Posts by Timonidas

    Alfaloth hat außer Alterslosigkeit auch Verjüngung im Angebot. Mag für den einen oder anderen interessant sein, je nach persönlicher Eitelkeit und Alter.

    Ne das hat jeder Erzdämon im Angebot, passt außerdem besser zu Belkelel wenn das jemanden interessiert. Bei Asfaloth wird man nebenbei noch zu einer Body horror freak Monströsität, also das ist definitiv nichts für eitle Charaktere die gut aussehen wollen.

    Alterslosigkeit hat jeder. Verjüngung hat aber nur Asfaloth. Und es ist nunmal auch über Editionen hinweg eines ihrer klassischen Paktgeschenke.

    Ja gut ändert halt nichts dran dass man am Ende 11 Finger, 4 Augen und 2 Münder hat.

    Alfaloth hat außer Alterslosigkeit auch Verjüngung im Angebot. Mag für den einen oder anderen interessant sein, je nach persönlicher Eitelkeit und Alter.

    Ne das hat jeder Erzdämon im Angebot, passt außerdem besser zu Belkelel wenn das jemanden interessiert. Bei Asfaloth wird man nebenbei noch zu einer Body horror freak Monströsität, also das ist definitiv nichts für eitle Charaktere die gut aussehen wollen.

    In meiner engeren Auswahl stehen Amazeroth (gefühlt der "Klassiker" bei Magiern), Asfaloth (der Magier lehnt die zwölfgöttliche Ordnung haben -> Chaos?) und Belshirash. Letzte/r/s eigentlich nur, da unsere Gruppe eine ziemlich fatale Begegnung mit einer Paktiererin des Eisigen Jägers hatte, bei der unser Magier und die Elfe Dämonenmale (Erfrierungen) davongetragen haben. Welchen der drei Erzdämonen würdet ihr vorschlagen? Oder gibt es einen, der euren Ansicht nach deutlich besser passt?

    Also Asfaloth ist für jemanden der nicht direkt mit Körperlichen Verstümmelungen oder Chimärologien zu tun hat völlig uninteressan. Nagrach wäre wohl passend wenn der Betroffene auch was mit Wildnis und Jagd anfangen könnte. Ansonsten für einen wissbegierigen Magier kommen eigentlich nur Amazeroth oder Heskatet in Frage. Natürlich dürfte auch der Namenlose großen Gefallen an ihm finden.


    DSA 5 ist da gamistisch angelegt. Es sind Regeln die im Regelwiki stehen, die kann jeder Spieler einsehen.

    Das hat überhaupt nichts mit dem Setting zu tun.


    Weiß der SC eigentlich, dass er KK auf 13 steigern muss, damit er Wuchtschlag lernen kann? usw. usf.

    Natürlich nicht, was für eine absurde Welt soll das sein?


    Es kann ja auch nur als Orientierung dienen, die Nachforschung und Entscheidung kann man ausspielen.


    Obliegt dann Dir wie du es abbildest/handhabst. Regeln kann man ändern. Aber das sind die DSA 5 Regeln.

    Ne sorry aber das ist quatsch. Auch in DSA 5 gibt es Wissenstalente deren Funktion explizit ist abzubilden was Charaktere wissen, und das ist eben nicht das selbe was die Spieler wissen die Zugang zu allen Regeln haben, solange der "Held" also keinen exorbitant hohen Wert in Sphärenkunde oder Zugang zu extrem seltenen, wertvollen und illegalen Büchern hat, kann der Charakter schlicht nicht wissen welche Paktgeschenke genau welcher Erzdämon ihm zur Verfügung stellen könnte. Bestenfalls könnte er grobe Tätigkeitsfelder zuordnen (Asfaloth für Chimärologen, Nagrach für Jäger, Amazeroth für Magier usw.).


    Bitte korrigiert mich, wenn ich mich täusche, aber ein überzeugte Magierphilosoph lehnt doch ein Unterordnen gegenüber jeglichen höheren Macht ab. Also auch das willentliche Eingehen eines Dämonenpaktes.

