Spontane Modifikation: Formel

  • Im WdZ wurde für Gildenmagier festgelegt, dass sie ihre Formeln laut und deutlich sprechen müssen. Falls sie das nicht tun gilt das als SpoMod und es gibt normalerweise eine 7er Erschwernis. Aber wie laut ist 'laut und deutlich' denn nun? Vor kurzem stand eine meiner SL vor dem Problem, weil ich mit meinem Magier die Formel murmeln und nicht laut sagen wollte. Letztendlich wurde der Zauberwurf nicht um volle 7 Punkte erschwert, sondern um 3-4 Punkte. Das war vollkommen okay für mich. Eigentlich hätte ich es dabei bewänden lassen, weil ich es als SL auch nicht anders abgehandelt hätte, aber gerade eben bin ich durch Zufall auf die Beschreibung des Zaubers Menetekel gestoßen:


    What?! Spricht sie leise vor sich hin und denkt die Formel?! Wieso das denn? Läuft echt jeder Zauber auf seine einzigartige Weise? Mag 5 sagt doch voll aus, dass dieser Zauber hochgradig gildenmagisch ist. Nicht elfisch oder dergleichen. Wieso wird die Formel da jetzt gedacht und es darf geflüstert werden?

  • Die Lösung heißt c & p. Also kopieren und einfügen von Codex Cantiones nach Liber Cantiones ohne Beachtung, dass sich das Regelwerk durch die Einführungen von Repräsentationen statt Ursprüngen und Ritualkenntnis statt Proben auf die Stufe (?) ein wenig geändert hat. Damals lief 'laut und deutlich' eher unter Fluff.

    I ♡ Yakuban.

  • Die Zauberbeschreibungen sind meist noch aus der 3., manchmal sogar aus der 2. Edition unverändert übernommen - und gerade bei ursprünglich elfischen, hexischen oder druidischen Zauberbeschreibungen ist natürlich deren Repräsentation berücksichtigt, und die benötigt keine sprachliche Komponente.


    Repräsenationsbeschreibung bricht Zauberbeschreibung. Ein Magier muss IMMER laut und deutlich eine Zauberformel aussrpechen, auch wenn beim Zauber selbst was anderes steht.

  • (DSA 4.1)In Biber Can. steht das Magier laut sprechen aber auch das sich Zauber und Formeln unterscheiden können. Wenn man in einer Gilde lernt die sich auf Heimlichkeit konzentriert werden die meisten Zauber geflüstert. Magier machen nicht halt das was Elfen machen .z.B.



    "Ein Magier muss IMMER laut und deutlich eine Zauberformel aussrpechen, auch wenn beim Zauber selbst was anderes steht" > das ist falsch<

    Wissen ist Macht und Wissen ist immer gut zu erlangen 8)


    Auf dem Thron sinnt man über die Welt und ich unterhalte mich kritisch mit mir selbst,
    um Fragen die mir durch den Kopf gehen, selbst beantworten zu können.
    Wo durch sich viel interessante fragen ergeben und man erkennt welches Wissen man erlangen möchte.

  • (DSA 4.1)In Biber Can. steht das Magier laut sprechen aber auch das sich Zauber und Formeln unterscheiden können.

    Hast du da eine genauere Angabe, mit Seitenzahl? Und was genau steht da? Eine Textzeile die explizit sagt: "Abgänger von Akademie X müssen nur flüstern?"


    Oder meinst du das im Vorwort angesprochene Thema, das Zauber bei unterschiedlichen Akademien unterschiedlich heißen können, die Abgänger der einen Akademie ihre Formeln auf Bosparano, die einer anderen Akademie auf Tulamidya und die einer dritten auf Zahyad sprechen? Der Absatz existiert tatsächlich, und der beschreibt lediglich, dass sich der exakte Wortlaut und die exakten Gesten unterscheiden können. Es bleibt aber bei "laut und deutlich sprechen".


    DIe Repräsentationsbeschreibung ist Eindeutig, und solange eine Profession mit der gildenmagischen Repräsentation nicht auch gleichzeitig einen GP-kostenden Vorteil bekommt, der diese Einschränkung der Repräsentation in Regelformulierungen klar negiert, gilt diese weiterhin. Und wenn es 1000mal eine heimlich operierende Muechlermagier-Profession ist, ohne passenden Vorteil (wie viele GP der auch kosten mag - offiziell gibt es m.W. keinen) muss auch der jede Formel laut und deutlich aussprechen. Regeln vor Fluff.

