Das orkenspalter-Kochbuch für ganz Aventurien (Band 2)

Die Orkenspalter Webseite wird 20 Jahre alt + Verlosung
Zum Orkenspalter Jubiläum habe ich eine kleine Aktion gestartet, an der ihr hier teilnehmen könnt.
  • Inwiefern unterscheidet sich das Layout deiner Version denn von meiner?

    Siehe meinen durchgestrichenen Beitrag. Das Layout war für einen Buchdruck optimiert und orientierte sich stark am Aussehen der alten DSA4-Publikationen. Ich wollte das als Alternativ-Version zu deinem PDF anbieten, aber das ist von Thomas so nicht gewünscht. Also lassen wir's einfach gut sein.


    Grüße

    Sir Gawain

    Das sind keine Augenringe. Das sind Schatten großer Taten!


  • Sir Gawain Hey, so hab ich das aber nicht gesagt/gemeint! :(


    Ich habe durchaus Alternativen angeboten und habe es sehr wohl als Option im Download-Archiv ermöglicht (s.o.) aber empfohlen das zu kennzeichnen, um Verwirrung zu vermeiden.


    Klingt eher so, als wärst Du verärgert und ich hätte Dir auf die Füße getreten. Das war mit Sicherheit nicht so beabsichtigt. ☺️

  • Ich halte eine Optimierung für den Buchdruck ebenfalls für wichtig.

    Da ich den zweiten Band in Latex (statt OpenOffice) schreibe, ist eine spätere Anpassung des Layouts leichter möglich als im ersten Band; das Einfügen von z.B. Schnittmarken sollte kein Problem darstellen. Konkrete Unterschiede im Design würden mich ebenfalls sehr interessieren - selbst Kleinigkeiten wie z.B. die Position der grauen Kästen oder der Abstand zwischen Überschrift und Text. Das steht alles zur Diskussion, wie auch grundlegendere Entscheidungen. Mir ist nur eine gewisse Kontinuität gegenüber dem ersten Band wichtig.


    Gleichzeitig sehe ich aber auch Thomas Einwand: wenn hier zwei Versionen parallel laufen und jeweils bei Erscheinen neuer Rezepte aktualisiert werden müssen, dann ist das erstens für Außenstehende verwirrend und zweitens machen wir uns doppelt so viel Arbeit wie eigentlich nötig. Zwar fallen so vielleicht Fehler schneller auf, ein finales Lektorat ist jedoch ohnehin unumgänglich.




  • Biergockl


    "....ein Prosit, ein Prosit der Gemmüt-lich-keit, ein Prosit, ein Pro-ho-sit der Gemüt-lich-keit..."
    - gehört auf dem Koschtaler Bierfest, neuzeitlich


    1 hohes Marmeladenglas

    1 küchenfertiges Grillhuhn

    3 Schank Bier, z. B. zwergisches Starkbier

    Öl

    Wasser

    1 Kartoffelstück (zum Verpfropfen des Halses)

    flüssiger Honig


    für das Grillgewürz:

    Salz nach Geschmack

    1 EL Paprikapulver

    2 feingehackte Knoblauchzehen

    je 1 TL Rosmarin und Majoran

    1/2 TL Khunchomer Pfeffer

    Die Grillgewürzgewürze mit etwas Öl und Wasser vermischen und das Grillhuhn innen und außen mit der Gewürzmischung einpinseln. 2 Schank Bier mit etwas Grillewürz ins Marmeladenglas geben. Das Huhn nun auf das Glas setzen und die Halsöffnung mit einem Kartoffelstück verpfropfen. In die Auflaufform einen halben Schank Bier gießen und das Glas samt Huhn reinstellen.

    Das Huhn nun im geschlossenen Ofen 60-75 Minuten grillen, dabei regelmäßig mit Bratensaft aus der Auflaufform bepinseln und drehen, damit die Haut schön knusprig wird. Für die letzten 10 Minuten den Bratensaft mit etwas Honig vermischen und nochmals bestreichen und drehen.


    Den letzten halben Schank Bier selber trinken.


    Heiß servieren!


    [Bild kommt]


    1 Schank = 200 ml

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  • Jikhabans Tomaten-Zwiebel-Pfanne

    6 Portionen


    Jikhaban ibn Shafir, seines Zeichens Eigentümer und Betreiber der Karawanserei in Selicum, serviert dieses Gericht sowohl Gästen als auch Handelspartnern seit mehr als 15 Götterläufen. Sein Etablissement ist für dieses einfache aber schmackhafte Gericht weithin bekannt.


    4 große Gemüsezwiebeln

    2 Knoblauchzehen

    2 TL Pflanzenöl

    1200 g stückige Tomaten (4 Dosen)

    4 TL Gemüsebrühpulver

    Salz, Pfeffer

    2 EL Garam Masala

    240 g Feta


    1. Zwiebeln in grobe Würfel schneiden, Knoblauch zerdrücken.
    2. Öl in einer beschichteten Pfann erhitzten und Zwiebeln sowie Knoblauch darin anschwitzen.
    3. Tomaten dazugeben und Tomaten-Zwiebel-Mischung mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Garam Masala würzen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen.
    4. Feta in kleine Stücke schneiden. In die Pfanne geben und unterrühren.


    Dazu schmeckt Fladenbrot.

