Optrilith als Kristallkugel

  • Da meine Frage nicht zu 100% mit Regeln erklärt werden kann, wollte ich das lieber hier und nicht in kFkA posten.


    Ich habe demnächst vor, meinem Magier einen neuen Magierstab anlässlich seiner Ernennung zum Erzmagier anzufertigen, da ich mit dem Alten eh nur bedingt zufrieden war. Er hat vor einiger Zeit Optrilith bekommen und würde daraus nun gerne die Kugel für seinen Stab anfertigen.

    Hier stellt sich nun für mich und auch meinen SL die Frage, was diese vielleicht für Boni/Mali geben könnte, da es ja doch ein besonderes Material ist und ich es schade fände, wenn es sich wie 0815 Bergkristall verhält. Mir geht es dabei gar nicht um welterschütternde Effekte, mir würden auch schon Kleinigkeiten reichen, die über, ich habe einen in Aventurien einmaligen Zauberstab hinausgehen.


    Vielen Dank schon mal für etwaige Ideen

  • Hum...

    Ich weiß ja nicht.

    Optrilith ist letztlich einfach "nur" ein durchsichtiges, an helles Milchglas erinnerndes, Gestein. Welches in Myranor in großen Mengen im Häuserbau (von Villen und co. natürlich) benutzt wird.

    Und die Variante welche klar und funkelnd ist, unterscheidet sich schon optisch Praktisch nicht von Bergkristall. So das ich jetzt nicht wüste, warum sich das Zeug als Kristallkugel anders verhalten sollte.

    Klar, in Aventurien kommt beides nicht natürlich vor... Aber nur deswegen würde ich dem jetzt keine magische Besonderheit, jenseits der von Bergkristall zumindest, zusprechen wollen.


    Falls man es doch möchte...

    Verdopple einfach die Boni von Berkkristall und geb ggf. noch einen weiteren Slot dazu. Das ist weder "to much", noch Uninteressant und Unpassend.

    Meiner Meinung nach natürlich :D

  • hm, ja ich hab leider nicht die Regelwerke zu Myranor und das was ich so gelesen habe, da sollte es sehr magieaffin sein und es klang halt immer so, als ob es ein total toller Stein ist in allem was mit Magie zu tun hat, wenn dem natürlich nicht so ist, ist es logisch, dass da nicht groß was anders am Ende bei rum kommt.

  • Man macht aus den hoch reinen halt Astrilite. Das sind Kraftspeicher und das nicht mal schlechte.

    Allerdings muss man sie dafür halt noch vorbehandeln, speziell Fassettieren und mit einer speziellen Sigille versehen.

    Von Natur aus, sind sie jetzt nicht magieafiner als Bergkristall auch (wohl gemerkt: die hoch reinen Kristalle davon. Nicht das normale Baugestein). Jedenfalls sehe ich dafür keine wirklichen Hinweise.


    Ich hab ehrlich gesagt auch das Gefühl, das es bei dem "hoch reinen Optrilith" um nichts anderes als Bergkristall handelt. Jedenfalls bast due Beschreibung und ich wüsste jetzt nicht, das ich irgendwo in den Myranorwerken Bergkristall als solchen gesehen habe...


    Aber klar, alles meine Meinung :)

  • Ernennung zum Erzmagier? Glückwunsch ^^ (vielleicht findest du ja irgendwann mal die Zeit, dem geneigten Mitleser ein bisschen von deiner Basiliusprüfung zu erzählen :saint:)


    Da die Informationen im Wiki-Aventuriva leider nur dünn gesät sind, arbeite ich einfach mit dem, was ich habe. Wenn du aber genaueres zu den Gestein hast, kannst du uns das gern mitteilen, davon profitieren wahrscheinlich auch die Vorschläge, die geäußert werden. Ansonsten würde mich interessieren, was dein Magier für ein Kerl ist, denn ich denke ein Magier der Rechten und ein Magier der Linken Hand werden wohl kaum auch nur ähnliche Dinge damit anfangen.


