Beiträge von Wechselbalg

    Hatte beim ersten Beitrag von dir schon Sorge, dass dir etwas dazwischen gekommen ist. Aber schön dass es dann geklappt hat und natürlich Schade, dass es dann anscheinend generell aktuell so abgemischt wird. So Stücke wie "Dead Boys Poem" oder "Come cover me" waren noch ganz schön, aber gerade bei dem was Floor könnte, fände ich es auch toll, wenn das bei allen Stücken etwas mehr zu hören wäre. Ich hab auch mal gelesen, dass sie sich bei den aktuell 20 Konzerten pro Monat schon bewusst ein paar Stücke raussucht, bei denen nicht 100% gehen, wenn am Ende der Tour noch Stimme da sein soll, aber hier hätte es mMn meistens echt gereicht ein bisschen Lautstärke beim Gesang hoch und beim Schlagzeug runter zu drehen. Aber auch so ist sie für die Stimmung einfach wirklich gut. "I want my Tears back" fand ich z.B. da sehr schön.


    Aber gut, wenn es dann insgesamt dennoch gut gefallen hat. Die Tour davor war dann eher wie das Wacken 2013 Konzert abgemischt und ich hoffe die nächste wird es dann auch wieder sein.

    "Und da gibt es dann vermutlich hier auch ähnlich viele Feen, Biestinger und Necker, wie ich es vom Gundelwald kenne?" fragt Eilif mal nach. "Aber das wird dann ja schon noch irgendwie alles werden. Wie lebt ihr euch denn sonst hier bisher so ein? Im Vergleich zu Zelten und Gasthäusern hast … habt ihr euch ja schon mal ordentlich verbessert."

    stebehil : War das damals die Tour zu Once noch mit Tarja? Da habe ich Nightwish auch zum ersten mal gesehen. Aber dann sollte sicher etwas dabei sein. Von Angels Fall First, Oceanborn, Wishmaster und Century Child waren mit Anette als Sängerin wirklich wenig Stücke vorhanden, weil sie ja doch einen ganz anderen Gesangsstil hatte und jetzt kommt es dann mit Floor auch wieder vermehrt. Falls du den alten Stil auch jetzt noch magst, könnte es sich vielleicht auch lohnen in die Xandria Alben der letzten Jahre reinzuhören. Die orientieren sich stilistisch da auch etwas dran finde ich.


    Xandria - Forevermore

    Ich drück die Daumen. :) So oder so ist es einfach eine tolle Show die da aufgefahren wird und wenn man Nightwish Fan der früheren Stunden ist, bekommt man auch mal wieder einige Klassiker zu hören.

    So. Freitag Nacht war es dann so weit und ich habe die Nightwish - Decades Tour in Oberhausen gesehen. Insgesamt bin ich ein bisschen hin und hergerissen. Die Show an sich ist gigantisch. Was da an Pyortechnik, Nebel, Scheinwerfern und Videos aufgefahren wird ist beeindruckend, fügt sich aber dennoch gut in die aufgeführten Songs ein. Problematisch war jedoch, dass die Musik gerade in der ersten Hälfte des Konzerts nicht sonderlich gut abgemischt war. Sobald die Bassdrum oder stärkere Basslinien kamen, hat man vom Gesang her eher wenig mitbekommen. So hörte sich der erste ruhige Teil von Dead Boys Poem z.B. dann sehr schön an, die zweite Hälfte fiel etwas ab. Nachher sagten mir andere, dass es wenn man einen zentraleren Platz hatte, wohl besser in der Hinsicht war.


    Wären da nicht Floor, Marco oder Troy so gut aufgelegt, dass sie viel mit dem Publikum interagierten und sichtlich auf der Bühne Spaß hatten, wäre ich vermutlich etwas enttäuscht gewesen. So war es immer noch gut, reichte aber aufgrund des Sounds nicht an das Konzert der "Endless forms most beautyfull" Tour heran.


