Posts by Kha

    Schattenkatze Sorry für Offtopic aber da kann ich dir nur halb zustimmen. Natürlich trägt direkte Rede dazu bei, die Spielwelt präsenter zu machen. Allerdings würde ich dennoch darauf bestehen, die Worte des Spieles von denen des Helden zu trennen. Für Etikette, Lügen, Drohungen, ... gibt es mit AP gekaufte Werte und diese haben IMMER Vorrang. Da kann sich der Spieler eine noch zu tolle Ausrede ausdenken und diese gut rüber bringen, es hilft nicht bei misslungener Probe. Und auch ein schlecht vom Spieler daher genuschelter Satz mag ingame brilliant formuliert sein.


    Daher wäre ich da vorsichtig zu viel in gesagte Worte hinein zu interpretieren. Evtl mag das jede Gruppe anders sehen. Dann bevorzugt sie aber Spieler die wortgewandter sind oder besser schauspielern können, was ich persönlich nicht gut finde.

    Wir haben uns in den letzten Jahren sogar immer mehr von Rollenspiel und Dialogen weg bewegt und spielen jetzt mehr mit Beschreibungen. Daher sehe ich diese Art zu spielen eigentlich gar nicht so negativ.


    Mal ein paar Gründe für diese Entwicklung bei uns.


    Der wichtigste Grund ist Effizienz. Wenn man sich nur noch 1 mal im Monat für 4 Stunden trifft und nicht jedes WE 10 Stunden muss man den Spielzeitverlust irgendwie etwas kompensieren.


    Die Werte auf dem Blatt bestimmen das Ergebnis und nicht die Redefähigkeit des Spielers.


    Es ist einfacher Figuren zu spielen, die man selbst nicht so gut darstellen kann (zB ein Wortgewandter Charakter für einen eher ruhigen Spieler).


    Uns kommt diese Art zu spielen inzwischen mehr entgegen und ist ingesamt auch fairer, da wir einen sehr ruhigen Spieler haben und einen Labersack. So kommt der eine nicht zu kurz und der andere wird eingebremst.

    Das ist die neuste Antwort der Redax dazu. Wurde am Mittwoch in Antwort der Redax auf Regelfragen gepostet. Könnte also durchaus sein , dass der Bonus greift.

    Ein Männlein steht im Tempel

    Ganz still und stumm,

    Es hat von lauter schwärze

    Ein Mäntlein um.

    Sagt, wer mag das Männlein sein,

    Das da steht im Tempelein

    Mit dem schwarzen Mäntelein?


    Das Männlein steht im Tempel

    Und darf da sein

    Es hat auf seiner Brust

    Ein weiß Vögelein.

    Sagt, wer mag das Männlein sein,

    Das da steht im Tempelein

    Mit dem weißen Vögelein?


    gesprochen:

    Das Männlein dort im Tempelein,

    Mit seinem schwarzen Mäntelein

    Und dem weißen Vögelein,

    Kann nur ein Boroni sein!

    Also generell ist wie der Duden ja auch aufzeigt beides richtig, keines entspricht dem altgriechischem Original soweit ich es beurteilen kann.

    Aber warum Bruderschwester, der du keinen Namen haben möchtest, suchst du im Grischichen deinen Frieden, wo doch die Arabische Silbe "Al" ganz klar die Herkunft angibt?

    Irrtum mein orkischer Prophet. Ein Sturmkind wollte er sein, doch nahm ich ihm diesen Namen.

    Ich möchte das Konzept gar nicht Frage stellen und halte es durchaus für möglich. Möchte aber ergänzen, dass es schon einen Grund gibt, warum Personen, die zu sich selbst finden wollen die Zivilisation nicht unbedingt ablehnen und völlig meiden, sich aber in der Regel an ruhigere Orte zurück ziehen.


    Nirgends ist geregelt, wo das elfische aufhört und das menschliche anfängt. Und das ist auch gut so, da auch jede Elfensippe da eine eigene Meinung haben wird. Es ist aber dennoch schwierig sich in einer Umgebung aufzuhalten, die vielen elfischen Ansichten widerspricht. Aber genau da kann auch der Reiz sein. In der Sippe und im Lebensstil genug Halt finden um den Verlockungen des höher, schneller, weiter, mehr zu entsagen und sich auf das wichtige und notwendige zu besinnen.

    Windweber vielen Dank für die Aufklärung. Für mich ist Alchemie so selbstverständlich, dass ich in gut 20 Jahren DSA das i bisher immer! überlesen habe.

