Karmalpaktierer 1.0.2

Hausregel für "richtige" Geweihte in DSA5

Dies ist der Erstentwurf für meine Hausregel für "richtige" Geweihte in DSA5. (Feedbackpflicht? Nein. Aber wäre echt cool :) )


Wichtigste Änderungen

Statt KaP wird die Karmaenergie nur noch über Entrückung verwaltet.

Liturgien (Liturgien und Zeremonien) benötigen keine Probe mehr. QS wird durch Modifikationen, SF und, primär, Entrückung bestimmt.

Geweihte kosten deutlich weniger AP, können aber weniger pro Tag wirken; dafür teilweise stärker; insgesamt sind sie seltener "leer", da mehr AP für das profane Talent bleibt.

Weihegrad als Maßeinheit für karmale Stärke.

Ein Geweihter des höchsten Weihegrad könnte ~6 * eine 4 KaP-Liturgie wirken oder 1 * eine 128 KaP-Liturgie wirken. Dadurch werden die teureren Liturgien mit ins Spiel genommen.

Stimmigere Lösung für pKaP, die das Rollenspiel anregt und viele Möglichkeiten für Meister bietet.

Mirakel kosten keine KaP und können nur einmal pro Tag verwendet werden.

Segen kosten keine KaP und sollen "passend" verwendet werden. Götter können Segen auch für eine Woche deaktivieren bei Übergebrauch.


Was passt noch nicht

Ziemlich sicher ist die Lösung für gemeinsames Liturgiewirken zu stark. Auf der anderen Seite war's bisher viel zu schwach und selten trifft man auf seinesgleichen und will etwas wirken...


Quellen:

Hintergrundbild ist von Pixabay, Text ist von mir.

  • Version 1.0.2

    Bedeutungstragende Änderungen sind blau markiert.


    +Alle? Liturgien mit permanenten KaP hinzugefügt und beschrieben

    +Ein paar generelle Regeln für Erweiterungen (was wenn Erweiterungen KaP kosten)

    +Ein Beispiel dazu

    +Überarbeitung der Sonderfertigkeit "Schwacher Karmalkörper"

    +Entfernen der Entfernung von geweihter, zweifach, heiliger Karmalleib


    -Entfernen der Entfernung von geweihter, zweifach, heiliger Karmalleib


    ToDo:

    Liturgien mit Erweiterung: "Kosten sind nun reduzierbar" finden und individuell bearbeiten oder eine allgemeine Regel finden. Kosten reduzierbar zu machen, ist keine Option. Gerne melden, wenn ihr welche findet.

  • Version 1.0.1

    Rechtschreibfehler korrigiert.

    Frage hinzugefügt: Wie viel Entrückung kann man maximal erreichen?

    Falsche Verwendung von "Wirkungsdauer" verbessert. (Wirkungsdauer, Liturgiedauer)

    Fehlende Modifikation hinzugefügt

    Grafische Aufbereitung (bzw.: richtige Datei hochgeladen :P )


    Kapitel Veränderungen

    +Geisterführer

    +Phexkirche

    +Wundersame Verständigung

    +Schwacher Karmalkörper


    ToDo:

    Objektweihe: Muss noch ausformuliert werden!

    Fokussieren: Kann man vierteln?

  • Version 1.0.0

  • Zugegeben - ich habe nicht alles gelesen, sondern über die späteren Teile eher so drüber gescrollt. Jaja, wer hat schon die Zeit?


    Trotzdem wollte ich dir kurz als Feedback sagen, dass ich die Grundidee toll fine. Geweihte als verlängerter Arm der Gottheit, etwas mehr Mystik statt klein-klein geregelter Würfelei tut DSA sehr gut. Die offiziell bestehende "dreifache Deckelung" der Karmalmacht durch sowohl den FW als auch KaP und Entrückung ist doch recht umständlich.

    Anders als viele finde ich den DSA5-Grundsatz, dass Geweihte ebenso häufig "zaubern" können wie Magier, eigentlich ganz gut, finde es daher auch schön, dass einfache Segen nachdeinem System einfach so klappen. Es war nach DSA4 schon blöd, wenn ein Tsa-Geweihter keine KeP mehr hatte um den Kindergarten zu segnen oder der Travia-Geweihte eine Woche lang regenerieren musste, weil er einen großen Eintopf gesegnet hat. Wie funktionieren Totengräber in der Großstadt? Egal...


    Eine Schwäche des Ganzen ist natürlich, dass du sehr viel Verantwortung an den Meister abtrittst. Du hast sowohl vage Richtlinien dafür, was genau eine Liturgie eigentlich tun wird als auch Spieler, die bei hoher Entrückung die Kontrolle über ihre Helden verlieren (welche dann aber weiterhin handeln!) - das ist immer gefährlich. Klar, ein guter Meister macht keinen Blödsinn und am Ende spielen wir alle zusammen. Regeln sind nur eine Diskussionsgrundlage und so weiter. Aber das Beispiel der heiligen Thalionmel zeigt schön, dass sich eine Rondra-Geweihte mit 6 Stufen Entrückung gerne mal für die lokalen Alriks opfert ;)

    • Danke für dein Feedback :)


      Da ich Dauermeister bin, werde ich vermutlich selbst darunter leiden ;) ich bin aber auch generell (also auch als Spieler) ein Fan des Meister-Empowerement und Fan von Meisterwillkür (und zwar im positiven Sinne).


      Ich glaube, dass meine Regeln hohes Frustpotential haben, wenn sich etwa ein Spieler gegängelt fühlt oder ein Spieler die Regeln nach Strich und Faden ausnutzt, ohne die Schwächen auszuspielen.

      Vor allem den Profanen+ - also einen Profanen, der einfach nebenbei Geweiht ist, das aber nicht ausspielt und nur die Boni mitnimmt - ist sehr einfach nach diesen Regeln zu erstellen. In so einem Fall muss das Meisterhändchen eingreifen.

      Ich mag diese Offenheit aber viel mehr als das strikte Regelkorsett von DSA5. Außerdem ist die Regel so ehrlicher: Der Meister hat doch sowieso alle Karten in der Hand ;)


      Die verlorene Heldenkontrolle ist einer dieser unklaren Punkte. Ich hoffe halt jedem Spieler damit klar zu machen, dass sein Charakter sich nicht mehr kontrolliert, er aber gerne weiterspielen kann, wie er seinen Charakter in dieser Situation passend empfindet. Schlägt das fehl, kann der Meister den Spieler unterstützen.


      Das - wie Daidalos es nennt - freie Rollenspiel ist generell eher mein Metier und daher gehen auch diese Regeln stärker in die Richtung.


      Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es sich im Spiel entwickelt und hoffe da auch auf Testberichte von außen :P