Beiträge von Kennin

    Teilweise auch eher versehentlich. Damit will ich sagen: hier und dort wurde eine neue Idee für eine Region hervorgezaubert, und diese Region hat die Redax dann irgendwo auf dem Kontinent hingeklebt wo es einigermaßen Sinn ergibt... in eben dem Augenblick.

    Erst im nach herein stellte sich heraus dass eigentlich der Kontinent um ein Vielfaches zu klein ist um all diese Gebiete zu besitzen. Aber da war das Maleur bereits geschehen und man musste sich damit abfinden.
    Das ist so in etwa dasjenige was in DSA am wenigsten realistisch ist...

    Aber gut, der Rest ist SO gut, dass ich damit durchaus Frieden finden kann. :cool2:

    Ich würde unter Indianerwestern einen Western verstehen, der sich mit den Indianern beschäftigt und sie nicht nur als Gegenspieler als Mittel zum Zweck benutzt, also auch durchaus auch ihre Seite mit zeigt und bereit ist, zu differenzieren.

    Das ist der Fall bei "Hostiles".

    Hostiles war in der tat okay. Zwar nicht so gut wie 3:10 to Yuma, aber okay. Ist aber nicht ganz so mein Ding, Indianerwestern.

    DSA5 ist ja relativ neu wie ich gerade lese.

    Aber warum ist dann das Regelwerk vor der Einsteigerbox erschienen? Hä?

    Weil es ja bereits DSA5 ist. Es gab schon vier Editionen.
    Die Einsteigerbox erschien später um auch Neueinsteigern zu motivieren.

    ( orkenspalter : wenn die Frage ausgegliedert wird, kann man diese Antwort gerne mit ausgliedern)

    Eher als eine nagelneue Gruppe aus Neueinsteigern zusammen zu würfeln, würde ich eher vorschlagen Anschluss zu finden an einer bereits existenten Gruppe.
    Dafür gibt es hier im Forum auch einen Teil wo man Spieler oder eine Gruppe suchen kann.

    Nicht dass ich Probleme habe mit Neueinsteigern, aber mit ein paar erfahrenere Spieler kann man gewiss besser erfahren was Rollenspiel ist oder sein sollte.

    Es gibt bei quasi jedem Spiel oder jedes Hobby oder was auch immer Leute die sich zu viel reinsteigern. Workaholics, Religionsfanatiker, Antivaxxer, Spiel-, Alkohol- oder Drogensüchtige, ... . Die Liste ist unendlich lange.
    Das kann man also kaum dem Spiel selber vorwerfen.

    Ist es ein Hobby? Ja. Für mich schon. Ein wichtiges Hobby, absolut, denn es macht so viel Spaß den SL zu machen, da gibts wenig dass für mich damit mithalten kann. Es hat auch die Basis gelegt für meine Lebenseinstellung: Teamwork ist wichtiger als Alleingang.
    Weiter als das reicht es jedoch nicht.

    Beispiel: am Tisch kann ich durchaus ein Betrüger und Dieb sein, und zwar recht überzeugend. Aber im echten Leben wäre ich dazu nicht fähig. Mein Gewissen und Empathie sind zu stark ausgeprägt.

    Nun zur eigentlichen Kernfrage:

    Ein Rollenspiel ist eine Kombination aus Gesellschaftsspiel und imaginäres Improvisationstheater.
    Man SPIELt eine ROLLE die möglicherweise sogar ganz anders ist als der eigene Charakter. Man versucht diese Rolle so realistisch möglich zu gestallten, mit sämtlichen Pro's und Contra's. Wenn mein Character einen wahren Heldenkomplex hat, wird er sich zum Beispiel einer Übermacht gegenüberstellen und ihnen einen tapferen - wenn auch törichten - Einzeiler an den Kopf werfen... auch wenn ich, als reale Person schon längst um Hilfe schreiend das Weite gesucht hätte.

    Am Tisch verläuft ein Spiel in etwa so:
    Es gibt eine gewisse Anzahl von Spielern, meist 3-4, aber unter Umständen 1-7. Diese Spieler sind meist ab 16 oder gar 18, nicht wegen der dubiosen Thematik, sondern weil das Spiel doch gewisse Reifheit benötigt und auch die Regeln recht anspruchsvoll sind.
    Zudem gibt es den Spielleiter, der meist die Sinne der Spieler mimt. Er erzählt den Spielern was sie sehen, hören, spüren, riechen, kosten, ... und die Spieler reagieren darauf.

    In der Regel funktioniert das mit den Reaktionen andersherum als in anderen Spielen.
    Bei den meisten Spielen guckt man sich die Regeln an und entscheidet anhand der gebotenen Möglichkeiten was man genau macht.
    Im Rollenspiel überlegt man sich meist zuerst was man gerne tun würde, und schaut danach auf seinen Charakterbogen ob man das Verlangte beherrscht und wie, eventuell auch nach Nachfrage beim Spielleiter.

