ist auch mein Argument, um diese Fernwirkung gerade nicht zuzulassen.


    (Das Gedankenexperiment hat dennoch großen Spaß gemacht :D)

    Meine Rechnung sollte lediglich eine Größenordnung aufzeigen, mit der man dann rechnen kann.

    Und die sagt ganz klar: „Wirtschaftlich machbar.“ :)


    Jup. Ich denke, es ist unrentabel, das jedes Jahr zu erneuern (was man tun muss, wenn man sichergehen will, dass es funktioniert). Es gibt wahrscheinlich auch ein paar Wochen im Jahr, in denen das nicht zuverlässig funktioniert (ohne Astraltränke braucht man schon so 40 Tage um alle Verzauberungen zu machen).

    Das gilt nur für die Schreibmaschinenvariante. Meine einfache Variante ginge mit einem einzigen Animatio.

    Dazu kriegt man keine Rückmeldung, ob die Nachricht unverändert angekommen ist und kann den Absender nicht authentifizieren, was beides entscheidend ist bei so wichtiger Korrespondenz.

    Diese Vorteile hast du aber außer bei einem direkten Gespräch auch sonst mit keiner der üblichen Methoden. Wenn es so wichtig werden sollte, dann müssen die Nanduriaten eben ran und die DSA-Gegenstücke zu etablierten Verschlüsselungsverfahren entwickeln ;) Das geht dann aber wohl doch etwas zu weit ^_^