    Der Pakt würde also in diesem Fall besser unwissentlich abgeschlossen.

    Nach meinem Verständnis bedeutet Magierphilosoph in erster Linie dass man überzeugt ist dass die Macht der Götter durch die Verehrung durch die sterblichen kommt. Es kann also durchaus sein dass ein Magierphilosoph selbst einen Gott verehrt wenn er glaubt das dieser Gott es verdient.


    Eines der Mitglied der Heldengruppe ist ein Thorwaler Hellsichtmagier, der überzeugter Vertreter der Magierphilosophie ist. Beziehungsweise seiner etwas eigenen, verschrobenen Variante. Den Zwölfgötterglauben lehnt er rigoros ab, sieht er Geweihte, muss er verächtlich schnauben. Selbst wenn direkt vor seinen Augen Liturgien gewirkt werden und göttliches Eingreifen offensichtlich ist, tut er es als simplen Trick, Humbug, oder eine andere Form von Magie ab.

    Dazu wollt ich noch anmerken. Der Magier ist KEIN Magierphilosoph, das ist nämlich nicht nur keine Variante der Magierphilosophie sondern das absolute Gegenteil der Grundidee der Magierphilosophie. Hier mal ein Zitat aus der Wiki Aventurica zur Magierphilosophie:


    Allen Strömungen ist gemein, dass sie die Götter nicht leugnen, aber deren Verehrungswürdigkeit anzweifeln und Pakte ablehnen.


    Es gibt keine Variante der Magierphilosophie die davon ausgeht das die Götter nicht real sind und Geweihte nur Zauberer, weil genau das, das die Verehrung durch die Sterblichen den Göttern ihre Macht gibt, der Kerngedanke dieser Philosophie ist. Das Spektrum geht von "Ich verehre die Götter weil sie es verdienen aber sie sind ohne unsere Gebete und Opfer machtlos" bis hin zu "Wenn mich genug Leute anbeten werde ich selbst zum Gott", aber "Götter sind Humbug" ist schlicht etwas komplett anderes.


    Tatsächlich ist es schlicht Dummheit. Die Existenz der Götter ist evident, für die meisten Aventurier offensichtlich und unbestreitbar. Ungläubige sind in Aventurien etwa so einzuordnen wie Flacherdler bei uns. Ja es gibt sie. Aber sie sind allesamt Vollidioten die unter Realitätsverlust leiden. Es ist sicher ein witziges Konzept so einen Flacherdler zu spielen der alle anderen für dumm hält. Aber trotzdem sehe ich bei dem Konzept ein gigantisches Logikproblem. Wie zum Teufel kommt ein Hellsichtmagier auf die Idee, Götteriwirken könnte eine Form von Magie sein? Das ergibt einfach überhaupt keinen Sinn. Von allen Personen Aventuriens ist er einer der 0,000001% die sogar beweisen können das Götterwirken keine Magie ist.

    ´Ja, das steht dort. So allgemein formuliert, dass es schon der Regel zur Kostenanpassung keinen Platz lassen würde, wenn man es nur so, wie es da steht interpretiert.

    Denn schließlich haben wir eigentlich den Fall:

    "Wohingegen Nachteile dem AP-Konto gutgeschrieben werden, AUßER sein AP-Wert wird vom Meister angepasst."

    Das ist falsch. Denn WENN der Meister den AP Wert des Nachteils als 0 bewertet dann werden dem AP Konto 0 AP gutgeschrieben. Die allgemeine Regel wird dadurch also nicht verändert, nur der AP Wert des Nachteils. Wenn du jetzt behauptest der Meister kann den AP Wert des Nachteils nicht anpassen dann widersprichst du dir selbst.


    Ich finde die Regel zieht den Meister in die Verantwortung zu entscheiden, wann ein Nachteil wirklich ein Nachteil ist.

