Kleinigkeiten schnell geklärt (Geweihte, Götter und Dämonen, DSA 5)

  • ich würde davon ausgehen, dass es wie so oft ein andere Name für das selbe ist.


    Sprich die selben Werte, Waffen Vor- und Nachteile wie bei dem normalen Rondrakamm.

    Zumindest ist dieser bis jetzt noch nicht aufgeführt.

  • "Geweite führen oftmals einen echten Arivorer Rondrakamm, Laien andere Schwerter"

    Ich denke, das bezieht sich auf die weithin gerühmten Waffen- und Rüstungsschmieden von Arivor. Die Geweihten würden also einen Rondrakamm tragen, der in Arivor geschmiedet wurde.

    Power resides where man believe it resides. It's a trick, a shadow on the wall.

  • Pepelios Kannst du die Info von Alex Spohr nochmal verlinken? Bin mir nicht mehr sicher was er geantwortet hatte.

    Tiro: Hier war das:
    [Sammelstrang] Antworten der Redaktion auf Regelfragen


    Ich mein, ich kann meinen Spieler einerseits verstehen. Als Golgarit-Geweihter der ab und zu auch mal KaP verbraucht, ist es natürlich unschön wenn der Kampf dadurch behindert wird. Andererseits sehe ich diese Aussage von Alex Spohr und wie es in DSA 4 gehandhabt wird und wie ich es hier an verschiedenen Stellen schon gelesen habe, wo es dann heißt die Talente wie Schwerter, Hiebwaffen zählen als Talente und deshalb gehen die AT/PA runter.
    Ich will da auch niemandem das Spiel vermiesen, wobei ich es aber auch gern soweit abwägen will, dass starke Boni durch Liturgien eben auch ihre Nachteile mitbringen.

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    Edited once, last by Pepelios ().

  • Danke. (Hatte da übesehen, ds die Antwort von der Redaktion mit drin war :rolleyes:)


    Ja, in den meisten Fällen würde ich es so sehen. nur leider gibt es immer mal Sonderfälle (mehrere Kleiner Bann wider Untote in einem brenzligen Kampf und zack kann er nicht mehr kämpfen ist halt unschön). Da würde ich mir halt eben, wenn die Spieler nicht versuchen es auszunutzen eben mit Einzelfällen es erst nach dem Kampf die Entrückungsmali wirken lassen.

  • Ok, danke für Antworten. Hört sich also so an als ob die Regel da eben so ist, aber für einen Golgariten eben ein unschöner Sonderfall. Ich werd mir überlegen wie ich damit umgehe, und wir ggf eine Hausregel definieren.

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  • Hallo zusammen,


    falls ein Waldmenschenschamane z.B. eine Objektweihe durchführt -- würdet Ihr irgendwelche Dämonen als Gegengottheiten ansehen? Also: was ist der Widerpart zu Kamaluq, oder Obaran (Ascheherz?), oder Takahe? Oder gibt es keine Gegengottheit zum Waldmenschenpantheon?

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  • Yelemiz

    Da würde ich mir die Aspekte der Traditionsbeschreibung anschauen und davon ausgehen. Die Mohaschamanen haben z.B. Sonne als Aspekt. Und bei den Belhahar- Blakharaz-Dämonen, z.B. dem Heshtot steht bezüglich Verletzbarkeiten dies:

    Quote

    Empfindlichkeit gegenüber gesegneten/geweihten Objekten/Waffen: Der Heshthot ist besonders empfindlich gegenüber geweihten/gesegneten Objekten/Waffen Praios’. Der gleiche Effekt tritt auch bei anderen mit Sonnenlicht, Gerechtigkeit oder Magiebann verbundenen Gottheiten ein, beispielsweise Ucuri.

    Also würde ich sagen, Mohaschamanengeweihte (Deutsch, yeah!) Gegenstände sind besonders verletzlich für Heshtots, da Sonne eine Aspekt ist.


    Edit: Korrektur des Dämonennamens. Danke Tiro, da komme ich manchmal durcheinander.

  • Und bei den Belhahar- Dämonen, z.B. dem Heshtot

    Heshthot gehört zu Blakharaz dem Gegenspieler Praios, Belhahar dagegen zu Rondra.


    falls ein Waldmenschenschamane z.B. eine Objektweihe durchführt -- würdet Ihr irgendwelche Dämonen als Gegengottheiten ansehen? Also: was ist der Widerpart zu Kamaluq, oder Obaran (Ascheherz?), oder Takahe? Oder gibt es keine Gegengottheit zum Waldmenschenpantheon?

    Finde ich schwierig.
    Die von Yeto Rothair genannten Aspekte sind für mich ein Hilfsmittel für die beiden Wege des Zeremonialgegenstandes und habe an die nicht gedacht. Interessanter Gedanke, allerdings sind bei den Schamanen hier einem Pantheon verpflichtet, deren "Pantheon"-Aspekte in der Übersicht genannt werden. Die Schamanen müssen keine bestimmte (Haupt-)Gottheit wären, so dass auch gar nicht klar ist, ob diese mit dem Objektsegen die Aspekte des Pantheons oder die der Gottheit wählen würden. Die einzelnen Gottheiten des Pantheons sind zwar aufgelistet, aber nicht so eindeutig zugeordnet, wie bei den Averanischen Gottheiten.


    Ja, ich würde da die Bonuswirkung aus der Verletzlichkeit anwenden wollen. Ich würde wohl die Aspekte aus der Pantheons-Übersicht evtl. mit einem Blick auf die Aspekte der Gottheiten benutzen und danach einen Erz-Dämon bzw. Verletzlichkeiten der Dämonen daran festmachen.

