Posts by Ritter Woltan

    Wenn man eine Pflanzen-Tier Chimäre erschafft ist es dann ein Tier oder eine Pflanze?
    Das ist nämlich für den Zauber Entfesselung des Getiers.

    Meine Meinung: Weder noch, sondern magische Kreatur.


    Noch eine Frage kann man das äußere einer Chimäre bestimmen oder ist es dem Zufall überlassen was Asfaloth daraus erstellt?

    Im Rahmen des gegebenen "Ausgangsmaterials" wird das imo durch den Wahren Namen, also die "Bauanleitung" der Chimäre vorgegeben.


    Nämlich folgende bei den meisten Tieren sind ja keine Werte von ihrer Intelligenz, Mut, ect. angegeben nehmt ihr nur das vorhandene und setzt alles nicht angegebene auf 1 oder denkt ihr euch mit den Meister passende Werte aus?

    Wie Windweber schon sagte: Möglichst an ähnlichen Tieren orientieren. Besondere Bemerkung: Ab KL 6 oder 7 gilt ein Wesen als intelligent. Tiere sollten diese Grenze bis auf wenige Ausnahmen eigentlich(!) nicht überschreiten.


    Das zweite ist kriegt man auf die Größe der Chimäre Erschwernisse bei der Erschaffung und könnte man auch einen winzigen Mantikor erschaffen

    Die Größe der Chimäre ergibt sich eigentlich aus dem "Ausgangsmaterial".
    Sind die Ursprungskreaturen unterschiedlich groß, würde ich mich an der Hauptkreatur orientieren. Du übernimmst ja die Bewegungs- und Angriffsarten einer Kreatur automatisch. Daran würde ich mich orientieren.
    Kreuzt du also Affe (normal) und Pferd (groß) und nimmst ein Pferd mit Affenoberkörper (Bewegung und Angriffe des Pferdes) ist die Chimäre groß. Nimmst du einen Affen mit Pferdekopf und -schwanz (Bewegung und Angriffe des Affen) ist die Chimäre mittel.


    @Windweber: Die einzige Quelle für Zurbarans Tinktur ist dessen Buch, das extrem selten ist und einen Wert von über 10.000D hat. Und die Zutaten sind auch nicht ganz so leicht zu beschaffen oder woher bekommt man mal eben den Urin einer Chimäre der dritten Generation. Dazu kommt ein Brauschwierigkeit von +10.
    Klar kannst du substitutieren, aber das erschwert die Probe und dann kommt irgendwann selbst bei meisterlichen Alchimisten Zurbarans Tinktur der Qualität B bei rum, die dann auch nicht ganz so viel hilft.
    Außerdem benötigt sie ein voll ausgerüstetes Alchimistenlabor. Ob unsere Hexe so etwas hat?

    Dieser hat ganz normal ein Studium in Bethana absolviert und danach ein Zweitstudium in Neersand absolviert

    Ich bin mir einigermaßen sicher, dass Bethana in der weißen, Neersand in der grauen Gilde ist.



    Wie gesagt möchte ich eure Gedanken zum SC wissen, besonders zu dem Fall, ob es wahrscheinlich ist, dass in Festum genug Fragmente des De Lithis lagern, um daraus allein (!) den Kraftspeicher zu erlernen.

    Kraftspeicher benötigen auch besondere, ziemlich seltene Materialien. Also selbst mit dem Wissen "wie" kannst du als SL immer noch verhindern, dass er sich so etwas en masse baut. Aber in DSA 5 ohnehin alles unter Vorbehalt.

    über sowas wie bornische Drachenreiter.

    Ernsthaft?


    wenn man ein festes Portfolio an Seiten hat (ABs sollen 64 Seiten haben) und dann eben 30% davon für Regeln und NSC

    Da ohnehin PDFs die neue Standardveröffentlichungsform zu sein scheinen, erscheint mir diese Beschränkung bald obsolet. Ansonsten sehe ich zwar das Problem, aber es gibt auch sehr gute ABs, die mit wenig Platz auskommen. Einige Anthologieabenteuer etwa.


    Das gibt es hier schon vielfach, aber von mir aus: Es gibt handwerklich schlechte Werke, von wegen abbröckelnder Farbe, haufenweise Rechtschreibfehlern und verkorkstem Layout, aber häufig ist das nicht. Und da hört es meiner Meinung nach schon auf.

