Der Himmelsturm (Abenteuerbericht #10)

Es wurde das Abenteuer Der Himmelsturm der Phileasson-Saga von der Spielgruppe mit guter Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor das Abenteuer Gen Norden erlebt.


Die Ottajasko folgte dem Strahl für 2 Tage bis sie auf einen Hügel umringt von Eismonolithen stießen. Olaf und Eichward blieben bei den Eisseglern zurück, während der Rest das Innere des Hügels erkundete. Das Tor war verschlossen jedoch klaffte ein großes Loch darin. Nach einem kurzen Gang kamen sie in einen größeren Raum. Die Decke war durch mehrere unförmige Eissäulen mit dem Boden verbunden. In der Mitte des Raumes stand ein Pult, auf dem die verbrannten Reste eines Buches lagen. An den Wenden waren Malereien, die jedoch nur mehr kaum zu erkennen waren.


Auf der anderen Seite des Raumes befand sich eine weitere Tür, dahinter führte ein Gang nach unten in einen zweiten Raum. Dort fand die Ottajasko vier Altarsteine und drei tote Elfen. Die toten Elfen waren wohl Grabräuber. Einer wurde nahe der Tür von Eiszapfen durchbohrt. Ein weiterer scheint im Weglaufen eingefroren worden zu sein. Der dritte ist auch eingefroren als er gerade mit einem Streitkoben gegen einen der Altarsteine schlägt. Die Wände und die Decke waren sehr dunkel und hatten mehrere Löcher. Der ganze Raum wird von einer schwebenden magischen Lichtkugel erhellt. Quen erkannte das es hier wohl Fallen gab die Eispfeile aus den Löchern in den Wänden schießen ließ. Gimsbart warf einen Bolzen in den Raum und tatsächlich schossen Eispfeile dorthin wo der Bolzen landete. Quen erkannte das feine Lichtstrahlen zu dieser magischen Kugel an der Decke führten. Elissa schoss einen Pfeil auf die Lichtkugel die dann zerplatzte und nicht mehr leuchtete. Grimsbart testet die Falle wieder aber diesmal löste sie nicht mehr aus.


Vorsichtig gingen sie alle weiter in den Hügel hinein. Die Ottajasko kam in eine riesige halbkuppelförmige Kammer. In der Mitte stand ein schlanker Eissegler der von Elfen gemacht worden sein muss. Auf dem Eissegler war eine Leiche aufgebahrt. Der Rundung entlang waren Dutzende Thronsessel aus dem Eis geschnitten worden auf denen erstarrte Gestalten saßen. Mit Ausnahme der Rückwand waren alle Wände der Kammer vollständig bemalt. Elissa kannte das Gemälde aus ihrer Vision. Hinter den Thronsesseln waren mehrere Nischen mit weiteren Toten.


Quen untersuchte zuerst den Eissegler. Der tote Elf darauf hielt ein Schwert in den Händen. Langsam nahm er es dem Toten aus den Händen. In der Zwischenzeit schauten sich die anderen das Wandgemälde an. Die ersten Szenen zeigen prächtige Gärten und Paläste. Die nächste Szene zeigte eine Regatta mit Eisseglern. Einer davon war besonders groß und gewann mit deutlichem Vorsprung. An einer anderer Stelle begegnete ein Elf, der auch in weiteren Szenen zu sehen war und dem Toten auf dem Eissegler ähnelte, einer wunderschönen Elfe, die aus einem der südlichen Wälder zu kommen scheint. Wenig später war diese Elfe in einem Gewand, geschmückt mit der geflügelten Sonne, beim Bau eines unterirdischen Tempels zu sehen. Dann wurden die beiden gefangen genommen. In der nächsten Szene stürmte die Elfe an der Spitze einer Schar Bewaffneter in einen großen Saal. Das folgende Bild zeigte einige Eissegler, die durch die Luft glitten, wobei sie von anderen verfolgt wurden. Dann kam es zu einer Schlacht, in die sich ein goldener Drache einmischte und die Kämpfer mit dem Sonnensymbol vertrieb. In einer der letzten Szenen sahen die Helden, wie die überlebenden Elfen einen großen Grabhügel im Eis errichteten und dort die Gefallenen bestatteten. In der folgenden Szene schließlich zog eine kleine Schar Überlebender Richtung Süden. Daneben sahen die Helden ein Abbild der drei Grabräuber, die gerade in den Hügel eindringen.


