Posts by Grumbrak

    Wo ich dir aber widersprechen muss ist die Fixierung auf die Intelligenz. Ich finde nicht dass es eine "Selbstverständlichkeit" (oder "Vorraussetzung"; was du nicht gesagt hast) sein sollte, oder darf, dass man "bestimmt intelligent" vorraus setzt. Ich halte mich z.B. für nicht allzuintelligent (jetzt auch nicht doof) und würde mir jetzt deswegen auch nicht den Mund (a priori) verbieten lassen. Ich reflektiere gerne und setzte mich mit Dingen die mich faszinieren gerne auseinander und "gehe da gerne rein". Ich würde meinen Zugang eher als "method acting" beschreiben (deshalb auch die "Rolle" des Hesindegeweihten).

    Bruderschwester Gammensliff. So sehr bin ich gar nicht auf "Intelligenz" fixiert, ich nutzte nur ein Wort aus dem DSA-Werte Kontext. Und will dir hier auch noch widersprechen. Aus meiner Sicht, bist du allein dadurch Intelligent, weil Du "gerne reflektierst". Vielleicht macht das meine Satz oben verständlciher. Oder auch nicht, dann muss ich nachbessern.

    Dann hast du natürlich die Überlegung: Eidsegen und Heilige Eide. Was würdest du machen wenn die Spieler dir einfach den Stinkefinger zeigen und "ach was interessiert mich das Geschwätz von gestern - ich diene TSA heute koch ich, morgen brau ich und übermorgen ermorde ich des Königspaares Kind", sagen? Handlungen sollten im Spiel Konsequenzen haben.

    Spannende Frage, die von Satinav abhängig ist. Früher als ich noch jung war, dachte ich disziplinieren zu müssen. Hier wäre / war ich für so eine Regel dankbar. Ebenso wie "Dumpfschädel" wenn man an die Tempelwand pinktelte...

    Heute denke ich ebenso wie Du: "Handlungen müssen Konsequenzen haben." Alle und immer. Aber ich muss nicht disziplinieren. Handlungen haben immer Konsequenzen. Die Frage ist aber, ob es immer negative Konsequenzen sein müssen, oder ob nennen wir es mal "bösartige Hanldungen der Helden" nicht trotzdem ein positive Konsequenz haben können/ dürfen oder umgedreht: Ob Gute Handlungen nicht ebenso auch schlechte Konsequenzen herbeirufen können? Beides nicht zwingend, aber als "offen" Möglichkeit.

    Daher: Nehmen wir an, meine Helden schubsen einen kindlichen Zeugen aus dem Fenster. Erstmal eine bösartige Handlung. Aber muss ich meine Spieler ZWINGEND sanktionieren? Muss das Kind zwingend sterben? Es kann auch überleben und sich nicht erinnern? Es kann auch verkrüppelt überleben (primär eine negative Konsequenz). Aber kann nicht auch diese Verletzung kosmologisch zu etwas besseem / Guten führen. Hier denke ich z.B. an "Bran Stark"...

    Also abschließend finde ich WENN man ein Regelkonstrukt zu etwas macht, was auch gut in/m Fluff/Meisterhand bleiben könnte, DANN sollte man es auch GESCHEIT machen. Jetzt gibt es dieses Konstrukt schon sehr, sehr lange ( KKO 1997) - fast 30 Jahre. Wir leben damit. Jetzt ist die Frage also eher wie würde/sollte/könnte man (du, ich, anybody) es gescheit machen? Oder auf DSA5 bezogen ist es aktuell "gescheit genug"?

    Durchaus, durchaus Bruderschwester. Gescheit sollte es sein. Aber da habe ich keine Lösung anzubieten.
    Ich gebe nur zu Bedenken, das ein Automatismus aus Sicht des Spiels keine Bereicherung ist.
    Interessanter fände ich es, wenn vieles aus dem Spielerhelden selbst kommt. Also statt bei Geweihten den Karmahahn zuzudrehen (als aktive Handlung der Gottheit), fände ich es besser, wenn der Zweifel selbst den Charakter hindern würde seine göttlichen Kräfte zu nutzen (und da wir ja bereits die Zustände I-IV haben, gern auch in dieser Form). Als Erschwernis - das würde göttliches Wirken vom Magischen abgrenzen. Aber auch das ein Abschweifen. Sorry.