    Was ist mit dem Kompendium? Ich persönlich kenne es nicht, aber nach zahlreichen Rezensionen und Strängen in drei Foren bin ich nicht so sicher, inwiefern man das noch als subjektiv schlecht bezeichnen kann oder ob es nicht doch eher objektiv schlecht ist. Wie gesagt: Keine persönliche Meinung, ich kenne es nicht.


    Ein Detektiv-AB hat eine gewisse Struktur, die es einhalten wird, um den Spannungsbogen zu erzeugen, funktioniert diese Struktur? Kann man den Hinweisen folgen?

    Aus meiner Erfahrung funktionieren manche AB in einigen Gruppen, in anderen Gruppen hingegen nicht. "Funktioniert diese Struktur" ist also sehr gruppenabhängig.


    viellicht nicht so schön bunt

    Das ist für den ein oder anderen ein Ausschlusskriterium.


    Ein Atlas (den Aventurischen Atlas habe ich in der Aufzählung vergessen)

    Wie konnten wir den nur vergessen? Das ist wirklich ein Musterbeispiel wie man es nicht macht.

    Reiterverfolgung... ich kann mich an keine einzige in einem AB erinnern.

    Spontan:

    Beherrschungen werden in ABs nur eingesetzt, wenn sie gelingen sollen,

    Und DU hältst dich an Plots? AB sieht einen starken Schwarz-/Herrschaftsmagier vor. Also kann er bei den BLITZ/BANNBALADIN/IMPERAVI auf hohem Niveau. Wenn die Helden bei 10.000+ AP haben und davon nur 300 AP oder weniger in ein bisschen MR investieren: Selbst schuld, denn das geht schief.

    In deinem Aventurien gerne. In meinem Aventurien stellt sich eigentlich kein Bannstrahler hinter den Rondrianer, wenn es gegen Feinde der Schöpfung, der Ordnung oder des Rechts geht. Und meistens hat er das auch einfach nicht nötig. Entweder durch optimierte Generierung des Bannstrahlers oder durch Wegfall der Rabatte und damit Gleichstellung der Geweihten in Sachen Rabattierung.

    Nein, er stellt sich natürlich nicht hinter den Rondrianer. Er sieht nur ziemlich schlecht aus, sobald seine KaP leer sind oder seine Entrückung so hoch ist, dass er im Nahkampf gar nichts mehr hinbekommt.

    Bei "alles oder nichts Kämpfen" wo jeder einsetzen darf, was sie oder er raushauen kann hast du natürlich absolut recht, da ist wenig mit Balance und da sind andere viel reicher beschenkt worden als Ronnies.


    Auf einer längeren Mission wo viel Entrückung aufgebaut wird bzw. wenn gegen sehr viele Gegner gekämpft wird und die Goldene Rüstung irgendwann zur neige geht können die Ronnies unter Umständen wieder ein bisschen besser glänzen.

    Nicht nur, wenn viel Entrückung aufgebaut wird, sondern ganz einfach immer, wenn die KaP schneller verbraucht als regeneriert werden. Der geweihte Bannstrahler sieht den starken Gegner, verballert sein KaP ist der Held des Tages und den Rest der Woche stellt er sich hinter den Rondrianer, weil der einfach besser kämpfen kann.



    aber viel mehr Talente "lohnen" sich doch auch von ihrer Auswirkung her dann wieder nicht.

    Es gibt Talente, die braucht einer in der Gruppe, es gibt Talente die brauchen alle.
    Magiekunde ist so ein Talent, das nur einer benötigt. Einer (meistens der Magier) muss etwas analysieren, er macht das und informiert den Rest der Gruppe. Kein Grund für den Krieger auch MK zu steigern.
    Körper- und Selbstbeherrschung oder Reiten sind Talente, die jeder in der Gruppe zumindest moderat beherrschen sollte. Wenn man z.B. zu Pferd jemanden verfolgt oder von jemandem verfolgt wird, nutzt es nichts, wenn einer gut reiten kann. Das sollten dann alle gut genug können.


    RG III besorgt man sich entweder von Generierung an oder eben gar nicht

    Wie holst du dir denn RG III von Anfang an? V < 4 und bei keiner Profession verbilligt.


    Antimagie-SF sind ziemlich nutzlos, dann lieber nur für 300 AP MR kaufen und bessere Effekte haben als mit Eiserner Wille und Gedankenschutz zusammen.

