Posts by Scoon

    PRAios

    So weit ich es verstanden habe, sind die GS immer die maximal mögliche GS. Auch die GS 12 von einem Pferd oder die GS 8 eines Menschen sind Geschwindigkeiten, welche diese nur im Sprint erreichen. Das Feuer, Wasser, Luft und Eis-Dschinni alle die gleiche Geschwindigkeit aufweisen, war mir noch gar nicht aufgefallen. Das ist ja noch blöder. Woher hast Du die GS15 für Dschinne? Nach meinem MWW hatten sie auch da schon eine GS von 30.

    Ich würde vermuten, das es wie ein Südweißer Erleichterung auf die Orientierungsproben gibt. Die Orientierung selbst geschieht laut AM3 jedoch mittels Oculus Astralis (zumindest die Wahrnehmung zur Orientierung).

    Hallo,


    ich bastle gerade gedanklich an einem Konzept für einen Magier, welcher den Limbus zum Reisen benutzt. Geeignet dafür wären der PLANASTRALE und der AUGE DES LIMBUS.


    Der PLANASTRALE würde eigentlich besser passen, weil ich den Einsatz im Kampf für das Konzept nicht anvisiere, aber dieser war schon zu DSA4.1 ein extrem seltener Zauber (V1). In DSA5 gibt es zwar leider die Verbreitung nicht mehr, aber er wird an keiner Institution gelehrt, so dass ich annehme, dass die Lösung nur über einen privaten Lehrmeister gänge.


    Der AUGE DES LIMBUS hingegen wäre über einen offiziellen Lehrmeister möglich. Kiranya von Kutaki führt dem Zauber im Repertoire. Mittlerweile wurde dieser so verändert, dass er dem PLANASTRALE sehr ähnelt und quasi die teure Feldversion mit Angriffspotential darstellt. Durch die zweite Erweiterung erreicht man, was mit den PLANASTRALE möglich ist, nämlich wieder zurück in die dritte Sphäre zu gelangen.


    So weit so gut. Aber ich habe ein Problem beim Verständnis der Beschreibung des Effekts.

    Der Spruch erschafft einen Strudel in den angrenzenden Limbus. Der Zauberer muss einen Mittelpunkt innerhalb der Reichweite des Zauberspruchs benennen, um den herum sich die Zone mit einem Radius von QS Schritt ausbreitet. Alle darin befindlichen Wesen werden in den Limbus gezogen, und auch unbefestigte Objekte sind betroffen. Jede KR muss eine Probe auf Kraftakt (Ziehen & Zerren) gelingen, ansonsten wird man 2 Schritt näher zum Zentrum gesogen. Sucht man Halt an einem befestigten Gegenstand, ist die Kraftakt-Probe um 1 erleichtert. Wer bei der Öffnung des Strudels direkt im Zentrum steht, kann eine Probe auf Sinnesschärfe (Wahrnehmen) erschwert um 3 ablegen. Bei Gelingen hat man sich intuitiv vom Sog wegbewegt und befindet sich 2 Schritt vom Zentrum entfernt. Wer sich im Radius des Sogs befindet, kann sich nicht normal von dem Zentrum wegbewegen.

    Auf der einen Seite wird davon gesprochen, dass man in den Limbus gezogen wird, wenn man sich in der Zone befindet. Auf der anderen Seite wird von einer Probe auf Kraftakt gesprochen, um nicht näher an das Zentrum gezogen zu werden. Man kann sich nicht aus dem Sog entfernen, so lange der Zauber wirkt. Was macht es jedoch für einen Sinn sich näher oder weiter vom Zentrum entfernt zu sein, wenn eh jeder in der befindlichen Zone befindliche in den Limbus gezogen wird. Kann es sein, dass gemeint ist, dass man erst dann im Limbus landet, wenn man am Zentrum angelangt und nicht allein, wenn man in der Zone ist?


    Da sich beide Zauber mittlerweile so sehr ähneln überlege ich doch über einen eigenen privaten Lehrmeister auf den PLANASTRALE zu gehen, wo der Effekt eindeutiger ist, wenn auch nicht dazu geeignet, um ihn im Kampf einzusetzen. In jedem Fall stellt sich jedoch die Frage, wie die Orientierung im Limbus funktioniert. Kraftfäden, OCULUS ASTRALIS usw. schon klar. Aber woher (er)kennt der Reisende seine Position im Limbus und analog dazu seine Position in der 3. Sphäre? Eine Probe auf Sphärenkunde (und evtl. Geographie bei weiten Reisen oder Orientierung bei kurzen Sprüngen) würde ich denken. Oder wie würdet ihr das regeln?


