Posts by E.C.D.

    Gibt es zu der Zweigestelle der Akademie der Beherrschung in Ouvenmas irgendwelche Infos außer dem Namen?

    Nach dem Wiki-Eintrag tippe ich auf die Winterwacht-Bände. (In "Land des schwarzen Bären" gab es diese Zweigstelle noch nicht.)

    korrekt.

    Mysterien S64 (Leitung)
    Region S48 HB01 (Location)
    Region S96 (ehm... Erwähnung)

    Insgesamt etwa drei Sätze mehr als bloß einen Namen ;)

    Kommen bei Euch Gestech- und Turnierrüstungen bei diesen Wandergesellen... wie heißen sie... sogenannten Abenteurern denn tatsächlich vor?

    Ich kenne derartige Ummantelung nur bei der hochritterlichen Turnei, und da ist es wieder ziemlich egal, weil zu beiden Seiten der Schranke die selben Erschwernisse (nicht) gelten. Ich nahm an es handele sich um eine eher regelakademische Diskussion?

    Nun bin ich wahrscheinlich unabweichlicher DSA-Spieler. Aber beim Pen&Paper Schulkickstarter, bei Myranor 5e und nun hier. Meine AD&D, Neverwinter - Vergangenheit (nie mehr als Rang2!) klopft im Moment häufiger an.

    Und WENN ich einen Charakter-Generator bräuchte,.... boah!!!!

    Das hast Du sehr sehr easy-cute-love•it schön gemacht.

    Danke danke danke - sogar ohne Bedarf. :cool:

    Meine Meinung: Dein Kumpel hat Recht.

    LMGT4Y: Antwort von Alex in beantwortete Fragen an die Redaktion
    Wenn bzw. nur weil es die GS-INI-Zwischenschritte nicht gibt, macht eine Stufe BG trotzdem nicht plötzlich 2 Stufen BE weg.
    Aber das ist halt nur eine Beschreibung eines "anders funktionierenden Tabellenabschnittes" sozusagen.

    Die streng nach §§ antwortenden Regelritter hingegen sehen das so wie Du:

    LMGT4Y: Antwort (vermutlich der Regelritter) explizit auf Deine Frage

    Also: es wurde gefragt und beantwortet und hier auch halb augenrollend / halb euphorisch diskutiert. Am schönsten finde ich eigentlich den Vorschlag, von der Turnierrüstung mit BG II zunächst 4 Zeilen nach oben zu gehen und dann (wegen Benutzung auf dem Pferd) weitere 2 BE abzuziehen...
    In sofern bringt eine neue Nachfrage bei den RR wahrscheinlich nix, außer noch einmal einer gleichlautenden oder genau anders lautenden Antwort. :iek:

    Das wird die Spielleitung entscheiden müssen.
    Bevor man das tut, sollte man meines Erachtens einmal in echt oder im Geiste in einer schweren Rüstung den Eiffelturm erklommen haben. :D
    Und auch: in einer Turnierrüstung einmal auf dem Pferd gesessen haben. BE 0 - lol.
    Platten- und Gestechrüstung sollen irgendwie spielbar gemacht werden? - das passiert ja bereits durch ihre Sonderregel zu Pferde.

    In den Regeln findet diese Andersartigkeit tatsächlich nur Ausdruck durch die Aussagen, dass es sich um "eigene Rüstungstypen" handelt.
    Was man daraus macht, ist den Gruppen überlassen. Also aus Deinen Antwortoptionen für mich: wohl 3. :cool:

    Ach... und um nicht unheilige 13x die Antwort editiert zu haben:

    Quote

    Wer längere Zeit schwere Lasten trägt oder schwere Rüstungen gewöhnt ist, stört sich immer weniger an der damit verbundenen Belastung.

    Wer bei mir eine Gewöhnung an Gestech- oder Turnierrüstungen in Feld führen wollte, müsste zumindest längere Zeit eine solche getragen haben; und nicht mit einem Lederwämsle BG trainieren um dann eine Gestechrüstung gewöhnlich zu finden... i.e.: rollenspielerisch könnte man auch in meiner Runde in den Genuss der absurden Arbeitserleichterung gelangen, aber sicher nicht durch das trockene Wegstreichen von 55AP.

