Einsteiger: DSA 5, Retro oder Aborea

  • Lassen wir doch erst einmal die Regeln beiseite. Denn wichtiger als die Regeln, ist doch die Art des Spiels.

    Was will die Gruppe?

    Monster metzeln? Oder Geschichten erleben?

    Wie soll die Welt aussehen? Mehrheitlich menschliche Bevölkerung, Nichtmenschen wie Elfen und Zwerge sind Exoten? Oder viele Rassen, die mehr oder weniger friedlich zusammenleben?

    Soll die Welt reich an Magie sein? Vielleicht kann sogar jeder Zauberei erlernen? Oder soll Magie selten und gefährlich sein?


    Danach richtet sich nämlich auch, welches Rollenspiel für Euch in Frage kommt. Ich würde z.B. nie für eine Hack&Slay-Kampagne in einer hochmagischen Welt mit vielen Rassen die Regeln von Midgard verwenden, weil sie dafür nicht geeignet sind. Auch wäre D&D die falsche Wahl für eine auf soziale Interaktion ausgelegte Kampagne in einer Magie armen Welt, in der nur Menschen leben.


    Erst wenn klar ist, was die Gruppe genau will, kann man sich das passendste Rollenspiel heraussuchen.

  • Ich behaupte, dass man erst mit steigender Erfahrung wirklich weiß, was man eigentlich will. Daher finde ich tatsächlich die Frage nach der Aufbereitung von Regeln und Hintergrund für absolute Neulinge entscheidender.

  • Das sehe ich etwas anders. Denn nichts wäre schlimmer als mit einem System anzufangen, mit dessen Welt man sich nicht identifizieren kann, oder welches nicht die Möglichkeiten liefert, die man sich gewünscht hat.

  • Das sehe ich etwas anders. Denn nichts wäre schlimmer als mit einem System anzufangen, mit dessen Welt man sich nicht identifizieren kann, oder welches nicht die Möglichkeiten liefert, die man sich gewünscht hat.

    Die große Frage ist aber ja: weiß man das wirklich schon, bevor man Rollenspiel überhaupt erst einmal ausprobiert hat?


    Allerdings scheinen DSA und Aborea ja zumindest das Interesse des TE entfacht zu haben.



    Vielleicht warten wir aber erst einmal die Reaktion von Berserktiger ab, bevor es hier zu sehr in die Theorie abdriftet :)

  • Naja, nachdem die Gruppe alle aus kompletten Neulingen besteht, müssen sie das noch selbst für sich rausfinden. Ich glaube nicht, dass ich am Beginn meiner "Rollenspielkarriere" auch nur irgendwas mit den verschiedenen Ausprägungen (alleine schon mit manchen Begriffen) des Rollenspiels etwas anfangen hätte können. Ich wurde vor Jahren einfach mal reingeworfen, habe das gefunden was mir gefällt und das beibehalten.


    Wenn es noch nicht gemacht wurde vielleicht ein paar let's plays ansehen, vielleicht von DSA und DnD. Da sieht man wie in etwa eine Runde verschieden ablaufen kann, obwohl jede Gruppe mit der Zeit ihren eigenen Stil entwickelt.


    Ich persönlich würde mal die DSA5-Einsteigerbox als PDF empfehlen. Da ist mit 10 Euro nicht viel verloren, Würfel kann man schon irgendwie auftreiben (zur Not eine App). Die Box habe ich selbst zuhause und die gefällt mir wirklich gut, habe sie selbst schon für ein paar Anfänger geleitet.


    Wenn man vielleicht doch mehr auf Kampf steht dann mal das DnD-Einsteigerset, oder auch die Basic Rules, wenn es auch in Englisch geht.


    Über andere Einsteigerboxen kann ich nicht wirklich etwas sagen. Splittermond habe ich zwar vieles zuhause, aber nichts von den Einszeigerprodukten. Genau so bei Pathfinder.

  • Argos Zornbold

    Zum Glück habe ich beide Einstergerboxen.


