Fragen zu GS

  • Für mich ist die GS die Angabe der Höchstgeschwindigkeit.

    Die GS ist auch die Höchstgeschwindigkeit, jedoch für den taktischen Bewegungsbereich (also die strategische, weitsichtige Bewegung). Für die freie Bewegung und vor allem die freie möglichst schnelle Bewegung gibt es in DSA 5 (anders als in DSA 4) keine Angaben.


    Das man in DSA 4 bei maximaler Geschwindigkeit keine taktische Bewegung durchführt, sieht man nur "versteckt" auf WDS S. 54 (Sprinten "ohne auf die Umgebung zu achten", diverse weitere Einschränkungen), obwohl das Ganze auf S. 138 unter der Überschrift "taktische Bewegung" abgehandelt wird. Sprint in DSA 4 ist nicht das gleiche wie das taktische Sprinten in DSA 5.


    Sowohl in der normalen Bewegung (GS), als auch beim Sprinten (GSx2) achtet man in DSA 5 noch auf die Umgebung. Man hat eine Chance den gespannten Stolperdraht zu sehen und vielleicht sogar zu überspringen, kann Hinternisse und Gefahrenzonen meiden, gegnerischen Kontrollbereichen fern bleiben und bekommt vielleicht auch mit, dass ein Schütze gerade auf einen anlegt oder Kamerad Alrik zu Boden gegangen ist. Sprinten in DSA 5 entspricht in etwa der Verwendung beider Aktionen für die Aktion "Bewegung" in DSA 4 mit dem gewaltigen Unterschied, dass man in DSA 4 noch die freien Aktionen hat (z.B. um Hilfe rufen, während man sprintet).


    GS ist in DSA 5 nicht die Höchstgewindigkeit eines Wesens im Kurzstreckenbereich, welche in den meisten Fällen völlig egal ist (Helden sind eher selten auf der Aschenbahn im Zeitnehmungsmodus unterwegs, während ein Wettstreit mit freier Bahnenwahl und Kurven schon wieder ein Fall für die taktische Bewegung ist). Wie weit ein Wesen sich unter "Stressbedingungen" fortbewegen kann (z.B. Kampf, Verfolgung aber auch Wettstreit) ist viel häufiger relevant und da ist GS/Handlung bzw. pro KR auch die einzig sinnvolle Lösung, denn schließlich wird dann alles in Handlungen/Aktionen/KR gemessen. Niemand braucht eine Angabe welche Geschwindigkeit bei Mensch, Pferd oder Gepard am Blitzgerät angezeigt wird. Am ehesten bräuchte man so eine Angabe noch für Wettkämpfe, aber da sind Proben ohnehin die bessere Wahl.

  • Sturmkind

    Du hast natürlich Recht. ein Flüchtigkeitsfehler, den ich sehr bedaure.

    Es hätte in 1. 2. 3. und 4. heißen sollen "20 Schritt" wo "10 Schritt" geschrieben steht.

    Quote from E.C.D. gleich eine Zeile darunter...

    erreichbare Geschwindigkeit ist GS*2 / 2s. Und kann nicht in jeder KR erreicht werden

    An dem billigen Punkt kannst Du Dich offenbar sehr erfreuen. Gern geschehen.

    Auf Aspekte, ob z.B. der Riesenoktopode bei Dir seine 2000-3000Stein mit Tempo 100 km/h durchs Wasser schiebt o.ä. antwortest Du hingegen nicht so gerne?

    Jetzt im Scriptorium: Die Kinder des 23sten Ingerimm

    Ich habe keine Macken, das sind special effects!

    Edited 3 times, last by E.C.D. ().

