Posts by Shintaro89

    Ich finde schon die Vorstellung seltsam, dass die Länge des Zauberstabs mit einem Fassungsvermögen für Zauber skaliert (man bedenke, was im Zweifelsfall in einen Ring oder anderes Schmuckstück so alles passt).

    Eine sinnige IG-Erklärung wäre, dass das Ritual eben auf einen langen und massiven Holzstab ausgelegt ist. Weicht man zu sehr von dieser Form ab, so hat dies Auswirkungen auf die Magie, die dann nicht mehr richtig funktioniert. Wer sagt, es komme beim Magierstab nicht auf die Länge an, der sollte auch andere Formen zulassen: angefangen beim Magier-Holzspeer über die praktische Magier-Zeltstange, das olporter Magier-Ruder und den unzerstörbaren Magier-Holzschild bis hin zum Magier-Schaukelstuhl. Wo zieht man da die Grenze? Bei einer Alchimistenschale kommt ja auch niemand auf die Idee, das Ritual auf einen Becher, eine Karaffe oder einen Eimer zu legen.

    Vermutlich regelt auch der Kodex Albyricus, dass das Standessymbol der Gildenmagier als solches erkennbar und insgesamt würdevoll sein muss. Wer weiß, auf was für Ideen pubertierende Adepten sonst noch kommen...

    Hallo und danke schonmal!

    Die Regionalwikis sind natürlich eine gute Quelle - die habe ich tatsächlich seit Jahren nicht mehr angeguckt :D

    Albernia ist zwar eine schöne Gegend, passt hier wie du selbst sagst aber leider nicht wirklich. Der Held wird eher aus dem nördlichen oder östlichen Mittelreich stammen um ein bisschen mehr persönliche Motivation mitzubringen als "das Reich ist angeblich schon wieder in Gefahr, da breche ich besser in die Ferne auf und erkundige mich, wo genau eigentlich dieses Warunk liegt, von dem der Bote gesprochen hat".

    In Tobrien gibt es das Haus von Dunkelstein: alteingesessene Familie, einige namhafter Angehörige (einen Träger eines Löweinnschwertes) und einen späteren Verräter, wenn Bobele kommt. Das mag dann im entsprechenden AB/Handlungsstrang zu vielleicht interessanten Twists führen.

    Das klingt tatsächlich sehr interessant. Ich werde das Mal vorschlagen, bin aber sicher, dass sich daraus etwas cooles machen lässt!

    Rondra und Praios zum Gruße!

    Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Adelshaus für einen Ritter: Wir spielen gerade die G7-Kampagne, also so etwa 1018 BF. Einer der Gezeichneten reist nach den Vorgängen in Unsterbliche Gier nach Arras de Mott und trifft dort auf die "zweite Heldengruppe", die dann einige der Nebenlinien-Abenteuer bestehen wird. Answin ist besiegt, Gallotta in der Verbannung, die Schwarzpelze sind geschlagen und die Khôm befreit - in Weiden gab es zwar ein paar komische Vorgänge, doch dem Reich geht es gut.

    Der Held soll nun ein adliger Ritter (SO 10) aus dem Mittelreich sein. Entweder aus Weiden oder der Gegend bei Greifenfurt (dann hätte er wohl zuletzt Orks gejagt und könnte leicht in das Abenteuer integriert werden) oder alternativ aus Tobrien (das hätte später seinen Reiz). Die Profession ist "Ritter vom alten Schlag", also kein tanzender Höfling sondern die handfestere, traditionellere Variante. Schön wäre die Zugehörigkeit zu einem offiziell existierenden Adelshaus oder eine Verbindung zu einem im späteren Verlauf der Kampagne auftretenden NSC... nur vielleicht nicht gerade Helme Haffax. Leider kenne ich mich in der damaligen Politik so gar nicht aus. Hat hier vielleicht Jemand eine Idee?

    Danke im Voraus!

    Ich kenne mich leider gar nicht mit D&D aus, aber vielleicht hilft es dir, in Löhnen zu denken? In anderen Systemen gibt es häufig grobe Angaben wie "Ein Handwerker verdient im Monat X Silberstücke, ein Soldat bekommt Y und ein Hochadliger verprasst Z".

    Ingerimm und Simia zum Gruße!