    Die Splittermond-Einsteigerbox deckt die Heldengrade 1 und 2 (von 4) ab und enthält:

    • sieben vorgefertigte Charaktere und mehrere Blanko-Charakterbögen für Heldengrad 1
    • Ein kurzes Solo-Abenteuer
    • Ein kurze Kampagne
    • Ein Regelheft
    • Ein Spielleiterheft mit Weltbeschreibung
    • Ein Heft zur Charaktererschaffung
    • Eine Poster mit Tabellen und Weltkarte
    • Marker
    • Würfel (3x W10 und 2x W6)
    • Regelreferenzbögen für alle Spieler
    • Handouts

    Die Erweiterung deckt die Heldengrad 3 und 4 ab und enthält:

    • zehn vorgefertigte Charaktere und mehrere Blanko-Charakterbögen für Heldengrad 3
    • drei neue vorgefertigte Charaktere für Heldengrad 1
    • Ein Abenteuerheft mit zwei Abenteuern
    • Ein Regelheft mit neuen Regeln
    • Ein Spielleiterheft mit weiterführender Weltbeschreibung
    • ein Poster mit Karten der Region
    • Eine Poster mit Tabellen und Weltkarte
    • Marker
    • Handouts

    Mit diesen beiden Boxen hat man schon ein vollständiges Rollenspiel, welches voll kompatibel zur Vollversion ist. und es gibt mit der Mondsplitterreihe eine Reihe von Abenteuern nur für die Einsteigerboxen.


    Die Pathfinder-Einsteigerbox deckt die Stufen 1 bis 5 (von 20) ab und enthält:

    • Leere Charakterbögen
    • Handbuch für Helden mit Soloabenteuer, Charaktererschaffung und Regeln
    • vier vorgefertigte Charaktere (menschlicher Kämpfer, elfischer Schurke, menschlicher Kleriker und menschlicher Magier)
    • Spielleiterbuch mit Gruppenabenteuer und Regeln
    • Bodenplan für das Abenteuer
    • Spielfiguren
    • Einen Satz Würfel (1x w4, 1x W6, 1x W8, 1x W10, 1x W12 und 1x w20)

    Das D&D-Einsteigerset habe ich leider nicht, aber ich weis, dass es keine Charaktererschaffung enthält.

  • Ich bin normalerweise kein Freund von Einsteigerboxen (da sie meist nicht mehr nützlich sind, wenn man sich für die "Vollversion" entscheidet).

    Wenn jedoch eine Gruppe von Grund auf neu mit dem Hobby startet finde ich sie hervorragend!


    Je nachdem wie ihr gewillt seid, verschiedene Sachen zu probieren und euch das finanzielle nicht so ganz stört, holt euch einfach mehrere verschiedene Einsteigerboxen und probiert was euch mehr liegt.


    Anhand der von dir vorgeschlagenen Systeme, sieht es für mich aus das ihr in den Fantasy Bereich wollt.

    Also nehmt die DSA 5, die Splittermond und die D&D 5th Einsteigerbox und testet alles mal durch. Alle drei Systeme haben eine hohe dichte an Material, wenn ihr euch dafür entscheidet. Zudem gibt es von allem auch diverse YT Videos, welche euch den Einstieg vormachen bzw. die Welt erklären.


    Und nehmt nicht die digitale Version! Gerade das haptische Klimbim welches in den Boxen enthalten ist, ist am Anfang Gold wert!


    Die Retrobox würde natürlich auch gehen. Tausende Leute haben damit damals angefangen und es auch hat auch funktioniert. Warum jetzt nicht mehr...

    Allerdings ist hier der Preis sehr hoch, wenn sie euch nachher nicht liegt.

  • Ja, ein haptisches Erlebnis ist sicher besser. Da ich aber das Budget der Gruppe nicht kenne, ging ich mal vom, in meinen Augen, günstigsten Angebot aus. Nur wird berserktiger nicht geholfen sein, wenn man sagt: probier einfach mal alles aus.


    Da bersektiger anscheinend schon eine Vorauswahl getroffen hat, wollte ich ihm nur meine persönliche Erfahrung mitteilen. Arborea kenne ich leider nicht. Retro DSA möchte ich hiermit abraten davon. Zwar auch meinen Spaß schon damit gehabt, aber für einen Einstieg ins Rollenspiel 2019 eher nicht geeignet. Mit DnD wollte ich nur eine Alternative anbieten die ich selbst kenne.


