Beiträge von hexe

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    Schade, dass die Elfe sich so geschwind verabschiedet. Aber wahrscheinlich kommen daher die Geschichten von den Nymphen und Dryaden und anderen Baumdschinnen, sie tauchen auf und verschwinden wieder wie ein Traum.


    "Sicher" gibt Kadir noch auf die Frage, ob er sein Instrument spielt, zurück. Aber dann sieht er der Fey nach, grinst Avedane an und wendet sich an Ygrid. "Oh ja, ich habe sehr viel für die Sahiba Avedane auf dem Schiff gespielt, das hat uns beiden..."


    geholfen dabei weniger Angst davor zu haben ins Wasser zu fallen


    "...die Zeit vertrieben. Ich kann nach dem Essen gerne etwas für uns spielen. Aber ja, Andrafall, wenn das so heißt. Ich folge der Sahiba und sie folgt dem Sahib Rahul. Deshalb Andrafall, ein Hochzeitsfest. Das macht mich durchaus neugierig, wie man hier Hochzeiten feiert. Zu Hause sind sie sehr bunt und man tanzt in die laue Nacht hinein."


    Dass Ygrid nicht so recht über sich reden will bemerkt er, weshalb er nicht weiter nachfragt.

    Was ist denn das Kalifat?

    Da gibt es sehr, sehr unterschiedliche Strömungen im Glauben an den All-Einen. Die Einen werden nie akzeptieren, dass Rastullahs vierte Frau Rhondara mehr ist das ein unwichtiger Untertan. Andere haben schon längst erkannt, dass der Ehrbegriff der Rondrakirche und der Ehrbegriff der 99 Gesetze viel zu ähnlich sind, um es leugnen zu können. Einige verehren bereits irgendeine Mischform.

    Anchopal gehört zum Sultan Gorien, das gehört nur so naja nominell eigentlich gar nicht zum Kalifat. Die Herrscher Goriens die Yakubanim machen sich ihren Glauben eh wie er innen gefällt und halten das pragmatisch. Harayan ben Hasrabal persönlich zieht es eher in Richtung Kor, während der 'Schwertgesellenschule' in Rashdul wöchentlich philosophische Gespräche über Rondra, Ehre, Rastullah, etc stattfinden. Da sind Gemeinsamkeiten längst erkannt. Maruban ben Hasrabal als Herrscher Anchopals hat überhaupt keinen Grund die Rondrianer dort hinaus zu werfen oder ihnen mutwillig zu schaden. Die Bewohner können jeder Religion nachgehen, die ihnen einfällt. Er will nur keinen Stuck in der Stadt. Aber eigentlich ist alles friedlich und ein Eingreifen der Rondra-Kirche würde diesen Frieden vor allem stören.


    Allein finanzielle Gründe machen es interessant über Anchopal zu herrschen, um sein Kuchenstück der Peraine-Pilger zum Hain abzukommen. Da kann man einen Glaubenskrieg natürlich super vorschieben.

    Mein Charakter hat die Orkische Kultur doch sehr als eine 'Aufs Maul' Kastenkultur* kennengelernt. Von daher würde ich denken, dass ein Nicht-Stammes-Ork nur genug Nasen brechen muss, um als echter Ork dabei zu sein. Man schlägert sich schlicht hoch und gut. Neider wird es immer geben, weil irgendeiner jetzt weiter unten ist und die mögen vielleicht ein paar mehr Anhänger finden, weil das ein 'Ausländer'-Ork ist aber der 'Gebrochene Nasen' Zähler, kam mir da meist doch wichtiger vor als das Blut. So lange man kein Halbork ist...

    Es gibt auch einen Roman "Jahr des Greifens", aber es ist zu lange her, dass ich den gelesen habe, um dir sagen zu können, wie viel Fluff-Infos da zu den Orks drin steht.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass da sehr viel mehr drin stand, außer, dass die Orks die bösen sind und Trommeln haben... der Erzählfokus liegt doch eher in der Stadt.

    Als Kadir bemerkt dass das Essen serviert, holt er seine restliche Ausrüstung ebenso an den Tisch und nimmt Jona auch den Doppelkhunchomer ab. Er verstaut alles in der Nähe. Die Waffe wird zwar sorgsam behandelt, aber er muss nicht ständig Körperkontakt damit halten. Die Ukulele hingegen wird sorgsamer behandelt, geht sie doch leichter kaputt. Bevor er sich zu seinem Braten setzt, zeigt er das Instrument der Elfe.


