Notmark meistern

  • Ingra zum Gruße!


    Meine Heldentruppe kommt im Laufe des nächsten Abends in Notmark an. Eine Stadt, deren Silhoutte (ärmliche Hütten, Burg Grauzahn, Ingra-Tempel; Beschreibung und Bild aus der 4er RSH) sie am letzten Abend schon sehen konnte und von der sie sprichwörtlich schon viel gehört haben ("Scher dich nach Notmark"; "In Notmark wird die Dunkelheit gemacht, aber in Pervin blühen die Rosen"). Auch die tolle Karte von Sir Gawain hab ich schonmal an die Wand geworfen.

    Beim nächsten Mal muss ich die Stadt also meistern. Und mich interessieren eure Vorschläge und Ideen dafür, ein solches grim-dark Szenario in Aventurien umzusetzen, aber aus Notmark nicht ein zweites Yol-Ghurmak zu machen, sondern diese feine Grenze zu wandern. Welche Vignetten und Szenen fallen euch dafür so ein? Was macht den "Charme" der Stadt aus? Etc...


    Auch Bilder, Illustrationen - offizielle wie inoffizielle - sowie Verweise auf bestimmte Musiktracks, die den Flair der Stadt einfangen, sind gerne gesehen.

  • In welcher aventurischen Zeit wird denn Notmark bereist? (Lange) Nach der ollen Warzensau, nehme ich an?


    Von Yol-Ghurmak ist Notmark aber auch Universen entfernt, die Orte gehen in ganz andere, wenn auch dunkle Richtungen, wobei es auch da natürlich Abstufungen gibt.


    Vignetten allgemein für Städte gibt es hier: Vignetten – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt, und /ganz allgemein, also nicht nur rein aventurisch: 1W20 Begegnungen in der Stadt – Blaupausen

    Einige davon sind auch für Notmark passend, wie ich finde.

  • Toll - im Herbst begann der Sternenfall.

    Im Bornland wird im Fir zum Bardentreffen im Perainemond aufgerufen.

    Der Grüne Zug endet im (alten) Notmark (Per 1039 BF) - und das ist zugleich die aktuellste Quelle.

    1033 BF reiste Drachenerbe da durch ...

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • In Notmark würde ich viel Stadtwachen auftreten lassen, gernell sind die Stadtwachen misstrauisch Fremden gegenüber.

    Gelangweilte Soldaten streifen durch die Straßen und suchen Ärger. Bettler in den Straßen werden grob vertrieben ( Schläge ) Freunde gibt es wenige in der Stadt. Nur die Ingra Geweithe lässt sich dazu nieder zu helfen. Selbst der Perainegeweithe ist nicht gerade für seine freundlichkeit bekannt.

  • Also ich finde "grim-dark" Szenario und "feine Grenze" ist stark übertrieben. Notmark ist letzten Endes auch nur eine Stadt, mit den üblichen Städtischen Alltag, wohlhabende Händler im reichenviertel, Praios und Ingra Tempel im Stadtzentrum. Was Notmark von anderen Städten unterscheidet ist die Armut, der Grauzahn in dessen Schatten die Stadt sich befindet und die tyrannische Herrschaft des Grafen. Notmark ist quasi ein normales Bornländisches Frondorf, aber halt in Stadtgröße.


    Wie kann man das Darstelle. Ich denke die ständige Furcht vor den grausamen Grafen ist ein wichtiges Thema, vor allem weil ständig daran erinnert wird durch die Festung Grauzahn die hoch über der Stadt thront. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist hier unnormal groß, der Graf beutet die Bewohner aus wo es nur geht, das letzte bisschen Rest nehmen die wenigen wohlhabenden Städter die dem Grafen in Sachen Skrupellosigkeit und Härte nachzuahmen versuchen.


    Vignetten:


    Ein adeliger (oder adelig aussehender Held) wird zufällig von spielenden Kindern angerempelt, dessen Eltern schmeißen sich vor dem Held sofort auf dem Boden und winseln um Gnade und versprechen den Jungen mit heftigen Prügeln zu strafen. Falls es in der Gruppe keinen Adeligen gibt, die gleiche Szene nur dass es eine Masche ist um den Helden abzulenken und ein Dieb ihm zeitgleich versucht den Geldbeutel vom Gurt zu schneiden.


