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      Vor dem Stadttor


      Noch bevor Alia überhaupt dazu kommt, irgendetwas zu tun, fangen die zwei Zwerge doch tatsächlich mit ihrer Schlägerei an. Sollte sie versuchen, dazwischen zu gehen? Doch eigentlich weiß sie nichts von den Gepflogenheiten der Zwerge und soetwas könnte als Beleidigung aufgefasst werden und zwischen den Fronten zu landen, möchte sie ganz sicher nicht; auch wenn sie sich ihrer selbst zu erwehren weiß, sehen die beiden doch eher wie Veteranen aus.


      Und solange noch keine Waffen gezogen wurden oder anderweitige lebensbedrohlichen Situationen auftreten, wird Alia kaum selbst eingreifen und sich das Ganze eher anschauen. Vorsichtshalber treibt sie ihr Pferd etwas zur Seite, um nicht aus Versehen involviert zu werden. Dann sieht sie zu den Reisenden vor ihr in der Warteschlange, die sich zuletzt auch schon umgedreht hatten: "5 Heller auf den Bärtigen", ruft sie ihnen laut genug zu, sodass auch die Wachen es hören sollten, und zeigt dabei auf den Zwerg, der nicht angefangen hat.

      Ja, ich schließe mich den anderen an, für uns gibt es gerade recht wenig, was wirklich ausgespielt werden müsste. Die Wachen auf der Burg können nicht wir holen und ich halte die Königin für intelligent genug, auch an diese zu denken. Wir können lediglich anbieten, eine stark reduzierte Wache auf den Mauern zu sein (am Tor braucht man eher niemanden, wenn man dieses schließt).


      Für Ishannah war die Aussage drei bis vier Tage. Sobald die Wachen von den Mauern etc. abgezogen sind, wäre Fiya auch bereit, die drei Wachen und Ishannah abzuholen, idealerweise kann sie dafür eines der Pferde nutzen. Und zu zweit sollten sie drei gefesselte Amazonen recht einfach transportieren können, zumal es genügend Pferde gibt.

      Während Falconor noch für Tikki das Notwendigste zusammenfasst, macht sich Fiya bereits auf den Weg zum Liturgienraum. Viele Gegenstände gibt es hier nicht mehr, die nicht bereits in irgendeiner Form im Tempelraum vorhanden sind, zumal Junivera mit dem Buch und dem Opfermesser wohl die wichtigsten Gegenstände bereits beigesteuert hat. Sie nimmt zwei der Schalen und sammelt einige der Kohlestücke auf und verstaut diese wieder in dem leeren Beutel. Das alles legt sie in dem Gang zum Tempelraum bereit, denn schließlich will sie nicht zu häufig die Königin stören.


      Dass sie in den persönlichen Gegenständen eine passende Statur finden, hält sie für eher unwahrscheinlich. Da würde sie eher kleine Figuren von lediglich wenigen Halbfingern Größe erwarten. Außerdem behagt es ihr nicht, durch fremder Leute Besitz zu gehen, wenn es nicht sein muss. Der Wandteppich an der Wendeltreppe ist auf jedenfall besser als nichts, doch Fiya würde weiterhin eine Statur bevorzugen und geht schließlich in das obere Stockwerk. Ein erfreutes Lächeln gleitet über ihr Gesicht, als sie im Gemeinschaftsraum oben eine noch intakte Statur entdecken kann. Kurz kniet sie vor der Statur nieder und bittet still um Vergebung für die Amazonen, dann hebt sie die Statur vorsichtig an, und trägt sie nach unten.


      Sie würde einen der anderen (nicht Tikki, die mit ihrer dunklen Hautfarbe sich tatsächlich eher etwas zurückhalten sollte) bitten, die Schalen und die Kohlen zu nehmen, um dann die Statur gemessenen Schrittes und so erhaben wie möglich in den Tempelraum zu tragen.