Am Ende der Gemälde schien an der freien Fläche plötzlich etwas zu entstehen. Langsam bildeten sich Charaktere. Gespannt schauten alle und konnten es nicht fassen als sie sich selbst erkannten. Hier entstand gerade ein Bild von ihnen im Grabhügel. Valandriel fiel auf das Quen am Bild das Schwert entwendete und ging zu ihm. Nach einem kurzen Intermezzo zwischen den Beiden war das Schwert wieder an seinem Platz.


Valandriel entdeckte dabei eine Inschrift auf einem Eisblock. Er übersetzte sie für alle: „Sein Bruder wagte vom Himmelsturm den Himmels-Sturm. Uns alle traf dafür der Götter Fluch. Jetzt sind die Herzen derer, die hier liegen, zu Eis geworden, doch haben sie das Glück, in die Obhut der Zerzal eingegangen zu sein und nicht mehr weiterleben zu müssen, wie jene, die ihre Herzen dem Kult des Leuchtenden Geistes geopfert haben.“.


Nachdem den Thorwalern das Grab unheimlich wurde beschloss Phileasson weiter zu fahren. Nachdem sie weitere drei Tage dem Lichtstrahl gefolgt waren passierte plötzlich etwas Unheimliches. Die Eissegler der Ottajasko fingen an zu schweben. Phileasson wollte schon den Befehl zum Umdrehen geben als er die Spitze eines flammenförmigen Felsen entdeckte. In der Spitze dieses Felsen Endete der Lichtstrahl. Das musste der Himmelsturm sein! Valandriel sagte auf einmal voller Begeisterung: “Ometheon”.


Als sie immer weiter zur Spitze aufstiegen sahen die Helden das dort weitere Eissegler vertäut waren. Eines davon war viel größer als die anderen und sah besonders schön aus. Vorsichtig stiegen sie von ihren Eisseglern und bemerken das sie auch in der Luft schwebten. Phielasson ließ ihre Eissegler auch vertäuen. Danach betraten alle den Himmelsturm.


Die Ottajasko betratt einen Saal der wie ein Theater aufgebaut war. Es waren 13 Thronsessel zu sehen und eine Menge toter Elfen. In der Mitte führte eine Wendeltreppe nach oben und unten. Anscheinend waren viele der Elfen dabei gestorben wie sie den Thronsaal gegen andere Elfen, welche die Wendeltreppe nach oben kamen, verteidigten.


Olaf und Eichward blieben bei der Wendeltreppe während die anderen weiter nach oben gingen. Es wurde schon Dunkel und Phielasson wollte einen geeigneten Schlafplatz finden. Sie kamen in eine Höhle die nur schwach beleuchtet war. Durch ein großes Buntglasfenster kam der Lichtstrahl der sie hergeführt hatte. Am Boden und der Wand waren Hunderte Kristalle eingelassen. Phileasson entschied das dies kein geeigneter Rastplatz war.


Die Ottajasko ging die Treppe weiter hinauf und kam in den obersten Raum des Himmelsturms. Dieser war an allen Seiten offen und ein eisiger Wind wehte durch. Dies musste wohl eine Wachtplattform gewesen sein. In der Mitte des Raumes hing ein großer Gong der an zwei Rohren befestigt war. Bevor irgendjemand den Gong genauer untersuchen konnte schlug Elissa darauf. Es gab einen lauten Gong der überall zu hören sein musste. Grimsbart lachte und schlug mit seinem Zwergenschlägel nochmal drauf.


Phileasson gefiel das gar nicht und befahl der ganzen Ottajasko wieder nach unten zu gehen. Olaf und Eichward fragten entrüstet was passiert sei. Grimsbart meinte sie hätten kurz angeklopft um den Bewohnern hier Hallo zu sagen. Gemeinsam gingen sie weiter in den Himmelsturm hinunter. Der Boden war plötzlich Warm und sie kamen zu einem Eingangsportal. Über dem Portal waren ein Köcher und ein Zirkel eingelassen. Quen konnte sich Erinnern das am Schwert im Hügelgrab so ein Köcher eingraviert war.


