Karmalpaktierer: Feedback-Thread & Diskussion

  • Hey,

    ursprünglich begonnen im Götter und Geweihten Forum ( HR: Karmalzauberei? IGITT! Karmale Paktgeschenke? Bueno! ), habe ich mir gedacht, dass ein Faden in "Projekte" sich lohnt. Denn immerhin gibt's jetzt das PDF (Karmalpaktierer (Geweiht aber richtig)) und daher Grund genug nicht mehr in einem Unterforum zu posten, wo primär die offiziellen Regeln im Mittelpunkt stehen.


    Habt ihr Fragen, Feedback, Anregungen oder wollt einfach euren Leseeindruck mit mir teilen? Gerne einfach posten :)


    Natan


    --

    Falls ihr mehrere Punkte habt, bitte trennt sie in drei Kategorien:


    Rechtschreibfehler/Korrektorat/Ähnliches

    S. 9 Tierpriester wurde falsch geschrieben


    Fehlendes

    Geisterführer aus AGÖII fehlt


    Verbesserndes/Inhaltliches

    S. X Du hast die Liturgie XY so verregelt, dass sich ein merkwürdiger Fall ergibt nämlich...

    S. Y Die Liturgie YX passt so nicht nach Aventurien weil...


    Das erleichtert mit die schnelle Bearbeitung :)

    Edited once, last by Natan ().

  • Dann starte ich doch mal. Das soll auch jetzt kein Meckern sein, falls es so rüber kommt :)

    S.3 1. Weihergrad -> Geweihte (Vorteil: Geweiht)haben erstmal WG 0 und können dann über dieSonderfertigkeit (Hohe Weihe I-V) weitere Weihe-grade erreichen.
    S. 6,7,10 Das Wort Wirkungsdauer, wird glaub ich falsch benutzt bzw. kann ich mir nicht vorstellen, dass es von Wert ist, die Wirkungsdauer durch Fokussierung/Verb. Fokussierung zu halbieren

    Anschließende Frage dazu: Ist durch Verbesserte Fokussierung es Möglich die Cast/Wirk/Liturgiedauer zu vierteln?
    S. 6 Bedingte Modifikationen die Mod, welche durch Fokussierung/verb. Fokussierung freigeschaltet wird wird entweder nicht aufgeführt oder es du hast halt Liturgiedauer und Wirkungsdauer synonym verwendet. Zusätzlich wird die Liturgiedauer verdoppeln der Ingrakultisten nicht aufgeführt

    S. 7 Objektweihe ist nicht aufgeführt, ich nehme an, diese funktioniert wie Initiation und klingt nach 1Jahr und Tag ab?
    S. 8 Apricarier ist Zweimal vorhanden (gleiche Spalte)

    Geisterführer aus AGW2 fehlt

    Jünger des Handwerks können die Liturgiedauer verdoppeln. Ich nehme an auch dort ist die Wirkungsdauer und nicht die Cast/Liturgiedauer gemeint
    S.8/10 Tradition der Phexkirche. Wie läuft das mit dem Handeln mit Phex? Ich könnte mir vorstellen dass man sich mit dem Silber je Steigerungsstufe eine QS dazukaufen kann. Die Festlegung wie die Tradition funktioniert behebt sich auch das Problem mit den fehlenden "Händler des Listenreichens", die das auch auf Liturgien anwenden können.
    Bleiben wir kurz bei Phex und gehen zur Liturgie "Wundersame Verständigung" dessen 2. Liturgieerweiterung es erlaub für 4KaP die QS um 1 zu erhöhen. Da das mehrfache Erzwingen solch eine QS steigerung obsolet macht, würde ich sagen, dass man QS+1 bekommt, die Liturgie aber nur QSx1-2 Stunden hält.
    Exorzismus mit der Schwierigkeit der Dämonen würd ich behaupten, dass die jeweilige Entrückungsstufe nach der Liturgie gleich den Hörnern eines Dämons sein muss. Da ist die Frage dann, kann ein Priester im schlimmstemn Fall einen 13gehörnten Dämon verbannen oder ist es nie möglich über 6 Entrückungstufen zu kommen?

    S. 9 Tierpriester wurde falsch geschrieben
    S. 10 Der Nachteil "Schwacher Karmalkörper" fehlt. Umsetzbar vllt. über den Zugewinn/Verlust einer Entrückungsstufe nach dem Cast auf einem W6 Also der Geweihte würfelt nachdem er eine Segnung/Mirakel/Liturgie/Zeremonie macht mit einem W6 und wenn er eine 1 würfelt bekommt er entweder eine Stufe drauf oder abgezogen. Ich wäre für abgezogen, da daurch das Liturgieergebnis negativ beeinflusst wird allerdings kommt man so auch um den Malus der einen Stufe rum, was wiederum teilweise ein Vorteil ist.

    Fast meinen Eindruck vergessen: Ich finde die Hausregelö gut durchdacht und gibt dem Geweihten eine neue Stelle im Spiel. Jetzt hat der Geweihte eine deutliche Abgrenzung zum Magier. Zudem geben die zusätzlichen Entrückungsstufen enormen Powerpotenzial, welches jedoch balanced ist meines Erachtens nach. Ein Geweihter mit WG6, hat in den gefälligen Talenten und ihren Eigenschaften eh Werte von 15/16 und jüngere Geweihte können die +6 auf die Probe nicht bekommen ohne übermannt zu werden. Wie gesagt, was ich gelesen habe, gefällt mir sehr gut, mal sehen ob wir am Tisch die Regeln nutzen und wenn ja, dann werde ich berichten.


