Posts by Grumbrak

    Sicher gibt es etwas zu verdorbenen Essen. :/

    Zumindst gibt es die SF Saumagen II...

    Edit(h) kommt herein und erzählt anstelle von Grumbrak weiter: "Ob Krankheiten (Auch Alltagskrankheiten), Vergiftungen (Alltagsvergiftungen), etc." in der jeweiligen Gruppe zu einem Mehrwert im Rollenspiel führen, hängt wirklich von der Gruppe ab.
    Meine bescheidene Erfahrung sagt: Dass ist fast nur relevant, wenn es einen Heiler/Geweithen gibt, um ihm Bühne und Möglichkeiten zu bieten. Sonst eher selten/ Nie.

    Ich hab die letzten Sitzungen als Meister keine Krankheit/Vergiftungsprobe gewürfelt... und mir fällt auch nicht ein, wann ich Spieler einer Gruppe war, wo das passierte.

    Es ist also eine Art "Datentransfer" (-> Botschaft), keine "Prophezeihung", der lediglich als visionärer "Tagtraum" wahrgenommen wird. Die Frage ist jetzt ob der "Botschafter" weiß, oder wissen kann, wer Yppolitas Ahnen im einzelnen gewesen sind. Ob er es nur "beispielhaft annimmt" oder schlicht "dreist lügt" um Yppolita nicht zu schocken.

    Vielen Dank für die Hesindegefällige Erhellung.
    Als erstes ein Chapeau für den, der das zurecht gebastelt hat - es ist ganz nach meinem Geschmack. Warum? Weil nicht eindeutig "SO IST ES". Vielmehr läßt es viel Spielraum, wenn man ihn möchte.

    Es ist eine Botschaft Fuldigors. Der weiß gar nicht so genau, wem die Al'Anfanerin nun so beigelegen hat und es ist für ihn vermutlich auch nicht wichtig. Reto mag nun der Vater sein, oder nur der Vater im Geiste. Wir werden sehen, was die Zeit bringt und ob endlich ein Rabenmund (verdient?) auf den Thron kommt.

    Wem - selbst Anwin nicht - wäre daran gelegen dem MR zu schaden nur weil Reto schummeln, sein "Sohn" von Praios zum Kaiser - und gar nieder Gott - gesalbt wurde; ist das nicht eher ein klares Zeichen das die Götter diese Schummelei akzeptierten - oder das Sie blind sind? Es geht hier um weitaus mehr, nämlich die Unfehlbarkeit Praios!

    Nein. Das ist "nur" ein klares Zeichen, dass Reto ud später Hal den Praios Geweihten belogen haben. Wobei nichtmal das. Der Geweihte hat vermutlich gar nicht gefragt: Lieber Sohn von Reto: Bist du eine Mann? Nein das hat er einfach angenommen. Daher: Kein Problem.

    Dann nochmal in diesem Beitrag: Götter sollten nicht allwissend, omnipotent und omnipräsent sein. Dann bräuchten wir keine Helden in Aventurien. Es hieße auch nicht Aventurien, sondern Boringturien. Daher: Wir brauchen Götter, die nicht mächtig sind, aber gut. Oder eben auch nicht "gut", sondern "grau" oder gar "böse".

    Wir brauchen "Unsicherheit" um den Spielspaß zu behalten. Ich will keine Setzung ala: Gott X wird auch nach dem Karmatorkäon seinen Platz in Alveran behalten. Langweilig! Voraussehbar.

    Besser wäre: Der Gott sitzt aktuell in Alveran, wird aber seinen Platz gegen Herausvorderer verteidigen müssen.

    Es dürfte absolut sicher sein das Rohaja und Yppolita von Raul abstammen.

    Interessante Neuigkeiten. Sind wir sicher, dass sie die Realität sehen, oder sehen, was sie selbst glauben? Ich frag für einen Freund.

    Wisst ihr was sich nämlich auch noch oft innerhalb von Familien vererbt? Zwillinge. Bardo und Cella - Rohaja und Yppolita.

    Ein starker Hinweis.

    Ich würde nichts für bare Münze nehmen, was ein Roman-Charakter zu einem anderen Roman-Charakter sagte.
    Alara ist eine hohe Adlige, lügen ihre Hauptwaffe und ihr Hauptgeschäft.
    Und Lügen würde ihr leicht fallen, wenn es dem Schutze ihres Sohnes und ihrem eigenen dient.

    *nickt* Hier sehen wir das beide gleich. Ich glaube Alara an dieser Stelle schon ziemlich... aber es ist vielleicht auch ein Trick, keine Zweifel aufkommen zu lassen.

    Als Kind von Reto und Alara ist Brin nämlich ein Bastard und Bastarde sind grundsätzlich von der Erbfolge ausgeschlossen, ihre Erben ebenso.

    Ist das eine sichere Setzung? Laut Galotta Romanen könnte er auch als Vater infrage kommen... wir wissen doch wie Traviagläubig die AlAnfaner sind... vielleicht sogar ein Rabenmund... Was ja zumindest semantisch zur Stadt des Raben passen würde. Für Galotta als Vater spricht noch die magischen Begabung einer der Zwillinge ...

    Daher gestatte die Frage: 100% sicher gesetzt, dass Reto der Vater war?

    Das Beispiel mit dem Purpurblitz finde ich allerdings etwas unglücklich gewählt, weil die reale Gefahr besteht, dass mich mein Heilmagier mit einem Klarum Purum gar nicht retten kann: Er benötigt mindestens so viele QS , wie der Purpurblitz an Giftstufe hat. Diese Sicherheit ist also nicht garantiert. Ich verstehe aber natürlich, dass du auf „eilige medizinische Fälle“ hinauswillst.

