Posts by Connar Sturmfels

    Huhu,

    Ich handhabe das grundsätzlich ebenfalls so, wenngleich ich gestehen muss, dass ich dann von meinem eigenen Charakter nur Gebrauch mache, wenn er explizit von den anderen dazu aufgefordert wird oder nur er die Gruppe weiterbringen kann. Nur ganz, ganz selten kommt von mir via mitlaufenden Helden ein Hinweis zur Lösung des Plots. Meistens geht er einfach in der Entourage unter. Aber ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, da der Charakter dann beim Meisterwechsel auf dem gleichen Level und Kenntnisstand der übrigen Mitspieler ist und nicht irgendwie herbeigeschrieben werden muss. Allerdings stößt das Ganze immer dann an Grenzen, wenn sich alle auf den Meisterhelden verlassen. Das gilt es natürlich einzugrenzen, siehe oben.

    VG Connar

    Hallo und herzlich willkommen :)

    Der einzige Hinweis in der Vorbesteller-PDF auf die zeitliche Einordnung lautet nach 1040 BF, da die Handlung durch den Sternenfall ausgelöst wird. Ansonsten habe ich beim ersten Anschauen und jetzt gerade nachschlagen keine Hinweise gefunden, die gegen 1046 BF sprechen. Spoiler: Inhalte der Phileasson-Saga werden abermals aufgegriffen.

    Ich habe den Adventskalender ebenfalls erworben und kann mich Engor nur anschließen. Hinzufügen möchte ich noch, dass er sich eher als Einstieg in die Rollenspielwelt präsentierte und daher für komplette DSA-Frischlinge durchaus einen Reiz haben konnte. Alte Hasen jedoch dürften sich an den vorgebrachten Kritikpunkten gerieben haben. Ich hab ihn nach wenigen Tagen eher mit Humor genommen und mich über die Gimmicks gefreut (vielmehr meine Frau, der ich das Produkt geschenkt hatte). Wenig Anspruch, leider, aber ein guter Ansatz für Verbesserungen!

    Doch, doch...

    Habe vor dem Urlaub wieder viel EVE Online gespielt, da man nebenher gut schreiben oder Serien schauen kann.

    Ansonsten habe ich die ganze Saison NHL 25 gespielt, ohne jedoch online ambitioniert zu sein. Quasi tägliche Dosis, mehr nicht.

    Nach dem letzten Addon ist derzeit auch Rimworld wieder in der Verlosung, aber es braucht nich etwas, bis die Änderungen meinen neuen Spieldurchlauf beeinflussen.

    Zwischendrin habe ich auch etwas Zeit in Oxygen Not Included gesteckt, bin da aber immer noch an einer Stelle, an der es mir zu komplex wird - oder ich einfach zu blöd oder faul bin.

    Nach dem Urlaub in den Bergen mit den vielen Burgen lässt sich die Uhr nun garantiert nach einem neuen Durchgang Crusader Kings III stellen :)

    Es gibt von Bernard Cornwell einen neuen Sharpe-Roman, "Sharpes Kommando", der 1812 spielt (kurz nach Badajoz). Entweder hat sich mein Geschmack verändert, oder die Sharpe-Romane sind nicht mehr so gut ("Sharpes Mörder" hatte mir auch nicht so gut gefallen). Es war nicht langweilig (wie auch bei einem Cornwell^^), aber das Buch hat mich nicht so richtig abgeholt, und so manches Mal hatte ich mir gewünscht, wie Sharpe nun auf das eine oder andere, was passiert eigentlich emotional darauf reagiert. Das fehlte mir ein bisschen, ansonsten war es schön, wieder etwas aus Sharpes, nun, "Mittelzeit" (Frühzeit ist es nun nicht) zu lesen.

    Der Titel kommt mir bekannt vor, was der nicht in der ursprünglichen Reihe? Muss ich mal schauen.

    Ich fand Sharpes Mörder tatsächlich auch weniger gut, der erste Roman der Reihe, den ich nicht am Stück gelesen habe.

