Sind die Figuren der Romane zur Phileasson-Saga kanonisch?

  • Ja, stimmt. Ich war gedanklich bei der soweit fest begleitenden Mannschaft in den Romanen, und da spielter seit Band 3 halt nicht mehr mit und war auch gar nicht von Anfang an dabei, sondern ist erst auf Yetiland dazu gestoßen. Der erweckte immer so den Eindruck einer "Wegbegegnung" bei mir. Es wurde auch nie aus seiner Sicht etwas beschrieben.

  • Ich mein Abenteuer verlaufen doch in jeder Gruppe anders, wie kann da was kanonisch sein?

    Mein Ursprungsfrage war ungefähr so inspiriert: In jedem Falle (Abenteuer oder Romanumsetzung) stehen gewisse Dinge fest.


    Beorn und Asleif machen eine Wettfahrt.

    Asleif gewinnt.

    Geheimnisse über die Hochelfen werden aufgedeckt.

    Beide Crews haben MItglieder.


    Diese Sachen sind kanonisch. Unabhängig von dem Spiel der einzelnen Gruppen sind diese Dinge für Aventurien festgelegt. Die Mitglieder unterscheiden sich da schon eher von Gruppe zu Gruppe - auch wenn es natürlich einen festen Kern gibt. Nun dachte ich, könnte man die Chance nutzen und einige spannende NPCs - vor allem Leomara - die es nur in den Romanen gibt kanonisieren. Um sie weiterhin nutzen zu können.

  • Noch nicht einmal das ist allen Aventuriern bekannt - denn der Bote hat nie so über diese Wettfahrt berichtet. Das wurde alles vom Khomkrieg überschattet. Nachträglcih im Botenarchiv wurde die die Entdeckung des Himmelsturms, der Wüstenruinen und Phielassons Sieg notiert.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Es gibt ja noch einige andere aventurische Zeitschriften, ob da was drüber drin berichtet wurde, weiß man nicht. Dazu gibt es Expeditionsberichte, z.B. durch die Akademie Thorwal, mit Unterstützung durch Halle der Winde und Efferd- und Swafnir-Geweihte, die Information zusammentrugen (vergl, den IT-Text in der ZBA unter Nachtalben). Also in zumindest einigen Gelehrtenkreisen weiß man davon, in Seefahrerkreisen noch mehr, in Thorwal sowieso.

    Es schlug keine großen Wellen inneraventurisch, gänzlich unbekannt ist es halt nicht.


    Nun dachte ich, könnte man die Chance nutzen und einige spannende NPCs - vor allem Leomara - die es nur in den Romanen gibt kanonisieren. Um sie weiterhin nutzen zu können.

    Nicht im Kontext der Wettfahrt, schätze ich. Das wäre ein Retcon. Kein gravierend großer, denn so lange Phileasson, Ohm und Shaya bleiben, ist der Rest ja ohnehin so ein "ferner liefen".

    Wobei ich insgesamt denke: Nein. Die stehen im AB nicht drin, und deshalb wird man rückwirkend auch nicht weitere dazu setzen, über die man im AB nichts nachlesen kann und üblicherweise daher in keiner Spielrunde begegnen kann.

    In der eigenen Runde dagegen kann man das natürlich machen.

  • Ja, Shaya ist die Travia-Geweihte und Ohm Folker der Skalde, der die Phileasson-Saga nach der Wettfahrt dichtete.

  • Ich wüßte nicht das es ein bekanntes (!) Skaldenlied über Phielassons Siegesfahrt gäbe ... und Beweise ...? Vater-der-Fluten griff mit "Eilifs Schatz" das Schicksal Beorn noch einmal auf - wir sollten nicht vergessen wie Alt das Abenteuer ist (und wohl deswegen im Boten nicht erwähnt wurde; selbst die Thorwal-Box startet mit dem Tode Garheldts, und da läuft die Wettfahrt bereits).

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Soweit ich weiß, hat Ohm Folker die Saga gedichtet. Sie existiert nur nicht OT ausgearbeitet (außer mittlerweile in den Romanen auszugsweise).

  • Orm Follkerson – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt


    Ja, und da sehen wir schon dsas es inzwischen 4 offizelle Versionen deiser Saga gibt, angefangen mit der Ursaga, der Nueauflage 1999, der erneuten Neuauflage 2009 und nun der Romanfassung - und alle müßten vom Grundthema Kanon sein; auch wenn der Ohm anfangs nur einen Kurzauftriff hatte: NSC "Ohm Follker, der Skalde: Er beteiligt sich na der Reise, um Stoff für eine neue Saga zu sammeln, ein Heldenepos, das ihn auch über seinen Tod hinaus berühmt machen soll."