    #Tadelloser Entgifter ( FW 12, 4 AP :(

    Für jeweils 4 zusätzliche AsP kann die QS bei einer gelungenen Probe um 1 erhöht werden (bis zu einem Maximum von QS 6).

    Der Entgifter weiß zwar nicht, wie hoch die Giftstufe ist, aber die 20 AsP gebe ich lieber aus... dann habe ich selbst bei einer QS 1 sicher JEDES gift neutralisiert. und bei QS 4 muss er "nur" zusätzlich 8 AsP ausgeben...

    Aber ja ein krasses Beispiel, es sollte nur klarmachen, dass diese Sicherheit "unbezahlbar" ist.

    In DSA5 sind Magier aber Spezialisten. Du bekommst also Heilmagie oder Antimagie, nicht beides, Alchimie ist auch nicht mehr drin und während die Magiekunde vorhanden ist, sind das bei einem praktisch veranlagten Akademieabgänger oft eher Grundkenntnisse.

    *nickt* Jenachdem wie unser Spielerheld "steigert" ... Wir steigern unsere Helden (ich schließe mich da ein) oft sehr selektiv, weil effektiv Ein Kampftalent sehr hoch. Wenige Talente außerhalb des Spektrums. Und die Schwierigkeit die ich als Meister damit habe sind alternative Wege.
    Der Magier, als frischer Abgänger hat eine Magiekunde von 4-6 (typische Werte) und Magiekunde ist sogar noch ein Kerntalent. Ein erfahrener Magier sollte nicht nur seinen "Lieblingszaueber" steigern, sondern auch drumherum. Ja eine Zumutung, will man nicht zum absuluten Fachidioten verkommen.

    Ich würde auch gern zum Rollenspiel kommen: Viele Adligen haben ohnehin spinnerein. Der eine ist so Magie-avers, dass er nie einen Magier dulden würde. Der andere wird durch einen Druiden beraten (Andergast), der nächste ist paranoid und hält sich mehrere die sich gegeseitig überwachen...

    Vielen Dank für euren Input. Ich sehe schon, dass meine Idee nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst.

    Ich finde die Idee: In DSA5 alles nach Vier Stufen einzuteilen durchaus charmant. Eldoryen Gammensliff hat ja schon die Herkunft und die Möglichkeit beleuchtet. Wie immer bin ich ziemlich nah bei ihm ohne die Ansicht zu 100% zu teilen... Aber man sollte nicht so viele Dinge teilen.
    Preise die Schönheit Bruderschwester.

    Man kann es natürlich immer so drehen und wenden, dass es passt – oder eben nicht

    Das war auch mein Gedanke, wer will kann argumentieren, dass es seine Argumente untermauert.

    Ich möchte mit meinen Beispielen nur aufzeigen, dass es durchaus „wirtschaftlich“ möglich ist, sofern beide Seiten sich einig sind.

    Ob etwas wirtschaftlich ist, hängt ja von der Betrachtung ab. Ein Magier der mal "ebend" so gerufen wird und Deiner Vorstellung von "Wirtschaftlichkeit" konsequent folgt, müsste höherer Preise abrufen.
    Das Dach seines Magierturms ist undicht und müsste repariert werden, die Kräuter für den "Notfall-Zaubertrank" müssen auch erworben werden und der Klarum Purum gegen Purpurblitz ist natrülich überhaupt nicht "eilig"... Man kann ja die Magd losschicken, mal den Dorfmagier zu holen...

    Du siehst: Mann, Frau und Ork können es immer so drehen, dass es passt.

    Vielleicht versuchst du mal die weniger Wirtschaftliche (moderne) Sichtweise: Prestige* und "Da wenn es einmal eilig ist."

    *Prestige: Festessen zur Demonstration der eigenen Macht und Reichtum (vgl. demonstrativer Konsum), Luxusordnungen (realmittelalterliche Versuche zur Eindämmung von materiellem Aufwand), Titel am Hof (Mundschenk, Vorschneider, Vorkoster,...) all das ist Prestige, Repräsentation, und Zeichen von Macht. Das ist der Dorfmagier genau nicht. Eher das GEgenteil: "Der kann sich nicht einmal einen Hofmagier leisten" oder *vielsagende Blicke hiner dem Fächer*.

    Daher finanzierten Adlige schon immer Dichter, Denker, Maler und Musiker. Um zu zeigen: Ich kann es mir leisten... und natürlich auch: weil der adlige etewas zurück bekommt: Ein gutes Gemälde von sich, eines was seinen Wiedersacher schlecht dastehen lässt, ein Schmähgedicht auf einen anderen adligen, Incognite veröffentlicht, selbstverständlich...

    Ein Adliger hält ja mehrfach die Woche Hof, empfängt Bittsteller, hält Gericht, etc. pp. Und da müsste er immer den Dorfmagier (in ärmlicher Kleidung, Zerzaust, ..) holen und "neben sich dulden". Stattdessen könnte er auch einen Hofmagier (sauber, höchstwertige Kleidung, repräsentativ).

    Fazit: Als adlig wird man wahrgenommen, wenn man korrekt gekleidet und bewaffnet ist, sich demnetsprechend benimmt (Etikette), wenn er Bedienstete dabei hat (eine Zofe, Knappen, etc.) und es sich "leisten" kann. Das prinzipiell jeder als Adel auftreten kann, wenn er diese Punkte erfüllt, sind die Strafen darauf auch so verdammt hoch.

    Denn wir wissen das heute: Normalos und adlige unterscheiden sich nicht... nur durch die Wahrnehmung.

    Daher ist die Frage der "Wirtschaftlichkeit" erlaubt, aber vielleicht nicht die richtige Frage?

    Sondern: Was erhöht sowohl das Prestige eines Adligen, und hat einen hohen gesellschaftlichen Nutzen? Da ist der Magier sicher ziemlich weit oben (Klarum-Purum, Balsam, Alchemie, Magierkunde, Armatrutz, Antimagie (wer möchte schon gern von einem Kontrahenten Verzaubert werden?)