    Viele Grüße

    Scoon

    Hallo,


    ich habe Fragen zur GS. Sie ist ja die Angabe, wieviel Schritt man sich pro KR bewegen kann. Gleichzeitig glaube ich mich aber daran erinnern zu können, dass diese Angabe auch dafür stand, wieviel Schritt man pro Sekunde zurücklegen kann. Zweiteres scheint mir plausibler für eine durchschnittliche Springtgeschwindigkeit. Unabhängig davon habe ich auf der Suche nach einer Antwort im AK nachgeschlagen und auf Seite 28 die ANgabe "16" für einen Hexenbesen gefunden. Das hat mich verwundert, da die GS eines HExenbesen gewöhnlich mit 50 km/h angegeben wird, was grob gerundet eher einer GS von 14 entspricht. Nun geht es aber weiter. Ein Dschinn hat auch nur eine GS von 10. Zu DSA 4(.1) Zeiten lag dieser Wert noch auf 30! Ist ein Dschinn der Luft mittlerweile wirklich langsamer als ein Pferd???


    Gruß

    Scoon

    Ja, ich bezog mich lediglich auf den offiziellen Kontext. Zu DSA4.1-Zeiten wurde das Element Erz wegen der Härte als Aspekt des Elements verwendet. In DSA5 hat man dass dann der Veränderung der Härte der Haut in den Fokus genommen. Die Beschreibung ist da natürlich irreführend. Tatsächlich war es auch schon in DSA 4.1 so, dass das Zielwesen lediglich hart wurde, sich aber nicht in Stein verwandelt hat. Dazu gab es andere Zauber. Wenn man mit dem Fluff aus DSA 4.1 spielt, mag es passen, auch wenn ich den Zauber schon immer als sehr gildenmagisch empfunden habe.

    Ich glaube Alex hatte es mal Luft zugeordnet. Ich frage nochmal nach. Meiner Ansicht nach eine verpasste Chance, diese Lücke zu schließen.

    Hat das Elementarium eigentlich eine eindeutige Zuordnung von Zaubern zu einem der sechs Elemente definiert? Bei vielen Zaubern ist ja eindeutig, aber beim Kulminato (Luft?) oder Dunkelheit (Eis?) u.a. hätte ich mir nochmal ne klare Aussage gewünscht.

    Interessanter Ansatz die Spieler den Vertrauten spielen zu lassen. Dennoch wäre auch ich skeptisch.


    Erst mal, wenn der Meister übernimmt, hat er noch einen weiteren NSC, was gerade bei mehreren „Minions“ in der Gruppe extrem anstrengend werden kann. Auf der anderen Seite hat er so eine weitere Einflussmöglichkeit, um die Geschicke der Gruppe zu lenken.


    Lenkt der Spieler den Vertrauten fällt er häufig hinten runter, bis man sich an ihn erinnert oder/und er verbraucht extra Aufmerksamkeit, welche entweder von den anderen Mitspielern oder der Zeit des Spielers selbst wegfällt.


    Was das steuern durch mehrere Mitspieler betrifft: Schon die Darstellung von SCs deren Spieler abwesend sind, durch den SL hat immer ein gewisses Geschmäckle. Es ist in der Rollenspielpraxis häufiger notwendig, aber fühlt sich nie wirklich gut an. Ähnliches würde ich bei dieser Variante befürchten. Ich habe meine Zweifel, das ein solcher Vertrauter dem Spieler wirklich ans Herz wächst. Das hängt natürlich auch sehr von den Fähigkeiten der Mitspieler ab. Es löst aber das Problem der zusätzlichen Screentime. Ein Mittelweg wäre es einen Mitspieler auszuwählen. Gerade wenn es mehrere Minions in der Gruppe gibt, mag dies praktikabler sein.

    Geron Sturmkind

    Ob es der Gemeinschaft viel oder weniger bringt, Regelfragen in Emails zu beantworten, ist eine andere Frage, als die, ob diese Antworten offizieller Regelstand sind. Um zweitere geht es hier.