    "Hin und wieder singe ich dazu, wenn ich damit musiziere. Lieder sind leichter zu merken als Geschichten. Natürlich kenne ich ein paar von Dschadir al'Yeshinnah oder vom Heiligen Khalid. Aber sie wiederzugeben wie es die Haimamud tun, verstehe ich nicht. Zu hoch ist ihre Kunst für eine einfache Seele wie mich, die alleine die Anwesenheit dieser jungen Weiblichkeiten mit stiller Freude erfüllt, ihr Prinzessinnen der lachenden Sonne."


    Der Geruch des Wildschweinbratens erfüllt eher seinen Magen und er beginnt zu essen. Auch schaut er mal unauffällig in Ygrids Wurzeleintopf.


    "Mögt Ihr kein Schwein, Farahsunya?" Er hat ja gehört, dass sie hier auch teilweise komische Speisegebote haben. "Gibt es hier so etwas öfter oder seid Ihr gar nicht aus dieser Gegend?"

    In DSA3 gab es erst später Schwesternschaften nach Vertrautenarten und vorher allerlei Tier erwünscht. Ich sehe auch keinen Grund, warum die Varianz bei Hexenvertrauten künstlich eindämmen muss. Also soll jeder halten wie er mag.

    Also Schwarzmagier nennt man Magier, die der schwarzen Gilde angehören. Damit kann man keinen Schwarzmagier spielen der der Grauen Gilde angehört. Man kann einen Graumagier spielen, der dem Gedankengut der schwarzen Gilde aufgeschlossener ist als der durchschnittliche Graumagier oder einen Schwarzmagier, der aus der schwarzen Gilde ausgetreten ist und in der Grauen eingetreten. Aber das machen die Gilden eher ungern und ist mit einigermaßen viel Bürokratie und Gefallen verbunden.


    In Aventurien ist es so, dass die magische Fähigkeit angeboren ist. Man ist magisch oder man ist es nicht. Später lernen ist nicht. Die magische Begabung eines Kindes zeigt sich zwischen 5 und 10 Lebensjahr, also eher schwammig. Es gibt es aber unterschiedliche Aussagen in unterschiedlichen Publikationen bei unterschiedlichen Editionen, welches Alter genau. Aber irgendwann in dem Alter passiert ist, ist auch wieder individuell verschwinden.


    Es ist meines Wissen nicht genau definiert, wie stark eine magische Begabung ist und in wie weit sie durch Schulung von verbessert werden kann. Also ob ein Zauberbarde vielleicht auch ein Hexer hätten werden können, wenn er frühzeitig besser ausgebildet worden wäre. Oder ob er einfach weniger magisch begabt ist, was ich für wahrscheinlicher halte. Sonst würde man viel mehr nach magisch begabten Kindern suchen.


    Eisen und Magie zusammen verträgt sich nicht. Deshalb kommt es vor, dass die magische Begabung verloren geht, wenn das Kind mit zu viel Eisen in Berührung kommt oder eine entsprechende Ausbildung macht.



    Grundsätzlich darf man Alles spielen. Ihr bei Euch in Eurer Gruppe. Es kommt niemand vorbei und überprüft das, was ihr da macht. Ihr besprecht was möglich und stimmig ist. Seht die Regeln als Vorschlag und bildet Eure eigene Meinung. Ein dicker Krieger? Ungewöhnlich, weil man ist als Krieger doch recht körperlich aktiv und so. Aber nicht unmöglich. Wenn es der Spieler möchte und ihm Spaß macht, go for it.


    Ganz nebenbei irrt sich auch mal das Regelwerk. Ich habe einen DSA 4.1 Charakter, der nach Regelwerk gar nicht erlaubt ist. Ist mir auch erst lange später aufgefallen. Weil es IT eigentlich gar keinen Grund gibt. Ich habe sie auch Online, am Tisch auf Cons gespielt und niemand kam auf die Idee, dass das Regelwerk eigentlich sagt: 'Du, die Profession ist mit der Kultur eigentlich gar nicht erlaubt.'

    Kadir ist zufrieden mit Dexter. Er versteht ihn so von Sicherheitspersonal zu Sicherheitspersonal und nickt ihm anerkennend zu.


    "Was wir jetzt tun, Farahsunya? Ich hoffe darauf, dass dieses von irgendeinem lokalen Sahib erlegte Wildschwein bald serviert wird."


    Kadir zwinkert, wissend, dass das nicht die Antwort auf ihre Frage ist. Aber es deutet auch an, dass es eigentlich keine großen Geheimnisse gibt, oder?


