Das gute alte DSA 3..

  • Also ich habe keine Zeit, keine LUst und kein Geld für DSA4!!!
    Ich hatte grad fast alles zusammen, da kommen die mit ner neuen edition und ich steh doof da... nee, ohne mich!!!
    Ich liebe DSA3 und das reicht! Immer diese doofen Neuauflagen!

  • Ich bleibe auch bei DSA 3. Die 4te Edition ist was für regel vernarrte, phantasielose Menschen.
    Ich habe mich sehr lange mit den ersten 3 Boxen beschäftigt und konnte keine Verbesserung zur 3ten Edition
    feststellen. Eher sind noch mehr Regeln und ausnahmen hinzu gekommen. Desweiteren sind die Boxen Schweine teuer
    und ich sehe es nicht ein so viel Kohle für das Spiel aus zu geben.
    Meine Grp. sieht das ähnlich, wir haben die Regeln der 3ten Edition leicht an unsere Bedürfnisse angepasst und sind damit
    sehr zufrieden. Ich finde es nur sehr schade, dass Fanpro die 3te Edition nicht mehr herstellt........würde gerne noch ein paar
    OVP Boxen erstehen. Nach 10 Jahren ist die eine oder andere der meinen recht gebraucht :paranoia:

    Sei ohne Furcht im Angesicht Deiner Feinde!
    Sei Tapfer und Aufrecht auf das die Götter Dich lieben mögen!
    Sprich stehts die Wahrheit auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet!
    Beschütze die Wehrlosen und tue kein Unrecht!
    Dies ist mein Schwur !

  • Quote

    Die 4te Edition ist was für regel vernarrte, phantasielose Menschen.


    Das ist eine wenig freundliche Formulierung, möchte ich mal sagen, und obendrein sehr unbegründet und pauschal.
    Also Leute, die DSA 3 spielen, sind grundsätzlich phantasievolle Meschen, und wer DSA 4 spielt, ist durchweg phantasielos?
    Warum?
    Das Rollenspiel und Charakterdarstellung sind ganz genau die gleiche.
    Und was sind dann Menschen, die beide Editionen gleichermaßen gerne und aktiv spileen? An dem einen Tag phantasievolle Menschen, die einem Charakter eigenständig Tiefe verleihen können, und am anderen Tag welche, die ohne Regeln und Probe, wie man sich IT den Hintern abwischt, keinen Charakter darstellen können, weil es ihnen an Phantasie mangelt?
    Und wenn ein Charakter von DSA 3 nach DSA 4 konvertiert wird und genauso gespielt wird wie zuvor, ist es ein Charaktzer, der Zeugnis ablegt von der Phantasielosigkeit seines Spielers?


    Quote

    würde gerne noch ein paar OVP Boxen erstehen.


    Dann tu das doch. Ich habe letztes Jahr zwei OV Boxen gekauft, und im Jahr davor eine. Meine DSA 3 Boxen habe ich alle OV gekauft, samt und sonders nach Erscheinen von DSA 4.


    Ich kann verstehen, wenn man Vorbehalte gegen DSA 4 hat, weil das Regelwerk so teuer ist, die Regeln so anders und es ein paar wirklich seltsame Regelungen und Veränderungen gibt und es wenig Einsteigerfreundlich ist.
    Aber DSA 3 hat ebenso wie DSA 4 Stärken und Schwächen und wie bei DSA 3 mixt man sich auch im Notfalle die Hausregeln, die man benötigt, bzw. greift nur auf die Regeln zurück, die man für vernünftig und spielspaßfördernd hält.
    Da ist das System meines Erachtens ganz gleich, denn Rollenspiel ist immer gleich.

  • Naja, die Argumentation, dass DSA4ler allesamt einfallslos seien, ist wirklich ein bissl krass.
    Ich bin kein Fan von DSA4, das wissen die meisten, die schon länger auf dem Orki sind, und meiner Meinung ist es auch ein bissl Geldschneiderei, was die Leutz von Fp machen, aber ich denke mal, dass diejenigen, die sich das RW kaufen, nicht unbedingt einfallslos und Fantasielos sind.
    (Ich habe mittlerweile auch ein Exemplar in meiner Sammlung stehen)


    Wie kann man denn Argumentieren, wenn man nun Neuling bei DSA hat?
    Sind die auch Einfallslos und ohne Fantasie?