    Gibt es irgendwo eine Wortliste des Zhayad mit genauen Übersetzungen (oder vielleicht sogar grammatische Ansätze)?

    Die Formeln der Zauber im Grimorum Cantiones wirken auf mich irgendwie willkürlich...

    Ich denke es gibt kein offizielles Vokabular, allenfalls Böckchen.

    Für meine Zauberformeln (s. Signatur) habe ich Klingonisch bemüht, das klingt mir martialisch genug und ist wunderbar modular. Und: Bing übersetzt Dir das - allerdings mäßig reproduzierbar; ich habe mehr mit dem Wörterbuch und dessen Grammatik gerungen

    Eine andere Liste stützte sich auf Sumerisch, ich weiß nicht, ob das die von Schattenkatze Liste ist.

    Ist für die Runde Regelplausibilität wichtig? Das ließe viele Zauber ausscheiden, weil sie keine plausible Wirkungsdauer und Reichweite haben.
    In dem Fall wäre wahrscheinlich ein Wächterkonzept am ehesten realisierbar. Aber Hexe und Elemente? Also,..... meins wäre das nicht... Tja, Geschmäcker.

    Ferner kommt stark drauf an, ob SL will, dass die Tradition erkannt wird (in jüngeren Jahren wollte die Hexe das wahrscheinlich eher nicht!).
    Zum zweiten kommt es auf die Schwesternschaft an - und ob Du die Schwesternschaft anteasern möchtest.
    Und zuletzt: was Du den Helden in den Weg rollen möchtest, welche Konsequenzen das haben soll (müssen morgen wiederkommen, werden aufgehalten und entdeckt, kommen rüber aber mit Schaden...)

    Passt das dann zum... und was ist das Anliegen?: Neugierige fernhalten? Bannstrahler 5min fernhalten?

    Natürlich kommt man zuerst zum Widerwille oder zur kleinen satuarischen Bruderschwester, Hexenknoten.

    Ok. Die Außenseite muss unbedenklich sein....

    Böse Hexe:
    Ich würde z.B. einen kleinen Wächterdämon (Gotongi) platzieren. Der gucken kommt und einen größeren Wächterdämon anstubst. Wenn dieser vom unrechtmäßigen Eindringlingsproblem überzeugt ist, wirkt er ein Pandämonium auf die Wand und die angrenzenden 2 Schritt Garten. Ist er hingegen zu langsam (weil die Helden sich trotz Dorn Ätz-und Sporen auf und hinter der Mauer beeilt haben) könnte er trotzdem noch irgendwie alarmieren.
    "Aber den SchlafwächterdämonmitPandämoniumundSirenenLibelle gibt es gar nicht!" - doch, weil es das Chaos ist und ungefähr jeder Dämon existiert.

    Gute Hexe:
    Hält sich Gänse innerhalb der Mauern! Hat an jeder Seite zwischen den Feuerdornbüschen kleine Nischen, in denen die Hexe sozusagen eine Ausguckposition erreichen kann. Nun ja, ... deren Leitern hat sie noch nie bestiegen, wohl aber jede Sprosse außer der obersten mit einem Radau-bei-Berührung-durch-einen-Menschen-oder-eine-Sprosse belegt. Die glücklicheren Besucher sehen mit Argwohn, dass die Sprossen nur auf Zapfen in der Wand aufliegen. Die unglücklicheren schmieren beim Angriff der ersten Sprosse ab und suchen noch an allen 6 weiteren Sprossen Halt.

    Überdies kann sich eine dicke Seitentür auftun, wenn ein Alarm ausgelöst wurde. Nur einen Spalt. Dahinter beleuchtet ein kleiner Gwen-Petryl einen sonst dunklen (Sackgasse-) Nebenraum, in dem (einzige Einrichtungsgegenstände) zwei menschliche Skelette an die Wand gelehnt sitzen.

