Posts by Elbenstern

    Hallo liebe Orkis,


    Ich bin gerade dabei, eine neue Pen & Paper-Gruppe zu starten, in der wir mehr als die empfohlenen Spieler haben werden. Jetzt wollte ich fragen, ob vielleicht schonmal jemand Hexxen 1733 mit einer größeren Gruppe geleitet hat, und sagen könnte, wie gut das System/die Spielmechanik dafür geeignet sind oder was für Probleme aufgetreten sind.


    Liebe Grüße

    Elbenstern

    Bei Gjalskerländern/Thorwalern aus dem Grenzgebiet würde ich in der Tat eher schwarz sehen, in ,,Die Gestade des Gottwals" steht glaube ich was von sehr regelmäßigen Überfällen und Angriffen, aber ansonsten sollte, insofern beide Seiten ihr Weltbild beim Gegenüber nicht mit dem Holzhammer erzwingen wollen, ein Auskommen oder eine Kooperation möglich sein. Mit den Orks gibt es ja auch einen gemeinsamen Feind, mit dem man, wenn man denn will, für eine Zusammenarbeit argumentieren kann.

    Hallo liebe Orkis,


    beim Durchstöbern der unendlichen Weiten des Internets bin ich (oder besser gesagt: ein Freund von mir) auf diesen Artikel des Bundesverkehrsministeriums gestoßen (vergleiche auch hier).


    Hat dazu schonmal jemand etwas gehört, vielleicht sogar von offizieller (z.B. Ulisses) Seite?


    Liebe Grüße

    Elbenstern

    Der Vorteil Adel I bildet regeltechnisch einen Adeligen von Macht und Einfluss, wie er ca. dem Ritterstand im Kontext des Feudalsystems entspricht, ab. Der Ritterrang im Golgaritenorden heißt zwar ebenfalls Ritter, ist aber kein Ritter im feudalen oder regeltechnischen Sinn, die Ränge der Golgariten sind einfach nur den Stationen der Ritterausbildung nachempfunden - der Orden steht aber fast allen Gewillten offen, gerade auch reumütigen Verbrechern.

    In den 180er-190er Boten stand immer wieder was zu Prinz Arlan von Löwenhaupt drin, sogar mit einem Artikel, der bis ins Jahr 1043 ging (damals war das glaube ich mindestens ein Jahr weiter, als die Restartikel). Ich dachte damals, dass in Zukunft immer mal wieder was zu Arlan kommen würde, aber das ist schon lange nicht mehr geschehen.


    Erst kürzlich noch angeteasert waren mysteriöse Ereignisse an der albernischen Küste, aber auch da habe ich eher das Gefühl, dass dazu so bald nichts mehr kommt.

    Ein Sternenfallende halte ich ehrlich gesagt nicht für wünschenswert, weil die momentanen Probleme beim Sternenfall für mich eher an der Umsetzung als am Grundkonzept scheitern (und ich die Idee, zu sagen, alte Grundgewissheiten gelten nicht mehr, für ausgesprochen gut halte).


    Als vorläufigen Sternenfallhöhepunkt (auf den ich auch tatsächlich in der Spielwelt hoffe) würde ich mir allerdings eine direkte Konfrontation zwischen einer etablierten Zwölferkirche und einem Herausfordererkult wünschen- die Herausforderung, gegen andere karmale Widersacher (die nicht der Namenlose oder Orkgötter sind) antreten zu müssen, das Beben, das durch die zwölfgöttliche Welt geht, wenn das Silem-Horas-Edikt auf so eindrucksvolle Art und Weise ab absurdum geführt wird - das ist der Schockmoment, den ich gern hätte.

    Die meisten Professionen wurden so geschrieben, dass sie nur mit dem Regelwerk funktionieren, da Lebensstil und Einkommen im Kompendium 1 verregelt wurden, nehmen die meisten Autoren Abstand davon "Einkommen" als Voraussetzung zu verwenden.

    Nur, damit da beim Nachschlagen keine Verwirrung aufkommt, wenn ich mich richtig erinnere, stehen Einkommen und Lebensstil im Kompendium 2, Seite 45 bis 49.