    Ich empfinde das System ohnehin als sehr "verkopft". Es muss natürlich nicht bei den Uralt-DSA-Würfelproben-beim-Stufenaufstieg verharren, davon hat sich DSA ja auch nicht umsonst entfernt, aber der Weg war ja nicht der verkehrte: Erst einmal eine einfache Basis, um Spieler anzulocken und ihnen einen ersten Regelrahmen zu bieten. Ich mache mir, auch mit Bezug auf die anderen von dir eröffneten Topics, insgesamt die Sorge, dass dein Eifer nicht auf Gegenliebe stoßen wird, wenn du alles zu sehr in ein Regelkorsett packst, das im ersten Moment eher verwirrt, als für "Aha!"-Momente sorgt.

    Ich habe gestern die Erfahrung gemacht, mal wieder, dass die Vorbereitung im groben Rahmen ebenso nachteilig sein kann, wie die in zu kleinen Schritten (wie ich es am Tisch bevorzuge). Ich habe diesmal mehr Wert auf das Setting, die handelnden Personen und Orte, gelegt und dabei mal wieder meine Mitspieler falsch eingeschätzt. Sie haben partout einen anderen Weg wählen wollen und ich habe improvisiert. Natürlich half mir meine "lockerere" Vorbereitung dabei, doch im Endeffekt gilt es das nun bei der nächsten wieder geradezubiegen, mich quasi auf den status quo neu einzustellen.

    Ist es dann nicht vielmehr eine Frage des "wie man es macht, macht man es verkehrt" im Sinne von: Es kann in die eine, aber auch in die andere Richtung gehen? Grundsätzlich sollte man sich als Meister in dem Bereich auskennen, den man bespielt. Im aktuellen Fall ist es ein Ohort, zusammengesetzt aus Elementen aus "Der Orkenhort", "Das Vergessene Volk" und eigenen Handlungsfäden. Die Vorbereitung war mehr oder weniger ein roter Faden aus Abläufen, die am Ende zum Ziel führen sollen und einige Schlüsselszenen, die ich aus den ABs entnommen und angepasst habe. Was mir aber den Allerwertesten gerettet hat, war letztlich meine Quellensammlung mit vielen Querverweisen auf die Literatur, so dass ich jeweils nur kurz mal suchen musste, wenn es nicht generell im Kopf war.

    Für mich dürfte das in Zukunft der aussichtsreichste Weg sein, quasi eine breite Kenntnis der Umgebung und Personen zu erstellen.

    Ich verfolge mehrere Themen von dir chelidon und habe den Eindruck, dass du dir unnötig viele Gedanken machst. Das Regelsystem liefert einen Rahmen, an dem sich alle Teilnehmenden orientieren können - aber eben nicht müssen (Thema Hausregeln). Es ist quasi nur eine Vorlage für die Umsetzung und sollte nicht den Anspruch haben, jedes Detail zu erklären. Gerade DSA hat da in den vergangenen Jahren in die falsche Kerbe geschlagen und fasst mittlerweile jedes Husten und jede beiläufige Erektion in Regeln.

    Wenn ich mich persönlich irgendwann einmal von einem weiteren System angesprochen fühlen möchte, dann müssten die Grundregeln einfach und nachvollziehbar, die Spielwelt lebendig und erlebenswert und das Gesamtkonstrukt attraktiv für mich sein. That's it. Alles weitere entsteht in den Köpfen der Spieler und in deinen Weiterführungen der Grundgedanken in der Folge des ersten Prototyps. Du hast mehrmals den Hinweis bekommen und weißt es ja selbst: Learning by doing ersetzt keine Theorie. Beide Seiten profitieren davon: Du findest Regellücken oder -unklarheiten und die Spieler denken deine Welt weiter, im Idealfall macht ihr das alle zusammen.

    Gleiches gilt für mich in Sachen Diskriminierung oder Übergriffigkeit: Die Spielrunde definiert für sich, was geht und was nicht. Du kannst nicht für alle potentiellen SpielerInnen mitdenken, chelidon! Stell dir einfach vor, du bist das Urlaubsgebiet und die Spieler die Urlauber. Vielleicht macht es das klarer :)

    Ich war nicht der größte "Rogue One"-Fan. Ja, ich weiß, alle lieben den [...]