    Nicht nur aus geographischen Gründen, "wenn kein Meer da ist, ist "Angst vorm Meer" kein Nachteil"

    Auch aus soziologischen Gründen: "Wenn du die Prinzipientreue nur nachahmst, ist "Prinzipientreue" kein Nachteil"

    Der Meister entscheidet immer im Rahmen "seiner Kampange", schließlich leitet er die Kampange und wie sieht es bei einem One-Shot Abenteuer aus?

    Passt ihr keine Kosten an nur weil ein HW gespielt wird und keine Kampange?

    Also erstmal was du sagst ist korrekt. Die Kostenanpassung ist nach meinem Verständnis nur dazu da wenn Charaktere für bestimmte Abenteuer oder Kampagnen erschaffen wurden. Da wo Charakter wechselnde Abenteuer oder sogar wechselnde SLs spielen sollen, da würde ich an den Nachteilkosten nichts verändern weil das sonst nur Probleme nach sich zieht.



    Umgekehrt geht ihr auf Seite 163 hin und reißt die Formulierung:

    "[...] wohingegen Nachteile dem AP-Konto gutgeschrieben werden."

    Aus dem Kontext. Nämlich das sie nur zur Erläuterung der Frage dient: "Was ist der AP-Wert?"

    Nö das unterstellst du nur. Es ist mir zumindest völlig klar dass du als Meister das Recht hast den AP Wert eines Nachteils zu verändern. Aber das ist ja was anderes als grundsätzlich zu sagen das Nachteile nach der Heldengenerierung keine AP geben können oder kein AP Wert sein können. Jemand der durch einen Kampf gegen einen Drache einäugig wurde ist dadurch genauso benachteiligt wie jemand der bei der Heldenerschaffung diesen Nachteil gewählt hat, daher sollte der Nachteil auch den selben AP Wert haben.

    Naja nein ich "interpretiere": "[...] wohingegen Nachteile dem AP-Konto gutgeschrieben werden."

    Und explizit das steht da ja auch. Der einzige der da etwas hineininterpretiert was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist bist du. Das Nachteile AP geben ist auch implizit an verschiedenen Stellen herauslesbar. Es wird so getan als ob das selbstverständlich ist dass man der AP Wert der Nachteilen gutgeschrieben bekommt, und das ist es ja auch meiner Meinung nach. Deshalb findet man diese explizite Angabe nur an dieser einen Stelle, nirgendwo wird aber der AP Erhalt durch Nachteile an die Kondition gebunden dass das nur bei der Heldenerschaffung geht. Dabei findet sich auch diese Zusatzregel zum Beispiel bei dem Vorteil Reich. Wäre es tatsächlich RAI so dass man nur bei der Heldenerschaffung AP durch Nachteile erhalten kann, dann hätte man das irgendwo festhalten müssen. So ist es jedenfalls RAW klar dass man grundsätzlich AP durch Nachteile erhält, und das man Nachteile nach Meisterentscheid auch nach der Heldenerschaffung erhalten kann, ohne einer Regel die dem widerspricht kann man daraus deduzieren, dass man auch nach der Heldenerschaffung nach Meisterentscheid AP durch Nachteile erhalten kann.


    Ich habe auch die Aussage auf Seite 14:

    "Abenteurerpunkte [...]. Sie sind eine Belohnung, die der Meister am Ende eines Abschnitts oder des Abenteuers vergibt."

    Das ist kein Regeltext, und wenn es einer wäre würde das bedeuten dass eine Heldenerschaffung gar nicht möglich ist.


    Bei der Heldenerschaffung:

    • Wenn der AP-Wert aller gewählten Nachteile 80 AP überschreitet:
    • Wenn der Meister ihn für seine Kampange NICHT als Nachteil definiert, entsprechend der Kostenanpassung.
    • Jede "Verpflichtung" außer der höchsten. Und andere Nachteile die Mehrfach gewählt werden dürfen.

