Blog Articles Tagged with “weiden”

    Nach der nächsten Biegung erweitert sich der beklemmende Gang zu einem weitläufigen Felsendom und der Gestank lässt nach. Spitze Felsnadeln ragen von der Decke, weitere wachsen aus dem Boden. Im oberen Drittel des vier Schritt hohen Raums klaffen schmale Spalten, durch die trübes Tageslicht dringt. Über Moraschs Kopf blickend sehe ich in der Raumesmitte grau bepelzte Leiber, die sich um irgendetwas versammelt haben. Schmatzend und nagend klettern sie übereinander. Die Wesen haben etwa

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    3. Phex 1040 BF


    Als ich erwache, höre ich Flüche in einer mir unbekannten Sprache. Ich drehe den Kopf und sehe Sterne vor den Augen tanzen. Mit sanftem Druck massiere ich meinen Nasenrücken, in der Hoffnung das mich plagende Schädeldröhnen zu verringern. Langsam klärt sich meine Sicht. Der Morgen ist schon weit vorangeschritten. Statt eines Feuers sehe ich nur Asche. Es muss vollständig abgebrannt sein.

    Morasch zurrt sein Gepäck am Pony fest, während er Winlanjor finstere Blicke zuwirft.

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    Einige Zeit später stehen wir in einem karg möblierten Wachraum. Eine schwarzhaarige Hünin, die wohl das Idealbild einer Garethjakriegerin verkörpert, ragt uns gegenüber auf. Ihr kritischer Blick mustert einen jeden von uns. »Habt Dank, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Eure Hilfe wird benötigt.« Sie wendet sich um und läuft im Raum auf und ab. Eine Hand liegt am Knauf ihres Schwertes, die andere hält sie hinter dem Körper.

    Man sagt mir eine gute Auffassungsgabe nach und daher vermute

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    2. Phex 1040 BF


    Es ist Mittag, als wir wieder auf eine Ansiedlung der Garethjas treffen. Von einer kleinen Erhebung aus blicke ich auf den Weiler. Er liegt am Fuß eines langgestreckten Hügels, auf dem sich ein Turm aus dunklem Gestein erhebt. Dieser scheint bewohnt, denn eine blauweiße Fahne, die einen schwarze Wolfskopf zeigt, flattert auf seinen Zinnen.

    Das Dorf selbst hat knapp dreißig Holzhäuser. Eine Palisade und vier niedrige Wachtürme bilden seine Wehr. Die Felder, die ringsum

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    Die Tochter des Fremdiji


    1.Phex 1040 BF


    Tief atme ich die kühle Luft ein, während ich zwischen den Stämmen kahler Buchen und dunkler Tannen nach dem Ursprung des hämmernden Geräuschs suche.

    »Specht«, brummt Morasch und fährt sich über einen der geflochtenen Zöpfe seines Bartes. Seine schweren Stiefel zertreten die glockenförmige Blüte eines kleinen Pflänzleins, das die ersten Strahlen der Frühlingssonne zum voreiligen Wachstum genutzt hatte. Leben, Vergehen, Wiedergeburt – so hat

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    Vorwort


    Was ist das hier nicht?


    Vorab – dies ist kein Teil des Projektes »Die Kinder des 23. Ingerimm«. ;)

    Obwohl hier die Handlung offizieller Abenteuer zu Grunde liegt, gibt es hier keine Rezensionen, Zusammenfassungen und herkömmliche Spielberichte. Ich schreibe hier eine Geschichte, deren Umfang ich noch nicht absehen kann. Irgendwo zwischen Novelle und Roman wird’s wohl am Ende liegen.

    Aber selbst wenn es kein Spielbericht ist, darf in den Kommentaren auch gerne auf die Aktionen der SCs

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