Fehlende Infos zu Zauber in DSA 5?

  • Sturmkind So ich habe mal ausgegliedert aus dem "Wie einen Golem zerstören" Thema.


    Sind Angaben zu Gesten bzw. Durchführung der Zauber spielrelevant?

    Beispiel "Band und Fessel": Umlaufen eines Gegners. Wie willst du eine Person umlaufen, wenn sie an der Wand steht?


    Reichen die Angaben zur Verbreitung von Zauber aus?

    Viele Zauber sind in keinem der von Sturmkind aufgezählen Paketen aufgeführt und es steht auch nirgens, wo man diese Z. lernen kann.


    Hier sehe ich Nachholbedarf und hoffe auf "Rohals Erben".

  • Für alle anderen die dem Golem Faden nicht mehr gefolgt sind, hier der Kontext:




    Das ist aber immer noch mehr als es zu DSA4.1 gab.

    Ich sage nicht das die Fokusregel "Unterricht" der Erkenntnis letzter Schluss ist, was, wie, wo unterrichtet wird. Aber es ist immernoch eine bessere Regel, als die "Verbreitung" aus DSA4.x


    Die Verbreitung überließ es im Endeffekt dann doch wieder dem Meister, zu entscheiden was wie wo gelehrt wird.


    In DSA5 gibt es einen Lehrplan der jeweiligen Akademie und Standardzauberpaket das für die Heldenerschaffung relevant ist.

    Aber finden kann man ja eigentlich jeden Zauber der gildenmagischen Tradition, der nicht zu den "Eingeschränkten Zaubern" der Lehrstätte gilt.

    Hier hat der Meister dann wieder das letzte Wort.


    Die Regeln haben sich von DSA4 zu DSA5 geändert, schlechter geworden sind sie jedoch nicht.

    Wenn man sie sich aufmerksam durchliest!


    Wo man Zauber letztendlich lernen konnte stand auch in DSA4(.1) nirgendwo.

    Ich habe dir die Regel geliefert die eine ähnliche Mechanik wie die "Verbreitung" aus dem LC übernommen hat.

    Die Verbreitung hat auch nicht klar festgelegt, wo, wer, welchen Zauber unterrichtet. Und WdZ oder HdAM haben auch keine vollständigen Listen enthalten.

    Tabellen die ALLE gelehrten Zauber einer Lehrstätte vorkauen würden und alle Zauberbücher der Bibliothek auflisten fänd ich ein Stück zu intensiv vorgekaut!


    Ihr wolltet eine Verbreitung...

    Die Fokusregel "Unterricht" ist zwar anders aber bietet euch genau das, was die Verbreitung auch lieferte.


    @Band und Fessel Beispiel


    eine Wand hab ich auch nie bei DSA3 als Hindernis gesehen, dann war dass Fesselfeld des Zaubers eben nur ein Halbkreis wenn ich ihn an die Wandnageln wollte.

    Man kann sowas auch echt ZU ernst nehmen, wenn da steht:

    "schreitet einen Kreis um das Opfer ab"

    heißt das nicht das der Kreis vollständig sein muss...

  • Ich hab nie behauptet das sie schlechter sind. Sie sind anders ;) ich wollte nur drauf hinweisen das die vorgegebenen Regeln nur für die Erstellung gelten. Danach ist es komplett Meisterentscheid.

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Ich hab nie behauptet das sie schlechter sind. Sie sind anders ;) ich wollte nur drauf hinweisen das die vorgegebenen Regeln nur für die Erstellung gelten. Danach ist es komplett Meisterentscheid.

    Naja das die eingeschränkte Zauber nur für die Heldenerschaffung gelten, würde ich nicht sagen.

    "Eingeschränkte Zauber können bei der Heldenerschaffung nicht gewählt werden, da sie an der Ausbildungsstätte nicht gelehrt werden. An dieser Stelle gibt es manchmal einen Eintrag, dass alle Zauber eines Merkmals oder einer Tradition darunterfallen. Alternativ kann es auch sein, dass nur 1 zusätzlicher Zauber eines bestimmten Merkmals bei der Heldenerschaffung aktiviert werden sollte, da dieses Merkmal an der Akademie kaum unterrichtet wird. Außerdem gibt es die Anmerkung, dass bei manchen Ausbildungsstätten borbaradianische Formeln nicht gewählt werden können. Zauber, die borbaradianische Formeln darstellen, sind extra als solche benannt (Borbaradianische Formeln werden in nachfolgenden Bänden vorgestellt)."


    Der von mir fettmakierte Teilsatz ändert sich ja nicht plötzlich, nur weil die Heldenerschaffung beendet wurde.

    Aber natürlich hast du Recht, das letzte Wort hat der Meister.

    Und das ist auch in Ordnung.

  • Wobei ich beim Unterricht auch aufpassen würde, da durchaus noch einige Fehler oder Unklarheiten vorhanden sind.


