Ich habe inzwischen den Retro 486er wieder repariert, nachdem die Bios Batterie leider ausgefallen war und es in dem alten System leider noch nicht über eine Knopfzelle gelöst war. Heutige Computer sind echt so viel simpler ![]()
Dort habe ich mich dann nach längerer Pause noch mal an "Terminator: Future Shock" gesetzt und ich bin echt ein Fan geworden. Es erschien damals ein paar Monate vor Quake, aber hat mit polygonalen Gegnern und Mouselook als Default Einstellung dennoch schon einige der Dinge eingeführt, die viele Leute Quake zurechnen und heutzutage Standard für jeden Ego Shooter sind. Auch ansonsten ist es ein interessantes Konzept für ein solches Spiel. Damals waren die Rechte am Terminator Franchise wohl etwas unklar und dieses Vakuum hat Bethesda ausgenutzt, um eine eigene Geschichte im Terminator Universum zu erzählen, die aber auch bekannte Figuren wie z.B. John Connor erhält. Die Missionen werden durch ein Briefing eingeläutet, in dem man von verschiedenen in Pixeloptik dargestellten Personen Informationen und Instruktionen erhält und dabei wird eine ziemlich durchgehende Geschichte von Mission zu Mission erzählt. Die meisten Ego Shooter damals hatten ja noch recht zusammenhanglose Missionen gehabt, aber hier wird man zum Beispiel losgeschickt um ein gestrandetes Fahrzeug zu bergen, nutzt dieses in der nächsten Mission um an einen anderen Ort zu kommen und wird nach diesem Einsatz zurück gerufen, um die Heimatbasis zu verteidigen. Für die damalige Zeit ist das erstaunlich zusammenhängend und erzeugt zusammen mit dem Soundtrack durchaus gute Terminator Stimmung.
Auch die Ego Shooter Missionen sind recht abwechslungsreich. Neben unzähligen Hauptwaffen gibt es noch Sekundärwaffen wie Granaten oder Sprengsätze und die Karten der Missionen sind so weitläufig, dass man auch immer etwas abseits des Hauptweges schauen sollte. Man kann sogar Gebäude betreten und muss auch mal das ein oder andere kleine Rätsel lösen, um in einen anderen Abschnitt eines Levels zu kommen. Der Abwechslung zuträglich, aber etwas weniger stark umgesetzt, sind dann Missionen in denen man Fahrzeuge steuert. Egal ob Jeep oder Fluggerät, fallen diese Einsätze durch den höheren Actionanteil und weniger Abwechslung für mich doch spürbar ab und leider gibt es auch ein paar zu Viele davon.
Insgesamt aber auf jeden Fall eine echt interessante Erfahrung und neben Terminator: Resistance sowie dem eigenen Nachfolger Terminator: Skynet vermutlich das beste Spiel des Franchises.