      Vor dem Stadttor


      Zu Alias Glück ist die Schlange am Tor nicht besonders lang - doch zu ihrem Pech scheinen es die besonders schwierigen Fälle zu sein, die vor ihr stehen. Zu gerne würde sie hören wollen, worum es bei dem Magier geht, doch dafür müsste sie erst zuerst die beiden Zwerge dazu bringen, sich zu beruhigen. Allerdings ist sie auch nicht abgeneigt, den zweien beim Kämpfen zuzusehen. Sie hat noch nie Zwerge kämpfen gesehen. Vielleicht kann sie sich ja bei ihnen den einen oder anderen Griff abschauen? Zwerge sollen ja die geborenen Kämpfer sein - zumindest, wenn sie sich nicht gerade wie die Weltmeister betrinken. Sie mustert die beiden Zwerge kurz, ob es sich bei ihnen eher um Kämpfer (starke Bewaffnung, Rüstungen, die Art, wie sie stehen) handelt oder nicht.

      "Natürlich", bestätigt Fiya den Wunsch der Königin, dass die anderen Gegenstände aus dem Liturgienraum gebracht werden sollen. Da Yppolita sonst nichts weiter zu der Ritterin sagt sondern sich Hana zuwendet, dreht sie sich um und geht in Richtung des Liturgienraums, um die verbliebenen Dinge zu holen.

      Wie ein Tourist Kurkum-Sightseeing zu machen, fällt aus

      Allein schon wegen des Umstandes, dass noch Wachen auf der Mauer/am Tor/sonstwo positioniert sind, die nicht bekehrt wurden... Entsprechend ist es momentan nicht sehr gesund, den Tempel zu verlassen.

      Man könnte Yppolita noch vorschlagen, dass wir die Wache übernehmen, damit sie tatsächlich auch alle Amazonen versammeln kann. Das würde zwar die Abdeckung auf der Mauer wohl reduzieren, aber wenn man das Tor verschließt, braucht es dort ja nicht unbedingt jemanden. Wobei dann natürlich noch die drei fehlen, die bei Ishannah warten...

      Gemächlich reitet Alia weiter und kann etwas später schließlich auch Rommilys vor sich erblicken. Sie hält weiter auf die Stadt zu und erreicht so das Stadttor, wo sie sich in die Schlange der Wartenden einreiht.

      Niemand scheint Jonas Frage zu widersprechen, weder jemand aus der Gruppe noch Rurasch selbst. Sollte Jonas tatsächlich nach der Keule greifen, wird er bemerken, dass sie wärmer ist als erwartet und leichter, als sie aussieht - aber immernoch zu groß und zu schwer, als dass der Kuhhirte damit mehr machen kann, als sie herumzutragen.


      "Warum bist du hier gestorben?", fragt Milaile noch, worauf Rurasch lediglich "Das Geheimnis, ich euch nicht sagen" antwortet.

      Erleichterung macht sich in Fiya breit, als das Trugbild der schwarzen Göttin verschwindet und dies sowie ihre Worte nun immer mehr der Amazonen erreichen. Ihr Blick gleitet durch den Tempel und verharrt einen Moment auf den Überresten der ehemaligen Statue. "Eure Majestät, gibt es noch eine weitere Darstellung der Leuin hier im Tempel oder in der Burg? Es würde ihre Präsenz hier im Tempelraum mehren", spricht sie zu Yppolita. Dass sie da nicht bereits schon früher drauf gekommen sind... Der Kerzenständer ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch es fehlt an einem neuen Abbild der Göttin.

      Mir persönlich fällt momentan nichts wirklich mehr ein - außer dass der Weihrauch nun schön auf dem Altar liegt und man damit ja eigentlich etwas machen könnte/sollte. Doch der einzige Verwendungszweck, der mir enfällt dafür, wäre es als Räucherwerk zu verwenden, wofür die Kerzen zumindest alles andere als geeignet sind. Für andere Optionen offen :)

      Ach, wird vollkommen überbewertet. Ist doch egal, ob die Spur, der man Folgt, von einem Hasen oder einem Bär stammt. Trifft man es nur oft genug, wird es schon sterben und etwas Fleisch sollte sich dann schon irgendwo auf den Knochen befinden.


      chilledkroete Da es nicht so aussieht, dass wir auf der Straße in ein Gespräch versinken werden und uns dort zusammenschließen, wie machen wir nun weiter? Schreibe ich einen Post, dass Alia am Stadttor ankommt, oder übernimmst du das - oder passiert auf dem Weg dahin noch etwas?

