Posts by Seldrakon

    Der Adlerschwinge erlaubt ja mit der jetzt 5ten ZE die Verwandlung in Tiere der Größenkategorie groß. Gibt es überhaupt solche (flugfähigen) nicht-übernatürlichen Tiere? Strauss ist zwar groß aber weniger Flugfähig und sonst finde ich nur mittel bei zB Adler oder Flugechse.

    Ich werfe noch den Riesenalken ins Rennen. Ein DSA-Klassiker. https://www.ulisses-regelwiki.de/Best_Riesenalk.html


    Oh ups, der ist auch übernatürlich. Riesiger Vogel...da habe ich nicht über die Lore nachgedacht, sorry.

    n 180er und 190er Boten besser gefallen haben, als jene in den letzten Boten, aber das ist wohl Geschmackssache.

    Seldrakon Vielen herzlichen Dank, dass du diese Thread mittels unheiliger Internet-Magie aus seinem digitalen Grab erhoben hast ;) . Was du geschrieben hast, leuchtet mir alles sehr ein, und ich bin sehr gespannt, was der horasische Kanzler so antwortet...

    Unheilige Thread-Nekromantie... Wenn mich bei sowas die Neugier packt, gibt es kein Halten mehr... Der Kanzler hat mir noch nicht geantwortet.


    Ich halte aber folgendes Szenario für immer wahrscheinlicher: Die genante Con ist sehr wahrscheinlich die Yaquirien-Con 2018. Die spielte 1040 in Belhanka,

    passt also genau rein. Ich vermute, dass der ursprüngliche Plan war, die ganze Story via Bote zu begleiten und so Kanon zu machen... Der direkt nächte Bote war dann diese Retro-Geschichte. Und in den dreien danach beginnen bereits Artikel aus der Themenwelt WdV und Allaventurischer Konvent prominent zu werden, zusammen mit einem vorläufigen Abschluss des Arivor-Handlungsstranges. Mein Tipp ist jetzt, dass dem ursprünglichen Plan die relativ überraschend so gehypten Themen Retro und WdV in den Weg kamen, der wenige Platz der noch da war für den wichtigsten Metaplot rund um Arivor und Konvent genutz wurde, zusammen mit Teasern für Eiserne Flammen und den Rabenkrieg (dessen Verschiebung noch nicht absehbar war). Darüber scheint die arme Udora unter den Tisch gefallen zu sein,

    Zustimmung.

    Sogar zwei Computerspiele wurden stark von einem Briefspiel stark beeinflusst. :thumbup: ^^

    Auch sonst wird ziemlich viel aus dem Briefspielen übernommen (zumindest aus den traditionell großen Briefspielen). Der jüngste Konflikt zwischen dem Horasreich und Thorwal entstand in einem Briefspiel...usw.

    Man könnte das Briefspiel sogar fast als 3/4-kanonisch beschreiben. :shy:

    Darf ich fragen, welche Spiele aus demBriefspiel kommen? Bin selber kein Briefspieler, sondern nur ein Nutznießer, das ist mir tatsächlich neu :)


    Und klar sind die Briefspiele super einflussreich gewesen. Sie sind es immer noch, aber in der Vergangenheit war es ja noch deulich stärker. Mir war es nur wichtig zu betonen, dass sie bei all ihren Einflüssen immer noch "halbkanonisch" sind. Ich habe scho oft genug Neulinge versehentlich über etwa das Albernia-Wiki stolpern sehen, die dann wit schreckgeweiteten Augen zu mir sagten: "Ich glaube, DSA ist doch nichts für mich, das ist einfach zu viel, um es mir zu merken und es gibt ja gar keinen Platz mehr zum selberbauen..." Da war es mir wichtig nochmal zu sagen, dass man den kanon nicht bricht, wenn man seinen Baron anders nennt.