    Es ging hier um Vorteile die im Spiel verloren gehen, nicht um Nachteile. Das Nachteile unter Umständen 0 AP Wer sind stimmt. Aber dann sind sie halt 0 AP Wert, entweder weil der Held schon eine höhere Verpflichtung bzw. Prinzipientreue hat, oder weil der Meister den Nachteil für die Kampagne als konsequenzlos bewertet (Beispielsweise Angst vor dem Meer in einer Wüstenkampagne).


    Ich möchte hier aber ehrlich gesagt nicht jeden Sonderfall bezüglich Elementarpakt, Vampirismus oder sonstigem ausdiskutieren. Fakt ist deine Interpretation wird nirgendwo explizit erwähnt. Ich halte mich an die allgemeinen Regeln wie sie geschrieben wurden. Es ist völlig legitim das zu Hausregeln wenn du der Meinung bist dass das besser ist, und vielleicht ist deine Hausregel auch die eigentlich gemeinte Regel und es wurde nur vergessen irgendwo im Regelbuch aufzuschreiben. Das wissen wohl nur die Autoren. RAW ist jedenfalls klar das Nachteile AP geben und es gibt keinen Grund anzunehmen dass das nur für die Heldengenerierung gilt. Am Ende zählt nur dass man sich da innerhalb der Gruppe einig ist, und nicht mit irgendwelchen Leuten im Internet.

    "Der Held erhält den AP-Wert eines Nachteils für Nachteile im Spiel gut geschrieben"

    noch die Aussage:

    "Der Held bekommt keine AP für den Nachteil gut geschrieben"

    Wir haben aber die Aussage: "Für Nachteile erhält der Held AP".



    Bei Vorteilen, die aus regelmechanischen Gründen verloren gehen, steht es meistens Individuell dabei, WENN die AP gutgeschrieben werden.

    Falsch, es steht immer dabei. Oder wo wurde es vergessen, bzw. wo steht dass der Held die AP nicht zurück bekommt?


    In vielen spezielleren Fällen wird explizit geschrieben welche Vorteile verloren gehen und ob dass man die AP erstattet bekommt.


    Aber für mich als Meister würde es sich anfühlen, als würde ich Würfelglück mit AP belohnen, was ich generell widerlich finde.

    Das ist aber Unlogisch, weil der Spieler die AP nicht geschenkt bekommt sondern als Entschädigung für den Nachteil. Es ist sogar genau das Gegenteil der Fall wenn du keine AP vergibst, der Spieler wird für Würfelglück bestraft weil er jetzt einen regeltechnischen Nachteil hat und der andere nicht.

    Ein Praiosgeweihter, der, um die versteckte Beute des Bankräubers (Plattes Beispiel) zu finden, direkt die Wahrheitsliturgie auspacken muss, erscheint mir irgendwie... seines Rangs unwürdig.

    Aber ein Praiosgeweiher der Matrazen umdreht, Schubladen durchsucht und Leibesuntersuchungen durchführt erscheint dir würdiger? Ernsthaft? Also in meinem Aventurien übernehmen solche niederen Tätigkeiten eher Büttel oder Gardisten. Zumal die aller allermeisten Praioten eine sehr hohe Menschenkenntnis haben dürften und Menschenkenntnis auch ein wohlgefälliges Talent ist, da braucht man vermutlich keine Liturgie um die Lügen zu durchschauen.

    Beispiel 1: Vorteil Reich/Nachteil Arm

    Es gibt ein paar Abentuer, bei dem man die Ausrüstung verlieren kann. Wenn jemand jetzt AP in Rech gesteckt hat, um eine besondere Ausrüstung von anfang an hat und dann in einen solchen Abenteuer startet und dann plötzlich seine Ausrüstung (und damit indirekt AP) verliert, wird dann seine AP auch erstattet?

    Reich/Arm ist aber ein Ausnahme weil es die einzigen mir bekannten Vor- Nachteile sind die sich explizit und ausschließlich auf die Generierung beziehen. Der Nachteil Arm sagt nicht aus dass jemand wenig Geld hat, sondern nur das jemand weniger Geld bei der Generierung hat. Daher macht dieser Nachteil bzw. Vorteil nach der Generierung leider überhaupt keinen Sinn.