    Das ist bei dir ein entweder oder? Bei jemandem, der an jeder Ecke einen Magier mit BLITZ auf ZfW 18+ platziert ist das kein entweder oder, da pusht man MR mindestens +6 und holt sich anschließend noch Eiserner Wille I, II und Gedankenschutz - das scheint bei dir lebensnotwendig zu sein.
    Kostet übrigens ganz schön Punkte.

    Deine These war ursprünglich, dass man in DSA5 schneller tot ist/schneller tötet, da die PA niedriger ist und Waffen mehr Schaden machen.
    Darauf antwortete ich, dass dafür die Möglichkeiten gestrichen wurde, die PA vollständig zu umgehen und die extrem mächtigen Schadensmanöver gestrichen oder beschnitten wurden.
    Worauf willst du jetzt hinaus? Der Hammerschlag wurde von extrem riskantes, aber mächtiges Manöver auf, macht ein bisschen mehr Schaden und ist kaum riskant heruntergeregelt. Du sagst, dass er jetzt "optimaler" sei. Das ist als wenn du einen Pick-Up Truck verkaufst, dir dafür einen VW Golf holst und dann sagst, er verbrauche weniger Benzin. Stimmt sachlich (er ist effizienter), dafür kannst du mit dem Pickup Sachen machen, die du mit dem Golf nicht machen kannst (fünf Personen und eine Europalette transportieren z.B.).
    Der DSA5-Hammerschlag ist vielleicht effizienter (hängt von der Waffe ab), aber du kannst nicht mit einem Schlag einen Kampf beenden. Damit widerspreche ich deiner These, Kämpfe in DSA5 seien per se schneller. Wenn du relativ erfahrene Helden hast und diese auch etwas riskantere Manöver einsetzen, sind Kämpfe in DSA 4 ziemlich schnell rum.

    Du hast doch gesagt, dass du nach ein paar tausend AP eigentlich nichts mehr hast, wohin du investieren kannst. Ich sage, die Eigenschaften heben sämtliche Metawerte an, erhöhen den Schaden, verbessern deine Chancen bei fast allen Talentproben (es gibt ja schon noch etwas anderes als Kämpfe...) und vor allem: erhöhen das Limit deiner Kampftechniken.
    Beispiel: Mit allen Eigenschaften auf 15, kommst du auf TaW 18. AT-/PA-Basis 9/9 + 9/9 durch TaW + 1/1 durch Spezialisierung => AT/PA 19/19 (wird man natürlich anders verteilen, aber du weißt worum es geht).
    Alle Eigenschaften auf 21 (Maximum für Mittelländer/Tulamiden ohne Hohe Eigenschaft bei Start), macht AT-/PA-Basis 13/13 + 12/12 durch TaW + 1/1 durch Spez. => 26/26.
    Effizient? Nein!
    Sinnvoll? Irgendwann schon, denn +7/+7 ist schon ein ziemlich sattes Pfund in diesem System.
    Natürlich machst du erstmal was anderes und steigerst erstmal TaW, holst dir SF, machst etwas, das effizienter ist. Aber ausgereizt ist ein Held mit 10.000 AP noch lange nicht.

    ...was nicht die Frage war.
    Im Prinzip möglich. Bei der De-Borbaradianisierung der borbaradianischen Formeln arbeiteten auch mehrere Magier zusammen. K. Silberbraue war der Anführer, aber ein paar Gehilfen (ich glaube, seine eigenen Schüler) waren daran beteiligt. Und hier geht es ja um eine metaphorische Transition, also im Prinzip das gleiche, was du auch vorhast.
    Zm regeltechnischen: Die Forschung geht ja in mehrere Schritten voran. Ich würde es nicht zulassen, dass die beiden am selben Schritt arbeiten, aber die beiden könnten verschiedene Schritte bearbeiten.
    Einziges Problem: Um daran zu arbeiten müssen beide ZfW 15, Magiekunde 15, die entsprechenden SF und vor allem die Rep. Satuarisch haben. Daran dürfte es im angewandten Fall scheitern.

    man kann aber auch einen Zwergen Rondrageweihten erstellen um die ganzen Eigenschaftsboni zu erhalten.

    Rein regeltechnisch kannst du sogar einen orkischen Rondrageweihten spielen. Wäre die Diskussion andersherum, hätten wir das auch schon als Beispiel gehört ;)


    Das kostet KaP und die Waffe ist zudem nicht so stark wie die permanent geweihte Waffe - das kann also ja wohl kaum ein Argument sein.