    Da der Stein als Baugestein herhalten kann, gehe ich schonmal davon aus, dass er besonders robust ist. Zudem ist er magieaffin, weiß und leicht durchsichtig. Das sind zwar jetzt schon ein paar Informationen, aber in meinen Augen nicht genug, um damit einen persönlichen und spezifischen Zauberstab zu entwerfen.


    Damit das ganze aber nicht nur ein bloßes Betteln um Informationen bezüglich deines Magiers und seiner Persönlichkeit bleibt, hier ein paar Vorschläge:


    Bei einem eher abenteuerlustigen Magier könnte die Kugel ja vielleicht immer zu seinem Herkunftsort oder vielleicht dem Ort seiner Bindung an den Magier zeigen und somit als Kompass fungieren.

    Die Kugel eines Beschwörers könnte beseelt sein und wie ein weißes, lidloses Auge alles und jeden im direkten Umfeld in die Augen (und die Seele?) starren.

    Die Kugel eines Magiers aus Donnerbach könnte verzaubert sein, dass stets ein wenig Nebel von ihr ausgeht, ganz so wie der Morgennebel im der Aue.

    Die Kugel eines Kampfmagiers hingegen, könnte von derartiger Härte sein, dass wenn er mit ihr eine gegnerische Waffe abfängt, diese stumpf wird oder gar an der Kugel zerbirst.

    Ein Illusionist mag vielleicht versuchen, die Kugel in ein Weißes Auge daraus zu erschaffen, während

    ein Magier, der sich auf Temporalmagie versteht, vielleicht eine Kugel schaffen mag, die zum Beispiel den Fortschritt eines Prozesses über die nächsten 2 Stunden darstellt, also einen sehr begrenzten Blick in die Zukunft gewähren kann.


    Wie du siehst, da gibt es ein paar nette Möglichkeiten, die jedoch von Magier zu Magier verschieden sind. Wenn ich mehr Details habe, helfe ich auch gern mit weiteren Beispielen. :)

  • ein Magier, der sich auf Temporalmagie versteht, vielleicht eine Kugel schaffen mag, die zum Beispiel den Fortschritt eines Prozesses über die nächsten 2 Stunden darstellt, also einen sehr begrenzten Blick in die Zukunft gewähren kann.

    Dazu eine Anmerkung: Beim DSA4.1-Zauber „Blick in die Vergangenheit“ steht (in ungewohnter Deutlichkeit): „Reversalis: keine Wirkung – es ist definitiv nicht möglich, in die Zukunft zu sehen.“

  • ein Magier, der sich auf Temporalmagie versteht, vielleicht eine Kugel schaffen mag, die zum Beispiel den Fortschritt eines Prozesses über die nächsten 2 Stunden darstellt, also einen sehr begrenzten Blick in die Zukunft gewähren kann.

    Dazu eine Anmerkung: Beim DSA4.1-Zauber „Blick in die Vergangenheit“ steht (in ungewohnter Deutlichkeit): „Reversalis: keine Wirkung – es ist definitiv nicht möglich, in die Zukunft zu sehen.“

    Das ist natürlich auch wieder nur relativ, denn nichts anderes als einen (sehr schwammigen und interpretierbaren) Blick in die Zukunft gewährt ja die Gabe Prophezeien. Hier könnte man also durchaus etwas machen, sofern man es nicht zu klar und präzise gestaltet. Aber eine eindeutige Zukunftsvision würde ja ohnehin das Spiel eher behindern.

    Jeder Mensch ein Magier!
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  • Berechtigter Einwand, wobei ich einen Erzmagier tatsächlich zutraue, eigene Zauberthesen zu entwickeln, immerhin ist das ja einer der handvoll besten Zauberer des gesamten Kontinents :P


    Ich hatte mir das eher so vorgestellt, dass mithilfe der Kristallkugel zum Beispiel die Entwicklung einer Chimäre (welche Eigenschaften von welchem Wesen übernommen werden) früher herausgefunden werden kann, sodass man das x-stündige Ritual gegebenenfalls eine oder zwei Stunden früher beenden kann oder der Magier vielleicht ungefähr einschätzen kann, ob das Tor noch stabil genug ist, um die Orks eine oder Zwei Stunden aufzuhalten.