    Aber das nicht als "Automatismus der Gottheit" sondern aus dem Rollenspiel durch den Spieler.

    Ergo: Handlungen gegen die Prinzipien der Gottheit führen zu Zweifel I-IV. Somit könnte ein Rondrianer einen Gegner auch mal angreifen, obwohl der bereits in einem Kampf mit dem befreundeten Krieger ist. Leidet danach aber unter Zweifel I ...

    Wir hatten früher (DSA3?) mal die Regel, dass ein Erzdämon einmal im Leben eines Geweihten versuchen kann diesen auf seine Seite zu ziehen... Zweifel IV erleichtern das sehr...

    Und so ist es dann auch gut zu vertreten dass Geweihte gegen Geweihte agieren konnten (in Kriegszeiten ja sowieso "makelfrei").

    Ja klar. Das setzt wieder omnipräsenz und omnipotzenz vorraus. Ein "mitdenkender" Automatismus.
    So darf ich als Gerbald der Mittelreicher den Ronrdianer in der Taverne nicht angreifen, aber zwei Tage später auf dem Schlachtfeld schon?

    Das fühlt sich für mcih - einfach valsch an. So wie das falsche Wort valsch.

    War das ein Versuch von Widerspruch oder Zuspruch?

    Muss es immer eines von beiden sein Bruderschwester. Lernt nicht der Maraskaner, dass die Warheit zwei ist.

    b) Ich sage Mord ist ein Frevel, sowohl nach DSA4 wie auch DSA5. Rede dabei aber nur von der Ursprungsbedeutung des Wortes "Mord" (vorsätzliche Tötung außerhalb der kosmischen Ordnung) es gibt natürlich Tötungen innerhalb der kosmischen Ordnung, die würden Aventurier aber auch nicht als Mord benennen.

    Unsere Priester (damit meint Grumbrak die maraskansichen) arbeiten eng mit dem zweiten Finger Tsa's zusammen... Man sagt nicht "Mord"... das ist plump. Man verhilft den uneinsichtigen zur Einsicht, zur Begegnung mit dem Bruder und dann auch mit der Schwester. So sie denn noch Teil der Schöpfung sind. Preise die Schönheit!

    Das zu bewerten oder zu bestrafen würde vorraussetzen, dass der Meister der jeweiligen Spielrudne tatsächlich wüsste, was die Götter denken und wollen. Das tut er aber nicht. Damals gab es eine Regel: Die Spieler der Gruppe sollen sich in die Götter (jeder in einen oder zwei?) hineinversetzten und überlegen wie sie zu der jeweiligen Handlung stehen.

    Ich glaube, der Zwölfgötterkult hat damals Thorwal anektiert und als Teil des Zwölfgötterkultes akzeptiert (Swafnir als Sohn von Rondra und Efferd), die Thorwaler glaubten aber immer an "ihre eigene Religion" (Swafnir als oberster Gott der Meere und Vater des Efferds).
    Der Initiations-Ritus hat sich für die Thorwaler nie verändert.

    Aber früher hätte auch ein Thorwaler ein MdF bekommen, wenn er einen Praiosgeweihten aus dem Fenster warf. Premer Fenstersturz Mythos.

    Naja wir werden sehen wie es weitergeht.

    Preise die Schönheit!

    Nachdem der olle alte Ork ne ganze Zeitlang "nur mitgelesen" hat, muss er sich jetzt doch mal zu Wort melden.

    Als erstes: Versucht bitte nicht gegeneinander zu argumentieren. Ihr werdet hier im FOrum nur sehr selten jemanden überzeugen eine andere Meinung anzunehmne. Wenn, dann sind es geistig flexible, hochintelligente Foristen-Menschen. Die meisten beharren auf ihren Meinungen und Argumenten. Was nicht heißt, dass alle anderen doof sind, halt nur nicht die Kombination von sowohl hochintelligent, als auch flexibel. Aber ich trete schon wieder in Fettnäpfchen. Wenigstens sind dann die Nähte der Schuhe wasser-dicht.

    Als zweites: Ich bin in vielen Punkten gedanklich bei Eldoryen Gammensliff . das zur Einordnung.