    Die kennen doch kein anderes System, als das 4er.
    Ich habe drei Editionen durchgemacht, und werde zumindest den Regionalteil in der 4ten auch mitmachen.
    Aber dieses "Glück" haben nicht alle Spieler (zumal ich gesehen habe, dass genug Leute Leute auf dem Orki noch nicht mal auf der Welt waren,als ich mit DSA angefangen habe ;) )

  • Quote

    Die 4te Edition ist was für regel vernarrte, phantasielose Menschen.


    Hm, also ich kann hier nicht herauslesen, dass alle, die DSA4 spielen diese Eigenschaften auch unbedingt haben müssen. Ich würde das eher so verstehen, dass die DSA4 Regeln wenn das obengenannte zutrifft gut geeignet sind.


    Und in einem gewissen Rahmen mag das auch stimmen: Insbesondere für Rollenspielanfänger ist es sicherlich leichter, einen regelgebundenen Rahmen zu haben, in dem man sich bewegen kann. Auch gefällt sehr häufig Leuten, die regelvernarrt sind tatsächlich die 4. Edition besser.


    Auch wird die Phantasie unter Umständen durch Regeln unterstützt, was es manchen vielleicht leichter macht, sich etwas vorzustellen.


    Aber phantasielos glaube ich nicht. Wer phantasielos ist würde sich wohl kaum ein P&P Rollenspiel zulegen ;)



    Naja, bei uns waren schon im DSA3 zuviele Regeln, aber da muss wohl jeder selbst sagen, was ihm taugt.

  • Quote

    Insbesondere für Rollenspielanfänger ist es sicherlich leichter, einen regelgebundenen Rahmen zu haben,


    DSA 3 ist regelgebunden, DSA 4 hat nicht nur seine Optionalen- und Experteregeln als Vorschlag angedacht, ohne sie übernehmen zu müssen, und, vor allem: DSA 3 ist bei weitem deutlich Einsteigerfreundlicher als DSA 4.

  • DSA3 mag einsteigerfreundlicehr sein


    Ich weiß nur, als ich auf einem Con war und da DSA3 angespielt hatte, war das der Grund warum ich jahrelang von DSA nichts mehr wissen wollte.


    Er später bin ich vor lauter Verzweiflung weil ich gerne wieder Rollenspiel machen wollte in eine Runde gegangen die DSA spielte.


    Das war dann aber DSA4 - was ich viel besser fand. Ich finde es nun mal besser wenn Punkte selber verteilt werden. Auswürfeln von Werten fand ich schon immer ziemlich blöd, egal was für Werte ich gekreigt habe. Es gehört für mich zum Spaß am Rollenspiel dazu, an einem Charakter herumzubasteln, mit den Punkten zu jonglieren, zu überlegen welche Nachteile/Vorteile zu ihm passen, wie ich ihn im Kopf habe.

    Never whipsnap a whipsnapper

  • Naja, Variel. Wenn du das so empfindest will ich dir garnicht widersprechen. Ich persönlich finde es halt besser, wenn Helden auch unterschiedlich mächtig sein können. (Schau mal! Der hat üblen Körpergeruch und nur ein Auge- wir sollten uns vor ihm in Acht nehmen, der ist bestimmt ein guter Kämpfer!).


    Für mich gehören die ganzen Regeln eigentlich nicht zum Rollenspiel dazu, sondern bilden nur einen Rahmen dafür. Dass dir DSA3 keinen Spaß gemacht hat, DSA4 dagegen schon kann ich ehrlichgesagt weniger nachvollziehen, weil beide Systeme für einen Einsteiger eh zu kompliziert sind, sie beim "Anspielen" gleich zu durchschauen. Wenn dir das DSA3 vorher keinen Spaß gemacht hat sind für mich nur zwei Erklärungen spontan plausibel: Der Meister/ die Gruppe hat keine ordentliche Stimmung rübergebracht oder du warst damals in einer Phase, in der dir das Genre nicht so getaugt hat.


    Schattenkatze:
    Absolut richtig. Ich wollte auch primär meine Interpretation der vorherigen Aussagen zum Besten geben. Natürlich ist DSA3 im allgemeinen einsteigerfreundlicher, aber die Art, wie spezielle Eigenschaften auszuspielen sind ist für Rollenspieleinsteiger erleichtert.

  • Je nachdem, wie der betreffende Spieler die Punkte einsetzt, kann er Charaktere unterschiedlicher Mächtigkeit erschaffen. Davon mal abgesehen kann man auch unterschiedlich viele GP zuweisen oder ein Spieler kann sich auch Nachteile geben ohne sich dafür GP aufzuschreiben (ja, ich weiß, für viele schwer vorstellbar ^^).


