Beiträge von hexe

    In Rashdul gibt es das Märchen eines Geweihten, der Phex (hier Feqz natürlich) versprochen hat, der Shanja von Rashdul einen Kuss zu stehlen. Das Areal des Palastes liegt in der Oberstadt und schmiegt sich an eine hohe Steilwand. Der Geweihte machte deshalb einen großen Bogen um die Stadt und stand schließlich dort oben. Bevor er Feqz um Hilfe bat sprang er und verhandelte im Fall mit dem listenreichen darüber, ob er ihn sanft auf dem Boden aufkommen lässt oder eben nicht. Feqz hat das wohl gefallen und er konnte der Schlafenden einen Kuss stehlen, bevor er sich wieder davon geschlichen hat.



    Ich als SL und Feqz erwarte von meinen Anhängern vor allem Eigeninitiative, etwa anpacken, sich meine Zuwendungen verdienen. Ich möchte überrascht werden, ich möchte etwas für meine Hilfe sehen. Wenigstens Spaß dabei haben zu zugucken.

    Wirklich Alles darauf... das habe ich jetzt schon häufiger gelesen. Ist denn auf dem hier verlinken Delux Charakterbogen nicht Alles darauf? Wäre irgendwie komisch.


    Zum Schild, das ist natürlich richtig. Aber das 'getragen' gefällt mir eh nicht, Schilde reicht auch. Wird schon jeder wissen wie man das einträgt.


    Ich hab keine Version mit den Standardstufen, weil... die sind doof. Ich mag Glocken. Aber ja, man sollte es natürlich anbieten... unsere SL hat gesagt, mir egal. Und na ja, ich mag Glocken...


    Zu den Strichen? Warum? Mehr Platz? Weniger schwarz? Alle sieben ist jetzt nicht so intuitiv? Alle fünf, das ist unter Personen mit fünf Fingern schon recht eingänglich, oder?


    Ich hab die Attributsstufen nicht abgekürzt, damit auch jemand, der es nicht auswendig weiß, noch weiß warum das da steht. Jemand, der nicht nur ED spielt, jemand, der nicht so häufig spielt und der sich dann nach einen halben Jahr seinen Bogen wieder ansieht und gleich sieht. Ja, genau so ging das.


    Es ist Absicht etwas 'Regelmechanik' auf den Bogen zu bekommen. Meiner Meinung nach kann man sie sich dann leichter merken, besser nachvollziehen oder jemand, der seinen ersten Charakter da einträgt, kann sich vorstellen wie diese Werte zusammenkommen.



    Vielen Dank für das Feedback, Raggok . :lol2:


    Es fehlen natürlich noch die Zauber, da bin ich noch ein bisschen überfragt, weil ich meine Troll-Magierin nur zwei mal gespielt habe. Aber da wäre eine Tabelle über wie viele Erfolge abhängig vom Mindestwurf nicht schlecht. Schließlich kann man damit was machen. Vor allen hat das variieren der Wirkung und so auch Spaß gemacht.

    Es gibt Bücher über Game-Design und Regelmechaniken. Grundlagen zur Wahrscheinlichkeitsrechnung sind da auch sehr hilfreich.


    Das ist natürlich etwas anderes als die Dramaturgie einer Geschichte... oder die Kunst beim Leiten Dramaturgie aus den Handel der Charaktere und dem Fallen des Würfels zu entwickeln.

    Mich würde interessieren, ob ihr Limits/Grenzen habt, an die sich eure Spieler bei der Charaktererstellung halten müssen.

    Keine egoistischen Arschlöcher!

    Die grundsätzliche Bereitschaft des Spielers als sein Charakter mit den anderen Charakteren zu kooperieren. Muss nicht sofort Wolke sieben sein, darf gerne zunächst krachen, aber irgendwann sollten sie sich fangen. Ich greife gerne und tief in die Kiste, um genau diese Charaktere zusammen zu schweißen. Die Hintergründe der SCs liefern meist genug Soff dafür. Aber diese Ansätze sollten dann auch genutzt werden, statt Egozentrik. Viel mehr Vorgaben mache ich als SL nicht.

