Posts by Renard

    Zumal das ja auch bei den Mannschaften lange Standard war, weshalb die Kompanie, höchstens noch das Bataillon die höchste 'Identifikationseinheit' war, da sie klein genug sind, daß der normale Soldat zu allen bzw den meisten Offiziersnamen ein Gesicht hat. Richtige genormte und differenzierte Rangabzeichen im heutigen Sinne sind ja ein Produkt der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Ich gehe meistens von einer Grundidee aus. Das kann eine profession sein, aber meistens ist es ein Name, ein Bild oder ein paar Charaktereigenschaften. Alles weitere entwickelt sich dann, wenn ich mich länger damit beschäftige.

    Ich mag diese Idee von 'sozialem Kampf' und 'Klassischem Kampf' nicht so, aber ich bin auch nicht der Über-Sozial-Spieler und hatte ein paar miese Erfahrungen. Insofern war das System da für mich schon etwas gewöhnungsbedürftig und ich finde es auch teilweise problematisch, da man eine gewisse Gradwanderung hat und sich die Verteilung der Punkte gut überlegen muß. Entweder spielt man Mittelfeld und hat alle Bases ein bißchen abgedeckt, oder man spezialisiert sich in einem Feld und ist dann teilweise anfällig für das andere. Ich muß die Tage nochmal schauen, welche Hausregeln die Seite damals hatte, ich weiß, daß einige Merits generft und einige auch schlicht verboten wurden, weil es teilweise einfach böse war.

    In jedem Fall ist bei Spezialisierung Vorsicht geboten, im High-End-Bereich fangen irgendwann die Würfelpools an zu kippen und dann sehen die, die nicht so hart gepusht sind, im direkten Vergleich keine Sonne mehr. Was aber eben auch ein bißchen darin angelegt ist, daß die Regeln Optimierung begünstigen.


    Als Fan von Westeros fand ich das System an sich aber gar nicht so schlecht. Wenn man sich ein bißchen reingefuchst hat und die Charaktere auch entsprechend der Vorlage spielt, macht das schon Spaß.

    Freie Untote sind nicht ohne Grund ziemlich selten und auch dann nur, wenn Leute gar nicht oder nur unzureichend bestattet wurden.

    Den Unterschied zwischen Waffenknecht und Krieger macht für mich die mitschwingende Konnotation aus. Ein Waffenknecht ist deutlich anonymer und leichter als Teil einer gleichförmigen Gruppe zu denken. Der Krieger hingegen sticjht für mich eher heraus und wird sowohl allein als auch in der Gruppe individueller wahrgenommen. Eine Gruppe Waffenknechte klingt auch deutlich einheitlicher als eine gruppe krieger.

    Ich bin nicht sicher, ob das von Frosty ist, aber da gibt es auf YT irgendwo noch ein ganz nettes Video über den Khomkrieg. Ich meine irgendwo in dem Beritt fliegt auch noch was zum Jahr des Greifen rum, aber 100 % sicher bin ich nicht.

    Für mich ist das mit dem Gewissen und den Überzeugungen ein Prozeß, der mit dem Kuss beginnt, aber der Kuss an sich ändert da erstmal nichts mal eben so. Das Trauima und die 'Bearbeitungsphase' beginnen ja eben dann, wenn der Vampir feststellt, daß sein bisheriger moralischer und sittlicher Überbau für sein neues Leben jetzt nur bedingt als Richtschnur taugt und neue Überlebensmechanismen auskaspern muß, eben weil Gwissen und Überzeugungen sich nicht (überspitzt gesagt) automatisch um 180° drehen, sondern der Ex-Mensch lernen muß, wie er zurechtkommt, wozu eben auch gehört, welche seiner Moralvorstellungen und Werte ihm näher stehen und welche er früher oder später mit mehr oder weniger Bauchschmerzen über Bord wirft.

    Naja, wenn man Sabbat spielt ist es ja oft genug auch nur 'wer die erste Nacht überlebt, ist wert, daß man sich den genauer ansieht.'.
    Aber auch da gibt es solche und solche.

    Auch wenn die Erzeugerin das Kind fallenläßt, wie ein gebrauchtes Handtuch, heißt das ja nicht, daß dieses dann ohne alles dasteht. Es gibt genug leute, die sowas gerne adoptieren (auch wenn die meisten das eben auch nicht nur aus der Güte ihres Herzens tun).

    Ich muß gestehen, ich bin der altmodische Schwerter-Typ.

    Raimar von Adendorff, der Ritter aus Thuranien, ist ziemlich traditionell unterwegs. Langschwert, Kurzschwert, Zweihänder.

    Sein Greifenfurter Kollege Praiodan von Hellberge führt ebenfalls die Schwerter, allerdings keinen Zweihänder, sondern den Morgenstern.

    Meine Kriegerin Thora ist in DSA 3 wie DSA 5 mit Axt und Schild unterwegs, die Hauptwaffe ist allerdings ihr Breitschwert.

    Wo ich tatsächlich mal einige AP in die Hand genommen habe, ist die Dame Arakne, meine Vinsalter Magierin. Sie trägt ein Magierrapier, da sie es als unwürdig erachtet, Leib und Leben im Ernstfall mit einem Stock zu verteidigen.