Beiträge von Pack_master


    Ehrlich gesagt empfinde ich das als... völlig sinnfrei? Du willst es also nur machen, um etwas Abwechslung zu haben, ohne tieferen Hintergedanken?


    Dann ein ernstgemeinter Tipp: Lass es.

    Wenn man einen SC in einen Pakt reitet, sollte das entweder ein ganzes Abenteuer für sich sein (in dem Falle, dass er das Ding wieder loswerden will) oder du musst dich darauf einstellen, dass das kompliziert wird. Denn du musst auch mehreres bedenken wenn er den Pakt behält: hält er ihn geheim, wie reagieren die anderen SCs darauf usw usf. Ein Pakt zieht in einer auch nur mäßig toleranten Gruppe einen extremen Rattenschwanz nach sich, in einer "guten" Gruppe ist er außer Frage als dauerhafte Erscheinung (siehe mein erster Punkt, Abenteuer um ihn loszuwerden). Im schlimmsten Fall verbrennt der Rest der Gruppe den anderen SC nach Exorzismus auf dem Scheiterhaufen.

    Nein... ein Pakt ist ein Mittel einem Charakter Tiefe, Fähigkeiten und spielrelevante Elemente zu verleihen oder um eine Geschichte zu ersinnen, die sich wesentlich auf einen Charakter (oder die ganze Gruppe) auswirkt.


    Ich würde als Meister einem Helden keinen Pakt aufzwingen, es sei denn, dass Abenteuer sieht es vor oder der Spieler gibt sein Einverständnis.

    "Einen Pakt aufzwingen" wird sehr oft schief gehen. Keiner meiner Chaaktere würde ich einen Pakt eingehen lassen, ich würde sie tatsächlich eher draufgehen lassen.


    In der Wildermark-Kampagne gibt es ein Abenteuer, in dem einem ein Minderpakt aufgezwungen wird - und auch wenn darauf eingegangen wird, dass man es anders lösen könnte, halte ich es für sehr schlechtes Design.

    hinzu kamen in diesem Fall dann noch die schlichte Neugier nach dem ganzen Drama um den Film und die Hauptdarstellerin selbst.

    Ich habe ehrlich gesdagt noch nie auf sowas etwas gegeben. War doch schon bei den letzten Star Wars-Filmen so. Immer wieder faszinierend wie rassistisch und sexistisch gerade Amis sind, wenn es um Hauptdarsteller geht.

    (ja, ich weiß dass das nicht wirklich der Fokus hier war, aber ernsthaft, diese Diskussionen sind schon in der Basis lächerlich)

    Okay, also Minderpakte ohne Ausweispflicht; Seelenpakte mit. Hab ich das richtig verstanden?

    Und am besten keine absoluten Entweder ... oder ... Szenarien, sonder besser Leicht vs. Schwer. Außerdem den Spieler vor der endgültigen Entscheidung aufklären. Das ist auch schon mal hilfreich, danke an alle.

    Naja, das mit dem Aufklären finde ich, kommt schon auf die Gruppe an. Langjährige Spieler, gerade solche die sich mit Dämonologie oder Geweihten gut auskennen, sollten das von sich aus erkennen - und gerade bei Spielern oder Gruppen mit dem entsprechenden Hintergrund (oder gar Themen-Gruppen) würde ich nicht explizit aufklären.

    Ein Exorzismus von Besaessenen oder Paktierern ist je nachdem vielleicht schwierig, endet aber nie automatisch mit dem Tod des Ziels. Bloß Praioten haben da so ein Faible fürs reinigende Feuer währenddessen oder danach. Hat auch einen guten Grund, den jemand der einmal erfolgreich versucht wurde, ist danach anfälliger für weitere Versuchungen (also die Probe zu widerstehen ist zusätzlich modifiziert) ( er ist also praktisch Ziel jedes möglichen Paktgebers in Sichtweite - und es gibt eine Menge kreative Arten, in Versuchung geführt zu werden).

    Ehrlicher Tipp: gebt ihr die Chance, Punkte umzuverteilen oder einen neuen Charakter zu machen. Denn ernsthaft: wenn die anderen in der Gruppe nicht sofort den nächsten Boroni oder die nächste Akademie aufsuchen, läuft was falsch. Wenn sie mehr kämpfen will, soll sie einen neuen Charakter machen der besser kämpfen kann, oder den alten umsteigern/nachsteigern, damit sie es kann. Den Weg über eine Besessenheit, die immer dann aufploppt wenn esnützlich ist, ist... unfair allen anderen gegenüber.


    Und Geister können problemlos ausgetrieben werden ohne den Besessenen zu schädigen. Kann man in jedem Borontempel und jeder Magierakademie mit links.

    Ich stimme zu. Wenn man auf drei verschiedene Arten versucht, an Infos zu kommen, aber keine davon etwas bringt, stempelt man das als Spieler als vergebene Liebesmüh ab und macht woanders weiter. Da rede ich aus eigener Erfahrung.


    Du musst den Spielern Teilerfolge gönnen um sie bei der Stange zu halten. Ansonsten winken sie sehr schnell ab und lassen das ganze Abenteuer links liegen.

    Ich denke nicht dass es da auch nur irgendeinen Aufschrei gibt. Erstens: der Geweihte hat es willentlich getan. Die Konsequenz wäre, dass die Kirche ihn rausschmeisst da er unverantwortlich handelt. Für einen kleinen Geweihten tritt man kein derartiges Chaos los, wenn es selbstverschuldet ist.

    Zweitens: wie soll irgendwer davon erfahren?