    Und jetzt gehe ich an Staffel 2 mit dieser riesigen Erwartung ran und habe ziemliche Angst, dass sie dem nicht gerecht werden...

    Werft den Purchen zu Poden!

    Für mich war Rogue 1 tatsächlich der einzige Star-Wars-Content des letzten Jahrzehnts, der mich überzeugen konnte. Gleiches gilt für Andor. Es ist nicht die weichgespülte Superheldenwohlfühlgeschichte, die keinem wehtun will und die immer wieder Lacher platziert, damit niemand weinen muss. :) (ich hoffe, dass du das Lächeln auf meinen Lippen erahnen kannst)

    Ich mache mir eher Sorgen darum, dass nun die Handlung von geplanten vier in de facto eine Staffel komprimiert werden muss. Was komprimieren im schlechten Fall bedeuten kann, das zeigen die letzten Folgen von Game of Thrones. Daher hoffe ich hier tatsächlich, dass das Gegenteil eintritt und wünsche euch allen viel Spaß!

    1883 hat mich auch nicht so gepackt, muss von ähnlicher Stelle noch weiterschauen.

    Schaue gerade ein weiteres Mal Babylon Berlin, das ist für mich ein absoluter Evergreen. Lese gerade auch den zehnten und letzten Teil der Buch-Reihe, die dabei lose verfilmt wurde.

    Gestern habe ich am Stück How to sell drugs online (fast) geschaut, die neue vierte Staffel. Weiterhin ein großes Stück deutschen TVs, auch wenn es sicher nicht jeder mag.

    Es ist ja nicht nur BG 3. Wenn ich mir anschaue, was ich alles nicht durchgespielt habe, dann ist die Zahl um ein vielfaches höher, als die beendeten Spiele. Wasteland 3 war das letzte Spiel, das ich wirklich von Anfang bis Ende gespielt habe. Teil 2 vorher auch, aber alle Fallout Teile dann im Vergleich schon nicht mehr.

    Die Liste bei mir ist auch lang. Es gibt aber zum Glück viele gute, kleinere Spiele.

    Ja, das stimmt. Aber ich lande immer bei Zeitfressern wie Rimworld, Oxygen Not Included oder Paradox-Spielen ^^

    Komisch auch, dass mich der tägliche Grind bei Sportspielen oder WoW mehr zum Spielen zieht, also gute Stories in RPGs. Komischer Spielertyp ich bin.

    Womit auch gesagt wäre, was derzeit gespielt wird. Noch immer, ein wenig ergänzt durch Old World (aber, ihr mögt es ahnen, angespielt und... naja)...

    Baldurs Gate 3 müsste ich nochmal neu anfangen, glaube ich. Da ist jetzt leider zu viel Zeit vergangen seit ich es zur Seite gelegt hab.

    So geht es mir auch immer, aber mit fast allen Rollenspielen.

    Weiter oben war die Rede davon, dass die Spiele einfach zu lang werden. Das kann ich in gewisser Weise nachvollziehen, Stichwort "Pile of Shame". Ich kaufe vieles, spiele es an und dann kommt was anderes. Blöde Strategie...

    Oh ja, das geht mir auch so. Bei zwei Messen stand ich dieses Jahr bei Ulisses und hätte gerne Geld ausgegeben, aber ich kam einfach nicht mit der schieren Menge klar. Mittlerweile beschränke ich mich auf die Regionalbände zur Welt und die drei Sammelbände (Kodex der Magie, der Helden und des Schwertes). Alles darüber hinaus kaufe ich nur zur Vertiefung, wobei auch dafür noch genug, dass der Verein nicht so schnell pleite geht :)

    Aber wirklich: Übersichtlicher war es früher schon. Oder mein Hirn wird alt und kann mit dem Überschwang an Infos nicht mehr arbeiten...