The Orville

  • Die ersten paar Folgen hatte ich schon über YouTube geguckt (auf Englisch), hatte allerdings dann versäumt die anderen Folgen zu gucken, bevor diese dann aus Copyright Gründen entfernt wurden. Mir gefiel sie sehr gut. Es kam doch ein ähnliches Gefühl auf wie bei einer Folge TNG. Der Humor von Seth ist natürlich sehr eigen, also man sollte schon seine Filme mögen oder zumindest nicht schlecht finden. Der Humor ähnelt dann doch sehr stark A million ways to die in the west und seinen anderen Kreationen. Wenn man seinen Humor als störend empfindet, dann ist The Orville nichts für einen.
    Ich hoffe, das die Sychro gut genug ist. So weit ich weiß läuft die Serie dann Ende Februar Mittwoch Abends auf ProSieben an.

  • Ich habe mir die erste Staffel angeschaut.

    Anders als was ich bisher kannte von McFarlanes Real Life- Werke, ist the Orville nicht voller Vulgarität, sondern ist es ein Meisterwerk des Zynismus.

    Es parodiert langweilige "the Bold and the Beautiful in Space"-Reihen wie die ganzen Star Trek-Dinger und Babylon 5 und weiß der Geier was noch alles indem McFarlane weder die Charaktere noch die Dialoge extrem übertreibt. Es sind fast alles Situationen, Personen und Gespräche die Perfekt in genannten Valiumreihen passen würden. Auf diese Weise zeigt Seth knallhart wie sinnfrei und idiotisch die ganzen Space Operas sind.


    Ein wandernder Schleimhaufen der ein Offizier ist an Bord ist der einzige Charakter der übertrieben wäre in den genannten TV-Vehikeln.


    Was sehr schon ist, ist wie in the Orville Sozialthemen dargestellt werden. Ich sage nur "Transgender". In einer Folge wird wunderschön und virtuos dargestellt wie bescheuert es ist dass man in machen sogenannten modernen Ländern immer noch nicht selber entscheiden darf welches Geschlecht man haben will.


    The Orville, Sci Fi wie es so gut wie nie ist, aber immer sein sollte!

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    Sinjoor Elegast Vandervenga, ehem. Kuslik-Galahan
    Oberst des Ordens des zweifach geheiligten Famerlors.


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    Edited once, last by Kennin ().

  • Es ist offensichtlich, das MacFarlane eigentlich wirklich eine Star Trek Serie machen wollte. Es ist wirklich gutes TNG mit einigen humoristischen Feigenblätter, damit sie nicht von CBS verklagt werden. Aber da zumindest manche dieser Witze doch recht gut funktionieren kann ich da gut drüber hinweg sehen.

    Zur Transgenderfolge muss ich sagen: Die ist extrem nahe an nem Totalabsturz vorbeigeschramt imho... dass Ende reisst sehr viel raus, dass im Mittelteil eher schwach war. Ich finds extrem mutig, dass sie in der zweiten Episode probiert haben, sowas wie 'Measure of a man' zu machen... es hat nicht ganz geklappt, aber die zweite TNG-Folge war ja auch 'Code of Honor' und über die reden wir lieber gar nicht.

    Kurz: Wirklich tolle und sehenswerte Serie.

    My diplomacy equals roll for initiative.

    Edited once, last by Lucio ().

  • Vorhin die beiden Folgen von gestern Abend geschaut.

    Kam mir vor wie Star Trek, nur teilweise viel lustiger und manchmal auch alberner, optisch bunter und mit potentiell schlechterer Trick-Technik.

    Der Humor traf eben nicht immer meinen Nerv, aber oft genug schon. Die Pointe mit dem Reality TV fand ich sehr gut.

    Ich werde es soweit weiter schauen, und warte auf die Western-Folge.^^

  • Der Humor wird imho qualitativ besser und quantitativ weniger nach den ersten beiden Episoden. Bin aber sehr gespannt was die Meinungen zu den nächsten beiden Episoden sind. 'About a Girl' sehen viele als 'Break-Out-Episode' und 'If the Stars should appear' ist einer meiner Lieblinge von der ersten Staffel.

    My diplomacy equals roll for initiative.