    Wenn ein Spieler seinen Charakter etwas tun lassen möchte bei dem mit nichten klar ist dass er oder sie das auch kann, verlangt der Spielleiter in der Regel eine Probe auf die Möglichkeiten (Fähigkeiten, Eigenschaften, Kampfwerte wenn es um DSA geht) die ein Charakter besitzt laut seines Charakterbogens.
    Der Spieler testet nach Regelwerk ob er das gewollte auch tatsächlich schafft. Dies wird in DSA immer mit einer Würfelprobe getestet, aber es gibt auch Rollenspiele bei denen man mit Karten oder sogar andere Sachen testet.

    Der Spielleiter ist - wie der Name bereits andeutet - kein Gegner der Spieler. Er ist der wichtigste Teil der Gruppe, denn er ist derjenige der dafür sorgen sollte dass die Spieler einen ereignisreiches Erlebnis teilen können. Die Spieler sind jedoch ebenfalls wichtig, denn ohne Gruppe gibt es auch kein Spiel. Sie spielen die Hauptrollen in der Geschichte die der Spielleiter vorbereitet hat und auch gut verinnerlicht haben sollte.
    Ein Rollenspiel ist - mit modernen Worden gesagt - ein cooperatives Spiel. Die Spieler arbeiten - mehr oder weniger - zusammen wie ein Team und versuchen gemeinsam die Gefahren der Welt zu beseitigen. Gemeinsam heißt auch dass im Idealfall die Kommunikation zwischen den Spielern noch intensiver ist als mit dem Spielleiter, da sich die Charaktere die sie spielen, zum Leben erwecken sollen, und sich die Charaktere natürlich sehr gut kennen. Untereinander gibt es mehr Kontakt als zu Charaktere die der Spielleiter darstellt. Oder so sollte es sein.


    So läuft das Spiel ab. Es ist ein Sammelsurium von Beschreibungen von Szenen und von Taten, und nebenher Würfelklappern. Wenn man den Spielabend überstanden hat, hört es jedoch noch nicht auf. Meist wird der Charakter den man gerade eben gespielt hat, behalten und er bekommt ab und an Erfahrungspunke mit denen er seine Fähigkeiten ausbessern kann. So wird der Charakter immer besser... und die Abenteuer immer ruhm- und glorreicher... und gefährlicher.
    Stirbt der Charakter auf dem Weg zum Ruhm, findet sich gewiss bald wieder ein neuer Held der die Gruppe ergänzen kann, indem der Spieler einen neuen Helden bastelt und den der Spielleiter ins Spiel bringt.

    Die Immersion in Spiel und Welt ist am Allerwichtigsten bei einem Rollenspiel. Oder nein, das Zweitwichtiste.
    Das ALLERwichtigste ist dass man am ende des Spielabends wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfindet und sich immer bewust bleibt: es ist alles "nur" ein Spiel!

    Der Erste ist eine Antalogie. Es sind ein paar Geschichten die an sich mit einander wenig zu tun haben, bis auf der Tatsache dass es sich um das Amerika des 19. Jahrhunderts handelt. Einige Geschichten sind humoristisch, eine ist fast ein Musical, andere sind recht ernst.

    Und wie man es von den Coenbrüdern erwarten kann gibts keine Gewalt und ist alles Friede-Freude-Eierkuchen. (Ich hoffe der Sarkasmus entgeht euch nicht.)


    Der Zweite ist in Bürgerkriegsdrama um Willkür und Sklaverei. Sehr starker Film der nicht nur auf einer wahren Begebenheit basiert ist, sondern sogar äußerst korrekt ist dargestellt, in sofern man so etwas rekonstruieren kann

    Wenn Schelme und Feen korrumpiert werden können, warum dann nicht Kobolde?
    Ich kann mir einen "Schwarzbold" sehr gut vorstellen als äußerst mächtigen Gegner einer äußerst erfahrenen Heldentruppe. Für Otto-Normalheld ist ein Schwarzbold unbesiegbar.

    Was sollte ein Schwarzbold können? Was ist der Hintergrund? Was hat ihn korrumpiert? Was treibt ihn? Was sind die Schwächen die eine Heldentruppe Stufe Legendarisch nutzen kann um das Unwesen letztendlich zum Namenlosen zu schicken?

    Erste Anregungen können wir hier finden:
    https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Lamifaar

    Es handelt sich hier - wie gehabt - um den Mosaik und das Gemälde aus Mit Wehenden Bannern.

    Es gibt doch bestimmt Leute hier die sich die Mühe gemacht haben die beiden Illustrationen in Farbe aus zu arbeiten.
    Könnte ich davon bitte eine Kopie bekommen?

    In dem Fall würde ich die Maffia-ähnliche Struktur verknüpfen mit Robin Hood'schen Gedankengut.

    Filmtip: "Robin and the 7 Hoods" (1964). Basiert auf exakt das Thema: "Robin Hood Maffia im Chicago der 1930er".

    Gerade Feen sind ein wunderbares Beispiel dafür das Chaos dem Dämonischen nicht gleichsteht.