  • Sturmkind

    Ich bin mir nicht genau sicher, worauf Deine Frage abziehlt. Ich habe den Begriff "diskret" verwendet, um damit anzudeuten, dass es sich um einen einzelnen, konkreten Wert handelt und nicht um eine Menge von Zahlen oder einen Wertebereich. Nachdem ich jetzt nochmal die Definition nachgeschaut habe, sehe ich, das es lediglich abzählbar bedeutet, was nicht ganz den Kern meiner Aussage trifft. Ich habe dem entsprechend meinen vorangegangenen Beitrag nochmal editiert. Vielleicht beantwortet das schon Deine Frage.


    x76

    Ich glaube nicht, dass man in DSA5 das relativ einfache und logische System aus DSA4(.1) durch ein etwas umständlicheres ersetzt hat. Wie ich weiter oben schon schrieb, reicht eine einzige Definition aus, um das System wieder einfach handhabbar zu machen. All die Dinge, die in DSA5 bereits verregelt sind, funktionieren dann immer noch. Ich glaube daher, dass DSA5 immer noch die GS als m/s verortet und es die Höchstgeschwindigkeit darstellt. Die Leistung in der spezifischen Situation wird in beiden Regeleditionen mit spezifischen Proben auf Talente/Fertigkeiten abgerufen und mit Mali modifiziert.

    Edited once, last by Scoon ().

  • Die GS ist auch die Höchstgeschwindigkeit, jedoch für den taktischen Bewegungsbereich (also die strategische, weitsichtige Bewegung). Für die freie Bewegung und vor allem die freie möglichst schnelle Bewegung gibt es in DSA 5 (anders als in DSA 4) keine Angaben.

    Die GS ist nicht als Höchstgeschwindikeit definiert in DSA5 und wir haben widersprüchliche Aussagen der Redax, ob das so ist oder nicht.

    Nach der neueren Angabe ist es nicht so.

    als auch beim Sprinten (GSx2)

    laut der neueren Redax Antwort dürfen Kreaturen aber JEDE Aktion für die Bewegung verwenden.

    Sprich ein Lindwurm sprinten am nicht mit (GS4x2), sondern mit (GS4x4).


    Wie man an dieser Formulierung schön erkennen kann ist die GS außerdem erstmal nur eine "Distanz in Schritt", eine Geschwindigkeit wird erst daraus wenn ich sie ins Verhältnis zu einer Zeit oder einem Zeitraum setze (und ja, beim Zeitraum kommen viele Geschwindigkeiten raus, nicht nur Eine).


    Den einzigen Zeitraum den wir in DSA5 definiert haben, ist die KR-Dauer in der Menge von min. 2 Sekunden bis hin zu 5 Sekunden.

    Ich versuche hier seit vielen Posts die grundlegende Logik der Grundlagen der Mengenlehre weiter zu geben.


    @Gregory bist du noch bei Mengenlehre in der Materie? Kannst du Scoon erklären warum ich wenn ich eine Bestimmte GS mit einer Menge an Zeit ins Verhältnis setze nur EINE Höchstgeschwindigkeit erreiche? Ich weiß nicht welchen Erklärungsweg ich noch nicht gegangen bin (aber ich bin ja auch kein Lehrer wie du).


    Obwohl eine Idee habe ich noch:

    zu 5.

    Das ist meiner Ansicht nach falsch. Vielleicht ist hier das Problem der ungenauen Wortdefinitionen. Eine diskrete Zeit, ist nach meinem Verständnis eine Zeiteinheit mit einem festen numerischen Wert. Ein Zeitraum ist eine Zeiteinheit mit einer zugeordneten numerischen Menge. Das ist ein Unterschied. Somit ist einZeitraum nicht mit einer diskrete Zeit gleichzusetzen. Du selbst sprichst immer wieder von Mengen. Das man eine diskrete Zeit zur eine Menge ins Verhältnis setzen kann, ändert nichts daran, das man daraus keine diskrete Zeit erhält.

    Wie ich schon sagte es gibt mathematisch betrachtet eigen eigentlich keinen festen Punkt in der Zeit. 1 Stunde ist der Zeitraum von 60 Minuten oder 3600 Sekunden.

    Wenn du also eine Geschwindigkeit in km/h misst, dann ist die explizite Geschwindigkeit das Verhältnis der angegebenen Menge an Sekunden zu einer bestimmten Distanz. (m/t)

    30km/h ist die selbe Gschwindigkeit wie 30km/3600 Sekunden.