    Im Kopf habe ich mich immer daran aufgehangen, dass in DSA5 das Limit an AsP und Zauberauswahl eigentlich niemals einen Hofmagier rechtfertigen können.

    Wenn ihr noch mehr Gedanken zu dem Thema hat, bitte her damit!

    Gerne, aber das meiste wurde ja inzwischen bereits gesagt.

    Von Antimagie über Leibwächter, Handlanger, Unterhalter, Spezialagent, Berater bis hin zu sehr speziellen Wünschen ist alles möglich.


    Was hier bisher nicht betrachtet wurde: Stelle dir doch bitte eine Heldengruppe vor, die um einen adligen herum gebildet wird. Da hat man den adligen (Ritter/oder Hofadel), da hat man einen Knappen, vielleicht einen Geweihten und ganz klassisch: Einen Hofmagier.

    Auch ein zusätzlicher Armatrutz oder Axxeleratus, oder die magische Waffe etc. kann deutlich zum überleben beitragen...

    Das, was der Herr denkt, dass der Hofmagier tun soll.

    *lacht* Genau! Danke. <3.
    Ein aldiger möchte "nur selbst nicht unwissentlich" vom Hofdruiden des "adligen Besuchs" verzaubert werden und hat deswegen einen Hofmagier. Ein anderer genießt das Flair und den Ruf einen Hofmagier zu haben. Wenn dieser dann noch forscht und publiziert, ist in jeder Publikation ganz selbstverständlich der Adlige im Dankesabsatz. *zwinkert* Allein aus Transparenzgründen und gegenseitigen Respekt.

    2. Heilung ist unverfänglich, Hellsicht wird man schon argwöhnisch, Beherrschung wird man meiden.

    War nicht Galotta weißmagischer Beherrscher? Aber man darf ja aus Fehlern lernen... Wobei Reto hat keinen Fehler mich Galotta gemacht... eher Hal und natürlich die pöse Nahema...

    Für mich ist ein Hofmagier mit Erfahrung in DSA5 irgendwo bei 1400AP +X

    Ich würde einen besseren Hofmageir mit 1.300 AP und einen 40-50 Jährigen bei 1.500-1.600 AP sehen. Je nach Atneil seiner Freizeit (Forschungszeit) zu seinr Arbeitszeit (beim adligen) ggf. bereits als Koryphäe (sehr viel Forschungszeit).

    (Einschub zu Letzterem: wenn ich im RL einen Handwerker beauftrage, der in 1 von 10 Fällen Pfusch liefert, kommt der mir nicht mehr ins Haus. Da wären 98% angemessen, aber hier ist es ein Spiel, da bin ich großzügig.)

    Dann hast du kein Haus.... Beipiels Versicherungsschaden: Ich bin froh, wenn 75% fachlich kompetent sind...
    Beispiel: Hausbau: Wenn 98% wirklich gute Arbeit machen würden, würde es nciht die ganzen Schwierigkeiten geben... Und selbst wenn du eine gute Firma beauftragst, schicken die dann für Fliesenarbeiten oder als Elektriker einen Subunternehmer... da gibt es welche, ... aber das ist zu offtpoic.

    Am Liebsten würde ich die ganze Satzung "Angriff auf Geweihte gibt Frevlermal" ersatzlos streichen. Gibt nur Probleme mit den Tausend Randfällen und wenn und aber. Taten, die den Göttern besonders missfallen können ja nach Einzelfallentscheidung trotzdem Frevlermale vergeben.

    *nickt*

    Kann ich verstehen. Ich denke aber mit der Lösung "In Wirklichkeit sind das verschiedene Religionen" macht man viel mehr kaputt als dass es das Wert wäre. Da wäre es, wie gesagt, besser, generell das MdF bei Angriffen auf Geweihte zu streichen.

    *nickt* Sehe ich auch so.

    Es macht rein gar nichts kaputt. Das ist die ganze Zeit mein Punkt.

    Leider doch. Statt eine schlechte Regel zu streichen erfindest du einen "Umweg", der die Regel dadurch stärkt.

    Wenn du an meinem Widerspruch oder Zuspruch, zum Thema "Wahrheit", Interesse hast, dann melde dich bitte in einer PN bei mir.

    Kein Interesse. OT .

    Du hast ja schon geschildert das in deinem Aventurien, du als SL NICHT die Rolle der Götter einnimmst oder zumindest nicht alleine einnimmst.

    Das habe ich nicht. Ich schrieb:

    Damals gab es eine Regel: Die Spieler der Gruppe sollen sich in die Götter (jeder in einen oder zwei?) hineinversetzten und überlegen wie sie zu der jeweiligen Handlung stehen.

    Bruderschwester, ich habe mit keinem Wort erwähnt dass ich diese Regel auch umgesetzt habe. Vorsicht bei der Verkündung von Warheiten, gleich welchen Vielfachen von ZWEI sie sind. Nicht das du am Ende einzigartig bist.

    Damals gab es eine Regel: Die Spieler der Gruppe sollen sich in die Götter (jeder in einen oder zwei?) hineinversetzten und überlegen wie sie zu der jeweiligen Handlung stehen.

    Es geht nur um diesen expliziten Fall.
    IC sind es Götter oder Geweihte die das MdF verteilen.
    OC ist es nun mal die SL .

    Es geht nur um diesen Fall? Das stimmt. Aber wir erdreisten uns doch tatsächlich zu diesem nicht 100%ig sauber geregeltem Fall Beispiele aus Regeln und Abenteuern (Quanionsquwste) heranzuziehen, um zu klären ob und wie es nun gewesen sein könnte.