    Als drittes: Ich bin kein Freund von "Quellen" / "Zitaten" und Interpretationsschlachten. Das werde ich nicht leisten, aber man darf es trotzdem fordern oder mich deswegen von der Diskussion ausschließen, aber meine Zeit verbietet mir das "abtippen" längerer Passagen. Danke dafür an alle die daran Interesse zeigen und hier immer wieder fleißig SUCHEN, TIPPEN, Interpretierne.

    Hesinde möge euch leiten, behüten und weitere Eingebungen schicken. Ich halte es eher mit TSA, Phex und Rahja. Ich interpretiere nach "GEFÜHL" und "LAUNE" und kann TSA gefällig morgen eine andere Ansicht haben, als heute, weil zwischen den beiden Satinavgefälligen Angaben Lebenszeit und Erfahrungen hinzukommen können, die ein Umdenken erlauben.

    Ich schrieb schon viel weiter oben: Es mach aus gamistischen Gründen keinen Sinn, überhaupt ein MdF oder Makel als "Automatismus" zu vergeben. Sei es die Diebesbande, die eine Heldengruppe mit Rondrageweihten überfällt (erstmal nur bedroht, als die Helden aber ihre Waffen ziehen auch angreift)...
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein Bauer würde in einer Kneipenschlägerei einen Travia-Geweihten angreifen. (Beispiel oben)
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein Andergaster (Pantheon vermutlich 12G) würde einen Rhaja-Geweihten angreifen (neues Beispiel)
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein 12 Göttergefälliger Dieb (siehe unten Pantheon-Diskussion) würde das mehr machen. (Beipsile unten)

    Übertreiben wir den Götter-greifen-ein-Automatismus einmal um das zu verdeutlichen:

    .. Allein dadurch macht dieser Götter machen Dinge "automatisch" und "sofort" sie sind "Allwissend" und "omnipräsent" überhaupt keinen Sinn. Wir bräuchten keine Helden, nur einen "Wachsamen" Gott / ähm "Meister". Keiner würde mehr Brötchen klauen (Praios ungefällig), keiner würde mehr den Namenlosen anbeten, alle würden sich GEgenseitig helfen, freundlich sein, die Beziehung pflegen, eheliche Treue (TRA) hochhalten und RAH nur opfern, bevor sie heiraten.
    Sicher eine nette Welt, aber keine Welt die Helden braucht. Keine Welt mit Geheimnissen, keine Spielwelt.

    Allein daher bin ich total bei der "Ameisentheorie". Oder ich nehme Shinxirgefällig auch gern Hornissen, wer anderen Göttern folgt mag auch Ratten nehmen oder andere wuselige Wimmeltiere.. Aber die Wahl der Methapher soll uns nicht anfichten. Weiter im Text:

    Jetzt einige Zitate und einige meiner Gedanken dazu:

    Rahja ist überall wo Liebe ist, genau wie Travia, Peraine ist überall wo Humus und/oder Leben ist, Praios ist überall wo wörtlich, wie metaphorisches Licht vorhanden ist.

    Das klingt nach extremer Omnipräsenz und das wiederum veranlasste mich meinen Beobachterposten zu verlassen. Und daher stellen sich die orkischen Nackenhaare (und das sind viele - mehr als auf dem Kopf) auf. Sicher ist Liebe ein Aspekt von Rahja und gegenseitige, einvernehmliche Zärtlichkeit und Liebe lassen die Liebenden glauben die göttliche Präsenz zu spüren (zumndest manchmal). Dennoch ist Rajah nicht "da".

    Natürlich ist Licht (Sonne, nicht Mond (? nein, das Mondlich ist Phexgeweiht, vielleicht noch Mada), Fackel-Licht(? - nur wenn sie zum Scheiterhaufen getragen wird meinen Böse Zungen)) ein Aspekt von Praios/Brahjan/Prsssz. Aber nicht überall, wo Licht ist, ist auch Praios, nicht überall wo Dunkelheit herrscht ist Praios "weg". Es sind nur Aspekte.

    Es mag die Götter stärken, es mag die Seelen der Sterblichen in den Einklang (Wortwahl für Musiker), Harmonie (Wortwahl für Esoteriker), Gleichfrequenz (Wortwahl für Naturwissenschaftler) bringen. Es mag sie glauben lassen dass der Gott / die Göttin auf sie hinabschaut. Und allein dieser Glaube mag einem Placebo-Effekt gleich die Taten beflügeln.