Als die Ottajasko durch das Portal ging kamen sie in einen wunderschönen Garten. Dieser wurde von mehreren Kristallen an der Decke beleuchtet. Grimsbart und Quen wollten einen davon abmontieren und zerstörten diesen dabei. In diesem Teil des Gartens war es nun Dunkel. Langsam Kämpften sie sich weiter durch den Garten einen Weg entlang, der jedoch vollkommen zugewachsen war. Grimsbart schlug den Weg wieder frei bis er auf etwas Hartes stößt. Es ist wohl ein Brunnen und plötzlich flattert etwas über ihren Köpfen. Ein Rabe saß in einem Baum und schaute die Helden an. Grimsbart starrte zurück und sagte zu ihm er solle verschwinden. Der Rabe sprach etwas das nur Valandriel verstehen konnte. Er übersetzte für die anderen: “Nur die Tiefe der Erde bietet uns Schutz vor der Rache der Götter” und “Ometheon hat das Rennen gewonnen”. Valandriel fragte den Raben wer Ometheon sei und der antwortete wieder: “Wer das Dämonenportal durchschreitet hat sein iama verkauft”. Als Valandriel weiter nachfragte wiederholt der Rabe nur einen der drei Sätze wieder.


Die Ottajasko kämpfte sich weiter durch den Garten und sie kamen zu einem weiteren Portal das in einen neuen Raum führte. Sie durchstreiften 3 Räume die fast komplett ausgeräumt wurden. Danach kamen sie in einen breiteren Gang an den vier Schlafzimmer grenzten. Phileasson beschloss, dass sie hier übernachten würden. Es wurden Wachen eingeteilt und ein Feuer gemacht. Shaya bereitete wieder ein gutes Essen vor und segnet es.


Frenya hatte Wache mit Ohm und kam ihm etwas näher. Sie spielten Wahrheit oder Pflicht und Frenya bekam die Aufgabe nochmal den Raben zu befragen. Frenya ging wieder in den Garten und fand einen Raben. Dieser sagt ihr etwas das ganz anders klang als die Sätze vom letzten Raben. Frenya weckte Valandriel auf und führte ihn zum Raben. Er übersetzt wieder: “Ihre Kinder sind anders als wir”, “Überlegt euch gut, woran ihr glaubt, denn es könnte wahr werden!” und “Unsere Brüder aus Tie’Shianna und Simyala werden uns erlösen”. Danach gingen alle wieder schlafen.


Quen und Grimsbart hatten die nächste Wache. Quen sagte zu Grimsbart das er eine Wachrunde gehen würde aber in Wirklichkeit stahl er mehrere Kristalle aus der Höhle und gab sie in den großen Eissegler vor dem Turm.


Danach übernahmen Elissa und Irulla. Beide hörten plötzlich etwas und schlichen in die Richtung der Geräusche. Sie fanden fünf Gestalten in schwarzen Rüstungen. Sie hatten alle weiße lange Haare und sprachen so wie Valandriel. Schnell gingen sie zurück und weckten alle auf. Valandriel schlich voraus und konnte etwas von dem Gespräch der fünf Elfen belauschen die langsam auf sie zukamen, weil sie den Spuren der Ottajasko folgten. Er verstand “Suche”, “definitiv jemand hier” und “Alarm schlagen”. Schnell kam Valandriel aus seiner Deckung heraus und sprach sie direkt an. Die fünf Elfen fragten was er hier mache. Valandriel sagte das er mit einer Gruppe den Turm erforschen wolle. Die Elfen waren etwas Ratlos und Valandriel fragte wer in diesem Turm herrschte. Sie antworteten mit Pardona und Valandriel wollte wissen ob sie bei ihr eine Audienz bekommen könnten. Als die Elfen bedrohlich ihre Waffen hoben kam der Rest der Ottajasko in den Garten. Da hielten die feindlichen Elfen Inne und Valandriel fragte ob sie Pardona Morgen treffen könnten. Die Elfen wichen Valandriels Fragen aus und flüchteten dann.