    Wäre interessant, was dabei rauskommt, den Kanzler mal anzuhauen, da hast du recht. In diesem Falle ja doppelt, weil er auch der Autor des Botenartikels ist und immer noch für das offizielle DSA schreibt, wenn man seiner Namensnennung in der Sonnenküste glauben darf...

    Ist die Frage noch relevant? Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht...

    Grundlegend sind die Briefspiele und die mit ihnen verknüpften Regionalwikis "Halbkanonisch". Das bedeutet, die entstehen frei, von den Leuten aus und

    sind nicht mit dem Verlag abgesprochen. Informationen aus den Briefspielen können (!) als kanonisch angenommen werden, solange sie nicht einer redaktionellen Satzung widersprechen. Diese hat immer Vorrang und überschreibt das Briefspiel. Manchmal in der Vergangenheit haben Briefspieler und Redaktion bei der Erarbeitung neuer Abeneteuer kooperiert. Immerhin ist es ein sehr wertvolles Becken, aus dem die offiziellen Autoren schöpfen können. Deshalb wird hin und wieder etwas aus dem Briefspiel offiziell kanonisch gemacht. Das heißt, dass entweder Informationen aus dem Briefspiel in eine Regionalspielhilfe aufgenommen werden oder dass ein Briefspielautor einen Artikel im Boten schreibt, über das was dort gerade abgehnt und es so kanonisiert. (So auch bei dem Udora Artikel, der Autor ist der Leiter des Briefspiels).

    Solange das nicht passiert ist das, was in den Regionalwikis steht effektiv Fanfiction. (Nicht böse gemeint, es ist eine tolle Quelle aber eben nur halbkanonisch.)

    So ist es eigentlich...mit der Betonung auf eigentlich...

    Bei Udora muss nun irgendwas schief gelaufen sein. Der Botenartikel ist von 2018, also die Zeit, in der im Metaplot hinter den Kulissen einiges drunter und drüber ging. (Ich behaupte jetzt mal, das ist etwa 2015-2018, seit einer Weile wirkt es mir wieder etwas stringenter, aber das kann auch sujektiv sein.) In der gleichen Zeit ist auch "Gekreuzte Klingen" entstanden, das Metaplot-Heldenewerk zu Rondra, von dem es auch fünf jahre später keinen zweiten Teil gibt, alle haben darauf gewartet, dass aufgelöst wird, was es damit auf sich hat, dass 1039 in Gareth 100 Leute wir ferngesteuert in die Dämonenbrache gelaufen sind (Nachzulesen in Sternenleere), die Bornland Spielhilfte sollte "nächstes Jahr" kommen (sie kommt 2023, 6 Jahre später). Ich will nicht werten oder jammern, ich will nur anmerken: Damals fiel eine Menge unter den Tisch, so offenbar auch der Wunsch, diesen Plotsrang in Publikationen zu verarbeiten.

    Ich habe mich mal durch die Versionsgeschichte des Artikels zu diesem Bishdaryan gewühlt. Das ist der SC eines Briefspielers. Laut Versionsgeschichte sind der Mord und die Ermittlungen Con-Erlebnisse, also entweder auf einem Larp gespielt worden oder als Pen and Paper Runde auf einer DSA-Con. (Weil es eine kleine Heldengruppe ist, die da auftaucht, tippe ich letzeres. Das ist leider null meine Szene, ich bin kein Larper und kein Co-Gänger. Deshalb weiß ich nicht, welches Lap und wann. Folgende Möglichkeiten sehe ich:
    a) Ulisses wollte das in einem Abenteuer/Einer Publikation verarbeiten und hat es nicht. Davon enttäuscht schrieben die Horasreich Fans ihre eigene Variante und spielten sie auf einer Con.

    b) Ulisses hat es als LARP oder Con-Plot Plot mit den Briefspielern abgesprochen, falsch kommuniziert und die Auflösung nie publiziert.