    Video stammt nicht von mir, aber zumindest vom passenden Abend. Sound bei Handyaufnahmen ist natürlich noch etwas schlechter ;)


    Nigthwish - Dead boys poem (Oberhausen 2018)

    Aber das widerspricht ja nicht dem, was Cifer gesagt hat. Bei den Gjalskern und Fjarningern ist z.B. Kälteresistenz im Kulturpaket automatisch enthalten und beide Völker bringen Schmiede hervor. Insofern sehe ich jetzt nicht, warum man zusätzlich zum automatischen Vorteil nicht auch noch den empfohlenen Vorteil der Profession nehmen dürfte, zumal diese Beschäftigungen ja auch explizit als Grund in der Beschreibung von Hitzeresistenz genannt werden. Wo soll denn erwähnt sein, dass sich das ausschließt? Konnte da auch bei Akklimatisierung nichts finden, was dem widerspricht.

    "Absichtlich ja sowieso nicht. Anfangs habe ich ja aufgepasst, weil es den Leuten aus meiner Mannschaft wichtig war, dass den Feen nichts passiert, aber ich hab sie ja auch wirklich lieb gewonnen", sagt Eilif, die jetzt zwar nicht die Ehrfurcht hat, wie sie so vielen Alberniern zu eigen ist, aber sich zumindest sicher nicht bewusst schlecht verhalten würde. "Aber dann wäre es vermutlich am besten, wenn ihr mir da beizeiten auch noch mal ein paar Dinge erzählst. Honig allein wird ja vermutlich nicht reichen", meint sie dann zwinkernd, wobei sich ein paar Fältchen um ihre blauen Augen bilden. "Ich lass es sonst mal auf mich zukommen. Ein Fluss ist ja auch noch was anderes, als wenn man über das Land reist." meint sie dann wieder ernster.

    "Wie man mit den Feen und den Holden umgeht, konnte ich ja auch schon probieren. Die vergöttern mich zwar nicht so wie dich und es war nicht gleich Farindel, aber hat schon meist ganz gut funktioniert. Die Bücher machen mir da noch mehr Sorgen, aber das wird auch schon irgendwie gehen, wenn ihr da dann schon helft", meint sie jetzt nicht begeistert vom Lernen, aber schon zuversichtlicher, dass irgendwie hinzubekommen.


    Bei der weiteren Erklärung stutzt Eilif dann einmal etwas. "Also wenn jemand den Tommel jetzt in eine Baronie verlässt, könnte ich erst mal nichts mehr machen, weil dann dort nur der Baron was zu sagen hat?" geht sie noch mal sicher. Das war ja immer kompliziert bei den Adeligen.

    Zu lange geschrieben. Ich lasse es dennoch mal stehen.


    Niederbayern88 : Das finde ich dann aber schon irgendwie sehr weit hergeholt, weil der Spieler, der seinem Charakter Hitze- und Kälteresistenz gibt auch zwei mal ganz regelkonform Generierungspunkte dafür gezahlt hat, während das gleichzeitige Führen zweier Zweihandwaffen nichts anderes als Schummeln wäre. Der Spieler hat hier GP investiert, die er im Gegensatz zu seinen Mitspielern nicht in andere Vorteile für den Charakter investieren kann und das sogar in eine Kombination, die nicht sonderlich effektiv ist.


