Fragen zum Waffenlosen Kampf (Raufen)

  • Laut WdS (S91) kann man wenn man den Eisenarm besitzt Entwaffnen und Binden einsetzen. Da steht jedoch noch mit einer 4 Punkte erschwernis. wird diese zu den Sonderfertigkeiten addiert?

  • Zuerst einmal muss man (meines Wissens nach) die entsprechenden Sonderfertigkeiten (Entwaffnen, Binden) erst einmal besitzen um sie anwednen zu können.
    Ich weiß nicht wie das nach 4.1 gehandhabt wird, aber wenn bei Eisenarm noch einmal explizit die Erschwernis genannt ist, dann würde ich sie zu den Erschwernissen, die ein Binden oder Entwaffnenmannöver mit sich bringt addieren. Sonst wäre es ja Schwachsinn jene aufzuführen.
    In 4.0 (Mit blitzenden Klingen) steht nämlich keine Erschwernis beim Eisenarm dabei. Da scheinen sie wohl etwas verändert zu haben, was mMn auch logisch ist.
    Knapp: Ich würde es addieren.


    Grüße
    Streifensöckchen

    Alle behaupten sie wären individuell, warum versuchen dann so viele zu sein wie andere?


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    - Woody Allen -

  • Natürlich ist mir bewusst, dass ich die Sonderferigkeiten benötige. Bei einer erschwernis von 12 ist es jedoch fraglich ob es sich für meinen Waldmenschen Stammeskrieger lohnt, sich Entwaffnen (und damit verbunden Meisterparade und Binden) zuzulegen.


    ich hätte dann noch eine Frage. Gibt es schaden wenn man einen Bewaffneten in Rüstung mit Raufen angreift?

  • Die Rüstung schützt natürlich auch vor den TP(A) durch waffenlose Angriffe in Höhe ihres Rüstungsschutzes. Was an Schaden höher als der RS ist, macht Schaden, Im Gegenzug richtet eine metallenen Rüstung aber keinen Schaden beim Angreifer an.

  • Das bringt mich gerade zu einer ganz anderen überlegung: Wir stellen uns einen Dieb vor mit einem Dolch der gegen jemanden in leichter Platte antritt. Dumm gelaufen erstmal für den Dieb, denn mit seinem Dolch oder Kurzschwert wird er da kaum viel ausrichten können, da er selten über 4 TP kommt. Aber: Wenn er jetzt 12 TP(A) mit Raufen-Schaden macht und die Rüstung nur 4 davon abfängt, wäre es ja rein theoretisch sinnvoller, zu Raufen als mit der Waffen daherzukommen. Sitmmt das so, oder zieht die Rüstung bei 12 TP(A) 8 TP(A) durch RS ab?


    Gruß Baradin

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  • Wieso sollte sie. Mir ist nichts von einer solchen Regelung bekannt. Die RS wirkt gleichermaßen gegen TP(A) wie gegen echte.
    Ist aber irgendwo auch logisch. Der Verlust von Ausdauer im Kapmf kann ja (Expertenregel) auch im bewaffneten Kampf vorkommen. DIe Rüstung fängt vllt die Spitze des Dolches ab, aber der Drück wird ja trotzdem übertragen. Fäuste können den Druck eben besser übertragen. Aber 12 TP(A) ist schon recht heftig oder? Meines Wissens nach macht ein Kämpfer standartmäßig 1W TP(A). Zuzüglich TP/KK und evtl. Ansagen. Doch selbst dann ist es nicht einfach auf 12 TP(A) zu kommen. Oder haben die in 4.1 wieder was gedreht?


    Grüße
    Streifensöckchen

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  • es ist zugegeben etwas hoch gegriffen aber in der Theorie ohne weiteres möglich. wir sagen mal ein fortgeschrittener Thorwaler Gladiator, der sich aus der al anfanischen Gefangenschaft befreien konnte (KK 16) macht im Gladiatorenstil eine Gerade +3 und trifft. 1W+2 TP(A) normal mit TP/KK-Modifikator. +3 durch Gladiatorenfaust und nochmal +3 durch Gerade sind shcon mal 14 TP(A) normal, allerdings bloß 4 TP durch Gladiatorenfaust. Ist aber schon heftig, dann ist der Ritter nämlich nach 3 KR eventuell kampfunfähig ... interessantes Gedankenspiel