    Das war erstmal mein Senf und bitte fass es als nicht als nörgeln auf. Ich finde es erstaunlich sowas aufs Papier zu schütteln als Hobby.
    Beste Grüße Angrimm

    Edited once, last by Angrimm: Eindruck hinzugefügt ().

  • Angrimm auf keinen Fall fasse ich das als Nörgeln auf, das ist super!


    Besonders wenn man viel in einem Gedankenkonstrukt schreibt, ist man irgendwann betriebsblind. Da hilft ein Blick von außen ungemein!


    Ich hab die meisten Sachen direkt einarbeiten können und werde später eine neue Version hochladen. Zu einigen Punkten antworte ich dir gerne direkt nochmal:

    Objektweihe ist nicht aufgeführt, ich nehme an, diese funktioniert wie Initiation und klingt nach 1Jahr und Tag ab?

    Der Unterschied bei der Objektweihe ist, dass der Vorteil für den Spieler selbst permanent ist. Gleichzeitig ist er aber nicht so groß, dass eine permanente Stufe Entrückung dem gerecht werden würde. Die Lösung ist also vermutlich auch nur eine zeitliche Einschränkung. Ich werde vermutlich noch ein wenig darüber nachdenken, bevor ich's ins PDF aufnehme, aber generell hast du auf jeden Fall recht.


    Jünger des Handwerks können die Liturgiedauer verdoppeln. Ich nehme an auch dort ist die Wirkungsdauer und nicht die Cast/Liturgiedauer gemeint

    Mittendrin habe ich Wirkungsdauer und Liturgiedauer verwischt und nur noch mir, dem Schreiber, war klar, was da aus meinen Tasten kam ^^ das habe ich korrigiert. Tatsächlich können die Jünger des Handwerks aber die Liturgiedauer verdoppeln und dafür eine QS einsparen; also ähnlich wie die offizielle Modifikation zum verlängern, die nicht mehr generell verfügbar ist.

    Das Verlängern ist bei vielen Liturgien ein "nobrainer", da man's immer außerhalb des Kampfes nutzen kann. So ist es eben nicht mehr für jeden vorhanden.


    S.8/10 Tradition der Phexkirche. Wie läuft das mit dem Handeln mit Phex? Ich könnte mir vorstellen dass man sich mit dem Silber je Steigerungsstufe eine QS dazukaufen kann. Die Festlegung wie die Tradition funktioniert behebt sich auch das Problem mit den fehlenden "Händler des Listenreichens", die das auch auf Liturgien anwenden können.

    Da hatte ich schonmal eine andere Hausregel geschrieben, die ich jetzt mit eingeflochten habe. Generell ist die Idee sehr ähnlich zu deiner, aber erweitert die Möglichkeiten für's Rollenspiel nochmal.

    Bleiben wir kurz bei Phex und gehen zur Liturgie "Wundersame Verständigung" dessen 2. Liturgieerweiterung es erlaub für 4KaP die QS um 1 zu erhöhen. Da das mehrfache Erzwingen solch eine QS steigerung obsolet macht, würde ich sagen, dass man QS+1 bekommt, die Liturgie aber nur QSx1-2 Stunden hält.

    Leider ist das bei dieser Liturgie nicht so einfach. Sie kostet 8 KaP => 2 Entrückung. Mit erzwingen sind wir bei 3 oder 4 mit der Erweiterung. Leider wäre das aber ohne nutzen, da die Liturgie erst bei 5 den nächsten Bonus gibt. Daher habe ich mich entschieden, die zweite Erweiterung auszutauschen und habe eingefügt, dass man dann zwei Sprachen statt nur einer erhält. Dadurch kann man auch Streit schlichten oder Verhandlungen führen, wenn zwei Parteien antreten, die beide nur in ihrer eigenen Sprache sprechen (wollen). Das macht die Liturgie etwas stärker, aber sie gehört nicht in die Klasse: Gamebreaker.

    Exorzismus mit der Schwierigkeit der Dämonen würd ich behaupten, dass die jeweilige Entrückungsstufe nach der Liturgie gleich den Hörnern eines Dämons sein muss. Da ist die Frage dann, kann ein Priester im schlimmstemn Fall einen 13gehörnten Dämon verbannen oder ist es nie möglich über 6 Entrückungstufen zu kommen?

    Meinst du: Exorzismus - DSA Regel Wiki ? Diese Liturgie ist an die SK gekoppelt. Regeln für SK und ZK Erschwernisse habe ich noch nicht geschrieben, halte da aber eine generelle Lösung am sinnvollsten, damit nicht alles sich in Kleinstregeln verliert. Am sinnvollsten scheint mir etwas in Richtung: Mindestens so viel Entrückung wie SK/ZK am Ende, aber das entwertet SK von niedrigen SK/ZK-Wesen stark. Man könnte natürlich die SK/ZK auch direkt von der QS abziehen und so meist einen kleinen Bonus geben.

    Anyway, bevor ich da etwas ins PDF schreibe, werde ich erst noch ein wenig nachdenken. Ich glaube aber, dass man intuitiv auch erstmal ohne diese Regel auskommt.


