Kleinigkeiten schnell geklärt (Hintergrund)

  • amazeroth

    Auf 1036 datiert sich der Botenartikel auf dem Boten 160. Dort steht sinngemäß zu lesen, dass sich in den letzten Wochen in der Sichel Drachensichtungen häufen und man Apep im Kampf mit einem anderen Drachen sah, der offenbar neben der Sichel auch die Drachensteine beanspruchte. (Feracinor).
    1034 befand sich Feracinor

    Über den zeitpunkt von feracinors Umzug steht dort, er hätte "bereits im vergangenen Götterlauf" Lessankans Hort beansprucht. Er ist also wohl 1035 umgezogen, hat eine Weile gebraucht um sich häuslich einzurichten, dachte dann 1036, dass es ne super Idee wäre, Apep anzustressen und hat einen auf den deckel bekommen. Das Grenzgebiet der beiden Drachen bleibt umstritten. (Der Bote 160 hat auf Seite 25 eine Karte). Dann wird es erst einmal still um die Drachen und ihren Groll, bis Feracinor in den Sternenträgern wieder auftaucht.

    Recherchewütiger Historiker, der diese Sucht auch bei DSA schlecht ablegen kann. :confused2:

    Unverbesserlicher DSA 4.1 Regelwust-Apologet und bekennender Hartwurst-Spieler. :iek:

    "Eine Information ist Silber, eine Quellenangabe ist Gold." :idee:

    "Be critical about the media that you love." :lol2:

  • dachte dann 1036, dass es ne super Idee wäre, Apep anzustressen und hat einen auf den deckel bekommen. Das Grenzgebiet der beiden Drachen bleibt umstritten.

    Ist Feracinor der eindeutige Verlierer, oder ist Apeps Sieg eher knapp?

  • Wie lange war Irian von Binsböckel Baron von Königsweber? Laut dem Adelscalendarium im AB 73 wurde er 1021 BF eingesetzt. Irgendwann muss er jedoch von Geryon von Bregelsaum abgelöst worden sein. Stand das vielleicht auch im Adelscalendarium?

    Ich frage nochmal, weil der Eintrag im Wiki wahrscheinlich falsch ist. Hat jemand andere Quellen?

  • Meine Frage ist: ist er immernoch so zum Spielen ein Trollzacker (nur eher "ruhiger") oder kann man sagen, er ist eher ein normalbürger nur größer

    Dann ist er halt von seiner Kultur, also Lebens- und Denkweise her, ein Mittelreicher, der etwas größer und stärker ist , aber eben kein "Barbar" und in dem Sinne auch kein Trollzacker ist, weil die Erinnerungen an die Heimat halt schon sehr fern sind.

    Das ist größerer und stärkerer Mittelreicher.


    Denn man sieht ihm sein Trollzackererbe ja zu 100% an.

    Das sehe ich nicht eindeutig so. Die wenigsten Menschen im Mittelreich haben wohl schon mal einen Trollzacker gesehen. Da steht halt ein groß geratener Typ vor ihnen, anständig angezogen, redet ganz normal, glaubt an die Zwölfe, und kein baumlanger Kerl, der hässlich ist (die Kultur der Trollzacker bringt Unansehnlich), wild aussieht, keine richtige Kleidung trägt und wirklich seltsame und brutal anmutende Lebens- und Verhaltensweisen hat und womöglich nicht mal richtig reden kann und vermutlich gewisse Anpassungsprobleme hat.

  • Für einen durchschnittlichen innerländischen Mittelreicher sind alle Völker die optisch sich von Horasiern und dem Kaiserreich unterscheiden klar "Barbaren". ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Für einen durchschnittlichen innerländischen Mittelreicher sind alle Völker die optisch sich von Horasiern und dem Kaiserreich unterscheiden klar "Barbaren".

    Dann würde auch ein kleinwüchsiger Mittelreicher als ein Barbar angesehen werden, denn er unterschiede sich ja optisch in der Größe, während alles andere, wie bei dem Mittelreicher in Trollzacker-Größe (Kleidung, Auftreten, Sprache, Gebräuche, Religion) dem bekannten mittelreichischen Einwohner und Kulturangehörigen entspräche.



    Ist bekannt seit welchem Jahr Balphemor von Punin ein Guruk-Phaor ist?

    Tatsächlich habe ich weder in "Stätten okkulter Geheimnisse", noch in "Schattenlande" auch nur den Hinweis gefunden, dass er einer ist. Das ist nur so in der Wiki im Kasten angegeben, ohne dass im eigentlichen Eintrag darauf Bezug genommen wird.