  • Ich hab zufällig etwas davon mitbekommen - und wenn ich gehofft hätte das die Qualität irgendwo bei Galaxy Quest zu finden sei - wurde ich spätestens zum beginn des zweiten Teil enttäuscht - und wechselte das Programm.

    Für mein Geschmack zu albern ... aber mal sehen, jede Serie braucht ihre Start-Staffel.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Ne, Orville ist nicht wirklich Galaxy-Quest... es ist TNG mit kurzen humoristischen Einlagen... und diese Einlagen werden von Folge zu Folge kürzer. Was bleibt ist halt, dass die Crew eine nicht ganz so profesionelle Einstellung zu der ganzen Sache hat wie die Crew der Enterprise... sie sind halt nicht die besten der besten... aber sie sind auch nicht - wie man im Trailer den Eindruck hatte - irgendwie ne Lachtruppe die nichts zu Stande bringt.

    My diplomacy equals roll for initiative.

  • Doofes konventionelles Fernsehen, kommt aus dem 20. Jahrhundert um unsere Bingewatch-Bedürfnisse zu sabotieren!

    My diplomacy equals roll for initiative.

  • es ist TNG mit kurzen humoristischen Einlagen

    Naja... TNG hatte mindestens genausoviele humoristische Einlagen. Nur bei The Orville sind sie bewusst humoristisch gestaltet.

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  • Fair enough. Immerhin entwickelt die Krankenschwester keinen Warp-10 Antrieb, wirft die Prinzipien der Evolution über den haufen und schwängert den Captain...

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  • Ich fand's schade, dass es wohl doch keine Western-Folge gibt, sondern das auch nur ein kurzes Intermezzo im "Holo-Deck" war.

    Allerdings scheint es aus mir nicht ganz erklärbaren Gründen wichtig zu sein, dass mehrmals pro Folge das Wort "Penis" vorkommt.


    Die Thematik der Folge fand ich interessant, hätte man aber durchaus mehr draus machen können, schon weil Clyden (Schreibweise: ?) als Mädchen geboren wurde, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass das weiter thematisiert wird.


    In der Tat wurde der Humor weniger. Ich weiß noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finde. Es fehlt was von den Albernheit, das ist gut, aber es wurde von dem, was mir gefiel, weniger.^^

  • Wie gesagt, es wird immer mehr Star Trek. Ein wenig Humor bleibt, aber so ab der 4. 5. Folge finden sie ein gleichgewicht, dass sehr gut hält.

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  • Ja, die Argumentationen waren oberflächlich gut, aber nicht tatsächlich themenbezogen und daher plausibel. Aber dafür, dass sich Grayson unerwartet als Verteidigerin wiederfand auf völlig unbekanntem Boden, fand ich das recht passend. Sie hatte keine Zeit, sich was Gutes zu überlegen oder die mokleanische Kultur für sich zu erarbeiten.

    Ich glaube, die ganze Folge wäre mit einer Doppel-Folge vielleicht besser gelaufen, dann hätte man so einiges vertiefen können.

    Grundsätzlich fand ich die Thematik aber gut, auch wenn nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Dass mit Clyden ein eigentlich interessanter Präzedenzfall hingestellt wurde, fand ich gut, aber dann wurden die dadurch möglichen Fragen und Antworten darauf gar nicht zur Sprache gebracht, womit sie das auch gleich hätten weglassen können.

  • Naja, 'measure of a man' hat es auch in einer folge geschaft...

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  • Wie gesagt, es wird immer mehr Star Trek.

    Zum Glück seh ich das gar nicht so, denn dann hätte ich Dir Reihe schon längst zum Teufel gejagt.

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  • Naja, 'measure of a man' hat es auch in einer folge geschaft...

    Das musste ich jetzt googeln, weil ich keine Ahnung hatte., worauf sich das bezieht, außer vermutlich eine Star Trek-Folge. Next Generation habe ich irgendwo in Mitte oder Ende der 1. Staffel aufgehört zu schauen.

    Da ich die Folge nicht kenne, kann ich da auch nichts weiter zu feststellen von meiner Seite aus.

    Vielleicht lässt sich die eine Thematik besser in ca. 45 Minuten unterbringen als die andere. Das kann ich nicht beurteilen, weil ich die Wem gehört Data-Folge nicht kenne. In meinen Augen war halt die Thematik in Orville interessant, blieb aber doch sehr oberflächlich und hätte mehr zur Sprache bringen können.