    Das ganze wäre natürlich nur eine Mögliche Zukunft, praktisch das was wäre wenn es jetzt ganz genau so wie es in diesem Moment ist, linear eine Stunde weiterginge, ohne dass irgendjemand etwas verändert.

    Im Chimärebeispiel kann immer noch die Inquisition reinplatzen, im Torbeispiel kann immer noch die Ogerverstärkung eintreffen oder ein Verräter das Tor öffnen. Also lediglich der Blick in eine sehr plausible und keine Eindeutige Zukunft, alles weitere würde den Meister ja gehörig in die Bredouille bringen, ganz zu schweigen davon, dass ein solches umlimitiertes die Mitspieler schnell frustrieren könnte.

  • Solche Blicke in die Zukunft sind komplex, für mich fast zu komplex. Insofern wäre es für mich nicht falsch, wenn die Kugel kurz eine Vision zeigt, in der besagte Kugel implodiert, während sich in der Gegenwart die ersten Risse auf der Oberfläche bilden. Was der Magier dann macht und welche Schlüsse er daraus zieht, könnte interessant sein.

    ROMANES EUNT DOMUS !

  • Da der Stein als Baugestein herhalten kann, gehe ich schonmal davon aus, dass er besonders robust ist.

    Nup. ^^;

    Er ist eher spröde...

    Für Fenster und Glasdächer reicht es zwar... Aber Bauen in dem Sinne kann mit dem Stein nicht.

    Jedenfalls nicht ohne ihn magisch zu stabilisieren ;)

  • Da der Stein als Baugestein herhalten kann, gehe ich schonmal davon aus, dass er besonders robust ist.

    Nup. ^^;

    Er ist eher spröde...

    Für Fenster und Glasdächer reicht es zwar... Aber Bauen in dem Sinne kann mit dem Stein nicht.

    Jedenfalls nicht ohne ihn magisch zu stabilisieren ;)

    Das sieht Myranisches Zauberwerk anders. Da wird er als Baugestein bezeichnet, der zwar zu spröde und brüchig für Wehrbauten ist, aber ansonsten gern für prachtvolle Bauwerke genutzt wird. Eine dafür notwendige magische Verstärkung wird nicht erwähnt.


    Numaron

    In welcher Form hast du das Optrilith denn erhalten? Könnte es schon mal einen anderen Nutzen gehabt haben? Vielleicht war es tatsächlich mal ein Kraftspeicher und es sind Überreste dieser Nutzung in der Matrix verblieben, so dass nun der erste am Tag gewirkte Kugelzauber 2 AsP weniger kostet.

    Jeder Mensch ein Magier!
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  • Ja, ich hätte zu meinem Magier vl noch ein paar Worte verlieren sollen.

    Mein Magier ist ein luftaffiner Elementarist aus Olport. Als Halbelf hat er sich dazu entschieden, die Zaubertradition seiner Mutter zu lernen und hat die elfische Repräsentation noch nachträglich erlernt. Er fährt gerne zur See (was soll man auch von einem Olporter sonst erwarten) und ist ansonsten auch gerne im Freien und ungern durch große Mengen Erz von Himmel getrennt. Er ist Impulsiv, was ihn auch schon mehrmals fast das Leben gekostet hat, aber da schlägt scheinbar sein Erbe durch, da in der menschlichen Seite sein Großvater ein Nachfahre eines Luftdschinn war.

    Ansonsten ist er recht heimat verbunden, was im Zusammenhang mit seiner Impulsivität nicht immer gut ankommt, grade im Horasreich.

    Zum Zeitpunkt der Prüfung war er bei ca. 15000 AP.

    Die Zulassung zur Basiliusprüfung hat er im Rahmen des Abenteuers "Im Schatten des Elfenbeinturms" erhalten,

    Über meine Prüfung an sich, kann ich gerne später noch was schreiben, wenn Interesse besteht,. Habe nur grade nicht alle Infos, woraus einzelne Teile entlehnt wurden, von meinem SL und bin echt schlecht in Sachen kurz, aber auch nicht zu kurz zusammenzufassen.