    Wie man sieht geizen die Hersteller bei der Ausstattung ihrer Einsteigerboxen keinesfalls. Doch ich finde es nicht zielführend hier jetzt einfach alle Spiele die eine Einsteigerbox haben inklusive Inhalt aufzulisten.


    Ich glaube, es ist mal besser ich hole nochmal weiter aus:


    DSA5-Einsteigerbox


    Konzept:

    Jeder Spieler(bis zu vier) kann sofort mit Solo-Abenteuer losstarten und sich in wenigen Minuten mit den Grundregeln vertraut machen. Der zukünftige Spielleiter/Meister wird inzwischen mit dem ersten gemeinsamen Abenteuer auf seine Aufgaben eingestimmt und dann geht es nach wenigen Minuten schon los. In einem einfachen Abenteuer erlebt man verschiedene Situationen und dem Spielleiter werden Hilfestellungen angeboten. Um einzelne Szenen besser darzustellen sind Plastikmarker und Bodenpläne dabei. Wenn das erste Abenteuer geschafft wurde geht es dann in weiterfolgenden Abenteuern/Szenarien bis zu einem Finale weiter. Das Ganze wird sicher mehrere Abende dauern.


    Die Regeln sind vereinfacht, aber vollkommen ausreichend für den Start, nach der Kampagne kann man auch in eigene Abenteuer erleben, da die angrenzenden Umgebung in einem eigenen Heft beschrieben ist.


    Persönliche Erfahrung:

    Selbst habe ich mir die Solos und das erste Abenteuer vorher alleine zuhause durchgelesen. Beim ersten Spieleabend wollte ich, dass die Spieler mal selbst mit den Solos starten und wir dann ins Abenteuer springen. Hat sie nicht interessiert, also kurz die einzelnen Vorgeschichte zusammengefasst und ging direkt los.

    Mittlerweile haben wir so gut die Hälfte gespielt und dafür so sicher über 20 Stunden gebraucht. Ich tendiere aber dazu vieles lange auszuspielen. Meine Anfänger sind begeistert, die Tochter eines Freundes nervt mich seitdem jedesmal wenn sie mich sieht, wenn es endlich weitergeht.


    Ganz persönliches Fazit:

    Mit der DSA5-Box kann man sicher mit dem Rollenspiel beginnen muss man aber nicht. Die Box ist sehr gut aufbereitet und ausgestattet für den Start. Dadurch von mir eine Eindeutige Empfehlung von mir.


    Wenn man Geschichten erleben/erzählen will dann liegt man hier vielleicht richtig. Wenn es darum geht vielen Monstern in den Hintern zu treten, dann vielleicht gleich etwas anderes probieren.


    Wenn jemand Erfahrung oder Ahnung von den anderen Boxen hat, bitte. Ich glaube, damit wäre berserktiger sehr geholfen.


    Edit: Vergessene Worte eingefügt.

  • Ich muss sagen, dass die DSA5-Box nicht schlecht klingt, aber sie ist zum einen zu teuer und zum anderen scheint eine Charaktererschaffung zu fehlen. Und vier Solo-Abenteuer? Sind die wirklich notwendig?


    Nehmen wir jetzt einmal das preisgünstigere Konkurenz-Produkt von Splittermond:

    Als allererstes fällt das Format der Box auf. Es ist im Taschenbuchformat. Also ziemlich kompakt und handlich. Neben den notwendigen Würfeln gibt ein Faltblatt mit einer Übersicht über den Inhalt der Box und einer Erklärung, wie ein rollenspiel und die Box funktioniert. Dann folgen die sieben vorgefertigten Spielercharaktere (drei weitere kann man sich auf Splittermond.de herunterladen). Im ersten Heft befindet sich ein kurzes Solo-Abenteuer. Im zweiten Heft befindet sich eine kurze Kampagne aus vier Abenteuern, die so angelegt ist, dass alle ohne jegliche Kenntnis der Regeln sofort mit dem Spiel beginnen können. Alle notwendigen Regeln werden an der Stelle erklärt, an der sie zum ersten Mal benötigt werden. Das dritte Heft ist das Regelbuch, in dewr noch einmal alle Regeln zusammengefasst wurden. Das vierte Heft enthält neben Tipps für Spielleiter eine Weltbeschreibung mit einem Fokus auf der Region, in der die Kampagne spielt. Das letzte Heft enthält eine vollständige Charaktererschaffung samt Steigerungsregeln.Abschließend gibt es noch ein A4-Poster mit einer Karte der Region auf der einen Seite und wichtigen Tabellen und der für den Kampf sehr wichtigen Tickleiste auf der anderen Seite, mehreren Regelreferenzbögen für die Spieler, mehrere Blanko-Charakterbögen und einen Haufen von Markern, die man für die Tickleiste braucht, aber auch als Spielfiguren verwenden könnte.

