Posts by Schattenkatze

    Ich habe ein "seelisches leiden" darunter verstanden, nicht, dass die Knochen so knacken und alles weh tut. Das wäre deutlich mehr/anders als persönliche Eitelkeit, die nicht zulassen möchte und geknickt ist, älter zu werden (was in meinen Augen gut erklärt, warum Alara Paligan auf andere Wege zurückgreifen muss).

    Das ist seltsam, denn ich hab es in LL so verstanden, dass zumindest nach DSA4 die "Verjüngung" rein äußerlich ist.

    Ich auch.

    Womöglich ist gemeint (also reine Interpretation meinerseits), dass mit den Auswirkungen die äußerlichen Auswirkungen gemeint sind (graue Haare, Falten, Altersflecken ... so etwas). Das würde mit der Setzung, dass altersbedingt körperliche Einschränkungen bestehen bleiben.


    Recht häufig leider geben Formulierungen Interpretationsspielraum.


    Aber interpretiere ich deinen zitierten Abschnitt nun richtig und wir sind einer Meinung oder siehst du folgendes Beispiel nach LL immer noch anders:

    Ich denke, es ist so gemeint (= wir sind einer Meinung), aber ich finde auch, dass die genaue Formulierung durchaus ein wenig Interpretionsspielraum lässt.

    Es steht dort, dass altersbedingte Einschränkungen durch die Liturgie nicht betroffen werden. Dass man nicht mehr Nächte durchfeiert, oder Zipperleins vorhanden sind, bleibt ja und werden nicht verhindert (wenn man schon die 35 hinter sich hat).

    Dass die natürliche Alterung nicht verlangsamt wird, sondern stoppt, hatte ich oben geschrieben, das besagt das LL ja ganz eindeutig.


    Daher verstehe ich, dass mögliche Einschränkungen durch Alter (namentlich wohl vor allem die laut Alterungstabelle) dadurch nicht betroffen werden, weil das altersbedingte Einschränkungen sind, in jedem Fall, wenn sie da sind. (Ob sie überhaupt erst eintreten oder sich verstärken bei den Altersschwellen, oder nicht, geht laut der Formulierung nicht ganz eindeutig draus hervor, finde ich nach hinten heraus, da das "bleibt bestehen" nicht "geschehen nicht unter Wirkungsdauer ist", aber ja, auch ich neige dazu, dass als eher nicht gesetzt anzunehmen.)


    Das Vademecum hat tatsächlich einiges zu der Liturgie anzugeben:

    Die Liturgie vermag es, die Zeichen des Alters aufzuhalten. (Was wiederum recht eindeutig danach klingt, dass keine neuen altersbedingt Einschränkungen dazu kommen.)

    Es soll sehr gut überlegt werden, wem man diese Liturgie angedeihen lässt, denn auch reife Körper sind begehrenswert, und sie soll nicht aus Gründen wir Selbstsucht oder Eitelkeit gewirkt werden.

    Die Variante, die Jugendlichkeit zurückzugeben (also zu verjüngen) wird nur sehr selten gewirkt, eigentlich nur, "wenn beispielsweise schändliche Magie einen Menschen vor seiner Zeit hat welken lassen oder ein Gläubiger sehr unter den Auswirkungen des Alters zu leiden hat" (Vademecum, S. 77).

    Es wird darauf verwiesen, wer gegen die Lehren und Ideale Rahjas handelt, die erlassenen Jahre wieder zurückerhält.


    Relevant für die Ausgangsfrage dürfte sein: "Die natürliche Lebensspanne eines Menschen kann aber so wohl nur bedingt verändert werden, und allein Boron weiß, wann die Zeit eines jeden gekommen ist." (S. 77)

    Da ist es eindeutig geschrieben, dass es keine Unsterblichkeits-Liturgie ist.


    Das ist eine Zusammenfassung von etwas über einer Seite zu der Liturgie.

    Man feiert nicht wie mit 24, wie ich das verstehe. Auch mit 36 und der Optik von 24 (LL)/ca. mittleren 20ern (WdG) feiert es sich nicht mehr so wie mit echten 24. Der körperliche Zustand abseits der Optik und Falten wird durch die Liturgie nicht beeinflusst. (In DSA 4 gibt es z.B. die ersten Abzüge durch Alter laut Regelwerk ab 35 für Menschen.)


    LL, S. 197: "Altersbedingte Einschränkungen bleiben hingegen bestehen." Das ist unverändert, zumindest in meiner Ausgabe von 2013.

    Geändert wurde, dass man nicht mehr langsamer altert, sondern gar nicht.


    (Ich sehe auch nicht, wo 24 ein Alter ist, die Liturgie zu wirken, aber das mag Ansichtssache sein, oder die Liturgie ab 24 nach ihrem Ablauf immer wieder zu wirken.)

    Es gibt einmal den Vermerk, dass es riesige Feuermeerschildkröten gibt, auf den Mangrovenwäldchen wachsen. Aber mehr als das steht da nicht.


    Dann gibt es eine riesige Qualle, die vielleicht der Tierkönig der Quallen ist, und in deren Nesselarmen- Labyrinth sich Necker (nur Necker) angesiedelt haben. Die Necker nennen die Qualle Ouloandila.