    Das gezielte nachträgliche Erwerben von Vorteilen gab es bei uns einfach noch nicht, da bisher kein Spieler danach gefragt hat. Würden wir uns dann gemeinsam überlegen. Bisher hab ich als SL nach Abenteuer oder eher Kampagnen Abschluss einfach Vorteile verteilt, wenn ich es als angemessen abgesehen habe wie oben beschrieben. Bspw. Zeitgefühl für den Magier, der die ganze Kampagne über eifrig auf die Uhrzeit geguckt und den Tag entsprechend geplant hat. „Hart im nehmen“ für den Krieger, der via Beschützer stets für seine Kameraden Hiebe angefangen hat. „Immunität gegen Arax“ hat irgendwann der Streuner bekommen, nachdem er zum x-ten mal das Pech hatte die Krankheitsprobe gegen Höhlenspinnen zu versemmeln.

    Naja das ist ja auch eine Möglichkeit. Aber wieso traust du deinen Spielern nicht zu selbst bestimmen zu können ob und wann solche Vorteile angemessen wären? Ich finde wir als Spielleiter haben schon so genug zu tun, da möchte ich nicht auch mitzählen müssen wie oft ein SC vergiftet wurde, auf die Uhr geguckt, oder wieviele Hiebe jemand abgefangen hat. Wenn ein Spieler der Meinung ist Vorteil X wäre für seinen Charakter angemessen (warum auch immer) und ich dem zustimme dann kann er sich den Vorteil kaufen. Am Ende kommt man auf das selbe Ergebnis, nur dass du dir mehr Arbeit aufbürdest weil du die Vorteile für deine SCs auswählen musst und dabei noch darauf achten musst dass du dabei niemanden zu sehr bevorteilst. Aber das soll jetzt nicht heißen dass ich das schlecht finde was du machst, ich denke solange du die Balance im Blick hast wäre ich da als Spieler zufrieden.


    Nur was du mit „Ich finde es ehrlich gesagt sehr befremdlich das du glaubst der Spieler müsste für regeltechnische Nachteile seines Charakters bestraft werden.“ verstehe ich inhaltlich gerade nicht. Meinst damit das nicht-vergeben von AP beim vergeben von Nachteilen oder was anderes?

    Ja du sagtest ja dass bei dir Spieler bei dir keine AP für Nachteile bekommen "weil es ein Nachteil sein soll" und warum soll er dafür AP "geschenkt" bekommen. Das heißt du bestrafst den Spieler dafür dass sein Charakter einen Nachteil bekommen hat, weil andere Charaktere haben für die selben regeltechnischen Einschränkungen und Benachteiligungen AP bekommen, derjenige der den Nachteil nachträglich bekommen hat aber nicht. Der Nachteil ist also effektiv eine Schwächung/Entwertung des Charakters, und das obwohl Nachteile gar nicht dafür da sind Charaktere zu schwächen oder zu entwerten, die Funktion der Nachteile ist es das Spielercharaktere stimmige Schwächen und Probleme haben die aber via AP an anderer Stelle kompensiert werden können. Der verkrüppelte blinde Charakter wäre dafür halt ein absolutes Genie, außer du verweigerst dem Spieler die entsprechenden AP, dann ist sein verkrüppelter blinder Char halt ein verkrüppelter Blinder, also ein verkorkster Charakter.

    Wobei sich mir die Frage gerade stellt: wäre es denn fair, wie ich das mache oder würdet ihr euch Als Spieler benachteiligt fühlen?