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    Ich finde DSA4 weitaus besser als DSA3. Sicher hatte ich wirklich schöne Momente mit DSA3, aber irgendwelche nostalgischen Gefühle oder eine "Früherwarallesbesser"-Mentalität können nicht über die offenkundigen Mängel des Systems hinwegtäuschen - der größte von allen: das Stufensystem.
    So kann ich an dem Umstieg beim besten Willen keine Geldmacherei entdecken, sondern lediglich das längst überfällig gewesene Auswetzen alter Scharten.

    Es gibt mehr, als nur eine Wahrheit.

  • Ich für meinen Teil habe beide Systeme gut kennen gelernt und kann es daher recht gut miteinander vergleichen.


    DSA3 kam mit weniger Regeln aus, konnte schnell durch Hausregeln ergänzt werden.
    - Nachteil sind die recht fixen Helden, die nur durch eingreifender Meisterhand verändert werden können, um nicht "Der Thorwaler", "Der Streuner", "Der Gaukler" zu sein.


    DSA4 bietet viele Handlungsmöglichkeiten, ein im Grunde gerechtes System, das alle Spieler mit einheitlichen Punkten ausstattet.
    - Nachteil sind die unglaublich aufgeblasenen Regeln, neuen Sonderfertigkeiten und dergleichen.


    Mein Fazit ist, dass das DSA4-System eine gute Idee war, aber von vielen Händen (viele Köche verderben den Brei) missstaltet wurde.
    Wenn man sich die Professionen betrachtet, oder die Rassen, dann gibt es eklatante Unterschiede, die GP-Technisch schnell wieder Unrecht hereinbringen. Durch eine Kultur 5 GP geschenkt zu bekommen, weil man "Adlige Abstammung" für 2 GP schon in der Herkunft bekommen kann und dergleichen, machen die Ungerechtigkeit noch größer.
    Zudem sind Helden, die eine teure Profession verfolgen, die größten Psychopaten sind, müssen sie oft Nachteile zwingend nehmen, um die Kosten begleichen zu können.
    Wenn man sich überlegt, dass Bettler, bzw. kleine Helden allgemein die meißten Vorteile haben, ist es fraglich, warum der pyromanische Mensch, mit Goldgier und nur noch einem Auge, der Nachts schlecht schläft und nichts mehr schmecken kann, Magier wurde und nicht der Gutaussehende Streuner, der Glück besitzt, Herausragende Gewandheit und noch ein begnadtes Gehör?


    Alles in allem, war es eine sehr gute Idee, die allerdings verhunzt wurde.


    Soviel zu meinem Senf.


    Gruß vom Sensemann aka Nioa.

    Thorin: wenn so viele frauen heutzutage zur see fahren würden, dann auch nur um mailand zu plündern und mit viel stauraum für schuhe

  • Ich lese immer wieder, gerade teure Professionen würden Psychopathen hervorbringen, weil man so heftige Nachteile nehm muß.
    Ich schöpfe selbst bei der billigsten R/K/P de 50 Punkte ich Nachteilen mehr oder minder (minder sind dann mal 46 oder 47 Punkte) und behalte mir vor, dass ich nicht Nachteile nehme, die ich mit dem Kozept nun überhaupt gar nicht in Einklang bringen kann (solche Nachteile nahme ich nicht) und dass vor allem ein Psychopath nur der ist, dessen Konzept so etwas vorsieht, und nicht etwa dessen Vor- und Nachteile.


    Torwächter: Schon in DSA 3 haben einige Charaktere "schlechte Eigenschaften", die nicht auf dem Charakterbogen draufstanden/draufstehen und m Gegenzug haben auch DSA 4 Charaktere von mir Nachteile, die 0 GP bringen. Die sind dann allerdings meist (ich habe auch eine Ausnahme, da ist seit der Generierung ein 0 GP Mitläufer) durch AB gewonnen worden, bzw. ich habe für mich beschlossen, dass bestimmte Ereignisse sich so ausgewirkt haben.
    Kommt also tatsächlich mal, aber wohl nicht wirklich so oft, vor.


    Sensemann: Einige der von Dir angesprochenen Punkte werden in der neuen Regelwerksausgabe überabeitet.