Die restliche Nacht passierte nichts mehr. Die Ottajasko brach sehr früh auf um den Turm weiter zu erkunden. Am Weg durch den Garten begegneten sie noch einem Raben. Er sagte: “Hütet euch davor, den Glauben an das zu verlieren, was ihr selbst geschaffen habt, oder es wird sich gegen euch wenden!”, “Findet die Spuren, die unsere Tränen und unsere Verzweiflung in die Wände der Kerker gegraben haben, und berichtet der Welt, was mit jenen geschah, die vom Himmelsturm den Himmel-Sturm wagten!” und “Überlegt euch gut, woran ihr glaubt, denn es könnte wahr werden!”.


Phileasson entschied das sie weiter die Wendeltreppe hinunter gehen würden. Dort änderte sich plötzlich die Beschaffenheit der Treppe und Wände. Statt dem weißen Marmor gab es nun eine glatte schwarze Oberfläche. Frenya sah in der Wand plötzlich ein Leuchten. Das Licht wurde immer größer und die anderen schauten nun auch gespannt darauf. Hinter dem Licht waren nun zwei verschwommene handtellergroße Augen zu erkennen! Die Umrisse verdichteten sich zu einem abstoßenden, fischartigen Dämonenkopf. Sein Maul klafft auf und Hundert nadelspitze Zähne waren zu sehen. Alle wichen zurück und das Monster stößt gegen die Wand mit einem lauten Knall. Das hier musste ein riesiges Aquarium sein!


Schnell gingen sie weiter und kamen wieder in ein normales Stockwerk. Bei diesem Torbogen war nur das Zirkelwappen zu sehen. Die Ottajasko durchkämmte das Stockwerk und in einem Raum hörten sie eine Elfenstimme. Valandriel und Frenya gingen voraus und die Stimme sagte: “Bist du’s, Pyrdona? Begib dich doch bitte hinab zu mir und höre dir die Rede an, die ich gleich vor dem Rat halten werde!”. Sie gingen eine kurze Treppe hinunter und konnten einen Elfen an einem Tisch sitzen sehen. Sein edles Gewand war mit einer geflügelten Sonne bestickt. Die Helden beobachteten ihn kurz als plötzlich aus dem nichts ein schlanker Dolch erschient. Dieser schwebte langsam auf den Elfen zu und ersticht ihn von hinten. Der Elf fällt vom Stuhl und starrte ins Leere. In seinen letzten Momenten sagt er noch: “Auch du Pyrdona? Wieso hast du unsere Sache verraten?”. Danach starb der Elf. Valandriel versuchte den Elfen zu heilen jedoch gelang es nicht. Nach einer kurzen Zeit verschwand der Dolch aus dem Rücken des Elfen. Sie durchsuchten weiter die Räumlichkeiten und fanden heraus das der Elf Ometheon gewesen sein musste. Sein Wappenzeichen war der Zirkel.


Grimsbart fand in einem riesigen Mosaik einer geflügelten Sonne eine Geheimtür. Dahinter war ein schmaler Gang und eine Wendeltreppe die nach unten führte. Die ganze Ottajasko beschließt dem Geheimgang zu folgen. Nach etlichen Stufen nach unten kamen sie aus einem Kleiderschrank heraus in ein edles Arbeitszimmer. Langsam und vorsichtig erkundeten sie das neue Stockwerk. Nachdem sie eine weitere Treppe nach unten gegangen waren stand über dem Torbogen im verschnörkeltem Asdharia “Raum der Offenlegung”. Die Helden gingen hinein und fanden vier wuchtige Holztische mit Eisenfesseln dran. An den Wänden waren Glaskästen mit medizinischen Instrumenten. Außerdem befand sich ein großes Loch im Boden aus dem heiße Luft aufstieg. In der Tiefe konnten die Helden ein rotes leuchten erkennen.