    Dann gibt es noch die schwimmende Stadt Aguaduron, deren Herzstück ein Jahrhunderte altes, riesiges Schiff gleichen Namens ist, und deren Fläche im Laufe der Zeit um diverse andere schwimmende Gefährte erweitert wurde. Dort leben 1500-3000 Bewohner. Die dort gesprochene Sprache ist laut EW, S. 161 so beschrieben: "Die von den meisten Bewohnern gesprochene Sprache ist ein altertümlicher Dialekt ähnlich dem Brabaci und dem Charypto, noch stark durchsetzt mit Ausdrücken aus dem Bosparano. Für die wenigen schriftlichen Aufzeichnungen werden auch heute noch die Imperialen Zeichen verwendet. Daneben sind zahlreiche Sprachkenntnisse möglich, auch von fremden Kontinenten."

    Über diese Stadt stehen mehrere Seiten in EW.



    Eine Schildkröte mit Menschensiedlung und Bosparano gesprochen finde ich nicht in EW.

    Wo liegt denn die Mine? Irgendwo im Hinterland, oder mit Anbindungen an gute Transportmöglichkeiten (Straßen oder wenigstens Wege, auf denen Wagen fahren können, oder sind nur Maultierzüge möglich, oder Flüsse)?

    Was braucht es, das Eisen abzubauen? Gehen die Leute unter Tage und hämmern, oder braucht es mehr?

    Liegt das Eisenerz eher dicht unter der Oberfläche, oder muss weit runter gegraben werden, und braucht es daher mehr Stützmaterial (Holz kann teuer sein und muss her transportiert werden)?

    Wird mit Loren in der Mine abtransportiert, oder Maultiere, oder tragen die Arbeiter in Körben das Zeug selber raus?

    Gibt es eine eigene Erzmühle und Schmelze, oder müssen diese durch Transport erreicht und bezahlt werden?

    Wie qualitativ gut oder schlecht ist das Eisenerz?


    All das beeinflusst, was man an beteiligten Arbeitern braucht, aber auch, was die Mine erst mal an Unterhalt und Vorab-Investition kostet und was vom Gewinn abgezogen werden muss (auch während der Abbau-Zeit), und gibt auch Hinweise darauf, wie viel da pro Jahr rauszuholen ist und was das dann wert ist.

    Guten Morgen, hier ist noch alles bewölkt draußen. Die Vögel machen unten trotzdem fröhlichen Rabbatz, der wöchentliche Hausputz wartet, und gestern im Regen (bis ich den blöden Kärcher komplett beisammen hatte, schüttete es schon) habe ich noch etwas vor der Garage Moos weggespritzt - gleich mal schauen, wie das heute aussieht und vermutlich noch etwas nachlegen.

    Sieht nach einem halbwegs entspannten Freitag aus, wenn auch bislang mehr ohne Sonne (die würde mich richtig entspannen^^).

    Der neuster Peter Grant-Roman, "Die Silberkammer in der Chancery Lane" von Ben Aaronovitch.


    Das Buch als solches kann nichts dafür, dass ich die neue Kartonierung doof finde, weil das Buch steifer ist, schwerer, dicker und größer (und teurer, natürlich^^).


    Schlussendlich ist ja der Inhalt wichtig: Peter Grant ist wohl schon mehr als Zauberlehrling, wie vor allem der Schluss noch mal deutlich macht, aber auch seine recht vielfältigen Magieeinsätze. Wie immer bei diesen Büchern schöner Urban-Fantasy-Krimi, dessen Titel im Gegensatz zum Band davor zumindest ein bisschen mit dem Plot zu tun hat, wenn es auch kein wirklich treffender Titel ist. Eine der Gegenspielerinnen ist mal was anderes, finde ich (auch wenn ich ein bisschen mehr Hintergrund-Erläuterung nicht schlecht gefunden hätte).

    Plot fand ich daher spannend.

    Am Ende tut sich einiges in Peters Leben und beruflichen Möglichkeiten, also Weichen werden gestellt für zukünftige Plots.

    Bevor hier die Diskussion erneut in Nebenzweige abdriften kann: Thema ist hier die angekündigte RSH. Exkurse und Diskussionen zu diesen sollten in eigenen Fäden geführt werden.

    Ich sehe nicht, wo die Liturgie auch nur annähernd Unsterblichkeit bringt. Gard III verlangsamt das Altern, Grad IV macht um 10+X Jahre optisch jünger, aber beide ändern nichts am körperlichen Zustand, was über reine Optik hinaus geht.

    Ich war jatzt mit 36 mal wieder auf Rock am Ring, aber so anstrengend war es nicht als ich noch 24 war.

    Auch unter Einwirkung der Liturgie wäre das körperlich noch immer so anstrengend.


    Es gibt Aventurier, die sind bereit, eine Menge zu tun, ihr jugendliches Aussehen zu erhalten, bzw. jünger auszusehen, als sie sind, und über ihre Lebensspanne hin aus zu leben. Einige schaffen das eine oder andere auch - aber nicht durch Rahja-Liturgien.