    Ich kann aber auch einen Zeitraum mathematisch abbilden der mit alle Geschwindigkeiten zwischen einer minimalen Zeitdauer und einer maximalen Zeitdauer angibt. Hier kommen wir in die Mengenlehre.

    aus t (Zeit) wird t₀→t₁ (minimale Zeit bis maximale Zeit)


    Das selbe gilt für Distanzen (m) ich kann eine Geschwindigkeit angeben mit 30 km/h, also lege ich bei dieser Geschwindigkeit im Zeitraum von 1h eine Distanz von 30 km zurück.


    Ich kann aber auch mathematisch darstellen, dass ein Fahrzeug von 0 km/h bis 186 km/h ALLE Distanzen abdecken kann.


    Das Fahrzeug fährt die Menge von m₀→m₁ (minimale Distanz bis maximale Distanz)

    Und hier haben wir wieder das Problem der Definition der GS. Du ermittelst aus der GS einen Geschwindigkeitsbereich und aus diesem den Höchstwert. Damit ist für Dich die Aussage, dass man aus der GS-Angabe die Höchstgeschwindigkeit ermitteln kann wahr. Für mich ist die GS die Angabe der Höchstgeschwindigkeit. Wenn man aus ihr nur einen Geschwindigkeitsbereich ermitteln kann, ist für mich die Aussage, dass man aus der GS-Angabe die Höchstgeschwindigkeit ermitteln kann falsch.

    Wenn ich von der älteren Antwort ausgehe, hast du mit GS = Höchstgeschwindigkeit auch völlig recht.


    Denn die Höchstgeschwindigkeit in DSA5 ist wie auch in der Realität, das Verhältnis der maximalen Distanz (m₁), zur minimalen benötigten Zeit (t₀). Also berechnet sich die Höchstgeschindigkeit nach der Taktischen Bewegung und der alten Redax Antwort immer nach den folgenden Angaben:

    m₁ = GS x2

    t₀ = 2 Sekunden


    m₁/t₀ = GS x2 / 2 = GS

    **Dies gilt nach der alten Redax Antwort, für ALLES was eine GS besitz, und wenn du dir diese Formel einfach als Bruch vorstellst, dann erkennst du, dass sich IMMER 2 und 2 wegkürzen werden, also ist das Ergebnis der Höchstgeschwindigkeit immer GS**


    Das ändert sich allerdings wenn ich der neueren Redax-Antwort folge:

    denn dann ist m₁ = GS x2 nicht mehr gütig, Die Definition von m₁ ändert sich zu:

    m₁ = GS xY

    wobei Y für (Aktionen des Wesens +1) steht.

    t₀ = 2 Sekunden

    ändert sich überhaupt nicht.


    Deshalb verstehe ich deinen Kritikpunkt und dein Formulierungen von "mehreren durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeiten" einfach nicht.

    Wenn ich t > t₀ verwende oder m < m₁ dann verändere ich die Geschwindigkeit, denn Geschwindigkeit ist ja das Verhältnis zwischen m/t

    Distanz und Zeit.

    Dabei ist es egal ob ich t oder m veränderst beides ist ein.


    Die Formel für alle erreichbaren Geschwindigkeiten eines Wesens nach der alten Redax Antwort zur Taktischen Bewegung beträgt:

    (m₀→m₁ x2) / t₀→t₁

    oder mit mit eigesetzten Werten von DSA5:

    (0→GS x2) / 2→5


    Die Formel für alle erreichbaren Geschwindigkeiten eines Wesens nach der neueren Redax Antwort zur Taktischen Bewegung beträgt:

    (m₀→m₁ xY) / t₀→t₁

    oder mit mit eigesetzten Werten von DSA5:

    (0→GS xY) / 2→5


    Bei beiden erhalte ich eine Menge von Geschwindigkeit als Ergebnis, sobald aber ja Y und GS bekannte Werte sind kann ich

    aus diesen Mengen bestimmte definierte Geschwindigkeiten entnehmen.

