Posts by Meredin vom See

    Der Weißmagier verliert alleine durch seine Moral an Power.

    Nur in Gruppen in denen der SL keine angemessene Reaktion auf Moralübertretungen darstellt.

    Die muß es geben denn sonst würden Schwarzmagier des Geschehen dominieren und soweit ich Aventurien kenne widerspricht das dem Fluff.


    Soweit ich den verstehe ist ein Moralkodex an den man sich hält in den meisten Fällen sogar ein zugewinn an Power oder sind all die mächtigen Moralisten auf Dere nur scheinbar moralisch?

    Fluff hängt zu 100% vom Spielstil ab, Crunch zu 0%.

    Das ist einfach nur falsch.


    Sowohl in Fluff als auch in Crunch kann eine Publikation Vorgaben machen.

    Je mehr Vorgaben gemacht werden desto weniger hängt es vom Spielstil ab.

    Denn das ist es, was dein Beitrag in meinen Augen impliziert.

    Das kann ja sein, aber sein Beitrag endet mit dem Symbol das wir für Fragen verwenden, und auf diese Frage bist du nicht eingegangen. Das wäre aber notwendig um dein Argument von weiter oben nachvollziehen zu können...


    Der Post aus dem obiges Zitat stammt klingt für mich nach einem Argument dafür erst garnicht zu versuchen ein Regelsystem zu balancen, ist es das worauf du hinaus willst?

    Balancing soll in erster Linie dafür sorgen, dass jemand seinen Char nicht unvernünftig stärker macht als die der Mitspieler.

    Der Sinn von Balancing in RpGs ist dass ich meinen Charakter so gestalten kann wie ich ihn mir vorstelle ohne vom Regelsystem dafür mit einem schwachen Helden bestraft zu werden.


    Ich finde es sehr traurig dass sich in diesem Hobby die Tradition durchgesetzt hat sogenannte Powergamer zu verachten anstatt mal zu hinterfragen ob das Regelsystem solch ein Verhalten nicht provoziert.


    Natürlich gibts Spieler denen Fluff egal ist, sie aber mittels 'Schau, wenn du einen Thorwaler spielst bekommst du bessere Werte auch wenn dich der Thorwaler-Fluff nicht interessiert.' dazu zu locken Fluff aus gamistischen Motiven zu wählen machts erst zum Problem.


    Was ich nicht verstehe ist warum man Fluff unbedingt mit Werten versehen muß...

    Hallo!


    Ich möchte gern eine Liste mit Behandlungsmethoden zum Ausspielen eines Heilers zusammenstellen.


    In erster Linie soll es um die Behandlung von Krankheiten gehen, dabei aber nicht speziell aventurisch sondern ganz allgemein und möglichst unabhängig von der Krankheit. Aber alles was euch einfällt (und in ein mittelalterliches-renaissance-Setting passt) ist willkommen, also haltet euch nicht zurück und brainstormed drauf los!


    Beispiele wären:

    Aderlass

    Schröpfen

    Wechselbäder

    Das wäre mir jetzt neu, dass es Spezies und Rassen realweltlich nicht geben soll.

    Tja, was unser Schulsystem so anrichtet...


    Jedes kategorische Einordnen ist nur Erindung, bzw jede einordnung von Individuen ist nur erfunden.

    Ja sogar die Abgrenzung zwischen Idividuum und Umgebung entsteht erst in unserem Gehirn.


    Grumbak ist da schon auf dem richtigen Weg, der folgende Satz ist nicht verkehrt:

    Umgedreht: Der Versuch einer Eingruppierung beweist nicht, dass es diese Gruppen tatsächlich gibt. Zumal die Gruppe ja "definiert" ist.

    Ich würde nur sagen das es Gruppen generell nicht gibt. (Müsste aber für eine so allgemeine Aussage mehr Nachdenken und gute Begriffsdefinitionen finden)

    Wir erschaffen sie weil es einfach nicht möglich ist alles bis aufs letzte individuell zu betrachten.

    (Ohne Dinge voneinander abzugrenzen könnte unser Verstand die Welt nicht verstehen, in Wirklichkeit steht aber so ziemlich alles in ständiger Wechselwirkung)


    Falls jemand den starken Drang verspürt zu widersprechen wäre ich doch sehr auf ein Argument gespannt warum es abstrakte Begriffe wie Spezies real geben soll, ich wüsste nämlich keinen.

    Sowohl Spezies als auch Rassen gibt es.

    Das ist einfach nur falsch, denn wenn es so wäre könnte es keine unterschiedliche (sich widersprechende) Definitionen für diese Begriffe geben.

