Beiträge von Sorcerer

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      Fiya nickt noch einmal und verlässt dann den Bergfried, um zum Tempel zu gehen. Sollte sie jemand von den anderen fragen, was sie im Bergfried gefunden haben, würde sie kurz erklären, dass Xeraan sein Diebesgut im Keller versteckt hat.


      Sie betritt den Tempel durch den Haupteingang, den Säbel dabei mit beiden Händen vor sich haltend. Würdevollen Schrittes geht sie langsam auf das Podest mit dem Altar zu, um dann wortlos vor der Königin auf ein Knie herabzusinken und ihr Valaring darzubieten.


      Die Ritterin überlässt es der Königin, eine passende Ansprache zu Valarings Fund den Amazonen gegenüber zu halten, weiß Fiya doch zu wenig über die Waffe und ihre Bedeutung, außer dass sie als die heilige Waffe Rondras angesehen wird. Sie signalisiert ihr allerdings, dass es noch etwas zu besprechen gibt, sobald sie die Zeit dafür hat, und würde sich bei einer passenden Gelegenheit in die hinteren Räume des Tempels zurückziehen und dort auf Yppolita warten, und dort dann detaillierter von ihrem Fund berichten und auch von dem Plan, das Diebesgut woanders hin zu bringen. Dafür bräuchte es lediglich einen geeigneten Raum - die alte Schatzkammer kommt hierbei jedoch nicht in Frage.

      Der ZfW der Großen Gier liegt für Daria bei 7 - und damit mehr als doppelt so hoch als für die passende Antimagie (2 oder 3 ZfW). Aber ja, je nachdem, wer den anderen Zauber gewirkt hat (und wie gut), reicht das auch nicht. Andere nicht-magische Lösungswege sind natürlich bevorzugt, gerade wenn es noch Zuschauer gibt. Aber das hängt dann von der Situation vor Ort ab.


      Bzgl. des Hexenknotens hatte ich überlegt, dass wenn ich einen solchen (z. B. in Form eines Feuers) auf den Wagen wirken würde, der Mann Abstand von diesem halten würde - wenn er unter der Großen Gier sein sollte, würde er zwar seine Gesundheit, aber nicht sein Leben aufs Spiel setzen, und genau dieses sollte er ja durch den Hexenknoten fürchten. Es ist aber ein seehr sichtbarer Zauber und ich halte ihn als Lösung auch für eher unwahrscheinlich und vermute, dass er tatsächlich mehr Ärger als Nutzen bringen würde. Es würde andere "nur" davon abhalten, sich dem Wagen zu nähern, für das Feuer im Hinterhof sollte es keinen Unterschied machen.

      Flur


      Wieder nickt Alia zustimmend. "Der Borongeweihte erzählte mir, dass sie sich im Güldenland mit einer Krankheit ansteckte, die sie zwar nichts mehr vergessen ließ, aber unheilbar und tödlich war. Daher hat sie all dies hier vorbereitet und wohl auch uns fünf sehr gewissenhaft ausgewählt, für was auch immer. Sie hat uns offensichtlich nicht aufgrund unserer guten Freundschaft für ihren letzten Willen hierher gerufen. Vielmehr wohl wegen unserer Fähigkeiten, Talente und Wissen, das jeder einzelne von uns besitzt." Man sieht Alia an, dass sie gerne jetzt gleich einen Blick in das Testament werfen würde.

      Schattenkatze Willst du die Übergabe von Valaring an Yppolita und das Abklären, was mit dem Schatz passieren soll, zusammenfassen? Oder soll ich für ersteren Teil etwas schreiben? Oder sollen wir schauen, ob wir uns kurz in ICQ treffen können (vielleicht Dienstag, alternativ Donnerstag vor der Arbeit, also so ca. 17 Uhr in Deutschland), um das wichtigste abzuklären?