    Davon abgesehen finde ich, dass in beiden System die Individualisierung vor allem und in erster Linie durch das Rollenspiel und das Wesen des Charakters (also auch dem Wesen jenseits und abseits von Vor- und Nachteilen, auch wenn die in der Tat in meinen Augen dazu beitragen, mehr Unterschiede zu erschaffen als es DSA 3 mit seinen 7 fixen schlechten Eigenschaften tut) entstehen und weniger duch Talentwerte und Attributsverteilungen.

  • @ Schattenkatze:


    Meine Charaktere haben oft auch Nachteile, die nicht auf dem Blatt stehn. Aber das sind dann solche, die mich zwar einschränken, aber nicht so fies ziehen, dass man mich damit nicht zu etwas zwingen kann.


    Aber du stimmst mir zu, dass man einige Helden mit Nachteilen versehen muss, die erst nicht zum Charkonzept passten. Beziehungsweise, dass man überhaupt gezwungen ist, Nachteile zu nehmen, obwohl man nichtmal einen Vorteil gewählt hat, als Grundvoraussetzung für den Helden allgemein.
    Und bei niedrigen Professionskosten kann man die 50 Punkte-Grenze anvisieren und hat plötzlich eine fast wahnsinnige Unzahl an Vorteilen.
    Und manche Vorteile können bestimmte HElden nie bekommen. Ein Magier mit Eidetischem Gedächtnis wäre für mich sicher mal reizvoll, aber so extrem nachteilbeladen, dass ich sicherlich irgendwo an den GP-Gebern kratzen müsste.
    Abe ein Bettler kann problemlos alles behalten, oder herausragend aussehen (nur beispiele, mir nicht um die Ohren hauen, wie sinnvoll, ein herausragend aussehender Bettler ist), da die Profession eben billig genug ist.
    Ich habe, ohne einen Vorteil zu wählen, schon einige Charkonzepte niederlegen müssen, weil sie nicht realisierbar sind.


    Dass ein paar Dinge überarbeitet werden, habe ich gesehen und zur Kenntnis genommen. Sicherlich sind da Besserungen dabei, aber auch diese werden mich nicht dazu bringen, mir weiterhin SHs zu kaufen.
    Das System kommt mir einfach manchmal lieblos zusammengeschustert vor.


    @ Topic:


    Ich habe bewusst DSA4 gewählt, um mein Spiel weiter zu führen.
    Das Rollenspiel ist Systemunabhängig, da kann man mit allem auskommen.
    Aber mir fiel die Wahl zwischen DSA4 und DSA3 nicht schwer. Ich für meinen Teil haben gerne eine größere Auswahl und mehr Feinheiten.
    Wir hatten seiner Zeit so lange am DSA3 herumgeschraubt, dass es fast an DSA4 erinnerte, selbst eine Art Sonderfertigkeiten haben wir ersonnen.
    Da war der Wechsel zu DSA4 einfach nur logisch, da wir es schon in der "Hausregel-Variante" gespielt haben.


    Aber ich kann vollkommen verstehen, wenn man bei DSA3 bleibt.
    Der Zugewinn an Regeln ist enorm und eine Charerstellung kann schonmal einabendfüllendes Programm werden.
    Und ich habe selbst bemerkt, wie die regeldiskussionen mit DSA4 sprunghaft angestiegen sind und gerade die Zauber sind derart gefährlich geworden, dass ich einiges zusammenstreichen musste, damit nicht plötzlich Magier zu Alleskönnern werden.


    Aber das war für mich der Preis dafür, dass ich eine freiere Handhabung hatte.
    Ich habe weniger an DSA4 herumbasteln müssen, als an DSA3, damit es mir gefällt.


    Soviel zu meinem Senf.


    Gruß vom Sensemann aka Nioa

    Thorin: wenn so viele frauen heutzutage zur see fahren würden, dann auch nur um mailand zu plündern und mit viel stauraum für schuhe

  • Man muß nicht unbedingt nicht primär passende Nachteile wählen, man kann ja auch weniger als 50 GP in der Regel nehmen.
    Zumindest ist eine meiner wohl teuersten Professionen (da ich weder ein Faible für Magier noch für teure Krieger habe, habe ich nicht so oft mit teuren Professionn zu tun) eine SG nach Adersin und die hat nicht mal 50 GP in Nachteilen und ich fand sie gar nicht schwer genau so zu erstellen, wie sie mir vorschwebte. dafür, dass ich hörte, die seien in den Kosten so teer und haben ja auch schon einige ordentliche Auto-Nachteile, ist sie mir leicht von der Hand gegangen.
    Aber in der Tat nehme ich zugegeben sehr häufig Nachteile, um die 50 voll zu machen, die nicht direkt das Charakterkonzept unterstützen, aber sie widersprechen ihm nicht (denn etwas, dass meiner Vorstellung vom Charakter nunmal gar nicht entspricht, nehme ich halt nicht, GP hin oder her) und machen schon gar nicht ein "Psychowrack" aus.