    Und um das ganze noch komplexer zu machen, möchte ich zu bedenken geben, dass keiner weiß, seit wann sich die Zwölfgötterkirchen überhaupt eine Initiationsliturgie teilen. Das hat ganz sicher nicht schom mit Silem Horas angefangen, da damals noch jeder zweite Horas das Pantheon neu organisiert hat und die Einzelkirchen trotzdem gemacht haben, was sie wollten.

    Das ist wiederum so interessant, dass ich den beobachterposten verlassen musste, um etwas anzustoßen: Danke dafür!

    Pantheon-Diskussion:

    Seitdem DSA5 das "neu"? verregelt hat gilt ja das man das MdF (was ich grundsätzlich davon halte steht oben: nichts/ sehr wenig) nur bekommt, wenn man im gleichen Pantheon ist.

    Daher hier einige "Denkanstöße" ohne Lösungen mitliefer zu wollen/ zu können /zu vermögen.

    Eine Räubergruppe aus Ork (Pantheon Orkengötter), Thorwaler (Pantheon Thorwal), einem Novadi (Pantheon Rastullah) und einem Mittelreicher (Pantheon 12 G) überfallen und verprügeln Rudrecht den Grünen, seinerzeichen Geweither der Zwölfe, Namentlich Rajha-Geweihter.
    Nach DSA 4 würden alle das MdF bekommen / oder mindestens einen Makel oder Frevel (ist lange her und dder genaue Wortlaut und Verregelung mE weniger Wichtig). Fakt ist: Es würde alle treffen.

    Nun sind die vier Wegelagerer aber inzwischen "moderner" und Wegelagern in DSA5: Nun bekommt nur der Mittelreicher das MdF... und das obwohl er als zwölfgöttergläubiger, streng TRAVIA - gläubig Rudrecht den Grünen soebend von seinem Eheweib zog?
    Irgendwie ungerecht.... "nur" weil damals(TM) 12-götter geweiht wurde? Wo ist der Kosmologische Sinn?

    Wenn die vier Rudrecht aber nicht nur verprügeln, sondern auf der Reichsstraße 4 überfallen und töten, bekommt dann nur der Mittelreicher den MdF? Auch wenn er durch die Erzählungen des Thorwalers inzwischen regelrecht von dem Pantheon "überzeugt" ist?

    Sinnvoll, sinnlos? Was ist der Mehrwert (der fürs Rollenspiel, der für die Götter, der für die Helden, der für die Spieler?) .... Ich sehe keinen (oder nur gerignen) Mehrwert. Nur den Mehrwert: Wenn Gerbald (der Mittelreicher) ein Spielerheld ist, der auf Bußqueste gehen soll und sonst (TRAvia gläubig) seine Frau, seinen Hof und Kinder nicht verlassen hätte. Nur diesen einen. Und da bräuchte es das MdF (Meisterwillkür) nicht, sondern einen TRA-Geweihten (auch Meisterwillkür) der Gerbald ins Gewissen redet.

    Daher die provokante Frage: Braucht noch jemand ein MdF oder kann das weg? Grumbrak hat ein MdF in der Hand und wedelt porvokant über Mülleimer damit. Da ist das Anathema viel sinnvoller. Es ist zum Beispiel gegen Borbarad gesprochen worden... Wobei das Anathema nach DSA5 nur mit de rLiturgieerweiterung #Größere Reichweite ( FW 12, 8 AP ) auf Borbarad gesprochen werden könnte... denn sonst ist es "Berührung".... und Borbel lässt sich sicher nicht so lange berühren. Aber hey mit der nächsten Erweiternug kann man ihm sogar noch QS /2 PEch mitgeben..bis er 0 chips hat... damit dann meuchelbar wird... ach herrliches DSA5. Aber ich fürchte ich schweife ab (Sternenschweif)... sorry. Zurück zum nächsten Zitat:

    Ich meine, noch um 0 BF ist Hela praktisch damit durchgekommen, sich zur Gottheit zu erklären mit Widerspruch nur in bestimmten Kirchen und sowieso rebellischen Provinzen.

    Hey ich gebe zu bedenken 779 BF hat Hal das auch gemacht... Was sagten die Praiosgeweihten noch gleich dazu?