    Oder einfacher: Bist du schon mal vor die Tür gegangen und hast eine Spezies oder Rasse gesehen?

    (Ich meine NICHT die Merkmale einer bestimmten Spezies oder Rasse sondern sie selbst.)


    Sicher gibt es jetzt einige die widersprechen werden; anstatt darauf einzugehen verweise ich hier mal auf Platons Höhlengleichnis. Das sollte ein guter Start sein um sich mit dem Thema zu befassen.

    Sollte jemand ernst gemeinte Fragen haben anstatt einfach nur davon überzeugt zu sein dass meine Aussagen falsch sind kann er mich gerne anschreiben.

    Hier gibt es glaube ich ein(ige) grundsätzliche(s) Problem(e.

    Damit hast du sicher Recht, nur ist es meiner Meinung nach folgendes:


    Über all die Bildung die uns so reingequetscht wird vergessen viele was Realität und was Erfindung ist.


    Es gibt keine Spezies oder Rasse. Wir erfinden sie nur um unser Kategoriendenken zu unterstützen mit dem wir die Welt verstehen. Die einzig korrekte Argumentation wäre daher sich auf eine Definition dieser Begriffe zu einigen BEVOR man anfängt zu diskutieren.

    Gehorsam, Tapferkeit und Treue: Gibt es nicht viel zu sagen, da er mit Verpflichtungen 2 ohnehin an seinen Lehnsherrn gebunden ist. Im Falle von P3 würde ich sagen, dass er selbst dann an sein Wort gebunden ist, wenn er merkt, dass die betreffende Person schlecht ist.

    Das wäre für mich spätestens bei P2 der Fall, wahrscheinlich schon früher.

    Abgesehen von der schwierigen Frage was schlecht ist hat es für mich einen faden Beigeschmack wenn man sein Wort bricht weil der andere sich nicht an wasfürRegelnauchimmer hält.


    Bei P3 sollte man selbst dann noch an sein Wort gebunden sein wenn die betreffende Person gegen einen selbst vorgeht.


    Nach dem Motto: "Zu verlangen dass andere sich an die eigene Moral halten degradiert diese zu einer Sammlung von Regeln."

    Moralische Menschen verhalten sich moralisch auch wenn es das Gegenüber nicht tut...


    Sein Wort zu brechen ist ja in unserer Gesellschaft ganz normal und schon fast nichts anrüchiges mehr, als Ritter in einer mittelalterlichen Welt sehe ich da ganz andere Vorstellungen, um einen Versuch zu wagen es ins moderne zu übersetzen:


    "Ich glaube das Vergewaltigung was schlechtes ist, aber einen Mörder oder Terroristen zu vergewaltigen das tu ich dann schon."

    würden wohl die meisten von uns seltsam finden...

    Mich würde sehr interessieren warum jene die umsteigen das wollen.

    Ich selbst sehe wenig Grund dazu.

    Was für Verbesserungen erwartet ihr?

    5e gibt es jetzt schon seit acht Jahren und wird es noch zwei Jahre in dieser Form geben. Damit hat es eine Lebensdauer, die an die von beiden AD&D-Editionen (jeweils elf Jahre) herankommt. Zum Vergleich:

    Das sind zusammen 70 Jahre, so lang gibts D&D schon?

    Willst du diskutieren oder einen ORk anpöbeln?

    Gerne würde ich diskutieren, das scheint mir aber hier unmöglich, weshalb ich mich hier herausnehme.

    Denn wenn das die Antwort auf gerechtfertigte Kritik an deiner Diskussionsweise ist sehe ich kein Land.


    Spielt gerne Abenteuer die weder auf die SCs zugeschnitten sind noch die Spielervorstellungen einbeziehen, ich werde weiter den anderen Weg gehen und stimmungsvolle Geschichten erleben...

    Unter dem Gesichtspunkte sollte der MEister dann lieber gar nicht würfeln, oder?

    Diese Aussage ist in etwa so sinnvoll wie 'Wenn nicht für JEDE Aktion der SCs eine Probe gewürfelt wird braucht man gleich gar keine würfeln.'

    Kann (ernstgemeinte Frage) der Kampf ohne Zufallselement denn überhaupt "Spannend" sein?

    Bei solchen Aussagen hab ich das Gefühl du hast einfach nur auf stur geschalten und willst die andere Seit gar nicht verstehen.


    Im Ernst: Du bist also der Meinung wenn der SL einmal im Jahr ein Würfelergebnis abändert führt das alle Würfe die in diesem Jahr gemacht werden ad absurdum?

