Posts by Schattenkatze

    Liturgie: Hesinde-Kirche Blick der Weberin, ist quasi ein karmaler Analys, um Magie zu erkennen und zu analysieren.

    Karmales Wirken kann nicht magisch oder durch Berührung festgestellt werden. Mit Grad IV der Seelenprüfung kann man feststellen, ob ein Gebiet oder Objekt profan, göttlich gesegnet oder dämonisch ist.

    Was für Sprüche in Statuen: steht da etwas zu drin, wie sie wirken, was sie wirken?

    Vielleicht handelt es sich um einen Bannkreis. Dazu findest Du mehr in SRD , WdA und WdZ . Dazu Beschreibung des Analys in LCD, wie Erschwernisse einzuordnen sind, und SRD , weil dort magische Analyse ausführlicher steht als beim Zauber.

    Ich habe "Tausend Meilen weites Land" von Meinrad Braun beendet. Der junge Gregor Schoenheit muss 1826 auf der Flucht in die USA auswandern. Er wird Assistent eines Berufsspielers, Büchsenmacher in St. Louis, schließt sich einer Expedition in den Westen an, wird Wagenschmied in Bent's Fort, heiratet eine Cheyenne, wird Trekführer und wird schließlich in der Schlacht von Shiloh verletzt.
    Klingt soweit spannend für mich, deshalb habe ich es gekauft. Der Stil ist ein sehr altertümlicher (das Buch jedoch von 2016) und mag ich überhaupt nicht. Selbst eigentlich spannende Szenen waren zäh und unspannend und ich habe mich müheselig durch die über 400 Seiten durchgekämpft.

    Sagt unser Spieler, der in letzter Zeit krank war und dessen SC daher netterweise von unserem Magierspieler, der für den Charakter mitwürfelte, in drei aufeinander folgenden Sitzungen je eine Doppel-1 (auf auch noch wichtige Talente!^^) bekam, heute zum Magierspieler, wie nett das von ihm war, und er es toll finden würde, auch noch eine Doppel-1 auf Selbstbeherrschung zu bekommen. Aber eigentlich dürfe er auch mal für den eigenen Charakter gut würfeln.

    Ihr ahnt es jetzt sicherlich schon: Der Magierspieler würfelte tatsächlich eine Doppel-1 auf Selbstbeherrschung ... und diesmal für den eigenen Charakter.

    Ich dagegen habe für den NSC-Krieger eine Doppel-1 auf Schleichen gewürfelt (das Talent braucht er als Krieger auch unbedingt, wo könnte eine Doppel-1 da auch besser aufgehoben sein?) und dann für den NSC-Haijäger eine Doppel-1 auf Boote fahren (und das im dramaturgisch besten Moment, weil da gerade so Felssäulen vorgelagert vor der Insel waren und der Magier gerade seine Rudern-Probe großzügig nicht schaffte und ein vollbeladener Kutter auf die Felsen aufläuft und sinkt dramaturgisch doch eher uncool gewesen wäre).

    Ein Westwinddrache gilt als niederer Drache, ein Perldrache hingegen bereits als wahrer Drache.

    Nach Deinem Link zählen sowohl Perlen- als auch Westwinddrachen zu den niederen Drachen. Da beide eng verwandt sind (oder in früheren Editionen mal waren), macht das Sinn. Sie sind auch etwas gleich groß und haben ähnliche Werte. In der letzten Edition waren Perldrachen im Schnitt etwas klüger, aber auch das ist nicht so der große Unterschied.

    Im Grunde finde ich die Einteilung gut, denn einige der niederen Drachen sind kaum welche. Ich würde bei den wahren Drachen vielleicht mit Größenangaben arbeiten, oder Gefährlichkeitsstufen (nicht unter Drachen allgemein). Beispielsweise sehe ich Höhlendrache und Kaiserdrache in der Tat nicht auf Augenhöhe und vergleichbar.

    Im Namen welcher Gottheit soll den geheiratet werden? Travia und Großer Eidsegen mögen weit verbreitet sein, sind aber nicht zwingend (außer bei mittelreichischen Adelshochzeiten), so dass auch im Namen einer anderen Gottheit geheiratet werden kann. Die Schmiedin möchte vielleicht gerne im Namen Ingerimms heiraten, oder dass jemand dieser Geweihtenschaft auch beteiligt ist?

    Ansonsten: wie groß soll die Feier werden (wie viel Geld ist denn da, um es dafür auf den Kopf zu hauen)? Wie viel Gäste geladen?
    In Gareth hat man ja große Auswahl, alle Kirchen vertreten, einige in mehrfacher Ausfertigung.

    Im Travia-Vademecum stehen auf mehrere Seiten (S. 32-38) drei Varianten des Traviabundes, denn es wird darauf verwiesen, dass es natürlich je nach Region/Land und Stand der Beteiligten die Zeremonie recht unterschiedlich aussehen kann.