      Aber nur so lange, wie die beiden noch unten sind

      Niemand ist aktuell unten, zuletzt befanden wir uns oben im Bergfried :P

      Vielleicht hat Falconor ja noch die Idee - je nach dem wie groß der Raum bzw. wie vollgestellt er ist - dass die Gegenstände so umgestellt werden, dass damit die bisher freien Stellen "belegt" sind. Das wäre bei einer Rückkehr mittels einem Transversalis eher unangenehm

      Den Vorschlag hatte Fiya schon in den "persönlichen" Räumen von Xeraan im Tempel gemacht und wurde dort als nutzlos abgelehnt ^^

      Marno


      Lester bestätigt mit einem kurzen Ja, dass Marno die wichtigsten Informationen richtig zusammengefasst hat und dass auch seine Vermutungen korrekt sein können - oder dass es am Ende vielleicht auch überhaupt nichts mit den Torreans und deren Handel zu tun hat und es letztlich der erstbeste Name war, den jemand niedergeschrieben hat.


      Er nickt zu Marnos Vorschlag. "Ich werde ein Auge auf die Passanten haben. Aber die Straße ist eine der Hauptverkehrsstraßen. Wenn ich jedem folge, der in der Nähe des Hauses mit jemandem diskutiert... Aber es sollte sich recht einfach herausfinden lassen, wer über das Haus und wer über etwas ganz anderes spricht."

      Was Daria als nächstes vorhat: Wenn die unmittelbare Gefahr vorerst gebannt ist, dass das Dach Feuer fängt, würde sie als nächstes versuchen, wieder zurück ins Haus zu kommen - entweder durch die Hintertür (die sie mit der Harken zu öffnen versuchen würde) oder durch die Vordertür. Da dort vermutlich noch der Kerl stehen wird... Ich (und Daria) gehe davon aus, dass er unter magischer Beeinflussung steht. Daria beherrscht zwar rudimentäre Antimagie, aber eben nur genau das: rudimentär. Da soetwas gegen gegnerische TaP* geht, sehe ich da keine Hoffnung drin, zumal es vergleichsweise lange dauert und auf Reichweite Berührung wirkt. Unwahrscheinlich, dass die Person sich einfach von ihr für 40 Aktionen (oder 80 bei verlängerter Zauberdauer) berühren lässt, ohne etwas zu tun.


      Hier wäre eher der Versuch, die Gier mit einer anderen Gier zu ersetzen ("Schiebe den Wagen zum Hafen"). Ich meine, dass ich auch irgendwo mal gelesen habe, wie das regeltechnisch abläuft, finde es aber zumindest im LC nicht... Schätze aber spontan, dass die Gier mit den höheren ZfP* überwiegen wird, wenn er nicht beiden folgen leisten kann.


      Falls Große Gier nicht funktionieren sollte, bliebe mir spontan noch der Hexenknoten. Der ist zwar deutlich auffälliger, sollte aber dafür sorgen, dass der Kerl sich vom Wagen fernhält und sie ihn relativ ungestört zur Seite schieben könnte.


      Das alles ist natürlich sehr stark davon abhängig, wie viel Betrieb in der Straße vor dem Haus ist (und dass die Hintertür weiter unbenutzbar ist)


      Sinnenschärfe+2: 3 / 7 / 9 -> bestanden

      "Wart Ihr es nicht, der mich warnte, Xeraan sei zu gefährlich, um ihn alleine oder zu zweit anzugehen? Sollte er tatsächlich für das Gold kommen, dann bei den Göttern, lasst ihn. Das Gold ist ersetzbar, eure Leben nicht", entgegnet Fiya, da sie wenig Sinn darin sieht, den Raum zu bewachen, sofern sie nicht mit einem Dutzend Leute dort warten - falls das denn reicht. "Es könnte eine Weile dauern, einen passenden Raum zu finden und vielleicht noch herzurichten. Denn in die alte Schatzkammer können wir das Gold aus dem selben Grund nicht zurückbringen." Daher kam auch ihr Vorschlag, dass die beiden mit der Durchsuchung fortfahren sollten, soweit das verbleibende Licht das noch ermöglicht. Und im Zweifelsfall kann Falconor bekanntlich auch ein magisches herbeirufen. Ob bei diesem ebenfalls die Gefahr besteht, etwas in Brand zu stecken?

