Ungeklärtheiten bei Festumkarte und Reisewegen

  • Hi,

    ich mache mir mal wieder viel zu viele und zu detaillierte Gedanken zu meinem Abenteuerhintergrund, deshalb einige Fragen auch euch:

    Es geht mir um diese Karte, die so oder so ähnlich ja in mehreren Spielhilfen und Abenteuern zu finden ist: Festum Map by artbymatthew on DeviantArt

    So, erstens das Wasser: Die Karte ist ziemlich sicher genordet, dadurch macht das Wasser drumherum nur begrenzt Sinn. Mit der Beschriftung und der Landspitze gegenüber des oberen Hafens muss ich davon ausgehen, dass südlich von Festum eine große Bucht liegt, in die der Born mündet. Ist so auf größeren Karten nicht erkennbar, aber okay, kann ich noch akzeptieren.


    Dann die Straßen die aus der Stadt führen: DereGlobus sieht hier falsch aus, daher aus den Spielhilfen: Nach Vallusa in den Süden muss man wohl mit der Fähre den Born überqueren, nachdem man die Stadt durch das Märkische Tor (das westlichste) verlassen hat. Passt, der Fähranleger wird wohl die Häuseransammlung nördlich des oberen Hafens sein. Laut "Das Bornland" sollte hier jedoch auch noch die Bornstraße nach Norden abbiegen. Das ist hier gar nicht zu erkennen.

    Nach Neersand verlässt man die Stadt durchs Neersander Tor (das östlichste), macht Sinn.

    Dann verbleiben aber das Alte Norbardentor (bzw sein vorgelagerter Nachfolger in der neuen Stadtmauer) und das Ochsentor, die beide die Stadt nach Norden verlassen und zu denen ich sonst nichts finde.


    Am Ende wäre es mir wichtig zu wissen aus welchen Richtungen bzw. durch welche Tore Spieler aus verschiedenen Richtungen kommen würden, vielleicht hat sich schonmal jemand damit beschäftigt oder sich was ausgedacht.


    Danke schonmal für eure Hilfe.


    PS: Kann mir doch niemand erzählen, dass Vallusa noch nicht die Straße nach Norden (Skorpsky) ausgebaut hat, sondern Händler/Reisende mit Kutschen erst über Usnadamm fahren müssen.

  • Nach der Beschreibung in das "Das Bornland" ist die Karte genordet. Der Born mündet bei der Jodeksspitze in das Perlmeer. Das Meer ist demnach östlich der Stadt. Die Wasserfläche südlich der Stadt ist dann der Born, der sich trichterförmig in östlicher Richtung in das Meer ergießt. Ob die Landspitze gegenüber des oberen Hafen zu einer Insel im Born gehört oder der obere Hafen an einem kleinem Bornzufluss liegt ist unklar.


    Wenn das Rinnsal am oberen Hafen ein Nebenfluss ist, dient der mögliche Fähranleger, nördlich des oberen Hafen, nur der Bornstraße, die östlich des Born verläuft.


    Die alte Bornstraße westlich des Flusses und die Kaiserstraße erfordern das Überqueren des Born. Die Fähren dürften hier vom Haupthafen zu einem Anleger auf der anderen Seite fahren, der sich Südwestlich des Kartenrandes befindet.


    Die Küstenstraße nach Neersand verläuft durch das Neersander Tor. Die beiden anderen Tore dienen wohl nur Karrenwege in die Orte ins Umland.



    Die alte Kaiserstraße zwischen Vallusa und Skorpsky war doch als Knüppeldamm ausgebaut. Es gibt halt nur niemanden der ein Interesse hat die Straße zu erhalten. Auf Bornländischer Seite wohnt niemand und die Vallusaner wollen keine Abhänigkeiten durch eine zu gute Straße schaffen. Waren und Personen werden sowieso auf den Küstenseglern transportiert.

  • Wir haben beim DG leider bei allen Regionalkarten und Stadtkarten festgestellt, das Flüsse und Strassen nicht übereinstimmen, weswegen manche Karten leicht gedreht wurden damit die Regionstrassen in die Stadtkarten übergehen.

