Der Händler (Abenteuerbericht #3)

Es wurde das Abenteuer Der Händler von der Spielgruppe mit guter Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor das Abenteuer Die Einsiedlerin erlebt.


Nach einem gemeinsamen Essen mit Daliseon und Norrigea ließen sich die Helden den Weg nach Albenhus zeigen. Sie reisten den großen Fluss entlang und kamen endlich wieder in eine zivilisierte Gegend. Kurz vor den Toren von Albenhus stößt die Gruppe auf eine Kutsche, die wohl defekt ist. Der Kutscher Alrik kommt ihnen entgegen und bitte sie um Hilfe. Bei der Kutsche steht noch der Besitzer Herr Eisinger Belfried und zwei andere die sich als Valandriel und Quen vorstellen. Alle gemeinsam schaffen sie es die Kutsche hochzuheben sodass das abgefallen Rad wieder montiert werden kann. Herr Eisinger bietet ihnen an sie den Rest des Weges in seiner Kutsche mitzunehmen. Domingov verabschiedet sich jedoch hier von der Gruppe da er sich in Städten überhaupt nicht wohl führt und er auch gesucht wird. Er verabschiedet sich von allen, besonders von Frenya und sie machen sich aus wo sie sich wieder Treffen werden. Dann verschwindet Domingov im Wald.


Valandriel ein Elf setzt sich auf die Kutsche und die anderen steigen mit Herrn Eisinger ein. In der Kutsche unterhalten sich die Helden und werden von Herrn Eisinger in sein Haus eingeladen zum Übernachten. Im Smalltalk erfahren die Helden noch das es in der Stadt wohl zwei Giftmorde gegeben hat und das laut Herrn Eisinger die Sandfresser dafür verantwortlich sind. Bald erreichen sie auch schon die Stadt und werden von den Stadtwachen durchgewunken wärend ein Tulamide aber ganz genau durchsucht wird. Beim Stadttor stößt Valandriel sich den Kopf am Dach beim Torbogen.


Im Haus von Herrn Eisinger lernen sie Anolia die Mutter von Herr Eisinger und seinen Sohn Bbron kennen. Beim Abendessen genießen alle die Gerichte außer Valandriel lässt alles stehen und verlangt andere Kost wie Obst. Bbron ist wohl ein reicher Nichtnutz und ladet die Helden auf eine Sauftour ein. Nach dem Essen zeigt die Hausdienerin Ginetta ihnen noch ihre Zimmer dann gehen sie mit Bbron in die Stadt feiern. Sie gehen von einer Kneipe in die andere wobei diese immer schlechter werden. Als sie in einem der wohl schlechteren Viertel in Albenhus kommen probiert Quen in den Honigtopp zu kommen wo ihm nur ein Schlitz in der Tür geöffnet wird und ein Mann ein Lösungswort verlangt. Er errät es nicht und sie gehen Heim zu Herrn Eisinger. Alle legen sich schlafen in ihren Zimmern nur Valandriel lägt sich in den Innenhof unter einem Apfelbaum. Am nächsten Morgen Frühstücken sie vorzüglich und werden dann von Ginetta in Herrn Eisingers Arbeitszimmer gebracht. Er verrät ihnen das er einen Auftrag für sie hätte. Für 8 Dukaten sollen sie ihm Helfen Rashim al-Fessir zu fassen den Herr Eisinger für die Giftmorde verantwortlich macht, weil er seiner Meinung nach mit Gift handelt. Grimsbart handelt sich selbst auf 7 Dukaten runter und Nemo auf ganze 4 Dukaten aber dafür bekommt er auch noch 3 Körbe voll Obst! Die Helden sollen Herrn Eisinger auf eine Party von al-Fessir begleiten. Grimsbart und Nemo als Kaufläute und Frenya, Valandriel und Quen als Diener. Herr Eisinger besorgt ihnen dafür die richtige Kleidung. Die Party soll am gleichen Abend stattfinden.


Die Helden gehen dann auf den Marktplatz. Nemo und Frenya verkaufen ihre Edelsteine dort und Quen kauft einen Dietrich und borgt sich dafür Geld von Nemo. Frenya und Grimsbart bemerken daweil einen Mann mit Bart und langen Haaren in einer grauen Robe. Sie erinnern sich das sie ihn schon mal am Fluss von der Miros Treu aus, gesehen haben. Als sie ihn anstarrten drehte er sich um und verschwand in einer Seitengasse. Sie verfolgten ihn und konnten ihn in eine weitere Seitengasse einbiegen sehen. Als sie jedoch dorthin kamen sahen sie das es eine Sackgasse ist und der Mann nicht da war. Frenya und Grimsbart untersuchten die Gasse wobei Grimsbart in einen Scheißhaufen unter einem Marktkarren griff. Zurück am Markt erzählten sie den anderen von der Begegnung.


Zurück bei Herrn Eisinger zogen sie sich um und fuhren mit ihm eine Ecke weiter in der Kutsche zu al-Fessirs Haus. Sie mussten am Eingang bei zwei Novadis mit Krummdolchen die Waffen abgenommen. Im Haus wurden sie von zwei Waldmenschen begrüßt. Im ersten Stock oben fand das Fest in einem großen Saal statt. Sie erblickten lauten Sitzecken mit Pölstern und Shishas und mehreren Buffets. In einer Sitzecke saß al-Fessir mit zwei leicht bekleideten Damen. Herr Eisinger führte sie zu ihm und stellte sie vor. Sie reden kurz und setzen sich dann in eine leere Sitzecke. Alle rauchen eine Shisha außer Valandriel. Die Helden schmieden den Plan das Grimsbart die Wachen ablenkt und Quen ins Arbeitszimmer geht um Beweise zu finden. Frenya soll wache halten. Dafür ist der beste Zeitpunkt während einer Tanzshow die bald stattfinden soll. Daweil gehen Grimsbart und Frenya zu einer Runde Zwerge und erfahren das diese Party deswegen stattfindet, weil sie einen super Deal mit al-Fessir abgeschlossen haben. Kurz darauf wird es leise im Festsaal und eine wunderschöne Tänzerin kommt herein. Valandriel erkundet das Haus schonmal und möchte im gleichen Stockwerk zum Arbeitszimmer kommen. Er wird jedoch von zwei Wachen aufgehalten und er behauptet das er die Toilette gesucht habe und wird von den Wachen dorthin begleitet. Herr Eisinger und Nemo bleiben im Saal und schauen der Tänzerin zu während Grimsbart, Frenya und Quen den Saal unauffällig verlassen. Sie kommen an den Toiletten vorbei und treffen auf Valandriel. Quen geht weiter zum Arbeitszimmer und Grimsbart geht in das Wachzimmer daneben. Es sitzen die zwei Wachen drinnen die vorher Valandriel zu den Toiletten begleitet haben und spielen gerade ein Kartenspiel. Grimsbart sieht in der Ecke einen Eimer und geht dort hin und pisst rein, um die Aufmerksamkeit nur auf ihn zu lenken. Die Wachen schleifen ihn zu den Toiletten, weil sie glauben er ist nur ein betrunkener Gast. Sie probieren Grimsbart mit dem Kopf in die Toilettenschüssel zu stecken, schaffen es aber nicht und eine Wache rutscht sogar aus und fällt mit einer Hand in die Toilette. Grimsbart entschuldigt sich bei den Wachen und wirft ihnen ein paar Kreuzer hin, diese sind jedoch sichtlich unbeeindruckt und bleiben mit verschränkten Armen stehen. Grimsbart probiert weitere Kreuzer in ihren Ausschnitt zu werfen und dabei bleibt ein Kreuzer genau zwischen den Brustmuskeln einer Wache stecken. Sie waren sehr beeindruck von Grimsbarts Wurffertigkeiten und dieser verwickelte sie in ein Gespräch über novadische und zwergische Kartenspiele. Frenya und Valandriel beobachten alles vom Toilettenraumeingang. Quen ging daweil ins Arbeitszimmer und durchsuchte alles. In einer Schreibtischlade findet er schlussendlich einen doppelten Boden. Darunter befindet sich ein Brief und eine Phiole. Der Brief handelt von einem Deal unterzeichnet mit B. Danach wollte er wieder zu den anderen gehen. Grimsbart, Frenya und Valandriel ist daweil schon mit den Wachen auf den Weg zu ihrem Zimmer, um Karten zu spielen als sie bemerken das Quen die Klinke des Arbeitszimmers runter drückte. Grimsbart ließ sich hinfallen und schrie auf weswegen Quen innehielt. Die Wachen waren sichtlich verwirrt und helfen ihm auf und gingen mit den dreien weiter ins Wachzimmer. Quen verließ nun das Zimmer und gesellte sich wieder in den Festsaal zu Nemo und Herrn Eisinger. Die Tänzerin beendete gerade ihren Tanz und warf Nemo ihren Schleier zu. Er bemerkt dabei, dass sie ein Diadem mit einem Drachenstein trägt. Er folgte dem Mädchen, konnte sie aber nicht mehr finden, sondern nur herausfinden das sie Delilah heißt. Gleich darauf fanden sich alle wieder im Festsaal zusammen und Quen berichtete allen was er gefunden hatte. Die Helden beschlossen das Quen, Grimsbart und Herr Eisinger zur Garnison gehen und die anderen beim Fest bleiben. Quen, Grimsbart und Herr Eisinger kommen mit zwei duzend Stadtgardisten. Das Fest wurden von diesen beendet und al-Fessir wurde festgenommen.


Am nächsten Tag wird al-Fessir vor Gericht verhört und die Helden sagen vor Gericht gegen ihn aus. Herr Eisinger lacht im Publikum verschmitzt. Al-Fessir wird enteignet und eingesperrt. Nemo bemerkt das Delilah in der letzten Reihe im Gericht steht und weint. Als alle das Gericht verlassen werden die Helden in das Nobel-Gasthaus Admiral Sanin eingeladen von Herrn Eisinger. Er spendiert den Helden das Essen und einen guten Wein und übergibt ihnen ihre Belohnung. Herr Eisinger meint zum Abschluss noch das die Helden sicher weiterreisen wollen und wünscht ihnen viel Glück. Am Marktplatz bemerken die Helden wieder eine Gestalt die sie beobachtet. Jedoch ist diese Person Kleiner und winkt ihnen zu. Die Helden gehen auf die Gestalt zu und bemerken das es Delilah ist. Sie erzählt ihnen das ein großer Mann mit hellem Haar sie dazu gezwungen hat das Gift und den Brief in al-Fessirs Schreibtisch zu geben. Die Helden sind schockiert und wollen dem nachgehen. Zuerst schauen sie sich den Hafen an wo Herr Eisinger und al-Fessir ihr Kontor und Lager haben. Gardisten beschlagnahmen gerade die ganze Ware von al-Fessir. Die Helden merkten das die Gardisten sehr freundlich waren aber ihnen nicht weiterhelfen konnten. Sie wollten nun Herrn Eisinger direkt zur Rede stellen und schauen wie er reagiert. Bbron machte ihnen die Tür auf und holte dann seinen Vater. Delilah erzählt Herrn Eisinger dieselbe Geschichte wobei Nemo und Quen wittern, dass Eisinger etwas damit zu tun hat. Sie können jedoch kein Geständnis aus ihm herausholen. Da die Helden befürchteten das er nun fliehen würde blieb Valandriel und Nemo bei Eisingers Haus um es zu beobachten während Quen, Grimsbart und Frenya in die Unterstadt gehen. Quen befragt dort den schmierigen Händler der ihm den Dietrich verkauft hat ob er guten Stoff besorgen könnte. Dabei erfährt er das Passwort für den Honigtopp. Die drei Helden gingen zur Kneipe und fragten nach dem einäugigen Bela. Sie wurden in ein Hinterzimmer geführt und redeten dort mit dem einäugigen alten Mann wieviel guten Stoff sie den kaufen würden. Quen wollte zuerst den guten Stoff sehen und Bela rollte eine Ledertasche aus mit verschiedene Dietrichen. Die Helden hatten etwas völlig anderes erwartet und Quen tat noch kurz so als ob er sie gründlich begutachtete bevor sie wieder in die Kneipe vor gingen. Die bestellten Bier und kamen mit einer Frau ins Gespräch. Von ihr erfuhren sie das, wenn sie etwas über Gifte erfahren wollte das Aconiter-Kloster der beste Anfang wäre.