    c) Ulisses hat es als Abenteuer geplant, dann aber einNur auf einer Con spielbares Abenteuer daraus gemacht. (Das ist schon öfter vorgekommen, z.B. mit der Nekromantin Satyana di Zefroika, die auf dem KRK 2020 in einem Con-Abenteuer getötet wurde und dann ohne weitere Erklärung wieso oder warum im Aventurischen Nekromantäum als Untote wieder auftauchte. Wer nicht auf der Con war, der hatte halt eine Wissenslücke)

    d) Ulisses hat es in einer jüngeren Publikation in einem Halbsatz aufgelöst und bis jetzt hat im Wiki noch niemand Wind davon bekommen. (In Frage käme die gesamte Produktflöte der Sonnenküste oder Banner der Treue)

    e) Sehr unwahrscheinlich: Ulisses löst es noch auf, z. B. im kommenden Rahja CF. Immerhin spielt in der Briefspiel Variante Rahja ja eine wichtige Rolle...


    Etwas Klarheit kriegt man vielleicht, wenn man Autoren des Regionalwikibeitrages mal anschreibt, der scheint ja noch aktiv zu sein...

    In Ergänzung zu den Anmerkungen von Geron Sturmkind. Ist vielleicht eine dumme Frage, aber bist du sicher, dass die Professionen wirklich doppelt angezeigt werden und nicht nur zwei verschiedene Professionen gleichen Namens sind? Durch die "Nur Regelwerk und Almanach" Politik gibt eine Menge Professionspakete doppelt. Den Andergaster Magier gibt es einmal aus der RSH nach Grundregeln und einmal aus dem Magie-Regelwerk. Diese Variante ist teurer, da sie mit einer Fokusregel-SF staret, die es in den GRundregeln nicht gibt.

    "Übliche Professionen" ist ein allgemeines DSA 5 Problem. Das system existierte im GRW wurde aber in den anderen Bänden nicht konsequent weitergeführt. Z.B. wurde der Gjalsker als Profession erst in Magie II etabliert, weil man ihn da für den Tierkrieger brauchte. Dem entsprechend sind seine "Üblichen Professionen" reichlich dünn... Andersherum existiert das Problem auch. Der Andergaster Magier z.B ist die "Übliche Profession" für keine einzige Kultur, ebenso wie beispielsweise der Entdecker aus dem Kompedium und noch viele viele andere. Dadurch dass jedes Buch in sich geschlossen sein muss, ist es nicht möglich, bandübergreifende Bezüge herzustellen. Der Optolith kann da nur sounsoviel tun, weiler ja nur abbildet, was die Bücher sagen.

    Ich hatte eigentlich immer gedacht, dass magische Dienstleistungen auch Schüler mit einschließt, aber das führt als Debatte jetzt vielleicht zu weit....

    Jedenfalls hatte sie auch einen Stab und hat Jobs für die lokaleBevölkerung angenommen...

    Schattenkatze: An den existierenden Faden zum Thema angehängt


    Ich habe die Frage noch nirgenwo entdeckt, ich hoffe, ich war nicht zu dumm zu suchen...

    Haben Gildenlose Magier ein Siegel und was für eines?

    Meine Freundin spielt den GRW-Archetypen "Schüler des Alrik Dagabor" und dabei kam diese Frage auf. Alrik Dagabor ist ein Privater Lehrmeister und außerdem gildenlos, es kann also weder ein Akademie noch ein Gildensiegel sein. Dnnoch sind seine Schüler ja keine "halblegale" Profession wie Druuiden oder Hexen, sondern folgen dem Kodex Albyricus. Gibt es eine Quelle (gerne auch DSA 4), ob Gildenlose, Akademielose ein Siegel tragen und wenn ja welches? Ich habe keine gefunden, aber ich glaube einfach nicht, dass sie ungesiegelt durch die Weltgeschichte laufen...