    S. 10 Der Nachteil "Schwacher Karmalkörper" fehlt. Umsetzbar vllt. über den Zugewinn/Verlust einer Entrückungsstufe nach dem Cast auf einem W6 Also der Geweihte würfelt nachdem er eine Segnung/Mirakel/Liturgie/Zeremonie macht mit einem W6 und wenn er eine 1 würfelt bekommt er entweder eine Stufe drauf oder abgezogen. Ich wäre für abgezogen, da daurch das Liturgieergebnis negativ beeinflusst wird allerdings kommt man so auch um den Malus der einen Stufe rum, was wiederum teilweise ein Vorteil ist.

    Der extra Würfel missfällt mir in der vorgeschlagenen Lösung. Ich denke die praktischste Lösung ist: Schwacher Karmalkörper: Der Geweihte wird bereits bei WG-1 übermannt.

    Entrückung abziehen möchte ich gerne ganz vermeiden. Möglichkeiten, mehr Liturgien als üblich zu wirken, soll es nicht geben.

    Ist durch Verbesserte Fokussierung es Möglich die Cast/Wirk/Liturgiedauer zu vierteln?

    Die Frage habe ich erst überlesen. Das man Verbesserte Fokussierung auch so lesen kann, hab ich nicht bedacht. Eigentlich war von mir kein vierteln vorgesehen. Als erster Gedanke kam mir nun: Das ist zu stark! Mein zweiter Gedanke sagt: Erstmal schauen.

    Antwort: Nein, es ist kein vierteln geplant gewesen, aber ich werde jetzt nochmal schauen, welche Stile verbesserte Fokussierung erlauben, welche Liturgien dadurch schneller werden und ob das irgendein Balancing kaputt macht. Ich gehe aber aktuell eher davon aus, dass nur halbieren möglich ist.

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    Für zukünftiges Feedback bitte ich darum (und das soll kein Vorwurf an dich sein, Angrimm ) Rechtschreibfehler/Ähnliches, Fehlendes und Verbesserungen an bestehenden Regeln zu trennen (das nehme ich auch nochmal in den Eingangspost auf). Das hilft mir enorm, da ich Rechtschreibfehler/Ähnliches einfach schnell abhaken kann und bei fehlenden Inhalten oder Verbesserungen etwas länger nachdenken muss (unter Umständen :P )


    [Die überarbeitete Version ist online]

    Edited 3 times, last by Natan ().

  • Angrosch zum Gruße


    So dann fang ich mal an mit weiter meckern :P

    Rechtschreibung:

    S. 15 bei der SF Aufbegehren : Aufwieeln


    Verbesserndes/Inhaltliches:

    • Was bringt erzwingen: +1QS und +1 Entrückung wodurch man es lesen kann als +2QS am Ende oder aber das gemeinte +1 Entrückung mehr wodurch sich +1QS bei der Berechnung ergibt?
    • Schwacher Karmalkörper: Übermannt schon ab WG-1? Du wechselst von WG+1 als Grenze zu -1 was ziemlich happig sein kann, da der Geweihte praktisch kaum noch eine Liturgie mit QS5 wirken kann ohne das sein Charakter von Bord geht. Das würde den Nachteil sehr stark machen, da QS eingeschränlkt werden, meines Empfindens nach. Ich würde vllt sagen, dass der Nachteil mit der schwachen Form der Entrückung, nämlich Trance, verbunden wird. Jedes Mal, wenn Entrückungsstufen aufgebaut werden wird auch eine Trancestufe aufgebaut.
    • Geweihter Karmalleib und ähnliche Konsorten. Ich spreche nur von meinen Ansichten und einer meiner Charaktere soll wie in den Romanen Phexens Diener von Dorothea Bergmann sich auch der Dämonenjagd widmen. Als Phexgeweihter wird der Kampf gegen das Chaosgezücht aber unglaublich komplex, wenn er dafür Entrückung 6 aufbauen muss. Ich würde die Sonderfertigkeiten vllt drin lassen z.B. so:

    Leider ist das bei dieser Liturgie nicht so einfach. Sie kostet 8 KaP => 2 Entrückung. Mit erzwingen sind wir bei 3 oder 4 mit der Erweiterung. Leider wäre das aber ohne nutzen, da die Liturgie erst bei 5 den nächsten Bonus gibt. Daher habe ich mich entschieden, die zweite Erweiterung auszutauschen und habe eingefügt, dass man dann zwei Sprachen statt nur einer erhält. Dadurch kann man auch Streit schlichten oder Verhandlungen führen, wenn zwei Parteien antreten, die beide nur in ihrer eigenen Sprache sprechen (wollen). Das macht die Liturgie etwas stärker, aber sie gehört nicht in die Klasse: Gamebreaker.

    Das mit den 2 Sprachen find ich elegant.

  • Was bringt erzwingen: +1QS und +1 Entrückung wodurch man es lesen kann als +2QS am Ende oder aber das gemeinte +1 Entrückung mehr wodurch sich +1QS bei der Berechnung ergibt?

    Erzwingen bringt direkt +1 QS und dann indirekt nochmal +1 QS (sieht man gut im Praiodan Fall). Ich hab's in die Fragen mal aufgenommen. Das mag erstmal recht stark wirken und es hat sicherlich seinen Nutzen aber würde man Erzwingen nicht nutzen und z.B. auf WG Entrückung kommen, hätte man noch immer eine A Liturgie mit Weihegrad + 1 QS offen. Die Einbuße ist also nicht gerade gering und zusätzlich Entrückung aufzuwenden wird sicherlich dennoch gut überlegt sein.