    Eine definierte Menge ist ja nichts andere als ALLE darin befindlichen möglichen Ergebnisse aus m/t.


    ich haffe ich konnte dir Erklären das DSA5 wahrscheinlich GS = max, m/s beibehalten hat.

    W. Gwynn Wettach die Regeln der Taktischen Bewegung entweder nicht kannte oder selber merkwürdig interpretiert.


    Ich selber würde sogar behaupten, dass BEIDE Redax Antworten völliger Mumpitz sind:


    Die erste behauptet Kreaturen dürften ALLE Aktionen außer der Ersten ausschließlich für Angriffe verwenden.

    Das halte ich für an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeder Grundlage der Regeln.


    Die Zweite Antwort kannte wie gesagt, entweder die Meisterbox im Abschnitt "Taktische Bewegung" nicht oder fand die Formulierung genau so irritierend wie ich.


    Mein Ansatz ist daher ein dritter:

    "Ich darf mit allen Aktionen meine Handlungen frei wählen, Taktische Bewegung begrenzt Bewegung jedoch auf (GS x2)"


    Mit 2 Aktionen könnte ich also im Kampf aufstehen (Aktion), mich aus dem Nahkampf lösen und somit bis zu GS Schritt weit bewegen (Aktion), und mich dann noch mit der freien Aktion bis zu GS Schritt weit bewegen.

    Ich könnte mich jedoch nicht: aus dem Kampf erfolgreich lösen (Aktion) und mit meiner Aktion UND meiner freien Aktion "bewegen". Denn dann würde ich auf (GS x3) Schritt/KR kommen.

  • Sturmkind

    Danke, dass Du Dich bemühst, mir zu erklären, wo aus Deiner Sicht meinerseits ein Denkfehler besteht. Das gleiche will ich auch versuchen. Deine Argumentation beruht im wesentlichen darauf, dass aus der GS als Angabe für die Höchstgeschwindigkeit, eine Angabe für einen Geschwindigkeitsbereich für die oberen 3/5 des gesamten Geschwindigkeitsbereiches eines Wesens wird. Aus diesem Geschwindigkeitsbereich suchst Du Dir dann die Höchstgeschwindigkeit aus. So weit alles logisch und gut. Ich teile Deine Schlüsse, die daraus folgen.


    ABER und das ist der Punkt den ich immer wieder versuche heraus zu stellen: Ich teile Deine Ansicht nicht, dass aus der GS ein Geschwindigkeitsbereich für die oberen 3/5 des gesamten Geschwindigkeitsbereiches eines Wesens wird. Für mich bleibt die GS die Angabe für eine konkrete Höchstgeschwindigkeit. Von dieser anderen Voraussetzung aus, wird die Formel Höchstgeschwindigkeit = GS*2/KR nicht lösbar, da die KR eine Variable ist, und wir hier unterschiedliche Geschwindigkeiten erhalten, die nach der Voraussetzung alle für die Höchstgeschwindigkeit stehen. Das ist logisch jedoch nicht möglich. Anders ausgedrückt:

    Quote

    Höchstgeschwindigkeit = eine konkrete Geschwindigkeit in m/s

    Höchstgeschwindigkeit = GS*2/KR, wobei KR 2s v 3s v 4s v5s (v=oder)

    GS*2/KR = GS*2/2s ∨ GS*2/3s v GS*2/4s v GS*2/5s

    Mein Eindruck ist immer noch der, dass wir uns dem Thema mit zwei unterschiedlichen Ansätzen nähern. Deine Prämisse ist es, dass die Regeln nicht zu logisch falschen Ergebnissen führen können, weswegen Du die Definition der GS an die Regel anpasst, egal ob es inhaltlich sehr sinnvoll erscheint oder nicht (Stichtwort GS als Angabe für 3/5 des oberen Geschwindigkeitsbereiches eines Wesens). Meine Prämisse ist, dass Regeln durchaus zu logisch falschen Ergebnissen führen können. Deswegen bleibe ich bei der funktionalen Definition der GS und betrachte die aktuelle Definition der GS als ein Fehler (oder eben eine schlechte Regel).

