Kleinigkeiten schnell geklärt (Hintergrund)

  • Hey,

    verbringe gerade wunderschöne Tage an Dänemarks Westküste und frage mich, wo ich derartige Landschaft, insbesondere große Küstendünen wie den Rubjerg Kunde in Aventurien finden könnte. In den aktuellen RSH Südthorwal und Nostria findet sich nichts oder sehr wenig über Dünen. Kennt sich jemand in alten Abenteuern oder RSHs aus und weiß um solche Orte?

    Greets,

    C

  • "Unter dem Westwind" beschreibt als IT-Text für die nostrische Küste: "Es sind die Deiche, die die Grenze zwischen Land und Meer markieren. Sie bilden aus Menschenhand nach, was die mit Strandhafer bewachsenen Sanddünen vielerorts von Natur aus leisten: Efferds Drang in Zaum zu halten.« (S. 148)

    Auf eben dieser Seite ist dann auch noch mal von der "Dünenküste" die Rede.


    S. 149 gibt noch an: "Eine weitere Besonderheit der Dünenküste sind die Warften, kleine, meist zusätzlich aufgeschüttete Inseln, auf denen manchmal nur ein einzelnes Gehöft steht und die nur bei Niedrigwasser trockenen Fußes zu erreichen sind."


    Nun fehlt mir der Vergleich zu Dänemark, aber in Bezug auf die nostrische Küste ist über die genannten Stellen hinaus noch einige Male von der Dünenküste (und natürlich den Deichen) die Rede.

    Für Thorwal finde ich allerdings keine Erwähnungen von Dünen an der Küstenlandschaft.

  • Ich meine irgendwann irgendwo mal gelesen zu haben das die nostrische Küste mit der deutschen Nordsee zu vergleichen ist.

    An der deutschen Nordsee gibst Dünen eigentlich nur auf Amrum und Sylt. Die Festlandsküste ist praktisch komplett eingedeicht. Bis auf ein ganz kleines Stück bei Schobüll (Nähe von Husum), das ist eine „Geestlandschaft“. Da fällt mir was ein.. Geestwindskoje!


    Im zerbrochenen Rad ist, meine mich zu erinnern ist aber schon 20 Jahre her, das da die Gegend um Geestwindskoje als Dünen oder Dünenlandschaft beschreiben wird. Das liegt zwischen Festum und Valusa.

    Das liegt vielleicht nahe, da Ulrich Kiesow ja bekanntlich gerne Urlaub in Dänemark gemacht hat.. wäre meine Vermutung.

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

    Edited once, last by Phexgeschwind ().

  • Es wird bestimmt an mehreren Ecken der aventurischen Küste Dünenlandschaften geben. Vom Wetter her paßt mM Nostria besser als das (osteuropäische) Bornland.

    Hey, selbst mitten in Hamburg gibt es einen Dünenlandschaft https://de.wikipedia.org/wiki/…gebiet_Boberger_Niederung.

    Dänemark, aus geografischer Sicht, würde tatsächlich südlich von Thorwal liegen ... nicht das ich die Dänen als Nostrianer sehe. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Hey,

    verbringe gerade wunderschöne Tage an Dänemarks Westküste und frage mich, wo ich derartige Landschaft, insbesondere große Küstendünen wie den Rubjerg Kunde in Aventurien finden könnte. In den aktuellen RSH Südthorwal und Nostria findet sich nichts oder sehr wenig über Dünen. Kennt sich jemand in alten Abenteuern oder RSHs aus und weiß um solche Orte?

    Greets,

    C

    An der albernischen Küste und auf den vorgelagerten, kleinen Inseln gibt es ebenfalls ausgedehnte Dünen.

  • Im Bornland gibt es einen Ort namens, tada: "Garbeldüne". Ich glaube, ein Ort bei Festum musste sogar neugegründet werden, weil ihn eine Wanderdüne begrub.

  • Das ist lange her. Um Khunchom wird es sehr viele Dünen geben; und wie gesagt Dünen sind im deutschen Norden bis Dänemark nichts ungewöhnliches.

    Nur ist das Bornland genauso dänisch wie Hamburg.

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    (nach Johann W. von Goethe)


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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Im Bornland gibt es einen Ort namens, tada: "Garbeldüne". Ich glaube, ein Ort bei Festum musste sogar neugegründet werden, weil ihn eine Wanderdüne begrub.

    Im Heldenwerk Rübenernte hat auch eine Wanderdüne Teile einer Ortschaft begraben. Spielt ebenfalls im Bornland

  • Wird das hier jetzt "meine Düne ist größer als deine?" Eine Wanderdüne macht das südliche Bornland nicht zu Dänemark.

    Es war 640 BF als eine Düne das Dorf Wulzen bedeckte - und ratet mal wo Rübenernte spielt :)

    Die Küste von Nostria mti ihren Deichlandschaften etc. kommt mir jedenfalls gefälliger vor als eine Wanderdüne - was übrigens die Düne in Hamburg auch ist bzw. war.

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Macht aber auch wenig Sinn ständig auf Nostria hinzuweisen.

    Denke der Fragesteller wollte einfach nur wissen wo er ein Abenteuer verorten kann, das er im Hintergrund mit seinen Impressionen aus Dänemark ausschmücken kann.


    Denke Dünenlandschaften kann man auch im

    Lieblichen Feld finden. Wäre auch passend, zumindest im nördlichen.

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Gehts es eigentlich um Dünen (Sylt ist eine einzige) oder ländlich/kulturell Dänemark? Dünen gibt es ja eigentlich an fast jeder flachen Küste/Wüste.