    Er muss meiner Interpretation nicht zustimmen, das ist mir vollkommen egal, ich möchte nur nicht das man Möglichem widerspricht, den Widerspruch als objektiv Eindeutig bezeichnet, obwohl die Quellenlage eindeutig nicht eindeutig ist.

    Grade weil es keine eindeutige Quellenlage gibt, sollte man seinen Blick doch über den Weltendiskus schweifen lassen, um zu sehen, wie es sein könnte. Bruderschwester Zendijian lehrte uns ja vom Kleinen auf das Große zu schließen und anders herum. So kann, gibt es keine expliziten Regeln und Aufzählungen von jedem namentlich genannten Praioten der einst einen Rondrianer erschlug, so doch von den Regeln auf Möglichkeiten ableiten.

    Eine Möglichkeit ist halt: Es ist kein Automatismus. Das habe ich versucht darzustellen und mir sogar die Mühe gemacht das mal in die DSA Regelwiki zu verlinken.

    Das jeder Meister / jede Gruppe das entscheiden kann ist erstmal unerheblich. Hier geht es ja um selbst für Nerd's extrem nerdige subforen spezial Themen. Daher: Reden und unterschiedliche Meinnugen und Ansätze sollten beleuchtet werden. Just dazu orkische 5Cent.

    Das Aufzeigen einer abweichenden eigenen Wahrheit, wäre per Definition ein Widerspruch zu meiner Wahrheit, Bruderschwester Grumbrak.
    Also ja, MEINER Wahrheit kann man NUR Zusprechen oder Widersprechen, Rur und Gror zum Gefallen!

    Ja und nein. Ich bin kein Computer und kenne mehr als 1 und 0... ich kenne teilweisen Zuspruch oder nur anlehnungsweise.

    Warheit: Es kann per Definition (und hier ist interessant: es gibt alleine bei wikipedia mehrere Definitionen) nur eine Warheit geben und doch können Menschen ihre eigene Warheit entwickeln. Was per se schon ein Widerspruch ist. Das führt zur Diskussion, davon lebt ja zum Glück das Forum...

    Darum geht es doch hierbei gar nicht.

    Letztendlich geht es genau darum: Wer bekommt wann und vor allem WESHALB (Auslöser) ein MdF. Müssen die Praiosgläubigen des Erntefestmassakkers nicht alle ein MdF bekommen?

    Eine thorwalsche Travia-Geweihte initiiert aber nur für das "thorwalsche Pantheon", so sie diesem angehört.

    Jetzt landen wir bei der Pantheon-Diskussion die sehr spanend ist. Nun bekommt unsere thorwalsche Travia Geweihte Gurmhilde (Pantheon: Thorw.) eine Schwester aus Nostria Traviane (Pantheon: 12G), diese hat laut Regel Zeremonie eine Erschwernis von 1. Sinnvoll? Ich sage Nein, ist ja dieselbe Gottheit.

    Ich schaue mit die Predigt-Regeln an und stelle fest:

    "Auf diesen Personen, die Zuhörer genannt werden, muss entweder der Geburtssegen oder die Initiation des Pantheons des predigenden Helden liegen."

    Das bedeutet die Travia Geweihte Gurmhilde (Pantheon: Thorw) kann durch die Predigt der Gemeinschaft ihren Zuhörern in Thorwal einen chip zurück geben. Die Schwester aus Nostria Traviane (Pantheon: 12G), im selben Tempel kann das nicht (weil anderes Pantheon).

    Das bedeutet, dass die Zugehörigkeit des Pantheons relevant ist. Was ich nicht richtig (emp)finde. Ich finde, dass ein Geweihter, der ja prinzipiell auch Ungläubige (nicht initiierte) überzeugen können soll. Aber auf diese wirkt ja ein Teil seiner Macht nicht. Sinnvoll?

    Ich finde MdF sollte kein automatismus sein. Schauen wir auch hier mal in die Regel MdF.

    "Der Frevler-Makel wird üblicherweise durch die Exkommunikation oder den direkten Willen einer Gottheit auferlegt.

    Gründe dafür sind vor allem:

    • Angriff auf Geweihte der eigenen Religion

    • Zerstörung und Schändung von Tempeln und heiligen Orten der eigenen Religion

    • heilige Tiere töten, auch wenn die eigene Religion es verbietet

    • andere Personen zu Freveln gegenüber der eigenen Religion überreden

    • Minderpakte

    Konsequenzen: hilfreiche Segnungen wirken nicht mehr auf den Frevler, hilfreiche Liturgien, die auf den Frevler gewirkt werden sollen, sind um -3 erschwert; nach ihrem Tod wandert die Seele selten in ein Totenreich, sondern verbleibt fast immer als ruheloser Geist auf Dere.

    Buße: harte Strafe"

    Was lese ich hier?

    MdF bekommt man durch Exkommunikation(von einem Geweihten ausgesprochen) ==> Sinnvoll aber beim / nach dem Erntefestmassaker wohl nicht geschehen. "ODER" den direkten Willen einer Gottheit (hier lese ich nicht automatisch, sondern eher: In seltenen Fällen).

    "Gründe dafür sind vor allem:" Hier lese ich: "

    • die folgenden Gründe sind nicht abschließend
    • die folgenden Gründe sind nicht automatisch

    Schauen wir einmal in die Buße: harte Strafe: eine Pilgerfahrt zu einem heiligen und/oder entlegenen Ort oder eine langwierige Queste im Auftrag einer Kirche, der Bau eines Tempels der eigenen Religion.

    Was bedeutet das jetzt? Wenn die "bösen" Praioten nachdem sie die Rondrianer abgeschlachtet haben, nach Auraleth zurückkehren (heiliger Ort Praios): ist das dann Regelseitig schon die Pilgerfahrt? Ist das MdF dann weg?
    Gefühlt: Wohl "nein".