    Die Helden begegnen einer Gruppe Leute die gerade einen Mann mitten in der Stadt heftig verprügeln, niemand scheint dem ganzen jedoch Beachtung zu schenken. Wenn die Helden eingreifen werden die Schläger (und der Geschlagene) versuchen ihnen klar zu machen dass sie ihre Nase nicht in Angelegenheiten stecken sollen die sie nichts angehen, wenn die Helden die Schläger verjagen reagiert das Opfer verzweifelt weil er jetzt sicher ne schlimmere Strafe bekommt. Er glaubt er habe die regelmäßigen Prügelstrafen verdient weil er seine Schulden nicht bezahlen kann.


    Auf dem Marktplatz werden die Helden Zeuge wie eine Händlerin scheinbar eine junge Diebin erwischt, der Händler kündigt an das Mädchen dem Grafen vorführt der ihre Hand abhacken lassen wird. Wenn die Helden sich einmischen bietet die Händlerin an die Sache auf sich beruhen zu lassen wenn sie ihr Schadensersatz bezahlen (obwohl kein Schaden entstanden ist). Eventuell finden die Helden später heraus dass es sich bei der Diebin um die Tochter der Händlerin handelt, wenn die Helden ihr Geld zurück verlangen prangert die Händlerin sie als Betrüger an und ruft sofort die Büttel. Da sie früher eine Konkubine des Grafen war (und eine gute Steuereinnahmequelle ist) wird er in jedem Fall auf ihrer Seite sein was die Helden in arge Bedrängnis bringen kann.


    Es gibt in der Stadt einen geheimen Phex Tempel den ein phexischer Charakter finden und besuchen kann, der örtliche Geweihte stellt sich dann als äußerst hilfreich dar und vermittelt Kontakte (darunter auch ein günstiges Gasthaus). Der Phex Geweihte ist jedoch schon längst Tasfarelels Einflüsterungen erlegen, im empfohlenen Gasthaus werden sie betäubt (Betäubungsgift im Bier) und ausgeraubt.


    Die Helden können beobachten wie am Hafen eine große Traube Menschen sich versammelt hat, aus den Bergen des eherenen Schwertes kehrten einige Großwildjäger zurück die ein erstaunliches/seltenes Tier fangen konnte (Hippogreif oder Mantikor z.B.) und es nach Süden bringen wollen um es zu verkaufen.

  • Achgtung: Der Graf - zwar der Sohn der Warzensau - dürfte kaum "grausamer" sein als manch anderer bornischer Adliger.

    Aber der letzte Stand war das DSA4-Bornland, und die bereits genannten Abenteuer.

    Dieben die Hand abzuhacken ist im Bornland - und teils MR - gängiges Strafmaß.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Achgtung: Der Graf - zwar der Sohn der Warzensau - dürfte kaum "grausamer" sein als manch anderer bornischer Adliger.

    Aber der letzte Stand war das DSA4-Bornland, und die bereits genannten Abenteuer.

    Dieben die Hand abzuhacken ist im Bornland - und teils MR - gängiges Strafmaß.

    Alle offiziell beschrieben Adeligen Bornländer sind liberale Gutmenschen aber egal :D Aber Alderich von Notmark (Stand DSA 4 LdsB) macht seinem Vater in Sachen Grausamkeit, Maßlosigkeit und Willkür alle Ehre. Und ich hoffe doch das ist grausamer als manch anderer bornischer Adeliger. Sonst sieht es echt düster aus im Bornland.

  • Bornland ... hat ein NSC-Problem: So lange sie noch jung sind, und im Schatten der Väter stehen, sind sie noch nett. Wieso man aus den "netten" Alderich erneut einen Kotzbrocken machen mußte ... achja, die Gene. :rolleyes2:

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Bornland ... hat ein NSC-Problem: So lange sie noch jung sind, und im Schatten der Väter stehen, sind sie noch nett. Wieso man aus den "netten" Alderich erneut einen Kotzbrocken machen mußte ... achja, die Gene. :rolleyes2:

    Also der typisch bornische Aberglaube besagt dass finstere böse Mächte unter den Katakomben der Burg die Grafenfamilie verdorben haben, für mich ist der Grund gut genug das der "nette" Alderich ein Kotzbrocken wurde.