Zwischensequenz Greifenfurt (Abenteuerbericht #15)

Es wurde ein, von mir selbstgeschriebenes Abenteuer von der Spielgruppe mit zwielichtiger Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor das Abenteuer Das große Donnersturm-Rennen erlebt.


Die Helden ließen sich in den Ländereien der Greifenmachts nieder. Answin wollte sie eigentlich dafür tadeln, dass sie die Novadis nicht geschnappt hatten aber als er sah wie niedergeschlagen sie waren, ließ er die Geschichte auf sich beruhen. Answin unterstütze seine Freunde wo es nur ging und sie standen ihm mit Rat und Tat zur Seite. Meistens waren sie jedoch für die Taten zuständig und erledigten brisante Angelegenheiten für Answin die schnell und diskret ablaufen mussten.


Die Helden merkten dabei das Answin noch immer einen guten Zugriff auf sein altes Agentennetz der KGIA hatte. Das hatte ihm Dexter Nemrod nicht nehmen können. Die Helden überlegten immer wieder zurück in den Schädelturm zu gehen, aber es gab auf der anderen Seite des Mittelreichs derzeit nicht viel zu tun. Fitz überbrachten ihnen immer wieder Nachrichten von Azaril, dass sich der „Zirkel der Zwei Gesichter“ prächtig entwickelte.


So blieben die Helden in der Markgrafschaft Greifenfurt und bemühten sich darum ihre Ausrüstung zu Verbessern. Vor allem Draco der knapp dem Tod entronnen war, beim Donnersturm-Rennen, wollte nie mehr so unvorbereitet sein. Lange suchte er nach einer angemessenen Rüstung, die aber kein Metall beinhaltete, das seine Arkanen Kräfte störte. Es kostete ihm viele Dukaten und Answin musste seinen Einfluss spielen lassen bis er endlich für sich und Diana eine Iryanrüstung aus Al’Anfa bekam. Die Iryanrüstung ist aus dem Leder der südaventurischen Sumpfechsen gefertigt und alchimistisch behandelt. Das äußerst stabile und feuerfeste Echsenleder ist in überlappenden Schuppen angebracht und leider meistens bunt eingefärbt. Es war ein Glückgriff das sie zwei davon in Tiefschwarzer Färbung gefunden hatten. Es war außerdem eine von untypischer Länge die aber den meisten Schutz bot. Fortan absolvierten sie jedes Training mit der Rüstung. Dexter meinte das sie die Rüstung gewohnt werden müssen um nichts von ihrer Beweglichkeit im Kampf einzubüsen. Einmal zwang er sie sogar dazu in der Iryanrüstung zu Schlafen!


Dexter wollte auch Daleone einen Horasischen Reiterharnisch anfertige lassen so wie er ihn hatte. Dieser Reiterharnisch bestand aus sehr gut aufeinander abgestimmten Rüstungsteilen, geschobenen Brust- und Rückenpanzern mit langem Beinschutz, Halsschutz, Schulter und Armpanzerung, Panzerhandschuhen und visierlosem Helm, die ihrem Träger weniger Schutz liefern als eine Gestechrüstung, dafür jedoch beträchtlich weniger wogen und ihn so in der Ausübung seiner Tätigkeiten so gut wie gar nicht behindern. Dexters Reiterharnisch war auch gegen Korrosion brüniert. Dexter gab seinen schwarzen Horasischen Reiterharnisch zur Reparatur und ließ auch einige Änderung durchführen. Er ließ neben dem Wappen der Greifenmachts auch die zwei Fratzen einarbeiten und es dauerte länger bis er sie wiederbekam. Daleone probierte die Rüstung dann einmal an und obwohl sie wusste, dass sie eine perfekt auf ihren Körper angepasste bekommen würde, entschied sie sich dagegen. Ihre Beweglichkeit wurde dadurch viel zu sehr eingeschränkt und sie fragte Dexter warum er überhaupt so eine brauchte. Die Wunden von ihnen heilten innerhalb von Sekunden. Dexter meinte daraufhin das er schon sein ganzes Leben eine Rüstung trug. Dies würde er jetzt nicht mehr Ändern.