    Die Redaktion hat uns damals gesagt, richtet euch immer an den Text, nicht der Karte!

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Der Text aus "Das Bornland" passt am besten auf eine genordet Karte. Da gibt es an mehreren Stellen Beschreibung wie "liegt südlich" oder "im Osten" und die stimmen nur, wenn die Karte so liegt, dass die Speicherinsel im Süden liegt.


    (Ich habe nicht geprüft ob das in späteren Beschreibungen angepasst wurde)

  • Nimmt einfach an das die Ortskarten aventurischen Ursprungs sind; das weder die Masse noch Himmelsrichtungen übereinstimmend mit den Angaben aus Texten sind.

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Danke euch! Dann werde ich mich definitiv nach den Texten richten, dann kann sich auch die Fantasie mehr entfalten. Wobei ich überlege das Norbardentor zum Anschluss an die Bornstraße zu machen, mal schauen.


    Noch eine andere Frage: Warum meint ihr hat Festum keine Brücke über den Born gebaut. Klar, viel Handel und Verkehr läuft übers Meer und die Bornstraße, aber den gesamten Landverkehr über eine einzelne Fähre zu regeln kommt mir seltsam vor, besonders wenn es vergleichbare Brücken durchaus gibt. In Vallusa sogar zwei.

  • Es gibt doch eine Brücke, die Zollbrücke im Westen, die zugleich den Hafen eingrenzt.

    Wenn wir dann noch bedenken das die hohe+breite Brücke in Havena als kleines Weltwunder gilt ;)

    Vallusas Standort und seine beiden einzigen Landverbindungsbrücken sind hingegen legendär :)

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  • Ach so ja, meinte schon als Anbindung nach Süden.

    Ok, hatte nicht aufm Schirm das die Beispiele so besonders sind. Hab auch grad nochmal nachgeschaut, hatte für den Born bei Festum 100 Schritt Breite im Kopf, es sind allerdings mehrere 100. Ich schätze mit den Zwergen könnte man da was machen, aber das würde wohl einem Weltwunder entsprechen.

  • Nicht die Breite ist das eigentliche Porblem, sondern die Höhe - damit alle Segrelschiffe (ist ja auch ein Flottenhafen) darunter durchfahren können.

    Wir könnten uns natrülich fragen wieso Leonardos Meisterwerk nie kopiert wurde ... äh Fantasy? ;)

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  • Naja, man könnte sie ja nördlich des oberen Hafens errichten, dann müsste zumindest die ganz riesigen Schiffe nicht mehr da durch.

  • Ich glaube wir müssen unsere Karten vergleichen - bei mir liegt der Hafen in der Flussmündung und "endet" an der Zollbrücke. Festum liegt sozusagen nördlich des Hafens, wesewegen ich auch keinen Sinn in einer weiteren "Hafenbrücke" sehe.

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Der obere Hafen ist aber ja der separate westliche. Meine erdachte Brücke läge nordwestlich (genauer als nördlich), also flussaufwärts von diesem, so dass die Schiffe die dort gebaut werden nicht unter der Brücke durch müssen, sondern eben nur Flusskäne. Die würde dann die Reise von festum in den Süden ermöglichen, ohne dass man die Fähre die jetzt an der Stelle fährt nutzen muss.

  • Wie in den beidne ersten Festum-Beschreibungen betonen ist der Hafen mit der Speicherinsel ein eigner Stadtteil, daher auch die berühmte Zollbrücke.

    Beim Oberen Hafen wird nciht nur geschreiben das hier die Flottenparade zum 1.Eff stattfinden, sondern die "sogar für Stoerrebrander gegeintete Bornfähre, di die einzige Möglichkeit zur Überquerung des breiten Flusses darstellt." Der Fluß man demnach dort noch breiter sein als der künstlich vergrößtere Hafen. Nicht zu vergessen das die Zollinsel vom Wasser umgeben ist, und dichter an der Stadft dxran ist als ans südliche Ufer. Leider vermitteln die Landkarten den Eindruck als könnte man so einfach druch den Osten der Stadt über den Born hüpfen.