      Das ist weniger etwas gegen Fiya als mehr gegen mich, da ich die IT-Zeit mir falsch vorgestellt habe. Wenn der Nachmittag in den Abend übergeht, ist es für mich eher so um die 18 Uhr, aber im Rondra sollte das noch lange weg von der Dämmerung sein (die aber, wie ich gerade nachgelesen habe, bereits einsetzt, weshalb es wie gesagt später sein muss als ich dachte).


      Und daraus folgte auch der Vorschlag, dass Falconor und Waidhart erstmal mit der Durchsuchung weitermachen, bis geklärt ist, wohin mit dem Schatz - und bis das entschieden ist und wir ihn tatsächlich umräumen, gibt es mMn keinen wirklichen Grund, schon wieder alle zusammenzurufen. Das haben wir ja gerade erst vor dem Betreten des Bergfrieds gemacht und ich bezweifel, dass wir länger als ein paar Minuten da drin sind.


      Mal schauen, was ich mit der aktuellen IT-Situation mache.

      "Ja", antwortet Fiya auf Falconors Frage. "Oder glaubt Ihr etwa, dass es nur ein Zufall ist, dass wir einen legendären Säbel in den Schätzen Xeraans finden und dieser nichts mit der vermissten Waffe Ihrer Majestät zu tun haben soll?"


      Nachdem sie auch recht zügig die oberen Stockwerke durchsucht haben und nichts gefunden haben, schlägt sie vor: "Ich werde Ihrer Majestät den Säbel bringen und mit ihr abstimmen, wo wir die Wertgegenstände lagern sollen. Ihr zwei könnt in der Zwischenzeit mit der Durchsuchung der Türme beginnen", schlägt sie vor. Und so könnte Falconor auch seinem offensichtlichen Drang, den anderen immer sofort alles mitzuteilen, auch nachkommen, sobald er im jeweiligen Mauerabschnitt ist, wo sie Wache halten. Vielleicht sollte er einmal selbst bei sich oder einem Kollegen in Therapie gehen. Dieser Drang scheint ihr über das angemessene hinaus zu gehen.

      Flur


      Alia ist nicht überrascht darüber, dass Amaré ebenfalls mittels Magie gefunden wurde. Sie nickt sogar zustimmend. "So war es auch bei mir. Mein Bote hatte diesen Südweiser bei sich, oder vielmehr einen Aliaweiser", sagt sie und holt eben jenen hervor. Die junge Frau wirft einen kurzen Blick auf das Instrument, ob es noch immer in ihre Richtung zeigt oder die Magie bereits verflogen ist. "Soweit ich weiß, braucht es für einen solchen Suchzauber etwas vom Körper der Zielperson. Blut, ein Haar, ein Fingernagel, ... etwas in dieser Richtung. Und wer soetwas besitzt, kann auch recht mühelos jemand anderem seinen Willen aufzwingen." Alia späht kurz in Richtung der Küche, wo der Lehrling mit der Zubereitung des Essens beschäftigt ist. Mit noch leiserer Stimme fügt sie noch hinzu: "Eine gewisse Vorsicht ist sicherlich nicht verkehrt. immerhin ist er ein Zauberlehrling."

      Möchtest du in deinem letzten Beitrag Fiya vielleicht noch sagen lassen, dass sie meint, dass es sich bei der schimmernden Klinge um Valaring handelt?

      Hm... nein, ich denke nicht. Für Fiya ist klar, dass es Valaring sein muss. Dass Falconor das Offensichtliche nicht erkennt, weiß sie ja nicht. Aber fühle dich frei, sie zu fragen, warum sie diesen "doch so gewöhnlichen" Säbel mitnimmt :)

      Fiya schüttelt bei Falconors Frage den Kopf. "Nein. Aber es ist davon auszugehen, dass eine solche Klinge einen gewissen Ruf hat. Armalion soll orangefarben sein, Antworter und Vergelter sind schwarz, ebenso die Kaiserklinge Silpion, um nur wenige zu nennen. Doch eine weitere blaue Waffe ist mir nicht bekannt." Wahrscheinlich sollte sie sich auch mal Gedanken darum machen, ihr eigenes Schwert zu benennen - schließlich hat es nun auch besondere Eigenschaften, auch wenn es nicht aus einem besonderen andersfarbigen Stahl geschmiedet ist.