  • explizit sagt: "Abgänger von Akademie X müssen nur flüstern?" Klares nein :)


    Im Grunde ist der Text sehr schwammig. Kann es bei Gelegenheit raussuchen und als Edit hier schreiben aber erst in paar Tagen. Weis noch eine Aussage zum Thema Magie wo es darum ging warum die Regeln nicht genau geschrieben sind.
    Antwort dazu war, das es der Todesstoß für das Regelwerk zur Magie wäre. Wenn steht das die Formel laut gesagt werden muss ist die frage warum?


    (meine Meinung dazu) Laut sagt man etwas weil man sich selbst überprüfen will, laut lesen wenn man sicher sein will, zum besseren Verständnis, u.s.w. Ist Ein Gilde stolz auf ihre Schlagkraft, ihre Kampfzauber, ihren Schüler, würden sie fast schon brüllen(laut sagen) lassen. Wenn der Gegner eh nicht entkommen kann und kein verbündeter getroffen werden soll weil der da sonnst noch reinrennt oder um Furcht bei den Feinden auszulösen. Frage ist WARUM lehrt die Gilde diesen Zauber so.
    Ich hatte es so verstanden das man beachten muss WO lernte ich den Zauber. WIE und unter WELCHE Bedingung. WELCHE GILDE oder war es ein Lehrmeister?
    Jeder Zauber hat bestimmte ansetze wo ran ein Zauberkundiger einen anderen Zauber erkennt. Ob er laut gesprochen wird oder nicht!


    Geht man Genau nach den Regeln zu einem Zauber(möchte) muss man so gesehen wirklich sagen jedes mal wenn man es nicht lauf sagt ist es eine Modifikation +7 (ist das aber dann wenn man das Sprechen ganz weg lässt? das würde mich jetzt interessieren)


    Edit: Hab ein wenig über die Magie gesinnt und mich noch an was anderes erinnert wegen dem was ich gelesen hatte wegen Magie uns warum sie Manchmal nicht ganz genau geschrieben sind. Elfen z.B. haben sie einen Grund Zauber die sie lernen anders weiter zu geben und warum sollten Gildenmagier Zauber wie Elfen ausführen. Menschen verstehen die Magie ja anders als Elfen habe ich das Gefühl(mein Verständnis zur Magie) und Magier würden Zauber ihren Bedürfnissen anpassen. Wie der genaue Wortlaut war weis ich nicht mehr...in etwa "Es gibt viel zu viele verschiedene Akademien um alle Zauber in ihren unterschieden im Buch unterzubringen.." Ich hatte so verstanden das was im Liber Can. steht die Mehrheit ist. Wenn da steht das Zauberer das laut sprechen es 80%(ein ausgedachte zahl) tun. Die Akademien unterscheiden sich und man sollte sich immer fragen wo hab ich gelernt und macht das was im Buch zum Zauber steht sinn macht? Betreff: Technik andere Sachen sind ja bei allen gleich, schaden, Zauber Dauer u.s.w. die verändern sich meiner Meinung nicht von Akademie zu Akademie und habe dazu auch nie was gefunden. Man sollte es halt am Anfang mit der Gruppe festlegen. Wenn man sagt och ich habe in so gelernt das ich ihn flüstern kann es schnell sein das jeder Dumme Bauer der mitbekommt wie er zaubert den Magier an den Pranger stellen möchte und behauptet das er heimlich Zauberei betreibt und der nächste "OH, dann ist er an dem Unglück schuld das mein Hose grade gerissen ist" :)

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    Edited once, last by Darot Elementarmagier ().


  • Wenn steht das die Formel laut gesagt werden muss ist die frage warum?

    Weil die gildenmagische Repräsentation das vorschreibt. Nicht die weißgildenmagische, nicht die festumerakademiemagische, sondern die gildenmagische. Alle Gildenmagier, egal aus welcher Gilde, egal von welcher Akademie, verwenden die gleiche Repräsentation. Das heißt sie unterliegen den gleichen Bedingungen. Und eine Bedingung dieser Repräsentation ist nunmal das laute, deutliche Rezitieren der Repräsentation.



    Geht man Genau nach den Regeln zu einem Zauber(möchte) muss man so gesehen wirklich sagen jedes mal wenn man es nicht lauf sagt ist es eine Modifikation +7 (ist das aber dann wenn man das Sprechen ganz weg lässt? das würde mich jetzt interessieren)

    Richtig. Weglassen der Sprachkomponente (lautes, im Sinne von hörbares, rezitieren der Formel) ist ein +7 Modifikator. Dabei ist es egal ob ich die Formel nur flüstere oder gar nicht spreche (entweder weil ich es will oder weil ich nicht sprechen kann - z.B. wegen eines Knebels). Weglassen einer KOmponente ist immer ein +7.