    Im Grunde ist ein Vorteil wie Hitzeresistenz ja schon recht speziell. Abseits von bestimmten Regionen und bestimmten Jahreszeiten, tritt der Vorteil höchstens noch an Örtlichkeiten wie der Schmiede, der Glasbläserei oder im Vulkan vorteilhaft auf und selbst dann verschiebt er nur die Grenzen bis es schadhaft ist und garantiert keine Immunität. Nimmt man noch Kälteresistenz hinzu, hat man dann sogar den Fall, dass man zwei Vorteile hat, die innerhalb eines Abenteuers von absoluten Extremsituationen abgesehen, kaum zusammen auftreten. Ich habe z.B. eine Gjalsker Schmiedin, die automatisch Kälteresistent ist und der ich dann noch Hitzeresistenz gegeben habe, da dies ja ein empfohlener Vorteil für Schmiedinnen ist. Sie spielt natürlich meistens in ihrer Heimat und die 5 GP für den Vorteil führten bisher dazu, dass sie etwas länger in einer heißen Quelle bei einem Geysir badete als der Rest, während es sonst vollkommen egal war. Das ist für mich eigentlich nur stimmig, weil ich mir das bei einer Schmiedin vorstelle, während es regeltechnisch meist egal ist.


    Im echten Leben würde ich das auch nicht unbedingt ausschließen. Kenne da auf der Arbeit Leute, die diesen Sommer mittags in praller Hitze im Garten arbeiteten und letzte Tage bei 5° morgens im T-Shirt rumliefen. Das mögen nicht ganz die regeltechnischen Extreme sein, aber sind auch definitiv keine Personen, die nur das eine vertragen und auf das andere empfindlich reagieren.

    Spielt sonst noch wer? ^^


    Bei mir hat es sich mal wieder anders ergeben als geplant. Zu einem Jubiläum gab es einen neuen Gratis DLC für XCOM 2 und sie haben das Addon War of the Chosen zudem reduziert angeboten, so dass ich da mal zugeschlagen hatte und mich auch generell noch mal mit den Remakes auseinandergesetzt habe. Ich hole mal ein bisschen weiter aus, da ich es immer schön finde, wenn in solchen Threads das Gespielte auch etwas in einen Kontext eingeordnet wird.


    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich als Science Fiction und Strategiespiel Fan das Originale UFO Enemy Unknown unglaublich gerne gespielt habe. Es war eine wirklich gute Mischung aus einer globalen Strategieebene und harten taktischen Rundenkämpfen, die in ihrer Komplexität unglaublich in die Tiefe geht und sehr viele Entscheidungen vom Spieler verlangt. Diese Komplexität in Verbindung mit zufälligen Spielereignissen hat dann auf der einen Seite den Vorteil, dass kaum ein Spiel wie das Andere verlief, aber auch den Nachteil dass es unglaublich viele Ecken und Kanten hat, die das Spiel gerade in der heutigen Zeit eher schwer spielbar machen. Zu frustrierend ist es wenn auf der zufallsbasierten Taktikkarte der eigene Soldat den ersten Schritt aus dem Landungsschiff macht, um gleich erschossen zu werden, ohne dass man da als Spieler hätte eingreifen können. Insofern habe ich immer ziemlich oft gespeichert, da ich Verluste nur gerne hinnehme, wenn diese auch auf meinen Entscheidungen beruhen. Der zweite Teil "Terror from the Deep" war ja im Grunde nur ein neuer Skin, der das Szenario unter die Meeresoberfläche verlegte. Habe ich auch gespielt, aber bot mir zu wenig neues, um mich noch einmal zu faszinieren. XCOM Apocalypse schließlich habe ich leider nie gespielt. Ist ja recht umstritten aufgrund seiner Neuausrichtung in Richtung Echtzeit, aber will ich mir beizeiten noch mal anschauen. Danach wurde es ja länger still um die Serie.