    Unsere uralte Kunstleder-Prachtversion des Liber Cantiones hat sich leider entkunstledert... das Material ist komplett zerbröselt, hat wochenlang alles eingesaut und wurde dann abgerieben. Das eigentliche Buch ist zwar noch funktionstüchtig, wirkt so aber irgendwie nackt - der Liber hat eine Reparatur verdient :D

    Die Idee ist, das Ding neu einzubinden - entweder mit echtem Leder oder erneut mit Kunstleder: im Internet gibt es das sogar selbstklebend. Anschließend kommen dann noch goldene Buchstaben drauf oder (je nach Leder) brennen wir ein par Runen hinein, mal sehen. Wir sind zwar handwerklich ganz okay, haben aber keine Erfahrung mit Kunstleder und nur sehr wenig Erfahrung mit echtem Leder (und das von damals war deutlich zu dick für einen Bucheinband). Statt es selbst zu machen könnten wir uns auch vorstellen, das Ganze von einem Profi erledigen zu lassen, hier in der Gegend scheint es aber keinen Bücherladen zu geben, der so etwas macht.

    Hat hier vielleicht Jemand Erfahrungen damit gemacht? Und schält sich euer Lieblings-Liber auch so fies?

    "Es ist noch nie etwas Gutes aus Tobrien gekommen."

    "Der ist erfolgreich wie Answin."

    "Reich wie Stoerrebrand"

    "Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex"

    Habe ich das jetzt richtig verstanden oder suchst du nach etwas längeren Schnipseln? Um einen Charakter etwas lebendiger oder "aventurischer" darzustellen könntest du dir auch eine Eigenheit zulegen - der Held könnte z.B. gerne kurze, lokale Sagen erzählen: "Drüben bei Hinterdorfingen, da ham' se vor hundert Jahrn eine Hexe aufgeknüpft und noch heut geht immer zur Sonnenwende ihr Geist um und lässt den Wein sauer werden. Und genau so schmeckt dies Gesöff hier! Wirt, bringt vom roten Yaquirer für meine guten Freunde!" Oder er ist sehr gläubig und erwähnt immer wieder besondere Heilige: "Bitte, heil'ge malbona, schenk dem Säufer da hinten einen ruhigen Schlaf, das Geschnarche ist ja nicht auszuhalten."

    Wichtig ist natürlich, dass es umso echter wirkt, wenn es vollkommen frei erfunden wurde. Mittlerweile kann man in DSA-Lore ja fast promovieren, aber lass dich nicht von Wiki-Fakten ablenken solange es "nur" um Rollenspiel und Stimmung geht.

    Die Unterscheidung zwischen Wald und Dschungel ist letztendlich Meistersache bzw. hängt von den Beschreibungen im Abenteuer ab. "Dschungel" wird zwar mit "Regenwald" übersetzt, es kann aber durchaus auch eine Weile lang trockener werden - abseits von Vulkanen kennt die Natur eben nur fließende Übergänge.

    Wir als Gruppe handhaben Geländekunden flexibel: ist beispielsweise ein bewachsener Berghang nicht eindeutig als Wald oder als Gebirge klassifizierbar, dann gelten beide Geländekunden (jedoch nicht aufsummierbar). Wir haben auch kein Problem damit, z.B. bei lichten Wäldern nicht den vollen +3er-Bonus anzuwenden sondern diesen auf +1 oder +2 herab zu stufen. Dies ist mMn bei der Maraskankunde irgendwo auch offiziell geregelt (Dschungelkunde gilt in Maraskan als +1 statt +3 oder so).

    Beim Übergang von klassischem Wald zu Dschungel könnte man also einen dynamischen Übergang erlauben, wobei beide Helden im Mischwald zumindest einen Teil ihres Bonus anwenden dürfen.

    In deiner Runde kommt es aber sicher auch auf den Hintergrund des neuen Helden an: warum steht da Waldkunde? Wenn hier z.B. ein frischer Jäger mit der SF Waldkunde generiert wurde und die Kampagne halt in Meridiana spielt, dann würde ich die SF eher als Intention verstehen und schlicht durch Dschungelkunde ersetzen. Ergibt ja keinen Sinn, dass der lokale Jäger sich nur in nordischen Wäldern auskennt. Wenn hier aber z.B. ein existierender Thorwaler Fallensteller zu einer neuen Gruppe stößt, dann geht das natürlich nicht.

    Hui, ja, das ist eine super Zusammenfassung. Ich hatte mich jetzt natürlich nur auf DSA-Produkte bezogen, aber es ist immer super, etwas Überblick zu gewinnen.