    Des weiteren dürfte jedes System Stärken, Schwächen, Lücken und Überarbeitungspotential haben.


    Schattenkatze, weiterhin DSA 3 und DSA 4 spielend (und in deren Gruppen an beiden Systemen mit Hausregelen gebastelt wird, was uns nicht zufrieden stellt). :)

  • Ich hab hier zwar ne Menge DsA 4 Regeln rumliegen, allerdings wurden mir da mal geliehen und erreiche den Typen nicht mehr, der mir die gegeben hat (geht nie an sein Handy und ist umgezogen etc.) schade eigentlich, ich würd ihm das Zeug zu gern wiedergeben.
    Als DsA 4 damals rauskam ist bei uns im Rollenspielkreis ne Menge kaputt gegangen. DsA 4 war nicht alleinschuldig, hat aber sicher ne Menge Mitschuld. Die Gruppe hatte einige interne Quelereien, am Ende wurde es aber zu nem Systemstreit. DsA 4 war da. Alle hattens erwartet habens angezockt. Nen paar sind dabei geblieben, nen paar wollten bei DsA 3 bleiben. Das ganze eskalierte ein wenig und es endete damit, dass die DsA 4 Fraktion am Ende unter sich bleiben wollte. Während ein paar Kumpels und ich bei DsA 3 geblieben sind. Hab mir damals nen Nebenjob besorgt um noch möglichst viel DsA 3 Material einzukaufen bevor es aus den Läden verschwindet.
    Meine Erfahrungen mit DsA 4 waren derart negativ, dass ich selbst aktiv werden musste um mir nen Teil DsA 3 zu retten.
    Wir spielen immer noch DsA 3 und haben ne Menge Spaß dabei =)
    Die DsA 4 Leute von damals sind heute kaum mehr existent. Ein Teil wechselte kurz darauf auf D&D (und nahm einen unseren besten Meister mit =( ), andere hörten ganz auf. Nen kleiner Teil der damals größeren Gruppe spielt meines Wissens nach noch DsA 4 hab die aber auch seit nem Jahr oder so nicht mehr gesehen, also keine Gewähr für die Angaben.
    Vor einiger Zeit haben ein paar unserer Neueingänge sich mal die DsA 4 Regeln angeschaut (wie gesagt bei mir und einigen anderen fliegen da viele Unterlagen zu rum) und verstehen jetzt warum das System bei einigen von uns so sehr auf Ablehnung stößrt.
    Die genauen Gründe werde ich jetzt nicht erläutern (da in ner halben Stunde wieder gespielt wird), komm da aber gern nochmal drauf zurück.
    DsA 3 wird für mich wohl noch lange der Inbegriff von DsA bleiben (auch und gerade wegen einigen unrealistischen Begebenheiten) aber im großen und ganzen bin ich nicht so erbittert gegen DsA 4. Ich hab zwar immer noch keine Lust es jemals wieder zu spielen, aber ich denke für einige Spieler war es wirklich eine Innovation und diese sollen gern damit glücklich werden. Die Grabenkämpfe im DsA Lager bringen letztendlich niemanden weiter.
    Dennoch bin ich froh mir damals diese DsA Boxen gekauft zu haben und somit immer noch ein vernünftiges Archiv für DsA 3 zu haben, dass lustigerweise gerad ne kleine Wiedergeburt in unserer, in letzter Zeit stark gewachsenen, RPG Community erlebt.
    Lustigerweise ist sogar ein DsA 4 Spieler zu DsA 3 zurückgekehrt =)
    Alles in allem bin ich also ziemlich gut damit gefahren mich nicht für DsA 4 zu verbiegen, sondern einfach an dem festzuhalten, was mir den meisten Spaß gebracht hat =)


    P.S.:
    Weiß jemand in wie weit Ulrich Kiesow noch an DsA 4 beteiligt war?

  • Kiesow ist am 3. Januar 1997 gestorben, die erste DSA 4 Box kam 2000 heraus. Also wenn/falls er an der Entwicklung beteiligt war, dan nur an den ersten Anfängen.
    Müsste ich mal in Magischze Zeiten nachschauen, wofür ich aber wohl erst morgen Zeit haben werde.