    Minderpakt: Hier wird durch den MdF die Probe für hilfreiche Liturgien um 3 erschwert... das fast verhindert effektiv, dass ein Geweihter ihnen hilft den Pakt zu brechen. Sinnvoll?
    Kann die Gottheit das wirklich wollen, dass einem Minderpaktierer der ehrlcih bereut nur schlecht geholfen werden kann?

    "Religion" beschreibt nach meinem Verständnis das gesamte Glaubenskonstrukt. Nicht bloß: "Welche Götter werden verehrt", sondern auch "nach welcher Glaubenslehre werden diese Götter verehrt".

    Ja. Nein. Ja. Ich weiß es nicht und bin selbst unschlüssig, wie man als Meister mit Puniner Ritus und Al Anfaner Ritus umgehen soll.

    Ich für meinen Teil werde - bis ich anders überzeugt werden - folgende Hausregel nutzen: Makel (egal ob MdE, MdF, MdX...) gibt es nur nicht automatisch, nur bei sehr schlimmen Vergehen. Die Pantheon-Regel ist schwierig bis sinnlos umzusetzen.

    Wo ich dir aber widersprechen muss ist die Fixierung auf die Intelligenz. Ich finde nicht dass es eine "Selbstverständlichkeit" (oder "Vorraussetzung"; was du nicht gesagt hast) sein sollte, oder darf, dass man "bestimmt intelligent" vorraus setzt. Ich halte mich z.B. für nicht allzuintelligent (jetzt auch nicht doof) und würde mir jetzt deswegen auch nicht den Mund (a priori) verbieten lassen. Ich reflektiere gerne und setzte mich mit Dingen die mich faszinieren gerne auseinander und "gehe da gerne rein". Ich würde meinen Zugang eher als "method acting" beschreiben (deshalb auch die "Rolle" des Hesindegeweihten).

    Bruderschwester Gammensliff. So sehr bin ich gar nicht auf "Intelligenz" fixiert, ich nutzte nur ein Wort aus dem DSA-Werte Kontext. Und will dir hier auch noch widersprechen. Aus meiner Sicht, bist du allein dadurch Intelligent, weil Du "gerne reflektierst". Vielleicht macht das meine Satz oben verständlciher. Oder auch nicht, dann muss ich nachbessern.

    Dann hast du natürlich die Überlegung: Eidsegen und Heilige Eide. Was würdest du machen wenn die Spieler dir einfach den Stinkefinger zeigen und "ach was interessiert mich das Geschwätz von gestern - ich diene TSA heute koch ich, morgen brau ich und übermorgen ermorde ich des Königspaares Kind", sagen? Handlungen sollten im Spiel Konsequenzen haben.

    Spannende Frage, die von Satinav abhängig ist. Früher als ich noch jung war, dachte ich disziplinieren zu müssen. Hier wäre / war ich für so eine Regel dankbar. Ebenso wie "Dumpfschädel" wenn man an die Tempelwand pinktelte...

    Heute denke ich ebenso wie Du: "Handlungen müssen Konsequenzen haben." Alle und immer. Aber ich muss nicht disziplinieren. Handlungen haben immer Konsequenzen. Die Frage ist aber, ob es immer negative Konsequenzen sein müssen, oder ob nennen wir es mal "bösartige Hanldungen der Helden" nicht trotzdem ein positive Konsequenz haben können/ dürfen oder umgedreht: Ob Gute Handlungen nicht ebenso auch schlechte Konsequenzen herbeirufen können? Beides nicht zwingend, aber als "offen" Möglichkeit.

    Daher: Nehmen wir an, meine Helden schubsen einen kindlichen Zeugen aus dem Fenster. Erstmal eine bösartige Handlung. Aber muss ich meine Spieler ZWINGEND sanktionieren? Muss das Kind zwingend sterben? Es kann auch überleben und sich nicht erinnern? Es kann auch verkrüppelt überleben (primär eine negative Konsequenz). Aber kann nicht auch diese Verletzung kosmologisch zu etwas besseem / Guten führen. Hier denke ich z.B. an "Bran Stark"...

    Also abschließend finde ich WENN man ein Regelkonstrukt zu etwas macht, was auch gut in/m Fluff/Meisterhand bleiben könnte, DANN sollte man es auch GESCHEIT machen. Jetzt gibt es dieses Konstrukt schon sehr, sehr lange ( KKO 1997) - fast 30 Jahre. Wir leben damit. Jetzt ist die Frage also eher wie würde/sollte/könnte man (du, ich, anybody) es gescheit machen? Oder auf DSA5 bezogen ist es aktuell "gescheit genug"?

    Durchaus, durchaus Bruderschwester. Gescheit sollte es sein. Aber da habe ich keine Lösung anzubieten.
    Ich gebe nur zu Bedenken, das ein Automatismus aus Sicht des Spiels keine Bereicherung ist.
    Interessanter fände ich es, wenn vieles aus dem Spielerhelden selbst kommt. Also statt bei Geweihten den Karmahahn zuzudrehen (als aktive Handlung der Gottheit), fände ich es besser, wenn der Zweifel selbst den Charakter hindern würde seine göttlichen Kräfte zu nutzen (und da wir ja bereits die Zustände I-IV haben, gern auch in dieser Form). Als Erschwernis - das würde göttliches Wirken vom Magischen abgrenzen. Aber auch das ein Abschweifen. Sorry.

    Aber das nicht als "Automatismus der Gottheit" sondern aus dem Rollenspiel durch den Spieler.

    Ergo: Handlungen gegen die Prinzipien der Gottheit führen zu Zweifel I-IV. Somit könnte ein Rondrianer einen Gegner auch mal angreifen, obwohl der bereits in einem Kampf mit dem befreundeten Krieger ist. Leidet danach aber unter Zweifel I ...