  • Laß mich aus dem Spiel, sonst komme ich mit der Ableitung der vektoriellen Streckenfunktion als Geschwindigkeit über die man über die Maximas in der zweiten Ableitung die Höchstgeschwindig bestimmen kann.


    Für mich macht es keinen Sinn, dass ein Reisenlindwurm (ohne zu fliegen) im Kampf einem Meschen mithalten kann ( wenn man alle 4 (freie)Aktionen als Bewegung zulässt), in der Verfolgung aber mit leichtigkeit abgehängt werden kann (da dort pro KR die GS nur einfach zählt) ).

    Deshalt tendiere ich dazu im Kampf auch nur eine Aktion für Bewegung verwenden zu lassen, auch wenn RAW die andere Interpretation zulässt.

  • Aber im direkten Vergleich kannst du doch nicht von "Höchstgeschwindigkeiten des Wesens" sprechen,

    WENN GS*2/KR = GS*2/2s ∨ GS*2/3s v GS*2/4s v GS*2/5s (und alles was so dazwischen liegt.)


    Ändert es ja nichts daran dass:


    GS*2/2s > GS*2/3s > GS*2/4s > GS*2/5s

    DENN

    2/2 > 2/3 > 2/4 > 2/5


    Wenn der Gepard mal die 16 m mit 32/2 m/s v 32/3 m/s v 32/4 m/s v 32/5 m/s rennt was ist dann die Höchstgeschwindigkeit des Geparden?

    Für mich macht es keinen Sinn, dass ein Reisenlindwurm (ohne zu fliegen) im Kampf einem Meschen mithalten kann ( wenn man alle 4 (freie)Aktionen als Bewegung zulässt), in der Verfolgung aber mit leichtigkeit abgehängt werden kann (da dort pro KR die GS nur einfach zählt) ).

    Deshalt tendiere ich dazu im Kampf auch nur eine Aktion für Bewegung verwenden zu lassen, auch wenn RAW die andere Interpretation zulässt.

    Sehe ich ja auch so:

    Mein Ansatz ist daher ein dritter:

    "Ich darf mit allen Aktionen meine Handlungen frei wählen, Taktische Bewegung begrenzt Bewegung jedoch auf (GS x2)"


    Mit 2 Aktionen könnte ich also im Kampf aufstehen (Aktion), mich aus dem Nahkampf lösen und somit bis zu GS Schritt weit bewegen (Aktion), und mich dann noch mit der freien Aktion bis zu GS Schritt weit bewegen.

    Ich könnte mich jedoch nicht: aus dem Kampf erfolgreich lösen (Aktion) und mit meiner Aktion UND meiner freien Aktion "bewegen". Denn dann würde ich auf (GS x3) Schritt/KR kommen.



    Laß mich aus dem Spiel, sonst komme ich mit der Ableitung der vektoriellen Streckenfunktion als Geschwindigkeit über die man über die Maximas in der zweiten Ableitung die Höchstgeschwindig bestimmen kann.

    Nein, lass mal, wir brauchen keine Spielregeln für physikalische Beschleinigung und Extremwerte XD

  • Aber im direkten Vergleich kannst du doch nicht von "Höchstgeschwindigkeiten des Wesens" sprechen,

    WENN GS*2/KR = GS*2/2s ∨ GS*2/3s v GS*2/4s v GS*2/5s (und alles was so dazwischen liegt.)

    Genau das ist mein Punkt! Es ist logisch nicht möglich, das mehrere unterschiedliche Geschwindigkeiten gleichzeitig die Höchstgeschwindigkeit für ein und das selbe Wesen unter identischen Bedingungen darstellen. Das müsste jedoch der Fall sein, denn die GS ist genau als das ausgelegt. Du würdest mir bei der letzten Aussage wahrscheinlich widersprechen und da drehen wir uns dann im Kreis, weswegen ich hier einfach nochmal auf den letzten Absatz meines letzten Beitrags verweise.

