Blog Articles Tagged with “Maraskaner”

    13. Phex 1040 BF


    Glockenläuten und eine Vielzahl an Stimmen drangen gedämpft an Ferdijins Ohren, wurden lauter und rissen ihn aus einem traumlosen Schlaf. Seine Zunge fühlte sich dick und pelzig an und ein Stechen hinter der Stirn zeigte, dass er besser den letzten Schnaps ausgelassen hätte. Während sich der viel zu früh angebrochene Tag unerbittlich in sein Bewusstsein drängte, riss jemand die Tür zur Scheune auf, in der sie die Nacht verbracht hatten.

    »Linje?«, rief eine sich

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    Die Umfrage lief jetzt eine Weile und immerhin fünf Personen haben abgestimmt. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön. Die Teilnehmerzahl ist zwar etwas ernüchternd, aber andererseits hatte ich ja schon befürchtet, dass das Interesse an Geschichten, deren Plot von aktuellen (Kurz-)Abenteuern bestimmt wird, eine eher kleine Zielgruppe hat. Wenn ich mir meine anderen beiden derzeit laufenden Umfragen zu Stretchgoals und zur Borbaradkampagne anschaue, die beide in kürzerer Zeit jeweils über 50

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    Ich übernehme die Führung, da Morasch zu beschäftigt damit ist, alle Beleidigungen seiner Sprache herunterzubeten und Winlanjors Beklemmung in den engen Gängen voranzugehen offensichtlich ist. Nach einiger Zeit gabelt sich unser unterirdischer Weg. Spuren kann ich auf dem nackten Felsen keine entdecken, also folge ich meinem Instinkt und biege rechts ab.

    Der Gang mündet schließlich in einem annähernd quadratischen Raum, der von einer drei Schritt hohen Steinskulptur dominiert wird. Der Kopf

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    Nach der nächsten Biegung erweitert sich der beklemmende Gang zu einem weitläufigen Felsendom und der Gestank lässt nach. Spitze Felsnadeln ragen von der Decke, weitere wachsen aus dem Boden. Im oberen Drittel des vier Schritt hohen Raums klaffen schmale Spalten, durch die trübes Tageslicht dringt. Über Moraschs Kopf blickend sehe ich in der Raumesmitte grau bepelzte Leiber, die sich um irgendetwas versammelt haben. Schmatzend und nagend klettern sie übereinander. Die Wesen haben etwa

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    3. Phex 1040 BF


    Als ich erwache, höre ich Flüche in einer mir unbekannten Sprache. Ich drehe den Kopf und sehe Sterne vor den Augen tanzen. Mit sanftem Druck massiere ich meinen Nasenrücken, in der Hoffnung das mich plagende Schädeldröhnen zu verringern. Langsam klärt sich meine Sicht. Der Morgen ist schon weit vorangeschritten. Statt eines Feuers sehe ich nur Asche. Es muss vollständig abgebrannt sein.

    Morasch zurrt sein Gepäck am Pony fest, während er Winlanjor finstere Blicke zuwirft.

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    Einige Zeit später stehen wir in einem karg möblierten Wachraum. Eine schwarzhaarige Hünin, die wohl das Idealbild einer Garethjakriegerin verkörpert, ragt uns gegenüber auf. Ihr kritischer Blick mustert einen jeden von uns. »Habt Dank, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Eure Hilfe wird benötigt.« Sie wendet sich um und läuft im Raum auf und ab. Eine Hand liegt am Knauf ihres Schwertes, die andere hält sie hinter dem Körper.

    Man sagt mir eine gute Auffassungsgabe nach und daher vermute

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    2. Phex 1040 BF


    Es ist Mittag, als wir wieder auf eine Ansiedlung der Garethjas treffen. Von einer kleinen Erhebung aus blicke ich auf den Weiler. Er liegt am Fuß eines langgestreckten Hügels, auf dem sich ein Turm aus dunklem Gestein erhebt. Dieser scheint bewohnt, denn eine blauweiße Fahne, die einen schwarze Wolfskopf zeigt, flattert auf seinen Zinnen.

    Das Dorf selbst hat knapp dreißig Holzhäuser. Eine Palisade und vier niedrige Wachtürme bilden seine Wehr. Die Felder, die ringsum

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    Die Tochter des Fremdiji


    1.Phex 1040 BF


    Tief atme ich die kühle Luft ein, während ich zwischen den Stämmen kahler Buchen und dunkler Tannen nach dem Ursprung des hämmernden Geräuschs suche.

    »Specht«, brummt Morasch und fährt sich über einen der geflochtenen Zöpfe seines Bartes. Seine schweren Stiefel zertreten die glockenförmige Blüte eines kleinen Pflänzleins, das die ersten Strahlen der Frühlingssonne zum voreiligen Wachstum genutzt hatte. Leben, Vergehen, Wiedergeburt – so hat

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