    Leitlinie: erzkonservativ

    Wahlzauberpaket: keine

    Eingeschränkte Zauber: keine Zauber des Merkmals Dämonisch oder Dämonenbeschwörungen, keine borbaradianischen Zauber; folgende Zauber werden nicht unterrichtet: Ängste lindern, Bannbaladin, Delicioso, Einfluss bannen, Horriphobus, Imperavi, Impersona, Invocatio Maior, Invocatio Minor, Karnifilo, Schleier, Schwarz und Rot, Skelettarius, Somnigravis

    Der Delicioso ist ein eingeschränkter Zauber, aber mir ist nicht bekannt, dass dieser in DSA5 implementiert ist. Gleiches gab es ja auch beim Cryptographo bevor dieser durch die aventurische Bibliothek hinzugefügt wurde. Außerdem kann man sich auch fragen was mit "Schleier" gemeint ist. Schleier der Unwissenheit ? Ist ein Hexenzauber und nicht im Standardpaket oder irgendeinem Gildenmagier Professionspaket vorhanden. Warum sollte der also als eingeschränkter Zauber gelistet werden, wenn man ihn nach den Regeln eh nicht erlernen kann?

    Die Idee der Unterrichtspläne ist gut, aber die Ausführung wirkt an manchen Stellen halt etwas unausgereift, da viele solcher kleinen Fehler, gerade bei Anfängern, schnell zu Problemen und fragenden Gesichtern führen können

  • Aber finden kann man ja eigentlich jeden Zauber der gildenmagischen Tradition, der nicht zu den "Eingeschränkten Zaubern" der Lehrstätte gilt.

    Hier hat der Meister dann wieder das letzte Wort.

    Allerdings hat ein Meister, der nur DSA 5 besitzt, keine Ahnung wie häufig ein Chrononautus im Vergleich zu einem sagen wir mal Ignisphaero in Aventurien beherrscht wird und ob er überhaupt weiter gegeben wird. Da erhoffe ich mir mehr Infos.


    Zauber des Standard- und des Wahlzauberpakets --> Verbreitung bekannt.

    Alle anderen Zauber --> Verbreitung völlig unklar.

  • Doch wenn er Magie3 aufmerksam gelesen hat schon:

    "[...] den Fluss der Zeit zu verändern vermögen nur die machtvollsten Zauberer. Dies liegt zum einen daran, dass Zaubersprüche der Zeit manipulation selten sind und nur wenige Personen, etwa die Verhüllte Meister*, überhaupt Kenntnis dieser Formeln haben. Zum anderen ist das Wirken von Zeitzaubern anstrengend und schwierig.[...]"(AMA3 S. 69)


    "Die legendären sieben Formeln der Zeit

    Den Sagen der Gildenmagier und anderer Traditionen zufolge gibt es sieben legendäre Formeln der Zeit. Diese mysteriöse Formelsammlung gehört zu den bestgehüteten Geheimnissen der aventurischen Magie. Als die sieben Formeln der Zeit gelten:

    • Chronoklassis
    • Chrononautus
    • Gefäß der Jahre
    • Immortalis Lebenszeit
    • Infinitum
    • Tempus Stasis
    • Unberührt von Satinav

    [...]" (AMA3 S. 70)


    Alle anderen Zauber --> Verbreitung völlig unklar

    Aber lassen sich ziemlich gut durch AMA 1-3 und die Beschreibungen der Akademien herleiten.

  • Ich schrieb ja auch rein RAW außerhalb der Fluff Texte. Und ja lässt sich bei manchen zaubern die Verbreitung herleiten bei den Meisten nicht.


    Und das eingeschränkte Zauber danach auch gelten kann ich nachvollziehen. Ich wollte damit auch nur klarstellen das diese Pakete keine Vollständigkeit haben. Da z.B. Rafim Bey keinen Inv Maior oder Dschinnenruf lehrt.

    Und ich meine die elementaren Alternativen zum Ignifaxius garnicht gelehrt werden die zum Ignisphaero aber schon im Drakonia.


    Wie gesagt also Einschränkungen finde ich ok nach Generierung der Rest ist Meisterentscheid.

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Mein letzter Beitrag zitiert aus einer Fokusregel, nicht aus Flufftexten.

    Ich denke die Lücken die existieren, bewusst und nicht ohne Grund.

    Zu NPCs in Abenteuern wird oft angeraten diese nach dem AP Stand der Helden zu skalieren.


    Was genau Rafim Bey oder Rakorium Montagonus oder Nahema beherrscht, sollte immer ein bisschen variabel bleiben.


    Und das war ja auch nicht der Ausgangspunkt dieser Diskussion.

  • Aber lassen sich ziemlich gut durch AMA 1-3 und die Beschreibungen der Akademien herleiten.

    Weil der Name Rafim Bey gefallen ist, nehme ich ihn als Beispiel.


    Laut Beschreibung AMA 2 ein Meister der Dämonen und Elementare dazu etwas Verwandlung, Beherrschung und Heilmagie.