    Alles worauf sich die Gruppe einigt ist fair. Ich persönlich würde es aber auf jeden Fall als unfair empfinden wenn ich Vorteile verliere ohne meine AP zurück zu bekommen, oder wenn ich Nachteile bekomme für die andere AP erhalten haben und ich keine bekommen soll. Es gibt schlicht keinen Grund warum "Vor- und Nachteile" die im Spiel erworben/verloren werden sich nicht auf das AP Konto auswirken sollten, oder noch schlimmer, dass sie sich wie bei Geron Sturmkind nur negativ auf das AP Konto auswirken können sollen. Ich denke wenn man es wie du machst ist es zwar Hausregel, aber immerhin ist es konsistent und fair wenn alle Vor- und Nachteile nach der Heldenerschaffung sich nicht auf das AP Konto auswirken. Wobei diese Hausregel glaube ich etwas schwierig wird durchzusetzen sobald Spieler bestimmte Vorteile wollen die man nicht wirklich im Spiel erwerben kann (Beispielsweise Glück).


    Ohne es besser zu wissen war meine Logik bisher: es ist ein Nachteil - warum sollte ich das mit einem „Geschenk“ versehen? Auf der anderen Seite, wenn sich ein Charakter verdient gemacht hat und besondere Leistungen erbracht hat, dann möchte ich ihn auch mit einem Vorteil belohnen und es nicht noch zusätzlich mit einem Preis versehen.

    Weil der Nachteil ein regeltechnisches Konstrukt ist und kein Erziehungsmechanismus mit dem der SL Spieler bestrafen soll. Ich finde es ehrlich gesagt sehr befremdlich das du glaubst der Spieler müsste für regeltechnische Nachteile seines Charakters bestraft werden. Wenn Charakter A mit dem Nachteil Einäugig startet dann soll der ein AP "Geschenk" bekommen, aber wenn Charakter B im Kampf sein Auge verliert dann bekommt er dafür nichts weil es ein "Nachteil" sein soll? Wo ist das logisch? Inwiefern rechtfertigt "es ist ein Nachteil" dass Charakter A für die selben regeltechnischen Nachteile wie Charakter B mit einem AP Geschenk belohnt wird, aber B nicht? Und nicht jeder Vorteil funktioniert so wie du es beschreibst. Oder wie verdient man sich denn bei dir den Vorteil Glück III?

    Das sehe ich anders, ich verteile den Vorteil Drachentöter nicht automatisch sobald der Drache getötet wurde. Kauft sich der Held den Vorteil, so wurde er als Drachentöter bekannt.

    Und warum sollte er die AP dafür bezahlen wenn er den Drachen doch selbst getötet hat? Und für das Auge das er dabei verloren hat soll er keine AP bekommen? Wieso sollte da so ein Doppelstandard herrschen? Vor allem einer der nirgendwo in den Regeln erwähnt wird.


    die AP für "Verpflichtungen I (Schulden)" bezahlt der Held mMn nicht dafür, dass seine Schulden getilgt wurden. Sondern dafür, dass negative Auswirkungen aufgehoben werden oder nicht mehr einsetzen dürfen. Z.B. eine Steckbrief-Fahndung oder den Rückzug von Schlägern die dem Helden auf den Fersen waren.

    Und die AP für den Nachteil Einäugig bekommt der Held auch nicht dafür dass er ein Auge ausgekrallt bekommen hat, sondern für die regeltechnischen negativen Auswirkungen die er für den Rest seines Abenteurerlebens haben wird. Versteh nicht ganz inwiefern das einen Unterschied macht.


    Aber selbst wenn du Recht hast und ich die entsprechende Stelle nur nicht finde, würde das nicht lediglich eine Spezialregel für diesen einen Vorteil festlegen? Das würde mMn nicht die allgemeine Regel zum "Vor- und Nachteile im Spiel erwerben" aushebeln, sondern nur einen speziellen Einzelfall erschaffen.