    Und in der SH2 ist auch die Antwort (S.26): "die einzige Möglcihkeit zur Überquerung des hier zwei Meilen breiten, im Sommer träge dahinströmenden Flusses darstellt."

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Zur Lage von Festum und dem Verlauf des Born:


    In der Spielhilfe "Rauhes Land im Hohen Norden" heisst es: "An seiner Mündung ist der Born je nach Jahreszeit 500 Schritt bis eine Meile breit. Schon nach einer halben Meile flußaufwärts wird sein Lauf von der Speicherinsel geteilt." (S. 129)

    "Unter Hafen verstehen die Festumer nicht nur die Kaianlagen des Handelshafens, sondern das gesamte Gebiet um den eigentliche n Hafen herum mit seinen Lagerhäusern, den Wohnviertel ... Der Festumer Handelshafen wurde ursprünglich von einem schmalen Seitenarm des Born gebildet, in dem die Schiffe gut geschützt vor den Gezeiten und dem Frühjahrseisgang vor Anker liegen konnten. Später wurde das Hafenbecken künstlich vergrößert."

    "Zur Ingerimmszeit, wenn die meisten Bäume gefällt werden, ist das Hafenbecken 100 Schritt weit mit treibenden Stämmen bedeckt." (S. 132)

    Ich gehe mal davon aus, dass mit „weit“ „in den Fluss hinein“ gemeint ist.


    Das Südufer der Festumer Bucht ist also auf Höhe der Jodekspitze im Osten annähernd 1000 Schritt vom nördlichen Ufer entfernt. Nach Westen hin bis zum Einlauf des Born in die Bucht verjüngt sich die Festumer Bucht dann bis auf wenige hundert Schritt. Der kleine Landzipfel am linken Kartenrand scheint auf beiden Seiten von Wasser umströmt, so dass es sich um eine kleinere Borninsel handeln könnte und nicht um einen Teil des Ufers. Andernfalls wäre der Born am Übergang in die Bucht tatsächlich „nur“ ca. 100-120 Schritt breit (s. Skizze).


    Eine Brücke ist wohl v.a. wegen des Eises, das alle paar Winter in dicken Schollen den Born hinabtreibt, nur schwer zu realisieren bzw. zu erhalten. In "Der Weisse See" (Theaterritter-Kampagne Bd. 1, S. 18 ist in der kleinen Routenübersicht direkt bei Festum eine Brücke über den Born in Richtung Süden eingezeichnet. Dürfte sich aber wohl eher um ein Symbol für den Fährübergang handeln.


    Zu den Wegen von Festum aus:


    Die Festlandroute ins Landesinnere (die "Bornstraße") von Festum nach Nordwesten verläuft auf der östlichen Flussseite! Bei Hulga gibt es wohl einen Fährübergang.

    Eine Abbildung des Märkischen Tores findet sich im AB "Frostklirren" (S. 13). Dort kann man den stadtnahen Zustand der ungepflasterten "Strasse" erkennen, die dann auf die Bornstrasse führt.


    Die Qualität der Kronstrasse, also der Hauptstrasse entlang der Küste nach Süden, ist – soweit ich das überblicke - gar nicht eindeutig festgelegt. In der Spielhilfe "Rauhes Land" heisst es hierzu (S. 107) :

    "Es gibt in der Mark eigentlich nur eine Straße von Belang und hinreichender Qualität: die Kronstraße (entsprechend einer Reichslandstraße) von Festum nach Skorpsky, von wo aus sie - bereits deutlich schlechter - über Usnadamm nach Ysilia im Tobrischen führt, während ein Knüppeldamm die Stadt Vallusa anschließt. Ebenfalls wichtig, aber keinesfalls entsprechend ausgebaut, ist die Straße von Hulga nach Irberod (die eigentlich nur bis Salderkeim die Bezeichnung Straße verdient), von der der Goblinstieg ins Weidensche abzweigt."