    Nach DSA 4 (vgl. Akademienbände) aber auch ein Meister der Chimärologie.

    Und siehe da, im Transmutarium taucht er als potenzieller Lehrer des Chimäroform auf.


    Besäße ich nur AMA 2, würde ich, anhand seiner Beschreibung, nie und nimmer den Chimäroform bei Rafim Bey vermuten.


    Ebenso kann man nicht einfach behaupten, der Chimäroform befände sich an jeder Akademie, die ihn nicht explizit ausschließt. Sonst könnte man dieses götterlästerliche Ritual an ziemlich vielen Akademien in den 12G Landen erlernen.


    Warum denn nicht eine Zeile pro Zauber im Wertekasten zur Verbreitung:

    Chimäroform: Götterlästerliches Ritual (Gildenmagier, Hexen), Zentren außerhalb der 12G Lande (Frigorn, Yol-Ghurmak, Tulamidenlande, Selem), im Lehrplan der schwarzen Gilde gestrichen, mögl. Quellen sind sehr seltene private Lehrmeister (z.B. Rafim Bey, Sefira Alchadid usw.).

  • Was genau Rafim Bey oder Rakorium Montagonus oder Nahema beherrscht, sollte immer ein bisschen variabel bleiben.


    Und das war ja auch nicht der Ausgangspunkt dieser Diskussion.

    Naja schon denn wenn sie es beherrschen können sie es auch lehren. Ob sie es lehren ist Meisterentscheid. Oder sagst du steht nicht in der Liste und darum lehren sie es nicht?


    Und es war auch nur ein Beispiel dafür das die Lehrpläne alles andere als vollständig sind und für späteres lernen nicht zu gebrauchen (außer für deinen Einwand der eingeschränkten Zauber).


    Famburasch um beim Chimaeroform zu bleiben ich bin deiner Meinung sollte man wirklich nur sehr ausgesucht lernen können. Aber für jemanden der nur DSA5 Bücher hat und da eingestiegen ist finde ich das schwer zu filtern. Daher finde ich deinen Vorschlag sehr gut.

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Was vielleicht daran liegt, daß du wenn du nur AMA2 besitzt, den CHIMAEROFORM nicht kennst, der erst mit AMA3 zu der Liste der Zauber stieß, genau wie die Regeln zur "Erschaffung von Monstrositäten".


    Ich will die Redax nicht beweihräuchern und behaupten, dass DSA5 keine Fehler und Lücken beinhaltet.

    Ich habe Famburasch nur die Frage gestellt ob er die Regeln zum Unterricht nicht mag oder nicht kennt, da diese nach meinem Verständnis die Funktion der Verbreitung, mit einem anderen Ansatz, übernehmen.

    Und habe erwähnt das ich das System der Verfügbarkeit von Zaubern aus DSA4 auch nicht mochte.


    Ich wollte niemandem meinen Geschmack aufzwingen, sondern nur einen anderen Blickwinkel aufzeigen.


    Wenn ihr Fans der Verfügbarkeiten aus DSA4 seid, hindert euch nichts daran diese aus dem LC zu übernehmen.

    Neulinge werden Verfügbarkeiten nicht vermissen, da sie dieses Konzept gar nicht kennen.

  • Ein Einwurf und Gedanke zu Zaubergesten,


    Man hört ja echt oft, dass es ein Versäumnis ist, dass in DSA 5 die Zaubergesten weggefallen sind. Aber mal ehrlich: Hatten wir jemals 'richtige' Zaubergesten?


    Nehmen wir hierfür das in dem Zusammenhang oft zitierte Liber Cantiones.

    Gefühlt bestehen mehr als zwei Drittel der beschriebenen 'Gesten' aus 'fixiert das Ziel', 'blickt das Opfer an', 'schaut ihm tief in die Augen', 'berührt das Objekt', 'streicht über das Objekt', 'konzentriert sich auf *** und spricht die Formel'.

    Das sind nun weder wirkliche Gesten, noch sonderlich stimmungsvolle Beschreibungen. Selbst echte und zum Teil ikonische Zaubergesten sind eher extrem einfacher Natur: 'verschränkt die Arme vor der Brust', 'bläst in die Handfläche', 'deutet mit den gespreizten Fingern der rechten Hand auf', 'deutet mit der linken Hand auf das Ziel*, etc.pp.


    Natürlich kann/muss man davon ausgehen, dass Magie in Wahrheit komplexere Fingergesten voraus setzt. Hilft halt nur nicht, wenn die Beschreibungen größtenteils nichtssagend sind oder eben eine sehr einfache Geste voraussetzen.

    Wieviele Schlauköpfe sind denn bereits auf die Idee gekommen "Aber hier steht schwarz auf weiß 'blickt ihm starr in die Augen'. Das ist die Geste, da muss ich beim versteckten Zaubern garnichts wegmodifizieren, weil niemand 'anstarren' als Zaubergeste identifizieren kann!". Und wer kann es ihnen verdenken? Immerhin steht dies tatsächlich so als Zauberbeschreibung.