    Gemäß den oben von mir dargestellten Regeln aus KdG 209 ff. sind also die meisten Numinoru-Gläubigen (unwissentlich) in das uthurische Pantheon der Nanshemu initiert praktizieren aber eine Variante des Zwölfgötterkultes - ohne kosmologische Bindung an dieses. Jeder Numinoru-Initiat kann also "gefahrlos" (im Sinne der Regeln) einen Geweihten eines beliebigen Zwölfgottes schlagen, töten und massakriern - auch wenn er nicht weiß dass er es kann.

    Das gleiche gilt für Shinxir-Initiaten bezogen auf das myranische Pantheon der Oktade (in das sie unwissentlich initiert sind).

    Auch das sehr spannend. Ob das schon immer gilt? Haben in den dunklen Zeiten und davor schon solche (Ich widerhole mich: Sinnvollen (nein!) Regel zum MdF) gegolten? Das heißt ein Bewohner des Mittelreiches wird 250 vor BF Initiert (sagen wir von einem TSA-Geweihten) greift er in seinem späteren Leben (sagen wir in der Legion) einen Shinxir-Geweihter an bekommt er keinen Makel (anderes Pantheon) oder doch einen, aber beim Travia Geweihten in einem Dorf südlich Gareth, als das Dorf geplündert wird, bekommt er einen MdF?

    Macht es SINN? Bereichert es das Spiel?

    Haben Ist es Menschengemacht?

    Ich empfinde den "Mal des Frevlers" Automatismus als sehr unglückliche Idee. Die Rollenspieltechnisch wenig bringt und vom Meister viele Erklärungen verlangt (siehe hier im Beitrag: Erntefestmassaker) und anderer Interaktionen. Teilweise wurde das hier schon genannt: Angriff auf einen Geweihten.

    Das ist der ikonische Peraine Geweihte aus dem Grundregelwerk in einer Taverne, alle sind ordentlich angtrunken, es entsteht eine Kneipenschlägerei und Bauer Frumold der Sanfte packt den Geweihten, der des Bauerns Frau im Schwitzkasten hat udn zieht ihm seinen Humpen über... *Grrrr und Zzzzt Geräusch*

    MdF? Echt jetzt? Ich sage: Mut zum Nein!

    Etwas anderes ist das Anathema hier bekommt der "verfluchte" das MdF, aber diese Liturgie/Zeremonie ist auch ein gehöriges Kaliber.

    Ist wie Angriff auf einen getarnten Phex Geweihten, für den es eine Ausnahme gibt. Oder getarnten Tempel. Wo der Angreifende trotz unwissenheit zwar kein MdF bekommt, aber dennoch bereuen soll. Finde ich moralisch bedenklich. Denn ich kann nur Dinge bereuen, die ich willenentlich und wissentlich begang.
    Ich korriegiere mich: Ich stelle fest, ich kann auch Dinge bereuen, die mir hinterher erst klar werden.

    Ich sehe es ziemlich entspannt. Kein Frevlermal vor dem Frevlermahl...

    Wenn die Götter bei jedem Menschen so genau hinsehen, wie bei diesem Spieler, würde es keine Verfehlungen unter den Menschen geben. Es würde keine Straßendiebe (PRAios), keine Einbrecher (TRAvia und PRAios), keine Lügner, keine Schurken geben. Ohne Schurken keine Abenteuer. Ohne Abenteuer keine Helden, ohne Helden kein DSA...

    OK das ist plakativ aber ich hoffe einleuchtend.

    Er war Geweihter und hat die Weihe niedergelegt, weil er das Korsett "zu eng findet". Er betet dennoch zu Rondra und bittet um Verzeihung. Seine Methoden sind nicht ganz sauber, ganz klar grau. Aber grade daraus ergibt sich ganz ohne SL Zwang sicher ein Konflikt/ Rollenspiel unter den anderen Charakteren/ Helden. Rollenspiel ist dann wieder ein selbstläufer.

    Spannender für mich ist die Frage: Hat Rondra interesse an der Seele, will sie ihn wieder als Geweihten zurück? Als jemanden der seine Fehler machen musste um fortan ein Fehlerfreies Leben führen kann oder hat ein anderer Gott vielleicht einer dem List und Tücke liegen? Jemandem dem der Luchs, eine leise und schleichende Katzenart vielleicht auch nahe stehet? Luchs, Fuchs, Phex. Ein grauer Phex. Ein Rächer der Nacht, der die Mittel heiligt die den Zweck erfüllen?

