Posts by Barbarossa Rotbart

    Asrasel

    Erst einmal eine Frage: Bist Du Dir sicher, dass Eure Hausregeln nicht die Ursache dafür ist, dass für Deine Spieler tödliche Gegner kein Problem mehr sind?


    Manchmal reicht allein schon der Besitz von bestimmten Feats aus, um das Spielgleichgewicht zu kippen. Das CR eines Encounter basiert nämlich auf einer normalgroßen Gruppe ohne Feats, denn Feats sind bei 5e eigentlich optional.


    Zu häufiges Rasten kann natürlich auch das Spielgleichgewicht stören.


    Wie sieht es denn aus, wenn Du Deine Gruppe gegen eine gleichgroße Gruppe ähnlicher Charaktere antreten lässt?


    Es kann aber auch sein, dass das problem nicht an den Regeln, den Charakteren und den Gegnern liegt, sondern allein an den taktischer Fähigkeiten des DM. Das ist mir nämlich auch schon einmal passiert. Der Endgegner eines Abenteuers hätte laut Regeln eine erste Gefahr für die Gruppe darstellen sollen. Sie hat ihn regelrecht hingerichtet. Da wurde mir erst klar, dass ich den ganzen Kampf falsch aufgezogen habe.

    Natürlich habe ich das, aber es ist dennoch ein gut gemachter Film. Ein Herr der Ringe ist es nicht aber einen Stoff gekonnt und liebevoll umgesetzt zu sehen ist nach den letzten Kinojahren echt ein Highlight.

    ich habe ihn zwar noch nicht gesehen, aber nach allem, was man hört, hat man sich so eng an den roman gehalten, wie es geht, wenn man mal davon absieht, dass man bei einer realtiv wichtigen Figur das geschlecht geändert hat. Dennis Villeneuve hat sich nicht sonderlich viele Freiheiten genommen, was damals bei Peter Jackson und seinen Tolkien-Verfilmungen leider noch anders war.

    Bei Low-Fantasy kann ich Dir Midgard empfehlen, das älteste deutsche Rollenspiel mit einem soliden und durchdachten Regelwerk und einer realistischen Welt mit vielen unterschiedlichen Kulturen. Es gibt zwar Magie, die aber bei weitem nicht so mächtig ist, wie bei DSA. Falls Du Fans von The Witcher in Deiner Runde hast, kann ich Dir auch das Rollenspiel zur Reihe empfehlen.

    Bei SciFi wird es schon schwieriger. Willst Du es bodenständig haben, kann ich Dir nur Traveller empfehlen. Für klassisches Cyberpunk kann ich nur Cyberpunk 2.0.2.0 bzw. Cyberpunk RED empfehlen. Wenn es etwas fantastischer sein darf, ist vielleicht Starfinder das richtige für Euch, obwohl es sich dabei um die SciFi-Version (und ferne Zukunft) von Pathfinder handelt. Es gibt aber auch ein Menge an Rollenspielen, die auf bekannten SciFi-Franchises basieren. Neben Star Trek und Star Wars gibt es auch Rollenspiele zu Dune, The Expanse, Firefly usw.

    Ich habe Tech Revolution zwar schon gestern erhalten, bin aber erst heute dazugekommen, diese Übersicht zu schreiben.