Plötzlich hörten sie eine verzweifelte Stimme aus dem Nebenraum die in mehreren Sprachen um Hilfe rief. Die Helden folgten dem Rufen und fanden einen älteren Mann in einem Gefängnis. Ansonsten befanden sich 8 Glaszylinder mit obskuren Kreaturen darin im Raum. Sie schwebten in einer klaren Flüssigkeit und hatten Ochsenfüße, Scherenhände oder Klauen. Jede der Kreaturen sah anders aus.


Der ältere Mann stellte sich als Abdul el Mazar vor und erzählte das er von Pardona hier aufgeschlitzt wurde. Die Helden konnten zwei große Narben an der Brust und am Bauch sehen. Sie befreiten ihn und er bedankte sich überschwänglich. Am nächsten Türbogen stand: “Raum der Beschwörung”. Als Quen sich an der Tür zu schaffen machte, erwachte plötzlich eine der Kreaturen und brach aus dem Glaszylinder aus. Die Ottajasko konnte es jedoch niederstrecken aber Frenya musste von Valandriel danach geheilt werden.


Quen machte die Tür dann fertig auf und kam in einen Beschwörungsraum. Am Boden war ein Tridekagramm, ein Dreizehnstern, eingelassen. Darin waberte leichter Nebel und es leuchtete Bläulich. Quen hatte kein gutes Gefühl dabei und wollte den Raum so schnell wie möglich verlassen. Er nam beim Rausgehen jedoch noch einen Goldpokal mit. Plötzlich kamen riesige Tentakel aus dem Tridekagramm. Die Helden probierten die Tür wieder zu schließen aber ein Tentakel schafft es durch. Frenya und Phileasson hacken den Tentakel ab und die anderen Helden konnten die Tür wieder schließen.


Die Ottajasko ging schnell die Treppe wieder nach oben. Als sie weiter das Stockwerk durchsuchten fanden sie einen Art Thronsaal. Die Helden fanden auch eine Innschrift wo stand: “Gepriesen sei Bhardona, die nach Jahrhunderten das Joch der Dämonen abschüttelte und zu ihren Kindern zurückkehrte.”. Phileasson, Quen und Grimsbart machten sich am Thron zu schaffen. Sie erbeuteten mehrere Edelsteine und Grimsbart schlug sogar zwei Teile des goldenen Throns ab. Elissa langte am Ende auch zu.


Nachdem sie den Thronsaal durch eine andere Tür verließen kamen die Ottajasko wieder zur großen Wendeltreppe. Sie gingen weiter runter und gingen durch ein Portal auf dessen Wappen mehrere Elfen abgebildet waren über die eine große, schützende Hand schwebte. Sie kamen in einen runden Raum der weitere sechs Türen hatte. In der Mitte lang ein großes Buch auf einem Tisch in dem hunderte Elfennamen standen. Einige waren durchgestrichen.


Sie schauten hinter alle Türen aber fanden nur mit Eisenplatten ausgekleidete Räume vor. Die Eisenplatten waren, völlig untypisch für die Elfen, sehr provisorisch angebracht. Es sah so aus als ob hier Elfen gefangen gehalten wurden aber die Helden fanden keine Überreste von ihnen. Valandriel übersetzte mehrere Schriften die in die Wände hinein gekratzt wurden. Es ist die Rede von einer “Gleißenden Stadt”, hunderte Meilen weiter Südlich, aus der die gefangenen Elfen ursprünglich stammten. Außerdem soll der Hohe König namens Fenvarien den Frieden zwischen ihnen und den Göttern wiederherstellen.


Eine der längsten Nachrichten zeigte das die gefangenen Elfen hier wohl jede Hoffnung aufgegeben hatten: “Fast täglich geschehen Unfälle in den Hallen des Feuers. Es scheint, als hätte die neue Priesterschaft beschlossen, auch die letzten unseres Volkes, die sich noch an die wunderbare Welt jenseits des Turmes erinnern können, zu vernichten. Selbst wir, die wir früher der Priesterschaft angehörten, müssen nun bei der Glasschmelze helfen. Angeblich sollen wir den Glauben an die Göttin nicht in Ehren gehalten haben. Tatsächlich ist Pardona schon lange nicht mehr vor uns getreten. Sollte uns jetzt auch die letzte Göttin, deren Gnade uns noch gewiss war, verlassen haben? Schande über uns, die wir glaubten, uns in die Angelegenheiten der Himmlischen einmischen zu können! Wir die wir nicht einmal uns selbst regieren konnten, waren nicht dazu bestimmt, den Himmel zu stürmen. Wer immer dies liest, möge in Tie’Shianna, in den Tempeln der Alten Götter, um Vergebung für das Volk des Himmelsturms bitten. Unsere Zeit in dieser Welt ist abgelaufen.”. Die Inschrift ist unterschrieben mit: “Elbrenell, Priester im Tempel der göttlichen Bhardona”.