  • Nein, denn die Regelung, wieviele GS in einer KR man sprinten kann, bleibt ja bestehen. Das eine ist die Definition, wie schnell ein Wesen sein kann. Das zweite ist die Definition, wie es diese Eigenschaft in einer KR einsetzen kann.


    PS: Sind wir jetzt auf einen Nenner, wo wir nicht auf einen Nenner kommen? =D

  • Nein, denn die Regelung, wieviele GS in einer KR man sprinten kann

    Jetzt bin ich verwirrt. Du plädierst doch für GS=m/s, demnach muss doch eine KR von 5s = 5*GS sein

    Wer Spoiler spoilert ohne die Spoiler zu spoilern gehört in die Niederhöllen!

  • Nein, denn die Regelung, wieviele GS in einer KR man sprinten kann

    Jetzt bin ich verwirrt. Du plädierst doch für GS=m/s, demnach muss doch eine KR von 5s = 5*GS sein

    Ich glaube er plädiert genau wie ich für 2xGS = m/KR


    Er ist nur nicht damit einverstanden, dass man die Geschwindigkeit einer 2 Sekunden KR als "die Höchstgeschwindigkeit des Wesens" bezeichnet.

    Da jedes Wesen die Höchstgeschwindigkeit 2xGS = m/KR besitzt und nur in einer 2 Sekunden KR GS= m/s erreicht werden kann, nicht aber sobald die KR mal länger dauert, die Logik hinter dieser Verweigerung verstehe ich persönlich immer noch nicht.

    Denn ich finde es nur realistisch, dass Höchstgeschwindigkeit zumindest von Lebewesen nicht IMMER auf Abruf verfügbar sind.

    Für Untote oder Golems ist das vielleicht merkwürdig, aber hey in meiner Welt, sind sprintende Untote sowieso nur Vampire und Beseelte... der Rest schlurft, kreucht und fleucht in meinem Aventurien und wird niemals sowohl Aktion als auch freie Aktion zur Bewegung verwenden, auch wenn er es dürfte.

  • PRAios

    Wenn wir keine Regeln für den Kampf hätten, würde das so stimmen. Wir haben jedoch Regeln zum Kampf und diese besagen, dass man im Kampf nur GS*2m weit laufen kann. D.h. es wird für den Kampf definiert, das man seine Höchstgeschwindigkeit nicht immer erreichen kann. Das ist nicht völlig unrealistisch. Man geht hier einen Kompromiss zu Gunsten der Spielbarkeit ein. Die Angabe von 2-5 Sekunden ist im Prinzip nur der Tatsache geschuldet, dass man ausdrücken will, dass nicht alle Dinge immer in den gleichen Zeitintervallen ablaufen. Praktisch gesehen würde man immer wieder auf Probleme stoßen, wenn Aktionen unterschiedlicher Teilnehmer in ein und demselben Kampf, unterschiedlich lange dauern. Deswegen hat diese Angabe auch keinen praktischen Einfluss im Spiel. Sie wird zu keiner Berechnung heran gezogen.


    Sturmkind

    Unser Disput hat einen logisch-formalen Hintergrund, keinen logisch-realistischen. ;)

  • Scoon

    Naja, du sprichst einem Sprinter der in 100 gemessenen Läufen nur einmal seine persönliche Höchstgeschwindigkeit erreicht ja auch nicht ab, dass es seine persönliche Höchstgeschwindigkeit ist, weil er sie nicht immer erreichen kann.

    Einem Wesen in DSA das in 100 KR nur 5 mal 2 Sekunden KRs bestätigt bekommt sprichst du aber ab das es in diesen 5 KR seine persönliche Höchstgeschwindigkeit erreichte.


    Für mich ist das schon ein logisch-realistischer Widerspruch den du da erschaffst.