    Wenn man dem Spuk ein Ende bereiten möchte und mit dem Geist reden, ihn erlösen, bannen, etc, will, geht es vielleicht Nachts leichter, weil er/sie dann eh schon da ist? Muss man es nicht erst herbei rufen oder bitten oder beschwören, sondern kann einfach Hallo sagen. Unser Boroni hat das immer gerne so gemacht, vielleicht treffen sie ja eine NSC Boroni, die mitkommt? Samt Geister-Session mit Gruselatmosphäre? Hinweise sucht man nebenbei, oder die Geister könnten sogar helfen?

    Ach, aber es gibt doch Kriegerorden nur für Männer. Oder Zaubertänzer Schulen nur für Männer. Und der Derwisch, na gut. Aber gut der Derwisch schafft dafür eine Selbstbeherrschungsprobe +20 (und kann Satuarias Herrlichkeit äh Rastullahs Lockenpracht zaubern).


    Ich bin sehr für männliche Hexen, schließlich dürfen auch Männer sich emanzipieren und Gefühle zeigen. Und sich dabei mit etwas Diskriminierung herum schlagen.


    Aber irgendwas zu spielen, wo die SL sagt 'Iiiiiih, das will ich nicht!' macht nie Sinn - egal ob es ein Nachtschöner oder eine perricumer Perlentaucherin ist.

    So ein halbes Jahr später hab ich so etwas wie ein Beta fertig und gerne ein paar Meinungen von Personen, die schon länger und vor allem höherstufige Charaktere gespielt haben. Soll ja für alle etwas taugen.:)

    Safiye weiß das nicht. Sie kommt aus der Stadt, Khunchom, die nicht für ihr Getreide bekannt ist, und hat weder Pflanzenkunde aktiviert noch andere nennenswerte Naturtalente. Sie weiß, dass man Samen in die Erde steckt und dann wachsen Pflanzen daraus... von Backen, Mehl oder Kochen hat sie auch keine Ahnung.

    Ich könnte mir selbst eine kleine Gruppe mit 2-3 Leuten vorstellen – ist dasrealistisch?

    War mein Einstieg ins Rollenspiel und SL sein. Zwei Freundinnen geschnappt und gesagt 'Los geht's.' Elfe und Magierin treffen sich zufällig am Lagerfeuer. Also einfach anfangen. Richtig, falsch, gibt es nicht - nur persönliche Vorlieben.

    Reizt es euch in eine andere Welt "abzudriften" und der Phantasie freien Lauf zu lassen?

    Das machen Menschen sobald sie mehr können als rumliegen. Geh mal in einen Kindergarten und schau was die Kinder da spielen. 'Kaufladen', 'Friseur', 'Ninjas', 'Cowboy und Indianer' oder 'Vater, Mutter, Kind'. Aus Spiel hast Du heute Geburtstag und ich komme Dich besuchen. Das ist Rollenspiel. Nicht mehr nicht weniger.


    Pen N Paper würzt es aus Game Mechaniken aus WoW mit Werten und Zufallsexperimenten, um ein Ergebnis zu bestimmen. Welche Sachen genau gibt es im Kaufladen zu kaufen? Trifft der Cowboy den Indianer mit seinem Revoler? Wie gut hat sich der Indianer versteckt? Wie schnell kann der laufen? Was haben die beiden eigentlich dabei und warum treffen sie eigentlich? Gibt es überhaupt einen Grund sich gegenseitig zu bekriegen?


    Allerdings hat jeder eine andere Erwartung, wenn er oder sie sich zum Pen n Paper Rollenspiel trifft, sodass der Grund warum man spielt sehr unterschiedlich ist.


    Aber ich würde mal alles, was man so regelmäßig in seiner Freizeit macht als Hobby bezeichnen. Warum auch nicht?

    Andere Hobbies sind nur verbreiteter wie Abends weggehen und was trinken. (Dabei Alkohol macht süchtig und gefährdet die Gesundheit, ist aber gesellschaftlich so angesehen, dass man seltsam betrachtet wird, wenn man keinen trinkt oder auch nur sagt ich mag kein Bier.)