    Toll ist das natürlich auch bei in mehreren Traditionen vorkommenden Zaubern, bei denen die Beschreibung ganz eindeutig nur auf eine Tradition ausgelegt ist. 'Die Elfe stellt sich barfuß auf den Boden und spricht die 'bhadingensbla'. Klar spricht der Gildenmagier sauberes Bosperano oder eine andere Sprache, anstatt Isdira. Aber muss er auch den barfuß-Unfug machen wie der Elf? Wenn er doch den Spruch in ordentlicher, gildenmagischer Tradition spricht wird er doch sicher ordentliche, gildenmagische Gesten vollführen und seine verdammten Schuhe Codexgetreu anbehalten können, anstatt ein heidnisch/harmonisches Gefuchtel zu beginnen?


    Natürlich gibt es ikonische Handgesten, keine Frage. Die jeder ältere DSA-Spieler sofort allein an der Geste erkennt und die damit auch einen nostalgischen Wert haben "Der Schwarzmagier führt seine rechte Hand zur linken Schulter und deutet dann ruckartig mit Zeige-und Mittelfinger auf dich!" (Fast) Jeder Spieler wird jetzt allein anhand der Beschreibung wissen, was folgt. Das ist ein angenehmes Gefühl, keine Frage.

    Aber ich habe den Eindruck, dass bei der Diskussion über die 'fehlenden' Zaubergesten immer nur die Handvoll erkennbarer, ikonischer Zaubergesten in der Erinnerung der Beteiligten vorhanden sind... und eben nicht, dass der absolute Großteil bisher vorhandenen Zaubergesten eben schlicht uninspirierter, nichtssagender Unfug sind oder man eben nur für eine Tradition eine beschriebene Geste hatte.


    Da bevorzuge ich doch den bisherigen DSA 5 Ansatz. Hier hast du die Regeln für den Zauber. Ja, er braucht eine Geste. Wie die genau aussieht, ist dir als Spieler überlassen. Weil es vermutlich für ein und denselben Zauber zig leicht/grob unterschiedliche Gesten in der Welt gibt, je nachdem von welcher Tradition oder sogar an welcher Akademie er gelehrt wird. Da Geste (und Spruch) nur eine Hilfestellung/Eselsbrücke für den Zauberwirker sind, um es ihm zu erleichtern die astralen Muster zu formen. Wie das Metronom für einen Musiker. Weswegen Sprüche auch in jeder beliebigen Sprache funktionieren.

  • Das "Band und Fessel" Beispiel: Für mich ist das kein Fluff, ob ich vollständig um einen Gegener rumlaufen muss, damit der zauber wirken kann, oder dort wo ich stehe zaubern kann.

    Das reguliert die Anwendbarkeit des Zaubers stärker als z.B. die Zauberdauer, die ja auch fest verregelt ist.


    Der kleine Codes Cantiones (DSA 3) hatte es geschafft wesentlich mehr Infos zu den Zauber zu transportieren als drei Magiebände DSA 5.

    Ja das sehe ich genauso. Die Zauberbeschreibungen fehlen mir auch extrem und sollten für alle Zauberer gleich sein.


    DSA 3 und $ (vier) waren in sich wesendlich sturkturierter und Abgeschlossener. DSA 5 ist zu stark fragmentiert.


    "Die meisten magischen Traditionen müssen bestimmte Gesten vollführen Oder Formeln rezitieren, um einen Zauberspruch zu wirken. Dies erfordert genauso Zeit wie die Konzentration auf das Formen und Weben der Matrix des Zaubers. Dieser Zeitraum wird Zauberdauer genannt." (RGW Seite 236)

    "Bestimmte Gesten" ist absolut wage und sagt weder aus: "Deutet ruckartig mit Zeige- und Mittelfinger auf den Gegner." noch "Malt ein Pentagramm auf den Boden und rezitiert die Formel" nocht: "schreitet im Kreis um den Gegner". Aber natürlich ist es wie du sagst:

    Diese Regel reicht erstmal aus um zu spielen.

    Aber und das ist eine wirklcih ernste Frage:


    Gibt es bei "bestimmte Gestern oder..." eine Wiedererkennbarkeit?


    Möchte ich in einem Roman lesen: "Geron Zitterfinger fürhte "bestimmte Gesten" aus?


    Nein ich will lesen <<Geron Zitterfinger rollte seinen Bannteppich aus, mit dem Vorgestickten Pentagramm aus Mondsiblberfäden. So sparte er die Zeit eines zu zeichen und sprach dann die Worte der Macht: "Pentagramma Drudenfuß....">>


    Und ich will das dieser Zauber "wiedererkennbar ist" und wiedererkennbar ist er, wenn auch Alrik Dagobar oder Swafira Runenhjolm erst ein Pentagramm zeichnen müssen oder um beim Band und Fessel zu bleiben: Einen Kreis um die Person(en) laufen muss.


    Es kann schönes Rollenspiel erzeugen.