    Schwacher Karmalkörper: Übermannt schon ab WG-1? Du wechselst von WG+1 als Grenze zu -1 was ziemlich happig sein kann, da der Geweihte praktisch kaum noch eine Liturgie mit QS5 wirken kann ohne das sein Charakter von Bord geht. Das würde den Nachteil sehr stark machen, da QS eingeschränlkt werden, meines Empfindens nach. Ich würde vllt sagen, dass der Nachteil mit der schwachen Form der Entrückung, nämlich Trance, verbunden wird. Jedes Mal, wenn Entrückungsstufen aufgebaut werden wird auch eine Trancestufe aufgebaut.

    Argh! Das liegt daran, dass ich's möglichst prägnant schreiben wollte und beim mehrfachen Neuschreiben dann irgendwann verschluckt habe... Gemeint ist, dass der WG nur mit -1 eingerechnet wird oder elegant: WG, wie du richtig erkannt hast.

    Der Nachteil bringt 15 AP und Nachteile die 15 AP bringen sollten spürbar sein. Trance möchte ich ungerne dafür verteilen, da das zusätzlicher Verwaltungsaufwand ist. Ich kenne genug Spieler, die Trance-SF genau deswegen komplett vermeiden. Daher lasse ich's da lieber weg. Siehst du denn auch ein Problem bei der Regelung, wie sie von mir gedacht und nicht geschrieben war?

    QS 6 lässt sich für viele auch durch Sonderfertigkeiten oder Erzwingen erreichen. Besonders für wenig-karmale Konzepte finde ich es sehr passend.


    Geweihter Karmalleib und ähnliche Konsorten. Ich spreche nur von meinen Ansichten und einer meiner Charaktere soll wie in den Romanen Phexens Diener von Dorothea Bergmann sich auch der Dämonenjagd widmen. Als Phexgeweihter wird der Kampf gegen das Chaosgezücht aber unglaublich komplex, wenn er dafür Entrückung 6 aufbauen muss. Ich würde die Sonderfertigkeiten vllt drin lassen

    Den Roman habe ich nicht gelesen, aber wenn du den Nahkampf gegen Dämonen suchst und ihn aufgrund meiner Regeln nicht mehr haben kannst, dann stimmt mit meinen Regeln etwas nicht ;) => ich werde sie wieder aufnehmen. Entweder ähnlich so wie du's vorgeschlagen hast mit Verschiebung: Pro Stufe der SF kommen die Boni 1 früher oder eben einfach fest: Wenn man die SF hat, hat man auch die Boni. Die SF sind echt teuer, da darf man auch mal was springen lassen.


    [Eine überarbeitete Version wird's erst nach zum nächsten Monat (März) geben, wo ich ein paar Überarbeitungen mehr unterbringen möchte]


    Generell wäre eine simple, weiße Version auch möglich, falls jemand die Datei ohne Hintergrund bevorzugt (zum Drucken oder für weniger Speicherverbrauch) (ist natürlich aber auch immer ein bisschen Arbeit also nur anmelden, wenn ihr sie auch wirklich wollt ;) ).

    Edited 2 times, last by Natan ().

  • t und ihn aufgrund meiner Regeln nicht mehr haben kannst, dann stimmt mit meinen Regeln etwas nicht ;)

    Also nur weil ich mein Konzept nicht umsetzen/schwieriger umsetzen kann, heißt das noch lange nicht, das deine Regeln falsch sind, sondern wir beide nur ein anderen Fokus haben :)

    aber würde man Erzwingen nicht nutzen und z.B. auf WG Entrückung kommen, hätte man noch immer eine A Liturgie mit Weihegrad + 1 QS offen.

    Ich versteh deine Aussage nicht ganz. Wenn ich auf WG Entrückung komme habe ich doch eigentlich keine Liturgie mehr offen ohne Übermannt werden zu können. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?

    Trance möchte ich ungerne dafür verteilen, da das zusätzlicher Verwaltungsaufwand ist. Ich kenne genug Spieler, die Trance-SF genau deswegen komplett vermeiden. Daher lasse ich's da lieber weg. Siehst du denn auch ein Problem bei der Regelung, wie sie von mir gedacht und nicht geschrieben war?

    Bei der Vermeidung von Trance bin ich voll bei dir. Allerdings glaube ich eher, dass diese eher in den starken Nachteilen für kleine Boni und der langen Abbauzeit liegt. Aber mit deiner Karmalen Meditation und Karmale Regeneration 1+2 ist es viel einfacher/schneller diese Stufen wieder abzubauen. Z.B. mein Phexgeweihter nutzt gerne mal sein Licht des Madamals um in der Dunkelheit eine kleine Kerze zu haben, aber wenn ich nach einer Stunde nicht raus bin bin ich lieber in der absoluten Dunkelheit geblieben und habe mir profan geholfen, da ich Erschwernisse von 2 für 24h für zu stark halte. Der Verwaltungsaufwand ist meines Erachtens ja eher gering da es nur ein Zusatnd mehr ist und er ja eh schon existiert, aber das kann ja für jeden anders sein.

    Dadurch das ich Erzwingen anders verstanden hatte, sehe ich da eigentlich kein Problem mehr wirklich. Ich hätte es nur schlimm gefunden, wenn solch ein Nachteil die QS auf 4/5 kappt.



    Weitere Punkte über die man nachdenken könnte:


    Tradition der Tsakirche : Flexible Wunder lässt die Erschwernisse durch Modifikationen um 1 sinken
    Liturgieerweiterungen :

    - Wie handhabt man die, die mit höheren Kosten mehr Leute anspricht. Ist es dadurch jetzt einfach möglich oder sollten dort vllt noch "Kosten" drin versteckt werden? Macht ja schon einen Unterschied ob man 1 Bannstrahl für 3 oder 4 Entrückungsstufen wirkt.