    Räusper, Insel im Nebel, S.59: "Ihre Namen werden in Thorwal niemals vergessen werden, denn am Ende des Winters hat Ohm F. seine "Phielasson-Saga" vollendet. Ein Heldenlied, das noch in Jahrhunderten von den Ottas der stolzen Seefahrer in die entlegensten Winkel Dere getragen wird, um ..." (1991)

    (Schade das dieses Heldenlied nie wieder in einer Chronik erwähnt wurde, sont wär's bereits in den Chroniken.)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Er beteiligt sich na der Reise, um Stoff für eine neue Saga zu sammeln, ein Heldenepos, das ihn auch über seinen Tod hinaus berühmt machen soll."

    Genau. Das schrieb ich. Das ist seine Aufgabe. Einerseits soll unterwegs für Motivation sorgen können, andererseits macht er die Wettfahrt und ihre Teilnehmer in seinem Lied (vielleicht) unsterblich. Auch deshalb kann man die Ereignisse und die Namen Beteiligter in Aventurien kennen.

  • Jupp - und nun ist er in den Chroniken vermerkt. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Soweit ich weiß, hat Ohm Folker die Saga gedichtet. Sie existiert nur nicht OT ausgearbeitet (außer mittlerweile in den Romanen auszugsweise).

    In den zwei 4.1-Ausgaben gibt es zu den Kapitelanfängen Reime, die ich immer Ohm zugeschrieben hatte (outgame vermutlich von Philipp Spreckels). Die Strophen holpern etwas, aber das ist bestimmt der Übersetzung vom Thorwalsch ins Garethi geschuldet:

    "In den Rachen der Drachen hexen die Echsen!"
    getreulich gehört auf den Hesinde-Disputen 1030 BF

  • Danke für die Erinnerung daran. Das geht hier aber mittlerweile alles vom Thema weg, (und ich sehe das auch tatsächlich nicht als die ganze Saga an, die ich mir viel umfangreicher und länger vorstelle).

  • (Er hat sich dafür ja auch paar Monate Zeit genommen.)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • ich sehe das auch tatsächlich nicht als die ganze Saga an, die ich mir viel umfangreicher und länger vorstelle

    Geht mir eigentlich genau so. Aber mehr gibbet nich ... Kanonisch ist die Kurzfassung allerdings vermutlich auch nicht (um hier gerade noch so halb den Bogen zu kriegen ;)).

    "In den Rachen der Drachen hexen die Echsen!"
    getreulich gehört auf den Hesinde-Disputen 1030 BF

  • (DSA4 hat erst nachträglich viele Roman-NSCs oder Ereignisse in dne RSHS aufgenommen; erstaunlich ist jedoch das nur zwei Computerspiele - Schicksalklinge & Drakensang) in dne Kanon geschafft haben; und selbst die meisten Romane bleiben stumm.)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • zakkarus

    Mittlerweile neige ich dann doch dazu, die neu eingeführten Besatzungsmitglieder der Romanreihe als eine von vielen denkbaren (und damit nicht kanonischen) individuellen Alternativen zu sehen. Dafür haben einfach viel zu viele Gruppen am Spieltisch daran teilgenommen. Nicht umsonst wurde die Kampagne ja zweimal als P&P-Version überarbeitet. Dennoch nagt ein ganz leichter Zweifel im Hinterkopf, einfach, weil das Erscheinen der Romanreihe halt problematisch ist (oder ich dann doch irgendwie zu autoritätshörig bin :shocked:

    - Bernhard Hennen höchstselbst ist der Autor (zumindest einer).

    - Auch ohne Logo bei Heyne gibt es die illustrierten Prachtausgaben von Ulisses, dem offiziellen Verlag.


    Da Ulisses allerdings mit ziemlicher Sicherheit vermeiden wird, eine "amtliche" Aussage pro oder contra zu tätigen, bleibt das Thema für mich eh rein akademisch :iek: Ich weiß zwar , dass jede*s sich Aventurien immer schon so machen "darf", wie es gefällt, und es somit egal ist, wer jetzt was als "richtig" annimmt, aber die Vorgaben der jeweils offiziellen Macher kann ich persönlich dann auch nicht komplett ausblenden. Oder sagen wir so: Ich will es nicht. Wenn mir was nicht gefällt, finde ich es zwar doof, aber so ist das dann halt. DSA-Fans waren immer schon leidensfähig :cool2: Bezogen auf die Romanreihe tendiere ich jetzt wie gesagt zu "eine Möglichkeit von vielen".

    "In den Rachen der Drachen hexen die Echsen!"
    getreulich gehört auf den Hesinde-Disputen 1030 BF

  • (Mist - Satinavs Ketten übersehen ... leider wurde dann der interessante König rasch abserviert.)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)