    Hab ein wenig über die Magie gesinnt und mich noch an was anderes erinnert wegen dem was ich gelesen hatte wegen Magie uns warum sie Manchmal nicht ganz genau geschrieben sind. Elfen z.B. haben sie einen Grund Zauber die sie lernen anders weiter zu geben und warum sollten Gildenmagier Zauber wie Elfen ausführen. Menschen verstehen die Magie ja anders als Elfen habe ich das Gefühl(mein Verständnis zur Magie) und Magier würden Zauber ihren Bedürfnissen anpassen. Wie der genaue Wortlaut war weis ich nicht mehr...in etwa "Es gibt viel zu viele verschiedene Akademien um alle Zauber in ihren unterschieden im Buch unterzubringen.." Ich hatte so verstanden das was im Liber Can. steht die Mehrheit ist. Wenn da steht das Zauberer das laut sprechen es 80%(ein ausgedachte zahl) tun.

    Und genau diese passage habe ich gefunend. Sie nennt sich "ein Wort zu den Namen" und beinhaltet genau das, was ich bereits gesagt habe: diverse Akademien haben unterschiedliche Lehrsprachen: mal Garethi, mal Bosparano, mal Tulamidya, mal Zhayad etc.
    Die haben dann natürlich auch unterschiedliche Namen für die verschiedenen Zauber. Selbst bei gleicher Lehrsprache könnte die Zauberbezeichnung variieren - die eine Akademie könnte "Flammenstrahl" sagen, die andere "Feuerlanze", und beide meinen den "Ignifaxius". Oder die eine nennt einen Zauber "Feuerball" während die andere ihn "Flammenkugel" nennt - gemeint wäre bei beiden der "Ignisphaero, etc. etc.
    Diese ganzen unterschiedlichen Variationen des Namens (und damit verbunden die unterschiedlichen Zauberformeln) aufzuführen würde den Rahmen der PUblikation sprengen, weshalb das betreffende Kapitel anmerkt, dass es immer nur diese einen (hauptsächlich als OT-Bezeichnung gedachte) Namen verwendet, anstatt bei einem Zauber 23 verschiedene Namen (waldelfischer Name des Zaubers, Auelfischer Name.... Bezeichnung der Hexen aus Südtalusien für diesen Zauber, Bezeichnung der Hexen aus dem Kosch... Name der Festumer Gildenmagier für diesen Zauber, Name der Kunchomer Gildenmagier ... Name der Konzilsdruiden, Name der Druiden aus Andergast... etc.) aufzuführen.


    Und das Magier zauber anders ausführen wie Elfen ergibt sich aus der Repräsentation (darum haben Magier die gildenmagische und Elfen die elfische Repräsentation). Die Fluffbeschreibungen der Zauber, der Gesten etc. sind FLuff, stammen wie schon von anderen angemerkt zum Teil aus DSA2 Zeiten (als es unterschiedliche Repräsentationen in dieser Form noch nicht gab) und sind regelseitig irrelevant. Egal was bei der Zauberbeschreibung steht, egal wo und von wem der Magier ausgebildet wurde, wenn er die gildenmagische Repräsentation hat (und keine weiteren explizit aufgeführten und anderslautenden, mit GP-Kosten versehene Vorteile hat) muss er seine Formel laut (im SInne von: hörbar, also nicht flüsternd oder nuschelnd) sprechen. Ob weiß oder schwarz, garether oder fasarer Akademie, ist dabei sch***egal. Sie alle haben die gleiche Rep. und damit die gleichen Einschränkungen.

  • Ich kann mich @Turajin nur anschließen. Ignoriert den Fluff-Text bei den Zaubern und haltet euch an das, was die Rep. vorgibt. Die Fluff-Texte der Zauber sind immer entweder nur für eine einzelne Rep. angegeben (der Elf macht...) und/oder aus einer alten Edition rauskopiert. Man kommt auf viel weniger Probleme, wenn man die Repräsentation als das Ausgangspunkt nimmt.