Daleone blieb bei ihrem Helm, in Form eines Wolfkopfes, der sie in der Nacht vor dem Madamal schützte, aber ihre Arkanen Kräfte nicht beeinträchtigte. Draco untersuchte ihren Helm einmal und fad heraus das er wohl zum größten Teil aus Platin bestand. Uralte Magie floss durch diesen Helm dessen Herkunft er nicht bestimmen konnte. Draco war sich aber sicher das der Helm schon sehr Alt sein musste. Er sah keine Möglichkeit den Helm nachzubauen und fragte woher Daleone diesen hatte. Sie konnte die Frage nicht beantworten. Als sie im hohen Norden Nackt am Eis aufwachte war der Helm das einzige, dass sie bei sich hatte. Daleone wollte aber auch ihre Ausrüstung verbessern und fertigte sich, in elfischer Perfektion, eine Lederrüstung an. Es war vor allem ein Torsoschutz mit gepolsterten Schultern. Auch die Leistengegend wurde leicht geschützt. Daleone verwendete nur schwarzes Leder, damit sie zum Helm passte, in das sie Aufwendige Muster und die zwei Fratzen einarbeitete. Die ganze Rüstung fügte sie mit einer Sattlernaht zusammen womit sie jegliche metallische Teile vermied. An den Schultern konnte sie einen leichten Umhang befestigen der, wenn es sein musste, schnell abgeworfen werden konnte. Ansonsten legte sie sich eine dunkle Stoffhose mit hohen Stiefeln zu, da ihr die Beinfreiheit wichtig war.


Außerdem ließen sich die Helden ein fein gearbeitetes Stoffgewand, in Schwarz gehalten, mit zwei Fratzen und Arkanen Symbolen bestickt, anfertigen. In ihren neuen Rüstungen und Gewändern konnten sie sich wirklich sehen lassen. Answin staunte nicht schlecht als sie in voller Ausrüstung auf ihren Erzpferden in seine Burg geritten kamen.


Die Helden reisten nach Gratenfels, um in der Gesellschaft Answins in den neuen Götterlauf 1007 BF zu feiern. Alle von ihnen waren froh den alten Götterlauf hinter sich zu lassen. Gemeinsam feierten sie ausgelassen, denn Answin hatte in der kurzen Zeit seine Grafschaft und die Ländereien der Greifenmachts zu neuem Glatz und Wohlstand verholfen. Es gab noch immer viel zu tun, aber es war ein erster wichtiger Schritt.


Es zogen noch ein paar Monde ins Land als die Helden unerwartet einen Brief von Hetfrau Garhelt erhielten. Sie schrieb ihnen das die Sammlung von Schriften und Karten, welche die vollständige Geografie der bekannten Welt darstellten, nun endlich vollendet sei. Garhelt wolle die Eröffnung der Kartothek mit dem Start des fünften, von Cellyana von Khunchom ausgerichteten Hesinde-Disputs feiern. Zu dieser Eröffnung seien sie als Ehrengäste eingeladen, da sie Maßgeblich dazu beigetragen hatten. So planten die Helden schon Ende Boron nach Thorwal zu reisen.


Kurz danach bekamen sie auch von Answin einen Auftrag. Es ging darum für das Handelshaus Stoerrebrandt etwas zu transportieren. Das Handelshaus Stoerrebrandt ist eine bornländische Kaufmannsdynastie mit ihrem Hauptsitz in Festum. Answin hatte schon viele Geschäfte mit den Stoerrebrandts gemacht und half ihnen nun ihr Handelsnetz auszuweiten. Als er gehört hatte das die Helden noch diesen Götterlauf nach Thorwal wollten, hatte er natürlich gleich sie damit beauftragt. Die Helden bekamen in Gratenfels von Stover Regolan Stoerrebrandt persönlich eine hochgesicherte Kutsche übergeben. Diese galt es unbeschadet bis nach Thorwal zu bringen.


Gerade die Gegend von Nostria und Andergast bereitete Stover Sorgen. Die Helden bekamen eine stattliche Belohnung dafür. Bis auf ein paar kleinere Vorfälle konnten sie die Kutsche aber sicher bis nach Thorwal bringen. Gerade rechtzeitig Ende Boron.


Weiter geht es im nächsten Abenteur Gen Norden.

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