    Das meiste hat x76 ja bereits gesagt, hier noch meine kurze Zusammenfassung:

    1. Tausche (nach Absprache mit Gruppe/MEister)

    Schwerter ==> Zweihandschwerter.

    Schilde behälsst du und kannst mit einem Anderthalbhänder (einhändig geführt) immer noch einen Schild benutzen.

    Tausche weiterhin:

    Wuchtschlag II gegen Zweihandwaffenkampf

    und gehe langfristig auf Belastungsgewöhnung II und für Schaden auf Zweihandwaffendoppelschlag.

    Damit solltest du ein kompetenter und flexibler Kämpfer sein.

    Was würde passieren, wenn ein Geweihter des Namenlosen - aus welchen Gründen auch immer - im Tempel / auf geweihtem Boden einer zwölfgöttlichen Gottheit verstirbt?

    Hätte der Namenlose Gott Zugriff trotzdem auf die Seele, die ja bis dato zwar geopfert, aber noch nicht entzogen wurde?

    Hält ein Tempel "Seelen zurück" ? Ich würde sagen: NEin. Seelen im Temepl verstorbener (allg) werden durch Rethron gewogen.

    Oder ein anderes Beispiel: Also stirbt ein Ronni (warum auch immer, vllt. bei der Verteidigung eines TSA Tempels im Tempel: Kann dann die Seele in Rondras Donnernde Hallen einziehen?

    Ich würde die Frage mit "Ja" beantworten, also im Umkehschluss auch beim NL Geweihten. Ja die Seele fährt zum NL.

    Donnerwach war eine kleine Kampagne. So wie ich das sehe ist die Blutmondkampagne eine große epische Kampagne. Die großen Kampagnen, wie gerade die Zwergenkampagne, ist so zugeschnitten, dass legendäre Helden sich austoben können. Donnerwacht war eher auf "kleine" Helden zugeschnitten im Bereich von Erfahren bis Meisterlich.

    Das sind zulässige Argumente. Aber für mich und vielleicht auch andere weniger relevant. Ich spiele gern regionale Kampangen und alle genannten spielen in Weiden und angrenzenden Regionen... Daher: Ja eine Verknüfung (und wenn nur über wengie NSC ) mach Sinn und war immer die Stärke von DSA.

    Ein Ork gehört erschlagen

    Schlagende Argumente um einen kleinen grünen Ork zu wiederlegen. Möge Rondra Dir helfen:

    *Grumbrack hält ein Brett wo "ORK" draufsteht hoch.* "Hier kann man vor den Kopf halten und dann mit SF Kopfstoß zerkloppen."

    Ich finde es schade, dass es im ersten Teil, soweit ich das überblicke, keinen Zusammenhang zu den Abenteuern der Donnerwacht-Reihe gibt. Schade, hätte man doch gut aufgreifen können. Immerhin hat man in der Donnerwacht-Reihe ja einen epischen Bund installiert, von dem die Helden ein Teil werden. Vielleicht kommt es noch, aber wenn, dann hätte es ja am Anfang schon stehen müssen (Auswahl der Helden). Mir nicht begreiflich, wie man so einen Kontext einfach ignorieren kann.

    Das zum einen und zum anderen die Verknüpfung der Einsteigerbox (die ich für Einsteiger absolut gelungen finde - und auch für Profi-Heldengruppen Neuanfang super) Das Geheimnis des Drachenritters, dass mit der Finsterwacht und Donnerwacht verknüpfen sollte / könnte /müsste...

    Das ist, wird es nicht redaktionell (vor-) bearbeitet, eine ziemlich undankbare Meisteraufgabe...

    Ich hab mit Band 1 angefangen...

    Die anderen 5 Bände harren noch der Leseung...

    Wenigstens kann man durch den leicht zugänglichen Erzählstil diese Wälzer ziemlich flüssig lesen. Man braucht also nicht so lange wie man vorher befürchtet. ;)

    Es enspricht vor allem dem Stil, den ich gern lese. Da ich oft aus Sicht des Mristers / SL / Geschichtenerzählers lese:


    Der O-Ton ist: Wie schafft der arme Meister "nur die Gruppe zusammenzuhalten". Insgesamt eine Gute Mischung vom Powerniveau. Die Bann-Schwerter sind ja ziemlich mächtig, aber nicht unbedingt die Träger derselben. Jedes Kapitel -Ende denke ich: Noch eins, du musst wissen wie es weitergeht.

