Ideenschmiede - Die Welt durch tote Augen

Es ist wieder einmal Zeit mit einer Idee zu jonglieren, die sich neulich in meinem Kopf festgebissen hat. Es geht um eine nicht ganz alltägliche Ausgangssituation für eine Geschichte (auch wenn es nicht so ist, dass das noch nie in Buch oder Film umgesetzt wurde). Konkret startet die Geschichte mit dem Tod des oder der ProtagonistIn. Und dann? Damit könnte die Geschichte ja schon vorbei sein. Der Antagonist hat gewonnen. Punkt. Aus. Ende. Könnte, muss aber nicht. Schreibt man Fantasy hat man ja zum Glück die Option des Rachsüchtigen Geistes, oder auch des Geistes der auch ienfach nur etwas unerledigtes noch erledigt wissen will. Die Geschichte muss also keineswegs mit dem Tod des oder der Protagonistin zu Ende sein. Im Gegenteil, jetzt geht es erst richtig los.


Schwierig wird es eventuell, wenn Geister, wie etwa bei DSA diversen Einschränkungen unterliegen. Etwa wenn sich der Geist nicht weit vom Ort des Todes oder einem Gegenstand an den seine Seele gebunden ist, entfernen kann. Vielleicht kann sich der Geist auch nur Nachts manifestieren um mit seiner Umwelt zu interagieren. Da tun sich ettliche Herausforderungen auf. Womöglich hat der Geist aber nicht nur mit den AntagonistInnen bzw. seinen MörderInnen zu kämpfen. Plötzlich könnte auch eine eigentlich herzensgute Boroni, die den Geist übers Nirgendmeer in Borons Hallen schicken will um ihn zu erlösen, zu einem Problem werden. Welche potentiellen Herausforderungen fallen auch da sonst noch so ein?

Comments 1

  • Geister können ja recht oft nicht so einfach kommunizieren. Vielleicht benötigt er ein Medium oder kann sich nur durch für Lebende rätselhafte Erscheinungen und Zeichen bemerkbar machen? Dafür werden andere Geister und der weltfremde, bekiffte Schamane zu vernünftigen Gesprächspartnern