Posts by Famburasch

    Zur Ruhe gesetzt habe ich meinen Fasarer Schwarzmagier (DSA 3, Stufe 21) in einem Turm in Mhanadistan. Letztes AB "Krieg der Magier", dann Feierabend.

    Alle anderen Charaktere sind nur geparkt oder gestorben (G7). Charaktere, die mir keinen Spass gemacht haben oder nur für one-shots waren, sind verschütt gegangen...

    Natürlich gibt es auch Pauesen aber die spielen wir nicht aus. Es reicht uns, wenn man kurz erzählt, was man gemacht und erlebt hat.

    "Ich war in Khunchom und habe einen Zauber zur Herstellung magischer Artefakte gelernt, aber noch viel wichtiger, ich habe die schöne Laila kennen gelernt.

    Ihr müsst sie sehen, sie tanzt in der Schenke am Marktplatz."

    Wir haben die Phileasson unter der Vorlage der Romane und mit Hilfe der Abenteuer mit DSA 5 gespielt. D.h. bis zum jetzigen Romanstand.

    Dabei haben wir mit 1100AP begonnen und sind derzeit bei 1325 AP. Allerdings richtet sich die Kampagne viel mehr nach den Romanen als nach den Abenteuern (DSA 2 Schmidt Spiele).

    Ich geh dann mal Elstern...

    Wir führen schon lange keine Finanzbücher mehr zwischen den Abenteuern. Dazu sind auch die Charaktere zu unterschiedlich.

    Während der Adel auf großem Fuß lebt, hat er aber auch Einkünfte, der Handwerker verdient mehr als er ausgibt und der Streuner ist vom Glück abhängig.

    Druide und Hexe suchen Kräuter, Jäger versorgen sich selbst usw. Wir messen aber auch nicht die Zeit zwischen den Abenteuern, was ja nötig wäre, kurzum zwischen den ABs ist tote Zeit, wenn der Spieler nicht was besonderes machen/lernen will. Und die kasse hält sich die Waage. Mag nicht realistisch sein, aber muss es auch nicht.

    Gibt ja auch keine AP zwischen den Abenteuen, obwohl man ja auch ein Leben führt.

    - Ein Spieler und ein SL haben sehr verschiedene Ansichten über Aventurien. Gilt, was der SL sagt oder betreibt man Quellensuche und was dort steht, gilt oder befragt man den Rest der Gruppe ?

    - Der SL denkt, ein Spieler spielt seine Rolle nicht korrekt aus. Darf er Vorgaben machen, gar Handlungen des SC korrigieren ? Vielleicht normalerweise nicht, aber bei bestimmten Charakteren (Geweihte, Elfen ...) dann doch ?

    - Der SL möchte einen SC für sein Verhalten bestrafen. Darf er das ? Sind normale Konsequenzen der SC Handlungen erlaubt (Verbrecher werden z.B. gejagt und auch bestraft), aber schicksalhafte Zufälle oder Eingriffe der Götter zu Belohnungen/Bestrafungen nicht ? Ganz anders ?

    - Der SL möchte seine Spieler zu besserem Rollenspiel erziehen ? Darf er so was überhaupt versuchen oder ist es ein absolutes No-Go ? Welche Methoden darf er anwenden ?

    Ich finde, das hängt ganz von der Erfahrung des SL und der ganzen Gruppe ab.

    Erfahrene Spieler müssen einen unerfahrenen SL unterstützen und nicht gegen ihn arbeiten.

    Wir wollen ja zusammen eine Geschichte erleben und erzählen.

    Einen unerfahrenen SL muss man erst mal machen lassen und mitspielen. Sonst bekommt der das einfach nicht hin.

    Der SL ist eh schon nicht sicher und viel zu sehr mit dem Abenteuer beschäftigt, wenn man dann noch kritisiert (auch wenn man eigentlich recht hat) kommt er doch völlig aus dem Konzept und niemand hat was davon.

    Wenn der SL RPG erfahren ist und vielleicht nur Aventurien nicht gut kennt, kann man ihm durchaus sagen, wenn er gerade einen ganz groben Schnitzer macht.

    Wenn der SL ein alter DSAler ist, gehe ich erstmal davon aus, der "Schnitzer" ist beabsichtigt.

    Machen die Spieler Fehler, kann man als SL schon outgame darauf hinweisen, gerade wenn der Spieler unerfahren ist. Man sollte es sogar.

    Bei alten Hasen sollte allerdings die Spielwelt den SC erziehen.

    Grundsätzlich sollte man sich als Spieler aber in die Geschichte des SL einfügen (also darauf einlassen), das halte ich für sehr wichtig.

    Also mehr als 70% benötigen sowohl Fluff als auch Crunch, während nur 15% ausschließlich Fluff wollen.

    Meine Fragen wäre also, konnten diese 15% durch die neue Aufteilung neu gewonnen werden?