    Die Regeln der Einsteigerbox wurden gegenüber der Vollversion etwas abgespeckt. Aber es ist in Kombination mit der Einsteigerbox-Erweiterung, die nicht nur die Regeln für die beiden höchsten Heldengrade enthält, sondern auch die Beschreibung einer weiteren Region mit zwei dort spielenden Abenteuern, ein wirklich vollweriges Rollenspiel. Da es auch schon einige Abenteuer für die Einsteigerboxen gibt, die Mondsplitter, ist ein Umstieg auf die vollständigen Splittermond-Regeln nicht zwingen notwendig.

    Die Boxen kosten je 24,95€ und einzelne Monsplitter je 7,95€.

  • Vielleicht könntest du dich mal melden und uns sagen, wo du noch am überlegen bist :)  Berserktiger wenn wir dich noch nicht mit Versionsdiskussion vertrieben haben ;)

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • Können wir bitte einen Cut machen?


    Die Ausgangsfrage war "ich hab mir mit meiner Gruppe zusammen 3 Optionen ausgesucht, was spricht für welche Option und was dagegen?", diese Frage wurde zur genüge beantwortet, wenn Beserktiger noch Fragen hat oder weiter nach Rat sucht lässt ihn doch bitte zu Wort kommen und wartet das ab statt euch hier jetzt in die Haare zu bekommen über Sachen die niemals zur Option für ihn standen.

    Seine Gruppe hat sich scheinbar schon soweit informiert was ihnen wichtig ist (Weltbeschreibung zb) und darauf ihre Auswahl getroffen, trotz dessen auf andere Systeme zu verweisen ist sicherlich nett gemeint aber dann noch auf Systeme die wenig worldbuilding betreiben vermittelt das Gefühl das hier manche eher "ihr System" durchboxen wollen als dem fragenden wirklich zu helfen, auch elendlange auflisten über den Inhalt und den Vergleich von Einsteigerboxen war nicht die Frage des Erstellers.


    In dem Sinne, lasst uns bitte alle gemeinsam jetzt die Füße still halten und Beserktigers Antwort abwarten.

    Habt euch lieb, wer möchte bekommt auch nen Keks.

  • Vielleicht könntest du dich mal melden und uns sagen, wo du noch am überlegen bist :)  Berserktiger wenn wir dich noch nicht mit Versionsdiskussion vertrieben haben ;)

    Ganz im Gegenteil: Habt vielen Dank für all eure Beiträge! Mit so einer aktiven und sozialen Community sind wir noch überzeugter das Ganze anzugehen :). Ich versuche nun hier möglichst auf alle Themenbeiträge einzugehen, aber verzeiht mir, falls ich jemanden vergesse.


    Ganz offensichtlich hat ja unsere Vorauswahl an Spielsystemen für die meisten Diskussionen gesorgt, weswegen ich diese hier ein bisschen zu erklären versuche. Grundsätzlich haben wir uns einfach durch Google und Youtube über die bekanntesten Systeme informiert, wobei wir auf DSA (5 und Retro), D&D, Splittermond, Pathfinder und das komplett auf Anfänger ausgelegte Aborea gestossen sind. Da wir uns (soweit wir uns - so blöd es auch klingen mag - mithilfe von Videospiel-RPGs selber einschätzen) eher für Geschichten interessieren, statt für's Kämpfen, fielen D&D und Pathfinder raus. Splittermond hatten wir zwar auch auf dem Schirm, dachten uns aber, dass mit DSA schon ein vergleichbares, dafür aber bekannteres und "grösseres" (im Sinne der modularen Tiefe, Komplexität und Weltbeschreibung) Spielsystem auf der Liste stand.