    Ich habe den "Mondenkaiser" als Sandbox geleitet, musste mich also in den Adel Almadas einlesen. Und eine meiner Spielerinnen hat eine (dazuerfundene) Tochter von Brandil von Ehrenstein-Streitzig gespielt. Also habe ich mich in die Familie eingearbeitet. Aber das ist halt so klassisches Wissen, das meine Gruppe null juckt (denen reicht, wenn sie wissen wer wer ist), mich aber wahnsinnig macht, wenn ich es beim darstellen nicht weiß :)

    Zar besteht seit 1026 Frieden zwischen den Ländern, aber einzelne Plünderfahrten gibt es dennoch. Die letzte kanonische 1040 (https://www.facebook.com/DasSc…10159660963004063/?type=3) Also wie zakkarus gesagt hat, lieber mal die Tsaflagge hissen und sich nicht wundern, wenn aus Reflex erstmal die Hafenfestungen bemannt werden. Aber zumindest mit Brandgeschossen muss mn nicht rechnen, falls man nicht anfängt :)

    Persönlich kann ich mir auch einen Unterschied vorstellen, wo man landet. Eine einzelne Otta vor einen kleinen Dorf löst sicher deutlich mehr Panik aus, als eine einzelne Otta unter 100 anderen Schiffen aus aller Welt am Tafen von Teremon.


    Edit: zakkarus Der Überfall von 1040 (oben habe ich den Botenartikel verlinkt) wurde im Boten abgedruckt, jedoch in der Thorwal CF Sonderausgabe, wo einmal Thorwal mittels Meldungen in die gegenwart gebracht wurde. Ich habe den leider selbst nicht, weshalb ich hier etwas awkward das Facebook-Bild verlinkt habe.

    Ich vermute jetzt auchmal, dass damit das gemeint ist, worauf sie persönlich zugreifen kann. Also das Szenario, dass jemand zu Rohaja kommt und sagt "Jo, ich brauche super Dringend eine Menge Geld". Wie auch immer das kaiserliche Finanzsystem und die Trennung von Staats und Privatkasse in Aventurien geartet ist, ich glaube kaum, dass Rohaja einfach die kaiserlichen Schatzkammern in Elenvina von heute auf Morgen leer räumen kann, weil sie sich einbildet, für drei Millionen Dukaten in bar irgendwas kaufen zu wollen. Dafür müssen die Haushaltspläne für die laufenden Kosten umgestellt werden (all die Pfalzen, die stehenden Garden in Garethien, die Versorgung des reisenden Hofes...) die jährlichen Abgaben müssen tatsächlich vorhanden sein (und nicht erst in zwei Monaten bezahlt werden), der Schatzmeister kann rumzicken etc. Ein Großteil des Kaiserlichen Vermögens liegt ja auch in Landbesitz, Naturalien, nicht verflüssigbaren Kleinodien etc.

    Wenn hingegen Khadil Okharim oder inzwischen seine Tochter zusammen mit den Akademieoberen in die Schatzkammer geht, dann können sie die Edelsteine einfach händeweise raustragen. Es hindert sie ja niemand. Insoweit kommt es schon in in meinen Augen...

    Ich glaube, bei politischen Akteuren ist es nochmal schwierig, weil es eine große theoretische Finanzkraft gibt, die sch aber praktisch niemals umsetzen lässt. Theoretisch kann Rohaja die Raulskrone morgen an Stoerrenbrandt verkaufen und so wahrscheinlich eine Summe von einer oder mehreren Millionen erhalten. Aber wenn sie das tut, hat sie eine große Menge an Problemen...

    Vielleicht noch erweitert um ein paar kanonische Beispiele: (ich nehme Almadanis, weil ich mich da besser auskenne, weil ic lange dort gespielt habe).