    Sumaros Praiosgeweihter hat einen riesigen KaP-Vorrat. Er kann nicht nur temporär aufgestuft seine Waffe weihen, sondern auch noch die Rüstung binden und den Blendstrahl haut er auch raus. Und das täglich, denn meine Konklusion, der Rondrageweihte könne auch noch gut kämpfen, wenn sein Karma aufgebraucht sei, gilt ja auch nicht, weil ... ?


    So ähnlich wie der Kecksbarbar

    ?


    Kommt aber auch aufs System an. So viel AP kann man nämlich auch nicht in den kämpferischen bzw. profanen Bereich stecken. Ab einem bestimmten Punkt hat der Ronnie einfach noch Entwicklungspotential und alle anderen können nur noch ihr Profil verlieren. Bei DSA4.1 geht das recht schnell.

    Alleine die Steigerungen der relevanten Eigenschaften MU, IN, GE, KO, KK bis zum Limit kosten über 20.000 AP. Dazu kommen mehrere 1.000 AP in SF, TaW-Steigerungen in mindestens zwei Kampftechniken...
    Ich wollte dir nicht mehr antworten. Ich habe es doch getan. Verd...

    Solange nur die Fahne schwingt.


    Nee, Sumaro. Dein erster Kommentar zum Thema war keine Meinung, sondern ein polemischer Einwurf und die bewusste Verknüpfung von DSA5 mit einem aus deiner Sicht lachhaften Produkt. Du hast ein Produkt, dass du für einen Scherz hältst, ganz bewusst mit DSA5 verknüpft.

    Ich warte noch darauf, dass Jan Böhmermann enthüllt, dass DSA5 nur ein Gag ist.


    Aber mal im Ernst: Ulisses melkt mit solchen VÖs die Cash Cow. Das ist auch legitim und solange darin nichts steht, was man unbedingt braucht ist leider auch das - ansonsten saudoofe - Argument "dann kauf's halt nicht" ein valides Argument. Ich brauche das Buch nicht, aber wer es sich kaufen will - bitte schön.

    Alles in allem finde ich den Hammerschlag in DSA5 viel stärker (wenn auch weniger "mächtig") als in DSA4.

    Nein, er ist je nach Waffe möglicherweise effizienter, aber nicht effektiver. Ein Hammerschlag in DSA 4 ist sehr viel schwerer durchzubekommen und er ist sehr viel riskanter, aber wenn er durchkommt, kann er einen Kampf mit einem Treffer in der ersten KR beenden. Das kann der Hammerschlag in DSA 5 eher nicht. Und damit ist es was ich sagte: "Bei DSA 5 sind die PA deutlich niedriger und der Grundschaden mit hoher GE/KK höher, dafür entfallen die Manöver, die eine PA vollständig umgehen (Gegenhalten) und die Manöver, die den Schaden drastisch erhöhen (Hammerschlag, Todesstoß) sind deutlich schwächer geworden."

    Transversalis (Falls doch mal was allzu schief geht)

    Horathio, der Limbusspezialist sagt: Transversalis geht durch den Limbus und ist keine gute Idee, wenn bei einer Dämonenbeschwörung etwas schief geht.


    Man sollte sich einige seltene Bücher sammeln, die Dämonenbeschw. erleichtern

    Eigentlich reicht entweder das Arcanum oder das Mazakeroth Schamaschtu (vermutlich falsch geschrieben). Nur woher bekommen?


    Zum Invocatio Integra: Das man gegenüber der Inv Maior Variante nur den Bonus von +7 abgreift, stimmt so nicht ganz.
    Du kannst jeweils eine erschwerte vorbereitende Magiekunde und Malen/Zeichnen-Probe ablegen, deren TaP* du teilweise als Bonus für die Beschwörungsprobe verwenden kannst. Ich bin mir gerade nicht sicher, welche Boni die Opferung von Tieren und intelligenten Lebewesen bei der Inv Maior bringt. Auf jeden Fall sinken Beschwörungsschwierigkeit und Kosten bei der Beschwörung mehrerer Dämonen.


    PS: Der Orkenspalter schlägt als Ähnliche Themen "Lustige Szenen? Aus dem IT oder der Gruppe?" vor...

    Danke schon mal für die Tipps. Auf WdS können wir leider nicht zurückgreifen, weil wir DSA5 spielen (oder kann man die Werte übertragen?)

    Nope, solche Regeln sind zwischen den einzelnen Editionen nicht kompatibel, ihr könnt höchstens Hausregeln einführen.