    Wir hatten früher (DSA3?) mal die Regel, dass ein Erzdämon einmal im Leben eines Geweihten versuchen kann diesen auf seine Seite zu ziehen... Zweifel IV erleichtern das sehr...

    Und so ist es dann auch gut zu vertreten dass Geweihte gegen Geweihte agieren konnten (in Kriegszeiten ja sowieso "makelfrei").

    Ja klar. Das setzt wieder omnipräsenz und omnipotzenz vorraus. Ein "mitdenkender" Automatismus.
    So darf ich als Gerbald der Mittelreicher den Ronrdianer in der Taverne nicht angreifen, aber zwei Tage später auf dem Schlachtfeld schon?

    Das fühlt sich für mcih - einfach valsch an. So wie das falsche Wort valsch.

    War das ein Versuch von Widerspruch oder Zuspruch?

    Muss es immer eines von beiden sein Bruderschwester. Lernt nicht der Maraskaner, dass die Warheit zwei ist.

    b) Ich sage Mord ist ein Frevel, sowohl nach DSA4 wie auch DSA5. Rede dabei aber nur von der Ursprungsbedeutung des Wortes "Mord" (vorsätzliche Tötung außerhalb der kosmischen Ordnung) es gibt natürlich Tötungen innerhalb der kosmischen Ordnung, die würden Aventurier aber auch nicht als Mord benennen.

    Unsere Priester (damit meint Grumbrak die maraskansichen) arbeiten eng mit dem zweiten Finger Tsa's zusammen... Man sagt nicht "Mord"... das ist plump. Man verhilft den uneinsichtigen zur Einsicht, zur Begegnung mit dem Bruder und dann auch mit der Schwester. So sie denn noch Teil der Schöpfung sind. Preise die Schönheit!

    Das zu bewerten oder zu bestrafen würde vorraussetzen, dass der Meister der jeweiligen Spielrudne tatsächlich wüsste, was die Götter denken und wollen. Das tut er aber nicht. Damals gab es eine Regel: Die Spieler der Gruppe sollen sich in die Götter (jeder in einen oder zwei?) hineinversetzten und überlegen wie sie zu der jeweiligen Handlung stehen.

    Ich glaube, der Zwölfgötterkult hat damals Thorwal anektiert und als Teil des Zwölfgötterkultes akzeptiert (Swafnir als Sohn von Rondra und Efferd), die Thorwaler glaubten aber immer an "ihre eigene Religion" (Swafnir als oberster Gott der Meere und Vater des Efferds).
    Der Initiations-Ritus hat sich für die Thorwaler nie verändert.

    Aber früher hätte auch ein Thorwaler ein MdF bekommen, wenn er einen Praiosgeweihten aus dem Fenster warf. Premer Fenstersturz Mythos.

    Naja wir werden sehen wie es weitergeht.

    Preise die Schönheit!

    Nachdem der olle alte Ork ne ganze Zeitlang "nur mitgelesen" hat, muss er sich jetzt doch mal zu Wort melden.

    Als erstes: Versucht bitte nicht gegeneinander zu argumentieren. Ihr werdet hier im FOrum nur sehr selten jemanden überzeugen eine andere Meinung anzunehmne. Wenn, dann sind es geistig flexible, hochintelligente Foristen-Menschen. Die meisten beharren auf ihren Meinungen und Argumenten. Was nicht heißt, dass alle anderen doof sind, halt nur nicht die Kombination von sowohl hochintelligent, als auch flexibel. Aber ich trete schon wieder in Fettnäpfchen. Wenigstens sind dann die Nähte der Schuhe wasser-dicht.

    Als zweites: Ich bin in vielen Punkten gedanklich bei Eldoryen Gammensliff . das zur Einordnung.

    Als drittes: Ich bin kein Freund von "Quellen" / "Zitaten" und Interpretationsschlachten. Das werde ich nicht leisten, aber man darf es trotzdem fordern oder mich deswegen von der Diskussion ausschließen, aber meine Zeit verbietet mir das "abtippen" längerer Passagen. Danke dafür an alle die daran Interesse zeigen und hier immer wieder fleißig SUCHEN, TIPPEN, Interpretierne.

    Hesinde möge euch leiten, behüten und weitere Eingebungen schicken. Ich halte es eher mit TSA, Phex und Rahja. Ich interpretiere nach "GEFÜHL" und "LAUNE" und kann TSA gefällig morgen eine andere Ansicht haben, als heute, weil zwischen den beiden Satinavgefälligen Angaben Lebenszeit und Erfahrungen hinzukommen können, die ein Umdenken erlauben.

    Ich schrieb schon viel weiter oben: Es mach aus gamistischen Gründen keinen Sinn, überhaupt ein MdF oder Makel als "Automatismus" zu vergeben. Sei es die Diebesbande, die eine Heldengruppe mit Rondrageweihten überfällt (erstmal nur bedroht, als die Helden aber ihre Waffen ziehen auch angreift)...
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein Bauer würde in einer Kneipenschlägerei einen Travia-Geweihten angreifen. (Beispiel oben)
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein Andergaster (Pantheon vermutlich 12G) würde einen Rhaja-Geweihten angreifen (neues Beispiel)
    Dadurch geht so viel Spielfreiheit verlohren... Kein 12 Göttergefälliger Dieb (siehe unten Pantheon-Diskussion) würde das mehr machen. (Beipsile unten)

    Übertreiben wir den Götter-greifen-ein-Automatismus einmal um das zu verdeutlichen:

    .. Allein dadurch macht dieser Götter machen Dinge "automatisch" und "sofort" sie sind "Allwissend" und "omnipräsent" überhaupt keinen Sinn. Wir bräuchten keine Helden, nur einen "Wachsamen" Gott / ähm "Meister". Keiner würde mehr Brötchen klauen (Praios ungefällig), keiner würde mehr den Namenlosen anbeten, alle würden sich GEgenseitig helfen, freundlich sein, die Beziehung pflegen, eheliche Treue (TRA) hochhalten und RAH nur opfern, bevor sie heiraten.
    Sicher eine nette Welt, aber keine Welt die Helden braucht. Keine Welt mit Geheimnissen, keine Spielwelt.

