Vorschau: Grabmal der Vernichtung

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  • Voraussichtlich wird uns im Dezember (Quelle: Stream of Annihilation) die deutsche Ausgabe von Tomb of Annihilation von Galeforce 9 erreichen.

    Edit - Update: Leider nicht mehr vor 2018


    Aus diesem Anlass; hier ein Originalartikel von Bart Carrol aus dem Dragon+ Magazin, frei aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt durch mich. Ich habe mir die Freiheit genommen einige Passagen des Artikels zu streichen.


    Es sind meiner Meinung nach schwere Spielerspoiler enthalten... lesen auf eigene Gefahr!



    Eine Übersicht

    Der Tod lauert gleich hinter der nächsten Abzweigung! Das Grabmal der Vernichtung dreht sich um eine externare Bedrohung, welche die Seelen der Toten mit einem Todesfluch festhält. Sich als schreckliche Seuche manifestierend, fällt der Fluch über jede Seele, welche von göttlicher Magie wiedererweckt wurde, als welkende Fäule her. Abenteurer und wohlhabende Gönner (meistes solche, die wiederbelebt wurden) rufen zu Taten auf und stellen alle ihre Mittel zur Verfügung, um die Ursache ihres verheerenden Leidens zu finden.

     

    Entscheidende Hinweise über die Krankheit deuten darauf hin, dass die Quelle des Fluches ein nekromantisches Gerät ist, welches der Seelenkrämer genannt wird. Den Gerüchten zufolge, soll der Seelenkrämer irgendwo tief in den unerforschten Dschungeln von Chult sein, begraben unter der lange vergessenen Stadt Omu.

     

    Die Dschungel von Chult erforschen

    Und wie sieht das Dschungelszenario aus, auf das die Abenteurer bald treffen werden? "Mit Ausnahme einiger Küstensiedlungen ist Chult ungezähmte, tropische Wildnis: dichte Dschungel, die von Bergen, Vulkanen und schlichten Böschungen umgeben sind. Bergwände im Westen, Süden und Osten verbergen das Innere vor den neugierigen Blicken der Seefahrer. Flüsse sind so träge, dass es schwierig sein kann, zu bestimmen in welche Richtung stromaufwärts und in welcher stromabwärts liegt. Die Flüsse nehmen nur an Stellen Geschwindigkeit auf, wo sie steile Schluchten herunterdonnern."

    In Chult angekommen, werden die meisten Abenteurer in Nyanzaruhafen beginnen... nicht dass sie die grosse Auswahl hätten. Es gibt keine anderen Städte auf Chult, ausser man zählt die hinzu, welche entweder in Ruinen liegen oder von monströsen Kreaturen überrannt wurden. Wie im ersten Kapitel eingeführt wird: "Nyanzaruhafen ist eine Bastion der Zivilisation und des Handels in einem ungezähmten Land. Die Menge an Geschäften die hier abgewickelt werden und die Anzahl Münzen, die durch seine Zählhäuser gehen, würden jeden Händler von Baldurs Pforte oder Tiefwasser neidisch werden lassen. Diese lebhafte Stadt ist voller Farben, Musik und Aromen. Neben dem Handel, gehören die wöchentlichen Dinosaurierrennen durch die Strassen der Stadt zu den grössten Attraktionen. Es wird sowohl von Einheimischen als auch von Besuchern rege mit fürstlichen Summen auf die Rennergebnisse gewettet. Nyanzaruhafen rühmt sich auch für seine grossen Basare, herrlichen Villen und Tempelanlagen, Zirkusattraktionen und Gladiatorenwettkämpfe."

     

    "Die wahren Stars der Dinorennen, sind die Dinosaurer selbst. Sie sind ja schliesslich Ubtaos Kinder," sagt Chris Perkins. "die Chultaner malen den Bestien farbenfrohe Rennstreifen und andere Motive auf um alles spektakulärer zu machen. Sie geben ihnen auch farbenfrohe Namen, wie Bergdonner oder Bananenpudding. Es ist sehr herausfordernd auf dem Rücken eines Dinosaueriers durch die Strassen zu navigieren und die Zuschauer bevorzugen es, von Balkonen, Dächern oder Mauerkanten runter zu schauen. Es wurde schon lange nicht mehr jemand ernsthaft beim Teilnehmen oder dem Zuschauen an den Dinosauerierrennen verletzt, ausser dass vielleicht ein paar Unliebsame gefressen wurden."

     

    "Abenteurer welche mehr als nur auf die Ergebnisse eines Rennen wetten wollen, können sich einem Rennstall anschliessen und selbst Dinosaurierreiter werden. Das Grabmal der Vernichtung wird nicht nur Regeln bieten um auf die Dinosaurerrennen zu wetten, aber auch solche um daran teilzunehmen."