    Es gibt keine allgemeine Regel die angeblich ausgehebelt wird, die Regel dass man für den Verlust von Vorteilen keine AP bekommt hast du erfunden. Die existiert schlicht nicht. Die Regeln sehen den Verlust von Vorteilen eigentlich nicht vor, dort wo es vorkommt wird extra dazu erwähnt dass der Charakter die AP zurück bekommt, um Missverständnissen entgegen zu wirken. Alles andere wäre ja auch extrem unfair. Ich würde es als Spieler jedenfalls nicht einsehen wenn mein Meister mir meine Vorteile weg nimmt für die ich AP ausgegeben habe und ich die nicht zurück bekommen soll.


    Kein Beispiel, nur eine Spezialregel, die einen Sonderfall erschafft.

    Du hast nicht mal ein Beispiel. Wenn alle Hinweise darauf deuten dass man AP auch nachträglich für den Verlust von Vorteilen bzw. Erhalt von Nachteilen bekommen kann, und es nichts gibt was dagegen spricht, dann sollte man doch davon ausgehen dass es so vorgesehen ist. Vor allem das von dir als "Spezialregel" bezeichnete Beispiel ist überhaupt keine Spezialregel, da wird nur nochmal in einem Nebensatz bestätigt was eigentlich sowieso selbstverständlich ist.


    Statt dessen müsste ich ihm 35 AP gut schreiben da er nun als Akoluth den Golgariten beigetreten ist?

    Das macht für mich keinen Sinn.

    Das sind aber die Regeln. Wenn es dich stört das man für Nachteile wie Prinzipientreue und Verpflichtungen AP bekommt dann kannst du ja für deine Runde festlegen dass diese Nachteile 0 AP wert sind. Aber es wäre schon sehr unfair wenn du sagst dass die Nachteile beim Golgariten keine AP Wert sind aber bei anderen Geweihtenspieler schon. Also solltest du zumindest innerhalb der Gruppe konsistent sein, sonst wäre es ein klassischer Fall von Meisterwillkür.

    Ich finde es nur logisch, wenn man von Spielern erwartet dass sie für IT erspielte Vorteile (z.B. Drachen töten) oder das abarbeiten von Nachteilen (Schulden bezahlen) AP bezahlen müssen, dass sie dann auch für das verlieren von Vorteilen oder den Erhalt von anchteilen AP zurück bekommen. Beim Verlust des Vorteils wird es ja bei Geweihten explizit erwähnt dass sie alles zurück bekommen. Es würde für mich keinen Sinn ergeben das explizit nur der Erhalt von Nachteilen von der Regel ausgeschlossen sein sollen.

    Timonidas Warum dieser Umgangston? Du scheinst außerdem nicht zu wissen dass der Namenlose in der Vergangenheit einen Namen gehabt hat, den ihm die anderen Götter genommen haben.

    Du hörst meinen Ton doch garnicht. Ich weiss das der Namenlose früher einen Namen hatte, der wurde ihm aber genommen. Er hat also keinen mehr. Und jetzt fragst du nach seinem Namen, die Antwort ist er hat keinen. Niemand weis wie sein Name war als er noch einen hatte weil wenn es jemand wüsste hätte er noch einen. Also solltest du ihn auch nirgendwo einbauen, niemand der aktuell auf Dere existiert weiss seinen Namen und niemand wird ihn erfahren.

    Das ist falsch.


    Waidmann Hier klickst du und findest vielleicht noch einige Ideen :)

    Was ist daran falsch? Selbst wenn jemand die Bruchstücke zusammen führt, was unmöglich ist, dann hat man den wahren Namen des Namenlosen. Daraus könnte man sicher einen schnittigen Zweisilbler wie Praios oder Brajan ableiten, aber das läge ja dann im Ermessen desjenigen der den Namen sich ausdenkt, den den wahren Namen kann man vermutlich nicht mal aussprechen.


    Ich kann Deiner Logik nicht folgen. Es kann eine Antwort auf Waidmanns Frage geben. Es ist meines Wissens nirgendwo explizit definiert, das der einstige Name des heute Namenlosen Gottes, keinem Wesen mehr bekannt und/oder nirgendwo niedergelegt ist.