  • Ok, danke für Antworten. Hört sich also so an als ob die Regel da eben so ist, aber für einen Golgariten eben ein unschöner Sonderfall. Ich werd mir überlegen wie ich damit umgehe, und wir ggf eine Hausregel definieren.

    Ich würde es hausregeln, wenn es dir/euch dann stimmiger erscheint. Man könnte (nicht: muss) argumentieren, dass Geweihte entrückt zumindest gegen die passenden Gegner so von heiligem Zorn erfüllt sind, dass sie keine Mali für solcherlei Kämpfe erleiden - man könnte sogar Boni vergeben. RAW und wohl auch RAI ist es aber anders geregelt. Vielleicht diskutiert ihr in der Gruppe, was euch in eurem Aventurien besser gefällt.

    ich wäre ja perfekt, wenn ich nicht so bescheiden wäre....

  • Man könnte auch argumentieren sagen das der Kampf gegen Untote in das Gebiet der Boronkirche fällt und hier natürlich definitv auch in den Bereich der Golgariten (auch wenn diese überwiegend ungeweiht sind), somit wäre der Kampf gegen Untote wohlgefällig.

    Problematisch an dieser Auslegung ist jedoch das wenn man diesen Gedanken weiterspinnt jeder Geweihte sich den Erzdämonen entgegen stellen soll, nicht nur dem eigenen Gegenpart sondern allen.

    Ein Tsageweihter könnte so also auch argumentieren das der Kampf gegen einen Zant tsagefällig ist.

    Wenn man die Logik beim Borongeweihten anwendet, wo zieht man die Grenze?

  • Regeltechnisch oder Fluffig?

    Ich schreibe aus der Warte eines mit DSA5 eingestiegenen Aventurologen. Mein Wissensstand basiert auf 5 allein.

    „Knie nieder! - Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde, sei tapfer und aufrecht, auf das Gott dich lieben möge, sprich stets die Wahrheit, auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet, beschütze die Wehrlosen, tue kein Unrecht, dies sei dein Eid (ohrfeigt Balian) Und das ist dafür, dass du ihn nicht vergisst.“ - Königreich der Himmel


    DSA5-Waffenstatistik

  • Hallo zusammen,


    kurze Frage, weil ich auf die Schnelle nichts dazu finde: behindern Rüstungen beim Wirken von Liturgien und Zeremonien?


    Besten Dank im Voraus!

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  • Yelemiz Belastung wirkt bei den 3W20-Proben nur auf Talente: "Proben auf Talente, die durch Belastung erschwert sind"

    Ridetianer "Regeln" sollten als Anmerkung beim Vorteil Geweiht oder auf der Seite, wo es um den nachträglichen Erwerb von Vorteilen geht (letzte oder vorletzte Seite vor dem Bestiarium), Fluff gibt es afaik nicht (gesammelt).

    Ich schreibe aus der Warte eines mit DSA5 eingestiegenen Aventurologen. Mein Wissensstand basiert auf 5 allein.

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    DSA5-Waffenstatistik

  • Ich habe eine Frage zum Vorteil verbesserte Regeneration(Karmalenergie) und der allgemeinen Karmal-Sonderfähigkeit Karmale Meditation (AGWII Seite 66).

    Sollte der Geweihte die karmale Regeneration nutzen, beträgt dann die Regeneration 2W6+Stufe der verbesserten Regeneration? Oder 2w6+Stufe der verbesserten Regeneration X2?


    Im AGWII steht unter Karmaler Meditation folgendes:

    Quote from AGW II Seite 66

    Der Geweihte ist durch die Karmale Meditation in der Lage, während einer Regenerationsphase die ihm zur Verfügung stehende Regeneration für LeP zu Ignorieren und stattdessen zusätzlich zu seiner üblichen Regeneration von KaP "nochmals" 1W6 KaP zu regenerieren.

    Es wundert mich die Wortwahl, wenn man geschrieben hätte, dass zusätzlich 1W6 regeneriert werden würde, wäre die Sache eindeutig, so liegt der Verdacht nahe, dass der Geweihte 2x regeneriert und somit auch beide male vom Vorteil profetieren kann.

  • Ich würde es so lesen:


    übliche Regeneration (mit SF): 1W6+2


    zusätzlich 1W6 = 2W6+2


    Gesprochen: zusätzlich zu seiner üblichen Regeneration von KaP nochmals 1W6 KaP zu regenerieren

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Also ich interpretiere den Text so, das es als weitere Regenration zählt. Insbesondere da es "nochmals" und nicht "zusätzlich" heißt.


    Da der Geweihte dadurch auf die Lep regeneration verzichtet und damit auch auf diverse Lep Regenerationsboni würde ich dem Geweihten hier also gestatten zwei mal von der verbesserten Regeneration zu profitieren


    Mit freundlichen Grüßen

  • "Anstatt Lebenspunkte zu regenerieren, steigt die Karmale regeneration auf 2W6" Dann wäre die Sache wenigstens eindeutig. Ist natürlich Haarspalterei, aber dennoch schwammig formuliert. Es würde den Vorteil für 10-30 AP schon ordentlich aufwerten.

    Regel: Für jede Stufe des Vorteils bekommt der Held 1 zusätzlichen Punkt dazu, wenn er regeneriert.

    Und das liest sich so, als würde der Geweihte 2x während einer Regenerationsphase regenerieren.