    Praidoar von Streitzig ä. H. Graf vom Yaquirtal (Ich schreibe ab jetzt nur noch Streitzig, ich meine immer die ältere Linie) war Oberhaupt des Hauses von Streitzig. Seine Frau war Romina von Thangolforst, die sich nach der Heirat Romina von Thangolforst-Streitzig nannte. Dies blieb jedoch auf sie beschränkt, offensichtlich weil die Thangolforsts im vergleich zu den mächtigen Streitzigs kleine Lichter sind. Ihre Kinder heißen nur von Streitzig ä.H. z.B. Gendahar von Streitzig ä.H. und Rohalija von Streitzig. Romina wurde de Facto einfach einfach in das Haus Streitzig integriert. Der erstgeborene Gendahar erbte die Grafschaft und ist heute Gendahar von Streitzig ä.H. Graf vom Yaquirtal.


    Anders sieht es nun bei der Tochter Rohalija aus. Die heiratete den Außenseiter Brandil von Ehrenstein. Die Ehrensteins sind mächtiger als die Streitzigs, immerhin die Herzogenfamilie von Tobrien. Allerdings ist er weder der Erbe des Herzogenhauses noch sonderlich nahe dran. Es wurde sich vertraglich geeinigt und beide Gründeten eine neue Linie: Das Haus Ehrenstein Streitzig. Sowohl Brandil als auch Rohalija als auch deren Kinder führen diesen Namen. Zusätzlich wurde explizit Brandil später nach dem Freiwerden der Grafschaft Ragath mit ihr belehnt, sodass er nun nun Brandil von Ehrenstein-Streitzig, Graf von Ragath ist.


    Wieder anders ist es bei der erstgeborenen Tochter der beiden: Concabella von Ehrenstein-Streitzig. Die heiratete Hagrobald vom Großen Fluss, den Herzog der Nordmarken. Im Ehevertrag wurde esplizit geregelt, dass kein Kind der beiden beide Lehen erben darf. (das wäre auch etwas zu viel Macht für eine Familie...) Ihr eigener Name ist nun Conchabella vom Großen Fluss, Herzogin der Nordmarken, sie ist Teil des Hauses vom Großen Fluss. Bei ihren Kindern ist das jedoch so eine Sache. Der Ehevertrag regelt, dass ein Kind Gräfin von Ragath wird, das andere Herzogon der Nordmarken. +Dem enstprechend heißen die Kinder:

    Godehard Jast vom Großen Fluss und Ilara Meingard von Ehrenstein-Streizig. Der jeweils andere Name ist weg.


    Als Fazit aus diesem Exkurs würde ich ziehen:

    Üblicherweise: Wenn eine Familie mächtiger ist: Integration der weniger mächtigen Person. (Erblich ist der mächtigere Name).

    Optional nach lokalem Gebrauch ein Doppelname für die einheiratende Person. (Nicht erblich).

    Wenn beide Familien gleich mächtig sind: Gründung einer neuen Linie abgegrenzt mit Doppelname, "jüngere Linie" oder neuem Stammsitz. (Erblich ist der neue Name)

    Alles weitere (und beliebige Abweichungen) regeln Verträge.


    Außen vor bleiben Adelsprädikate. Nur der Graf von Ragath ist Graf von Ragath und auch nur er (uns seine Frau) dürfen den Titel führen. (Ausnahme ist das Bornland).


    Kleines Edit im Bezug auf "die mächtigere Familie": Dass "mächtig" durchaus fluide sein kann beweist Rechtmäßiger Kaiser Thronräuber Answin von Rabenmund. Der leitete seinen Thronanspruch über seine Mutter, eine geborene von Gareth her. Als Kaiserfamilie sollte "von gareth ja eigentlich immer die "mächtigste Familie" sein, Allerdings stammte sie aus einer unbedeutenden Nebenlinie der von Gareths ihr Mann hingegen war der Thonerbe des Fürstentums Darpatien, sodass man sie in das Haus Rabenmund integrierte und ihr Sohn nun Answin von Rabenmund und nicht Answin von Gareth ist. (Was nun niemand wissen konnte, ist dass sich ausgerechnet diese unbedeutende Nebenlinie später an die Macht putschte und Answins Onkel Reto Kaiser wurde.)