    - Die aufrechterhaltenden Erweiterung werden abgehandelt, wie Liturgien, die aufrechterhaltend sind und der Wirker darf sich entscheiden ob er dies will?
    - Die Erweiterung Liturgiedauer modifizieren lässt dann die Modifizierung ohne Fokussierung/verbesserte Fokussierung zu?
    - Die Erweiterung Kosten modifizierbar ist ja jetzt obsolet außer man sagt sich, dass die Liturgien, die das als Verbesserung drin haben auch können. Ist ja meist nur eine Stufe Entrückung die man weniger bekommt.

    - Krankheitsbann (AGW1 S. 166 & GRW S. 327) hat das gleiche Problem wie Wundersame Verständigung mit der Erweiterung Tadelloser Heiler: das QS hinzugekauft werden können. Vllt bekommt ein behandelter Entrückungsstufen Leben dazu?
    - Die Liturgie Dämonenwall (AGW1 S.117) skaliert mit ausgegebenen KaP und erreichten QS. Wenn man die Kap mit Entrückungsstufen tauscht belohnt man Entrückung 2mal, aber wäre nicht all zu mächtig. Entrückung 6 + QS 6*3 ist halt 24 oder mit erweiterung 30 da QS*4

    Edited once, last by Angrimm ().

  • Also nur weil ich mein Konzept nicht umsetzen/schwieriger umsetzen kann, heißt das noch lange nicht, das deine Regeln falsch sind, sondern wir beide nur ein anderen Fokus haben

    Nun ich wollte Möglichkeiten nicht einschränken, sondern nur "verändern". Daher sehe ich deinen Einwand als berechtigt an. Ich dachte bisher, dass keiner den Karmalleib so spielt, aber wenn's da Spieler gibt und das nicht nur ein nettes Plus ist, dann sollte die Fähigkeit auch vernünftig verfügbar sein.



    Ich versteh deine Aussage nicht ganz. Wenn ich auf WG Entrückung komme habe ich doch eigentlich keine Liturgie mehr offen ohne Übermannt werden zu können. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?

    Das liegt daran, dass ich leider ab und zu noch in alte Terminologie verfalle (eine Erklärung, warum die Terminologie früher anders war ist nur historisch interessant und daher lasse ich das an dieser Stelle mal aus).

    Richtig wäre:

    Das mag erstmal recht stark wirken und es hat sicherlich seinen Nutzen aber würde man Erzwingen nicht nutzen und z.B. auf WG-1 Entrückung kommen, hätte man noch immer eine A Liturgie mit Weihegrad QS offen. Die Einbuße ist also nicht gerade gering und zusätzlich Entrückung aufzuwenden wird sicherlich dennoch gut überlegt sein.


    Gute weitere Punkte über die ich nachdenken werde (jetzt muss ich mir mal ne Liste machen ;) )

    Edited once, last by Natan ().

  • Moin, ich muss dich nochmal kurz belästigen:

    Woher kommen die AP Zahlen. Also hauptsächlich die Steigerungskosten 10*Steigerungsfaktor und die -90 AP für die Tradition. Aus Sicht eines Magiers kann es verwirrend sein, warum ein Geweihter nun für Traditionen weniger bezahlen muss. Oder für Liturgien, die er früher höher als 9 Steigern musste/wollte/hat , nun auf einmal 6 FW geschenkt kriegt. Ich würde gerne mal deine Überlegung dazu hören.

  • Angrimm

    Traditionskosten

    Ich wollte, dass die Tradition selbst (fast) nichts mehr kostet, da die Nachteile Geweiht zu sein, gar nicht gering sind (zumindest in meinem Aventurien). Daher habe ich überlegt, wie viel AP die Traditionsvorteile von Schamanen haben und wie viel Einschränkung ich durch die neuen Regeln gebe (immerhin kann keiner mehr eine Karmaschleuder werden).


    Ich habe daraus abgeleitet, dass die meisten Schamenen-Tradition (aufgrund der Vorteile) ungefähr 10-20AP kosten sollte (man darf ja nicht vergessen, dass Geweihter auch schonmal etwas kostet und damit die AP für Mirakel und Co Teilweise oder ganz abdeckt). Ich hatte zwischenzeitlich auch -100AP überlegt, aber das schien mir dann arg zu wenig.


    Den Rest habe ich erstmal dann einfach beibehalten in der Behauptung: Die AP sind generell zu hoch, aber die Relationen stimmen ungefähr. Die Kostenreduktion wurde also anhand eines Beispiels errechnet und dann abgeschätzt auf alle Traditionen angewandt.


    Man könnte da aber sicherlich noch weitere Unterschiede vornehmen, aber ich wollte die Regeländerung einfach halten.


    Steigerungsfaktor

    Damit bezahlt der Geweihte ja den FW9 in der entsprechenden Liturgie. Damit wird er wohl geneigt sein eher weniger Liturgien zu kaufen, weil nur "ein bisschen Leveln" nicht drin ist. Gleichzeitig wird er aber vielleicht auch eher gewillt sein eine selten brauchbare mitzunehmen, weil er sie nicht weiter steigern muss, um vollen Nutzen zu erzielen.


    Primär soll das aber einfach dazu führen, dass der Geweihte mehr AP in profane Talente stecken kann. Immerhin kommen seine Liturgien jetzt mit hohen Kosten daher und er kann viel weniger wirken.