    Allein daher bin ich total bei der "Ameisentheorie". Oder ich nehme Shinxirgefällig auch gern Hornissen, wer anderen Göttern folgt mag auch Ratten nehmen oder andere wuselige Wimmeltiere.. Aber die Wahl der Methapher soll uns nicht anfichten. Weiter im Text:

    Jetzt einige Zitate und einige meiner Gedanken dazu:

    Rahja ist überall wo Liebe ist, genau wie Travia, Peraine ist überall wo Humus und/oder Leben ist, Praios ist überall wo wörtlich, wie metaphorisches Licht vorhanden ist.

    Das klingt nach extremer Omnipräsenz und das wiederum veranlasste mich meinen Beobachterposten zu verlassen. Und daher stellen sich die orkischen Nackenhaare (und das sind viele - mehr als auf dem Kopf) auf. Sicher ist Liebe ein Aspekt von Rahja und gegenseitige, einvernehmliche Zärtlichkeit und Liebe lassen die Liebenden glauben die göttliche Präsenz zu spüren (zumndest manchmal). Dennoch ist Rajah nicht "da".

    Natürlich ist Licht (Sonne, nicht Mond (? nein, das Mondlich ist Phexgeweiht, vielleicht noch Mada), Fackel-Licht(? - nur wenn sie zum Scheiterhaufen getragen wird meinen Böse Zungen)) ein Aspekt von Praios/Brahjan/Prsssz. Aber nicht überall, wo Licht ist, ist auch Praios, nicht überall wo Dunkelheit herrscht ist Praios "weg". Es sind nur Aspekte.

    Es mag die Götter stärken, es mag die Seelen der Sterblichen in den Einklang (Wortwahl für Musiker), Harmonie (Wortwahl für Esoteriker), Gleichfrequenz (Wortwahl für Naturwissenschaftler) bringen. Es mag sie glauben lassen dass der Gott / die Göttin auf sie hinabschaut. Und allein dieser Glaube mag einem Placebo-Effekt gleich die Taten beflügeln.

    Und um das ganze noch komplexer zu machen, möchte ich zu bedenken geben, dass keiner weiß, seit wann sich die Zwölfgötterkirchen überhaupt eine Initiationsliturgie teilen. Das hat ganz sicher nicht schom mit Silem Horas angefangen, da damals noch jeder zweite Horas das Pantheon neu organisiert hat und die Einzelkirchen trotzdem gemacht haben, was sie wollten.

    Das ist wiederum so interessant, dass ich den beobachterposten verlassen musste, um etwas anzustoßen: Danke dafür!

    Pantheon-Diskussion:

    Seitdem DSA5 das "neu"? verregelt hat gilt ja das man das MdF (was ich grundsätzlich davon halte steht oben: nichts/ sehr wenig) nur bekommt, wenn man im gleichen Pantheon ist.

    Daher hier einige "Denkanstöße" ohne Lösungen mitliefer zu wollen/ zu können /zu vermögen.

    Eine Räubergruppe aus Ork (Pantheon Orkengötter), Thorwaler (Pantheon Thorwal), einem Novadi (Pantheon Rastullah) und einem Mittelreicher (Pantheon 12 G) überfallen und verprügeln Rudrecht den Grünen, seinerzeichen Geweither der Zwölfe, Namentlich Rajha-Geweihter.
    Nach DSA 4 würden alle das MdF bekommen / oder mindestens einen Makel oder Frevel (ist lange her und dder genaue Wortlaut und Verregelung mE weniger Wichtig). Fakt ist: Es würde alle treffen.

    Nun sind die vier Wegelagerer aber inzwischen "moderner" und Wegelagern in DSA5: Nun bekommt nur der Mittelreicher das MdF... und das obwohl er als zwölfgöttergläubiger, streng TRAVIA - gläubig Rudrecht den Grünen soebend von seinem Eheweib zog?
    Irgendwie ungerecht.... "nur" weil damals(TM) 12-götter geweiht wurde? Wo ist der Kosmologische Sinn?

    Wenn die vier Rudrecht aber nicht nur verprügeln, sondern auf der Reichsstraße 4 überfallen und töten, bekommt dann nur der Mittelreicher den MdF? Auch wenn er durch die Erzählungen des Thorwalers inzwischen regelrecht von dem Pantheon "überzeugt" ist?

    Sinnvoll, sinnlos? Was ist der Mehrwert (der fürs Rollenspiel, der für die Götter, der für die Helden, der für die Spieler?) .... Ich sehe keinen (oder nur gerignen) Mehrwert. Nur den Mehrwert: Wenn Gerbald (der Mittelreicher) ein Spielerheld ist, der auf Bußqueste gehen soll und sonst (TRAvia gläubig) seine Frau, seinen Hof und Kinder nicht verlassen hätte. Nur diesen einen. Und da bräuchte es das MdF (Meisterwillkür) nicht, sondern einen TRA-Geweihten (auch Meisterwillkür) der Gerbald ins Gewissen redet.