     

    Es wird in Nyanzaruhafen sein, wo die Spieler die Möglichkeit haben werden, die Einheimischen zu befragen um die neusten Gerüchte aufzuschnappen, Bedarfsgüter einzukaufen und einen Führer anzuheuern (eine lebenswichtige Entscheidung für jene, die daran interessiert sind den Dschungel zu erforschen). Unmittelbar nachdem Nyanzaruhafen verlassen wird, sind die Gefahren Chults unmittelbar spührbar. "Der Dschungel wimmelt mit wilden Reptilien und mörderischen Untoten, Piraten machen das umliegende Meer unsicher und die Bucht ist die Heimat einer gierigen Drachenschildkröte."


    Im zweiten Kapitel werden die Grungs von Dungrunglung ausführlich beschrieben. Die Grungs mühen sich unter ihrem König Groak ab, welcher obsessiv von der Idee besessen ist die Göttin Nangnang zu beschwören. "Um ihrem König zu gefallen, haben die Grung einen fast zwanzig Meter hohen Schlammschrein errichtet. Dort wirbt Groak um die Gunst der Göttin, um mit zukünftigen gottberührten Groakling Generationen gesegnet zu werden. "


    Diese Grungs brauchen diesen göttlichen Gefallen verzweifelt, wie es scheint. Zwar sind sie ihrer Natur folgend hinterhältig, gierig und generell unangenehm, aber "die Grungs von Dungrunglung durchleben verzweifelte Zeiten. Ghule und Zombies bedrohen ihre Existenz und ihr Grunggift ist ineffektiv gegen die Untoten. Folglich sind diese Grungs sehr motiviert, Aussenseiter zu überzeugen das Untotenproblem für sie zu lösen, anstatt Sklaven oder Mahlzeiten aus ihnen zu machen."

    Mittlerweile dürfte es wohl kein so grosser Spoiler mehr sein, zu sagen, dass die Abenteurer wohl irgendwann vielleicht einen Weg nach Omu finden werden nachdem sie den Dschungel erstmal betreten haben. Die verlorene Stadt ist berühmt-berüchtigt dafür schwer zu finden zu sein. Diejenigen die den Versuch unternehmen, stehen einem endlosen dichten Dschungel gegenüber, der von Raubtieren, wilden Goblinstämmen, Elementargeistern und dem Überbleibsel einer Untotenarmee bevölkert wird.


    Die Geschichte dieser verlorenen Stadt wird im dritten Kapitel ausführlich behandelt: "Früher ein Juwel in Chults Krone, welches auf reichen Vorkommen von Edelsteinen und -metallen errichtet worden war, häufte Omu Reichtum in Hülle und Fülle an. Die Gier und Selbstgefälligkeit der Omuaner jedoch, verärgerte den Gott Ubtao und dieser wendete sich von der Stadt ab. Als Folge verloren die Kleriker von Omu ihre Macht und die Stadt wurde von Krankheiten heimgesucht. Über die Zeitalter zerfielen die Karten auf denen Omu abgebildet war und seine Münzen waren unlängst umgeschmolzen worden - und so in Ungnade gefallen, wurde Omu als die Verbotene Stadt bekannt."


    Hier werden die Abenteurer ihre nächsten Schritte auf der Suche nach dem Seelenkrämer unternehmen. Die Geschichte der Stadt ging damit weiter, dass - mit Ubtaos Abwesenheit in Omu - "Urgeister aus dem Regenwald die wenigen verbleibenden Omuaner verhexten. Sie verkleideten sich als Dschungelkreaturen und versprachen Macht in Austausch für Verehrung. Verzweifelt nach Erlösung trachtend, rissen die Omuaner Ubtaos Tempel ab und errichteten Schreine für diese neun Schwindlergötter."


    Ungücklicherweise, waren diese Schwindlergötter zwiespältig und grausam. "Da sie zu schwach waren, jedem Anhänger Wunder zu gewähren, forderten sie aufwendige Prüfungenvon ihrem Klerus. An heiligen Tagen wurde die Entschlossenheit der Aspriaten inden neun Schreinen getestet, mit tödlichen Folgen für Versagen... Omusglorreiche Tage waren vorrüber, aber seine Bewohner ertrugen es. Diese Gnadewährte nicht lange."


    "Die Schreine der Schwindlergötter sind für das gemeine Gesindel nicht sicher. Kubazan, der abenteuerlustigste der Schwindlergötter, liebte es, in die Schreine einzubrechen und ihre Verteidigungen zu prüfen. Sollte ein Schrein dabei versagen ihn herauszufordern, hätte er die Erbauer schonungslos verspottet," sagt Perkins.

    "Der Schrein von Shagabi is besonders herausfordernd. Um ihn zu bestehen, müssen Abenteurer sich in eine Gladiatorengrube stürzen und gegen unbesiegbare Krieger aus Lehm kämpfen. Obo'lakas Schrein ist eher ein Rätsel und Abenteurer müssen gut Aufpassen keinen der versteckten Hinweise zu übersehen. Nangnangs Schrein ist ein Spiegelbild ihrer Gier und man sagt, dass nur der selbstsüchtigste Abenteurer sich erhoffen kann seine innerste Kammer zu erreichen."