    Mit dem Nanocyte enthält dieses Buch nur eine neue Klasse, die, wie der Name schon sagt, Naniten verwendet, um unterschiedliche Effekte zu erzielen. Dazu kommen ein haufen neuer Optionen für alle anderen Klassen, aber keine neuen Archetypen. An das Kapitel zu den Klassen schließt sich ein Kapitel mit neuer Ausrüstung an (im Inhaltsverzeichnis mit Gear betitel, aber im Rest des buches mit Equipment), in dem nicht nur Waffen, Panzerungen und cybernetische Verbesserungen vorgestellt werden, sondern auch normale technologische Ausrüstung und seltene Techrelikte. Den Anfang des Kapitels macht aber ein Abschnitt über Geschäfte und Hersteller, also reines Hintergrundmaterial. regeln zu Sprengstoff und dynamischen Hacking schließen dieses Kapitel ab. Das dritte Kapitel behandelt die Konstruktion und Modifikation von Fahrzeugen somt einigen neuen Fahrzeugen und Regeln für Fahrzeugbegegnungen. Das vierte Kapitel ist etwas für Fans von Mechs, die es hier in allen Formen und Größen gibt. Neben den Regeln zur Konstruktion von Mechs und den Kampf mit Mechs werden hier auch Mechs der verschiedenen Gruppierungen/Hersteller vorgestellt. Das letzte Kapitel, A Galaxy of Tech, ist ein reines Hintergrundkapitel, welches mit drei einseitigen Kurzgeschichten beginnt und dann die verschiedensten technologisches Aspekte des Starfinder-Universums erklärt, von Advertisement bis Virtual Intelligence. Dadurch ist dies wohl das wichtigste Kapitel im ganzen Buch.

    Chris Westlake - Star Trek: Lower Decks, Volume 1

    Bis auf den Bonus-Track ein guter Soundrack. Der Bonus-Track ist hingegen nur etwas für Fans von klingonischer Heavy Metal-Musik, zu denen ich mich aber nicht zähle.

    Bei D&D waren doch schon immer alle Regeln jenseits der drei Grundbücher optional.


    <OT>

    twincast hat recht, wenn er die jüngeren(?) Spieler kritisiert, die nicht verstehen (können? wollen?), dass es sich bei den Fantasy-Rassen genau genommen, um andere Spazies handelt, und daher die Abschaffung der Eigenschaftsmali un die Beliebigkeit der Eigenschaftsboni eigentlich eine Form von blinder Aktionismus ist, um den Rassismusvorwürfen von Spielern, die nicht zwischen Volk, Rasse und Spzies unterscheiden (können? wollen?) zu entgehen. Es ist natürlich realweltich nicht sonderlich hilfreich, dass es nur eine hochentwickelte menschliche Spezies auf der Erde gibt und wegen des realexistierenden Rassismus eine Unterteilung in Subspezies von der Forschung nicht erwünscht ist. Hätten noch andere Spezies der Gattung Homo die Jahrzehntausende überlebt, sähe es vielleicht anders aus und jene Spieler würden verstehen, dass ein Ork nun einmal kein grünhäutiger Mensch mit Hauern ist und ein Halbling auch kein kleinwüchsiger Mensch miut behaarten Füßen, sondern eigenständige Spezies.

    </OT>

    Die alten Eigenschaftsboni und -grenzen von AD&D waren zwar nicht immer sonderlich fair, aber bieten eine guten Grundlage. Statt also einen festen Boni auf bestimmte Eigenschaften zu geben, würde ich hier eher diese Boni auf den Mindest- und den Höchstwert legen. Ein Halbling kann einfach nicht so stark werden wie ein Halbork.

    Das führt natürlich dazu, dass Min-Maxer weiterhin nur bestimmte Spezies-Klassen-Kombinationen wählen, aber diesmal nicht wegen der Boni, die ja entfallen, sondern wegen der möglichen Höchstwerte.

    Bei den Klassen, würde ich mich nach dem Baukastensystem aus Player's Option Skills & Powers richten.

    Interessanterweise hatte Buck Rogers: The 25th Century, ein auf AD&D basierndes SciFi-Rollenspiel ein recht vernünftiges Fertigkeitssystem, von dem das Konzept der Klassen- und Nichtklassenfertigkeiten wohl ursprünglich stammt.

    Danke für die Antwort, aber sehe ich das richtig, dass man damit aus einem Nachteil einen Mega-Vorteil macht?

    Sollte das der Fall sein würde ich lieber meine Lösung präferieren.

    Da hast Du recht. RAW ist ein Nachteil für Glückspilze ein ziemlicher Vorteil*. Deshalb gibt es ja ausnahmsweise einen Alternativ-Vorschlag**, der wohl eher RAI entspricht: Mach erst den Wurf für den Vor-/Nachteil (also 2W20 und der Würfel mit dem höheren/niedrigeren Ergebnis zählt) und würfle dann erst den zusätzlichen W20. Man wählt dann zwischen den eigentlichen Ergebnis des Wurfs und denn zusätzlichen Würfelergebnis.