    Aber ich hab (Kind, Frau, Umzug) grad so wenig Zeit für Bücher... Wird sich bald ändern (zumindest Umzug dann abgeschlossen).

    Einige sind auch Statistik-affin und würden behaupten, dass Deine Grundgesamtheit vielleicht nicht repräsentativ ist.

    Vielleicht sind die Sprachaffinen ja nicht die Mathe affienen?

    Ich zähle mich zu letzterem und spreche nur DE/EN.

    RU hatte ich in der Schule...aber kann nur wenige Brocken.

    Askir - Grumrbaks Weibchen hat es ihm mehrfach empfohlen.... aber der sture Ork hat sich erst nach Jahren dazu durchgerungen das Buch zu lesen....

    Jetzt bereue ich es - nicht das lesen, sondern dass ich es nicht schon viel früher gelesen habe. Es ist sehr gut! 5/5 Orks

    Hier - und das ist mir peinlich das zu behaupten - beginnt der Irrweg.

    Warum ist Dir das peinlich?

    Quote

    Mittels dieses Zaubers lässt sich Zauberei in weltlichem Wirken erkennen.

    Danach wird ein rötlicher Schimmer beschrieben, das stimmt. Bei den detaillierteren (nämlich ZfP *-abhängigen) Auswirkungen steht aber erneut eine sehr nüchterne Benefit-Skala, jedoch nichts von Abhängigkeiten, ob man im Abendrot zaubert, eine rote Laterne analysiert oder einen Rapier eine geplatzte Ader im Auge hat.

    Ich stimme Dir insofern zu, dass sie Zauberei erkennen läßt.

    Dort steht aber auch nicht, dass das tragen von Metallfesseln eine Erschwernis bringt, daher und meine Frage nach einer Sinnenschärfen-Probe ist erstmal nur spekualtiv in den Raum geworfen.
    Insbesondere würde ich behaupten: Grade besondere Einflüsse sollten irgendwie zusätzlich verregelt werden. Ich sag nur Odem und Teclkador-Effekt.

    Ich bleibe beim Odem mit Rundumblick (Marktplatz): Das magische Schwert mag sehr einfach zu erkennen sein. Shafir in Menschengestalt mag einen blenden (Teclador Effekt) und eine Ameise, auf der ein Beherrschungszauber liegt wird auch nicht besonders auffällig sein (also vielleicht eine Sinnenschärfe-Probe erfordern). Insbesondere wenn andere Effekte (die Kräuter verkaufende Hexe, ihr Vertrautentier (das um die Beine eines dritten noch NAmenlosen Charakters) schleicht und halt die magische Ameise...

    Das rote Licht wird als nicht magische Essenz abgedunkelt und die Matrizen der in der Lampe wirkenden Zauber durch den Zauber erleuchtet.

    Stellst du dir das so vor (könnte ich mitgehen), oder ist das tatsächlich so verregelt?

    Das macht den Odem natürlich viel "intelligenter" als er eigentlich ist.

    Ohne Sinnenschärfeprobe wird auch das schwer und der Odem hat im Gegensatz zum Oculus ja gerade nicht die Einschränkung, dass Unmagisches "gedimmt" wird. :/

    Das widerspricht der "Dimmungsaussage indirekt.

    Eventuell überanalysiert ihr eine Regelformulierung ein bisschen zu sehr.

    Genau dafür sind wir hier. Nerd, die selbst Nerds noch Nerds nennen... Es ist einfach schön, sich Gedanken darüber zu machen.

    Es ist aber immer noch ein Zauber, der einfach eine Art Rotfilter über das Grau legen könnte.

    Ein interessanter Kommentar der mich zu folgendem Gedanken bringt:

    Ein magisches Schwert (metallisch) wird ja rot "leuchtend". Hier ist prinzipiell mittels Odem und "Rundumsicht" das Objekt schnell identifizeirt (außer es steht jemand im Wege).

    Eine magische Lampe, die selbst rot leuchtet (rote Butzengläser) ist relativ schwer zu identifizieren.... müsste man eine Sinnenschärfeprobe fordern?