    Vielleicht wurde das aufgrund der Bildes so angenommen?

    Allerdings entspricht seine Beschreibung in "Schattenlande" und "Stätten okkulter Geheimnisse" überhaupt nicht der Baum-Optik auf dem Bild, das immer mit dabei ist.

    Er ist Agrimoth-Paktierer und verteilt mittlerweile die Arkhobal-Bäume (oder hatte das getan, als die Schattenlande noch da waren).

  • dachte dann 1036, dass es ne super Idee wäre, Apep anzustressen und hat einen auf den deckel bekommen. Das Grenzgebiet der beiden Drachen bleibt umstritten.

    Ist Feracinor der eindeutige Verlierer, oder ist Apeps Sieg eher knapp?

    amazeroth

    Entschiuldige bitte die späte Antwort, manchmal ändern Nachmittage spontan ihr Stresslevel ;)

    Es wird eher als eine knappe Sache geschildert. Der ganze Artikel ist aus menschlicher Sicht, erfasst also ebwusst nichtvollständig, was abgeht, aber beide Drachen führen eine Armee aus Gefolgsdrachen in die Schlacht. Apep seine treuen Perldrachen, Feracinor weniger Perldrachen dafür versklavte Hon- und Baumdrachen. Apep ist in der Lage, Feracinor zurückzuschlagen, aber das Grenzland der Gebirge bleibt umkämpft.

    Feracinor ist definitiv ein anderes Level als Lessankan.

    Jetzt persönliche Interpretation, nach allem, was man über die beiden weiß: Ich glaube, sie sind relativ gleich stark. Feracinor ist deutlich erfahrener, kennt mehr Geheimnisse und dürfte auch etwas mächtiger sein, als Apep, aber er hat einen unzureichenden Wirtskörper und ihm fehlen 8000 Jahre Praxiserfahrung, während Apep sich in der Gegenwart bestens auskennt.

    Recherchewütiger Historiker, der diese Sucht auch bei DSA schlecht ablegen kann. :confused2:

    Unverbesserlicher DSA 4.1 Regelwust-Apologet und bekennender Hartwurst-Spieler. :iek:

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  • Ist bekannt seit welchem Jahr Balphemor von Punin ein Guruk-Phaor ist?

    Die betreffende Quelle ist Mächte des Schicksals, Seite 87.

    "Mit dem nächsten Kreis der Verdammnis ist nicht nur verbunden, dass er [Balphemor von Punin] auf spektakuläre Art und Weise den Helden entkommt, sondern auch, dass er sich zum ersten Mal seit 1.000 Jahren von der Schwarzen Eiche lösen kann. Von nun an ist er unabhängiger Teil des Arkhobal - ein Guruk-Phaor, ein wanderndes Kind des Dämonenbaums."


    Die Quelle ist im Wiki Aventurica auch angegeben.

    EDIT: amazeroth Du hattest nach dem Jahr gefragt: Balphemor ist seit 1021 BF ein Guruk-Phaor.

  • Optisch = Aussehen, Bekleidung, Regional; nicht Körpergrösse - obwohl Kleinwüchsige müssen auspassen nicht mit einem Zwerg verwechselt zu werden. :)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Welche Symbole/Götter/sonstige Zeichen sind einer Godi wichtig?

    Ich möchte einer guten Freundin ein Geburtstagsgeschenk machen und ich weiß das sie aktuell eine Godi spielt, mehr als das diese Schicksalsmaiden sind weiß ich aber quasi nicht über sie. Helft mir Mal mal auf die Sprünge, bzw was steht in der RSH?

    (Wenn jemand mir per PM einen Screenshot schicken würde wäre ich auch sehr dankbar)


    PS: das Geschenk an sich steht bereits, es soll nur noch ein wenig verziert werden.

  • Welche Symbole/Götter/sonstige Zeichen sind einer Godi wichtig?

    Ich möchte einer guten Freundin ein Geburtstagsgeschenk machen und ich weiß das sie aktuell eine Godi spielt, mehr als das diese Schicksalsmaiden sind weiß ich aber quasi nicht über sie. Helft mir Mal mal auf die Sprünge, bzw was steht in der RSH?

    (Wenn jemand mir per PM einen Screenshot schicken würde wäre ich auch sehr dankbar)


    PS: das Geschenk an sich steht bereits, es soll nur noch ein wenig verziert werden.