    Der Magier mag sich im ersten Moment am Kopf kratzen, dann aber feststellen, dass er selbst mit Kostenreduktion 10 Kampfzauber sprechen kann, wo der Geweihte schon nach 2 oder 3 leer ist. Außerdem wird der Geweihte auch nicht gewillt sein, ab und zu mal mit Karma um sich zu schmeißen, da er danach für viele Dinge nicht zu gebrauchen ist und wird sich daher seine Fähigkeiten gut einteilen.

    Der Magier kann die Truhe öffnen, eine magische Brücke herbeizaubern und danach den Gegner mit Aeolito herunterschubsen und die Mauer hochklettern.

    Der Geweihte kann nur in seinem Gebiet etwas erreichen und wenn das nicht klettern ist, dann kommt er danach unter Umständen nirgendwo hin :P


    Zuletzt startet ein Geweihter noch viel profaner als ein Magier, kann er doch nur wenige Stufen Entrückung verkraften (wenn man sich an den Vorschlag mit WG 1 oder 2 hält)! Der Magier hingegen kann ohne Probleme auch am Anfang einen mächtigen D-Zauber wirken.


    Generell glaube und hoffe ich, dass ein Vergleich zwischen Magiern und Geweihten nicht trivial möglich ist und beide ihre Glanzstunde haben. Das wird vor allem das Testspiel zeigen. Die Vorsicht kann ich aber gut nachvollziehen :)

    Edited 3 times, last by Natan ().

  • Moin und Angrosch zum Gruße

    Ich hätte doch nochmal ein kleines Problem mit dem Nachteil "Schwacher Karmalkörper". Ich verstehe die Intention so wenig Würfel und so wenig unterschiedliche Zustände wie möglich, doch ich persönlich finde den Nachteil unabhängig wie viel er kostet sehr hemmend bzw. folgende Sache:
    Die Charaktererstellung geschieht, die Spielerin entscheidet sich für eine Geweihte und startet ganz am ende der Nahrungskette als Priester =WG1. Für die Spielerin wird der Nachteil Schwacher Karmalkörper sehr unattraktiv, auch wenn sie weiß, dass mit einem höheren Weihegrad der Vorteil nicht mehr soviel ausmachen wird. Aber am Anfang ist ihr mit WG1 nichtmal eine Segnung oder ein Mirakel möglich, bei WG 2 kann sie höchstens eine A-Liturgie mit QS1 schaffen etc. Die Spielerin würde sich also vorallem am Anfang wo das Abenteuerleben schon recht schwer ist stark ins eigene Fleisch schneiden und auch ihre Priesterin am Anfang sehr schlecht ausspielen können. Bsp: "Sehr geehrte Tsapriesterin, könnt ihr meinen frischgeborenen Sohn segnen? Ne geht leider nicht, da mich die Präsenz der Göttin dann überrollt."
    Ich bin auch ehrlich, dass selbst wenn ich dem Meister vertraue, ich meinen Charakter mit Übermannt aus der Hand geben wollen würde. Aber wie gesagt, dass ist meien Empfindung zum Nachteil.

  • Angrimm ich kann deinen Einwand gut nachvollziehen. Ich hatte primär mit dem 2WG angefangen zu rechnen und fand's dann passend. Ich sehe aber ein, dass besonders auf WGI der Nachteil sehr einschneidend ist.

    Ich werde nochmal darüber nachdenken und unter Umständen den Nachteil ganz fallen lassen, falls ich ihn nicht anpassen kann.


    In jedem Fall würde ich den Nachteil nur behalten, wenn mir eine Regel einfällt, die ihn ohne große Würfel- oder Zustandsverwalterei abhandelt. Außerdem sollte 'Schwacher Karmalkörper' wenn möglich das Wirken teurer machen (in welcher Form auch immer) und vergleichbar mit anderen 10AP Nachteilen sein.


    Eine Lösung, die mir gerade spontan einfällt, wäre die Erschwernisse pro Entrückung zu erhöhen. Anyway: Ich werde da weiter drüber nachdenken und nehme den Nachteil nochmal mit in die Überarbeitung.

  • So... ich hab für die meisten Punkte schon Erstlösungen gefunden, wo man im Spiel noch sehen muss, wo das hingeht. Ich hab mich entschieden alle größeren Änderungen (mehr als Neuformulierungen) blau zu markieren.

    Jede Version wird also blau markiert haben, was in der Version neu dazu gekommen ist, um eine bessere Übersicht zu gewährleisten. Mit der folgenden Version werden sie dann wie der restliche Text schwarz.


    Über die Sonderfertigkeit Verbesserte Fokussierung zerbreche ich mir grade noch den Kopf. Der ursprüngliche Bonus: Man darf Liturgiedauer immer modifizieren, ist bei Liturgien echt nicht besonders stark. Die doppelte Verkürzung der Liturgiedauer ist aber etwas zu stark, da es sich dabei um eine erweiterte Liturgiestilsonderfertigkeit handelt.


    Ergo suche ich jetzt aktuell nach einem anderen passenden Effekt...


    [Nächste Version gibt's morgen]

  • Moin,

    Ich werf mal die Idee von Trance rein, auch wenn ich weiß, dass du da eher kein Fan von bist. Man kann die Liturgiedauer vierteln, bekommst aber eine Stufe Trance dafür.