    Danke für die Klarstellung Nico,


    mehr Infos gibt es hier: Tanz der Ritter.

    zurück zum Thema: [MI -Spekulation]

    Display Spoiler

    Hat jemand eine Meinung? Ich meine der Kaiserstern erscheint alle 80 Jahre... wir schreiben 1047BF (+/-wenige Jahre), Gehen wir einmal davon aus, dass der Stern im Rahmen der Kampange "neu" erfunden wurde, dann können wir ja mal zurückrechnen: 1047-80 Jahre = 967BF. Nur wenig früher werden Hal und Selinde (965 BF) geboren... Ist das Zuf-Hal?



    Nun ich vermute näheres wird bald bekannt gegeben.

    Hab' nochmal gekramt und was gefunden.

    Beim Odem in der Variante Sichtbereich LCD 197 steht dabei, dass das Leuchten durch unbelebte Materie (deutlich) abgeschwächt wird (Meisterentscheid) und von antimagischen oder magischen Auren blockiert.

    Da Oculus wie eine Kombi aus ODEM und Analys wirkt, gilt dies meiner Meinung nach auch für den Oculus.

    Also sprechen wir imho eher über das WIE, nicht über das OB.

    Danke Asfalon . Ohne diese "Recherche" hätte ich das genauso vorgeschlagen.
    Denn auch "nichtmagische" Gegenstände und PErsonen haben eine schwache magsiche Aura. Ein Netz aus Arkanfibrillen, an die ein Zauber ankoppeln kann (wenn wir verbal mögen und beim Beispiel Fasern, Netze bleiben: "Angehäkelt oder angenäht werden kann").

    Da "nichtmagische" Personen/Gegenstände aber kein "dichtes" Netz an arkanfibrillen haben/ Aufweisen, können sterke magische Auren "hindurchschauen". Hier möchte ich aber aus Balancing Gründen. Vor allem mit folgenden Zaubern:

    *Penetrizzel [Herrscht auf der anderen Seite des Hindernisses Dunkelheit oder Nebel, wirkt sich dies ganz normal auf die Sicht des Zaubernden aus.]

    *Exposami [Bauwerke aus den Elementen Erz oder Eis stören die Wirkung des Spruches. (Exposami ist auch ein Lebens, also Humus-affiner Spruch, da macht das Sinn)].

    Betrachten wir nun den ODEM:

    Der Zauber benötigt Sicht auf das Objekt (grundsätzlich) und hilfreich ist die Variante: Kegelsicht: [Der Zauber wirkt für 1 KR lang innerhalb des Sichtfelds des Zauberers bis maximal 8 Schritt Entfernung auf alle in diesem befindlichen Objekte und Wesen. Das Sichtfeld des Zauberers ist nicht veränderlich, erlaubt ist also nur der Blick in eine Richtung. Da er sich nicht auf eine spezielle Sache konzentrieren kann, werden die erreichten QS vor Konsultieren der Tabelle halbiert. Diese Art der magischen Wahrnehmung zählt als ungerichtete magische Wahrnehmung.]

    Fazit: Penetrizzel und Odem können kombiniert werden und ist z.B. Sinnvoll, wenn unser Hellsichtmagier durch eine Tür schaut oder in eine Truhe (ohne sie zu öffnen, muss schnell gehen),, ob dort der magische Kloschlüssel liegt. Hier oder in vergleichbaren Szenarien macht diese Kombination Sinn.

    Schaut unser Hellsichtmagier mit dem Penetrizzel in den Sand/ Gestein unten Sieht man in Kombi mit dem Odem eben "NICHTS". Unter dem Sand/GEstein ist es dunkel, gg.f liegt dort weitere Sand/Gestein. Damit kann der "Odem" nicht oder nur mit Glück erfolgreich den Kegel anwenden.

    Selbst wenn es eine "Höhle" gibt, ist diese nur zufällig zu finden (Stichwort: Winkel/Reichweite/Raumgröße die abgesucht werden muss).

    Kurz-Fazit: Penetrizzel/Odem helfen bei der aktuellen fragestellung wenig.

    Ich plädiere je nach PLOT: Ein möglicherweise zerbrochenes / zweiteiliges Artefakt das "ähnlich" dem "GEFUNDEN" Zauber seinen anderen Teil "Spürt". Damit die Helden die Richtung und Entfernung "angezeigt" bekommen.

    Aber das sind nur meine GEdanken für 2 Cent.