Letternmanufaktur : In diesem Fall weiter bei Abschnitt ...

Orkenspalter Infokanal via Telegram
Für die demnächst anstehende Wartung (Aktualisierung der Forensoftware) als auch für gelegentliche Informationen rund um den Orkenspalter, Fantasy & Rollenspiel steht Euch ein kleiner Infokanal via Telegram zur Verfügung. Interessierte können diesen Kanal gerne betreten.

Zur Abwechslung treiben mich, ganz abgesehen von dem Schrecken und den Schlaflosen Stunden die mir orkenspalter Gestern mit dem neusten Beitrag im Neuigkeiten Blog beschert hat, wieder einmal Gedanken zu Soloabenteuern um. Die helfen die Frustration, die sich beim lesen von Gesetzestexten fast unweigerlich aufbaut, in produktivere Bahnen zu lenken. Oder zumindest sollte es so sein. Ob es gelingt bleibt abzuwarten.


Erste Erfahrungen mit dem Schreiben eines Soloabenteuers habe ich ja schon mit Querella gemacht, das man hinter diesem Link im Scriptorium Aventuris finden kann. Inspiriert zu diesem ersten Solo haben mich ja die Verschwörung der Magier und eine Perle die man hier im Downloadarchiv finden kann, das Solo Nebel der Vergangenheit. Im Vergleich ist Querella natürlich kurz und man merkt wohl auch, dass es mein erster Gehversuch in diese Richtung war.


Nun kam mir der Gedanke, dass ein umfangreicheres Solo doch auch gleich viel umfangreicher sein könnte. Zweihundert Abschnitte oder etwas mehr sind für DSA Solos durchaus normal und auch Solos mit knapp unter fünfhundert abschnitten habe ich schon in der Hand gehabt. Wie umfangreich müsste ein Solo also sein um sich deutlich abzuheben? Soll es gar eine Größenordnung mehr sein? Zweitausend Abschnitte statt Zweihundert? Mir schwindelt schon beim Gedanken daran, aber möglich wäre es sicher. Schnell würde sich so ein Projekt natürlich sicher nicht schreiben, wenngleich ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich die vergleichsweise kurzen Abschnitte eines Solos schneller schreiben als die längeren Kapitel einer Kurzgeschichte.


Wie könnte man sich noch abheben? Mit dem Inhalt oder der Bandbreite der möglichen Enden? Ich werde mal versuchen beides zu kombinieren. Oder nicht? Hat ein Solo seinen reiz, wenn der Protagonist am Ende, je nachdem welches er erreicht, Dämonenpaktierer oder Priester des Rattenkindes oder aben auch der strahlende Held sein kann? Direkt verzahnt damit ist natürlich auch immer die Frage, wie düster und dabei auch explizit darf der düstere Pfad werden? Man will den Spieler bzw. Leser der so einen düsteren Pfad durchs Abenteuer ja auch versehentlich erwischen kann nicht vollends vor den Kopf stoßen. Fragen über Fragen ...