    "Wir gehen auf dieses Fest, wie es aussieht, weil es keinen Grund gibt nicht dorthin zu gehen. Hoffentlich haben sie besseren Wein als hier. Geheimagentin?"


    Der Tulamide zieht die Augenbrauen nach oben, schaut sich verschwörerisch um und beugt sich etwas zu Ygrid, um leiser sprechen zu können.


    "Ich kenne mich mit Geheimagenten ähnlich gut aus, wie mit Hunden, aber... ich denke, wenn sie eine Geheimagentin wäre, dann würde sie sich nicht als solche vorstellen. Auch nicht in alten Sprachengerede. Ich glaube, sie ist mehr so etwas wie eine magische Gardistin."


    Als die Fey ihn anspricht, sieht er erfreut auf.


    "Und Deine Stimme ist wie das Zwitschern der Vögel, die singend die Morgensonne begrüßen, um das Dunkel der Nacht und in den Herzen zu vertreiben. Aber ein Haimamud bin ich nicht, liebliche Tochter der Bäume."


    Da ist wieder diese kindliche Faszination in seinen Augen, als er die Elfe mustert.

    "Oh ja."

    Eigentlich war Safiye ja durchaus robust, zumindest hielt sie sich immer dafür. Aber die Kälte hier macht sie fertig. Entsprechend erfreut lässt sie ihren Blick über den Kohlemeiler schweifen. Ob Holzkohl hier auch so teuer ist wie in Khunchom? Aber dann hätten sie wohl bessere Häuser und der dunkle, tiefe Wald lässt sie daran erinnern, dass Holz hier eher nicht so selten ist.


    "Hoffentlich sind die Leute hier Kinder der Gastfreundschaft..."

    Das hängt so weit ich weiß mit der Mehrwertsteuer zusammen, die für Bücher und eBooks unterschiedlich ist (?), sein soll (?), gerade darüber diskutiert wird (?). Ich bin da jetzt nicht auf dem Laufenden. Aber das macht es schwer beides zusammen als Paket anzubieten, wie es früher mal der Fall war. Aber dann eben wegen dieser rechtlichen Sache nicht mehr gemacht wurde.

    "Und Garethi spricht er, zarte Blume des Nordens?"


    Kadir gibt Dexter grinsend einen lobenden Klapps auf den Kopf.


    "Oder... lauscht er eher dem Tonfall, der Betonung? Den Lautmalereien statt den Wörtern? Seien sie nun auf Tulamidya oder Garethi oder was man sonst noch so sprechen kann. Ich nicht, aber andere. Ich hatte bisher kaum Kontakt zu Hunden mehr zu Pferden oder Kamelen."


    Ein entschuldigender Blick.


    "Was Sahiba Avedane genau sucht bin ich mir nicht so ganz sicher. Sie hat eine Tasche mit ganzen vielen Papieren und Zetteln, da schaut sie immer wieder nach wie es weiter geht. Aber ja, ich stehe noch nicht sehr lange in ihren Diensten und es war wie gesagt nicht ihre Idee. Wir müssen wohl noch etwas zu einander finden und ich bin es von zu Hause nicht gewohnt, dass eine Frau sich selbst erwehren kann, will oder...darf. Sicher wir haben in Rashdul ebenso Magierinnen, die gerne mit ihrem Element um sich werfen und sicher gefährlich sind. Ich habe erst eine Sala Zumuh von Rashdul nach Vinsalt begleitet. Aber mein Schützling hält neben ihrer Magie ihren Stab so, als ob sie damit auch ganz profan zuschlagen könnte."

    Wir essen gemeinsam vorher, da wird gequatscht. Wenn der Tisch abgeräumt ist, wird gespielt. Das OT hält sich sehr in Grenzen, außer alle haben ihren albernen Tag. Aber wir treffen uns alle, weil wir jetzt Rollenspiel wollen und nicht über irgendwas reden oder ein Bierchen trinken oder irgendwas. Nein, 'nur' Rollenspiel. Atmosphäre. Charaktere. Szenen. Es wird auch mal 45 Minuten die Klappe gehalten, weil eine Teilgruppe eine Szene ausspielt.


    Da ist jeder so diszipliniert und auch motiviert, dass man Stress, Müdigkeit, krank sein, etc eben runter schluckt. Dafür macht man den Spaß um diese Sachen für ein paar Stunden hinter sich zu lassen. Die müssen jetzt nicht auch noch die Freizeit kaputt machen.


