Posts by Connar Sturmfels

    Tatsächlich hat KI sich in den letzten Jahren gewissermaßen in meinen RPG-Alltag eingeschlichen. Auch bei mir begann es mit dem Erstellen von Portraits, um den Helden der Runde und vor allem meinen Charakteren ein Gesicht zu geben, dann um als Meister Szenen bildlich darstellen zu können. Dann, vor zwei, drei Monaten, habe ich mir mit Hilfe von KI den Schwertnamen meines Rondra-Geweihten erarbeitet, nun ja, eher zwei mögliche Varianten, noch bin ich unsicher. Zur gleichen Zeit habe ich, zu Beginn just for fun, eine Szene aus meinem ältesten FAB hier im Forum gestalten lassen, eine Beschwörung des Namenlosen. Und ich war baff, völlig erstaunt, was KI mittlerweile kann. Ich habe die Mitspieler informiert und niemand hatte ein Problem damit.

    Vor zwei Wochen dann kamen Zeitnot und Arbeitsstress ungünstig zusammen, so dass ich die Tischrunde nicht angemessen vorbereiten konnte. Ich ließ mir eine Reise durch den maraskanischen Dschungel mit meinen Parametern erstellen und nutzte dann einen Großteil dafür, ohne die anderen zu informieren. Es ist niemandem aufgefallen, doch am Ende habe ich natürlich alle aufgeklärt. Es war kein Problem. Hier im Forum bietet ein Mitforist ein neues Abenteuer an, jedoch in einem mir unbekannten System. Ich habe nicht die Zeit, mich einzulesen, daher hat KI meinen Charakter erstellt und ich habe nur hier und da was verändert. Es ist bemerkenswert, welche Optionen einem mit KI offenstehen. In einem anderen FAB , gerade ein paar Tage her, habe ich meinem Rondra-Geweihten ein Seelentier via KI ausarbeiten lassen (und ich glaube, auch der Meister nutzt hier und da KI).

    Was soll ich sagen? Habe ich die Büchse der Pandora geöffnet? Wahrscheinlich. Hat es bisher einen Nachteil gebracht? Nein. Denn worum geht es? Gemeinsamen Spielspaß. Und wenn sich dieser für alle Beteiligten mit KI verbessern lässt, was spricht dann - außer den üblichen Vorbehalten KI gegenüber, die ich teile - dagegen? Ich befürchte wir wissen überhaupt nicht, wo schon überall KI drin ist, auch in der RPG-Welt. Meine Grenze ist da, wo es kommerziellen Zwecken dienen würde, ich würde KI also nie dafür einsetzen, Ulisses einen AB-Pitch zukommen zu lassen. Aber als Anregung für eigene Abenteuer? Wahrscheinlich ja.

    Als wir uns auf das Rockharz 2024 vorbereitet haben, hat meine Frau so ziemlich alle Bands durchgehört unter anderem auch The Night Eternal. Sie war so gehyped, dass sie mir die direkt vorspielen musste. Ich habe mich gerne von dem Hype einfangen lassen. Wir haben sie dann 2024 auf dem RHZ das erste mal gesehen und anschließend nochmal in Köln. Wir freuen uns sehr, dass sie dieses Jahr in Essen beim Nord Open Air dabei sind, wo wir sie uns ebenfalls nochmal anschauen werden.

    Wir teilen, nicht unerwartet, einige Hobbies und Locations :)

    Ich hoffe ich führe nicht zu weit vom Thema weg, aber zum RHZ schaffe ich es dieses Jahr auch wieder, nachdem es 2025 aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht geklappt hat.

    Habe die Band dreimal gesehen, meine ich. Wird immer besser, wie gesagt, gerade auch das neue Material.

    Wir haben gerade "The Mandalorian and Grogu" im Kino gesehen. Für mich gutes Popcorn-Kino, und mit mal einem sympathischen Hutten (mit Muskeln). Am Ende gab es Star Wars-Feeling mit X-Wing-Angriff.
    Hat jetzt den Action-Film nicht neu erfunden, aber ließ sich gut ansehen.