    Das Hauptproblem dürfte hauptsächlich aus DSA 4 Zeiten stammen. Dort wurden Elfen aufgrund ihrer Paketboni und Fähigkeiten schnell in die PG Ecke gedrängt. Außerdem wurde in der Elfen Spielhilfe ein paar problematische Dinge zum Hintergrund eingeführt, gibt aber auch viele Freiheiten es variable auszulegen, indem keinen klaren Grenze gezogen wurde.

    Das streben zum Licht, was aber nichts anders bedeutet alle weltlichen Dinge so gut es geht hinter sich zu lassen. Und, was ich als besonders problematisch finde, die Beschreibung des Badoc, also das sich vom Licht entfernen. Dort wird beschrieben, umso mehr sich Elfen weltlichen Dingen hingeben, umso mehr verlieren sie ihr natürliche Art. Sie werden von Intuitiven Wesen mit einem Gespür für Harmonie zu rationalen Wesen die den Zugang zur Harmonie verlieren. Ein Elf, der bereits die Kultur des Horasreichs hat, dürfte bereits sehr weltlich sein und somit einer Teil seiner elfischen Intuition verloren haben (so wie Kinder mit dem älter werden ihre Leichtigkeit verlieren).


    Natürlich ist es so, dass es immer auf die persönlichen Fähigkeiten ankommt, sich in eine Rolle einzufinden. Und es ist auch nicht schwer einen Elfen zu spielen, allerdings habe ich noch niemanden kennen gelernt, dem es gelungen ist einen Elfen darzustellen, der nahe am Licht ist. Vermutlich weil dieses Konzept schwer mit dem kurzlebigen spontanen Heldenleben vereinbar ist. Leider empfinden aber viele alte DSA Spieler nur diese Elfen als gute Elfen.

    Der NAMENLOSE evtl. sprechen wir auch nur wieder aneinander vorbei. Ich spreche nicht zwangsläufig von Badoc sondern eher von einem zwischen Ding. Badoc für extreme Elfen aber noch sehr elfisch für Menschen.


    Natürlich kann man in einer anderen Kultur leben und seine eigene behalten, aber wie genug Beispiele auf der Erde mit Eingeborenen gezeigt haben, kommt es mit der Zeit zu Annäherung. Ich halte es tatsächlich für unmöglich, als Elf in einer menschlichen Großstadt zu leben ohne sich zumindest teilweise anzupassen. Ansonsten lebt man da auch eher nicht lang. Diese Anpassung kann natürlich mehr oder weniger stark sein und hängt (wie erneut die Erde zeigt) auch stark davon ab, wieviele Personen der eigenen

    Kultur noch dort wohnen (Stichwort Subkultur).


    Beim Materialismus meine ich auch besonders das Streben nach Dingen und nach Mehr (mehr Geld, mehr Macht, ...).

    Elfen sind die Königklasse, da sie nicht nur eine Andersartigkeit haben, sondern viele bzw mehr als alle anderen.


    Sie leben außerhalb der Kultur (wie die Barbaren Völker), sie haben einen völlig andere Denkweise als alle anderen, sie haben eine andere Lebensspanne (wie die Zwerge), sie sind alle magisch, sie haben eine Art Kollektiv im Salasandra.


    Den "idealen" Elfen kann ein Spieler niemals erfüllen. Muss er aber auch nicht, da Spielerfiguren eh immer aus dem Raster fallen und es auch allgemein nicht den Elfen, den Zwerg , den Praioten gibt.


    Jetzt ein paar Punkte, was Elfen für mich anders macht. Je nachdem wie extrem man die jeweiligen Punkte auslegt, wird der Elf mehr oder weniger spielbar. Und je nachdem wie viel Kontakt der Elf/die Sippe zu anderen Elfen oder Menschen hat, gibt es da sicherlich ausreichend Spielraum:

    - Elfen denken im Vergleich zu Menschen, Zwergen und Orks nicht materiell

    - Sie kommunizieren auf einer anderen Ebene (Gefühle, Stimmungen, Hellsicht,...)

    - Sie haben Zeit! Ich vermisse auch bei vielen Zwergenspielern die Geduld Dinge richtig und perfekt zu machen. Ein Mensch hat keine Zeit ein Felsbrocken 100 Jahre zu behauen, bis er perfekt ist. Elfen und Zwerge schon, es muss also nicht immer alles sofort und schnell sein.

    ...


    Der "ideale" Elf ist für mich in seiner Weltanschauung einem Gott näher als einem Menschen. Er denkt viel Komplexer und hat andere Lebensziele.


    Muss der Spieler einen idealen Elfen darstellen? - Nein!


    Ist es Elf für jeden Spieler geeignet?