    Den Reboot "XCOM - Enemy Unknown" habe ich dann erst ein paar Jahre nach Veröffentlichung gespielt und während es mir schon sehr gut gefallen hat, hatte es auch ein paar Probleme. Es hat sich ja vom Szenario sehr am ersten Teil orientiert und neben natürlich wesentlich besserer Grafik das Spielprinzip auch an vielen Stellen glattgeschliffen. Dabei meiner Meinung nach sowohl an Stellen an denen es nötig war, als auch leider etwas an der Komplexität, die ich am Original sehr mochte. Gefallen hat mir, dass nun auch ein bisschen Hintergrundgeschichte geliefert wurde. Ebenfalls finde ich grundsätzlich die Entscheidung gut, dass die Kämpfe entschlackt wurden, denn mMn bietet das System mit 2 Aktionsphasen in Verbindung mit den Fähigkeiten der verschiedenen Charakterklassen immer noch genug Komplexität, geht aber wesentlich flotter und beim Deckungssystem transparenter von der Hand. Ein bisschen mehr Auswahl bei der Zusammenstellung des Teams, sowie nicht so zufällig spawnende Gegner, würden es allerdings für mich noch runder machen. Problematischer finde ich den globalen Strategiemodus. Hier wurden z.B. viele Möglichkeiten beim Basenbau entfernt und das Spiel wurde so gebaut, dass man im Grunde nach einer gewissen Zeit automatisch verlieren würde, wenn man nicht vorher seine Ziele erreicht. Entscheidungen werden für den Erfolg dadurch wichtiger, aber man hat einfach nicht mehr das Gefühl einer freien Spielwelt, die man großräumig beeinflussen könnte. Das Addon "Enemy Within" hat wieder etwas Komplexität hinzugefügt. In Form einer weiteren Fraktion, aber auch mehr Ausgestaltungsmöglichkeiten für die eigenen Soldaten. Am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich nichts geändert. Insofern ist es runder, aber hat nach wie vor noch seine Probleme. Generell zu loben ist jedoch der Umstand, dass durch die Anpassungen das Spiel sogar auf Konsolen mit Controller ziemlich gut zu steuern ist. Wer also keinen PC, sondern nur X Box oder Playstation hat, kann also auch seinen Spaß haben.






    XCOM 2 hat hingegen das Szenario komplett geändert, da die Aliens den großen Krieg gewonnen haben und man nun mehr oder weniger eine Rebellentruppe spielt, die gezielte Nadelstiche setzt. Eine Entscheidung, die ich sehr gelungen finde und die die auch das Erzählen der Geschichte um einiges interessanter macht. Die taktischen Kämpfe spielen sich durch zeitliche Limitationen sowie unterschiedlichere Szenarien interessanter, weil man auch mal gezwungen wird vorzurücken und auch die Einführung einer Rüstungsklasse macht die Kämpfe interessanter. Auf der Weltkarte gibt es etwas mehr zu tun (Auch wenn es einen dann zeitweise erschlägt, gerade beim ersten Spielen) und insgesamt hat es einfach an audiovisueller Präsentation noch einiges zugelegt. (Mehr als vom Screenshot her vermutet, weil einfach die Interaktion mit Licht, Schatten, Wind etc. viel gelungener ist und insbesondere Nahaufnahmen der Charaktere spürbar mehr Details zeigen) Rein als Basisspiel war es jedoch etwas dürr. Die ersten DLCs haben das etwas verbessert (teilweise aber auch verschlimmbessert), aber man hatte immer noch das Gefühl, dass im ersten Teil mit Addon irgendwie teilweise mehr drin war. Besser war dann hingegen der Punkt, dass das Spiel zwar schon auf ein Ende zulief, aber der Zeitpunkt durch den Spieler wesentlich stärker beeinflussbar ist.


    Und damit dann dazu, was ich gerade erlebe. War of the Chosen ist nun ein richtiges Addon, bei dem mit den Chosen drei besonders harte Widersacher auf Alienseite eingeführt werden, die sich immer wieder mal ins Spiel einschalten, bei dem verschiedene andere Untergrundorganisationen, die ebenfalls gegen die Aliens kämpfen, Einfluss auf das Spiel nehmen und bei dem natürlich auch wieder zahlreiche neue Ausgestaltungsmöglichkeiten für Soldaten und das Hauptschiff dazukommen. Dazu noch mit den Lost eine weitere Partei, die in manchen Stadtszenarien auftaucht und sowohl XCOM als auch die Aliens bekämpft und eher auf Masse statt Klasse setzt.