    In DSA4 dürfte eine Reversalis Chimaeroform nur dazu führen das die Sachen evntuell zwar auseinander gehen aber höchst wahrscheinlich das ganze nicht überlebt werden kann. Noch dazu ist der Wahnsinn dann auch noch dabei die so eine Chimäre an sich hat. Regeltechnisch ist es also schlichtnicht möglich daher gibt es dazu weder eine Zauberdaue noch eine Probenerschwerniss auf der regeltechnischen Seite.

    Quellen?

    Ich sehe es genau anders herum, regeltechnisch ist das möglich, mit VERWANDLUNG BEENDEN, ASFALOTBANN oder DESRUCTIBO wahrscheinlich einfacher als mit dem (nirgends gelehrten) CHIMAEROFORM. Die Erschwernis (doppelte Erschaffungsschwierigkeit) steht auch im LC .

    Rollenspierisch sind die Einwände von Yola absolut valide. Dafür gibt es gnädige Götter in unserem Spiel, die man mit heptsphärischen Residuen, Erhaltung des Lebens und postchimärischer Belastungstörung (i.e. Wahnsinn) behelligen könnte & sollte. Immerhin ist die Rettung einer Seele im Topf. Ich finde: die SL sollte das mehr supporten als regeltechnische Bedenken dagegen werfen.

    Der Titel "Vogt" heißt erst einmal nur Verwaltungsbeamter und Vertreter eines Feudalherren, und auch bei DSA ist das nicht auf Baronien beschränkt. Es gibt z.B. einige Stadtvögte. Eine Einschränkung nachFunktion ist möglich (Jagd-, Burg-, Schankvogt) . Für die beschriebene Funktion würde ich den Titel Gutsvogt vorschlagen. Letztendlich ist es Sache des Feudalherren, wie er den Posten nennt. Marktvogt. Landvogt. Wenn es schrulliger sein soll: Weilervogt, Fleckenvogt, ...

    Das Adelskalendarium des Briefspiels enthielt keine abschließende Liste der Nenntitel. Feel free.

    Die Orkis sind ganz schön kosmopolit. Mehr als ein Drittel spricht mehr als drei Sprachen. Respekt!

    Einige sind auch Statistik-affin und würden behaupten, dass Deine Grundgesamtheit vielleicht nicht repräsentativ ist. :)

    Deutsch
    Englisch
    Russisch und Ukrainisch im µ-Bereich
    Breites fremdwörterlexikales & magierbosparanoides Vokabular, "Latein" & "Griechisch" wäre wohl zu viel gesagt

    Eine Satinav-Frage - zweifellos :)

    Also... - ich wüsste nicht, dass zu Handlungsabhängigkeiten und Zeitleisten schon arg viel bekannt ist.
    (Ich mag aber auch key-notes verpasst haben...)
    Vielleicht mögen hier Niko Hoch , Fred Ericson , Anni oder andere Redakteure einen Hinweis hinterlassen,
    vielleicht aber auch genau nicht.
    - dann musst Du Dich m.E. noch gedulden, bis wir (=Du&wir) einen Blick auf beide Kampagnen werfen... gekonnt haben werden getan.

    [...]

    Alles richtig. Und ich möchte trotzdem raten, es anders zu halten.

    Die Phileasson-Saga mit einer Erschwernis für alle Zauber nichtelfischen Ursprunges (Orginal, +7) bzw. in nichtelfischer Repräsentation (Sammelband, +6) ist schüchterne 35 Jahre alt. Seitdem wurde wenigstens eine Globule beschrieben, in der es sich analog sehr ähnlich verhalten müsste - aber nicht tut. Ein nichtelfischer Zauberer würde ein gutes Viertel der Phileasson-Sage mit einem massiven Debuff herumlaufen. Dieser Eisenkragen transportiert in meinen Augen kein bisschen Elfenflair oder Mystik sondern ist nur ein einziger Nerf. Von dieser gravierenden Maßnahme rate ich ab. Auch die Einschränkung, dass jede Zauberwiederholung den Debuff um 1 senkt - wer soll denn warum diese dämliche Buchführung betreiben?