    Abenteurer, die nach Omu kommen, finden jetzt nur noch eine tote Stadt vor, die von steilen Klippen umgeben ist; "In Trümmer liegende Gebäude und Alleen aus Stein erheben sich wie Geister aus dem Boden des dunstigen Beckens. Farbenprächtige Vögel gleiten über euch. Ein Wasserfall stürzt in das Becken und schafft einen angestauten Fluss, welcher viel von der Stadt überschwemmt, bevor er in einem tiefen Riss, welcher mit geschmolzener Lava gefüllt ist abfliesst. Nur ein paar hundert Meter vom dampfenden Abgrund entfernt, steht ein zerstörter Palast."


    Die Batiri.pdf


    Acereraks Gruft der Neun Götter

    Was führte zu Omus endgültigem Niedergang? Irgendwann zogen die blutigen Prüfungen der Schwindlergötter die Aufmerksamkeit eines berühmten Erzliches auf sich. "Acererak, welcher von tödlichen Fallen angetan ist, war fasziniert von den Prüfungen, die die Omuaner ausheckten. Sie inspirierten ihn, sein eigenes Verlies unter der Stadt zu erschaffen."


    Im fünften Kapitel wird folgendes erklärt: "Acererak betrat Omu und streckte alle neun Schwindlergötter nieder. Danach versklavte er alle Omuaner und zwang sie eine Gruft für ihre besiegten Götter zu graben." Und so kam es dazu, dass Acererak sein Grabmal der Neun Götter hier in Omu baute - nicht nur um die Überreste von Omus Schwindlergötter zu beherbergen, aber auch um Eindringlinge abzuschlachten. "Als das Grabmal fertig errichtet war, ermordete Acererak alle Omuaner und sperrte sie zusammen zu ihren falschen Göttern... Der Dschungel beanspruchte Omu für sich und so zerfiel es zu Ruinen."

    Um das Grabmal der Neun Götter zu betreten, müssen Abenteurer vorsichtig verfahren, sich mit den Bewohnern der zerstörten Stadt anlegen und alles was sie können über die neun Schwindlergötter von Omu und ihre alten Rivalitäten in Erfahrung bringen. Wenn die Spieler auf der Suche nach dem Eingang von Acereraks Verlies sind, werden sie auch dem Wächter Omus gegenübertreten müssen - Ras Nsi, der böse Kriegsherr, der sich in die Gunst der Yuan-Ti schlug und mit einem Ritual in eine Abscheuchlichkeit verwandelt wurde. Dies alles geschah lange bevor er zu ihrem Herrscher wurde.


    "Ras Nsi war einer der Barae - ein geschworener Verteidiger der Stadt Mezro", enthüllt Perkins." Er brach seinen Schwur gegenüber der Stadt und versuchte sie mit einer Untotenarmee zu erobern. Glücklicherweise wurde er zurückgeschlagen. Ins Exil getrieben, zog sich Ras Nsi in die dunkelsten Bereiche von Chult zurück. Er verlor den Segen Ubtaos und damit seine Unsterblichkeit. Mit der Zeit verlor er auch die Kontrolle über seine Untotenarmee und Überbleibsel dieser Armee durchstreifen die Dschungel von Chult bis zum heutigen Tag."


    "Als jemand der schon einmal gestorben ist und zurückgekehrt ist, ist Ras Nsi von Acereraks Todesfluch betroffen. Die Zeit für den in Ungnade gefallenen Kriegsherren läuft ab und er weiss es. Sein Ziel ist es Dendar - die Schlange der Nacht - auf die Welt loszulassen bevor er von ihr geht. Dieses urzeitliche Böse ist in der Unterwelt gefangen und Ras Nsis Yuan-Ti Weltuntergangskult sucht nach einem Weg es zu befreien. Legenden berichten von der Krone der Schwarzen Opale, welche die Macht haben soll die Tore der Unterwelt zu öffnen und Ras Nsi glaubt, dass die Krone in einer Gruft unter der Verbotenen Stadt Omu versteckt ist."


    Rätsel der Schwindlergötter.pdf


    Hiermit endet diese Vorschau, und wir wünschen viel Glück für alle Entdecker! Möget ihr die Lösung für den schrecklichen Todesfluch bald finden. Doch solltet ihr unterwegs fallen, dann besucht bitte Mütterchen Ka'ka. Sie ist schliesslich da um zu helfen...

  • Kurzer Kommentar zum Update:

    Traurig. Ich dachte echt das GF9 jetzt mal anzieht und die Produkte wie angekündigt kommen :(

    Der Goblin von dem schon Aroden sagte : "Kenn ich net!"