    Daher die provokante Frage: Braucht noch jemand ein MdF oder kann das weg? Grumbrak hat ein MdF in der Hand und wedelt porvokant über Mülleimer damit. Da ist das Anathema viel sinnvoller. Es ist zum Beispiel gegen Borbarad gesprochen worden... Wobei das Anathema nach DSA5 nur mit de rLiturgieerweiterung #Größere Reichweite ( FW 12, 8 AP ) auf Borbarad gesprochen werden könnte... denn sonst ist es "Berührung".... und Borbel lässt sich sicher nicht so lange berühren. Aber hey mit der nächsten Erweiternug kann man ihm sogar noch QS /2 PEch mitgeben..bis er 0 chips hat... damit dann meuchelbar wird... ach herrliches DSA5. Aber ich fürchte ich schweife ab (Sternenschweif)... sorry. Zurück zum nächsten Zitat:

    Ich meine, noch um 0 BF ist Hela praktisch damit durchgekommen, sich zur Gottheit zu erklären mit Widerspruch nur in bestimmten Kirchen und sowieso rebellischen Provinzen.

    Hey ich gebe zu bedenken 779 BF hat Hal das auch gemacht... Was sagten die Praiosgeweihten noch gleich dazu?

    Gemäß den oben von mir dargestellten Regeln aus KdG 209 ff. sind also die meisten Numinoru-Gläubigen (unwissentlich) in das uthurische Pantheon der Nanshemu initiert praktizieren aber eine Variante des Zwölfgötterkultes - ohne kosmologische Bindung an dieses. Jeder Numinoru-Initiat kann also "gefahrlos" (im Sinne der Regeln) einen Geweihten eines beliebigen Zwölfgottes schlagen, töten und massakriern - auch wenn er nicht weiß dass er es kann.

    Das gleiche gilt für Shinxir-Initiaten bezogen auf das myranische Pantheon der Oktade (in das sie unwissentlich initiert sind).

    Auch das sehr spannend. Ob das schon immer gilt? Haben in den dunklen Zeiten und davor schon solche (Ich widerhole mich: Sinnvollen (nein!) Regel zum MdF) gegolten? Das heißt ein Bewohner des Mittelreiches wird 250 vor BF Initiert (sagen wir von einem TSA-Geweihten) greift er in seinem späteren Leben (sagen wir in der Legion) einen Shinxir-Geweihter an bekommt er keinen Makel (anderes Pantheon) oder doch einen, aber beim Travia Geweihten in einem Dorf südlich Gareth, als das Dorf geplündert wird, bekommt er einen MdF?

    Macht es SINN? Bereichert es das Spiel?

    Haben Ist es Menschengemacht?

    Ich empfinde den "Mal des Frevlers" Automatismus als sehr unglückliche Idee. Die Rollenspieltechnisch wenig bringt und vom Meister viele Erklärungen verlangt (siehe hier im Beitrag: Erntefestmassaker) und anderer Interaktionen. Teilweise wurde das hier schon genannt: Angriff auf einen Geweihten.

    Das ist der ikonische Peraine Geweihte aus dem Grundregelwerk in einer Taverne, alle sind ordentlich angtrunken, es entsteht eine Kneipenschlägerei und Bauer Frumold der Sanfte packt den Geweihten, der des Bauerns Frau im Schwitzkasten hat udn zieht ihm seinen Humpen über... *Grrrr und Zzzzt Geräusch*

    MdF? Echt jetzt? Ich sage: Mut zum Nein!

    Etwas anderes ist das Anathema hier bekommt der "verfluchte" das MdF, aber diese Liturgie/Zeremonie ist auch ein gehöriges Kaliber.

    Ist wie Angriff auf einen getarnten Phex Geweihten, für den es eine Ausnahme gibt. Oder getarnten Tempel. Wo der Angreifende trotz unwissenheit zwar kein MdF bekommt, aber dennoch bereuen soll. Finde ich moralisch bedenklich. Denn ich kann nur Dinge bereuen, die ich willenentlich und wissentlich begang.
    Ich korriegiere mich: Ich stelle fest, ich kann auch Dinge bereuen, die mir hinterher erst klar werden.

    Ich sehe es ziemlich entspannt. Kein Frevlermal vor dem Frevlermahl...

    Wenn die Götter bei jedem Menschen so genau hinsehen, wie bei diesem Spieler, würde es keine Verfehlungen unter den Menschen geben. Es würde keine Straßendiebe (PRAios), keine Einbrecher (TRAvia und PRAios), keine Lügner, keine Schurken geben. Ohne Schurken keine Abenteuer. Ohne Abenteuer keine Helden, ohne Helden kein DSA...

    OK das ist plakativ aber ich hoffe einleuchtend.

    Er war Geweihter und hat die Weihe niedergelegt, weil er das Korsett "zu eng findet". Er betet dennoch zu Rondra und bittet um Verzeihung. Seine Methoden sind nicht ganz sauber, ganz klar grau. Aber grade daraus ergibt sich ganz ohne SL Zwang sicher ein Konflikt/ Rollenspiel unter den anderen Charakteren/ Helden. Rollenspiel ist dann wieder ein selbstläufer.

    Spannender für mich ist die Frage: Hat Rondra interesse an der Seele, will sie ihn wieder als Geweihten zurück? Als jemanden der seine Fehler machen musste um fortan ein Fehlerfreies Leben führen kann oder hat ein anderer Gott vielleicht einer dem List und Tücke liegen? Jemandem dem der Luchs, eine leise und schleichende Katzenart vielleicht auch nahe stehet? Luchs, Fuchs, Phex. Ein grauer Phex. Ein Rächer der Nacht, der die Mittel heiligt die den Zweck erfüllen?

    Das meiste hat x76 ja bereits gesagt, hier noch meine kurze Zusammenfassung:

    1. Tausche (nach Absprache mit Gruppe/MEister)

    Schwerter ==> Zweihandschwerter.

    Schilde behälsst du und kannst mit einem Anderthalbhänder (einhändig geführt) immer noch einen Schild benutzen.

    Tausche weiterhin:

    Wuchtschlag II gegen Zweihandwaffenkampf

    und gehe langfristig auf Belastungsgewöhnung II und für Schaden auf Zweihandwaffendoppelschlag.

    Damit solltest du ein kompetenter und flexibler Kämpfer sein.