    Doof wird's bei so Zaubern wie "BRENNE TOTER STOFF" "HORROPHOBIUS", und möglicherweise auch "IMPERAVI" und "BÖSER BLICK" bei denen zum Teil andere Regeln zur gebrüllten Formel gelten - siehe SILENTIUM. Hier muss das Opfer die Formel hören - ist also nochmal ein Spezialfall... (Zentrale Komponente)


    Eine Frage habe ich auch noch zu dem Ganzen: Wie sieht es denn jetzt aus, wenn ein Magier einen Zauber via Zauberspeicher aus seinem Stab herauslöst: Da für Rituale ebenfalls die Modifikationen für die normale Zauberei gelten (sollten?), müsste man mMn einen Stabzauber ebenfalls mit Spruch (zwar nur 1 Aktion) und Geste durchführen - oder? Oder können mit Spruchspeicher plötzlich alle Magier heimlich zaubern? Sollte das nicht nur mit Artefakten gehen?

    Along the shore the cloud waves break,

    The twin suns sink behind the lake,
    The shadows lengthen
    In Carcosa.

  • Wie sieht es denn jetzt aus, wenn ein Magier einen Zauber via Zauberspeicher aus seinem Stab herauslöst: Da für Rituale ebenfalls die Modifikationen für die normale Zauberei gelten (sollten?), müsste man mMn einen Stabzauber ebenfalls mit Spruch (zwar nur 1 Aktion) und Geste durchführen - oder? Oder können mit Spruchspeicher plötzlich alle Magier heimlich zaubern? Sollte das nicht nur mit Artefakten gehen?

    Geste, Formel und co. wurden ja bereits beim Einspeichern in den Stab durchgeführt. Der Zauber ist eigentlich quasi schon vollständig gewirkt, im Speicher allerdings in einer Art "Stasis". Durch die 1 Aktion wird er quasi aus dieser "Stasis" befreit und auf das (dann zu wählende) Ziel gewirkt.


    So gesehen: ja, dank des SPeichers kann ein Magier dann "heimlich" zaubern - ganz abgesehen davon, dass er damit den Vorrat der ihm zur Verfügung stehenden AsP quasi mehr als verdoppeln kann. Das macht den Zauberspeicher a) so mächtig und beliebt (vermutlich JEDER Magier, der was auf sich hält,wird früher oder später den Zauberspeicher in seinen Stab integrieren) und b) so heiß diskutiert, weil keine der anderen Traditionen etwas vergleichbar mächtiges hat.

  • Geste, Formel und co. wurden ja bereits beim Einspeichern in den Stab durchgeführt. Der Zauber ist eigentlich quasi schon vollständig gewirkt, im Speicher allerdings in einer Art "Stasis". Durch die 1 Aktion wird er quasi aus dieser "Stasis" befreit und auf das (dann zu wählende) Ziel gewirkt.

    Schon klar, aber ich frage mich, warum die Stabmagie dann völlig anders wirken soll. In meinen Augen wäre eine Formel "Stabzauber 3 - auslösen" zusammen mit der Geste "Stab auf Ziel richten" nicht so abwegig - es gibt schlicht keine Stellen dafür (oder dagegen).
    Ich bin mir halt nicht sicher, ob ein Silentium nicht auch einen Stabzauber (also ein Gildenmagisches Ritual) stören würde. In meinen Augen ist das durchaus stimmig, und würde dem zweifellos sehr (zu) starken Zauberspeicher wenigstens einen kleinen Dämpfer verpassen.

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  • Richtig. Weglassen der Sprachkomponente (lautes, im Sinne von hörbares, rezitieren der Formel) ist ein +7 Modifikator. Dabei ist es egal ob ich die Formel nur flüstere oder gar nicht spreche (entweder weil ich es will oder weil ich nicht sprechen kann - z.B. wegen eines Knebels). Weglassen einer KOmponente ist immer ein +7.

    Wenn man statt laut sprechen flüstert ist das weglassen einer Komponente? das ist doch eher ein verändern würd ich Sachen.


    Wegen Stabzauber. Steht da nix beim Zauberspeicher dazu? Wenn es eine Aktion ist die Formal Sachen ist ja Blödsinn. Das geht ja nicht :) Wahrscheinlich ist das einer der Regeln das man sie gemacht hat man einfach dachte das jeder das gleiche denkt wie der der sich die Regel ausdachte also brauch er ja nicht mehr erklären. (Text faul ist halt jeder mal) =O


    aber wenn man es auf die Repräsentationen der Magier Akademien bezieht wird jeder Magier ein Aktivierungsformel haben?


