Eine konstante Kraft in eine Richtung behindert aber nicht wirklich. Das wäre vergleichbar mit natürlichen Effekten wie Gegenwind oder starkem Regen. Da stellt sich der Gegner drauf ein und passt seine Bewegungsmuster an. Dann wäre nach meinem Verständnis die Behinderung, also der AT- und PA-Malus winzig, also 1. Wenn dir das den Aufwand wert ist - hau rein. 
Ein geschickter Kämpfer kann konstante Kraft zu seinem Vorteil nutzen. Wenn der Zauber beispielsweise immer nach unten zieht, würde ein von oben geführter Hieb mehr Wucht bekommen.
Das sehe ich deutlich anders: versuch Mal, bei doppelter Schwerkraft zu springen. Ist eine konstante Kraft nach unten. Auch bei DSA gibt es Beispiele, wie etwa die Kraft des Erz oder das entsprechende Geoden-Ritual, wo metallene Gegenstände in eine bestimmte Richtung gezogen werden. Die Erschwernisse sind hier so stark, dass Kämpfer ggf. sofort entwaffnet werden.
Ganz so weit wird der Motoricus sicher nicht gehen... aber warum eigentlich nicht? Regeltechnisch ist das "wir ringen während der Kneipenschlägerei um die Waffe, die der Augenklappen-Alrik gerade ziehen möchte" zwar nicht klar abgeregelt, ich würde hier als
SL
aber konkurrierende KK-Proben verlangen. Man kann also durchaus darüber diskutieren, ob ein fähiger Magier einem durchschnittlichen banditen das Schwert magisch aus der Hand reißen kann. Und selbst wenn nicht - wenn Jemand mit einer
KK
von 10+ am Schwert herumreißt werden Angriffe sicherlich nicht einfacher. Zumal der Magier den Vektor während der Wirkungszeit natürlich und auch schlagartig verändern kann.
Ein Hieb in die eine Richtung aufzuhalten oder umzuändern bedeutet immer noch, die geschlagene Richtung aufzuhalten. Und sehen muss man die Klinge mit ihren schnellen Bewegungen im laufenden Kampf, in dem sich ständig nicht nur derjenige mit der Waffe bewegt, sondern sein Gegner und ggf. andere Kämpfer ebenfalls, und zwar alle nicht vorhersehbar.
Nein, wenn der Feind nach vorne schlägt und der Magier per Telekinese eine Kraft zur Seite ausübt, dann geht der Schlag schräg daneben. Will der Angreifer dennoch geradeaus schlagen, so muss er dem Vektor des Zaubers mit gleicher Kraft entgegenwirken - was die Kraft des Schlags reduziert oder zusätzliche Kraft und Finesse kostet. Sprich: eine Erschwernis auf den Angriff oder eine konkurrierende KK-Probe erfordert. Magie, Physik und Regelwerk spielen leider nicht zufriedenstellend zusammen.
Quote
Den Arm zu bewegen, hieße die Kleidung oder Rüstung zu bewegen, in dem Arm und dazugehörige Person stecken. Wenn man "nur" den Arm bewegen will, ist das nicht der ganze Körper, aber insgesamt, da der Arm fest mit dem Körper verbunden ist, auch mehr als eben nur ein angenommenes Gewicht des Arms.
Man muss das Ziel sehen, das ist wuchtige Komponente. Nicht einmal während der Zauberdauert, nicht mehrmals während der Zauberdauer, sondern während der Zauberdauer. Sonst muss man die fehlende Komponente wegmodifizieren.
Ja, nur an Armschienen oder Schuhen zu reißen/schieben ist wohl nicht möglich ohne das Gesamtgewicht des Angreifers zu berücksichtigen. Bei Schwert und Schild, die ja nicht (wie Kleidung) getragen sondern nur in der Hand gehalten werden sähe ich das aber anders. Und letztlich geht es ja vor allem darum, den gegnerischen Angriff zu erschweren - das Schwert zu verzaubern ist da am naheliegendsten.
Sicht... ja. Natürlich ist Sicht eine nötige Komponente, aber es ist mMn davon auszugehen, dass ein Magier, der sich auf die Verzauberung konzentriert, bei der verhältnismäßig geringen Reichweite auch zumindest Teile der Waffe sehen wird. Der Zauber bricht ja auch nicht beim bloßen Blinzeln ab, der Gegner müsste also entweder bewusst Deckung suchen oder ein anderer Gegner müsste dazwischen gehen. Einfach zu sagen, dass in einer Kampfsituation kein Sichtkontakt besteht, weil sich alle schnell bewegen, ist dann doch etwas willkürlich und hätte sicherlich auch Auswirkung auf andere Zauber, deren Zauberdauer über mehrere Aktionen geht. Wie gesagt wird beim Vipernblick ja explizit beschrieben, dass dieser Zauber extrem anfällig auf eine Unterbrechung des Blickkontakts reagiert.