    - Der Elf als Spezies ja; die elfische Kultur nein


    Es kommt also darauf an, was man für einen Elfen spielen will. Der in einer Menschenstadt aufgewachsene Elf (war hier mal ein Beispiel) kann ein Exot sein, wenn er nicht komplett vermenschlicht sein soll. Aber er ist dann ein Fremder in beiden Welten, da er einen sehr großen Teil seiner elfischen Natur/Kultur verlieren wird. Es liegt aber jedem frei, da einen guten Mittelweg zu finden, wie so ein zwischen Kultur Wesen aussehen könnte, also in welchen Zügen er sich den Menschen etwas angepasst hat und wo er seinen Ursprung behalten hat.


    Ein ganz wichtiger Punkt, der hier noch gar nicht angesprochen wurde ist das Salasandra. Das ist für einen Elfen nicht nur eine Möglichkeit Zauber zu lernen oder zu kommunizieren sondern ein soziales Grundbedürfniss. Daher haben Elfen, die ihre Sippe verlassen automatisch bereist ein "Problem".

    Nicht die 2 ist die Zahl des Dualismus, sondern die 1! Die 1 und die 0. Auf diesen beiden Zahlen basiert alles. Sie bilden den Kern und mit ihnen lässt sich alles andere darstellen.


    Ich hatte erwartet, dass @1011 ( Der NAMENLOSE) dieses Geheimnis besser versteht. Ist des doch eigentlich kein Mysterium von @01001011 01001000 01000001 ( Kha) .

    Ja. Die Gatling Armbrust trifft es eher als die Hornisse. Mal ein Beispiel für DSA 5:


    5 Fach Balestra

    10/35/60 2W6+2 Ladezeit: freie Aktion


    Waffenvorteil:

    Sperrfeuer: Gegner kann ohne Deckung nicht anstürmen

    Deckung: Voller Schutz vor Fernkampfangriffen von vorn


    Waffennachteil:

    Patzer schon bei 19, bei Bestätigung Waffe defekt (Zahnrad gebrochen)

    Vor dem ersten Schuss beträgt die Ladezeit 5 Aktionen, Unterbrechungen möglich

    Keine Manöver möglich

    Ein Mechanismus um einen Dolch am Stab oder der Armbrust zu befestigen (Bajonett).


    Mehrere miteinander verbundene Torsionswaffen, mit automatischem Munitionsnachschub und einem Kurbelmechanismus für "Dauerfeuer". Wäre aber sicher so groß und schwer, dass es eher auf einen Wagen gehört oder stationär errichtet wird.

    Primär dafür gedacht Tunnel und Türen zu verteidigen.

    Schattenkatze so wie ich das verstanden habe zitiert zakkarus aus der Regionalbeschreibung der Heldentrutz aus der DSA 5 Drachenritterbox. Diese liegt mir allerdings auch nicht vor.


    Ich kann dir aber voll zustimmen, dass inzwischen alle Argumente ausgetauscht sein sollten. Deine Einschätzung kann ich zwar verstehen, finde sie aber etwas stark darauf fixiert, wie gefährlich der Weg durch das Moor ist. Jedoch sind die Quellen zu der Region nicht sehr umfangreich, sodass man sich in der Tat eher Zusammenreihmen muss, dass der Weg südlich vorbei auch nicht viel besser ist. Daher bleibe ich bei meiner Einschätzung, dass es keinen Unterschied macht welchen Weg man nimmt, aber der Weg durch das Moor halt der übliche ist.


    PS: Noch ein Nachtrag: Um die innerweltliche Logik zumindestens etwas zu erhalten, sollte man meiner Meinung nach akzeptieren, dass es wohl schon einen Grund gibt warum der Weg durch das Moor führt und nicht vorbei. Auch wenn es unlogisch ist und es keine Quelle gibt, die es schlüssig begründet.


    Ggf haben ein paar elfischer Baumkuschler verhindert, dass der Wald abgeholzt wird um dort einen Weg zu bauen; Ein paar Zwerge eine Erzader geheim halten wollen; das Moor-Führer-Kartell mit Lobbyarbeit den Weg durch das Moor erzwungen,...

    Sollte ich irgendwann nochmal einen Orkgötzen brauchen, wäre Grumbrak wohl meine Wahl. Immerhin sorgt er für sprudelnde Steuereinnahmen. Der NAMENLOSE muss ja nie mehr selbst würfeln, bei den Einnahmen.


    Da muss ich doch mal sofort Alrik Würfler (den Discord DSA 4 Würfelbot) umprogrammieren lassen. Immerhin könnten wir das ganze dann automatisch einziehen lassen :/. Und wenn das läuft im nächsten Schritt das analoge Würfeln verbieten. Und dann alle anderen digitalen Würfel auch automatisieren oder ausschalten :dodgy: