Das große Donnersturm-Rennen​ (Abenteuerbericht #14.2)

Es wurde das Abenteuer Das große Donnersturm-Rennen von der Spielgruppe mit zwielichtiger Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor den ersten Teil des Abenteuers gespielt.


Am nächsten Morgen ritten sie weiter durch die Orkschädelsteppe und hielten die Augen offen nach der Einsiedlerin. Plötzlich sahen sie eine Staubwolke in der Ferne und rechts am Wegrand erblickten sie auf einem Hügel, ein einsames kleines Steingebäude mit einem Kuppeldach. Davor schien sich über den ganzen Hügel eine Art Garten zu erstrecken. Die Helden gingen darauf zu und sahen das in diesem Garten auch exotisches Gemüse wuchs. Die Helden waren verwundet darüber wie so etwas in dieser Einöde wachsen konnte. Noch verwunderter waren sie als sie mittendrin einen kräftigen Mann mit einem Stierkopf, dessen rote Behaarung den Oberkörper bedeckt, sitzen sahen. „Ein Minotaurus!“ murmelt Draco leise. Sie sprachen den völlig nackten Minotaurus an und fragen nach der Einsiedlerin. Er schickt sie in das Gebäude. Dort empfing sie eine Tsa-Geweihte in den besten Jahren. Sie trug einen alten Regenbogen-Schleier und stellte sich als Promethea vor. Die Helden fragten woher der Minotaurus kam und sie antwortet ihnen das er vermutlich die Schöpfung eines gewissenlosen Schwarzmagiers war. Sie habe ihn vor einigen Jahren durch ein Wunder vor einem Rudel Wölfe gerettet und seither folgte er ihr überallhin und beschützte sie mit seinem Leben. Dann fragten die Helden nach dem nächsten Ziel und Promethea sagte zu ihnen folgendes: „Sucht den Gefolgsmann des großen Lebensnehmers in Lowangen!“. Sie bedankten sich bei ihr und gingen.


Auf dem Weg zurück zum Wagen rätselten sie noch das der große Lebensnehmer doch Boron sein musste, aber eigentlich dachten sie das dieser schon erledigt sei, weil ein Boron-Geweihter das Rennen eröffnet hatte.


Die Helden ritten weiter und in der Orkschädelsteppe gab es nicht viel zu sehen. Daleone bemerkte nur einmal zwei Einhörner in der Ferne. Obwohl die Einhörner sie anstarrten so bewegten sie sich kein Stück vom Fleck.


Langsam bewegten sie sich auf die Thaschberge zu. Der Weg verlief zwar relativ eben durch deren Trogtäler, war aber überhaupt nicht ausgebaut. Sie mussten langsam diese Passstraße entlangreiten, um keinen Unfall zu riskieren. Danach ritten sie durch einige Hügel über der Messergras-Steppe. Als sie an einer Kreuzung vorbei kamen hackte Dexter im Vorbeifahren einfach die Wegweiser um.


Ohne weitere Vorkommnisse kamen sie im Dorf Yrramis an. Dort waren auch schon die drei Novadis und Arianan. Sie bezogen in einer Herberge ihr Quartier und hörten sich bei den Bewohnern um. Die Svellttaler waren fanatische Dualisten, die Praios als den Bewahrer allen Heils und Boron als Bringer allen Übels ansahen. Trotzdem musste man auch den Gott der Finsternis ehren, da er sonst noch mehr Unheil bringe.


Spät am Abend kamen auch Prinz Brin und seine Begleiter im Dorf an. Bevor sie sich ein Quartier suchten kam eine der Begleiterinnen auf die Helden zu. Es war eine große und kräftige Frau, die wohl auch eine Thorwalerin war. Die beschuldigte sie gegen die Regeln des Rennens verstoßen zu haben. Dexter fragte sie gleichgültig wie sie darauf komme. Sie antwortete das sie ein Pferd ausgetauscht hätten. Eines wäre beim Gefecht mit dem Thorwaler Rastar Ogerschreck gefallen. Dexter fragte die Thorwalerin ob sie dies Beweisen könne und ohne zu antworten stapfte sie zurück zu ihrer Gruppe.


Als es schon Dunkel war kamen noch der Thorwaler, der wohl Rastar Ogerschreck hieß, und Syratus an. In der Nacht ritten schon die drei Novadis und Arianan weiter. Schnell standen auch sie auf und bereiteten ihren Wagen vor. Die Helden kamen sehr gut voran und erreichten Lowangen.


Die Helden fragten den ersten Bewohner wo der Boron-Tempel sei, aber dieser lief nur weg und gab ihnen keine Antwort. Dexter beobachtete wie er zu einem Gardisten lief und auf sie zeigte. Im Handumdrehen waren ein Dutzend Gardisten bei den Helden wovon einer sagte: „Junge Damen es kann nicht toleriert werden das sie sich hier so Götterlästerlich präsentieren! Bedecken sie sofort ihre Oberkörper!“. Diana und Daleone hatten Schulterfreie Oberteile an die auch recht viel Ausschnitt hatten. Es war aber drückend Heiß und als die Helden sich umsahen bemerkte sie das trotzdem alle so gut wie keine Haut zeigten. Alle Blicke am Platz waren auf sie gerichtet. Zähneknirschend warfen sich Diana und Daleone etwas über.


Der Gardist schien zufrieden zu sein und die Helden fragten ihn dann noch nach dem Boron-Tempel. Er zeigte ihnen den Weg und als die Helden dort den Boron-Geweihten befragte sagt er das er nichts von einem Rennen wüsste. Verwundert fragte sie dann was hier noch unter großen Lebensnehmer verstanden werden konnte. Der Boron-Geweihte meinte das sie hier auch Firun so nannten. Die Helden fragten dann wo der Firun-Tempel in Lowangen war und der Geweihte meinte das es nur einen in Neulowangen gab.


Die Helden ritten weiter nach Neulowangen. Im Firun-Tempel fanden sie nur einen halbwüchsigen Novizen der Sven hieß. Als sie nach dem nächsten Ziel fragten antwortete er nur: „Ich soll jedem ausrichten. Geh in den Wald und such den Bären!“.


Es führte nur eine andere Straße aus dem Dorf und weg von Lowangen. Schnell kamen sie in einen Wald, in den sie nicht mit dem Wagen reinfahren konnten. Zu Fuß machten sie sich auf in den Wald wo sie direkt ein Bär angriff. Die Helden machten kurzen Prozess mit ihm und plötzlich verwandelte sich der Bär in einen Menschen. Der hünenhafte trug nur ein Bärenfell und einen Dolch. Daleone heilte ihn da er schwer verletzt war. Er stellte sich als Firun-Geweihten Crispan vor und sagte: „Es ist wohl nicht so eine gute Idee die stärksten Streitwagenfahrer von Aventurien in Bärengestalt herauszufordern. Ihr gefällt mir wie ihr keine Sekunde lang gezögert habt zu Kämpfen! Ihr wollt also den Donnersturm gewinnen? Dann geht in die Stadt, die seinen Namen trägt, weil das Wasser vom Himmel fällt.“. Die Helden dachten sofort an Donnerbach wo sie schon einmal waren.


Die Helden ritten weiter und kamen zum Finsteren Svellt, einen etwa fünf Schritt breiten Bach. Die Helden fanden keine Brücke und so stiegen sie ab und führten die Pferde und den Wagen an der Hand durch die knietiefe Furt. Danach kamen sie in den Finsterwald wo sie auf Arianan trafen. Ihr Wagen stand eingeklemmt zwischen mehreren umgefallenen Bäumen, die drei weißen Stuten lagen teilweise unter den Stämmen. Die Elfe war den Tränen nahe und versucht verzweifelt, mehrere Beinbrüche bei den Pferden zu behandeln. Daleone sagte die Verletzungen wären aussichtslos und so ritten sie weiter.


Die Helden kamen spät am Abend in Gashok an. Sie sahen das die drei Novadis schon hier waren und kehrten in einer Herberge ein. Vom Wirt erfuhren sie das es drei Wege aus Gashok gab. Salamandersteine-Donnerbach, Nebelmoor-Donnerbach und Nebelmoor-Trallop. Er empfahl ihnen nach Donnerbach den Weg durch den Nebelmoor da dieser nur am Rande des Moors entlang führte.


Die Helden ritten so früh los das Draco mit seinem „Flim Flam Funkel“ den Weg beleuchten musste. Auch die drei Novadis brachen schon auf, aber sie nahmen den Weg über die Salamandersteine. Langsam kamen die Helden in den Nebelmoor und mussten langsamer reiten, weil die Sicht so schlecht war durch den ganzen Nebel. Sie kamen zu einer Gabelung wo Dexter wieder die Schilder vertauschte. Die anderen Helden schauten ihn Vorwurfsvoll an und er sagt nur: „Ach kommt schon! Ich finde es noch immer lustig.“. Auf dem weiteren Weg sahen die Helden auch mehrere Lichter im Nebel funkeln und Draco meinte das könnten Irrlichter sein. Sie mussten einmal im Nebelmoor übernachten und kamen am nächsten Tag in Donnerbach an.


Die Helden waren wieder begeisternd den Donnerbach-Fall zu sehen. Der Donnerbach, der in den Salamandersteinen entspringt, fließt hier über eine steinerne Klippe und stürzt über 60 Schritt tief hinunter, um dann nach wenigen hundert Schritt friedlich in den Neunaugen-See zu münden. Es schien so als ob die Helden hier die ersten waren. Sie fragten herum welche Tempel es in der Stadt gab. Sie waren sehr erfreut als sie erfuhren das es nur einen Travia-, Hesinde- und Rondra Tempel gab. Da sie auf dem Rennen die Travia- und Hesinde-Geweihten schon erledigt hatten blieb nur der Rondra Tempel übrig. Dieser befand sich anscheinend hinter dem Wasserfall. Dexter ging nicht mit hinauf sondern blieb beim Wagen und den Pferden.


Der einzige Zugang zum Rondra-Tempel war eine Grotte auf halber Höhe hinter dem Wasserfall, die nur über einen schmalen Fußweg erreichbar war. In 30 Schritt Höhe auf dem vom Sprühregen feuchten Weg durch den Rand des Wasservorhanges zu treten war eine heikle Angelegenheit. Dahinter erblickten die Helden ein schweres zweiflügeligen Tor, das in den Grotteneingang gebaut wurde. Ein Novize hielt davor wache. Er lässt sie durch und dahinter folgen zahlreiche Grotten, die wie ein Wehrgeschichtemuseum wirkten. Hier waren Rüstungen und Waffen der edelsten und exotischsten Arten versammelt, selbst von jenseits des Ehernen Schwertes und aus Güldenland. Bis auf wenige, gleichermaßen kräftige wie nasse, Gläubige waren diese Hallen leer. Zuweilen hörten die Helden in der Ferne Geräusche eines Schwertkampftrainings.


Es sprach sie der Geweihte Thundra an der natürlich mit Kettenhemd und Rondrakamm ausgerüstet war. Sie erfuhren das Thundra der beste Freund Raidris war. Die beiden hatten seit fast 40 Götterläufen Seite an Seite gekämpft und sich unzählige Male das Leben gerettet. Thundra sprach ernst, aber stolz, über diese Freundschaft und ihre Abenteuer. Als die Helden nach dem nächsten Ziel fragten sagte er ihnen das sie in den Nebel-Tempel von Trallop müssten.


Die Helden wussten das der schnellste Weg nach Trallop wieder durch den Nebelmoor führte. Oft mussten sie absteigen und den Wagen durch eine knietiefe Furt schieben. Trotzdem kamen sie recht schnell in Olat an. Die Herberge „Zum Sumpfbiber“ war der unvermeidliche Treffpunkt aller Reisenden, die sich nach der Reise durch den Nebelmoor erholen wollten, und jener Reisenden, die die Strecke noch vor sich hatten.


Die Helden schauten das sie schnell weiterkamen und kurz nach Olat stoßen sie auf eine rot-gold-blaue Schranke. Es war wohl eine Zollstation und einige Zollwachen kamen auf sie zu. Der Kommandant, ein alter Veteran, führte mit quälend-routinierter Langsamkeit die Zoll-Formalitäten durch. Er stellte jedem Held Einzel jede Menge unnötige Fragen und als er sechs Dutzend alte bis uralte Steckbriefe durchsehen wollte, um zu prüfen ob die Helden dort dabei waren reicht es Diana. Sie verhext ihn mit „Zauberzwang“ und gab ihm zur Aufgabe sie durchzulassen. In Windeseile bekamen sie alle nötigen Dokumente und konnten passieren. Sie sagten ihm dann noch das sie gehört haben das drei Novadi in der Gegend ihr Unwesen trieben. Sie sollen auch schon einen braven Bürger des Mittelreichs getötet haben. Die Zollwachen dankten ihnen für den Tipp.


Sie kamen in Trallop an und erfuhren das hier unter dem Nebel-Tempel der Phex-Tempel verstanden wurde. Der Nebel-Tempel war von außen gesehen ein solides und kunstvolles, aber wenig attraktives Gebäude aus grauem Stein. Die Helden staunten nicht schlecht als sie durch einige Säulenreihen und drei Portale mit seidigen Vorhängen traten. Die Innenseite des Kuppeldaches war mit schwarzem Onyx ausgelegt, und zahllose Edelsteine und Kristalle erweckten den Eindruck, unter dem nächtlichen Sternenhimmel zu stehen. lm Zenit hang eine gleißende Kugel, die auf wundersame Weise die Mondphasen nachvollzog. Die Schleier in den Türen und an den Wänden erweckten den Eindruck von Nebel und dämpften alle Geräusche. Die Geweihte Lynkea war eine gutaussehende Frau, ebenfalls in halb durchsichtige Schleier gehüllt und mit einem Runenstab als Symbol ihrer Position. Die Helden unterhielten sich kurz mit Lynkea über das Rennen und sie sagte ihnen dann: „Geht zunächst nach Baliho! Und folgt dem roten Rauschen, bis ihr eine Frau findet, die dem roten Rausch folgt!“.


Die Helden ritten durch Braunsfurt und Anderath wo nichts Aufregendes passierte. Als sie in Baliho ankamen erfuhren sie das es einen Bach mit dem Namen Rotwasser gab. Sie folgten dem Weg, der den Bach entlangführte und kamen durch ein kleines Dorf Namens Altnorden und schließlich nach Espen. Dort trafen sie die Rahja-Geweihte Shanhazadra die sichtlich über ihren Besuch erfreut war. Sie war eine uneheliche Tochter Raidri Conchobairs mit einer Rahja-Geweihten. Sie flirtete mit den Helden und lud sie dazu ein hier zu übernachten, aber sie wollten schon weiter. Enttäuscht sagte sie zu ihnen: „Findet eine Peraine-Geweihte auf den Feldern von Wehrheim.“.


Die Helden freuten sich wieder nach Wehrheim zu kommen. Auf dem Weg dorthin trafen sie immer wieder Menschen, die ihnen zujubelten, weil sie vom Donnersturm-Rennen wussten. Überall wurden Vorbereitungen für den 15. Rondra getroffen. An diesem Tag wurde das Schwertfest, das höchste Fest der Rondra gefeiert. Besonders in Wehrheim wurde dieses Fest gefeiert. Dexter widerte der ganze Trubel um Rondra an.


Als sie Wehrheim schon sahen wurden sie von einer Peraine-Geweihten angehalten. Sie stellte sich als Utsinde vor und sagte ihnen, dass ihr nächstes Ziel Gareth und der Tempel des höchsten Gottes sei. Die Helden wussten das Praios gemeint war aber dachten sich das falls der Namenlose seine volle Macht entfalten könnte, er sicher mächtiger wäre als Praios.


Die Helden umfuhren Wehrheim, um dem Trubel in der Stadt wegen dem Schwertfest zu entgehen. Sie machten sich auf den schnellsten Weg nach Gareth. Dort angekommen ließen sie ihren Wagen in der Stellmacherei Ferrara reparieren. In der Zwischenzeit besuchten sie den Praios-Tempel, auch „Der Tempel des Lichtes“ genannt. Die Praios-Geweihte Lucana erwartete sie bereits im Vortempel. Sie fragte die Helden nach ihren Erfahrungen mit Raidri und sie erzählten nur positives vom großen Turnier hier in Gareth damals 998 BF und der Ogerschlacht. Lucana wirkte erfreut und bot ihnen einen Rundgang durch den Tempel an. Die Helden lehnten aber ab und fragten nach dem nächsten Ziel. Bedauernd antwortete sie: „Praios spricht! Gehet hin zum wichtigsten Tempel meines feurigen Bruders!“.


Draco fiel ein das mit feurigem Bruder nur Ingerimm gemeint sein konnte und das Angbar eine Hochburg des Handwerks, des Zunftwesens und der Ingerimm-Kirche war. Außerdem liege es am Weg zurück nach Winhall. Während sie warteten bis ihr Wagen fertig war kamen die drei Novadis in Gareth an. Bevor die Novadis die Stadt verlassen wurde ihr Wagen fertig und sie ritten weiter Richtung Angbar.


Die Helden ritten durch kleinere Dörfer und kamen am Reichsforst vorbei. Dabei wurden sie nur hin und wieder für kleinere Kontrollen aufgehalten, wo sie jedoch schnell wieder weitergelassen werden als sie sagten, dass sie Teilnehmer des Donnersturm-Rennens waren.


Es wurde schon Dunkel und die Helden beschlossen in Steinbrücken zu übernachten. Kurz nach ihnen kamen die drei Novadis an und auch Prinz Brin mit seinen Begleitern. In dieser Nacht gönnten sie sich zwei extra Zimmer. Am Abend als Dexter und Daleone sich näher kamen bemerkten sie das der elfische Begleiter von Prinz Brin sie durchs offene Fenster beobachtete. Dexter flüsterte zu Daleone: „Komm bieten wir dem Spanner eine gute Show!“. Sie rissen sich die Kleidung regelrecht vom Leib und küssten sich heftig. Dexter drehte Daleone um und beugte sie aus dem offenen Fenster. Leider war der Elf schon verschwunden, aber das hielt sie nicht auf den Liebesakt am offenen Fenster zu vollziehen.


Als sie alle schlafen stieg eine Meuchlerin bei Dexter und Daleone ein und rammte Dexter einen Dolch in die Brust. Erschrocken riss er die Augen auf und verpasste ihr einen harten Schlag ins Gesicht. Langsam stand er auf und der Dolch steckt noch immer in seiner Brust. Die Meuchlerin wimmert leise: „Wieso lebst du noch?“. Dexter packt sie und warf sie mit einem Ruck aus dem Fenster wo sie auf das Vordach fiel und davon runter rollte. Er zog sich den Dolch aus der Brust und stieg aus dem Fenster. Er sah wie Prinz Brin und seine Begleiter ihn anschauten. Einer von ihnen war sogar hergelaufen und stand 3 Schritt von der Meuchlerin entfernt. Dexter ging das Vordach nach vorne und sprang dann herunter und landete neben der Frau. Sie bettelte um Vergebung, aber er rammte ihr nur den Dolch in die Brust.


Als Dexter wieder rein ging waren alle wach. Sie sahen das Prinz Brin und seine Begleiter schon aufbrachen. Deswegen packten auch sie alles zusammen und ritten los. Es war noch stockdunkel und deswegen ritten Prinz Brin und seine Begleiter langsam, weil sie kein Licht hatten. Draco erleuchtete aber mit seinem Zauber wieder ihren Weg und so konnten sie die anderen sehr schnell einholen.


Die Helden hatten nicht bedacht das sie durch das Licht ein leichter Ziel waren. Dies wurde ihnen schlagartig klar als Dexter ein Pfeil im Hals traf. Gurgelnd probierte er den Wagen auf der Straße zu halten. Draco schoss sofort einen „Ignifaxius Flammenstrahl“ zurück. Diana hexte eine Schar Krähen auf die Gegner und Daleone probiert sie mit einem Pfeil zu treffen. Dexter konnte den Pfeil aus seinem Hals ziehen und die Wunde schloss sich wieder. Bevor Draco den nächsten Zauber sprechen konnte traf ihn ein Pfeil und ein Wurfmesse. Er sackt im Wagen zusammen und Dexter stellte sich Schützend vor ihn. Sie konnten durch das Licht die Gegner abschütteln und in Sicherheit kommen.


Als es Hell wurde kamen sie in Angbar an. Daleone heilte Draco sofort und sie hatten wirklich Glück. Noch ein weiterer Pfeil und das hätte das Ende von Draco sein können. Die Zwerge schauten sie skeptisch an während sie vorbei gingen. Nachdem es Draco wieder besser ging brauchten sie nicht lange, um den Ingerimm-Tempel zu finden. Der Tempel war ein mächtiges Bauwerk aus Marmor, Granit, Erz und Metall, das sich über einige Gebäude erstreckte. Allerorten sind große eherne Standbilder und lodernde Opferschalen zu sehen. Die vielen Tempelbesucher, wovon die meisten Zwerge waren, wanderten mit grimmigem Schweigen durch die Hallen.


Der Ingerimm-Geweihte stellte sich als Balthasar vor. Er war ein großer, beeindruckender Mann mit einem dunklen, ergrauenden Bart, gekleidet in einen kunstvoll verzierten Lederschurz und mit einem rituellen Schmiedehammer in seinen Armen. Sie erfuhren von ihm das er die beiden Schwerter von Raidri geweiht hatte. Er fragte ob er Dexter seine auch weihen solle, aber er lehnte dankend ab, unter dem Vorwand das sie es Eilig hatten wegen dem Rennen. Dann fragten sie nach dem nächsten Ziel und er sagte zu ihnen bedächtig: „Ihr müsst selbst wissen, wenn ein Kreis geschlossen ist, und wohin man kommt, wenn man einen Kreis schließt.“. Die Helden wussten sofort das sie nach Winhall zurück mussten.


Sie gingen zurück zu ihrem Wagen und bereiteten alles für den weiteren Ritt vor. Daleone heilte nochmal Draco. In diesem Moment kamen Prinz Brin und seine Begleiter an. Auch sie sahen so aus, als ob der Kampf nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen war. Schnellstmöglich machten die Helden sich wieder auf den Weg.


Sie überquerten den Kosch und kamen nach Gratenfels. Answin empfing sie in seiner Burg aber die Helden konnten nicht lange bleiben. Sie erzählten ihm von der Meuchelbande mit den Spinnen Tattoos am Hals. Answin erzählte ihnen das er derzeit auch in seiner Grafschaft mit dieser Meuchelbande, die für Geld alles tun, kämpfte. Seine Agenten hatten ihm berichtet das der Anführer von ihnen hier in der Stadt eine Schenke besitzen soll. Answin erklärte ihnen welche und die Helden versprachen ihm sich um diese Angelegenheit zu kümmern.


Die Helden wollten in der Schenke übernachten aber der Wirt wollte sie nicht beherbergen. Sie gingen zu der nächstgelegenen Schenke wo auch schon Prinz Brin und seine Begleiter sich niedergelassen hatten. Dort warteten sie bis die drei Novadis kamen. Sie nahm der Wirt in der anderen Schenke wohl auf. Sie wollten dem ganzen nun auf den Grund gehen und marschierten rüber. Einer der Begleiter von Prinz Brin schlich ihnen hinterher.


Die Helden betraten die Schenke und sahen wie die drei Novadis mit dem Wirt in ein Gespräch vertieft waren. Sie setzten sich an einen Tisch und beobachteten sie. Eine Schankmaid fragte sie ob sie war trinken wollten, aber sie lehnten ab. Die Novadis und der Wirt schienen nervös zu werden. Daleone fiel auf das der Wirt eine Perücke tragen musste.


Als die Novadis nach oben gingen, um wohl ein Zimmer zu beziehen reichte es Dexter. Dies ist Beweis genug und er stand auf und stapfte auf den Wirt zu. Er krallte ihn sich und riss ihm die Perücke vom Kopf. Zum Vorschein kam, eine Glatze mit einem großen Spinnen Tattoo! Dexter zog ihn über den Tresen nach vorne und warf ihn durch die Tür nach draußen.


Sie hatten keine Zeit für Spielchen und deswegen schnappte sich Dexter den Mann und schleifte ihn zum Brunnen. Dort nahm er das Seil und wickelte es um den Hals des vermeidlichen Anführers der Meuchelbande. Er fragte ihn ob er unter einer Decke mit den Novadis steckte. Der Glatzkopf antwortet ihm nicht, sondern schaut ihn nur grimmig an.


Zwei der Begleiter rangen einen Meuchler nieder der gerade Dexter von hinten abstechen wollte. Die drei Novadis kamen aus der Schenke und der Glatzkopf zeigte mit dem Finger auf sie. Mehr wollte Dexter nicht wissen und er warf ihn in den Brunnen und ging auf die Novadis zu. Die Thorwalerin aus der Gruppe von Prinz Brin beschuldigte die Novadis auch das Rennen zu sabotieren. Diese streiten aber alles ab.


Die anderen Begleiter von Prinz Brin zogen den Glatzkopf wieder aus dem Brunnen und belebten ihn wieder. Durch einen Zauber zwangen sie ihn die Wahrheit zu sagen und er gab zu, dass die Novadis ihn und seine Bande auf alle Rennteilnehmer angesetzt hatten.


Die drei Novadis flüchteten in die Schenke und die Helden verfolgten sie. Sie jagten sie einmal durchs Gebäude und kamen hinten wieder raus. Die Novadis schwangen sich auf ihre Pferde. Diana hexte eine Schar Krähen auf den letzten. Dieser stürzte vom Pferd und einer der Begleiter von Prinz Brin stürzte sich auf ihn.


Die anderen zwei konnten leider flüchten. Dexter ging zu dem, der vom Pferd gestürzt war und gab ihm den Gnadenstoß. Seine Schwerter freuten sich darüber. Der Begleiter von Prinz Brin konnte gerade noch wegspringen und war voller Blut. Entsetzt schaute er Dexter an.


Es wurde schon Dunkel und alle gingen Schlafen. Den Glatzkopf übergaben sie den Gardisten. Answin würde sich sicher über diesen Fang freuen. Bevor sie Schlafen gingen sahen sie noch die drei Zwerge ankommen. Einer davon schien noch immer bewusstlos zu sein.


Noch bevor es Hell wurde bat Answin sie zu ihm zu kommen. Die Helden folgten der Bitte und Answin sagte das sie um jeden Preis die verbleibenden zwei Novadis fassen sollten. Die Helden sagten das sie tun würden was sie könnten. Als sie zurück kamen waren Prinz Brin und seine Begleiter schon unterwegs. Schnell folgten sie ihnen.


Am Wegrand entdeckten sie ein Lager wo wohl die zwei flüchtenden Novadis übernachtet hatten. Sie kamen durch das Dorf Kefberg in die Stadt Honingen. Dort Übernachteten sie nochmal so wie Prinz Brin und seine Begleiter. Eins musste Dexter dem Prinzen schon lassen. Er war ein ausgezeichneter Streitwagenlenker.


Am nächsten Morgen ließen sie den Prinzen und seine Begleiter wieder zuerst starten, weil sie vermuteten das die Novadis noch weitere unsaubere Tricks anwenden würden. Im Dorf Aran machten sie keine Pause, weil sie den anderen auf den Fersen bleiben wollten.


Langsam holten sie Prinz Brin ein. Kurz vor dem nächsten Dorf sahen sie auch die Novadis die aber nicht in das Dorf hineinfuhren, sondern nach rechts, in die falsche Richtung. Der Prinz und sie selbst fuhren aber unter Jubelrufen in das Dorf Ortis ein.


Am Ende des Dorfes war eine Brücke. Die Thorwalerin ritt als erste drüber und die Brücke brach ein. Die anderen aus ihrer Gruppe konnten gerade noch bremsen und drehten um. Die Thorwalerin konnte sich und ihr Pferd aus dem Fluss retten.