  • Angrimm das vierteln wird zu stark und widersteht auch so ein bisschen der Idee des Geweihten, der nicht mal eben schnell wirkt (was für mich nicht ganz essenziell ist, aber Liturgien mit 4 Aktionen Wirkungsdauer auf einmal in einer zu pushen, ist schon sehr stark). Ich bin gerade einmal sämtliche 16 Aktionen Zauber und alle 4 Aktionen Zauber durchgegangen und der Effekt scheint mir einfach zu stark, um das einer erweiterten Liturgiestilsonderfertigkeit zu geben. die nicht darauf zugeschnitten wurde. Folglich würde man fast immer diese Liturgiestilsf nehmen, die einem diese Verkürzung in einer Erweiterung ermöglicht.


    Eine weitere Verkürzung für eine so große Gruppe (recht viele können diese erweiterte SF erlernen) halte ich deshalb erstmal nicht für wünschenswert.


    Idee:

    Verbesserte Fokussierung - Der Geweihte kann seine Aktion bis an den Anfang der nächsten Kampfrunde verschieben. Er kann sie dann nur für einen Segen oder eine Liturgie benutzen. Möchte er dies nicht, verfällt die Aktion. Dadurch kann der Geweihte die Aktion auch zum sprechen einer Liturgie verwenden, die er vorher noch nicht begonnen hat



    EDIT:

    Zusätzlich missfällt mir das mit der Trance ^^ (man muss ja ehrlich sein)


    -

    Beim schwachen Karmalkörper schwanke ich aktuell zwischen:

    1. Der Geweihte erleidet -X auf Übermannungswürfe (gefühlt etwas zu wenig für die Menge an AP, die man bekommt)
    2. Der Geweihte erhält eine zusätzliche Erschwernis von Y, wenn er mindestens eine Stufe Entrückung hat (gefühlt etwas hart, weil es den Spaß nimmt)
    3. Mirakel benötigen doch Entrückungsaufbau von 1

    -

    Außerdem wird noch fleißig gesammelt, was verbessert oder erstmals beschrieben werden kann :)

    Edited 4 times, last by Natan ().

  • Zusätzlich missfällt mir das mit der Trance ^^ (man muss ja ehrlich sein)

    Okay das dachte ich mir schon fast :)


    Aber vllt in eine andere Richtung denken. Und zwar eine Angleichung an Altes Zwergenwissen und Mirakelmacht.
    Also AP Kosten erhöhen, und dann irgendwas in Richtung Erleichterung +1 bei einem Mirakel oder +1FW noch drauf, vllt. sogar ein zweites Mirakel am Tag. Irgendwas in die Richtung.
    Aber am Ende ist es deine Spielhilfe und du bestimmst das Balancing :P

  • Angrimm


    Aber vllt in eine andere Richtung denken. Und zwar eine Angleichung an Altes Zwergenwissen und Mirakelmacht.
    Also AP Kosten erhöhen, und dann irgendwas in Richtung Erleichterung +1 bei einem Mirakel oder +1FW noch drauf, vllt. sogar ein zweites Mirakel am Tag. Irgendwas in die Richtung.
    Aber am Ende ist es deine Spielhilfe und du bestimmst das Balancing

    bei dem Nachteil jetzt oder bei verbesserte Fokussierung? Bin ein wenig irritiert ^^


    [Neue Version ist online]

  • Moin,


    Achso das war eher auf die erweiterte SF bezogen. Nicht auf den Nachteil. Also das die SF anstatt der Liturgiedauer einen Bonus auf Mirakel gibt, da die Geweihte sich besser auf die überderische Präsenz/Nähe zum Gott und seinen Aspekten konzentrieren kann.


    Zu dem Nachteil: Heißt das ein Mirakel welches Entrückung 1 braucht gibt auch noch ein Entrückung oder hast du in der neuen Version die Mirakelvorraussetzung runtergestuft?
    Ansonsten der Nachteil eingeschränkter Sinn (Sicht) bringt auch 15 AP und gibt Erschwernisse auf 2 bei Sinnesschärfeproben. Ansonsten finde ich, dass auch Mirakel ne Entrückungsstufe aufbauen vllt auch nicht so schlecht? Weiß bloß immer nicht ob dies nicht eher ein Vorteil, denn ein Nachteil ist...

  • Zu dem Nachteil: Heißt das ein Mirakel welches Entrückung 1 braucht gibt auch noch ein Entrückung oder hast du in der neuen Version die Mirakelvorraussetzung runtergestuft?
    Ansonsten der Nachteil eingeschränkter Sinn (Sicht) bringt auch 15 AP und gibt Erschwernisse auf 2 bei Sinnesschärfeproben. Ansonsten finde ich, dass auch Mirakel ne Entrückungsstufe aufbauen vllt auch nicht so schlecht? Weiß bloß immer nicht ob dies nicht eher ein Vorteil, denn ein Nachteil ist...

    Genau das heißt, dass der Geweihte Mirakel und Segen nicht kostenlos wirken kann. Das mag erstmal nicht besonders schlimm klingen, aber mit mächtiger Mirakelmacht sind das +3 kostenloser FW pro Tag weg! Und bei den Segen ergehts dem Geweihten ähnlich (wenn auch nicht gleich).


    Also ist es definitiv eine Einschränkung, aber keine die katastrophal ist.



    Also das die SF anstatt der Liturgiedauer einen Bonus auf Mirakel gibt, da die Geweihte sich besser auf die überderische Präsenz/Nähe zum Gott und seinen Aspekten konzentrieren kann.