    Zur Fortführung des Kronstrasse nach Usnadamm heisst es: "Im Norden der Misa-Auen liegt die Stadt Skrosky und die Kronstraße nach Usnadamm führt ebenfalls am Nordrand des glucksenden, mückenverseuchten Sumpfgebiets entlang. Der Pfad, der direkt durch die Sümpfe nach Vallusa verläuft, ist zwar auf einem Knüppeldamm errichtet, muss aber beständig instand gehalten werden." (S. 107).


    In "Land des Schwarzen Bären" (S. 28) liest man zu den Verkehrswegen im Bornland und der Mark folgendes:

    "(...) Vier große Straßen, gepflastert und regelmäßig in Stand gehalten, durchkreuzen das Bornland: Die Kronstraße von Brinbaum nach Norburg vereinigt sich in Pervin mit der zweiten Kronstraße, die von Festum aus gen Norden führt. Eine weitere Kronstraße ziehe sich an der Küste entlang und verbindet Festum und Neersand. Die Landstraße zwischen Torsin und Notmark ist der Hauptverkehrsweg Seweriens. Die Straße von Treie nach Brandthusen war früher ein wichtiger Handelsweg, der über Bjaldorn bis nach Paavi führte, heute aber nur noch bis nach Vierwinden stärker frequentiert ist. Eine weitere, die Weststraße, wird zur Zeit ausgebaut. Sie ist das Abschiedsgeschenk Stoerrebrandts und verbindet den Sieben-Baronien-Stieg mit der Kronstraße am Born.

    Der neu gegründete Freibund hat sich ihren Ausbau auf die Fahnen geschrieben, um das Bornland endgültig zurück zu alter (Handels-) Größe zu führen. Bei diesen Straßen können sich Reisende recht gut darauf verlassen, dass eventuelle Schäden zügig ausgebessert werden, da diese Arbeiten von der Adelsversammlung beauftragt und bezahlt werden. Alle anderen Straßen jedoch fallen in die Zuständigkeit der Bronnjaren, durch deren Land sie führen. So kann es geschehen, dass sich eine eben noch gepflasterte Straße hinter dem Grenzstein in einen Karrenweg verwandelt. Auch ist das Land in weiten Gebieten so beschaffen, dass Straßenbau völlig unmöglich ist und sich viele Orte nur über Trampelpfade, halb im Morast versunkene Knüppeldämme, unsichere Pisten oder gar nur querfeldein erreichen lassen."


    LdSB, S. 50: "Die wohl am besten ausgebaute Straße der Region ist die Kronstraße von Festum nach Skorpsky, von wo aus Usnadamm und über einen Knüppeldamm die Stadt Vallusa erreicht werden können. Parallel zum Knüppeldamm verläuft etwa 50 Meilen weiter westlich die Straße vom festenländischen Alderow über Bullstadt nach Ritterfurt, die ebenfalls in deutlich schlechterem Zustand bis nach Usnadamm und von dort aus über die Misa nach Tobrien fortgeführt wird."


    Das Problem und die Bedeutung der Instandhaltung vieler Wege wird auch dadurch deutlich, dass es in manchen Orten "Knüppelgrafen" gibt, die den Titel für die Instandhaltung des Dammweges übertragen bekommen (vgl. den "Knüppelgraf" Borschkin, der für die Instandhaltung des Knüppeldamms von Ouvenmas zur Straße nach Sjepengurken verantwortlich ist). Ähnlich den Kronvögten, die im Bornland vom Adelsmarschall für bestimmte Funktionsämter eingesetzt werden können und deren Titel wohl auch nicht vererbbar ist.

  • Ich falle jedes mal darauf rein das ich die Speicherinsel als Festland ansehe, wodurch der falsche Eindurck bersteht, das der Born ja nicht so breit sei - obwohl im Text immer steht, das der Hafen sich in einem (ursprünglich schmalen) Seitenarm des Born befindet. Der Bau des breiteren Hafcnbeckens dauerte ei ngutes halbves Jahr und lieferte das Wissen für das Trockendock. (Das steht, glaube ich, uach nur im SH2 (1989).)