    Aber genau das ist Meisterwillkür. Schlecht.

    Unter diesem Gesichtspunkt muß man dem SL verbieten Kaufabenteuer abzuändern und selber welche zu schreiben ist ja alles Willkür. Eigentlich ist es ja sogar Autorenwillkür was in den Kaufabenteuern steht...


    Wirklich ernst gemeinte Frage:

    Habt ihr eigentlich auch ein Problem damit wenn der SL auf die Gruppe angepasste (Kampf-)Begegnungen vorbereitet?

    Sind ja auch so gestaltet dass sich ein bestimmtes Ergebnis einstellen soll.

    Konsequent wäre es hier auch hier allein den Würfel entscheiden zu lassen wieviele und wie starke Gegner auftauchen.


    Ob es aber dem Spielspass dient wenn die meisten Begegnungen viel zu schwer oder leicht sind überlasse ich euch...


    Mein Schelm hätte an so einem Erlebnis, wochenlang Spaß gehabt! "Erinnerst du dich noch an [Boss XY] und wie er einfach geplatzt ist?!"

    Der inGame Text zu: Wir haben uns getroffen, eine halbe Stunde gespielt, und dann war das Abenteuer leider vorzeitig vorbei, was für ein Abend!


    Weil es immer wieder kommt fasse ich hier nochmal was zusammen:

    Schicksalspunkte sind nicht das selbe wie Würfeldrehen und sind ungeeignet um welchen Plot auch immer an entscheidender Stelle zu retten.

    Und viel wichtiger:

    Wenn ein SL manchmal würfeldreht heisst das nicht dass er das bei jedem Würfelwurf tut, also bitte unterstellt das nicht immer wieder, danke!

    Ich denke niemand hier ist der Meinung man sollte ständig drehen sondern nur in kritischen Ausnahmesituationen.


    Würfe als SL heimlich ignorieren, wo ist da die Grenze?

    Das ist natürlich eine gute Frage und so einfach nicht zu beantworten.

    Muß eben der SL entscheiden wie bei vielem anderen auch:


    Wo ist die Grenze für Wegereignisse/Zufallsbegegnungen?

    Wo ist die Grenze für sehr positives oder negatives NSC-Verhalten?

    Wo ist die Grenze was man in den Plot einbauen darf?


    Solchen Fragen muß sich der SL die ganze Zeit stellen denn wenn nicht wozu bräuchte man ihn dann?

    Wäre alles klar von Anfang an in ein festes Regelsystem gezwängt wären wir beim Dungeoncrawler/Computerspiel bei dem man sich nicht auf die Willkür eines Menschen verlassen muß, das dafür aber auch nur endlich viele Handlungsmöglichkeiten bietet...


    [infobox]Schattenkatze: Mehrere kurzzeitige Beiträge nacheinander sind nicht gestattet. Bitte Editierfunktion nutzen.[/infobox]

    Ich habe eher den Eindruck, das du eine "interessante Geschichten erleben" und ein "happy end erleben" gleichsetzt.

    Du scheinst so überhauptnicht verstanden zu haben was ich meinte.


    Ich habe nie von einem Happy End geschrieben sondern davon dass der Würfel das Potential hat interessante Geschichten zu vermurksen.

    Herr der Ringe wäre nicht langweiliger oder spannender gewesen, wenn Frodo tatsächlich mit Gollum in den Schicksalsberg abgestürzt wäre.

    Was wenn Frodo in Teil 1 seinen Stealth-Check versaut hätte und die Ringgeister die Hobbits getötet und den Ring an sich genommen hätten? Was wenn Boromir anstatt einem heldenhaften Endkampf zu bieten schon vom ersten Pfeil getötet worden wäre und als schwacher, dem Ring verfallener Bösewicht in die Geschichte eingegangen wäre? Was wenn Gandalf den Kampf gegen den Balrog verloren hätte?


    Ich denke das die Geschichte dann weniger interessant gewesen wäre. (Vor allem Boromirs Geschichte ist für mich sehr wertvoll.)


    Zu behaupten Geschichten wären gut egal welchen Verlauf sie nehmen halte ich für einen mutigen Schritt, wertet es doch die Leistungen aller großen Geschichtenerzähler ziemlich ab.

    Denkst du wirklich das Dramaturgie egal ist?


    Würfeldrehen bedeutet ausserdem nicht immer ein Happy End zu erzeugen oder Heldentode zwanghaft zu vermeiden, sondern die letzte Entscheidung ob es passt dem SL und nicht dem Zufall zu überlassen, also bitte unterstelle uns von der anderen Seite nicht automatisch diese Care-Bear-Spielweise.