Die Ottajasko ging weiter nach unten in den Himmelsturm. Es wurde immer Wärmer und Aasky wollte keinen Schritt weitergehen. Grimsbart konnte ihn durch gutes Zureden doch dazu bewegen mit zu kommen. Die Wendeltreppe Endete in einer natürlichen Höhle. Hier führte sie nicht weiter nach unten also musste dies der unterste Stock des Himmelsturms sein. Es war ein lautes Tosen und Blubbern zu hören. Langsam erkundeten sie die Höhle und stießen auf ein großes, natürliches Magmabecken. Außerdem fanden sie Löcher aus denen heißes Wasser schoss. Darüber befanden sich große Eisentrichter die in ein Rohrsystem mündeten. Elissa meint so würde wohl der Himmelsturm beheizt werden.


Als die Ottajasko weiterging, hörten sie plötzlich Peitschenhiebe und ächzende Menschen. Langsam schleichte Valandriel sich an und konnte 10 aneinander gekettete Menschen sehen die von zwei Elfen in schwarzen Rüstungen bewacht wurden. Diese hatten jedoch keinen Helm auf und so konnte Valandriel sehen das sie violette Augen hatten. Er hatte noch nie solche Elfen gesehen. Ein Stück hinter den Elfen sah Valandriel ein mächtiges, von zwei grauenerregenden Fratzen flankiertes Portal.


Als Quen zu Valandriel schleichen wollte wird er von den Elfen entdeckt. Valandriel kam auch aus seiner Deckung und versucht mit den Elfen zu Verhandeln. Sie kooperieren jedoch nicht aber Valandriel konnte von ihnen erfahren das Bhardona ihre Göttin war und dass es in den Städten Ryl’Arc und Tieha Mhagra noch Hunderte von anderen Nachtalben, wie sie sich nannten, gab.


Während des Gesprächs sah Grimsbart wie einer der Elfen nach etwas an der Wand griff und schoss mit seiner Armbrust auf ihn. Dann gab es ein kurzes Gemetzel wo die Ottajasko die zwei Elfen umbrachte. Sie befreiten die Sklaven und Grimsbart meinte das der eine Elf dort an der Wand einen stillen Alarm ausgelöst hatte. Phileasson beschloss das sie nun wieder nach oben gehen sollten. Als sie die Wendeltreppe hochgingen hörten sie schon das sie verfolgt wurden. Viele der Sklaven müssen gestützt werden und Quen war besonders langsam, weil er so viel Beute mit sich trug. Der Weg nach oben schien niemals Enden zu wollen. Die Verfolger kamen immer näher. Als die Ottajasko wieder bei dem riesigen Aquarium vorbei kam fing Grimsbart an mit seinem Zwergenschlägel dagegen zu schlagen. Langsam bekam es Risse. Frenya half mit und als sie schon die ersten Nachtalben die Wendeltreppe raufkommen sahen schafften sie es das Glas zu zerbrechen. Eine riesige Flutwelle riss die Nachtalben die Treppe wieder hinunter.


Die anderen waren schon weitergelaufen und begegneten im Saal der wie ein Theater aufgebaut war einem Trupp von 8 Nachtalben. Als Grimsbart und Frenya dazukamen, kämpften die anderen schon in einem Schildwall gegen sie. Sie brachten alle um und nur Crottet wurde schwerer verletzt. Wegen den befreiten Sklaven nahmen sie nun den großen und zwei kleine Eissegler. Die Ottajasko teilte sich auf und sie fuhren so schnell sie konnten vom Himmelsturm weg.


Weiter geht es im nächsten Abenteur Der Unglückswolf.

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