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  • ... und 2 Punkte durch Kettenhandschuhe o.ä. nicht zu vergessen. :lol2:
    Wozu noch Waffen? Wobei ich da einen kräftigen Südaventurier (Profession variabel) mit Hruruzat als Kampfstil noch böser finde:
    2 W für den Tritt, +2 für Panzerstiefel o.ä. (man könnte stattdessen auch Dornen an festen Stiefel anbringen, da diese leichter sind - rein regeltechnisch dürften aber Panzerstiefel klar gehen), +1 durch hohe KK (gehen wir von KK 14 aus), macht schon alleine 2W+3. Dann einfach ein Knie in die Weichteile rammen, macht bei den meist männlichen 0815-Gegnern wie Orks und Räubern +2 weitere TP. Alternativ einen Sprungtritt, wenngleich dieser gegen bewaffnete Gegner gefährlich ist.
    -> 2W+5 TP, plus die Möglichkeit zum Zat bei einem Pasch.
    Macht also ohne weitere Ansage durchschnittlich 12 TP und ist ohne passende SF (Abwehr des Kniestoßes) um 4 erschwert zu parieren. :zwerghautelf:
    Gehen wir davon aus, dass der Kämpfer sich z.B. durch Kreuzblock 4 Punkte Vorteil erschlichen hat, wird es noch fieser:
    4 auf Schaden, gegnerische PA insgesamt +8 -> 2W+9 TP+evtl. Zat bzw. 2W+5 TP und +/- 1 auf den 2W6-Wurf, um die Chance auf einen Zat zu erhöhen. :lach:

  • Joa das geht schon gut ab!
    Aber so jemand ist halt schon nicht schlecht. Ich mein wer wollte denn so mir nichts dir nichts auf so einen Shao Lin Mönch zu rennen, der kommt nit ma ins schwitzen un man liegt verknotet aufm Boden :D Oder eben mit einer gebrochenen Nase ;)
    Von daher denke ich dass das schon gut möglich ist, wenn man's eben kann und die nötigen Vorraussetzungen mitbringt. Aber die Gefahr bei der Attacke das Schwert des Gegners abzubekommen ist mir einfach zu hoch


    OFF: deshalb: Degen Todesstoß --> Ruhe ;)
    Grüße
    Streifensöckchen

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  • Nicht zu vergessen, dass der Unbewaffnete Abzüge hat, weil er gegen einen Bewaffneten antritt. Der Bewaffnete darf parieren (und wenn er es schafft, macht die PA auch bei Eisenarm noch Schaden). Und der Bewaffnete darf zwischendurch auch noch eine AT machen, und wenn der Unbewaffnete eine Gerade +3 macht (die er ja erst mal schaffen muss und die PA misslingen), dann macht unser Bewaffneter einen WS+3 mit seiner W+5 Waffe (denn natürlich ist auch er stark genug für einen Zusatz-TP, denn man sollte ja schon immer recht ähnliche Werte vergleichen), (der natürlich auch durchgehen muss und nicht pariert werden darf). Mal abgesehen, dass eine 6 auf dem W6 nicht "normal" ist, dann macht er also auch seine 14 TP, nur sind das echte TP und der andere schluckt davon nicht 4 Punkte.
    Also davon ausgehen, dass der unbewaffnete Gladiatorenkämpfer einen Bewaffneten und Gerüsteten binnen 3 KR umhaut, würde ich bei weitem nicht ... 24 AuP hat man als Kämpfer doch recht problemlos, 42 LeP nicht so schnell (wenn man denn dreimal hintereinander eine Ansage schafft, PA misslingt und man auch noch jedes Mal Höchstschaden würfelt), zumal der Bewannete auch Luft holen kann, während die LeP während des Kampfes nicht "nachzutanken" ist.
    Und unser Unbewaffneter muss auf seine DK heran.


    Wenn man etwas kann, dann geht vieles. Aber wenn man Kampfstile vergleicht, dann unter gleichen Bedingungen und von ähnlichen Werten ausgehen, und Ansagen muss man halt erst mal schaffen bei den ohnehin bestehenden Abzügen ... Und der mit der Waffe darf halt auch noch zwischendurch.

  • zugegeben ein gutes Argument.

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  • Ausserdem kann der Verprügelte ja noch "Durchathmen" als Aktion nutzen, um seine AuP aufzufüllen... Weiterhin hat ermit einem Schwert einen Reichweitenvorteil (NH statt H). Sodaß der Waffenlose den Kampf meist in der falschen Distanzklasse beginnt. Ein Ritter mit RS 5 (oder wenn er fast nackt ist 4?) ist also nicht nach 3 KR ohne Ausdauer. Selbst wenn er 14 TP (A)abgezogen bekommt sind es -9 (wenn er nicht pariert, ect.). Da das parieren, wie SChattenkatze sagt sehr weh tuen kann, ist es ratsamer die Parade des Gegners zu erschweren, denn den eigenen Schaden.