    Für sich selber ist eine Antwort zu finden, mit Glück auch für die ganze Gruppe oder zumindest eine Antwort, mit der sich alle arrangieren können.

    Unter anderem deshalb ist Würfeldrehen stellvertretend für 'der SL steht über den Regeln' meiner Meinung nach besser als jedes verregelte System solange der SL gut ist.


    Ein System bietet eben keinerlei Möglichkeiten auf individuelle Sielerbedürfnisse oder die Dramaturgie einzugehen.

    Wenn sich die Gruppe nicht über große Strecken einig ist wie man spielen will kann sie halt nicht miteinander spielen, Pech gehabt.

    Finde ich traurig! Das ist wieder so ein Schritt in Richtung "Video-Game"-Feeling aber extrem auf die "SC-verhätschelnde" Art und Weise!

    Gruppen, die Neulingen es nicht verständlich machen können, das ein SC auch mal das zeitliche Segnen kann. Sollten mal Tik Tok, Instagramm und Co. für nen Monat bei Seite legen und in dieser Zeit üben was "direkte analoge Kommunikation" betrifft! (Dieser Kommentar trieft natürlich nur so vor pauschalisierendem Sarkasmus, aber wenn ihr euch getroffen oder auf den Schlips getreten fühlt, dann denkt mal kurz nach, ob ihr diesem Ratschlag nicht vielleicht folgen solltet :gemein: )

    Das finde ich sehr unangebracht.

    Ausserdem inkonsequent, denn weiter oben bezeichnest du den von dir nicht gewollten Stil als 80er RP, also was jetzt?

    Klingt für mich so als versuchst du duch solche Kommentare nur andere Spielweisen schlecht zu machen.

    Einmal ists veraltet, ein andermal sinds die blöden Sozial-Media-Kinder...


    Ich sehe das übrigens genau umgekehrt: Video-Spiele sind das Medium das ich für Herausforderungen bevorzuge, im PnP will ich interessante Geschichten erzählen, da ists doch verständlich wenn es den Spielspaß schmälert wenn mein Held für den ich und der SL einen schönen Handlungs- und Entwicklungsfaden gesponnen haben am Würfelpech stirbt.


    Sowas scheint für dich unwichtig, du möchtest dich durch Herausforderungen kämpfen und wenn das dein bevorzugter Spielstil ist hält dich niemand davon ab, aber bitte werte die Spielstil anderer nicht derart ab, danke!

    Bosse haben Schicksalspunkte -> der SL benutzt diese ausschließlich dann wenn der Boss gegen Spieler X vorgeht -> keine Willkür da ja Regelkonform???

    "Bosse" verwende ich als Begriff nicht, bei mir sind alle NSC's... Aber ich weiß was du meinst.


    Nein, das ist keine Willkür.

    Das würden viele Spieler die ich kenne anders sehen, und sich zu Recht ungerecht behandelt fühlen.


    Wieso ist es denn für dich keine Willkür?

    Vorher schreibst du noch Willkür ist wenn etwas nicht verregelt ist.

    Es ist nicht verregelt wann ein NPC die Punkte verwendet, und in meinem Beispiel handelt der SL klar unfair den Spielern gegenüber, ich kann deine Meinung deshalb nicht nachvollziehen...


    Wieso ist ein verregeltes Würfeldrehen für dich trotzdem Willkür obwohl es verregelt ist?

    Wo ziehe ich etwas zurück?

    Also sind die von mir als widersprüchlich bezeichnneten Aussagen für dich equivalent?


    Darauf bist du nicht eingegangen, für mich widersprechen sie sich...

    Worum geht es dir?

    Inzwischen vor allem darum dass deine Aussagen einfach nicht korrekt sind, vor allem das nächste Zitat.


    Generell darum dass ich der Meinung bin Rollenspiel eignet sich wenig für diese Challenge-lastige Spielweise die hier viele anti-Würfeldreher zu bevorzugen scheinen. Wenn ich das suche spiele ich lieber ein komplett verregeltes Spiel wie Schach oder Poker.

    Ein Spiel zu spielen das ein Mitspieler so vorbereitet dass es geschafft werden soll, mit genug anderen Möglichkeiten den Spielern unter die Arme zu greifen wenn sie an einer Stelle nicht weiterkommen eigennet sich aus meiner Sicht weniger für das Gefühl eine Herausforderung bewältigt zu haben.