    Als Godi hat man vorwiegend mit Runensteinen zu schaffen. Die Thorwaler kennen zwei Arten - eine Art Monument/Geschichtsstein, auf dem Sagas sind und kleine münzgroße Steine. Letztere nutzen Godis, um Prophezeiungen anzustellen. Auf diesen Kieseln sind Hjaldingsche Runen eingraviert. Es gibt Profane Runen, Arkane Runen und Zahlenrunen, wobei vor allem erstere beiden auf den Steinen zu finden sind.

  • Wir stehen Thorwaler zu Drachen? Ich war bisher der Meinung, Drachen gelten als Echsen/Geschuppte und damit Hrangar Gezücht.

    In die Gestade des Gottwals S. 23 heißt es: „Bisweilen fliegt sogar ein Westwinddrache an der Küste entlang, was gern als gutes Omen gedeutet wird.“


    Liege ich einfach nur in meiner Grundannahme falsch?

  • Ich glaube das Schlüsselwort ist hier "entlang", also mit großer Distanz an den Siedlungen vorbei. Der schlechte Zustand ist S. 22: "Bisweilen suchen Westwinddrachen die Olportsteine heim."

  • Da ihre Schiffe Drakkar, also nichts anderes als Drachen heißen und ihre Galeonsfiguren (so heißt das natürlich bei den Drachenboten nicht) oft wie Drachen daherkommen, würe ich nicht unbedingt sagen, dass sie Drachen für Hranngargezücht halten. Ich denke schon, dass sie sie ggf. fürchten, vielleicht sogar verehren, mächtige unter ihnen sogar als Alfen betrachten und hier dann eher Ehrfurcht und Vorsicht im Umgang mit diesen Drachen walten lassen.

    "Schick doch die Maraskaner, die werden wiedergeboren"

    Ausspruch Helme Haffax bei der Eroberung Medenas im Efferd 1029 BF

    Edited once, last by Quandt ().

  • Wir stehen Thorwaler zu Drachen? Ich war bisher der Meinung, Drachen gelten als Echsen/Geschuppte und damit Hrangar Gezücht.

    In die Gestade des Gottwals S. 23 heißt es: „Bisweilen fliegt sogar ein Westwinddrache an der Küste entlang, was gern als gutes Omen gedeutet wird.“


    Liege ich einfach nur in meiner Grundannahme falsch?

    Drachen sind tatsächlich eine Ausnahme in der Betrachtung von Geschuppten. Die thorwalsche Überlieferung kennt Blotgrimm den Blauen, Tusenljomi, dessen Flügel das Licht brechen und Illakunna aus den Grauen Bergen, die in den alten Tagen an der Seite Swafnirs gegen Hrangar kämpften. "Die Seeschlangen sollst du bekämpfen, doch hüte dich davor, eine geflügelte Schlange anzugreifen.". (Swafnir Vademecum S. 17).

    Recherchewütiger Historiker, der diese Sucht auch bei DSA schlecht ablegen kann. :confused2:

    Unverbesserlicher DSA 4.1 Regelwust-Apologet und bekennender Hartwurst-Spieler. :iek:

    "Eine Information ist Silber, eine Quellenangabe ist Gold." :idee:

    "Be critical about the media that you love." :lol2:

  • Auch "Unter dem Westwind" besagt dazu: "Den besten Schutz []vor Übel, bösen Geistern, Kobolden, Hagelschlag, Kornfäule, Krankheiten, Hexenblick, etc.] bietet der rote, geflügelte Drache, da nach Überlieferung der Thorwaler böse Geister die Farbe Rot fürchten. Die Drachen (auch die geflügelte Seeschlange) - oder zumindest einige von ihnen (siehe dazu S. 53) - sind Kampfgefährten Swafnirs wider Hranngar und sollen vor ihr und ihren Kreaturen schützen, wobei auch diese meistens rot dargestellt werden" (S. 38).


    S. 69 (auf 53 steht nichts zu Drachen, aber S. 69 hat einen Kasten dazu): "und so begegnen Thorwaler gerade alten Lindwürmern nicht nur wegen deren Gefährlichkeit mit Respekt - könnte doch ihr Gegenüber einst an Swafnirs Seite gestritten haben."


    Wobei die durchaus auch bekämpft werden;: "Gruben- und Tatzelwürmer; Vertreter ihrer Art sind häufig jene nach hartem Kampf besiegten Lindwürmer, die in den Heldenepen besungen werden." (S. 69).


    Die Kapitäne der Drachenboote heißen ja auch "Drachenführer".