    Ich weiß nicht wieso die Weichteile für Waffenlose angriffe besonders empfindlich sein sollten. Das Beispiel von Wolfman find ich nicht schlüssig. Ein Schlag mit dem AAH in die Weichteile tut garantiert länger weh, als ein Tritt mit dem Knie. Es gibt nuneinmal imho keine Zuschläge für "besondere" Aktionen. Das kann man über Wuchtschläge regeln (statt: "X holt mit einem weiten Schwinger aus" ein: "X Schlag trifft genau auf die Nase").


    Fazit: Ein sehr guter Waffenloser kämpfer kann einen unerfahrenen Bewaffneten ziemlich gut zerlegen. Sobald beide aber ähnliche Werte haben wird es für den Bewaffneten deutlich einfacher. Zu den oben genannten 14 TP(A): Ein Zweihänder macht auch ganz schnell mal 12 TP oder wenns schlimm kommt 16 TP. Wenn man dann noch KK Bonus dazurechnet dann sind es maximal 17 TP. Da ist de rWaffenlose Bruder nach 2 KR tot....
    Und um die obrige unlogig aufzugreifen: Wenn ein Fechter aus seiner Parade 8 Punkte Bonus hat und sie in einen Todesstoß pakt, dann ist der Gegner auch ganz schnell tot....


    PS: Wenn man mit 4.1er Wundreglng spielt kommt die Kampfunfähigkeit eh schneller als die LeP ausgehen - und das ist auch gut so.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • *grab* *Staubwegwisch* *pust*


    Ich glaube meine Frage ist hier am besten aufgehoben.
    Habs oben schon ansatzweise rausgelesen, aber wollte es nochmal explizit ansprechen:


    Ein Raufen AT die einen automatischen Zuschlag auf die PA des Verteidigers verursacht (wie z.B. ein Fußfeger, der ohne Beinarbeit eine PA+4 erfordert), gilt das auch wenn ich als Waffenloser einen Bewaffneten angreife? D.h., ein Bewaffneter der einen Fußfeger (um beim Bsp. zu bleiben) mit seiner Waffe parieren will, hat eine um 4 erschwerte PA?


    Und weiter überlegt: Hätte dieser Bewaffnete ein Waffenlosen kampfstil erlernt und hätte Beinarbeit, würde er den Fußfeger nur mit einer Waffenlosen PA parieren können? Oder würde er durch die SF Beinarbeit auch mit der Waffe ohne Erschwernis den Fußfeger parieren können?

  • Nein, das denke ich nicht. Diese PA-Erschwernis bezieht sich darauf, wenn der Gegner ebenfalls waffenlos pariert. Hat er eine Waffe in der Hand, pariert er mit der Waffe, nicht mit der Art von Körpereinsatz, die im waffenlosen Kampf eingesetzt wird.
    Bei einer Ansage zur PA-Erschwernis, also einer Finte, ist das etwas anderes - das wird auch die Waffenparade erschweren, wie es auch das Ausweichen erschwert.

  • Hmm, hab weiter geforscht.


    Da beim Sprungtritt explizit auf die +4 Erschwernis einer Waffen-PA eingegangen wird gehe ich inzwischen auch davon aus, dass die Erschwernisse, die von fehlender Beinarbeit und/oder Auspendeln herrühren auf Waffen-PA nicht anzuwenden sind.

  • Hallo,


    Ich hab mir das mit dem Fußfeger gegen einen Bewaffneten auch mal durchüberlegt. Un beachtet: das ist auch möglich, wenn man selber mit Waffen kämpft - so als kleine Überrachung zwischendurch.
    Im WdS steht - soweit ich das jetzt gerade auswendig weiss - dass der Malus von 4 entweder bei der Parade oder beim ggf. dann erfolgenden GE-Prüfwurf zum Tragen kommt. Ich hätte das folgendermaßen interpretiert:
    1. Der Verteidiger pariert normal und unmodifiziert mit seiner Waffe (Kämpft halt in seinem Stil weiter) und macht ggf. den halben Waffenschaden.
    2. Misslingt die Parade und der Verteidiger hat keine "Beinarbeit", dann ist sein GE-Prüfwurf um 4 erschwert, da er ja einen ordentlichen Tritt gegen die Beine bekommen hat und durch die fehlende Ausbildung (SF) ist er nicht gewöhnt ist mit sowas umzugehen.


    Was haltet Ihr von dieser Interpretation?



    Das bringt mich noch zu einer anderen Frage:
    Was passiert wenn der Verteidiger nicht nur seine Waffe zur Parade nutzt sondern noch ein Schild oder einen Parierdolch?