  • Fladenbrot

    4 Stück


    250 g Weizenmehl (Type 405)

    1/2 Pack. Trockenhefe

    1/2 TL Salz

    1/2 TL Olivenöl

    1/8 l lauwarmes Wasser


    1. Die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen.
    2. In einer Schüssel Mehl, Salz und das Hefewasser vermischen und zu einem Teig verarbeiten.
    3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
    4. Den Backofen auf 250°C vorheizen. Zum Schluss ein mit Öl dünn eingefettetes Backblech in den Backofen schieben, damit das Blech vorgeheizt ist.
    5. Währenddessen den Teig in 4 gleich große Teile aufteilen und diese zu runden Fladen (12-15 cm) ausrollen. Die Fladen anschließend auf ein Tuch legen, mit einem weiteren Tuch bedecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.
    6. Sobald den Backofen die 250°C (Umluft, mittlere Schiene) erreicht hat, die Fladen auf das eingefettete Blech legen. Die Fladen 5 Minuten backen, ohne dabei die Türe zu öffnen. Anschließend die Fladen umdrehen und 3 Minuten von der anderen Seite backen. Sie blähen sich beim Backen kissenartig auf und sind außen knusprig.

    Foto-Lizenz: CC0

  • Gewürzbrezeln aus dem Kosch


    Zutaten für 3-4 Brezeln:


    100 g Senf

    50 g Honig

    50 g Butter

    1 Schalotte

    30 ml Weißweinessig oder anderer, ich habe einen weissen Balsamico genommen aber werd auch mal einen Walnussessig und einen Chili-Mango Balsam nehmen (Mein granatapfelbalsam ist leider alle)

    ¼ TL Salz

    ¼ TL Paprika

    ¼ TL Kurkuma

    ¼ TL Pfeffer

    3-4 Brezeln

    Zubereitung:


    Fülle Senf, Honig, Butter, Essig, Salz, Paprika, Kurkuma und Pfeffer in einen Topf ein und reibe/Schneide die Schalotte fein dazu. Lass die Zutaten etwas einkochen.

    Schneide die Brezel in mundgerechte Stücke und vermische sie mit der Soße.

    Lege sie nebeneinander auf ein Backblech und trockne die Brezeln im Backofen bei 150°C Heißluft für etwa 30 Minuten und stelle den Backofen auf 100°C herunter und backe sie für weitere 30 Minuten. Rühre zwischendurch 1-2 Mal durch. Schalte den Backofen aus und öffne die Tür und lass die Brezel Snacks so auskühlen.

    Nach dem Aushärten sind sie knusprig.

  • Schön, dass es hier weiter geht :)


    Insbesondere das Gewürzbrezeln-Rezept freut mich, denn die mag ich sehr gerne. Allerdings muss man aufpassen, nicht über die angegebene Backtemperatur zu gehen, da etwas an der Marinade (ich vermute, es ist der Senf) sonst sehr schnell bitter oder sogar schwarz wird. 175 °C sind definitiv zu heiß.

  • Freut mich zu hören. War bei der Temperatur auch sehr skeptisch und habe auch einen sehr alten Ofen der oftmals sehr launisch ist was die Temperatur angeht.


    Habe allerdings bei ersten Mal relativ frische Brezeln genommen. Sind aber dennoch gut knusprig geworden. Habe allerdings auch mehr Senf verwendet da ich nur einen hatte der schon mit Honig gemischt war und dadurch etwas süsser war von Haus aus.


    Ja sind die Senföle welche dann bitter werden können also nicht zu hoch stellen. Hab auch mal ein anderes Rezept gefunden welxhes glaub nur 120 Grad C braucht

  • So damit es mal weiter geht


    Koboldhaufen

    Basierend auf einem schelmischen Gedicht:

    Morgens springt man aus dem Bette

    und eilt schnell mal zur Toilette.

    Um wegzutragen seine Schlacke,

    manche nennen es auch Kacke.

    Man setzt sich hin, lässt alles laufen,

    bis sich die Kacke häuft zum Haufen.

    Was man erblickt, ist selten Norm,

    denn immer ändert sich die Form.

    Manchmal dünn und manchmal dick,

    manchmal grad und auch mit Knick.

    Manchmal lang und manchmal kurz,

    manchmal mit und ohne Furz.

    Wenn die Kacke dampft und stinkt

    und in sich zusammen sinkt.



    150 g Mehl

    100 g Butter, oder Margarine

    50 g Zucker

    1 Eigelb

    1 Prise Salz

    1 EL Wasser
    48 Stück(e) Konfekt (Toffifee)

    2 Eiweiß

    1 TL Zitronensaft

    160 g Zucker

    1 Mspt. Stärke


    Mehl, Butter, Eigelb, Wasser, Salz und 50 g Zucker zu einem Teig verkneten. Diesen 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Danach ausrollen und 48 Kreise ausstechen. In die Mitte je ein Toffifee setzen.



    Eiweiß, Stärke und Zitronensaft steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee auf die Kreise spritzen bis die Toffifees ganz bedeckt sind.



    Bei 175° 15 - 20 min im vorgeheizten Ofen backen. Dann anschließend abkühlen lassen. Mache eigentlich immer die Hälfte also 24 Haufen die reichen dann eine Weile.


    Als Alternative kann der Teig auch gerne weggelassen werden und eine Oblate verwendet werden dann sind diese nicht so schwer und weniger Aufwand.