    Man könnte natürlich auch folgendes machen: der zusätzliche W20 wird einfach zu einem zweiten Wurf unter den gleichen Bedingungen, und man wählt sich dann das für einen bessere Ergebnis aus. Bei einer Wurf mit Nachteil (Vorteil), würfelt man also zweimal mit 2W20, nimmt von beiden Würfen den niedrigeren (höheren) W20 und wählt dann welches der beiden Ergebnisse nun gilt. Aber das its nur ein Vorschlag, der meiner meinung nach eher RAI ist als der von Sage Advice.


    * Genau da ist der Grund, weshalb es das Talent Glückspilz in einigen Gruppen verboten wurde.

    ** Sage Advice ist eigentlich nur dazu da, die Regel zu erklären, so wie sie in den Büchern stehen, und nicht Schwachpunkte der Regel zu beseitigen.

    Ich habe mir in den letzten Tagen Star Trek - Lower Decks angetan. Es ist irgendwie nicht meine Welt so meine Welt. Trotzdem werde ich die Serie weiterhin anschauen und als Teil des Star Trek-Kanons akzeptieren.

    Zum Glück gibt es dafür schon seit Jahren einen Eintrag im Sage Advice Compendium

    Lucky

    How does the Lucky feat interact with advantage and dis-advantage? The Lucky feat represents extraordinary luck that can help you when you need it most. It lets you spend a luck point; roll an extra d20 for an attack roll, ability check, or saving throw; and then choose which d20 to use. This is true no matter how many d20s are in the mix. For example, if you have advantage or disadvantage on your attack roll, you could spend a luck point, roll a third d20, and then decide which of the three dice to use. You still have advantage or disadvantage, since the feat doesn’t say it negates it, but you get to pick the die. The upshot of this fact is that a rogue, for instance, who has disadvantage on an attack roll couldn’t use Sneak Attack even if the rogue uses the Lucky feat to pick the die.

    The Lucky feat is a great example of an exception to a general rule. The general rule in this case is the one that tells us how advantage and disadvantage work (PH, 173). The specific rule is the Lucky feat, and we know that a specific rule trumps a general rule if they conflict with each other (PH, 7).

    If a DM wants advantage and disadvantage to play their normal roles even when the Lucky feat is used, here’s a way to do so: roll two d20s for advantage/disadvantage, roll a third d20 for Lucky, eliminate one of the three dice, and then use the higher (for advantage) or lower (for disadvantage) of the two dice that remain.

    Das ist ein sehr schwieriges und leider auch sehr ernstes Thema.

    Ich würde den Spieler des besagten Magiers, darauf hinweisen, dass die Verwendung von Suggestion ohne Not strenggenommen eine Form von Missbrauch ist. Dies würde auf jeden Fall seine Gesinnung einen ganzen Schritt in Richtung Böse verschieben. Und frage ihn doch mal, wie er finden würde, wenn man ihn ständig gegen seinen Willen verzaubern würde, damit er machen würde, was andere von ihm wollen. Wenn er darauf nicht reagiert, dann mach doch genau dies. Bau einen NSC ein, der ihn mit entsprechenden Zaubern belegt.

    In den Avatar-Chroniken wurde anscheinend der "Lich" mit "Lurch" übersetzt; früher hieß es noch "Leichnam". Ein Lurch, rette sich wer kann ...

    Ich boffe das war ein Übersetzungs-Versehen.

    Das ist mit einer der Gründe, weshalb ich die D&D-Romane eigentlich nur noch im Original lese. manche Übersetzungen sind so misslungen ...

    Eigentlich bin ich kein Fan des Zombie-Genres, aber wenn es um ein Zombie-Oneshot geht, kann ich vielleicht helfen. Das Pan-Pacifica-Abenteuer aus dem Abenteuer-Band "Tag Eins" für Torg Eternity gehört eindeutig in dieses Genre, auch wenn es sich bei den Zombies um Jiang Shi handelt.