    Was aber auch manchmal hilft ist; einfach weiter spielen. Ich spiele mit Spieler A eine Szene aus und Spieler B fällt irgendwas OT dazu ein. Dann wird er einfach ignoriert und wir spielen weiter.


    Und ja, man hält sich schon an so Höflichkeitsformen, dass man jemanden nicht ins Wort fällt. Das gilt auch, wenn der Spielleiter gerade was erzählt oder erklärt.


    Böse schauen hilft auch manchmal.

    Die Schulter frei machen und lasziv mit der Zunge darüber lenken hilft auch. Zumindest hat man für einen Moment die Aufmerksamkeit und kann sie auf die wirklich wichtigen Sachen lenken...

    Wusch und weg. Schon wieder steht Avedane auf und verlässt den Tisch, auch wenn sie gleich darauf mit dem elendigen Wein wieder zurück kommt. Diesmal aber bleibt Kadir am Tisch sitzen. Eine Außenstehende mag bemerken, dass Leibwächter und Adepta noch nicht so auf einander eingespielt sind, wie sie das sein sollten.


    Leicht seufzend wendet sich Kadir deshalb an Dexter:

    "Kälbam zaghîr..."


    Die beiden großen Hände des Tulamiden fassen den Hund am Kopf. Eine zwischen den Ohren, die Andere unter dem Kinn. Nicht sehr kräftig, aber bestimmt. Auf Tulamidya redet er ernst zu dem Hund. Wer es nicht versteht könnte meinen, es handle sich um irgendwie wichtige Einflüsterung.


    Kadir hat die unschuldige Bemerkung Rauls gehört, wie ein kurzer Seitenblick verrät. Aber der Diener mischt sich natürlich nicht in das Gespräch den Konvent der hohen Herrschaften ein - auch wenn die hohen Herrschaften hier in keiner weise so hoch tun wie bei ihm zu Hause. Solange sie noch sein Essen bezahlen, ist es alles gut. Er hätte auch nichts dagegen sich mit diesen beiden statt mit 'seinen' beiden Damen ein Zimmer zu teilen, aber so war die Frage sicher nicht gemeint.


    Und eine von beiden - Ygrid, wie er jetzt weiß - ist gerade ein Stück zurück gewichen, sodass auch Kadir sich vorsichtig zurück lehnt. Mit der Linken streichelt er weiter Dexter - nicht ganz so euphorisch wie Ygrid sondern ein bisschen viriler, sodass der Hund zwischen den beiden herum wuselt.


    "Bei uns bleiben die Hunde draußen und wir sitzen auf dem Boden. - Ygrid."


    Er versucht zumindest es richtig auszusprechen. Scheint mit dem Ergebnis aber nicht so zufrieden. Allerdings blickt die schöne Frau eh schon immer wieder zum 'Rittertisch'. Da hat er echt die falsche Karte gezogen... Auch er verschwendet noch einmal einen Blick dort hin, dreht dem Tisch dann aber den Rücken zu. Neben ihm stehen eh die 1,5 Elfen, die schaut er sich lieber an. Diese auf der einen Seite, auf der anderen Seite der Magierkonvent und ihm gegenüber Hund und Hexe (aber das weiß er nicht).


    "Blond. Sie sagte, er hätte blonde Haare. Nicht der Ritter hat ein Auge auf Euch geworfen, sondern der Andere. Sein Diener, sein Tiertreiber, sein Knecht, sein... Knappe? Heißt das so? Der Ritter und sein Knappe?" Ein fragender Blick. Aber eigentlich egal. "Wenn mir Sahiba Jona statt meiner Waffe mein Instrument gebracht hätte, dann könnte ich Euch etwas Musikalisches von den wilden Shadif vortragen, Farahsunya, Tochter der Freude."

    Es macht Sinn, wenn man als Gruppe mal darüber redet was wie viel Zeit denn so verbraucht. Auch unabhängig vom Kampf. Damit man gemeinsam unabhängig vom Regelwerk eine Verstellung hat, was man denn im Kampfgetümmel denn noch so machen kann oder nicht. Zusammen eine Einschätzung auf Grund des gemeinsamen Erfahrungsschatzes machen. Also darüber reden oder sich in den Garten stellen und ausprobieren.


    Was kann ich in drei Sekunden (ca. 1 KR) alles machen? Kann ein Mensch rennen und schreien? In der Zeit sicher ein paar Silben. Wie sinnvoll wählt man diese Silben? Das hängt von den Fähigkeiten des Charakters ab. Mit Angst vor Bären, läuft es eher auf AHAAAAAAAAAAAAAa! hinaus. Wer Kriegskunst hat oder hilfreiche Kampfsonderfertigkeiten, der sagt sinnvolleres wie "Du und ich Bär! Du Frau."