    Feen sind zwar chaotisch, da rein magisch, jedoch sind sie m.W.n. von Tsa erschaffen geworden. Und es spricht durchaus etwas dafür dass Tsa womöglich chaotisch sei, da sie sich ja andauernd verwandelt. Womöglich kann man auch sagen dass die Götter Ordnung seien, und dass die Giganten Chaos seien. Würde ja passen!
    Und da Tsa ja eine Gigantin war, passt das ja eigentlich hervorragend.

    Aber das führt ja schon tatsächlich ins Metaspekulative.

    Kann ich mit dem Odem erkennen, ob meine Tochter ihr Zimmer aufgeräumt hat?

    Kannst ja mal versuchen!


    Magie = Chaos = Dämonisch

    Nee, so stimmt das nicht, denke ich.

    Magie ist chaos, aber nicht zwingend der bösartigen Sorte. Und sowieso ist lang nicht alle magie dämonisch.
    Ist eine Sache der Hyponyme, Hyperonyme und Kohyponyme.
    Alle Pudel sind Hunde, aber nicht alle Hunde sind Pudel.


    Da müsste ich erstmal in Arcanum nachschlagen ... oder steht das vielleicht doch in der Metaspekulativen?

    Ich denke eher an Offenbarung des Nayrakis.

    Die astrale Kraft ist ja eines der Elemente (wenn auch nach Madas Frevel nicht mehr geordnet, sondern "frei zugänglich")

    Das ist eine Hypothese, keine klare Tatsache.

    Tatsache ist dass Magie Chaos ist. Mir schwirrt da was vor von Praios, Los, Kha und Nayrakis-Sikaryan.

    Da Dämonen reinster Chaos sind, liegt meines Erachtens demnach nahe dass Dämonen per ODEM aufleuchten wie Broadway in der Nacht.

    Wenn man mich fragt was das beste Brettspiel aller Zeiten ist, dann kommt für mich wirklich nur "T.I.M.E. Stories" in Frage.

    Wer es nicht kennt sollte es wirklich mal nachlesen.
    (T.I.M.E. Stories auf Boargamegeek.com)

    Es ist ein rein kooperatives Brettspiel, wo die Story am allerwichtigsten ist. Das ganze Spiel spielt sich wie ein kassisches Point and Click Adventure auf dem PC.
    Man erforscht neue Locations und versucht Sachen heraus zu finden. Andere Sachen nimmt man mit, ohne dass man weiß wieso, und die braucht man dan an anderer Stelle wieder.

    Nun... das Spiel ist leider recht teuer (€50,-), und jedes Szenario kostet noch mal €25,-
    Aber es gibt auch etliche Fanmade Szenarien. Eines davon ist "Batman Year One" das... mja... recht okay ist, für ein Fanmade Abenteuer.

    Nun dachte ich mir aber: wie genial wäre ein DSA-Szenario in TIME Stories? Es ist wirklich nicht das Gleiche wie ein normales Abenteuer. Die ganze Atmosphäre ist ein wenig anders, kaum zu erklären. Aber der große Vorteil ist halt: man braucht keinen Spielleiter sondern nur das Spiel und das Szenario und man kann loszocken.
    Vergleicht es mit den Computerspielen. Es gibt die Nordlandtrilogie (Schicksalsklinge, Sternenschweif und Schatten über Riva) und die Drachensangabenteuer einerseits, und es gibt Ketten von Satinav/Memoria an der anderen Seite.

    Nun die Goldfrage:
    Alleine kann (und will!) ich das nicht machen. Gibt es Leute die daran mitarbeiten wollen???

    Wir brauchen Leute um mit zu arbeiten am Szenario selber, (das ist mein Ding).
    Wir brauchen Leute die die Dialoge ausarbeiten wollen. (Eventuell. Ist nicht strikt notwendig. Das können auch die Szenaristen selber mit übernehmen)
    Und wir brauche Illustratoren, denn das Spiel ist immer äusserst hübsch gestaltet.
    Und eigentlich brauchen wir noch Übersetzer um das Spiel in die anderen DSA-Sprachen zu übersetzen. Nun... ins Niederländische ist schon mal kein Problem, das regle ich.
    Aber Englisch wär cool und notwendig. Franzenösisch wäre auch ganz nett (da das Spiel ja ursprünglich Franz ist). Und wenn's ginge Spanisch und Italienisch. Aber lasst uns da nicht durch blanken Ehrgeiz das eigene Projekt blockieren.
    Natürlich brauchen wir aber auch nicht ZU viele Leute, denn wenn alle potentiellen Spieler schon mitarbeiten am Projekt, dann ist es ja witzlos!

    Als Region des Szenarios würde ich eher Almada oder Horasien bevorzugen, denn das Spiel eignet sich vor allem für Intrige und Politik, und weniger für Kämpfe, denn das Spiel ist sehr prosaisch gestaltet und weniger auf Konfrontation.

    Nun? Wer hat Lust und Zeit da mit zu machen?