    Während mir die neuen Ausgestaltungsmöglichkeiten sehr gut gefallen und "War of the Chosen" auch weiterhin ein wirklich sehr gutes Spiel ist, hat es jedoch durchaus Probleme die neuen Elemente spielmechanisch gut mit den Alten zu verbinden. Nutzt man alle Möglichkeiten aus DLCs und Addon, können manche Einsätze schon zu einfach werden. Muss jedoch dann mal das B Team antreten und der Zufall wirft einem die härtesten Sachen entgegen, wird es auf einmal knüppelschwer. Hier müsste mMn noch am Balancing gedreht werden. Generell wäre es aber auch besser gewesen, wenn die Chosen mehr in den Plot des Hauptspiels integriert worden wären. Insgesamt schon ein Upgrade, aber es wurden auch einige Möglichkeiten nicht genutzt. Ich bin gespannt wie sich Phoenix Point spielen wird, dass ja vom Erfinder des Originals gerade entwickelt wird.


    So. Ich hoffe es ist niemand verhungert beim Langen Durchlesen, aber würde mich freuen, wenn jemand vielleicht Lust auf den Klassiker oder die Remakes dadurch bekommt.


    Vollkommen ideal war es auch bei DSA 4.1 nicht, aber ich persönlich finde diese Unterteilung bei der man mit WdH, WdS, WdM, WdG, einem Aventurischem Arsenal oder eine Botanica Aventurica jeweils nahezu alles über einen Themenkomplex in einem Band hat, wesentlich praktischer als die Fragmentierung die mit DSA 5 eingesetzt hat. An Stelle eines WDM hat man jetzt AM I, AM II und AM III. An Stelle einer Botanica gibt es nun AB I, AB II, einen Haustierband und bezüglich Pflanzen wird irgendwann vermutlich ja auch noch etwas kommen. An Stelle des Arsenals hat man bereits zwei Rüstkammern (+ regionale Rüstkammern) und es fehlen noch viele Sachen, die es im Arsenal gab. (Und wenn man z.B. eine Amazone ausrüsten will, wird es vermutlich drei Rüstkammern brauchen, weil Waffe, Rüstung und Schild nicht in einer zusammen stehen) Ein DSA 4.1 Band scheint also oftmals durch 3-4 DSA 5 Bände ersetzt zu werden und darüber hinaus ist ja in DSA 5 die Regelquote in Regionalbänden und anderen Publikationen auch noch mal höher, als es in DSA 4.X war. (Da hätte man es sich auch sparen können, aber die Wege Bände haben schon fast alles abgedeckt)


    Einfach erweiterbar kann hier für mich kein Vorteil sein, wenn das Vergleichssystem die Erweiterbarkeit aufgrund von Vollständigkeit nach einem Band nicht mehr braucht. Man hat ja weder monetär noch vom Platzaufwand einen Vorteil wenn ein bisheriger Inhalt sich auf mehrere Quellen verlagert. Vorteile würde ich erst sehen, wenn ich mir wirklich ganz individuell das rauspicken könnte, was ich selber brauche und dabei dann auch weniger Regalplatz und Geld benötige.

    "Und mit den beiden seid ihr ja bisher gut zurecht gekommen. Ganz schön hohe Kreise in denen ihr da verkehrt", meint Eilif anerkennend nickend, als Nial erwähnt, dass sie "nur" dem Reichsbehüter und einem fast göttlichem Wesen "Bericht erstatten" muss...