    Wo steht das ein Zauber der Gilden Magischen Repräs...Laut gesprochen werden muss? Hat jeder Zauber eine Komponente? oder manchmal mehrere? oder haben alle Zauber Alle Komponenten(S. 9 in Liber Cantiones die angegeben sind?



    Was ist der unterschied zu:
    Veränderte Technik <> Veränderte Technik Zentral

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  • Das mit dem Laut sprechen steht im WdZ S. 259:
    "Gildenmagische Zaubersprüche erfordern die vier Komponenten Sicht, Konzentration, Geste und laut und deutlich ausgesprochene Formel. Keine dieser Komponenten ist so herausragend, dass sie als Religiöse Bedingung oder Feste Gewohnheit gilt."
    Jeder gildenmagische Spruch hat diese Komponenten und wenn du eine davon verändern (oder weglassen) willst, ist die Zauberprobe um 7 erschwert.


    Zentrale Komponenten sind im LC fett gedruck (z.B.: Kontakt mit Erdboden bei Hexen) und entstehen meist aus religiösen Gewohnheiten oder Überzeugungen dieser Repräsentationen, womit sie schwieriger zu umgehen sind und deshalb eine Erschwernis von 12 bringen.


    Edit: Beim Zauberspeicher im Stab steht extra dabei, dass man keine Gesten oder Formeln ausführen muss (WdZ S.111):
    "Es sind jedoch keine besonderen Gesten oder Formeln notwendig, nur die Konzentration auf die Aktivierung, was 1 Aktion Zeitaufwand bedeutet."
    Obwohl unsere Magier gerne mit Gesten arbeiten (es sieht einfach besser aus, wenn der Magier mit den Stab im Gandalf-Stil auf den Boden hämmert, um eine Feuerwand zu erzeugen)

  • hahaha :) Das könnte so manchen Goblin in furcht versetzen und sieht bestimmt einfach cool aus


    Wegen Zentraler Kompo. Danke schön


    WdZ wer ich mir morgen mal zur Hand nehmen. Wird wahrscheinlich ein größer Text sein. Hat mich neugierig gemacht und es ergeben sich neue Fragen

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    um Fragen die mir durch den Kopf gehen, selbst beantworten zu können.
    Wo durch sich viel interessante fragen ergeben und man erkennt welches Wissen man erlangen möchte.

  • Die Zauberbeschreibungen aus dem LC stammen teilweise noch aus DSA2, und immer nur von einer bestimmten Repräsentation. Repräsentationspflichten gelten immer, egal was der Zaubertext im Liber sagt. Magier müssen also IMMER laut vernehmlich die Formel aufsagen. Auch beim SILENTIUM.

  • Sehe ich ehrlich gesagt anders.
    Einerseits wird im Liber extra darauf hingewiesen, das die beschriebene Technik für die entsprechende Rep. gilt und man sich für die Technik des Spruches in einer anderen Repräsentation an deren Beschreibungen orientieren soll(muss). Ob das nun Techniken, wie aus DSA 2/3 sind ist ja dann in dem Moment egal, da sie trotzdem als bindend dargestellt werden (Liber S.4).
    Andererseits (und wie ich finde in manchen Fällen ausschlaggebend) wer sagt denn, dass der Zauber, wie er im Liber steht nicht mal vor Urzeiten von jemanden per Zauberwerkstatt (oder einem Äquivalent) entsprechend modifiziert wurde und laut WdZ ist es sogar nur eine kleine modifikation eine Komponente der Technik bei einem Zauber rauszulassen (siehe WdZ S.41).


    Aber im Normalfall müssten natürlich alle Komponenten in einem Zauber vorliegen. :)

    An icon will fall. A god will awaken. A Primarch will rise. The galaxy will burn.

  • Wie bei vielem in DSA 4.X hast du hier zwei Aussagen - Flufftext zu Zauber X und allgemeine Vorschiften für Repräsentation Y - die sich zum Teil sehr deutlich gegenseitig ausschließen, aber den Anspruch haben, richtig zu sein.
    In meinen Augen ist es sinnvoller, von einer allgemeineren Regel, die von der Rep. abhängt auszugehen und im Zweifel diese anzuwenden, wenn es ein technisches Problem gibt, als auf den zusammenkopierten Fluff aus alten Editionen zu verlassen, der zu einem ganz anderen Regelsystem gehört.


    Es können z.B. alle Gesten mit und ohne Zauberstab durchgeführt werden, was manchmal affig bis unmöglich aussehen würde. Und bei so Sachen wie Animatio Stummer Diener frage ich mich manchmal, wie das überhaupt sinnvoll funktionieren soll.