    Die Vertraulichkeit, welche Du aus der Signatur ableitest, ist faktisch so nicht vorhanden. Du stützt Dich hier auf etwas, das der Realitätsprüfung nicht standhält. Die Redax weiß, dass die Antworten in diesem Forum veröffentlicht werden. Natürlich wäre eine Veröffentlichung auf der Seite von Ulisses begrüßenswerter gewesen, wie auch ein Software aus eigenem Hause, eine Zusammenarbeit mit der alternativen Regelwiki etc., aber nun ist es dieses Forum geworden. Die Signatur ist ein Standardzusatz, der nicht gezielt auf die Antworten der Regelfragen gemünzt ist, sondern dort auch zu finden ist. Die Antworten sind also nicht vertraulich, sondern werden im Bewusstsein gegeben, das sie dann hier zu lesen sind.


    Grumbrak

    Wenn mich etwas ermüdet, lese ich einfach nur noch quer oder nicht mehr mit. Das lässt allen ihren Freude. 😉

    Meine Worte. Die Interpretation der Redax entspricht einer Definition, denn die Redax macht die Regeln. Garantiert das Widerspruchsfreiheit oder Eindeutigkeit? Nein, aber das ist auch keine Bedingung, wenn auch sicherlich Ziel.


    Das die Redax ihre Antworten trotz der Worte in der Signatur nicht als vertraulich betrachtet, sieht man daran, das sie die Antworten in diesem Forum (das sie als ihre Forenvertretung benannt hat) zulässt.

    Geron Sturmkind

    So pauschal formuliert, wie oben, sehe ich es nicht. Wenn ein Spieler seinen SC einen (N)SC überzeugen will, dann macht er dies meist nicht auf übermäßig arrogante Weise, auch wenn er ihm sonst arrogante Züge verleihen mag. In diesem Fall oder wenn die Szene nicht ausgespielt, sondern nur gewürfelt wird, bekommt nur der SC mit dem Nachteil „Arroganz“ die Aufschläge. Spielt hingegen ein Spieler seinen SC auch in einer solchen Situation übermäßig arrogant dar, würde ich ebenfalls Aufschläge vergeben. Einen Abuse kann ich dabei nicht sehen, weil das Ausspielen von „Arroganz“ keinen Vorteil bringt. Es macht ja nicht mehr Spaß einen arroganten SC zu spielen, als einen warmherzigen.


    Generell habe ich schon einige Spieler erlebt, die ihren Charakter Züge verleihen, welche man auch durch bestimmte regeltechnische Vor- oder Nachteile beschreiben könnte. Nie entsprang das jedoch dem Wunsch das System umgehen zu wollen und erzeugte auch keine Disbalance, weswegen ich nie auf die Idee kommen würde einen Nachteil zu vergeben und schon gar nicht ohne die AP gut zu schreiben.

    Geron Sturmkind

    Ich habe genau anders herum den Eindruck, dass Du Dir herbei redest eine wasserfeste Argumentation zu haben. Du gehst jedoch von der Annahme aus, dass der Zusatz zur Vertraulichkeit in den Emails ausschließt, dass es sich um eine offizielle Aussage handelt. Diesen Schluss ziehst aber nur Du. Es gibt keine Definition die diesen Schluss stützt oder ausschließt. Ich kann daher den Spieß auch einfach umdrehen und schreiben: Du kannst ja gerne die Aussagen der Redax nicht als offiziell betrachten, aber Fakt ist nun mal, das die Aussagen von den Machern der Regeln selbst kommen und daher nur ein anderes Medium als die Publikation über Druck oder PDF nutzen. Diese letzte Aussage ist genau so eine subjektive Sichtweise wie Deine. Es gibt keine klare Trennlinie ab wann eine Info offiziell ist, es sei denn Ulisses würde diese so kommunizieren. Eine standardisierte Vertraulichkeitssignatur ist keine solche Aussage. Vielleicht wäre es daher besser, wenn Du eine Umfrage startest.


    PS: Wenn nicht mal die Aussagen der Redakteure dazu, was als offiziell gilt, für Dich offiziellen Charakter haben (so habe ich „nach eurer Auffassung erhaltet ihr dann ja ein offizielles Statement dazu“ verstanden), wer kann dann wie bestätigen oder widerlegen, was als offizielle Setzung gilt? Sollte man dieses Recht nicht den Mitarbeitern der Redax zugestehen?