    yes - Ich schrieb ja selbst, dass "ein mächtigstes Elfenritual aller Zeiten ein eigener Faktor" sein könnte, aber bitte nicht so heftig. Obendrein lässt sich die Frage nicht mehr sauber auflösen: der ODEM, beispielsweise, ist ja nun ur-elfisch. Oder? Und inzwischen in jede Tradition überführt. Folgt man nun "nichtelfischen Ursprunges" oder "nichtelfischer Repräsentation"? In DSA3 wäre auch für einen Magier der Zauber erleichtert (die Regel ist laut Abenteuer auch in der umgekehrten Weise anzuwenden!), wegen des elfischen Ursprunges; ab DSA4 hingegen erschwert, weil er ihn wohl in GM Repräsentation/Tradition spräche. Scheinbare Konsistenz durch die Editionen geht hier vor allem eines: durch den Schornstein! Selbst die moderate DSA5-System-adaptierte Modifikation um 2 oder 3 Punkte würde ich lieber auf eine symbolische 1 mildern (s. mein vorheriger Beitrag) oder weglassen; bei narrativem Spielstil kann man das 'leicht-von-der-Hand-gehen' erzählen, in hartwurstigeren Runden wird Erschwernis häufiger zu Frust und Diskussionen (s.o.) führen als zu einer besseren Welt-Immersion.

    Andererseits:

    ... war Elementarmagie den Hochelfen absolut geläufig - Dämonologie fremd. Eine 'Unwilligkeit' der Sphäre bei dämonischer Invokation (genauer: bei taubra badoc) zu beschreiben, macht durchaus Sinn. Aber wenn man sie als Erschwernis spielt, sollte man nicht vergessen, sie zu erzählen :*

    Frage am Rande: Du fragst als Spieler oder als SL ? - Läge das Erzählmoment in Eurer Runde weit in Spielerhänden, fände ich das am besten. Aber mit einer Shakagra in der Phileasson-Saga... da tun sich ohnehin noch Frageabgründe für mich auf, die den Faden sprengen...

    In DSA4 würde ich - solange keine besondere IiN-Expertise besteht - v.a. erstmal die Ort- und Zeit- Erleichterungen untersagen. Jedoch macht eine ähnliche chaotische Modifikation Sinn: Erschwernis ist 2W6, kann bis zur gleich hohen Erleichterung gemildert bzw. umgekehrt werden, mit Talentspezialisierung Sphärologie mit Magiekunde ZfP *, ohne Spezialisierung um ZfP */2. SL würfelt Erschwernis verdeckt, Spieler würfelt seine Magiekunde. SL gibt die netto-Mod während des Rituals bekannt, nur wenn SF Sphärologie vorhanden, gibt sie das Vorzeichen des netto-Modifikators vor Ritualbeginn bekannt.

    In DSA5 hingegen würde ich das Ritual einfach nicht modifizieren. Also... nicht modifizieren wegen des Ortes. Es sei denn, die (vermutlich ehemalige DSA4-) Spielrunde hat gemeinsame Freude am Fabulieren. Sind die IiN per se ein magischer Ort oder gibt es dort solche. Gibt es Kraftlinien, wurden sie lokalisiert. Ist die Globule an sich ein besserer oder schlechterer Ort für Beschwörung aus der VII. Und ist ein mächtigstes Elfenritual aller Zeiten ein eigener Faktor? Spaßes halber: jede Mitspielerin 'verwaltet' einen thematischen Punkt Modifikation, gleich einem Schnick-Schnack-Schnuck halten sie Daumen hoch/waagerecht/runter vor, während die Shakagra die Würfel rollt.