    Zaubergesten erzeugen schönes Rollenspiel. Das fällt auch immens beim LARP aus (wo eine Wirkung oft nur ausgespielt werden kann) . Damals (um 2000(TM)) gab es Dragonsys Regeln. Trafen sich zwie Zauberer die nach diesen Regeln spielten, hatten sie eine Rollenspielbasis. Leider kannten nicht alle LARPer die Regeln, oder wollten sie nicht "lernen" und so verwischte die Toleranz die Magieregeln, sodass jeder "irgendwas" performt und dann "wirkt der Zauber schon".


    Doof ist es wenn für jede spezial snowflake dann die NSC's eigene "Regeln" lernen müssen. Schöner wäre es konsequent eine Magieregel anzuwenden. Natürlich ist es egal, ob die Hexe in Bosparano zaubert oder in ihrer Sprache. Ob ein Magier auf Bosparano zaubert oder auf tulamidisch.

    Aber es mcht Rollenspieltechnsich einen riesen Umterschied, ob die Hexe aus dem gebüsch heraus einen Band und Fessel auf die sitzenden Räuber legt, oder ob sie einmal um diese herumlaufen muss und durch ihre Schritte den Zauberkreis festlegt, der nicht "überschrittten" werden kann.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Versteh mich nicht falsch. Ich bin auch ein großer Fan der Techniken von Zaubern, mein aller erster DSA Charakter war ein mystischer Drakonia-Elementarist aus DSA3 und meine damalige Runde hat sogar mit den Schüttelreimen am Tisch gespielt. Mein meist und am längsten gespielter SC heißt Bin Trotzignur (oder besser gesagt hieß, er hat mittlerweile einen Magiernamen angenommen, was nach DSA5 gar nicht mehr möglich ist) und war ein Schelm, bis er Rhazzazor und seinem Endlosen Heerwurm gegenüber stand, da verging selbst meinem fröhlichem Koboltweltler für immer das Lachen und er trat der Akademie der magischen Rüstung zu Gareth bei.


    Der CC beschreibt den ADLER , WOLF UND HAMMERHAI aus waldelfischer Sicht.

    Den RADAU aus Hexischer, die WETTERMEISTERSCHAFT aus Druidischer.


    Heute in DSA5 verschwimmt diese Grenze jedoch, denn über die Zauberwerkstatt aus DSA5 kann auch ein gildenmagischer RADAU kursieren, der eine Formel besitzt, wie jeder Zauberspruch der gildenmagischen Tradition.


    DSA4 schreibt Zaubern eine Verbreitung in unterschiedlichen Repräsentationen zu und hat deshalb, im LC, hat aber beispielhaft immer nur die Technik einer einzigen Repräsentation dargelegt, welche für die anderen Repräsentationen unerheblich ist.


    DSA5 folgte einfach dem Konzept einer wagen Beschreibung was Gesten sind.

    Anstatt sich immer für das abdrucken eines Beispiels zu entscheiden.

    Aber es mcht Rollenspieltechnsich einen riesen Umterschied, ob die Hexe aus dem gebüsch heraus einen Band und Fessel auf die sitzenden Räuber legt, oder ob sie einmal um diese herumlaufen muss und durch ihre Schritte den Zauberkreis festlegt, der nicht "überschrittten" werden kann.

    Auch nach DSA5 kann die Hexe nicht einfach aus dem Versteck heraus einen Spruch wirken, denn es gilt:

    "FORMELN UND GESTEN

    Zauberkundige sind beim Wirken ihrer Zaubersprüche auf bestimmte Elemente angewiesen. Neben den nötigen AsP und dem Einhalten der Reichweite muss der Zaubernde eine Formel sprechen und Zaubergesten ausführen. Will oder kann ein Zauberkundiger jedoch keine Formeln sprechen oder die nötigen Gesten nicht ausführen, beispielsweise weil er sich versteckt hat oder gefesselt ist, so erschwert das Einsparen der Formel oder der Geste die Zauberprobe um je 2."

    (RGW S. 257)


    Sowohl Formel als auch Geste enthüllen Zauberer, sobald sie zu zaubern anfangen. Nicht einmal der Schelm kann für seinen AUFGEBLASEN versteckt bleiben, ohne die Geste weg zu modifizieren.

    Die Hexe hat, bei einem BAND UND FESSEL nur den Vorteil, dass sie nicht Geste UND Formel modifizieren muss, wie der Druide oder der Elf, um ihre Position zu verschleiern.


    Natürlich wird das spielen wieder immersiver sobald die Techniken publiziert werden. Jedoch finden und fanden sie noch nie wirklich große Beachtung.

  • Natürlich wird das spielen wieder immersiver sobald die Techniken publiziert werden. Jedoch finden und fanden sie noch nie wirklich große Beachtung.

    Absolut, aber zur fehlenden Beachtung muss ich für meinen Bekanntenkreis absolut widersprechen. Das unterschied schon damals DSA von anderen Spielsystemen,

    Man hat aus dem Spiel heraus angefangen zu zaubern und nicht outgame gesagt, mein Seppl-Schorsch, der macht jetzt einen Ignifaxius.