    Natürlich bleibt es dir und deiner Gruppe völlig frei, zu entscheiden, was ihr für gut und richtig haltet, ich hingegen bin klar dafür, das die Rep. den Ausschlag gibt.


    Edit: Außerdem: Für maximal 1/4 ist jeweils die Richtige Repräsentation ausformuliert, beim Rest muss man ohnehin über die allgemeine schiene gehen. Statt jetzt bei jedem Zauber zu schauen, wie der gerade angegeben ist, kann man sich das zumindest schon mal sparen.

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    Edited once, last by Sternenfaenger ().

  • Richtig, stimmt, aber lese dir doch bitte meinen Post durch ;)


    Wären Zauber die jemand mittels Zauberwerkstatt so modifiziert, das sie keinen Spruch (als Bsp.) benötigen, die man, von einem Magier ausgehend, dann auch in Gildenmag. Repräsentation bekommt bei deiner Gruppe denn trotzdem auf einen Spruch angewiesen, nur weil sie in der Gildenmag. Rep. vorliegen?
    Ich hoffe doch mal nicht, denn dann wäre das Ganze ja absolut sinnfrei. (zugegeben, wenn man ohne Zauberwerksatt als Gruppe spielt bietet sich der Punkt nicht :) )
    Und genau das war ja meine Begründung, wieso manche Zauber also vlt auch ohne einen Spruch auskommen mögen.


    Im Zweifelsfall die allgemeingültigere Regel zu verwenden ist natürlich klar, aber wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel.



    PS.: Nur um das nochmal klar zu stellen, Ich bin auch dafür, dass Gildenmag. Sprüche in der Regel alle Komponenten der Rep. erfordern.... aber halt auch nur in der Regel.

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  • Andererseits (und wie ich finde in manchen Fällen ausschlaggebend) wer sagt denn, dass der Zauber, wie er im Liber steht nicht mal vor Urzeiten von jemanden per Zauberwerkstatt (oder einem Äquivalent) entsprechend modifiziert wurde

    Indirekt: das Regelwerk. Das sagt "Gildenmagische Repräsentation = laut gesprochene Formel". Im Regelforum wurde einmal von Alex Spohr die Aussage "Repräsentationsbeschreibung vor Flufftext-Beschreibung der Zaubertechnik" getätigt, und in "Hallen arkaner Macht" wird etwas zu der Möglichkeit gesagt, zu Beginn bereits (von einem Lehrmeister gelehrte) durch die Zauberwerkstatt veränderte Zauber zu beherrschen. Da dort explizit darauf eingegangen wird, kann man davon ausgehen, dass alle Zauber im Liber die unmodfizierte "Grundform" darstellen.
    Und zuletzt bliebe die Gegenfrage: wo steht, dass ein bestimmter (und welcher?) Zauber im LC bereits durch die Zaubewerkstatt modifiziert wurde?

  • Das ist ja grade der Punkt, es steht nicht da, dass es so ist, aber eben auch nicht, dass es nicht so ist. Ist der Herr Spohr ein Autor für Ulisses? Und selbst wenn, wie schon angemerkt, widersprechen die sich gerne mal vorne und hinten. Und wenn es dann solche Zauber, wie den Umbraporta von den Durak gibt gehe ich davon aus, dass die auf Heimlichkeit setzen und nicht in der nächtlichen Ortschaft herumrufen.
    Bsp. für einen modifizierten Zauber wäre wohl der Levthans Feuer, der von der hexischen in die gildenmag. Rep. "übersetzt" wurde.

    An icon will fall. A god will awaken. A Primarch will rise. The galaxy will burn.

    Edited once, last by Caledor ().

  • Ist der Herr Spohr ein Autor für Ulisses?

    Die Frage ist jetzt ein Witz, oder?


    EDIT:
    Für den Fall das die Frage ernst gemeint ist:
    Ja, ist er. Nicht nur Autor, sondern Redakteur. Festangestellter bei Ulisses. Zusammen mit Daniel Simon Richter alqo quasi "Chef vons Ganze" (auf DSA bezogen). Zu DSA4.1-Zeiten "Regelexperte". Hat im Ulissesforum in einem entsprechenden Thread Unklarheiten (wie eben die "Repräsentation" vs. "Flufftext bei den Zaubern") offiziell geklärt. Daraus stammt dann auch die Setzung: Repräsentation vor individueller Bescheibung. Immer.
    Bei DSA5 ist er Hauptregelautor.

    Edited once, last by Gast ().