    Wäre auch eine Möglichkeit. Ich habe nun keine Verkürzung erlaubt, aber eine größere Anpassung. Durch die aktuelle Regel kann man seine Aktion erst in der nächsten KR für eine Liturgie nutzen und damit kann man eine Runde länger noch reagieren (Paraden z.B.) und kann weniger unterbrochen werden. Zudem hat man den Vorteil, dass man besser an die Situation angepasst wirken kann.

  • Ideen bezüglich des Traditionsbonus der Trollzacker:

    Quote from Trollzacker

    # Lebenstausch: Trollzackerschamanen können entscheiden, statt KaP für eine Liturgie oder Zeremonie einzusetzen, stattdessen auf LeP zurückzugreifen. Dies müssen sie vor dem Wirken der Liturgie entscheiden. Die Kosten der LeP sind identisch mit den Kosten der KaP der Liturgie.

    Man könnte den einfach 1zu1 übernehmen oder ihn abändern. Generell war meine Intention mit diesen HR zu verhindern, dass Möglichkeiten existieren, den Geweihten zur Liturgieschleuder zu machen. Daher überlege ich, ob die Verwendung vielleicht nur einmal pro Tag oder vergleichbares möglich ist.

  • Wie versprochen Taranis gehe ich nun ausführlich auf deine beiden Beobachtungen ein.

    Quote from Taranis

    Ohne es wirklich mal zu testen, sind mir jetzt zwei Dinge aufgefallen:

    (1) – Warum kosten die karmalen Traditionen so viel AP weniger? Sie müssen doch nicht wirklich an anderer Stelle mehr bezahlen, oder?

    (2) – "Liturgien die gegen SK/ZK gerichtet sind, verlieren QS in der Höhe der SK/ZK" Das erscheint mir sehr heftig. Man kann auch auf erfahren ohne weiteres SK/ZK 3 schaffen und das würde einen WG 1 oder 2 Geweihten schon einmal völlig entkräften.

    (Nummerierung durch mich)


    Quote from Taranis

    (1) – Warum kosten die karmalen Traditionen so viel AP weniger? Sie müssen doch nicht wirklich an anderer Stelle mehr bezahlen, oder?

    Ausgehend von einer Schamanentradition (Fjarningerschamane) habe ich überlegt, wie viele AP der direkte Boni aus der Tradition Wert ist. Ich hatte damals überlegt, ob ich 80-90AP wiedergebe und somit den direkten Boni mit 10-20AP abschätze. Ich habe mich am Ende für 90AP entschieden, aber genauso gut hätte ich mich für 80 entscheiden können. Mir ging es vor allem darum, am Anfang lieber erstmal zu viel AP zu geben, um dann zu schauen, was die Spieler mit diesen extra AP machen und ob das zum Problem wird.


    Warum kostet die Erlaubnis Karmaenergie und Mirakel zu verwenden nichts mehr?

    Mirakel

    Nun... Mirakel sind nur noch ein kleines extra und kein zentraler Aspekt mehr. Sie können nicht mehr allzuoft gewirkt werden, daher lassen sie sich in AP nicht gut messen. Sie sind mehr cool als stark. Sicher, sie haben noch immer ihre Bedeutung, aber deutlich schwächer als nach Standard-DSA5.


    Karmaenergie

    Anstatt auf Kosten zu setzen, setze ich auf Verantwortung / Verpflichtungen, die stärker einschneiden sollen als zuvor. Ich erwarte von den Spielern konsequenteres ausspielen der Entrückung und bin dafür bereit auch mehr zu geben.

    Abgesehen davon gelangt man erst deutlich später an starke Liturgien und ist am Anfang primär auf seine profanen Talente beschränkt. Das führt dazu, dass im späteren Verlauf andere Profane Charaktere sich auch stärker von dem Geweihten abheben können und der Geweihte nicht wirklich irgendetwas wegschnappen kann. Er ist zudem nicht mehr eine Karmaschleuder, die 3-4 mal eine starke Liturgie wirken kann.

    Demnach sind Geweihte bei mir schwächer bzw. anders stark als DSA5-Geweihte.


    Möchte man das anders ausdrücken: Geweihte kosten bei mir deutlich weniger, können aber selten extrem übermächtig werden.


    Ein Geweihter, der eine Kampfliturgie 10 mal wirkt, ist bei mir unvorstellbar. Selbst 6 mal ist schon extrem selten.


    => Ziel war es also schwächere Geweihte zu bauen, damit genug AP übrig bleiben, um auch den profanen Teil des Geweiht-Seins ausbilden zu können und nicht kamalidioten zu werden.


    Dadurch heben sie sich auch extrem von Zauberern ab.


    Quote from Taranis

    (2) – "Liturgien die gegen SK/ZK gerichtet sind, verlieren QS in der Höhe der SK/ZK" Das erscheint mir sehr heftig. Man kann auch auf erfahren ohne weiteres SK/ZK 3 schaffen und das würde einen WG 1 oder 2 Geweihten schon einmal völlig entkräften.

    Wie ich bereits gesagt habe, ist das nicht schön gelöst. Mir fiel leider auf die schnelle keine bessere Lösung ein. Da bin ich echt für Vorschläge offen. Ich habe überlegt, ob ich das bei Liturgien einfach unter den Tisch fallen lasse und aktuell scheint mir das die einfachste Lösung. Ich könnte aber verstehen, wenn eingefleischte DSA5 Spieler das problematisch finden. Immerhin würde SK und ZK abgewertet werden (auch wenn man selten Geweihte als Gegner hat). Da bin ich für Vorschläge offen :)