    DSA5 folgte einfach dem Konzept einer wagen Beschreibung was Gesten sind.

    Anstatt sich immer für das abdrucken eines Beispiels zu entscheiden.

    Ohne Beispiele bekommt ein Neuling aber kein Gefühl dafür, was eine Geste/Formel überhaupt sein kann. Und wie aufwändig bzw. auffällig sie ist.

    Speiler: "Ich zaubere". Würfel...SL Würfel..."Das wird bemerkt"...das ist doch kein Rollenspiel! Zumindest nicht DSA wie ich es kenne und mag.

  • Absolut, aber zur fehlenden Beachtung muss ich für meinen Bekanntenkreis absolut widersprechen. Das unterschied schon damals DSA von anderen Spielsystemen,

    Man hat aus dem Spiel heraus angefangen zu zaubern und nicht outgame gesagt, mein Seppl-Schorsch, der macht jetzt einen Ignifaxius.

    Das finde ich super. Ist aber leider nicht so die Norm wie ich schmerzlich erfahren musste... nachdem ich über meinen Tellerrand hinaus mit anderen Gruppen als meiner ersten spielen wollte, wurde ich für "Mein Magier zeigt mit Mittel-und Zeigefinger auf den Ork und blickt Denselben konzentriert an..." nur allzu oft dumm angesehen.

    Ohne Beispiele bekommt ein Neuling aber kein Gefühl dafür, was eine Geste/Formel überhaupt sein kann. Und wie aufwändig bzw. auffällig sie ist.

    Doch, zumindest wenn sie die Grundregeln aufmerksam gelesen haben.

    Obwohl ich zugeben muss, dass die Beschreibung der gildenmagischen Tradition:

    "Während Gildenmagier komplexe Handbewegungen verwenden und bosparanische* Formeln rezitieren, [...]"

    Irgendwie ein bisschen nach Ninjutsu klingt.

    Die Auffälligkeit ist, wie ich in meinem letzten Beitrag zitiert habe, verregelt.

    Die Aufwändigkeit ist sehr verschieden, je nach Zauberdauer.

  • "schreitet einen Kreis um das Opfer ab"

    heißt das nicht das der Kreis vollständig sein muss...

    Aber dort steht KREIS. Der muss vollständig sein oder es sollte eine Erschwerniss auf den Zauber geben.

    DSA 3 und $ (vier) waren in sich wesendlich sturkturierter und Abgeschlossener. DSA 5 ist zu stark fragmentiert.

    Demnach müsste das $ besser auf der 5 liegen.


    Da bevorzuge ich doch den bisherigen DSA 5 Ansatz. Hier hast du die Regeln für den Zauber. Ja, er braucht eine Geste. Wie die genau aussieht, ist dir als Spieler überlassen.

    Das ist halt sehr willkürlich. Das Problem dabei ist, dass man ja die Zauber mit veränderter Geste erschwert wirken muss. Da gibt es Situationen wo es schon wichtig ist, ob die Magierin nun die Hände braucht oder Blickkontakt.

    Zaubergesten erzeugen schönes Rollenspiel.

    Und Crunch! Meiner Meinung in diesem Fall noch wichtiger als schönes Rollenspiel.

    Natürlich wird das spielen wieder immersiver sobald die Techniken publiziert werden. Jedoch finden und fanden sie noch nie wirklich große Beachtung.

    Alle DSA Runden die ich kenne legen Wert darauf. Manche mehr, andere weniger.

    "FORMELN UND GESTEN

    Zauberkundige sind beim Wirken ihrer Zaubersprüche auf bestimmte Elemente angewiesen. Neben den nötigen AsP und dem Einhalten der Reichweite muss der Zaubernde eine Formel sprechen und Zaubergesten ausführen. Will oder kann ein Zauberkundiger jedoch keine Formeln sprechen oder die nötigen Gesten nicht ausführen, beispielsweise weil er sich versteckt hat oder gefesselt ist, so erschwert das Einsparen der Formel oder der Geste die Zauberprobe um je 2."

    (RGW S. 257)

    Komisch, dass dass hier erwähnt wird (soll RGW=GRW sein), weil

    Ohne Beispiele bekommt ein Neuling aber kein Gefühl dafür, was eine Geste/Formel überhaupt sein kann. Und wie aufwändig bzw. auffällig sie ist.

    das wirklich ein Problem ist.

    Aber wenn es bei "Rohals Erben" mit dabei ist, dann hats sich ja für Uli$$e$ gelohnt Zauberlektüre 12-16 erscheinen zu lassen.



    "Die Magiebände waren aber auch nie als Alternative zum CC gedacht.

    Sie sollten die Unterschiede der Traditionen behandeln und vertiefen, das Zauberbuch zu DSA5 ist nun in Planung und kommt zusammen mit "Rohals Erben" auf den Markt."