    Schaue mir gerade zur Vorbereitung auf den Film die Serie an, tatsächlich zum ersten Mal. Ich finde die Serie lebt SW mehr, als mach einer der Filme. Manchmal fühle ich mich auch an He-Man erinnert, warum auch immer. Generell ist sie sehr gut inhaltlich und abwechslungsreich, jedoch ist das zu kritisieren, was oft zu kritisieren ist: Superhumen, die keine Schramme davontragen. Und das nicht nur wegen der speziellen Rüstung. Da kommt das Ende von Staffel 2 sehr überraschend und, naja, hinterlässt bei mir nicht nur Wohlgefallen.

    Lewrie muss ich mal weiterlesen. Ich erinnere mich aber gerne daran, wie Scheiße ich den Einstieg fand und wie gut das daraus resultierende wurde. Das kleine Arschloch macht Karriere, sozusagen.

    Danke für einige Stichworte zu Helden/Autoren, die ich bisher nicht verfolgt habe.

    Hornblower ist zu glatt, um wirklich gute Geschichten zu erzählen. Aber die Art und Weise von C.S. Forrester finde ich toll, besonders lege ich Interessierten dessen Kommentar zur Literatur ans Herz, der im letzten, unvollendeten Band angehängt ist.

    Ich lese gerade von neuem Patrick O'Briens "Aubrey & Maturin"-Seeabenteuer-Serie , dieses Mal systematisch von Anfang an. Geniale Verbindung aus Seekriegserzahlungen und historischen Geselschaftsromanen.

    Habe alle gelesen und die Reihe insgesamt geliebt. Wenngleich ich Forrester's Hornblower literarisch besser finde, ist der Inhalt bei O'Brien wertiger. Arbeite mich nun nach und nach durch Kent's Bolitho, der steht aber gerade hinter der Phileasson-Sage, die ich parallel leite, etwas im Schatten.

    Wünsche dir ein weiteres Mal viel Vergnügen!

    Greyhawk - Warriors of Greyhawk (2026)

    Richtig starker Epic Metal. Habe über das neue Album in der letzten Deaf Forever gelesen, reingehört und war sofort gepackt. Wer Riot V mag, wird Greyhawk bestimmt auch mögen.

    Huhu, ich habe mir das Album vorgestern angehört. Es wirkt auf mich grundsätzlich gut, hat hier und da Orden-Ogan-Vibes auch Hammerfall klingen hier und da durch. Werde mit dem Gesang nicht so ganz warm und hier und da dreht die Band eine Extrarunde, als den Song auf dem Punkt zu beenden, was es etwas langatmig macht. Okay, den Kitschfaktor muss man beiseitelassen, da grüßen dann Konsorten wie Twilight Force etc. Generell aber vielen Dank für die Empfehlung, werde es mir in Ruhe noch ein weiteres Mal anhören!

    Für Metal-Interessierte: Werft mal ein Ohr auf Tailgunner 8)

    Hier kommen ja ganz alte Schätze wieder hoch ^^

    Nun, Englisch kann ich wirklich gut, Französisch ein wenig, Latein mittlerweile nur noch rudimentär und Italienisch und Bosnisch habe ich mal im A2 versucht, aber jeweils wegen einer Uni-Doppelbelegung nicht abgeschlossen.

    Huhu,

    Ich handhabe das grundsätzlich ebenfalls so, wenngleich ich gestehen muss, dass ich dann von meinem eigenen Charakter nur Gebrauch mache, wenn er explizit von den anderen dazu aufgefordert wird oder nur er die Gruppe weiterbringen kann. Nur ganz, ganz selten kommt von mir via mitlaufenden Helden ein Hinweis zur Lösung des Plots. Meistens geht er einfach in der Entourage unter. Aber ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, da der Charakter dann beim Meisterwechsel auf dem gleichen Level und Kenntnisstand der übrigen Mitspieler ist und nicht irgendwie herbeigeschrieben werden muss. Allerdings stößt das Ganze immer dann an Grenzen, wenn sich alle auf den Meisterhelden verlassen. Das gilt es natürlich einzugrenzen, siehe oben.