    Damit blieb es noch bei DSA (als Vertreter der "echten" Spielsysteme) und Aborea (wegen seiner Anfängertauglichkeit) und die Fortführung unserer Recherche seht ihr nun in diesem Forumsbeitrag ^^


    Mehrere Boxen auszuprobieren liegt zeitlich leider nicht ganz drinnen. Schliesslich wollten wir dann alle Systeme auch entsprechend ausgiebig ausprobieren, um sicher zu sein, dass es passt (oder eben nicht) und das würde wohl ne ziemliche Weile dauern. Stattdessen dachten wir uns, uns vorher gründlich zu informieren und mit einer Vorauswahl an Systemen Rat bei Leuten einzuholen, welche sich wirklich damit auskennen (das wärt dann ihr ;)).



    Da die DSA-Retroversion wirklich sehr "retro" zu sein scheint und Aborea mehr oder weniger unbekannt ist, haben wir uns nun für die DSA-Einsteigerbox entschieden, da diese für unsere Erwartungen wohl das beste Gesamtpaket zu sein scheint: ein guter Einstieg für Spieler wie auch Spielleiter in ein etabliertes System und die Möglichkeit, später mithilfe der ganzen (Regel-)Erweiterungen noch tiefer in die Welt einzutauchen.


    Falls sich jetzt immer noch jemand irgendwie melden und/oder sein System rechtfertigen will, kann man das gerne tun. Ansonsten möchten wir uns nochmal für eure Mithilfe im ganzen Entscheidungsprozess bedanken und vielleicht bis bald! 8)

  • Berserktiger super, dann schon mal viel Spaß mit der Box! Berichtet doch mal, wie euer Einstieg verlaufen ist und ob euch DSA gefällt.


    Für weitere Fragen gibt es hier im Forum ja genug Anlaufpunkte :)


    PS: Wie seid ihr auf das Orkenspalter-Forum gekommen?

    ich bezweifle, dass dies überhaupt funktionieren kann. Auch ist das Fehlen einer Charaktererschaffung ein Problem. Somit sind 40€ für eine Einsteigerbox mit beschränkten Nutzen doch etwas zu viel...

    Das sollte ganz gut funktionieren. Die Solos sind quasi ein Regeltutorial, da die gesamte Box so konzipiert ist, dass man vorher keine Regeln lesen muss, sondern alles on-the-fly lernt.


    Es ist halt wirklich eine Einsteigerbox, wo man direkt mit losspielen kann. Ohne Regelstudium oder Heldengenerierung vorab.

  • Berserktiger super, dann schon mal viel Spaß mit der Box! Berichtet doch mal, wie euer Einstieg verlaufen ist und ob euch DSA gefällt.


    Für weitere Fragen gibt es hier im Forum ja genug Anlaufpunkte :)


    PS: Wie seid ihr auf das Orkenspalter-Forum gekommen?

    Sehr gerne, wir sind alle schon sehr gespannt auf unseren ersten Spieleabend. Und auf's Orkenspalter-Forum bin ich bei der Suche nach ähnlichen Beiträgen wie meinem hier gestossen, aber weil nichts ähnliches zu finden war, durfte/musste ich es selber versuchen ;)



    Schön, dass ihr euch für die Einsteigerbox entschieden habt. Willkommen in der DSA Community. Auf Facebook gibt es für DSA5 auch eine extra Gruppe, für DSA gibt es mehrere, die größte hat genau wie die DSA5 Gruppe einen sehr aktiven Discordserver. :)

    Da werden wir bestimmt auch gerne mal reinschuppern, danke für den Tipp! :)



    Sorry, Lancaster91 , aber da hätte ein Solo-Abenteuer genügt, denn, wie das Beispiel von Argos Zornbold zeigt, haben die Spieler meist keine Lust erst einmal für sich ein Solo-Abenteuer zu spielen, während der Spielleiter nichts tut, weil er vorher alles schon gelesen hat. Ich hatte schon damals, als hier im Forum über die geplante Einsteigerbox diskutiert wurde, geschrieben, dass die vier Soloabenteuer eigentlich überflüssig sind. Und auch das die Box viel zu teuer ist. Statt der Solo-Abenteuer wäre eine Charaktererschaffung viel nützlicher gewesen.