    Jede Stadtbeschreibung bei DSa fügt was Neues hinzu, läßt dafür leider oft was Altes weg.

    Eigentlich müßte es viel öfters betont werden: Festum ist anscheinend der einzige Ort wo der Born (mit Kutschen) überquert werden kann. Alte Quelle nennen zwar eine Hafen in Nivesel ...


    PS: Was Resiewege angeht, stellte dies SH2 ebenfalls vor (S.27ff):

    1. Kaiserstraße von Festum nach Unsandamm; Von Festum aus über den Born, danach südwärts.

    2. Küstenstraße von FCestum nach Neersand; Festum velrassen wir in NO-Richtung durch das Neersander Tor.

    3. Auf der Bornstraße, wobei hier am Westufer die schlechte Große Nordstraße verläuft, am Ostufer die Bonrstraße; "Festum verläßt man in westl. Richtung und folgt der Straßenbeigung vor der Fähre nach Norden.

    Leider gibt es nur wenige Umgebungsakrten - wie Havena & Delta des Gr. Flusses (Albernia-Box) oder Gareth mit Dämoenbrache (Box), um ein Gefühl für die Lage und Größe eienr Stadt zu bekommen.

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    Edited once, last by zakkarus ().

  • Wow Shah, danke für den Aufwand.

    Da sind einige Angaben dabei die ich noch nicht kannte und schöne Informationen zum Straßenbau/-erhaltung vom Bornland. Finde zum Beispiel den Sieben-Baronien-Stieg sehr schön als direkte Verbindung zum Mittelreich.

    Dass die Landspitze nur eine Insel sei, hat ja bereits jemand vorgeschlagen, macht schon Sinn. Wobei die dann den perfekten Ort bieten würde eine Brücke über den Born zu schlagen :D Wer weiß, vielleicht kommt der nächste Adelsmarschall bei mir auf die Idee...

    Die Wegverläufe an sich kannte ich so, mein Problem war eben eher die Anbindung an die eigentliche Stadt/ die Tore. Eine Umgebungskarte wäre da echt schön! Ich habe mich jetzt für mein Festum dazu entschieden, dass die Kronstraße von Alderow kommend einige Meilen vor Festum den Born verlässt (bzw nur ein kleiner Pfad weiter am Born bis zur Fähre läuft) und dann von Norden kommend ans Neue(?) Norbardentor anschließt. Auf der Strecke liegt dann auch die Abzweigung zur Löwenburg.

    Somit hätte man/ich dann:

    • von Süden kommend: Kronstraße von Skorpsky (um den Ausbau des Knüppeldamms müssen sich die Vallusianer selber kümmern^^) - Fähre über den Born, Anleger nördlich des oberen Hafens, auf der Karte noch zu sehen - Weg nördlich des Zwielichtberges - Märkisches Tor
    • Von Nordwesten: Kronstraße von Alderow - großer Bogen nördlich von Festum an der Löwenburg vorbei - Norbardentor
    • Von den umliegenden Feldern: Ochsentor
    • Von Neersand: Küstenstraße - Neersander Tor

    Damit hätte ich dann alle Tore sinnvoll zugeordnet und bin soweit zufrieden.

    Danke euch für die schöne Diskussion, können wir auch gerne noch forsetzen wenn ihr noch Ideen oder so habt.

  • Der Sieben-Baronie-Stieg ist ein gutes Beispiel für die "lebendige Spiewelt", denn dieser wurde erst ausgebaut:

    1018 BF (Pra↔Eff) Weiden: Freigabe des Goblinpfads. AB58:9


    1026 BF Tra Fertig! Ehemaliger Goblinpfad zum Sieben-Baronien-Stieg ausgebaut. AB100:10 (Tra 33 Hal) AB120:4 RSH10:23


    Ich dachte es sei bekannt das he weiter man sich von Festun/Mittelreich wegbewegt um so schlechter das Wegenetz wird; nein, es gibt nur eine einzige Straße die diesen Namen verdient.