    VG Connar

    Hallo und herzlich willkommen :)

    Der einzige Hinweis in der Vorbesteller-PDF auf die zeitliche Einordnung lautet nach 1040 BF, da die Handlung durch den Sternenfall ausgelöst wird. Ansonsten habe ich beim ersten Anschauen und jetzt gerade nachschlagen keine Hinweise gefunden, die gegen 1046 BF sprechen. Spoiler: Inhalte der Phileasson-Saga werden abermals aufgegriffen.

    Ich habe den Adventskalender ebenfalls erworben und kann mich Engor nur anschließen. Hinzufügen möchte ich noch, dass er sich eher als Einstieg in die Rollenspielwelt präsentierte und daher für komplette DSA-Frischlinge durchaus einen Reiz haben konnte. Alte Hasen jedoch dürften sich an den vorgebrachten Kritikpunkten gerieben haben. Ich hab ihn nach wenigen Tagen eher mit Humor genommen und mich über die Gimmicks gefreut (vielmehr meine Frau, der ich das Produkt geschenkt hatte). Wenig Anspruch, leider, aber ein guter Ansatz für Verbesserungen!

    Doch, doch...

    Habe vor dem Urlaub wieder viel EVE Online gespielt, da man nebenher gut schreiben oder Serien schauen kann.

    Ansonsten habe ich die ganze Saison NHL 25 gespielt, ohne jedoch online ambitioniert zu sein. Quasi tägliche Dosis, mehr nicht.

    Nach dem letzten Addon ist derzeit auch Rimworld wieder in der Verlosung, aber es braucht nich etwas, bis die Änderungen meinen neuen Spieldurchlauf beeinflussen.

    Zwischendrin habe ich auch etwas Zeit in Oxygen Not Included gesteckt, bin da aber immer noch an einer Stelle, an der es mir zu komplex wird - oder ich einfach zu blöd oder faul bin.

    Nach dem Urlaub in den Bergen mit den vielen Burgen lässt sich die Uhr nun garantiert nach einem neuen Durchgang Crusader Kings III stellen :)

    Es gibt von Bernard Cornwell einen neuen Sharpe-Roman, "Sharpes Kommando", der 1812 spielt (kurz nach Badajoz). Entweder hat sich mein Geschmack verändert, oder die Sharpe-Romane sind nicht mehr so gut ("Sharpes Mörder" hatte mir auch nicht so gut gefallen). Es war nicht langweilig (wie auch bei einem Cornwell^^), aber das Buch hat mich nicht so richtig abgeholt, und so manches Mal hatte ich mir gewünscht, wie Sharpe nun auf das eine oder andere, was passiert eigentlich emotional darauf reagiert. Das fehlte mir ein bisschen, ansonsten war es schön, wieder etwas aus Sharpes, nun, "Mittelzeit" (Frühzeit ist es nun nicht) zu lesen.

    Der Titel kommt mir bekannt vor, was der nicht in der ursprünglichen Reihe? Muss ich mal schauen.

    Ich fand Sharpes Mörder tatsächlich auch weniger gut, der erste Roman der Reihe, den ich nicht am Stück gelesen habe.

    Ich empfinde das System ohnehin als sehr "verkopft". Es muss natürlich nicht bei den Uralt-DSA-Würfelproben-beim-Stufenaufstieg verharren, davon hat sich DSA ja auch nicht umsonst entfernt, aber der Weg war ja nicht der verkehrte: Erst einmal eine einfache Basis, um Spieler anzulocken und ihnen einen ersten Regelrahmen zu bieten. Ich mache mir, auch mit Bezug auf die anderen von dir eröffneten Topics, insgesamt die Sorge, dass dein Eifer nicht auf Gegenliebe stoßen wird, wenn du alles zu sehr in ein Regelkorsett packst, das im ersten Moment eher verwirrt, als für "Aha!"-Momente sorgt.

    Ich habe gestern die Erfahrung gemacht, mal wieder, dass die Vorbereitung im groben Rahmen ebenso nachteilig sein kann, wie die in zu kleinen Schritten (wie ich es am Tisch bevorzuge). Ich habe diesmal mehr Wert auf das Setting, die handelnden Personen und Orte, gelegt und dabei mal wieder meine Mitspieler falsch eingeschätzt. Sie haben partout einen anderen Weg wählen wollen und ich habe improvisiert. Natürlich half mir meine "lockerere" Vorbereitung dabei, doch im Endeffekt gilt es das nun bei der nächsten wieder geradezubiegen, mich quasi auf den status quo neu einzustellen.