    5€ für ne File die Plastik formt erscheint mir ziemlich hoch....

    Kommt drauf an. Natürlich gibt es im Internet sehr viele Gratis-Files (sowohl schrott als auch sehr gute Sachen), aber 5€ für ein hochwertiges File ist noch okay. Viele Künstler bieten vergleichbare Minis für 3€ an (oder haben kleinere Bundles mit 3 Figuten für 12€), andere Künstler nehmen 8€ oder bei besonders coolen Figuren gleich 15. Sepiida hat ja schon darauf hin gewiesen, dass es auch im Falle von ulisses die Möglichkeit gibt, über eine Tribe-Mitgliedschaft einen soliden Rabatt zu bekommen; kauft man mehrere Files auf einmal lohnt sich das eigentlich immer und man bekommt in der Regel auch noch ein "Willkommenspaket" mit weiteren Files dazu.

    Letztendlich bezahlt man hier direkt den Künstler. 3D-Modeling ist sehr viel Aufwand und DSA-Minis sind garantiert nur eine kleine Nische. Der eigentliche Druck kostet umgerechnet nur ein paar Cent, neben den Anschaffungskosten des Druckers machen die Files also den Großteil der Kosten aus. Natürlich ist es auch möglich, eine Figur mehrfach zu drucken, was den auf den ersten Blick hohen Preis für die Datei rechtfertigt. Klar, bei ikonischen Minis wie Borbarad oder Galotta fragt sich schon, ob man die mehrfach braucht - aber ich halte den Preis insgesamt für marktüblich, wenn auch nicht billig.

    Das Mühlrad war angefragt, es ist sogar Teil des Abenteuers. Aber, klar, das knapp über dem Wasser hängende Rad war ein schönes Beispiel dafür, dass der KI einfach das Verständnis fehlt. Noch ersetzen Bots eben keine echten Künstler.

    Ich glaube, Bilder als Inspiration verwenden wenn man selber zeichnet ist ein bisschen was anderes - als Mensch bringt man ja eigenen kreativen Input. Die KI verarbeitet nur, womit man sie füttert.

    Ist jetzt im Falle des Forums schade, dass man solche Bilder nicht zeigen kann, aber ich kann verstehen, warum Künstler nicht wollen, dass ihre Bilder als KI-Futter benutzt werden, ohne, dass sie dafür Geld kriegen.

    Wenn Menschen etwas kopieren, dann in der Regel, weil es sehr berühmt ist. (Man denke nur an die vielen Harry Potter Klone die eine Zeitlang in den Buchhandlungen standen.) Da juckt es dann die Originalkünstlerin kaum noch.

    Eine KI kann aber irgendein unbekanntes Bild aus dem Internet pflücken, es leicht abändern, und dann wird dieses Bild berühmt, statt des Originals. Kann schon verstehen, dass man sich über sowas ärgert.

    Natürlich verstehe ich die Bedenken und respektiere, dass orkenspalter hier kein Risiko eingehen möchte. Niemand will, dass das Forum wegen eines blöden KI-Bildes abgemahnt wird.

    Wenn es um das Nutzen einer Vorlage geht, würde ich aber aus Prinzip wiedersprechen: wenn nicht explizit eine Bildvorlage verwendet wird kopiert die KI nicht einfach nur ein bestehendes Bild. Die KI nimmt den Text-Input und "klaut sich dann überall Inspiration zusammen" - nichts anderes würde ich selbst tun, wenn ich gut genug zeichnen könnte. Einfach bei Google ein paar Stichworte eintippen, Bildersuche, lets go. Und wenn ich das Ergebnis anschließend ins Internet stelle interessiert das keinen.

    Inspiration und Kopie sind nicht das Gleiche. Durch Bots erreicht das Ganze aber einen neuen Maßstab, da die KI innerhalb von wenigen Sekunden etwas generiert, für das ein Mensch Stunden benötigt.

    Lange ist's her und viel ist seitdem passiert

    Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass Ulisses mittlerweile nicht nur offizielle Miniaturen sondern auch die zugehörigen 3D-Files verkauft (Link). Bisher ist das Angebot noch überschaubar, aber es kommt jeden monat ein weiterer offizieller NSC dazu. Besonders bekannte Beispiele wären Borbarad, Phileasson, Pardona und sogar der Drache Razzazzor. Auf dem Ulisses-Discord kann man Vorschläge einreichen und über kommende Minis abstimmen.