  • Sturmkind

    Diesen Widerspruch schaffe nicht ich, sondern Du unterstellst ihn mir gerade. In unserem Disput ging es darum, ob eine Formel der Form GS*(freie)Aktionen pro KR(2-5s) eine konkrete Geschwindigkeit als Ergebnis haben kann. Es ging nicht darum, ob man diese Geschwindigkeit im Kampf immer einsetzen kann. Ich glaube wir beide haben angemerkt, dass das Modell der KR abstrahiert.

  • In unserem Disput ging es darum, ob eine Formel der Form GS*(freie)Aktionen pro KR(2-5s) eine konkrete Geschwindigkeit als Ergebnis haben kann.

    Nein, ich habe nie behauptet, dass das Ergebnis dieser Formel eine Geschwindigkeit wäre, sondern dass ich der Menge an Geschwindigkeiten die das Ergebnis dieser Formel sind eine Höchstgeschwindigkeit entnehmen kann.

    Eine Menge an Geschwindigkeiten sind nämlich nur ganz viele einzelne Geschwindigkeiten.

    Und ein Wesen das 8 GS hat und somit 8m/s [(GS*2)/2] im laufen zu Stande ist läuft in einer 5s langen KR in der es nur 3,2m/s [(GS*2)/5] lief eben nicht seine Höchstgeschwindigkeit.

    Daran ändert sich nichts wenn du GS*[(freie) Aktionen] anwendest.

    Da ich immer nur die Wesen mit identischen Werten betrachtet habe.

  • Sturmkind

    Dann haben wir ziemlich aneinander vorbei geredet. Ich habe auf diesen Einspruch von Dir reagiert:

    Der Punkt bleibt das GS selbst eben kein Wert ist der rein physikalisch einer Geschwindigkeit entspricht, sondern eben Aktionen*GS/KR. ...

    ...Die Behauptung ist aber falsch....

    Darauf hatte ich reagiert, als ich sagte, dass ich Sano zustimme, dass man aus dieser Formel keine einzelne Geschwindigkeit erhalten kann und damit auch kein Höchstgeschwindigkeit.

  • Scoon ich hab gerade mit Gregorey gespielt und im Anschluss hat er mich noch mal darauf aufmerksam gemacht, das im Meisterschirm Set "Straßenstaub und Halsabschneider" noch sehr viel detaillierteren Regeln für die strategische Bewegung liefert.


    Vier Seiten um genau zu sein. (2 Seiten mit riesigen Beispiel Tabellen)


    Die Basis Geschwindigkeiten zu Fuß sind für 8 Stunden Marschzeit pro Tag angesetzt und auch Eilmärsche und andere Dinge werden auch behandelt!

    Vielleicht auch interessant für dich. Er hatte es hier bereits mal im Nebensatz erwähnt:

    - Strategische Bewegung (Vereinfacht GRW, detailierter woanders): Ich habe die Detailregeln nur auf den Meisterschirm Straßenstaub&Halsabschneider gefunden und selbst da gibt es viele Möglichkeiten unterschiedliches zu berücksichtigen.

    Hatte ich damals überlesen.



    Edit --- 26.08.22


    Sturmkind

    Dann haben wir ziemlich aneinander vorbei geredet. Ich habe auf diesen Einspruch von Dir reagiert:

    Der Punkt bleibt das GS selbst eben kein Wert ist der rein physikalisch einer Geschwindigkeit entspricht, sondern eben Aktionen*GS/KR. ...

    ...Die Behauptung ist aber falsch....

    Darauf hatte ich reagiert, als ich sagte, dass ich Sano zustimme, dass man aus dieser Formel keine einzelne Geschwindigkeit erhalten kann und damit auch kein Höchstgeschwindigkeit.

    Nur haben @Sano und ich gar nicht darüber diskutiert, ob die KR ein klares Maß für Zeit vorgibt.