    Die ersten Teile der Theaterritter-Kampagne starten auf Erfahren, bevor man sich dann langsam mit den AP hocharbeitet, bis auf den 6. Band enthalten alle Bände viele Wildnispassagen, das Bornland, wo die Kampagne spielt, ist allerdings etwas weit weg, um von Havena aus gespielt zu werden. In näherer Umgebung von Havena gäbe es:

    Ewiger Hass spielt im Grenzland zwischen Nostria und Andergast und lässt sich auf dem Erfahrungsgrad Erfahren leiten.

    Die Donnerwacht-Kampagne (bestehend aus zwei Bänden, Zeichen der Macht und Bündnis der Wacht) spielt im Orkland, sehr klassische Fantasy mit mehreren Episoden in der Wildnis, habe ich mit kompletten Rollenspielneulingen geeignet, was überwiegend sehr gut lief.

    Hexenreigen, frei verortbares Heldenwerk, mit einem meiner Meinung nach aber sehr unaventurischen Plot

    Deicherbe, ein Heldenwerk in Nostria

    Leider befasst sich das Nekromanthäum auch nur mit physischen Untoten und lässt damit eine Spalte der Nekromantie komplett offen, die Geisterbeschwörung(!), daher hoffe ich einfach, dass das "Aventurische Nekromanthäum II" bereits in Planung ist und mir Regeln liefert, bei denen ich wirklich gerne offizielle Inhalte zur Inspiration und Hilfestellung hätte, sowohl magisch als auch karmal:

    • Séancen
    • Geistererkennung
    • Verständigung mit Geistern
    • Besessenheit durch Geister

    Das war von Anfang an Teil des Konzeptes, wenn ich mich richtig erinnere wurde bereits angekündigt/impliziert, dass Geister irgendwann ihren eigenen Band kriegen würden.

    Je nachdem, wann du spielst:



    Ein almadanischer/zahorischer Katzenhexer/ein Katzenhexe aus Taladur, vor dem durch den Einsatz von den Körper stärkender Magie auch die Wehrtürme der reichen Patrizier der Stadt nicht sicher sind- oder waren, bevor er zu erfolgreich wurde, und ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wurde.


    Ein liebfeldischer Adels-/Patriziersohn, der von der HPNC, wo ihn seine Familie untergebracht hatte, in den Norden geschickt wurde- der Adelssprössling allerdings ist alles andere als erfreut über die Unannehmlichkeiten der nördlichen Ödnis.


    Ein Söldner aus den Ostprovinzen des Mittelreiches- hat er in den Kriegen der letzten Jahre tatsächlich immer auf der richtigen Seite gestanden? Muss er jetzt vielleicht seine Seele/sein Gewissen von seinen bisherigen Verfehlungen rein waschen?


    Ein Fasarer Korgeweihter, ein Anhänger des Ritus ur-tulamidischer Prägung- was zählt ist die Reinheit der Schlacht, der Moment, wenn das Blut in Strömen fließt, ihm, der lachend über das Schlachtfeld schreitet, zum Wohlgefallen!



    Ein chababischer Rechtsbewahrer, den ein ausgesprochen gefährliches Kopfgeld außerhalb des Horasreichs geführt hat. Um den entsprechenden Deliquenten gefangen zu nehmen/auszuschalten, wird er Unterstützung brauchen- die aber vielleicht ihrerseits erst überzeugt werden muss, und sicherlich will sich der Rechtsbewahrer dann auch vergewissern, dass die neuen Verbündeten vertrauenswürdig/kompetent sind.

    Wie wird man Ritter in Aranien?

    Speziell: Kann man zum Ritter geschlagen werden? Sind dann auch die Kinder Ritter?

    Der ,,Ritterstand" im mittelreichischen Sinne existiert im Mhahayrat nicht mehr, die Lehenspyramide kennt als unterste Stufe die Harani (in der Regel Herrscherin über eine kleine Stadt oder ein Kloster). Im Allgemeinen scheint das Gefälle zwischen den Ständen in Aranien wesentlich kleiner zu sein, es spricht also nichts dagegen, dass jemand, beispielsweise vom Mhaharan, zum Adeligen erhoben wird. Einen Sonderfall nehmen noch die Rosenritter ein, ein Bund rahja- und rondratreuer Kämpfer im Dienste des Mhaharans. Diese vertreten aber ihrerseits nur den kämpferischen Aspekt des Ritters.