    Was allerdings Du und Deine Mitspieler an DSA 4 so schlimm fanden, dass es gar gänzlich für DSA demotivierte, würde mich aber tatsächlich mal interessenhalber interessieren.

  • Das Todesdatum ist mir bekannt etc. aber RPG Systeme brauchen ja nen Moment um zu entstehen. War halt mehr ne Interessefrage, weil ich DsA 4 eben als etwas ziemlich anderes empfinde als Dsa 1-3 (eben nicht mehr Kiesov) interessiert mich einfach in wie weit sich mein Gefühl bestätigen lässt.


    Das mit dem DsA 4 Spieler hab ich wohl unglücklich formuliert. Er ist nicht wegen den Schwächen von DsA 4 zurückgekehrt, sondern weil die DsA 4 Spieler die ich kannte recht schnell zu D&D gekippt sind, oder aufgehört haben RPGs zu spielen. Lag also weniger an den Systemen als mehr daran, dass ich in meiner Gegend keine aktive DsA 4 Runde mehr kenne.
    Sorry für die wirre Formulierung^^

  • Ich hätte ja mal eine Frage. Seit wann gilt denn jetzt eigentlich DsA 4? Und worin bestehen die größten Neuerungen? (MIr reicht da auch schon ein link...)


    Und woran erkenne ich, welche Edition ich hab?


    Ich zum Beispiel hab Abenteuer Basis Spiel und MIt Mantel Schwert und Zauberstab, deren Copyright im Jahre 1997 liegt. Bei mMSuZ handelt es sich um eine zweite, inhaltlich unveränderte Ausgabe und bei ABS um einen Neudruck aus dem Jahr 2000

    Doch können wir siegen für immer und immer

  • Also bei DSA 4.0 gab es vier Boxen. Eine Basisbox und die Erweiterungsboxen Schwerter und Helden, Zauberei und Hexenwerk und Götter und Dämonen. Wobei Erweiterungsboxen etwas falsch ist, da bis auf zwei ganz kleine Regelstellen die Basisbox rein gar nichts hat, was nicht später noch mal ausführlicher erläutert wurde.


    Mit Mantel, Schwert und Zauberstab ist also noch DSA3, ehe die oben erwähnten Bände folgten. Inzwischen gibt es DSA 4.1, was aber im wesentlichen eher etwas Feintuning für oben erwähnte Boxen ist und gleichzeitig das Format auf Hardcoverbücher umstellte.


    Die größte Änderung zu DSA3 ist wohl die Generierung und später die Art wie man steigert. So wird z.B. nicht mehr gewürfelt bei der Generierung, sondern mit einem Kaufsystem (man hat Generierungspunkte mit denen man die Dinge bezahlt bzw. manchmal auch etwas bekommt) sich die Sachen zusammengesucht, die man haben will. Hierzu hat man eine Liste aus Rassen, Kulturen und Professionen, aus denen man sich etwas heraussucht und dann noch aus einer recht großen Liste an Vor- und Nachteilen weitere Charaktermerkmale bestimmt. Auch bei der Steigerung von Talenten und Attributen wird nicht mehr gewürfelt, sondern anhand einer Tabelle nachgeschaut wie viele Abenteuerpunkte man quasi für das Steigern ausgeben muss.


    Ansonsten wurde das Kampfsystem um einiges komplexer aufgebaut (was Vor und Nachteile hat) und die Magie ebenfalls an einigen Positionen modifiziert, aber da müsste man vielleicht wirklich mal nach einem Link schauen. Ich guck mal ob ich etwas finde, aber generell kann man in der Wiki Aventurica oftmals schon ein paar grobe Informationen finden.
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wiki-aventurica.de/index.php?title=Das_Schwarze_Auge_%28DSA4%29">http://www.wiki-aventurica.de/index.php ... %28DSA4%29

  • Es wird nicht mehr gewürfelt bei der Heldenerschaffung? Das will mir ja mal so gar nicht gefallen...


    Ansonsten recht schönen Dank für die Infos.

    Doch können wir siegen für immer und immer

  • Ist letzten Endes ja immer Geschmackssache. Das ganze war z.B. einer der Punkte, die mich bei DSA3 am meisten gestört haben, da Glück und Pech da bei der Erschaffung und beim weiteren Steigern doch zu ziemlich merkwürdigen Differenzen geführt haben, aber sieht ja wie gesagt wohl wirklich jeder anders.