    Aber wenn ich mir diesne Link anschaue - https://nordjyske.dk/nyheder/n…a6-445e-9f0b-285b176fcd70 - fällt Nostria und dass Bornland weg, beides an der Küste Flachländer. Die Region um Harben und etwas südlich vielleicht ... jaja, Aventurien braucht Höhenlinien ^^

    Pflicht des Historikers:
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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Welche irdische Waffe kommt dem Korspieß am nächsten? Dabei geht's mir explizit um den Namen. Bspw. um es jemandem zu beschreiben, der die Form nicht kennt.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir einen zweiten Eisenhower benötigen... :)

    Edamus meridiem!

    Jetzt wird Rom zurückgetrieben...

  • Wie wäre es, ein Bild zu zeigen? Wäre das eine Option? https://www.google.com/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.dunkelart.de%2Fdunkelblog%2Fuploads%2FLARP%2Fkorspiess1a.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.dunkelart.de%2F2010%2F09%2F08%2Fkorspiess%2F&tbnid=jKjxsbYRQiGIKM&vet=12ahUKEwi_76K_9of6AhUywgIHHeIRCQsQMygDegQIARBC..i&docid=SDGc0K9ShFL-4M&w=800&h=194&q=Korspieß%20DSA%20Bilder&client=opera&ved=2ahUKEwi_76K_9of6AhUywgIHHeIRCQsQMygDegQIARBC


    Ich glaube, ein irdisches Vorbild gibt es nicht. Ich habe bei einer Suche nach Bildern von Stangenwaffen Bilder gefunden, die könnte man zeigen und hinzufügen: Ungefähr so, aber statt der 2 Klingen an der Seite denk Dir noch 7 dazu.


    EDIT im Dezember '22:


    Natan


    Ich bin gerade auf die Korseke gestoßen (worden): https://de.wikipedia.org/wiki/Korseke


    Aber mit 2 auch kleineren und womöglich beweglichen Außenklingen (zum Abfangen gegnerischer Klingen)nist das auch nur in gaaanz grober Nähe zum Korspieß.

  • Natan

    Einem Laien würde ich sagen "Ein klassischer Streitkolben, aber aber zweihändig" oder "eine Hellebarde mit mehreren Klingen."


    Historisch gesehen und von der Art der Handhabung kommt am nähesten an einen Korspieß der "Goedendag". Eine Waffe v.a. niderländischer Landwehr. Der Goedendag ist zweihändig, funktioniert als Hiebwaffe und hat zusätzlich eine Spitze, genau wie der Korspieß. Im Gegensatz zum Korspieß hat er jedoch keine extra Klingen am Waffenkopf.

    (https://en.wikipedia.org/wiki/Goedendag)


    Edit: Ich glaube stark, dass das Zufall ist und der Korspieß als reine Fantasywaffe ersonnen wurde, trotzdem spannend zu wissen, dass das Konzept an sich funktioniert

    Recherchewütiger Historiker, der diese Sucht auch bei DSA schlecht ablegen kann. :confused2:

    Unverbesserlicher DSA 4.1 Regelwust-Apologet und bekennender Hartwurst-Spieler. :iek:

    "Eine Information ist Silber, eine Quellenangabe ist Gold." :idee:

    "Be critical about the media that you love." :lol2:

  • Wie wäre es, ein Bild zu zeigen? Wäre das eine Option?

    Nein. Es ist für DALL-E und das ist bei gezeigten Bildern immer ein wenig zickig :) Leider kann er mit Hellebarde und Goedendag auch schon nicht gut umgehen. Tja.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir einen zweiten Eisenhower benötigen... :)

    Edamus meridiem!

    Jetzt wird Rom zurückgetrieben...

  • Naja, eigentlich es -optisch- ein sehr langer Hammer, nur anstatt des Hammerkopfes sitzt oben ein sternförmiger Streitkolben; das Bild im Kor-V. S.147 mutet recht seltsam zu; und weiht zudem vom legendären schwarzen Speer ab - aber diese Waffe soll ja an dne Schwanz eines Mantikors erinnern.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich fürchte es wird keine historisch irdische Variante des Korspieß geben. (Lasst es Kor nicht wissen, aber seine Waffe ist nicht wirklich praktikabel 😅)

    Mich erinnert der Korspieß an einem gotischen Streitkolben mit sehr langem Stiel.

  • Woher rekrutiert die mittelreichische Flotte ihre Seemagier? Perricum, direkt vom Abschlussball auf die Perlenmeerflotte? Meint ihr das wäre plausibel? Ich überlege an einem entsprechenden Magier rum. S&S drängt sich natürlich ebenfalls auf.

  • Woher rekrutiert die mittelreichische Flotte ihre Seemagier?

    Ich denke, Perricum dürfte Bordmagier stellen, da ist man ja direkt vor Ort.

    S&S-Abgänger zieht es eher zu den Gardetruppen, aber wenn die Mutter Seeofizierin ist, warum nicht zur Flotte. Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen privaten Lehrmeister mit Kontakten zur Flotte.

    Ich kann mir vorstellen, dass man sich seine Magier einfach aus den Absolventen zusammensucht, die anderswo keine gute Stelle finden. Ich meine: wer Leibmagier eines Adligen werden kann, warum sollte der sich auf ein enges Schiff voll mit ungewaschenen Seeleuten begeben.

    Vermutlich also eher die schlechteren eines Jahrgangs und eventuell sogar die, die ihre Prüfungen nicht schafften. So wie es um die mittelreichischen Flotten steht, ist man da glaub ich nicht allzu wählerisch.

  • Von überall wo Wind-, Wasser- oder Wettermagier ausgebildet werden - und Treu zum Mittelreich stehen. Nur Perricum wäre für eien Flotte zu klein; und das wäre nur die Ostflotte.

    Früher Stützpunkte der Westflotte waren die Zyklopeninseln und Harben.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)