    Edit: Das aranische Lehenssystem hat keine direkte Vererbung, das Lehen wird nicht vom Kind, sondern in der Regel von der Ehefrau des Sohnes geerbt/verwaltet. Ich würde aber schätzen, dass die Kinder trotzdem als Adelige gelten (auch wenn das in Aranien weniger Wert ist als jetzt zum Beispiel in Mittelreich- dafür ist es dann doch zu tulamidisch).

    Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass die Leute, die jetzt in Alveran sitzen, nicht die Götter sind, die zum letzten Zeitenwechsel derisch oder auch nur aventurisch am meisten verehrt wurden.



    Entsprechend kann derische Dominanz nur einen Beitrag zum Kampf um Alervan liefen. Offensichtlich einen wichtigen, sonst würden sich die Götter nicht so dafür ins Zeug legen, aber keinen alles entscheidenden. Der Kampf wird also folgerichtig in Aleran und Dere ausgetragen.

    Dass der Kampf auf Dere einen (großen) Beitrag im Kampf der Götter leistet, ist eine (meiner Meinung nach) gute und die Ereignisse auf Dere erklärende Theorie.

    Ich würde aber nicht aus den Anstrengungen der Götter auf Dere zwangsläufig schließen, dass diese für das eigentliche Karmakorthäon bedeutsam sind. Es kann denke ich davon ausgegangen werden, dass die Götter ein Interesse daran haben, Einfluss auf die dritte Sphäre und ihre Kulturschaffenden zu nehmen- dazu könnten die Götter bereits während der Weltzeitwende beginnen, ihre Steine im Garadanspiel um Aventurien in eine gute Position für das neue Zeitalter zu bringen. Was letztendlich für eine Gottheit ,,sich ins zeug legen bedeutet" ist wohl eine nicht einmal theoretisch zu ergründende Frage- denn das Wirken göttlicher Macht kann auf Dere ja schließlich nur im Rahmen des Mysterium von Kha erfahren werden. Wir nehmen letztendlich nur an, dass es für eine Gottheit schwerer ist, einen Kontinent in den Fluten des Meeres untergehen zu lassen, als für uns, eine Mücke zu zerquetschen- wissen können wir es nicht.

    Orima könnte Praios um die Sonne fordern? Sie ist Schicksalsgöttin und ist weder Sonne, noch Gesetz oder einem anderen Aspekt Praios' zugeordnet. Höchste Göttin des hochelfischen Pantheons ist Nurti als "Mutter" der anderen und als Schöpfergottgeit (und das bringt Nurti in meinen Augen auch nicht in die Nähe der Konkurrenz zu Praios.

    Daher, interessenhalber: Woher stammt die Andeutung/Vermutung?

    Als Urheber der Aussage sollte ich wohl mal meinen Gedankengang erklären:

    Ja, Orima ist keine Lichtgöttin, wohl aber eine Göttin der Gerechtigkeit (in bestimmter Form/Auslegung)! Angelehnt ist Sie klar an Fortuna und Justizia. Sie gibt, ohne den Menschen (oder Elfen) danach anzuschauen, ob er es verdient hat, anders als Praios, der einen klaren Tun-Ergehen-Zusammenhang herstellt. Ihr Auftreten mit Schwert (Selflanatil, noch dazu eine Waffe gegen den Namenlosen) und Füllhorn (mit dem sie ,,gibt", also denkbarerweise auch Macht) erinnern zudem auch an eine Herrschaftsgöttin.

    Allein von den transportierten Topoi/Assoziationen würde ich Orima am ehesten als Gegenspielerin für Praios sehen- dem etwas Konkurrenz auch gut tuen würde.