Dexter fragte einen Dorfbewohner ob es einen anderen Weg über den Tommel gab. Dieser meinte es gebe keinen und dass dies auch die einzige Straße nach Winhall sei. Die Helden organisierten einige Holzfäller, welche die Brücke notdürftig reparieren sollten. Von der anderen Gruppe blieb nur die Thorwalerin und eine Elfin zurück. Die beiden tuschelten etwas und dann ritt die Elfin den anderen hinterher.


Die Holzfäller arbeiteten fleißig und meinten das sie bis heute Abend eine notdürftige Brücke bauen könnten wo die Streitwagen drüber kommen sollten. Die Helden waren nicht erfreut darüber. Wahrscheinlich waren gerade die Novadis auf dem Weg das Rennen irgendwie zu gewinnen. Plötzlich kam die Elfin zurück und berichtete der Thorwalerin das die Novadis von ihnen getötet wurden. Das wird Answin nicht gefallen! Dann kamen die beiden auf sie zu und schlugen einen Deal vor. Die anderen aus ihrer Gruppe ziehen gerade ein großes Floß den Tommel herauf. Dies könnten sie als Brücke verwenden. Die Holzfäller müssten nur eine Seilwinde bauen, um das Floß nach oben zu ziehen. So könnte das Rennen heute noch beendet werden.


Die Helden waren überrascht das die andere Gruppe ihnen so einen freundlichen Vorschlag machte. Vielleicht waren sie doch nicht solche inkompetenten Glücksritter, die der ganzen Kaiserfamilie Honig ums Maul schmierten. Dexter schlug vor das sie Beide auf die andere Seite fuhren und dann gleichzeitig das Rennen wieder starteten. Die Elfe willigte ein und dann gaben sie sich die Hand.


Prinz Brin und die restlichen Begleiter kamen recht schnell wieder zurück und hatten das Floß dabei. Mit vereinten Kräften zogen sie alle das Floß nach oben und die Holzfäller befestigten das Floß so das man die Brücke wieder langsam passieren konnte. Dexter vertraute der Konstruktion nicht ganz und bot freundlich den anderen an als Erste über die Brücke zu fahren. Das Angebot nahmen sie dankend an. Alle stiegen ab und führten langsam die Pferde und den Wagen auf die andere Seite. Erstaunlicherweise hielt das Floß stand.


Als sie selbst langsam die Brücke überquerten sahen sie wie Prinz Brin und seine Begleiter davonfuhren. Nur die Elfin mit der er eingeschlagen hatte blieb auf ihrem Pferd zurück. Diese verfluchten Lügner hatten sie ausgetrickst. Die Helden mussten Lächeln, weil sie Prinz Brin so etwas nicht zugetraut hätten.


Auf der anderen Seite sagte die Elfe zu ihnen das die Abmachung nur zwischen ihnen Beiden gegolten hatte. Wenn man die Worte genau nahm beinhalteten sie nicht ihre Begleiter und Prinz Brin. Ihnen das auch noch so frech auf die Nase zu binden machte die Helden wütend. Ohne was zu sagen ritten sie hinterher. Es gab noch die Möglichkeit sie einzuholen.


Plötzlich flog ein Pfeil knapp an Diana vorbei. Diese Elfe hatte wirklich Nerven! Die Helden drehten um und Daleone traf die Elfe gleich mit einem Pfeil. Diana hexte ihr eine Schar Krähen auf den Hals. Die Elfe stürzte von ihrem Pferd und in den Graben. Als die Helden dort ankamen rang sie um ihr Leben. Genussvoll trank Daleone noch etwas Sikaryan von ihr bevor sie ihr Leben aushauchte.


Es war noch ein langer ritt bis nach Winhall. Als die Helden dort im Dunkeln ankamen feierte Prinz Brin und seine Begleiter schon ihren Sieg. Raidri gratulierte ihnen zum zweiten Platz. Der zweite Platz ist auch nur der erste Letzte. Die Helden hatten keine Lust zu Feiern oder mit Speichelleckern hier zu reden. Bevor die Begleiter von Prinz Brin mit ihnen reden konnten ritten sie davon.


Weiter geht es mit einer Zwischensequenz in Greifenfurt.

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