    Tja, das gilt dann vermutlich für alle Siegel aus dem Siegelprojekt - mal wieder rechtliches? Zu DSA4 war's noch offiziell.

    https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Schule_der_Beherrschung weißt sogar auf das Siegel hin, während es zu AM3 fehlt.

    (Was ich mal kurz geprüft habe, da ich glaubte mich daran zu erinnern, das früher zu jeder Akademie bei Wikiaventurica auch die bekannten Siegel (so bei Fasar aus dem Boten) angezeigt wurden. Hilft uns zwar nicht weiter, nur erhärtet dies meine Befürchtung auf ältere Siegeldarstellungen.)

    Die Siegel wurden noch zu DSA 4.1 Zeiten in der Mittel der blauen Reihe umgestellt. (Ich glaube, ab Stätten okkulter Geheimnisse, aber das muss ich zu hause nochmal blättern.) Einige Alkademien haben deshalb die neuen und einige die alten Versionen. Auf der alten Homepage hatte akademiesiegel.de teilweise auch die geupdateten Siegel stehten (wenn auch nie alle). Im Download Archiv sind leider nur die nicht überarbeiteten alten Varianten.


    EDIT


    Gerade nochmal überprüft. Es stimmt: In Stätten okkulter Geheimnisse, also Akademieband 3 wurden die Siegel umgestellt von jenen aus dem Siegelprojekt zu neuen Varianten.

    Was ich falsch im Kopf hatte, is dass man die neuen auf akademiesiegel.de einsehen konnte. Wo man sie einsehen konnte, war stempelschmiede.de. Dort konnte man die alte und die neue Reihe kaufen. Inzwischen führt die Homepage die Stempel nicht mehr, aber im f-shop kriegt man noch ein paar Restposten. Und die sind im Shop immer mit "alt" oder "neu" gekennzeichnet.

    Edit: Die "originalen" 11 neuen Siegel, wie sie in "Stätten" abgedruckt wurden, finden sich auf der deviantart Page der Künstlerin: https://www.deviantart.com/sou…568421/dsa-akademiesiegel

    Inzwischen hat DSA 5 nachgelegt und dürfte in "Aventurische Magie I-III" noch weitere im gleichen Stil erneuert haben... Da habe ich leider die Bände nicht.

    Edit 2: Kann doch eine Quellenangabe machen: Vollständige Liste im neuen Design findet sich im Kodex der Magie S. 65ff. (Was in welchem Einzelbuch steht kann ich leider nicht sagen, die Bände habe ich mirklich nicht)

    Weder Schwertbund noch Amazonenkirche haben einen jetzt einen besonders blutbasierten Kult, da irgendwie als anstößig beschrieben wird (der Blutkult der Kor-Kirche wird als in Ansätzen so beschrieben, dass der schon mal abstoßend auf Außenstehende wirken kann). Blut ist heilig in beiden Kirchen, aber fragwürdige Ritualen sind da nun nicht gesetzt.

    Alles gut, ich habe es ja auch eher scherzhaft gemeint, weil ich den Gedanken lustig, fand, dass beide Fraktionen auf so einer sehr abstrakten Ebene bonden :) Beim Schwertbund kommt es ja immer ein bisschen auf die Senne an, wie sehr Blut eine Rolle spielt. Ich persönlich hatte bei den Amazonen immer die Vorstellung, dass durch die tulamidischen Bezüge die Kulthandlungen etwas archaischer gestaltet sind. Fragwürdigkeit wollte ich ihnen nicht unterstellen. Du bist aber definitiv die Person mit mehr Ahnung, ich fand nur den Gedanken lustig :)

    Scoon

    Orks sind zum einen häßlich, Amazonen achten auch auf ihr Aussehen (deshalb ja auch ihre körperbetonten Rüstungen). Das wäre der eine Grund.

    Orks verehren Brazoragh, der ein Rivale Rondras ist. Das wäre ein weiterer Grund.

    Für Orks zählt eine Frau nichts, Amazonen sind durchweg Frauen. Das wäre ein dritter Grund.