    "Mit den ganzen Traditionen und Gesetzen brauch ich dann sicherlich auch noch mal eine Nachhilfe. Zumindest für meinen Teil sollte ich ja wirklich alles genau wissen", meint sie und schnauft mal durch. "Von Fulkes Onkel habe ich sehr viel gehört. Aus der Baronie war ja fast ein Drittel meiner Mannschaft damals abgehauen, weil sie kaum mehr überleben konnten. Aber euer Mann scheint ja zum Glück nicht viel mit ihm gemein zu haben. Aber der Baron untersteht euch dann jetzt auch?"

    stebehil : Vermutlich bei dir das in Berlin? Ich hab auch Karten für Oberhausen hier schon rumliegen. ^^ Das Wacken Konzert ist aber auch echt toll. Floor finde ich gerade live wirklich auch eine perfekte Wahl als Sängerin, weil sie stimmlich so flexibel ist und echt Stimmung macht. Mochte sie bei After Forever schon sehr.


    Und ansonsten höre ich gerade auch weiter vieles aus den 80ern

    Kenny Loggins - Welcome to heartlight

    "Natürlich. Ich finde es ja auch irgendwie fast noch bedrohlicher als ein Schlachtfeld, weil ich mich damit einfach mal so gar nicht auskenne, aber immerhin hast … habt ihr eben schon gelernt Entscheidungen zu treffen, Leute auszuwählen und sie zu führen. Ein gutes Schiff funktioniert ja auch nur, wenn man sich auf die Matrosen verlassen kann und das wichtigste ist jetzt vermutlich eine gute Mannschaft zu finden", findet Eilif und zuckt noch mal mit den breiten Schultern, aber Nial sonst anlächelnd. "Das mit en Gesetzen ist halt immer so eine Sache. Da gibt es ganz viele die sinnvoll sind, manche die in den meisten Situationen sinnvoll sind und ein paar, die sich einfach jemand ausgedacht hat, dem sie damals gerade geholfen haben. Kann man mit den anderen Adeligen hier denn auskommen? So viel über euch gibt es da ja eigentlich nicht mehr?"

    Wobei ich jetzt auch nicht finde, dass man in DSA 4.X zwingend auf ein Tool zur Charaktererstellung angewiesen ist. Profane Charaktere gehen eigentlich sogar recht flott, wenn man mal den Bogen raus hat und auch beim Rest ist es ja nicht zwingend, sondern nur zeitsparend. Insgesamt vergeht bei Charaktererstellung bei mir zumindest immer eh viel mehr Zeit mit Überlegungen über Hintergründe und ähnliches, als mit dem eigentlichen Regelteil und das ziemlich unabhängig davon welches System bespielt wird.


    Da würde ich widersprechen, gerade bei DSA 4.1 kosten einstellige Fertigkeitswerte nahezu gar nichts, insbesondere mit SE. Bei DSA5 muss man sich sehr gut überlegen, in welche Fertigkeit man überhaupt investiert.

    Das Ganze jetzt mal ohne Wertung rein statistisch betrachtet. Steigert man bei DSA 4 ein Talent bis 18, kosten die ersten 12 Punkte mit Aktivierung im Schnitt so um die 42,5% der Gesamtkosten (Spalte A etwas geringer wegen ein paar Rundungen). Bei DSA 5 macht die Steigerung bis auf 12 32,5% der Gesamtkosten bis 18 aus. Insofern finde ich schon, dass es nun attraktiver ist bis zur Schwelle zu steigern, auch wenn beide Systeme da gewisse Probleme haben. In DSA4 sind hingegen die ersten 3-4 Punkte halt wirklich günstig und schnell mal mitgenommen und sogar günstiger im Verhältnis als in DSA5. Hier ist hingegen der Bereich von 7-12 sehr günstig im Vergleich zu DSA 4. Insofern finde ich dass beide Systeme es nahelegen, neben der Spezialisierung auf ein paar Talente, ein gewisses Grundniveau zu erreichen, dieses aber bei DSA5 höher liegt. Die Progression beginnt einfach später aber dafür stärker, was mir persönlich überhaupt nicht gut gefällt, aber das mag jede Gruppe anders sehen.