    Die Dämonen-Invokationen-Modifikationen-Buchführung ist für mich der Inbegriff überbordender Scheinobjektivität mit massivem Langeweile-Aspekt für die nicht betroffenen Spieler aus DSA4-Zeiten. Nur meine Meinung. Und ich danke der Herrin, dass diese Krankheit eingedämmt werden konnte. Vielleicht brauchte es die n-dimensionale Regelungswut, um die einflussnehmenden Faktoren in die Köpfe zu hämmern. Heute würde ich der Spieltisch-Konversation und ausschweifenden Beschreibung applaudieren, eine Beschwörung bleibt ein Spotlight-Moment der Zauberin, ein College-Block oder eine Tabellenkalkulation kämen bei mir nicht zum Einsatz.

    Peinlich ist mir, einem oft-Bruderschwester-im-Geiste-Ork dieses Mal eine gedanklich falsche Fährte zu konstatieren.

    Bleibe aber dabei: dass Eisen bei (jeder) Zauberei stört, steht beim Bann des Eisens, und einen in Eisen gelegten Zauberer zu analysieren würde ich nicht erschweren. (Z.B. weil Ritter Eres Sieben sonst das nächste Mal eine Diskussion mit mir startet.) Der Teclador-Effekt ist entweder (grundregelbasiert) nicht, oder aber er ruht auf seiner (Wieder-)Einführung im Werk Rohals Erben S. 12.

    Ok. Im Taubenschlag den Kuckuck (oder die Stubenfliege) zu erspähen kann man sich irgendwie schwierig vorstellen; solches will ich nicht in Abrede stellen. Bei der NichtFunktionierenvonMagieweil-Erschwernis ist der Grat zur Meisterwillkür sehr schmal. In meinen Augen hat Thomas Römer uns mit seiner Erkläritis eine zweiseitige Medaille geschenkt. Man kann Erklärungen wunderbar diskutieren - im Forum ein Segen, am Spieltisch halt leicht mal ein Fluch.

    logisch?

    Wohl gepirscht und gut hinter einem Strauch getarnt und gedeckt beobachtete ich die Szene vor dem Burgtor, und legte auf die Wache an. Leise Laden sei aber eine weitere Schleichen-Probe und die Sicht-Erschwernis - eben noch mein Vorteil - erschwere natürlich im gleichen Maß meinen Fernangriff.

    Wahrnehmen-Erschwernis liegt in jedem Sinne des Wortes im Auge des Betrachters. Schwerlich-spärlich kann und sollte man Regeln für den Fall der Willkürentscheidung formulieren.

    [=follow up für 'Roter ODEM-Schimmer um magische rote Laterne?']

    Um das Kapitel zu beenden:

    Das Feriendomizil hört nun auf den Namen "Tuttelduven". Während der vordere Rasen von Dolly kurz gehalten wird, mäht robotisch hinten immerhin "Dobby". Mehr fantastischen Einfluss konnte ich nicht einbringen :)

    Ein magisches Schwert (metallisch) wird ja rot "leuchtend". Hier ist prinzipiell mittels Odem und "Rundumsicht" das Objekt schnell identifizeirt (außer es steht jemand im Wege).

    Eine magische Lampe, die selbst rot leuchtet (rote Butzengläser) ist relativ schwer zu identifizieren.... müsste man eine Sinnenschärfeprobe fordern?

    Hier - und das ist mir peinlich das zu behaupten - beginnt der Irrweg.

    Die erste Regel zur Wirkung des ODEM ARCANUM 4.1 ist:

    Quote

    Mittels dieses Zaubers lässt sich Zauberei in weltlichem Wirken erkennen.

    Danach wird ein rötlicher Schimmer beschrieben, das stimmt. Bei den detaillierteren (nämlich ZfP *-abhängigen) Auswirkungen steht aber erneut eine sehr nüchterne Benefit-Skala, jedoch nichts von Abhängigkeiten, ob man im Abendrot zaubert, eine rote Laterne analysiert oder einen Rapier eine geplatzte Ader im Auge hat.

    Bei DSA 5 wurde in der Wirkung jeglicher Rotschimmer nicht erwähnt. Allgemein hat DSA5 ja weniger Fluff, und das wird gar nicht mal so selten bedauert. Wenn aber jeder Versuch, eigentlich unvorstellbare Magie in vorstellbare Effekte zu formulieren alleweil von Andersverstehern hergenommen wird, die ebenfalls niedergeschriebenen regelmechanischen Effekte auszuhebeln, ist ein nicht-bildlich-darstellendes Regelsystem DSA5 eine logische Konsequenz gewesen.