    Und wieviele der 70% haben nun mit dem Crunch auch Zusatzmaterial gekauft, auf das sie auch verzichten könnten, wie z.B. das Abenteuer oder Waffenbeschreibungen und Vor- und Nachteile, Zauberstile etc.

    Wie schon gesagt wurde, ist die Käuferschaft im CF nicht repräsentativ, weil natürlich das CF verleitet, tiefer in die Tasche zu greifen und die Zielgruppe des CF natürlich viele Hardcores und Sammler umfasst.

    Ich bleibe trotz des Erfolgs des CF skeptisch, ob die neue Gleiderung auf drei Bände der richtige Weg ist. Für mich persönlich ist es (strukturell gesehen) der falsche (ob auch wirtschaftlich gesehen, wird sich aus dem regulären Verkauf zeigen).

    Von mir aus nochmal.

    Aussage meinerseits: Verkaufszahlen unbekannt.

    Behauptung meinerseits: Kundenzahl, denen die RSH ohne Zusatz gereicht hat ist größer als die mit Zusatzmaterial. Man könnte genauso sagen, Kunden, denen die Bandbreite wichtiger war als die Detailtiefe (Forus Waffenvorteile, Zauberstile), kamen mit einem Band aus

    Durch die neue Aufteilung werden diese Kunden gezwungen, mehr Geld für Material auszugeben, was sie nicht brauchen, weil die Bandbreite von einem Buch auf drei verteilt wurde.

    Harte Verkaufszahlen kannst du relativ zueinander Stellen und errechnen, ob das neue Konzept wirtschaftlicher als das alte wird. Du kannst eine Prognose abgeben. Das kann ich nicht. Ich behaupte lediglich, mehr Kunden kaufen die Grundausstattung als das Komplettpaket. Das leite ich vom allgemeinen Kaufverhalten ab. Wie viele das mehr sein müssen, damit sich eine Designentscheidung lohnt oder eben nicht, habe ich nie in den Raum gestellt.

    Naja.

    Meine Behauptung lautet, die Gruppe die nur den Hauptband kauft ist größer als die, die den Hauptband plus XY kauft.

    Mit absoluten Verkaufszahlen hat das nichts zutun. Daher schrieb ich ja, ich kenne die Verkaufszahlen nicht.

    Phexgeschwind kann gerne mit mir diskutieren, ob das Abenteuer, GMH oder die Rüstkammer beliebter sind als der Hauptband, für sein Kaufverhalten ist das aber nicht von Bedeutung. Auch kann ich aus seiner Aussage nicht heraus lesen, dass er "die Relevanz der Zahlen" bestreitet, ihm persönlich ist sie bei seiner Kaufentscheidung egal.

    Da wird Ulisses die genauen Zahlen ja kennen und einbezogen haben. Die wissen ja, wie gut sich die anderen Bücher (Rüstkammer, Abenteuer, GMH) im Vergleich zur RSH verkauft haben.

    Genau genommen GTStar, auf dessen Beitrag ich geantwortet habe. Aber ganz genau genommen wird hier in der Diskussion von den Befürwortern der neuen RSHs schon seit längerem "die Wirtschaftlichkeit und Verkaufszahlen und Ulisses wird schon wissen was sie tun, weil sie ja die Verkaufszahlen kennen" ins Feld geführt. Und das ist ja auch ein wesentlicher Teil der Diskussion, die Euros die von uns zu Ulisses wandern und die Qualität der Ware die wir dafür erhalten. Das gehört doch irgendwie zusammen... ;)

    Ganz konsequent gesehen müsste dann auch überprüft werden, ob die Wesenbände (Dämonen, Elementare usw.) auch neu in Regelteil und Fluff unterteilt werden können/sollten.

    Damit wäre das ganze System wenigstens einheitlich (er).

    Ich glaube nicht, dass mehr Zusatzmaterial als der Hauptband zu einer Region verkauft wird (auch nicht annähernd so viele Exemplare). Du kaufst doch nicht GMH ohne die RSH zu kaufen. Gut, das Abenteuer könnte sein. Glaube ich aber auch nicht, denn es setzt die RSH ja vorraus.

    Und dann gibt es diejenigen, die sich bislang nur die RSH als Printprodukt gekauft haben. Die sind nun faktisch schlechter gestellt, und zwar in dem Sinne, dass sie nun mehr Geld in die Hand nehmen müssen, um all diejenigen Inhalte zu bekommen, die sie jeweils in ihren bisherigen RSH hatten.

    Ich zähle zu dieser Gruppe und behaupte mal, freilich ohne die Verkaufszahlen zu kennen, diese Gruppe wird die größte sein.

    Ich kann dir nur sagen, im Ulisses Video hatten sie gesagt, es gibt nur minimalste Veränderungen im Text/Inhalt.

    In wie weit jetzt Fluff in den Hintergrundband verschoben wurde, keine Ahnung. 128 S. wird der Band haben. Kannst ja mal alle Seiten im alten Band aus den Kapiteln die rausfliegen zusammen zählen, dann kann man grob abschätzen, ob noch Seiten fehlen.