    Allein die drei Gründe, die mir jetzt einfallen, machen klar, dass Orks und das amazonische Ideal unvereinbar sind.

    Beide Kulturen haben ein sehr spezifisches Schönheitsideal, dass mit ihrem Kämpferethos einhergeht.

    Beide pflegen einen blutbasierten Kriegerkult abseits der zwölfgöttlichen Norm.

    Beide glauben, dass Krieg auf ein einzelnes Gschlecht beschränkt sein sollte.


    Klingt so, als würden sie eine Menge Gemeinsamkeiten festellen, wenn sie von äußeren Umständen dazu gezwungen werden, sich nicht gegenseitig umzubringen ;)  Halbblut meinst du, das wäre eine gute Origin-Story? Im Suff irgendwo im Svelttal in einer Kneipe verkündet die Amazone. "Nur das starke Geschlecht sollte kämpfen!" und der Ork sagt lallend "Genau das sage ich auch immer." "Diese mittelländischen Rondrapriester verstehen einfach nicht, wie man eine Kriegsgottheit richtig verehrt!" "Genau meine Rede. Dazu braucht man eben alte Rituale!" "Genau was ich immer sage, du verstehst mich!" Eins kommt zum anderen und 9 Monate später wird eine Heldin geboren. :D


    Spass beiseite, klat sind es voll gegensätzliche Kulturen, das verstehe ich schon und ich habe ja schon oben geschrieben, dass da viel zusammenkommen muss, dass es dazu kommt, aber genau so etwas macht ja den Reiz des Exoten aus :)

    Natan

    Einem Laien würde ich sagen "Ein klassischer Streitkolben, aber aber zweihändig" oder "eine Hellebarde mit mehreren Klingen."


    Historisch gesehen und von der Art der Handhabung kommt am nähesten an einen Korspieß der "Goedendag". Eine Waffe v.a. niderländischer Landwehr. Der Goedendag ist zweihändig, funktioniert als Hiebwaffe und hat zusätzlich eine Spitze, genau wie der Korspieß. Im Gegensatz zum Korspieß hat er jedoch keine extra Klingen am Waffenkopf.

    (https://en.wikipedia.org/wiki/Goedendag)


    Edit: Ich glaube stark, dass das Zufall ist und der Korspieß als reine Fantasywaffe ersonnen wurde, trotzdem spannend zu wissen, dass das Konzept an sich funktioniert

    Sano Ich glaube diese Unterscheidung in Gruppe 1 und 2 (Unwahrscheinlich in den Regeln der Welt und weltbrechend) ist wahnsinnig wichtig.

    Vielleicht noch ergänzt um realweltliche Beispiele:
    1. Kann eine offen bisexuelle Frau im Frankreich des Barock eine Karriere als Duellantin und reisende Abenteurerin hinlegen? Super unwahrscheinlich. Aber dennoch möglich. (https://de.wikipedia.org/wiki/Julie_d%E2%80%99Aubigny)

    2. Kann ein Französischer König des Barock seine Armee mit Laserkanonen verstärken? Nein. Jedenfalls nicht, wenn die Geschichte in unserer Welt spielt.


    Die Amazone von Halbblut fiel für mich persönlich in Kategorie 1, aber wenn du sie in Kategorie 2 packst ist es klar, dass du eine andere Meinung dazu hast :) Die Grenzen können ja manchmal fließend sein, auch je nachdem, wie man Texte und Lore interpretiert.


    Halbblut

    Ich hoffe, du hast die zwie Fragen am Ende nicht als Front verstanden, wie gesagt, ich mag das Konzept sogar. Ich kann aber ein bisschen den Beißreflex verstehen. Wer schon mal in einer Runde dabei war, wo sich jemand zum Mittelpunkt aufgespielt hat mit seinem "coolen Charakter" oder "tragischen Charakter" ist halt ein bisschen gebranntes Kind...