    Dishonored werde ich mir dann beizeiten vielleicht mal anschauen. Ist ja gar nicht mal so teuer inzwischen.


    Die Planung was als nächstes gespielt wird, hat sich natürlich bei mir nicht lange gehalten. Ich hatte einen meiner Retro Rechner noch mal aktualisiert und habe dabei dann gleich mal das erste Diablo noch mal durchgespielt. Und ich bleibe dabei, dass der erste Teil aufgrund seiner düsteren Optik, der wirklich exzellenten Musik-&Geräuschkulisse sowie der stimmigen Sprecher für mich das beste Erlebnis im Singleplayer bietet. Die Feldweise Bewegung hat zwar teilweise auch einige Nachteile, aber ich findet es spielt sich dadurch auch recht taktisch, weil man durch die richtige Positionierung größere Unterschiede als in den Nachfolgern bewirken kann. Für Mehrspieler ist es natürlich mit kaufbaren Attributpunkten durch Elixiere, sowie die großen Machtunterschiede zwischen den verschiedenen Klassen kaum geeignet. Leider liest er nur noch die CD des Hauptspiels, während Hellfire nicht mehr klappt.


    Hier noch mal ein paar Impressionen



    Danben habe ich noch etwas Forza Horizon 1 gespielt, um die Verbesserungen der Xbox One X mal zu testen. Sieht für ein Spiel, das eine Generation älter ist, damit wirklich erstaunlich schön aus. Ich schaue mal, dass ich da demnächst auch ein paar Bilder liefere.

    Eilif will gerade schon etwas erwidern, als Gwyn wieder hereinkommt und die Aussicht auf einen leckeren Schluck lässt sie auch gleich ein bisschen weniger nachdenklich wirken. "Ich meine … ihr habt einen Halbgott besiegt. Da können selbst die lästigsten Gepflogenheiten und Gesetze vermutlich nicht mehr schrecken. Klar. Ist auch alles neu für ... euch und manches davon sicherlich fürchterlich kompliziert, aber ich glaub die Menschen werden schon merken, dass es euch wichtig ist hier gute Arbeit zu leisten", meint sie überzeugt. "Ich werde auch mein bestes geben. Finden wir ja eh nur raus, wenn wir es mal ausprobieren, aber bei den bisherigen Zöllnern kann ich mir ja auch etwas abschauen und die können sich bei mir dann sicher ein paar andere Dinge abgucken. Wie viele sind das eigentlich? Eine Mannschaft leiten kann ich ja, aber das ist vermutlich etwas mehr?" fragt sie nach, erhebt aber auch den Becher. "Wie auch immer. Lass erst mal darauf anstoßen, dass wir hier überhaupt sitzen und anstoßen können", meint sie zwinkernd und hält Nial das Becherchen entgegen, das sie wenig später auch mit einem Zug leert und ein zufriedenes "Ahh" folgen lässt.

    Eilif erwidert Nials Blick, aber wirkt für ihre sonst so lockeren Verhältnisse auch ziemlich nachdenklich dabei. "Das habe ich ja auch gesagt und deshalb würde ich es bei … euch ja auch machen, auch wenn ... ihr euch ja jetzt wirklich vermutlich an so manche Gepflogenheit halten müsst. Ich könnte das ja nicht, aber bei euch habe ich schon ein gutes Gefühl. Ihr seid viel in der Welt herum gekommen, habt immer angepackt und seid nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Das werden die Leute sicher auch merken und so schnell wie ihr euch sonst immer entwickelt habt...", meint sie und zuckt mit den breiten Schultern, da sie sich bei Nial da wirklich wohl wenig Sorgen macht. "Ich werde wohl etwas mehr Zeit brauchen. Aber auch wenn ich früher ja viel Mist gebaut habe, weiß ich inzwischen ja schon was richtig ist. Wenn ich da etwas Zeit habe, ist das aber wirklich gut."