Quen, Grimsbart und Frenya holten die anderen wieder ab bei Herrn Eisinger und gingen gemeinsam zum Aconiter-Kloster außerhalb der Stadt. Es öffnete ihnen eine Halbelfe mit Weißblonden Haar. Sie hieß Sylandriel und war für Studien hier. Die Helden wurden zu Bruder Conius geführt der ihnen mehr über die Giftmorde sagen konnte. Er untersuchte die Fälle selbst und erstellte die Gutachten für die Stadtgarde. Beide Tode waren laut Conius keine Morde. Die Helden wollten die Berichte in der Garnison genauer anschauen und Sylandriel begleitete sie dabei, weil es sie sehr interessierte. Sie fanden die Berichte schnell und es war genauso wie Bruder Conius es gesagt hatte.


Valandriel ging wieder Herrn Eisingers Haus beobachten und Frenya ging mit Delilah zum Kloster zurück. Die anderen wollten sich nochmal am Hafen umsehen da es schon Abend wurde. Nach kurzer Zeit beobachtete Valandriel einen großen blonden Mann, der aus dem Haus von Eisinger ging. Der Unbekannte ähnelt Delilahs Beschreibung und Valandriel verfolgte ihn bis zum Honigtopp wo er reinging. Valandriel trommelte die anderen zusammen und sie bildeten Gruppen, die nach und nach in den Honigtopp gingen. Sie beobachteten ihn beim Trinken von anderen Tischen aus. Zuletzt ging Grimsbart mit Delilah rein und als der Verdächtige sie sah flüchtete er eine Stiege rauf. Alle verfolgten ihn nur Grimsbart und Delilah liefen hinaus, um ihm eventuell den Weg abzuschneiden. Der Flüchtige sprang aus einem Fenster auf das Dach und rannte entlang. Es gab eine wilde Verfolgungsjagt wo auch einige Helden vom Dach purzelten, doch Frenya konnte ihn dann stellen. Die Helden knebelten ihn und Sylandriel die Druidin belegte ihn mit einem Wahrheitszauber. Man nannte ihn der Dachs und er habe Herrn Eisinger dabei geholfen die Konkurrenz auszuschalten. Das Gift war von einer Steuerfrau Vipka am Hafen. Die Helden brachten den Schurken zur Garnison und erzählten alles der Vögtin. Diese wollte Herrn Eisinger jedoch nicht sofort festnehmen da ein Irrtum in diesem Fall fatal wäre. Sie setzte ein Kopfgeld auf Vipka aus und da es schon spät war gingen die Helden ins Kloster schlafen.


Am nächsten Tag erfahren die Helden das die Gardisten Vipka schon gefasst haben. Sylandriel wirkte noch mal einen Wahrheitszauber auf den Dachs und er gestand alles in Anwesenheit der Stadtvögtin. Dies reichte, um Herrn Eisinger festnehmen zu lassen und nach einer weiteren Gerichtsverhandlung wurde dieser eingesperrt mit seinen Komplizen und al-Fessirs wurde komplett rehabilitiert. Al-Fessirs veranstaltete ein Fest für die Helden auf dem Nemo von Delilah, als Dank, das Diadem mit einem weiteren Drachenauge geschenkt bekommt. Die Helden bekommen auf diesem Fest von al-Fessirs einen Auftrag. Vor einem halben Jahr schickte er einen Boten mit einer edelsteinbesetzten Halskette in die Baronie Kyrstollen. Dieser Bote kam aber nie an und al-Fessirs versicherte den Helden das er dem Boten vertraue und ihm etwas Schlimmes zugestoßen sein muss. Er wurde wohl Opfer einer Räuberbande. Es soll dort eine berüchtigte Räuberbande geben, angeführt vom Braunen Harro. Auf die Räuberbande soll eine beachtliche Summe Kopfgeld ausgesetzt sein und die Helden stimmen zu al-Fessirs zu helfen.


Sie schlafen diesmal bei al-Fessirs und werden am nächsten Tag von ihm mit Ausrüstung versorgt. Grimsbart bemerkt das er seinen Esel Toni, auf dem Schiff Miros Treu vergessen hatte. Neben normalen Dingen wie Decken und Proviant bekommen sie deswegen auch einen Packesel namens Betoni. So machen sich die Helden auf in ihr nächstes Abenteuer.


Weiter geht es im nächsten Abenteur Der Inquisitor.

I'm a DM because I love to create stories.


Hier geht es zu den Berichten der Heldengruppe mit guter Gesinnung.

Hier geht es zu den Berichten der Heldengruppe mit zwielichtiger Gesinnung.