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  • Ich dachte es sei bekannt das he weiter man sich von Festun/Mittelreich wegbewegt um so schlechter das Wegenetz wird; nein, es gibt nur eine einzige Straße die diesen Namen verdient.

    Wäre auch eher meine Erwartung gewesen. Gerade wenn man bedenkt, was die nördlichen und östlichen Regionen sowie die südlichen und westlichen Marken vor nicht mal 10-12 Götterläufen durchgemacht haben (Uriel von Notmark, Paavi, Vallusische Weiden, Kampf um Weisstobrien). Die Darstellungen in Kiesows "Das zerbrochene Rad" lassen eher an verheerte und entvölkerte Regionen und an noch immer von Dämonenpest verseuchte Landschaften denken. Überall Mangelwirtschaft, verarmter Adel ausserhalb der wenigen Zentren. Da dürften für den Strassenbau kaum genug Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, zumal dann noch die Überschwemmungen dazu kommen und besonders das "Erwachen". Überwucherte Wege, im Morast versunkene Dämme, sich ausbreitende Sümpfe und Wälder... kein Spass da eine Strasse oder einen Knüppeldamm anzulegen.

  • Moment, ich bezog mich auf die "Straßen" vor Borbarad - wie sie bereits in SH2 beschrieben wurden. Alle Straßen und Flüsse zu archiveren war eines der ersten Aufgaben beim DereGlobus.

    Als Hauptverbindung mit dem MR ist die Kaiserstraße besonders gut ausgebaut und befestigt - fast wie ne Reichsstraße, soweit der Boden das überhaupt zuläßt.

    Das sieht beim Sumpfpfad von Skropsky nach Vallusa schon anders aus. Aber wir haben ja noch die Küstenstraße ab Neersander Tor, druchgehend mit Backsteinen gerpflastert über min. vier Schritt breite.

    Die Strecke von Hinterbuch nach Riwilauken ist eine Kronstraße. Ebenso die Bornstraße, die ständig auf dme Qualitätsstandard grhalten wird.


    Klingt ja recht gut, wenn man S.9 nicht bereits gelesen hätte: Die Bornl. Wegverhältnisse sind leider keineswegs als durchgängig gut zu bezeichnen. Zum einen erschwert die natürl. Beschaffenheit des Landes den Straßenbau, da veiel Stellen moorig sind, zum anderen obliegt der Bau und die Unterhaltung von Straßen den Besitzern des Bodens, auf dem sie verläuft. Regelmäßig instandgesetzt und auf weiten Strecken gepflastert sind deshalb beinahe nur die Kronstraßen ... Heutzutage sind für die wichtigeren Verbindungen in Festum Wegerecht-Scheine zu erwerben ... und in den Monaten Phex und Bororn verwandeln gewaltige Regenfälle die Wege und Stege in "Matsch".


    Bereits das Lexikon (S.45) senkt die Qualität der Straßen ab: Das B. ist bei weitem nicht so reich an breiten gepflasterten Straßen wie MR und LF, vielmehr handelt es sich zumeist um während der Sommermonate staubiger und im Herbst morastige Trampelpfade"; deren Unterhalt auch noch stark vernachlässigt wird.

    Der Goblinspfad endete ursprünglich von Braunsfurts ausgehend bis zu den Sicheln, wo deise Reichsstraße abrupt nach rund 130 Meilen endet; die restl. 80 Meilen bis Dragenfeld (!) ist ein Trampelpfad (Stand: ca. 21 Hal).


    Die grösste Verwirrung stiftet die Regionalkarte, bei der optisch der Eindruck besteht das eine Strasse an der Küste an Festum vorbeigehe ... wer nicht gleichzeitig die Startkarte in der Hand hält, würde seine Helden über den Hafen reiten lassen ... hoffentlich können sie gut schwimnenm

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

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