      Über Waidharts Verhalten muss sie schließlich dann doch schmunzeln. "Wir sollten uns die oberen Stockwerke des Bergfrieds anschauen", meint sie und greift sich Valaring, um mit dem Säbel wieder die Leiter empor zu steigen. "Danach können wir mit der Königin einen Raum abstimmen, wo wir all das Zeug von hier lagern."

      Was den Hut angeht, ist es soweit ich mich erinnere das erste Mal, das Fiya ihn selbst leuchten sieht (oder es wurde nie explizit erwähnt). Und außer "das ist nicht gefährlich, der tut das halt" hat Falconor, wie du ja auch selbst zitiert hast, bisher nicht dazu gesagt - was ein wenig so wirkt, als ob er um den heißen Brei herumreden wolle. Auch scheint es so, als ob Falconor nicht selbst für die Verzauberung verantwortlich zu sein scheint (sonst hätte er sie wohl kaum untersuchen müssen). Aber damit bleiben immernoch einige (ungestellte) Fragen unbeantwortet: Warum und Wann leuchtet er und wieso hat jemand eine solche Verzauberung auf den Hut gelegt?

      Stille kehrt im Dorf ein, nachdem Milailes Wutausbruch endet. Niemand sagt etwas oder wagt sich zu bewegen. Selbst die Mindergeister scheinen zu verharren. Ein finsterer Blick legt sich auf Miks Gesicht. Im Gegensatz zu einigen anderen, wendet er den Blick von der Halbelfe nicht ab. "Unser altes Dorf lag an der Grenze zum Orkland. Ein möglicher Angriff der Schwarzpelze war immer präsent und damit der Kampf um unser Leben und unser Hab und Gut", spricht er mit einer gefährlich leisen und kalten Stimme. "Ihre Angriffe wurden schlimmer und schlimmer und der letzte kam so überraschend, dass wir keine Zeit hatten, irgendetwas mitzunehmen als wir unser Dorf aufgaben. Viele von uns sind gestorben, um dem Rest von uns die Flucht zu ermöglichen, auf dass wir einen besseren Neuanfang an einem anderen Ort schaffen können. Und hier sind wir nun, ohne großen Besitz, welcher uns nun auch noch von Geistern auf jedem Schritt und Tritt streitig gemacht wird.


      Falls es Euch nicht klar geworden ist, dies ist unsere letzte Hoffnung. Wir haben nichts und wenn wir auch dieses Dorf aufgeben müssen..." Mik führt diesen Satz nicht weiter aus. "Ich bin mir sicher, der Markgraf hat Euch eine entsprechende Gegenleistung für Eure Hilfe geboten. Und wenn die Keule für all das Leid hier verantwortlich ist, dann schlage ich vor, Ihr erfüllt Euren Auftrag und vernichtet dieses verfluchte Ding oder bringt es weg oder macht sonst etwas damit, sodass es endlich aufhört."

      "So, wenn wir mit dem Bergfried fertig sind, erzählt Ihr uns, was es mit dem Leuchten Eures Huts auf sich hat?", fragt Fiya. Allerdings hat sie diesen gewissen Unterton, den sie als Baroness am Hof gelernt hat und der deutlich macht, dass es zwar als Frage freundlich formuliert ist, doch nicht als solche gemeint ist.


      Dann schwingt sie sich am zögernden Waidhart vorbei die Leiter hinunter. Als sie unten ankommt, stößt sie ein anerkennendes Pfeifen aus. Man hatte es von oben schon erahnen können, doch hier unten zu stehen und all die Wertsachen zu sehen, ist doch noch einmal etwas anderes. "Das solltet Ihr Euch ansehen", ruft sie nach oben, während sie bereits ihre Augen auf den bläulichen Säbel geworfen hat. Dies muss wohl Valaring sein, der Säbel, den die Königin zur Zeit vermisst. Behutsam streicht sie mit einer Hand über die Klinge.