    Natürlich kann es sein, aber dann hätte er einen Namen. Die meisten wüssten ihn dann einfach nicht. Es gibt ein Unterschied zwischen, kaum jemand kennt den Namen, und hat keinen Namen. Ich ging bisher davon aus dass der Namenlose tatsächlich keinen Namen hat, das bedeutet es kann ihn auch niemand kennen.


    Logisch gesehen ist es möglich, das der Name in einer Publikation genannt wurde

    Als ich wüsste nicht was das für eine Publikation sein soll. Es wäre ja vollkommen nutzloses Wissen. Aber ja stimmt, theoretisch hätte irgendein Autor schreiben können das der Namenlose früher Günther hieß. Es erscheint mir zwar nicht logisch sowas zu schreiben, aber es ist theoretisch möglich. Nach meinem Wissen aber nie passiert.

    Timonidas Warum dieser Umgangston? Du scheinst außerdem nicht zu wissen dass der Namenlose in der Vergangenheit einen Namen gehabt hat, den ihm die anderen Götter genommen haben.

    Du hörst meinen Ton doch garnicht. Ich weiss das der Namenlose früher einen Namen hatte, der wurde ihm aber genommen. Er hat also keinen mehr. Und jetzt fragst du nach seinem Namen, die Antwort ist er hat keinen. Niemand weis wie sein Name war als er noch einen hatte weil wenn es jemand wüsste hätte er noch einen. Also solltest du ihn auch nirgendwo einbauen, niemand der aktuell auf Dere existiert weiss seinen Namen und niemand wird ihn erfahren.

    Quote from Timonidas

    Golemiden unterscheiden sich grundsätzlich von Golems. Der Quecksilbergolem dürfte aber die meiste Ähnlichkeit besitzen, vor allem wegen der Eigenschaft Formlos.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Dies Fließsandgolemiden waren ja elementar. Die Quecksilbergolemiden sind dämonisch.

    Das ist auch immer noch so, Golemiden haben daher auch keine Empfindlichkeit gegen bestimmte geweihte Waffen. Golemiden sind außerdem wesentlich eingeschränkter in ihrer Herstellung, während der Stein wandle im Grunde alles von einem Stuhl, über eine Truhe bis hin zur Vogelscheuche beleben kann, ist der Staub wandle auf ganz bestimmte Materialkombinationen beschränkt und der Erschaffer kann keine Konstruktionen erschaffen die er beleben kann. Aus diesem Grund machen viele Wesensverbesserungen und Veredelungen schlicht keinen Sinn. Bei Wesensverbesserung könnte man noch so argumentieren dass man die Fähigkeit dem Golemiden gibt, also anstatt Flügel zu bauen kann er einfach fliegen. Aber Veredelungen würde sowie die Golemiden beschrieben wurden überhaupt keinen Sinn ergeben, die beiden elementaren Komponenten sollen möglichst rein sein, da kleine mengen bestimmter Metalle einzuarbeiten würde dem widersprechen und wäre wie gesagt auch nicht möglich. Da beim Golemid jedes kleine Teil einzelnd belebt wird, und nicht wie bei Golems eine komplexe Kontruktion als ganzes, sprich "Veredelungen" würden sich vom Rest des Materials einfach ablösen.

    Wurden die elementaren Golems analog zu den dämonischen eingerichtet?

    Ne nicht wirklich


    Gibt es auch da unterschiedliche Größen

    Ja


    die gleichen Optionen für Zusätze (Flügel?)

    Nein, wobei erwähnt wird das nach Meisterentscheid Sonderregel und Fokusregeln für Golems auch bei Golemiden anwendbar sind.


    Veredlungen

    Nein



    Gibt es die Fließsandgolemiden noch und wenn ja entsprechen diese den Quecksilbergolems oder untersuchenden sie sich von diesen?

    Golemiden unterscheiden sich grundsätzlich von Golems. Der Quecksilbergolem dürfte aber die meiste Ähnlichkeit besitzen, vor allem wegen der Eigenschaft Formlos.