    Oder Fußball, zu sehen oder selbst spielen. Kann ich nicht nachvollziehen, aber es finden so viele toll, dass es ein Milliardengeschäft ist.


    Welchem Hobby geht man denn nach, um mal nicht dem Alltag zu entfliehen?

    Ich bin da auch eher bei Korobal

    Musik, Kerzen, Verpflegung, Alkohol, sonstigen Kram braucht alles es nicht.

    Es sollen alle pünktlich kommen, es sollen alle Bock darauf haben und den Alltagsstress hinter sich lassen, sich leicht in ihren Charakter finden, mindestens eine Glanzszene mit ihm erleben, gemeinsam lachen, gemeinsam zittern und gemeinsam enttäuscht sein, dass es vorbei ist.

    Zur letzten Frage zuckt Zulhamid mit den Schultern.


    "Seine Gnaden steht Schmiere. Wir beide gehen rein und geben uns als Kunden. Meine schöne Herrin aus dem Norden sucht den verruchten Süden." Zulhamid hatte nicht alle seine Sachen mit in die Kajüte genommen, sondern ein paar wichtige Dinge lieber dort gelassen. Das erschien ihm sicherer. Auch hat er mal wieder die Kleidung gewechselt, damit sie zu einem Leibdiener passt.


    Wenn Sumudai keine Einwände hat, würde Zulhamid einfach mal vorgehen und den Schankraum betreten.


    "Wenn er in den wunderschön geschwungen Tulamidischen Schriftzeichen geschrieben wurde, ja", lächelt die Tänzerin verzückt. Sie ist wirklich in einer Sage und Legende aus Gebrüder Grimmson angekommen, was sie leicht aufregt und das schlechte Wetter vergessen lässt.


    "Aber ich glaube nicht." Grinsend zuckt sie mit den Schultern. "Doch seht nur das sind doch Samen! Und dort hinten ein verfluchter Wald, es will bestimmt jemand, dass man den Wald wieder... wieder... gut, wieder rein macht. Mit den Samen da. - So ist es immer in den Geschichten, ihr tapferen Freunde der zufälligen Begegnung!"

    Vielleicht gibt es in der Stadt andere Zwerge? Eine kleine Sippe bei der die SCs nur Hilfe, Informationen bekommen, weil ein Zwerg unter ihnen ist? Man muss in einer dubiosen Kascheme einen Trinkwettbewerb gewinnen, um an Vertrauten zu kommen? Oder tolle Muffins backen? Oder der Zwerg muss für den Dieb einen bestimmten Dietrich schmieden, um eine bestimmte Kiste/Tür öffnen zu können (wenn sie der Magier nicht einfach auf zaubert)? Oder ein 'Zweikampf', ich sag nur jemanden etwas, der mir die Nase blutig schlagen kann?

    Ich freue mich, wenn ich in einem solchen Fall eine Fachperson am Tisch habe. Da kann die Frage nachdem Wie brennt das Ding? fast aus dem Stegreif berechnen. Ohne große Diskussion.


    Der Vorteil an Pysik ist, dass sie überall gleich funktioniert. Es erleichtert als SL das Darstellen der Welt enorm und ändert sich nicht mal eben. Da kann man sich als Spieler darauf verlassen.

    Das stand schon in der Archentypenbeschreibung Hexe in DSA3. In wie weit man Hintergrundbeschreibung aus Vorgängereditionen übernimmt sei jeden selbst überlassen, aber es gibt eigentlich keinen Grund, dass es sich plötzlich ändert.


    Es heißt auch nicht, dass alle Hexen Kindsentführungen gutheißen und ständig betreiben. Auch Druiden oder Magier sacken mal ein Kind ein, um es auszubilden. Kobolde nur...


    Außerdem ist es doch gut für das Kind, wenn ich es ausbilde, oder? Bevor sie bei Ferkinas aufwächst oder ihr Talent unter Bauern verkümmert oder sie eh auf der Straße verhungert...

    Meine Ausbildung ist das Beste was dem Kind passieren kann!