    Wenn ich etwas zeichne und als Inspiration ein fremdes Bild verwende, hat dann auch der andere Künstler das Copyright an meinem Bild?

    Schade, dass die Bilder hier nicht gezeigt werden können. Das entzieht der Diskussion leider die Grundlage.

    Was für Infos füttert man der KI genau um sowas zu generieren?

    In meinem Fall Textbefehle, also eine Beschreibung der Szene mit ein paar zusätzlichen Faktoren. Man kann auch Referenzbilder verwenden.

    Rahja und, äh, Agrimoth zum Gruße...?

    KI-generierte Bilder sind ja in letzter Zeit überall im Internet zu finden. Und da wir in unserer Spielgruppe leider nicht so künstlerisch begabt sind wie all die tollen Leute, die die offiziellen und inoffiziellen DSA-Bilder machen, haben wir einfach Mal einen Discord-Bot ausprobiert um ein paar Bilder zun den letzten paar Sessions zu generieren. Was haltet ihr davon? Natürlich sind 90% der Bilder nicht zu gebrauchen, aber ein paar gefallen mir doch überraschend gut!

    (Ich habe die Bilder runterskaliert, da das Forum nur 125kB-Anhänge erlaubt. Im Original sind sie weniger verpixelt ;))

    [infobox]Moderation: KI Bilder entfernt[/infobox]

    Unsere Gruppenelfe wurde am letzten Tag in den Nahkampf gezwungen um die zu Boden gegangene Mitheldin vor dem Bösewicht zu retten. Selbst nicht sonderlich wehrhaft trat sie dem Feind mit zitternden Knien entgegen, wohl wissend, dass es nur darum gehen konnte, Zeit zu schinden. Lachend holt der Gegner zum Schwerthieb aus, die Elfe pariert... 1, mit einer 1 bestätigt. Allgemeine Heiterkeit macht sich breit, OG tönt es bereits "Von wegen, die kann nicht kämpfen". Dann geht sie selbst zum Angriff über: 20, bestätigt mit einer 19. Sie ist wohl doch Pazifistin.

    :zwerghautelf:

    Es gibt so einige Runden die nur mit GRW und Wiki spielen. GRW bietet fast alles was man braucht und wer seinen Charakter etwas vertiefen will, nimmt was aus der Wiki, hier mal n Stil, da mal n Ritual. Der "Ich muss alles zur Verfügung haben was es gibt" Drang ist bei der leisen Mehrheit der DSA Spieler so nicht vorhanden.

    Ich sage ja nicht, dass es das nicht gibt. Nur, dass ich erstens keinen einzigen Spieler kenne, der auf die Regelwiki verzichtet und, dass ich zweitens keine Gruppe kenne, die nicht zumindest "eine Menge" DSA-Bücher besitzt. Natürlich kauft in einer fixen Gruppe nicht jeder Spieler jedes Buch. Natürlich kauft nicht jede Gruppe jedes Buch - und dann mag es vorkommen, dass eine spezifische Spezialregel doch Mal aus der Wiki übernommen wird. Aber zumindest nach meiner Erfahrung sind DSA-Spieler oft genug sammelwütige Grolme, die viel mehr Geld für ihr Hobby ausgeben als nötig wäre und sie sich selbst eingestehen wollen. Ob jetzt meine oder deine Meinung repräsentativer für "die leise Mehrheit der DSA-Spieler" ist, kann ich nicht beurteilen. Der Umsatz-pro-Spieler ist bei Rollenspielen allgemein aber bestimmt nicht schlecht.

    DSA5 hat klare Stärken aber auch klare Schwächen. Wir haben seit etwa 2019 (also während der Corona-Zeit gezwungenermaßen digital und mit viel Wiki-Unterstützung) ziemlich aktiv DSA5 gespielt, sind nun aber gerade zu DSA4 zurück gewechselt - auch, da uns das Angebot an neuen Kampagnen nicht überzeugen konnte. Einen Sammelband wie "Wege des Schwertes" zu haben ist einfacht eine super Sache und am Spieltisch Mal eben genau den richtigen Band griffbereit zu haben fühlt sich besser an als das Tablet dabei zu haben. Als meiner Spielerfahrung bleibe ich dabei, dass DSA5 gerade aufgrund der schieren Anzahl an SFs und Sonderregelungen mit der Qualität der Regelwiki steht und fällt.