    Aber in 3 Sekunden sagt man eher nicht: "Also, hör zu Arabella, ich hab schon gemerkt, dass Du eigentlich ganz gut mit Tieren kannst. Sie einschätzen und so oder weißt wo sie verletzlich sind, deshalb möchte ich dass Du etwas dort im Busch wartest bis ich den Bären abgelenkt habe. Dann fällst Du ihm in den Rücken und machst einen gezielten Stich oder so etwas. Du weißt ja wo es weh tut. Du, Wulfjev machst diesmal keinen Feuerball, sondern kommst mir gleich nach, während ich mich auf den Bären werfe, ziehst Du die Frau aus der Gefahrenzone. Schau nach ob sie so weit fit ist, nur wenn sie gleich abnippelt zauberst Du was zum Heilen. Ansonsten helf uns dann mit dem Bären... OK, los geht's... und Wulfjev kein Feuerball, wir sind im Wald!"

    Die Halbelfe mit über 2m Körpergröße und einem Doppelkhunchomer in den Händen. Aber das sieht Kadir gerade nicht, denn er betrachtet Ygrid.

    "Unbekannter Fremder! Das müssen wir ändern." 
    Der Tulamide ist ehrlich bestürzt. Er dachte sie hätte die Vorstellungsrunde von Avedane mitbekommen. Er legt die Linke aufs Herz und verneigt sich. "Ich bin Kadir el'Dschebel ay Rashdul, zu Euren Diensten herzliche Tochter der Karten."


    Diese formvollendete Vorstellung wird etwas gestört, als der Hund seine Nase dazu steckt und der Leibwächter nun Auge in Auge mit dem Hund ist, statt mit der Dame. Seufzen. Kadir wuschelt Dexter über den Kopf, darauf hoffend dass Hunde überall gleich sind, steht wieder auf und sucht sich einen Platz neben Ygrid. "Verzeiht, wir sitzen zu Hause viel auf dem Boden statt auf diesen Brettern der Unbequemlichkeit."


    Damit meint er den Holzstuhl.


    "Ritter..." mit Blick auf die Karte "...werden wir wohl einige auf diesem Turnier treffen. Und wie Sahiba Avedane eben anmerke, möchte sie wohl, dass ich mich daran beteilige."


    Felurian bekommt ein fasziniert interessiertes Lächeln zurück, jemanden wie sie hat er noch nie gesehen und sie sagt was, was schön klingt.


    "Salam" hält er für eine sinnvolle Erwiderung, man kann es auch so ein bisschen singen. Bevor er merkt, das auch Jona an den Tisch getreten ist mit seiner Waffe. Gibt es Ärger?


    Er sieht keinen. Auch der Ritter und sein Diener unterhalten sich wieder und wenn gelten die Blicke eher den Damen als ihm. Den Damen. Hehe. Drei. Großgewachsen. Schlank. Blond. Rothaarig. Und alle um ihn herum. Kadir genießt still.

    Ich der Praxis habe ich da schon sehr viele Möglichkeiten erlebt. Einfach Falschspiel statt Brett- und Kartenspiele. Brett- und Kartenspiele um den Wert oder die Hälfte des Wertes Falschspiels erleichtert. Oder diverse Falsch- und Brett- und Kartenspiel Proben für eine Partie.


    Es ist auch die Frage wie viel Zeit man OT darauf verbringen möchte. Würfelt bei einem ingame Würfelspiel nur der SCs eine Probe oder alle anderen mitspielenden NSCs auch? Dann kann man vergleichen, dauert aber länger bis die SL für drei NSCs-Mitspieler gewürfelt hat (wobei man das auch an unbeteiligte Spieler übertragen kann). Oder würfelt nur der SCs eine Probe und bekommt je nach Einsatz und Ergebnis etwas.

    Oder noch detaillierter?


    Ich hatte mal ein paar Mitspieler, die hatten sehr viel Spaß am Detail. Die haben ihr Würfelspiel am Tisch gespielt, etwas wie 'Kniffel'. Für eine gelungene Bett- und Kartenspiel Probe haben sie einen Kniffel-Würfel nochmal geworfen, für eine gelungene Falschspielprobe haben sie einen Kniffel-Würfel auf das gewünschte Ergebnis gedreht. Das war sehr viel Gewürfel, aber sie hatten echt Spaß.