    Praios könnte mit Orima bald noch eine neue Widersacherin bekommen, Obaran ist da eher keine Gefahr- der war nämlich ein Alveraniar des Praios, bevor er im JdF starb, wenn ich das noch richtig im Kopf habe,

    Ja Obaran wäre nur ein Alveraniar, aber da explizit in der dampfenden Dschungel Spielhilfe erwähnt wurde, dass sein Kult stärker von Uthurien auf die Waldinseln drängt, wollte ich ihn hier zumindest auch erwähnen.

    Zumal gerade Orima ja zeigt, dass dies ja kein Hindernis sein muss. Sie war ja auch mal "nur" eine Elfenkönigin und wurde dann zur Göttin.


    Obaran hat allerdings zusätzlich noch das Problem, dass er



    Bei den Halbgöttern würde ich nicht von Widersachern sprechen- denn primär streiten sich die Götter nunmal um die Sitze in Alveran.

    Naja ganz so einfach ist es ja nicht, siehe z.B. Marbo oder Kor.

    Was ich meinte war, dass die Halbgötter zwar ihrerseits Herausforderer sind/sein können, aber es nicht sinnvoll ist, sie als Herausgeforderte zu führen- denn Sie haben ja schließlich nichts, worum man sie herausfordern kann.


    Das Nandus-Vademecum spricht aber eben die Spaltung Nandus' in Hesinde und Amazeroth direkt an. Es lässt nur offen, ob daraus notwendigerweise die Nicht-Existenz zu schlussfolgern ist. Und dazu sagt sie, dass sie geschlussfolgert werden kann, jedoch nicht muss. Die Spaltung ist dabei aber nicht Teil der Unklarheiten und Uneindeutigkeiten. Entgegengesetzte Behauptungen würden in den Augen vieler DSA-Spieler möglicherweise sinnvoller sein, verlassen dann aber das offiziell in unsere Hände gegebene Material.

    Ja, aber mir geht es ja letzten Endes nun mal um die Nichtexistenz. Nandus kann schon gespalten sein, wenn er aber, wie auch immer geartet, weiterexistiert, ist ein Konflikt zwischen ihm und einer seiner ursprünglichen Hälften eben möglich. Und wie geschrieben, ich persönlich sehe es als logischer, wenn Nandus noch in einer Form neben Hesinde und Amazeroth weiterexistiert, als wie wenn Hesinde insgeheim gegen sich selbst arbeiten würde.

    Aber damit schaffst du überhaupt erst wieder das Paradoxon, dass du vermeiden willst- Hesinde arbeitet ja nicht insgeheim gegen sich selbst, wenn Nandus nicht mehr existiert und damit kosmologisch keine Gefahr mehr für sie darstellen kann.


    Zum Thema Nandus würde sich vielleicht, bei weitergehendem Diskussionsbedarf, ein eigener Faden anbieten.

    Wobei mein Eindruck bislang eher war, dass Kartenmaterial jenseits der Stadtkarten in RSHs in Quellenbänden eher sparsam genutzt wird. ich persönlich rechne eher nicht mit einer Karte zu Kraftlinien in Rohals Erben. Letztendlich ist es auch schöner, die Kraftlinien etwas freier im Raum verschieben zu können, damit sich diverse Plots noch ergeben.

    Ich selbst habe zweimal für Peraine gestimmt, da es ohne Nahrung auch keine Ordnung mehr gibt, sondern nur Hunger und das Recht des Starken.

    Nur als kleines Gedankenexperiment: Ordnung muss bei Praios nicht nur die sozaile Ordnung meinen, sondern vielmehr gerade auch die kosmologische (Kosmos hier bitte in der Vieldeutigkeit des altgriechischen Wortes verstehen). Ohne die göttliche, transzendentale Ordnung wäre überhaupt kein Leben möglich. Wenn man jetzt ins Barocke abgleiten möchte: Die Natur spiegelt die Schönheit des Göttlichen, Harmonischen wieder, sie ist ihrerseits ein irdischer Abglanz des göttlichen Alverans :saint: !


    Entschuldigt bitte den Schwulst, ich musste meine Vorlesung zu Meister Eckhardts Predigten irgendwie kanalisieren :iek:.