    Das is doch krank Leute. Da wird die Kuh gemolken wie in der "Haltungsklasse 1"!

    Wer Spoiler spoilert ohne die Spoiler zu spoilern gehört in die Niederhöllen!

  • Versteh mich nicht falsch. Ich bin auch ein großer Fan der Techniken von Zaubern, [...]


    DSA4 schreibt Zaubern eine Verbreitung in unterschiedlichen Repräsentationen zu und hat deshalb, im LC, hat aber beispielhaft immer nur die Technik einer einzigen Repräsentation dargelegt, welche für die anderen Repräsentationen unerheblich ist.


    DSA5 folgte einfach dem Konzept einer wagen Beschreibung was Gesten sind.

    Anstatt sich immer für das abdrucken eines Beispiels zu entscheiden.

    Und genau das wird hier als negativ dargestellt. Eag ob das eine Beispiel für eine Hexe ist und das andere für einen Druiden.

    Während die Hexe geifernd und hysterisch den Kreis um den BAnnstrahler geht, geht der Magier und der Druide konzentrierter und ruhiger. Der eine sogar Barfuß, aber alle laufen den Kreis.

    Ob die Hexe den Kreis auch durch ihre Katze abschreiten lassen kann oder der Magier seinen Stab nutzt, um die Grenze zu ziehen, sein mal dahingestellt und erstmal auch unwischtig.


    Uns war damals klar: Das ist die Geste und dies die Formel. Duplicatus Doppelpein - verflucht soll Dein Auge sein.


    Wir zaubern auch heute noch teilweise mit den "alten Reimen".



    Auch nach DSA5 kann die Hexe nicht einfach aus dem Versteck heraus einen Spruch wirken, denn es gilt:"FORMELN UND GESTEN

    Doch, sie kann im Versteck leide flüstern und ruhig mit den Armen und Fingern Arkanstrukturen weben. Weil die Hexe ihre Rache "kalt" serviert (Rachsüchtig statt Jähzorn) bekommt sie sogar noch eien Bonus (Erleichterung) wenn das gut ausgespielt ist.

    Das finde ich super. Ist aber leider nicht so die Norm wie ich schmerzlich erfahren musste... nachdem ich über meinen Tellerrand hinaus mit anderen Gruppen als meiner ersten spielen wollte, wurde ich für "Mein Magier zeigt mit Mittel-und Zeigefinger auf den Ork und blickt Denselben konzentriert an..." nur allzu oft dumm angesehen.

    Das ist schade, aber gibt nicht auf. Meist dreht sich die Gruppe Richtung Rollenspiel (selten davon weg). Sei ein Vorbild!

    Doch, zumindest wenn sie die Grundregeln aufmerksam gelesen haben.

    Nein. Eine Geste und Formel sagt doch nicht aus Welche! Da kann der Magier dem Gegner eine lange Nase zeigen und murmeln "Ignifaxius Feueratem Feind du bist jetzt kross gebraten."

    Der Flammenstrahl kommt aus der Nase wie bei einem Drachen...

    Ist auch Geste und Formel, sogar ein Grumbrakscher Reim, aber für mich ist das kein DSA Zauber, sondern gehört ins Puppentheater.


    Fakt ist und das lässt sich nicht wegdiskutieren: Wenn keine konkrete Formel und Geste angegeben wird, kann man sich eine Aussuchen.

    Dann ist mein Flammenstrahl ein NAsenpopel-Strahl. Zum erstmal losspielen Ok... aber passt halt nicht nach Aventurien.


    Tlalucs Odem ist dann ein Furz. Fäkalmagier incomming! (Ich wollte das mal aus Jux beim LARP machen... Windstoß dann als .. naja ihr habt Fantasie)...

    Aber dort steht KREIS. Der muss vollständig sein oder es sollte eine Erschwerniss auf den Zauber geben.

    Genau. Ne Armbrust geladen ist nicht geschossen, ein halber Kreis ist nicht geschlossen.

    Ein Levtansfeuer ist nicht verschossen in ihre Sommersprossen.

    Demnach müsste das $ besser auf der 5 liegen.

    Jap. Damals behaupteten noch einige DSA4 wäre abzocke... Welch ein grandioser Unsinn. Aber man wird sehr oft von Satinav eines besseren belehrt. Oder wie heißt es so schön: Hinterher ist man immer schlauer.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Aber dort steht KREIS. Der muss vollständig sein oder es sollte eine Erschwerniss auf den Zauber geben.

    Seh ich anders da steht nicht "vollständiger Kreis" oder "perfekter Kreis", da steht nur "Kreis" wie eirig oder teilhaft der Kreis sein kann wird nicht definiert. In DSA3 hab ich die Probe einfach erschwert wenn der Kreis nicht zu 100% möglich war. In DSA5 entfällt diese Erschwernis einfach, was dem Spiel aber keinen Abbruch tut.

    Alle DSA Runden die ich kenne legen Wert darauf. Manche mehr, andere weniger.