    Rot steht im LCD nicht, ist aber auch wayne, Licht emittierend steht dort ja explizit.
    Und dass man in den Limbus blickt, steht dort ebenfalls explizit.

    Und zwar nicht [als ob]: "...wie sie bei der Betrachtung mit kombiniertem ODEM und ANALYS erscheinen würde."
    Sondern [genauso weil]: "...man im Endeffekt in den Näheren Limbus blickt."

    Geist und Körper können am Strand stehen und trotzdem blickt man hinaus aufs Meer.
    Und vielleicht blickt man so, dass man nicht das Meeresblau am Strand sieht, sondern Sand und Muscheln in der Welt darunter.
    Das Bild noch weiter gesponnen: vielleicht blickt man sogar durch die Glasscheibe eines Meerwasserbassins und sieht NUR Sand und Steine, von Sonne und Wellen (den 'diesseitigen Dingen') jedoch das Lichtspiel, welches sie auf den Meeresboden werfen. An dieser Stelle würde ein großes Schiff (stellvertretend für die Landmasse, die in der Dritten die verlorene Akademie verdeckt) zwar einen Schatten auf den Meeresboden werfen, die Sichtverhältnisse durch Dunkelheit vielleicht auch verschlechtern, die Sicht auf den Grund aber nicht versperren.

    Ja... - außer dass sie nicht rot leuchten, sondern eher hellgrau. Im Limbus gibt es keine Farben.

    Aber das meinte ich mit:

    Dann wird die Sichtweite tatsächlich nur durch die Regeln zum Limbus eingegrenzt: und dort steht als Sichtweite halt "Sichtweite". Ob man dann im ganzen Grau und Nebel und Wirbeln eine Sache aufgrund eines helleren Graus oder einer typischen Struktur identifizieren kann, hängt das Regelwerk an eine Sinnesschärfe-Probe.

    Ist euch schon einmal in den Sinn gekommen, dass es sich bei "Verzauberung" und "Bezauberung" um unterschiedliche Dinge handelt?

    Ja, in der Tat. Und Ihr scheltet mich zurecht ob meiner unbedachten Wortwahl.
    Ein verzauberter Prinz kann natürlich längst Frosch und dennoch vollkommen unmagisch sein*.
    Ein bezauberter Prinz hingegen wäre nicht Herr seiner Sinne und der Zauber läge noch auf ihm.
    (Gesetzt den Fall die Dame wäre nicht einfach nur ugs. 'bezaubernd' gewesen).

    Somit wird das Ziel eines Zaubers in jedem Fall verzaubert.
    Und nur wenn der Zauber über einen Zeitraum darauf liegen bleibt, ist es auch bezaubert.
    Deshalb differenzierte ich aber durchaus zu den momentan wirksamen Canti.
    Zu denen der Odem nicht gehört.

    *Herrje, nein! Der verzauberte Prinz bleibt ja magisch, erhielt er doch auf Dauer arkane Kraft.
    Er gefiel mir aber erzählerisch so gut.
    Nehmen wir als Beispiel für verzaubert, aber nicht mehr bezaubert besser Metamorpho, ach nein, auch der bleibt ja nur für eine Wirkungsdauer - oder permanent, wenn auch permanente Kraft geopfert wurde. Nein... eigentlich weiß ich außer bei den Opfern destruktiver Magie im Moment nicht recht, wo länger als für die Wirkungsdauer verzaubert würde, dass eine Diskreminierung der beiden Begriffe Be- und Verzauberung so dringlich wäre. Erhellt mich!

    Wäre das Ziel eines Odems verzaubert, würde ein nicht-magisches Ziel leuchten und die Matrix des wirkenden Odem zeigen.... ist dem so?

    Der Einwand war in einer Weise vorhersehbar, dass ich mir erlaubt hatte, ihn bereits zu beantworten.