    Schild:
    Natürlich kann man dem Angreifer, der einen Fußfeger anbringen will das Schild entgegenhalten und ihn damit wegdrücken. Doch bekommt der Angreifer dann den halben Waffenschaden der Angriffswaffe oder nur den halben Waffenschaden des Schilder (was das Schild halt so als Schaden bei einem "Schildstoß" machen würde). Immerhin wird beim Schildkampf nomalerweise recht ausschließlich mit dem Schild pariert. Steht glaube ich auch so ähnlich in WdS. Deshalb wird die Parade mit Schild auch von PA-Basis aus gerechnet!!!
    Parierdolch:
    Hier wird von gemeinsamer Parade von Waffe + Parierdolch ausgegangen. Da könnte man auf die Idee kommen, von beiden Waffen den halben Schaden bei erfolgreicher Parade zu nehmen?!?
    Man kann den Parierdolch dem Angreifer entgegen halten um ihn auf Abstand zu halten, andererseits, wenn man mit dem Parierdolch den sich nähernden Fußfeger blocken will, dann muss man sich bücken - da gibt er sich aber eine schöne Blöße?


    Oder hebt sich das Ganze einfach auf und wir bleiben der Einfachheit halber beim halben Waffenschaden bei erfolgreicher Parade?

  • Quote from "Allard"

    Un beachtet: das ist auch möglich, wenn man selber mit Waffen kämpft - so als kleine Überrachung zwischendurch.


    Soweit ich mich richtig erinnere, kostet das dann aber zusätzlich zur Attacke noch eine Aktion "Position" - also 2 Aktionen, nur um einen "überaschende" Angriff durchuführen...

  • Mercenario senkt lediglich die Mali für die Distanzklasse N gegen Bewaffnete, und ein Mercenario-Kämpfer erleidet keinen Schaden, wenn seine Attacken zur Distanzklassenverkürzung mit Waffen pariert werden.Die Aktion Position, um sich überhaupt erst in den Waffenlosen Stil zu begeben, benötigt man immer noch.

  • So wie ich die Beschreibung des Fußfegers verstehe, und ich finde die Beschreibung soweit eindeutig, ist die PA um 4 erschwert, wenn man keine Beinarbeit hat. Die GE-Probe wird dadurch nicht beeinflusst, sondern erst durch eine Ansage auf die AT. Diese Ansage kann man wahlweise auf die gegnerische PA, die GE-Probe oder auf beides aufteilen.
    Aber die PA allein wird durch einen unmodfiziert gemachten Fußfeger nur dadurch beeinflusst, als dass sie um 4 erschwert wird bei fehlen der Beinarbeit, aber das, wie schobn oben geschrieben, kann dem Schwertkämpfer ja egal sein. Wenn seine PA mit der Waffe misslingt, steht ihm eine unmodifizierte GE-Probe zu. Misslingt die, fällt er, gelingt diese, bleibt er stehen. Also es muss schon eine Ansage gemacht werden, die sich auch auf die GE-Probe auswirken muss, um diese zu beeinflussen.


    Wie will man mit einer Parierwaffe ein Arm oder ein Bein oder gar eine Faust abfangen? Schon Hiebwaffen kann man nicht damit nicht parieren, menschliche Gliedmaßen würde ich da mit zuzählen, dass sie zu groß sind, um zwischen die Spitzen eines Hakendolches zu passen, und ein Linkhand dürfte auch zu klein sein, um daran ein Bein abgleiten zu lassen, oder es gar zwischen sich und Hauptwaffe zu binden oder ähnliches.


    Mit einem Schild dagegen sehe ich gar kein Problem, damit einen Tritt oder Faustschlag abzufangen. Der dem Angreifer entstehende Schaden dagegen dürfte schon nicht mehr relevant sein, da so ein Schildstoß in der Regel W+1 TP(A) macht. Davon die Hälfte ist gerade als echter Schaden selbst bei Maximalschaden nichts, was beeindrucken dürfte.


    Seit 4.1 darf man durchaus bewaffneten Kampf waffenlose Manöver einsetzen ohne eine Aktion Position vorher durchführen zu müssen, wenn man denn einen Kampfstil beherrscht. Der waffenlose Angriff muss natürlich den gegebenen Möglichkeiten entsprechen, was ein Fußfeger ist, dam an ja am Fuß keine Waffe trägt. Das Manöver ist dann standardmäßig um 2 erschwert und darf nicht mit einer der zusätzlichen Aktionen aus einer der SF entstehen.
    (WdS, S. 89)