    Ich spiele das Spiel seit 18 Jahren und kenne außer meiner ersten Gruppe, keine die die Technik nicht lediglich als nettes darstellerisches Element betrachtet hat.

    Als "Crunch" hat nur meine erste Gruppe das übernommen.

    Ich hab mir dann mit DSA5 auch abgewöhnt Formel und Geste zum zaubern zu verlangen.



    Ihr scheint euch hier irgendwie nur mal wieder über das Grundkonzept von DSA5 auszukotzen.

    Die Regeln von DSA5 sind modular aufgebaut.

    Nur weil ein bestimmtes Detail-Modul fehlt, egal ob Crunch oder Fluff, heißt das nicht das es nicht existiert. Es heißt nur dass es keinen Effekt auf die Mechaniken im Spiel hat.

    Ein Neuling ist scheiß egal ob er für einen BAND UND FESSEL um den Gegner herum schreitet oder einfach nur Naruto Handzeichen machen muss. Ein Neuling beschäftigt sich mit essenzielleren Fragen:

    Wie war nochmal der ablauf von Spruchzaubern?

    Was bedeutet es noch gleich, dass Zauber als länger dauernde Handlung gelten?


    DSA5 macht es für Neulinge meines Erachtens genau richtig!

    Erstmal essenzielle funktionierende Regeln aufstellen und darauf dann Details aufbauen.


    Wird das Grimorum Cantiones für Neulinge große Erkenntnisse parat halten?

    Vielleicht.

    Aber wenn die Sache mit den Gesten interessiert hat, der hat sich online einfach schlau gemacht.

    Ich bin aber in einigen Foren unterwegs und sehe selten, dass die Frage aufkommt: "Wie sieht die Geste für Zauber xy aus?"


    "Die Magiebände waren aber auch nie als Alternative zum CC gedacht.

    Sie sollten die Unterschiede der Traditionen behandeln und vertiefen, das Zauberbuch zu DSA5 ist nun in Planung und kommt zusammen mit "Rohals Erben" auf den Markt."


    Das is doch krank Leute. Da wird die Kuh gemolken wie in der "Haltungsklasse 1"!

    Bullshit - du hast absolut unrealistische Fantasien was Publikationen von Büchern bedeutet heutzutage!


    Du erwartest Details über Details über Details am besten alles in einer Publikation für 30€...

    Wenn Ulisses das mit einer so detaillierten Spielwelt wie Aventurien machen würde, wärendie sie ganz schnell am gleichen Punkt wie der Uhrwerk verlang... nämlich Bankrott!


    Hier wird soviel immer wieder über DSA5 gelästert, dies fehlt, das fehlt...


    Die Punkte die immer wieder positiv auftauchen begründen aber teilweise diese Kritiken.

    Großes mehrfarbiges Layout, Hard- UND Softcover UND PDF UND TTRPG


    und all das für einen klitze kleinen deutschen Markt.


    Mich persönlich würde es nicht wundern wenn jedes Regelwerk und jede RSH die auf den Markt kommt, im Verkauf einfach nur Kosten verursacht ohne Gewinn abzuwerfen und Ulisses eigentlich in erster Linie an den Crowdfoundings und den günstig produzierten "Goodies" wie SchiPs, Würfel etc. verdient.


    Haltungsklasse I - wenn ich sowas lese wird mir echt schlecht, sorry.

    Ich hab wirklich nichts gegen dich als Person PRAios.

    Aber deine Meinung zu DSA5 Produkten und ihrem Inhalt, kann ich einfach nur widersprechen.

    DSA5 hatte am Anfang einen Plan. Wir bringen ein schlankes, offenes DSA auf den Markt, dass sich wieder besser für Neu-Einsteiger eignet.

    RGW (steht übrigens für den Titel den das Buch tatsächlich trägt: 'Regelwerk') und Almanach sind absolut ausreichend zum spielen.

    Lassen Sie Dinge offen? Ja klar!

    Juckt Neulinge das Dinge offen bleiben? Nein kein Stück, die haben mit den Infos aus RGW und Almanach schon mehr als genug Input zu verarbeiten.


    Ich hätte auch nicht DSA5 gekauft, wenn ich die Jahre zuvor mir die Regale mit DSA4 zugebombt hätte!

    Warum denn alles doppelt erwerben?

    Ich hab doch schon sehr detaillierten Crunch und Fluff.

    DSA4 Produkte kotzen mich persönlich an.

    Wenn ich "Wege des Meisters" sehe und 3 Seiten 10pt Wall of Text ohne auch nur eine Illu im Vorwort habe, ist das verdammt schlechtes Layouten für ein Rollenspiel, damals wie heute!


    Man sollte sich nicht die Frage stellen:

    "Spielen die Beispiele, der Technik von Zaubern, für mich eine regeltechnische Rolle?"

    Sondern:

    "Spielen die Beispiele, der Technik von Zaubern, eine spieltechnisch notwendige Rolle?"