    Auf OT-Ebenen ist es schön, wenn man mindestens die an deren Spieler etwas einbindet, am besten auch die SC . Sei es, Örtlichkeiten auszusuchen, Partyvorbereitungen, sich daran betetilgen, was auch immer man braucht und haben möchte zu einer Hochzeitz.
    Vielleicht möchte jemand der Spieler den Geweihten spielen?

    Um welche Edition geht es?

    1. WdZ , S. 226 deutet lediglich schwammig an: "Der Nachtalp (siehe Seite 204f.) und der Wiedergänger (Seite 408) sind Grenzfälle zwischen Untoten und Geistern", und lässt sich sonst weder bei den Untoten noch bei den Geistern über das jeweils andere aus.
    Jedoch heißt es über die Erschaffung von Untoten: "Ein Leichnam kann nur dann mit Nicht-Leben erfüllt werden, wenn die Seele den Körper bereits verlassen hat." ( WdZ , S. 192)

    Daher: Üblicherweise, wenn man stirbt, geht die Seele dahin ein, wo sie hin soll, und der untote Körper wird danach erhoben.
    Geister sind eher die Ausnahme als die Regel. Es kann passieren, dass die Seele nicht weiterzieht, sondern bleibt, weil es unerledigte Dinge gibt. In Warunk, in dem es besonders viele Untote und damit gestorbene Menschen gibt, dürfte die Wahrscheinlichkeit auf einen Geist höher sein, da es auch ein Ort des Schreckens ist, so dass es auch Wahrscheinlichkeit auf unerledigte Bestrebungen dort höher ist. Ebenseo können magische Begebenheiten eine Seele darasn hindern, weiterzuziehen.

    Automatiosch hinterlassen sie keinen Geist, nicht einmal sehr wahrscheinlich, aber dass es in Warunk Geister gibt, davon kann man wohl ausgehen.

    2. Der Geisterruf hat nicht größte Verbreitung unter Magiern, auch keine niedrige. Kann ich mir durchaus vorstellen, dass es dort auch jemanden geben kann, der den kann. Ob die Zahl "nennenswert" ist, sein mal dahin gestellt.

    3. Geister haben oft nicht so etwas wie einen klaren Verstand oder können uneingeschränkt kommunizieren. Ich finde keine Hinweise, dass sie durch derisches, magisches Umfeld weiter beeinflusst werden. Du kannst es aber so halten, wenn Du möchtest.

    4. In Warunk sitzen fähige Leute, die Möglichkeiten der Magie kennen und nutzen. Die haben vermutlich einen Geisterbann und andere Bann- und Anti-Magiesprüche dort, wo sie sie haben möchten. Aber auch nicht in jedem Haus.

    Die Häuser von Bregelsaum und Rabenmund wurden durch die Ehe zwischen Swantje von Rabenmund und Geldor von Bregelsaum miteinander befriedet. Die Traviamark wurde zudem aufgelöst und ging in die Rommilyser Mark ein, und so hat das Hohe Paar beschlossen, dass nun wieder der Schwertbund Schutz für Tempel und Pilger stellen soll.
    "Wir alle haben unseren Platz und eine Aufgabe in dieser Welt, und unserer war weder auf dem Thron noch auf dem Schlachtfeld. Es sollte wieder der Schwertbund sein, der unsere Tempel und die Pilger schützt, so wie es von jeher seine Aufgabe war und ist. Das Hohe Paar löste den Bund der Gänseritter daher in allen Ehren auf." (Travia-Vademecum, S. 128).

    Es gibt die SF Stapeleffekt ( WdZ , S. 55), mit der man bei Herstellung eines Artefakts die Wirkung einzelner Sprüche für stärkere Gesamtwirkung addieren kann.
    Das aber geht nur bei einer Artefaktherstellung.

    Über einen Unitatio kann ebenfalls ein größerer Effekt erzielt werden.

    WdZ , S. 17 hat einige Absätze über Wechselwirkungen von Zaubern: 2x Axxeleratus macht auch nicht schneller, sind die Wirkungen von Zaubern unterschiedlich, gewinnt der stärkere, etc. Dem entnehme ich: Werfen zwei Zaubernde einen Blitz auf ein Ziel, gewinnt der stärkere Zauber. Ihre Wirkungen wirken jedoch nicht kumulativ. (Ähnlich ist es mit Waffen, die auf verschiedene Art zusätzlichen Schaden machen: Nur der stärkste Schaden zählt ( WdZ , S. 56).

    Nachdem ich die Seire "Scarpetta" geschaut habe, habe ich für den Gegenvergleich nach langer Zeit zum ersten Band der Reihe gegriffen. Hatte ich als mir besser gefallend in Erinnerung. Plot ist ganz spannend, aber stilistisch hat's mir nicht immer gefallen.