    Würfeldrehen ist für mich nichts anderes als Tips für Spieler die bei Rätseln nicht weiterkommen oder Maßnahmen um die Gruppe wieder auf die richtige Fährte (in Detektivabenteuern) oder zum Plot zurückzuführen.


    Natürlich kann man all das Ablehnen, ich bezweifle aber das es das Beste für das Spiel ist.

    Schicksalspuntke sind verregelt, deswegen können sie keine Willkür sein.

    In einem Rollenspiel decken Regeln praktisch immer nur Teilaspekte ab, und lassen deshalb immmer Platz für Willkür.


    Deine Definition geht aber von einer Welt aus in der etwas entweder absolut verregelt oder absolut unverregelt ist. Da das nicht der Realität entspricht funktioniert sie schlicht nicht. Trotzdem scheinst du dich daran zu klammern, anders kann ich nicht verstehen warum du von den Regeln nicht abgedeckte Entscheidungen des Spielleiters (wann setzt er die SP ein) die klar unfair sind nicht als Willkür bezeichnen willst, faires, verregeltes Würfeldrehen aber schon.


    Ich nehme keine Position ein.

    Seltsam, aus meiner Sicht ist das Folgende eine Position, wenn es das für dich nicht ist bin ich gespannt darauf was du mit 'Position' meinst.

    Hier geht es darum:

    "Dürfen/ Sollen Meister Würfel drehen."


    Ich bin der Meinung: Nein.

    Du darfst gern so mit deiner Gruppe spielen, besprich es einfach mit deinem SL.


    Ich bevorzuge eben Würfeldrehen gegenüber Schicksalspunkten.

    Ich schrieb nicht, dass alle Regeln alle Aspekte des Rollenspiels abdecken, sondern dass es niemals Willkürlich sein kann, wenn sich alle an die Regeln halten. Das ist einfach eine Definitionsfrage von Willkür.

    Und alles das nicht verregelt ist ist Willkür.


    Ich habe das Gefühl dem praktischen Beispiel mit dem verregelten Würfeldrehen weichst du aus, also anders:

    Bosse haben Schicksalspunkte -> der SL benutzt diese ausschließlich dann wenn der Boss gegen Spieler X vorgeht -> keine Willkür da ja Regelkonform???

    Fakt ist: Optionale Regeln müssen in der Gruppe besprochen/ abgesegnet werden.

    Ist das ein Zurückrudern, oder siehst du echt keinen Unterschied zwischen diesen Aussagen?

    Das darf er. Aber sollten Änderungen zu "normalen Satzungen" nicht wenigstens bekannt gemacht werden?

    Aus meiner Sicht widersprechen sich obige Zitate total, aber vielleicht kannst du mich aufklären was du meinst...

    Das Wort "Sklavisch" hat für mich eine negative Wertung. Auch habe ich nciht gesagt, dass wir uns überhaupt ans Regelwerk halten.

    Naja, du nimmst hier die Position desjenigen der streng nach Regeln und gegen Spielleiterfreiheit (die du übrigens genauso negativ gefärbt Willkür nennst) argumentiert, da ist es dann schon seltsam zu schrieben ich würde dir Regeltreue in den Mund legen...


    Sklavisch ist übrigens auch negativ gemeint, denn diese Haltung schadet meiner Meinung nach dem Rollenspiel.

    eine feste Regel kann einfach per Definition keine Willkür sein.

    Das Thema ist keinesfalls so schwarzweiß wie du es siehst:

    Keine (vernünftig gestaltete) Regel deckt alle Aspekte ab, dafür ist Rollenspiel zu komplex, es bleibt also immer etwas freie Entscheidung die du als Willkür bezeichnen kannst (denn: wo ist der Unterschied?).


    Verregeln wir zB Würfeldrehen so dass es nur 3x pro Session verwendet werden darf und nur für bestimmte Proben ist es weniger willkürlich aber würdest du dann behaupten es wäre keine Willkür mehr verhanden? Ich nicht.

    Optionale Regeln müssen in der Gruppe besprochen/ abgesegnet werden.

    Ich wusst nicht das der Satz draüber das der Spielleiter Regeln beliebig abändern darf mit den neuen DSA-Versionen entfernt wurde...


    Ich spiele übrigens ungern mit Gruppen die sich sklavisch ans Regelbuch halten, deshalb kommen mir deine Ratschläge es mit der Gruppe zu besprechen seltsam vor (nagut, auch weil ich nie um einen Ratschlag gebeten habe). Bei uns kann man über alles sprechen egal was im Regelbuch steht, aber das ist vielleicht Old-School-RPG...