    @Sano ist in seiner Herangehensweise für die höchste Geschwindigkeit, genau wie ich einfach von der möglich kürzesten Zeitangabe ausgegangen:


    Seine Behauptung war ja, dass es einen Unterschied machen würde ob die Distanz (m) nur über eine oder 2 Variablen ermittelt wird:


    m=GS⨯2

    oder

    m=GS⨯[x]

    //x= (Anzahl der Aktionen + die freie Aktion)


    Mein Gegenargument darauf war:


    [x] ist eine Konstante für jedes Wesen.

    Die "maximale Geschwindigkeit für ein Wesen" lässt sich also immer noch genauso mathematisch über m/t bestimmen wie bei

    m=GS⨯2

    der einzige Unterschied war nun der, dass m/s nicht mehr immer =GS ist. Man kann also nicht mehr bei jedem Wesen die Höchstgeschwindigkeit von der GS einfach ablesen. An der mathematischen Herleitung hätte sich aber nur marginal etwas geändert.


    Du hast dann mit deinem Widerspruch:

    Sturmkind

    Die Anzahl der Aktionen ist fix für ein Wesen, das ist richtig, aber die Länge der KR ist nicht fix, sonder variiert. Um auf Dein Ford-Beispiel zurück zu greifen. Wenn Du sagst ein Ford legt eine STrecke von 50m in 2-5 Sekunden zurück, kannst Du daraus keine GEschwindigkeit ableiten, sondern nur einen Geschwindigkeitsbereich.

    Ein vollkommen neues Fass geöffnet.

    Das der Mengenlehre.

    Wie Gregorey recht früh schon so richtig anmerkte:

    Selbst Physikalisch kann man Geschwindigkeiten über Momentan Geschwindigkeit, Durschnittsgeschwindigkeit oder auch der Geschwindigkeitsfunktion verschieden Definieren. In DSA hat man eher die physikalischen Druchschnittsgeschwindigkeit von DELTA Strecke durch DELTA Zeit verwendet für die Beschreibung.

    Mit modernen mitteln ist es uns möglich bei bewegten Objekten die momentane Zeit zu erfassen.

    Als eine Stoppuhr und eine festgelegte Strecke die einzige Messmethode für Geschwindigkeit war konnte man nur das Verhältnis von Δm/Δt als Höchstgeschwindigkeit bezeichnen.

    Wir wissen das die [Höchstgeschwindigkeit eines Wesen] gar nicht in der Taktischen Bewegung erreicht wird.

    Sondern nur in der Verfolgungsjagd auf offenem Gelände.

    Höchstgeschwindigkeit eines Wesens in der Taktischen Bewegung = [GS⨯2]/[2]

    Höchstgeschwindigkeit eines Wesens in der Verfolgungsjagd auf offenem Gelände = ([GS⨯2]/[2])+QS

    //QS= höchst mögliche Qualitätsstufe einer Probe Körperbeherrschung (Laufen)


    Das physikalische Weg-Zeit-Gesetzt ist selbst unter gleichmäßig beschleunigte Bewegung eigentlich viel komplexer:

    • s = 0,5 · a · t2 + vo · t + s0
    • "s" ist die Strecke in Meter [m]
    • "a" ist die Beschleunigung in Meter pro Sekunde-Quadrat [m/s2]
    • "t" ist die Zeit in Sekunden [s]
    • "s0" ist der Anfangsweg [m]


    Wir machen es uns einfach indem wir nur das Verhältnis von DELTA Strecke durch DELTA Zeit betrachten egal ob DELTA Strecke = GS⨯2 oder GS⨯[x].

  • Sturmkind

    Die Mengelehre wird in diesem Fall nur dann relevant, wenn man von der Annahme ausgeht, dass die GS nicht direkt die Höchstegschwindigkeit abbilden soll. Das war jedoch die Prämisse unter der ich argumentiert habe. Deswegen waren Deine Bezüge zur Mengenlehre für mich irrelevant, weil an diesem Punkt schon längst ein Bruch mit der Voraussetzung geschehen war. Das hatte ich realisiert und deswegen auf unsere unterschiedlichen Ansätze verwiesen.