    Ist es dann nicht vielmehr eine Frage des "wie man es macht, macht man es verkehrt" im Sinne von: Es kann in die eine, aber auch in die andere Richtung gehen? Grundsätzlich sollte man sich als Meister in dem Bereich auskennen, den man bespielt. Im aktuellen Fall ist es ein Ohort, zusammengesetzt aus Elementen aus "Der Orkenhort", "Das Vergessene Volk" und eigenen Handlungsfäden. Die Vorbereitung war mehr oder weniger ein roter Faden aus Abläufen, die am Ende zum Ziel führen sollen und einige Schlüsselszenen, die ich aus den ABs entnommen und angepasst habe. Was mir aber den Allerwertesten gerettet hat, war letztlich meine Quellensammlung mit vielen Querverweisen auf die Literatur, so dass ich jeweils nur kurz mal suchen musste, wenn es nicht generell im Kopf war.

    Für mich dürfte das in Zukunft der aussichtsreichste Weg sein, quasi eine breite Kenntnis der Umgebung und Personen zu erstellen.

    Ich verfolge mehrere Themen von dir chelidon und habe den Eindruck, dass du dir unnötig viele Gedanken machst. Das Regelsystem liefert einen Rahmen, an dem sich alle Teilnehmenden orientieren können - aber eben nicht müssen (Thema Hausregeln). Es ist quasi nur eine Vorlage für die Umsetzung und sollte nicht den Anspruch haben, jedes Detail zu erklären. Gerade DSA hat da in den vergangenen Jahren in die falsche Kerbe geschlagen und fasst mittlerweile jedes Husten und jede beiläufige Erektion in Regeln.

    Wenn ich mich persönlich irgendwann einmal von einem weiteren System angesprochen fühlen möchte, dann müssten die Grundregeln einfach und nachvollziehbar, die Spielwelt lebendig und erlebenswert und das Gesamtkonstrukt attraktiv für mich sein. That's it. Alles weitere entsteht in den Köpfen der Spieler und in deinen Weiterführungen der Grundgedanken in der Folge des ersten Prototyps. Du hast mehrmals den Hinweis bekommen und weißt es ja selbst: Learning by doing ersetzt keine Theorie. Beide Seiten profitieren davon: Du findest Regellücken oder -unklarheiten und die Spieler denken deine Welt weiter, im Idealfall macht ihr das alle zusammen.

    Gleiches gilt für mich in Sachen Diskriminierung oder Übergriffigkeit: Die Spielrunde definiert für sich, was geht und was nicht. Du kannst nicht für alle potentiellen SpielerInnen mitdenken, chelidon! Stell dir einfach vor, du bist das Urlaubsgebiet und die Spieler die Urlauber. Vielleicht macht es das klarer :)

    Ich war nicht der größte "Rogue One"-Fan. Ja, ich weiß, alle lieben den [...]

    Und jetzt gehe ich an Staffel 2 mit dieser riesigen Erwartung ran und habe ziemliche Angst, dass sie dem nicht gerecht werden...

    Werft den Purchen zu Poden!

    Für mich war Rogue 1 tatsächlich der einzige Star-Wars-Content des letzten Jahrzehnts, der mich überzeugen konnte. Gleiches gilt für Andor. Es ist nicht die weichgespülte Superheldenwohlfühlgeschichte, die keinem wehtun will und die immer wieder Lacher platziert, damit niemand weinen muss. :) (ich hoffe, dass du das Lächeln auf meinen Lippen erahnen kannst)

    Ich mache mir eher Sorgen darum, dass nun die Handlung von geplanten vier in de facto eine Staffel komprimiert werden muss. Was komprimieren im schlechten Fall bedeuten kann, das zeigen die letzten Folgen von Game of Thrones. Daher hoffe ich hier tatsächlich, dass das Gegenteil eintritt und wünsche euch allen viel Spaß!