    Ich weiss, ich bin hier zwar der Vollnoob und momentan auch noch nicht im Besitz der Box, aber als eine Art "Hausaufgabe" zur Vorbereitung auf das erste Treffen finde ich so individuelle Solo-Abenteuer nicht wirklich verkehrt. Kann bestimmt auch helfen, falls man sich unschlüssig ist, welcher Archetyp einem mehr zusagt, da die Abenteuer ja (gemäss dem Ulisses-Livestream) charakterspezifische Regeln nur dem jeweiligen Helden erklären.

    Über die fehlende Charaktererschaffung bin ich fast froh, sonst stünden wir wirklich vor einem Riesenberg an Regeln bevor wir uns in's Getümmel stürzen, da machen Solo-Abenteuer womöglich einfach mehr Sinn (gerade für uns, wo keiner P&P-Erfahrung hat).

    Und über den Preis lässt sich bestimmt auch streiten, kann gut sein, dass man für den grossen Namen "DSA" auch etwas draufzahlt, aber absolut ungerechtfertigt und überteuert ist er bestimmt nicht.

  • Berserktiger  
    Als Mitautor der Box bin ich natürlich auch gespannt, wie sie bei euch funktionieren wird, Berserktiger. Wenn du Fragen zum Inhalt hast, kannst du mich hier im Forum gerne anschreiben oder im Beitrag markieren, dann schaue ich, ob ich da helfen kann. :-)

    Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen. -- Peter Ustinov

  • Auch bei mir war der Einstieg via DSA1 und ich hatte viel Spaß. Ebenfalls denke ich, dass DSA1 sich gut eignet um Rollenspiel an sich kennen zu lernen.

    Gerade durch die stark reduzierten Regeln kann man schnell überall reinschnuppern. Charaktergenerierung ist schnell erledigt, die Grundregeln schnell erklärt und los gehts mit spielen. Wenige Zaubersprüche sorgen für keinen Überfluss an Informationen und man kann das Spiel als komplettes noch einfach begreifen.

    Insofern alles super.


    Dennoch rate ich hier eher ab. Die Ursprungsfrage war ja _eines_ der vorgeschlagenen Systeme auszuwählen. Wenn es eine entweder-oder Frage ist, tendiere ich eindeutig zur DSA5 Einsteigerbox. Ja, DSA1 ist wirklich einfach, ja DSA1 macht Spaß. Diese Punkte gelten aber auch für die DSA5 Einsteigerbox. Dabei ist die Einsteigerbox günstiger und das System noch nicht abgeschlossen. Berserktiger und seine Freunde können bei Gefallen viel tiefer einsteigen und auch verschiedene Stile kennenlernen. Da ist DSA1 doch ein wenig eingeschränkter.


    Im Vergleich halte ich DSA5 für die offenere Variante die sich beliebig skalieren lässt (Zeit, Aufwand, Geld)

  • DSA 1, seine Vorzüge, oder DSA 1-AB werden bitte woanders diskutiert. Hier gibt es eine Ausgangsfrage und Eckdaten samt Zwischenstand.

  • Schattenkatze: Die Diskussion um DSA 1 als Einsteigeredition wurde ausgelagert.


    Schattenkatze: Die Diskussion von Pro und Contra der Einsteiger-Box wurde in einen entprechenden Faden ausgelagert.


    Nicht zum ersten Mal in diesem Faden: Bleibt beim Thema. Wenn Diskussionsbedarf besteht, nehmt das oder die entsprechenden Zitate mit und eröffnet einen eigenen Faden oder wandert in einen bestehenden Faden ab. Das ist eure Verantwortlichkeit als Diskutierende, und es soll nicht einfach weiter diskutiert werden, bis die Moderation das Ausgliedern schon übernehmen wird.