    Knaeggebein Die Idee mit dem Zeigen zum Bindungs-/Heimatortes finde ich interessant, ich fürchte nur, dass das bei uns kaum Beachtung findet.

    Cifer Das Oprtilith habe ich im Rahmen der Königsmacher Kampagne erhalten.

    Da weder mein SL noch ich genau wussten, was man damit machen kann (irgendwie war im AB nur erwähnt, dass die welches haben) hatten wir uns drauf geeinigt, dass ich ein nicht näher bestimmtes, nutzbares Stück Optrilith bekommen habe, weil er nun auch nicht wollte, dass es dann knapp an der Menge z.B. scheitert.

    Die Idee z.B. mit dem Resten des Kraftspeichers finde ich schön. Bis jetzt hat irgendwie noch keiner unserer inzwischen vielen Magier jemals eine Kristallkugel gehabt und ich hoffe, dass ich mit meiner dann Freude habe.


    Das Holz des Stabes soll aus einer Riesenblutulme werden. Das ist eine Blutulme die im Tal der Elemente wächst und ist/wird ein Geschenk unseres Konzilsdruiden (Humus) an meinen Magier, welche sich auch sonst gut verstehen, zum erfolgreichen Beenden seiner Prüfung. Über genaue Werte des Stabes ist auch der Druide in Verhandlung mit unserem SL. Da unser SL aber kaum einer netten Idee abgeneigt ist, ist dies auch nicht so wild, weil wenn es einen schönen Vorschlag für einen Stab gibt, wird es am Ende nicht an einem Punkt Boni/Mali irgendwo scheitern.

  • Genau auf jene Stelle berufe ich mich.

    Ein Gestein aus dem man keine Wehrbauten erbauen kann, ist auch nicht Tragfähig genug für mehr als Fenster, oder Glasdächer.

    Die Stabilität eines Wehrbaus kommt nämlich nicht, bzw. nicht ausschließlich, aus der Materialstabilität, sondern zu einem großen Teil aus seiner schieren Massen.

    Und wenn selbst 6 Meter dicke Optrilith-Wänd nicht als Wehrbau herhalten können... Dann kann ich aus dem Zeug auch kein Haus bauen. Jedenfalls keines, das nicht beim nächsten großen Sturm in sich zusammen Bricht.

    Und afaik gibt es in einem Myranor-Bände auch eine Beschreibung eines Optrilith-Baus, wo gesagt wurde das dieser magisch Verstärkt wurde.

    Ich weiß jetzt aber leider nicht mehr, ob das in einem der Regelbände, in UdS oder in einem der neueren ABs. Leider... Sonst würde ich es raus suchen.

    (vielleicht hilft ja eines der besseren Gedächtnisse unserer Mituser :) )


    Aber letztlich ist es ja auch Unerheblich für die Frage hier.

    In meinen Augen gibt es jedenfalls keinen, durch den Hintergrund fassbaren, Grund, warum Optrilith als Kugelmateriel etwas besonderes hermachen sollte.

    Narrativ muss dann aber sagen, gibt es durchaus einen. Den der Klumpen ist eine Belohnung für eine bestandene (Teil-)Queste und sollte sich deswegen auch so Anfühlen.

    Und da reicht es dann idT nicht, wenn das Zeug sich einfach nur so Verhält das beste verfügbare Kugelmaterial das es gibt. Über eine Verdopplung der Boni, sowie einem oder 2 zusätzliche Slots, würde ich in diesem Fall als Minimum nachdenken.

  • Kannst du natürlich so halten, aber ich finde MyZa da schon sehr eindeutig: "Massengut" "wird genutzt, um prachtvolle Bauwerke zu errichten" - nicht "wird genutzt, um ein paar Fenster und Dächer in prachtvolle Bauwerke einzubauen".

    Jeder Mensch ein Magier!
    Avatar by Tacimur