      Ja gut, die Richtung des Gewitters habe ich auch nicht weiter berücksichtigt - dafür sind meine geographischen Kenntnisse zu schlecht. Und das sind dann auch die kleinen Dinge, bei denen ich es als Wissenschaftler akzeptiere, dass es dafür eine natürliche Erklärung gibt und nicht, dass eine Göttin da mitmischt - ich brauche mehr Spielleiter, die solche subtilen Dinge einsetzen, damit ich mich daran gewöhnen kann, hinter allem den Willen der Götter zu vermuten :)

      Fiya beobachtet aufmerksam die Reaktionen der Amazonen. Dass Falconor durch das Trugbild hindurch gelaufen ist, hat sie nicht mitbekommen, da sie sich dafür hätte von der Menge abwenden müssen. Wie sie hofften, gibt es Zweifler unter den Amazonen, die den neuen, falschen Glauben noch nicht ganz angenommen hatten. Die unmittelbare Gefahr einer gewaltsamen Konfrontation scheint somit erst einmal vorbei, dennnoch... ein falsches Wort könnte alles zunichte machen und so will jedes Wort sorgfältig abgewogen sein.


      Behutsam nimmt sie den Anderthalbhänder wieder auf, den sie an den Altar gelehnt hat, präsentiert ihn kurz auf beiden Händen, bevor sie ihn auf dem Altar ablegt. Auf keinen Fall will sie dabei aggressiv wirken. "Vor einer Siebenspann führte mich die Leuin an einen Ort, der schon lange in Vergessenheit geraten war", spricht sie dabei mit fester Stimme. "Sie rüstete mich mit dieser Waffe, die einzige Waffe, die in der Lage war, den Dämon zu verletzen und zu töten, der sich hier eingenistet hat. Rondra führte mich zu dieser Waffe, wohl wissend, was hier in Kurkum geschehen ist. Sie gab uns die Mittel, dem schändlichen Tun hier ein Ende zu setzen, auf dass ihr wieder frei seid in euren Gedanken, auf dass ihr wieder Amazonen sein werdet, Ihre auserwählten Kriegerinnen. Also schwört der schwarzen Götzin ab! Wendet euch ab von dieser Lüge und erkennt die Wahrheit! Kehrt zurück zu eurem Glauben an die wahre Göttin, denn sie wartet bereits auf euch, Ihre Amazonen."


      Nach einer kurzen Pause nimmt sie dann auch den Schlachtruf auf, den Junivera bereits eingebracht hat: "Für die Königin! Für Rondra!"

      Das Pferd ist noch jung und entsprechend lebensfroher. Sicherlich hat es auch eine gewisse Ausbildung genossen, wohl kaum die fundierte, auf die Adlige sich gerne berufen, doch stammt es auch nicht aus einer einfachen bäuerlichen Zucht, wie ein Kundiger an der Körperhaltung des Tieres erkennen kann. Das eigentliche Problem ist wohl eher, dass Reiterin und Pferd sich noch immer gegenseitig kennen lernen und entsprechend die Kommunikation zwischen den beiden nicht reibungslos funktioniert - was bekanntermaßen für eine Reitanfängerin auch nicht immer einfach ist.


      Als die drei Personen vor ihr zur Seite ausweichen, lenkt Alia das Tier auf die nun freiere Seite. "Die Zwölfe zum Gruß", nickt sie den dreien zu, während sie an ihnen vorbeireitet.

      "Ihr bringen Keule, ich ihm erklären", bestätigt der Geist Juniveras Frage.


      "Geist macht Geist, so einfach... Keule weg, ich weg, Geister weg", antwortet er dann zu Jonas.

      Nachdenklich verfolgt der Trollgeist Gwendolins Worte. "Ihr anderem Troll bringen Keule", wiederholt er schließlich auf Jonas' erneute Frage.


      Bomborosch hierher zu bringen, ist zumindest auf dem Weg, den ihr gekommen seid, nicht möglich. War der Eingang für einige von euch schon eng, wird ein Troll niemals hindurch passen.