    Das soll bei weitem keine Kritik an den Leuten sein, die die Regelwiki befüllen. Aber wenn man bedenkt, wie lange man auf Features wie Links warten musste und wie lange das Einpflegen neuer Regeln teilweise dauert, dann muss man schon zugeben, dass von technischer Seite mehr möglich wäre. Zumindest für mich ist das Vorhandensein einer zuverlässlichen Regelwiki für DSA5 einfach ein ausschlaggebender selling point für DSA5.

    Immerhin ist die Wiki kostenlos, wenn man so will kann man DSA (sicher monitär das Hauptprodukt von Ulisses) ohne einen Cent auszugeben spielen (außer Stromkosten).

    Da stört es mich nicht, wenn nicht alles (sofort) drin ist.

    Die Art und Weise wie Regeln über die verschiedenen Bände verteilt werden ist tragisch, da genau das ein zentraler Kritikpunkt an DSA4 war.

    Ich bezahle für die Bücher - aber ohne Wiki wäre das System leider nicht konkurrenzfähig und wir würden als Gruppe vermutlich kein DSA5 spielen. Macht das die Wiki zu einem Bonus wo Regeln gratis ins Internet gestellt werden, oder zu einem zentralen Teil des Systems? Ich jedenfalls kenne keine Gruppe, die sich ausschließlich auf die Wiki stützt ohne Bücher zu kaufen; andererseits aber kenne ich auch keinen Spieler, der auf die Wiki (oder alternative digitale Angebote wie z.B. den Optolith) verzichten würde.

    Das beste Kartoffelpüree

    Pro großer Portion

    • 400 g Kartoffeln
    • 1/8 Knollensellerie, klein gewürfelt
    • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
    • 1 Frühlingszwiebel, in Ringen
    • 1 Chilischote, in feinen Halbringen
    • 1 Zehe Ackerknoblauch ("Monoknoblauch"), in dünnen Scheiben
    • 1 EL Butter, etwas Öl
    • 1 Schuss Milch
    • Rosmarin, Kümmel, Salz, Pfeffer

    Die Kartoffel säubern und grob schneiden; mit der Schale etwa 20 Minuten kochen. Derweil die Knoblauchscheiben und die Chilistreifen in reichlich Öl bei mittlerer bis starker Hitze frittieren. Die Knoblauchchips sollen knusprig und goldgelb bis hellbraun werden, düfen aber auf keinen Fall verbrennen - das dauert einige Minuten, geht am Ende aber sehr schnell. Je nach Sorte sollte man die Chili erst später zugeben. Beides aus dem Öl nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Im restlichen Öl Sellerie, Zwiebeln und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln bis zur gewünschten Bräune anbraten; sollen die Zwiebeln nur glasig sein, den Sellerie etwas Vorsprung lassen. Kurz Vor Ende der Bratzeit noch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln, Rosmarin und nach Belieben etwas Kümmel zugeben. Kräftig salzen und pfeffern.

    Die gekochten Kartoffeln mit der Butter und etwas Milch nicht zu fein stampfen (das geht auch mit einem Handrührgerät sehr gut). Ziel ist ein nicht zu cremiges Püree mit einigen gröberen Kartoffelstückchen - wer mag kann natürlich auch stärker rühren. Das gebratene Gemüse unterheben und rasch servieren, damit der Knoblauch beim Essen noch etwas knusprig ist.

    Schade, dass das Thema offenbar eingeschlafen ist. War Steffen Brandt nicht auch Mal hier im Forum unterwegs? Kennt Jemand noch den Nickname? :D

    https://www.ulisses-ebooks.de/product/181636…fen&language=de

    Hier ist die Karte noch als DIN A1 drin, kostet dafür aber auch was. Ich habe das Paket nicht, kann daher nichts über die genaue Version sagen.

    Ansonsten könntest du noch das Avespfade-Projekt anquatschen.

    Danke für den Link, das scheint tatsächlich die offizielle Quelle zu sein. DIN A1 ist zwar schon ziemlich groß, würde für eine Tischdecke aber noch einmal ungefähr verdoppelt werden... womöglich ist eine Reliefkarte wie die im Preview da sogar besser geeignet.

    Die Idee, Avespfade anzuschreiben ist zwar auch gut, mir gefällt die dort verwendete alte Karte mit den knalligen Farben aber nicht so gut. Dann lieber die naturalistischere DSA5-Karte oder eine ingame-kompatible Reliefkarte mit Schörkeln, Runen und Seeungeheuern.