    Extrembeispiel: eine perfekt geschmiedete Orknase macht mit 18 KK z.B. 1W+5+4(KK)+2(Toschkril)+1(geflämmt)+1(verbessert) TP, also im Schnitt 16.5, mit Hammerschlag 20. Nach spätestens 3 Treffern dürfte bei den meisten Gegnern das Licht aus sein.
    Nach DSA 4.1 macht die gleiche Waffe mit KK 18 nur 13.5 (statt 16.5)

    Ich ergänze den Nachsatz, der fehlt: mit Hammerschlag 42 TP (bei DSA4).
    Bei DSA 5 sind die PA deutlich niedriger und der Grundschaden mit hoher GE/KK höher, dafür entfallen die Manöver, die eine PA vollständig umgehen (Gegenhalten) und die Manöver, die den Schaden drastisch erhöhen (Hammerschlag, Todesstoß) sind deutlich schwächer geworden.

    Praios ist doch der Hüter von Recht und Ordnung, Oberster Richter und da gehört denke ich noch viel mehr dazu, als nur die Wahrheit zu sagen. Zum Beispiel Leuten ihre gerechte Strafe zukommen zu lassen. Da passt der Heilige Befehl eigentlich ganz gut rein finde ich

    Ja, nur kannst du mit dieser Argumentation jeden Moralkodex aushebeln. Der Rondragweihte ist dazu verpflichtet, die Zwölfgöttergläubigen zu beschützen. Wenn er heute fällt, kann er das morgen nicht mehr tun, also setzt er alles ein, was er hat, um den Feind zu besiegen. Der Rondrageweihte Alrik und sein guter Kumpel, der Praiosgeweihte Balrik wollen eine Stadt vor einer Übermacht eines Heptarchen beschützen. Sie wissen, dass sie auf normalem Weg nicht gewinnen können und der Rondratempel und der Pariosschrein den Schwarzen Horden morgen in die Hände fallen werden. Also schleichen sie sich nachts in das Lager ihres Feindes und vergiften den Brunnen, denn die heiligen Stätten und die zwölfgöttliche Ordnung müssen ja gewahrt werden.
    Das sind jetzt zwei sehr extreme Beispiele, aber du siehst, dass du mit genügend Abstraktion und Pragmatismus jede Tat unter jedem Moralkodex rechtfertigen kannst. Irgendwo musst du eine Grenze ziehen.


    Naja aber DPS ist doch als Vergleichskriterium nicht schlecht, wenn man messen will, wie gut jemand mit externen Feinden klar kommt.

    Es ist EIN Aspekt eines Kämpfers. Seine Ausdauer, seine Nehmerqualitäten usw. spielen auch eine wichtige Rolle.
    Das Problem ist vor allem, dass der Rondrageweihte an sich ein sehr guter Kämpfer ist, der durch Liturgien, Mirakel, Entrückung ein Stück besser wird. Der Praiosgeweihte ist ein schwächerer Kämpfer (besser: er ist primär überhaupt kein Kämpfer, kann aber so gesteigert werden, dass er ein mittlerer bis guter Kämpfer ist), der durch Liturgien massiv gestärkt und durch Entrückung wieder etwas geschwächt wird. Wenn der Praiosgeweihte sein Karmalfeuerwerk abfackeln kann und am besten noch gegen Magier, Dämonen oder Untote gekämpft wird (wogegen der Praiot spezielle Liturgien hat), dann verursacht er mehr Schaden. KaP sind aber eine sehr, sehr begrenzte Ressource und wenn die erst einmal leer sind, weil eine Schlacht mehrere Tage dauert, der Kampf an einem Tag länger andauert als die Wirkungsdauer der Liturgien, dann ist der Rondrageweihte immer noch ein Krieger mit schwerer Rüstung, permanent geweihtem Zweihänder, akademischer Ausbildung und Boost durch Entrückung, während der Praiosgeweihte ein Typ mit einem Sonnenszepter, mittlerer bis schwerer Rüstung und Schild ist, der durch seine Entrückung gebremst wird.
    Ja auf dem "Karmalpeak" mag der Praiot mithalten können, gegen bestimmte Gegner besser sein, aber eben nur dann. Der Rondrageweihte hat in jedem Fall mehr Reserven, wenn es mal wirklich hart auf hart kommt und es nicht nur darum geht ein paar Skelette eines Wald- und Wiesenpaktierers nach Hause zu schicken.